Onkyo TX 6500 Mk. II

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Saflid
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Dez 2009, 19:55
Es ist zwar schon der 4. thread, in den ich etwas zu diesem Thema schreibe, aber jetzt habe ich wohl endlich den richtigen gefunden.

Ich habe mir heute einen Tx 6500 Mk. II gekauft,
und nun besteht das Problem, dass der rechte Stereokanal leise/rauschend oder gar nicht läuft.
Durch ruckeln am Volume- Regler bzw. am Lautsprecherausgangskanal- Drehschalter kann man das Problem für ein paar Sekunden bekämpfen.
Beim aufmachen des Geräts heulte mir ein Orkan aus von erhitzter Luft emporgetragenen Staubes entgegen, es kann also an Verschmutzungen liegen.
Den Staub habe ich bereits beseitigt, aber das Problem besteht weiterhin.


Ich bekam bereits zu hören, woran es liegen könnte (verschmutzte Regler), und wie man das beseitiggen kann, aber ich noch sehr unsicher, und möchte möglichst viel Input sammeln und möglichst viele der HiFi-Forum typischen Fanatiker anhören, bevor ich da irgentetwas kaputtrepariere.


[Beitrag von Saflid am 29. Dez 2009, 20:29 bearbeitet]
fred127
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 29. Dez 2009, 20:36
Hallo!

Viel mehr wird dir hier keiner erzählen, bis die Poties gereinigt sind und du feststellst, dass es der Grund für den Ausfall war.

Kontakt WL zur Reinigung alleine reicht schon, hält aber nicht für ewig.
Saflid
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Dez 2009, 20:42
Und genau damit habe ich ein kleines Problem.
Die hier angeführten Möglichkeiten der Reinigung sind naheuzu unbegrenzt.
Welche davon ist für das immerhin teure und alte Gerät denn überhaupt tauglich?
fred127
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Dez 2009, 20:56
Es geht doch zu allererst um die Eingrenzung des Fehlers. Die wahrscheinlichste Ursache dafür ist ein verschmutztes Potentiometer.

Besorge dir am besten Kontakt WL. Das ist eine Waschlösung, mit der du nichts kaputt machen kannst. Anders ist das bei Kontakt 60, welches unbedingt gründlich aus den Potis entfernt werden muss, nachdem es angewandt wurde.

Also, Kontakt WL kaufen, Netzstecker ziehen und dann schraubst du das Gehäuse auf und suchst dir einen Zugang zu den Potis.

Idealerweise legst du ein Tuch direkt unter das Poti, welches du grade einsprühst, damit die Lösung nicht quer durch den Amp läuft. Aber selbst wenn es passiert, wäre es nicht schlimm.

Nachdem du das Poti eingesprüht hast, drehst du den Regler einige Male vom linken zum rechten Anschlag - das genügt fürs erste!

Anschließend wartest du bis die Lösung verdunstet ist, vielleicht eine Stunde - nur um sicher zu gehen - und versuchst dann von Neuem, ob das Problem noch besteht.

Nur Mut, das klingt viel komplizierter als es ist!
Saflid
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Dez 2009, 21:02
Vielen dank für die genaue Erklärung!

charlymu
Inventar
#6 erstellt: 29. Dez 2009, 21:12
Ich bin mir sicher, Du schaffst das. Nur keine Hektik und zur Not, solltest Du nicht weiter wissen, frag einfach. Wir haben alle mal so angefangen, ist doch gar kein Problem!

Saflid
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Dez 2009, 21:12
Bekommt man "Kontakt WL" auch bei Blöd/Geizmarkt?
charlymu
Inventar
#8 erstellt: 29. Dez 2009, 21:13
Nein, Reichelt oder Conrad oder im I-Net.

Google doch mal danach.



Dirk
Saflid
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Dez 2009, 21:26
Danke^^
Saflid
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Dez 2009, 23:41
Oh mein Gott....

Ich bin rübergegangen, habe den Verstärker von unten aufgemacht.... mir grinste eine riesige Platine entgegen...

Ich machte ihn von oben auf... mir grinste eine riesige Platine entgegen.

Nur Vage konnte man irgen twelche Schalter oder Potis erkennen.

Der Volume-Regler ist in einem Metallkasten eingeschlossen und somit unerreichbar.
Ansonsten
erkenne ich nichteinmal genau, was da drin ein Potentiometer ist.

An dieser Stelle möchte ich an das alte Japanerklischee der unnötigen Kabel im innern von Verstärkern erinnern.
Muss man die Geräte ausbauen, um sie zu reinigen?

Sry, aber die Suchfunktion macht es mir fast unmöglich, im Forum selber danach zu suchen, und außerdem ist das Thema wohl kaum sehr kompliziert.

Derzeit lade ich den Akku von meiner Kamera auf, es dauert also nicht mehr lange, bis bilder eines Verschmutzten 22-Kilo-Recievers diesen Thread schmücken.


[Beitrag von Saflid am 29. Dez 2009, 23:46 bearbeitet]
Saflid
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Dez 2009, 00:45
hier die fotos
Saflid
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 30. Dez 2009, 00:56
Was ist das auf Bild 1? Muss das auch gereinigt werden? Q_Q
Ich meine dieses Konstrukt aus braunem Plastik und Messing (?) unter der "Glocke", der Rückseite des Tunerrades.

Auf Bild 2 sind wohl Potis zu sehen, oder?
Ein Tuch bekomme ich nicht unter die gequetscht....

Und das auf Bild 3? das sieht nach einem ominösen "schalter" aus. (Ganz in der Mitte)

Die letzen drei Bilder finde ich einfach nur noch schööön....

Der Amp stand Monatelang in einer Ramschhalle herum, wurde mit den übelsten Schneider- Lautsprechern belastet (nunja, ein großes Gewicht stellen diese nun auch wieder nicht dar...), oder mit Aiwa- Kompaktanlagen.
Letzere wurde immer weggekauft, nur der Amp nicht xD
Man dachte wohl, das sei einfach ein steinalter Tuner.
Auf die Idee, dass selbst zu Zeiten des Volksempfängers Radios keine 22 Kilo wogen kam niemand...
Auf jeden Fall muss ich ihn reinigen....
Saflid
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Dez 2009, 01:14
Saflid
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 30. Dez 2009, 22:49
Oh Mein Gott!!!

Ich habe am Transistor Rost entdeckt!!

Was kann amn, wenn überhaupt, noch machen?
es scheint nicht durchgerostet zu sein, vll. kann man ja durch überstreichen einfach die weitere rostbildung verhindern, wenn der vorhandene rost weggekratzt ist
charlymu
Inventar
#15 erstellt: 30. Dez 2009, 23:04
Keine Panik, ich vermute das ist nur Oberflächenrost, ist nur schlecht für die Optik nicht für die Funktion. Wenn Dich das stört, ich würde den Rost mit einem Glasfaserstift entfernen.

Gruß

Dirk
Saflid
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Dez 2009, 23:06
Vielen dank.

Charlymu, meines wissens nach ist das das 5. mal, dass du etwas zu meinem theater mit diesem reciever schreibst.
Ich bewundere deine Geduld.
charlymu
Inventar
#17 erstellt: 30. Dez 2009, 23:16
Es macht mir Spaß, wenn ich helfen kann. Und ich freue mich ja auch wenn mir andere User hier im Forum helfen. Das war ja auch schon oft der Fall, deshalb helfe ich auch wo ich kann, also wenn Du fragen willst, dann frag und zier Dich nicht. Ist ein nettes Völkchen hier.

Lieben Gruß

Dirk

Saflid
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 30. Dez 2009, 23:25
Letzteres habe ich allerdings gemerkt.

Es ist meine Eigenschaft, neue Dinge aufgrund meiner mangelnden praktischen Intelligenz und meiner mangelnden Strukturiertheit zunächst einmal nicht zu kapieren, doch wenn Ich einige Zeit mit diesen "Dingen" verbracht habe, kommen meine Stärkern zum Vorschein.
charlymu
Inventar
#19 erstellt: 30. Dez 2009, 23:39
Gut Ding braucht weile..

Saflid
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 31. Dez 2009, 16:36
Ha!
Ich habe 4/7 Schaltern gereinigt, und jetzt ist nur beim bewegen der Schalter noch ein leises Kratzen zu hören!

Ansonsten ist alles ok!
charlymu
Inventar
#21 erstellt: 01. Jan 2010, 13:17
Na, hab ich doch gesagt - Herzlichen Glückwunsch!

Das war Deine erste Klassiker-"Reparatur", super!


Gruß und ein Frohes Neues Jahr!

Dirk
Saflid
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 18. Jan 2010, 11:29
Ich habe aus irgenteinem Grund weder im Internet noch im Forum Scuhergebnisse zu folgendem Thema gefunden, deswegen schreibe ich einfach mal hier:
Mein Verstärker, der Onkyo tx 6500, weist sogennannte "eps" anschlüsse auf, in chinch, gekennzeichnet als "eps in" und "eps out".
Mein Problem ist nun, dass ich gerne einen aktiven Subwoofer, den ich ergattert habe, an den Reciever anschlösse.-
Das geht zqwar einfach über die "b" Klemmen des Verstärkers, aber ich hatte zunächst geglaubt,. die "eps" Anschlüsse seien für Aktivlautsprecher gedacht.
Umso mehr war ich verwundert, als ich dann den sub an den EPS out anschluss angeschlossen hatte.
Aus dem Subwqoofer kam, extrem leise, die Musik, einfach die Musik, in seltsamer qualität, und nicht nur die Bassgeräusche, wie es hätte sein müssen.
Ich glaube, dass sowohl Musik als auch Bassgeräusche gespielt wurden, als auch, bei einem anderen Versuch, nur die Musik ohne Bass, ich eiß das nicht mehr genau, und kann es von der Schulbibliothek aus nicht nachprüfen, zu deren Internet ich erst nächste Woche wieder zugriff hätte.
Nun weiß ich, dass manchmal Boxen nur über chinch mit dem verstärker verbunden sind, ohne deswegen gleich aktiv zu sein, vorwiegend PC- 2.1- Anlagen.
Aber 1. müsste die frequenzweiche des subs doch nur das Bassignal weiterreichen, und
2. warum sollten solche Anschlüsse an einem hochwertigen receiver vorhanden sein?
Und 3.
Was sind die "Eps In"- Anschlüsse?

Vielen Dank wenn jemand antworten kann.


[Beitrag von Saflid am 18. Jan 2010, 11:33 bearbeitet]
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