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Furnier mit Hochglanz finish. Eure Hilfe ist gefragt :)

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N_NEU
Gesperrt
#1 erstellt: 03. Sep 2014, 00:49
Hallo

ich habe mich in die Yamaha NS-1000M von Kenrick Sound verliebt

Da ich mich mit furnieren, beizen und lackieren nicht wirklich auskennen würde ich euch um eure Hilfe bei meinem Projekt bitten.

Dies hier sind erstmal ein paar links zu den Yamaha NS-1000M die von Kenrick Sound modifiziert wurden:

http://jbl43.net/img/ns-1000m-9-2l.jpg

http://www.jbl43.net/img/ns-1000m-8-2.jpg

http://jbl43.net/img/ns-1000m-6-3l.jpg


Die grobe frage Lautet; wie bekomme ich so ein finish hin ?

Um es euch eifacher zu machen teile ich das mal in speziefischere fragen auf:

1. Erkennt jemand was für ein Furnier das ist ?
2.Wie kriegt man so einen Kontrast hin, also dass das Holz nicht überall gleich grün/rot ist ?
3. Wie schafft man es dass die kanten dunkler sind als die Mitte, jedoch mit einem schönen übergang ?
3. Bei den Lautsprechern sind die kanten leicht abgeschliffen/gerundet. Wird das nach dem auftragen des furniert gemacht oder davor ? Wenn es danach gemacht wird, sieht man dann das darunterlegende holz ? Wenn ja, würde das dann so aussehen wie auf den Fotos ?
4.Wie wird danach diese Hochglanz finish erzielt ? Welchen Klarlack brauche ich dazu? Kann ich ihn direkt nach dem beizen (und trocknen) auftragen oder mss ich das holz davor noch anders behandeln? Wievile schickten an lack brauche ich? muss ich den lack zwischen den schicken anschleifen ? wenn ja, mit welcher körnung ?

und so weiter, mehr fällt mir nur grade nicht ein


ich wäre euch wirklich sehr dankbar wenn sich jemand die zeit nähmen würde und einem ziemlichen Anfänger in diesem Thema beschreiben würde wie das alles funktioniert.


Ich freue mich schon auf eure antworten

lg

N_NEU
p_dogg
Stammgast
#2 erstellt: 03. Sep 2014, 02:24
Hi!

Das kommt ganz drauf an, welche Möglichkeiten du hast um die Teile zu baun. Normalerweise macht man sowas mit überfurnierten Anleimern.
Bevor ich jetzt lang und breit erklär, wie das funktioniert, frag ich dich lieber wieviel zeit du hast, bis du anfangen willst... wenn du noch ca 2 od max 3 Wochen warten kannst, dann würdest du anhand von Fotos sehen, wie genau das hinhaut.
Ich bau zufällig zur Zeit Lautsprecher und machs auf die gleiche Art und Weise. Und das wird auch detailliert in nem thread beschrieben...

Zu deinen Fragen:

Ja! Wie bekommst du so ein Finish hin?! Gute Frage! ^^

1.) Sieht erst mal aus wie n grobporiges Hartholz. Sowas wie Esche oder Eiche.
eiche_holz_decker
Und das ham se, denke ich, erst mal mit ner farbigen oder eingefärbten (Positiv-)Beize gebeizt...
2.) Das mit dem Kontrast... Hm... Ich glaub, das was du mit Kontrast meinst is vielleicht eher ne gute Belichtung beim Fotografieren. Also so wie auf dem Foto sehen die in Wirklichkeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aus. ^^
3.) Siehe Punkt 2 und wenn das wirklich so aussehen sollte, dann würd ich die Kanten am ehesten mit Pattina annebeln.
4.) Das wird ganz zum Schluss gemacht. Nach dem Verleimen vom Lautsprecher. Also der letzte Schritt vor der Oberfläche. Da die Rundung relativ groß aussieht auf dem Foto, muss man unter dem Furnier logischerweise auch Holz haben. Wobei wir wieder beim Thema überfurnierte Anleimer wären, was ich jetzt hier, wie gesagt, nicht näher ausführen will... Hab ich eh oben schon geschrieben.
5.) Das mim Klarlack is so ne Sache. Auf jeden Fall brauchst nen Lack, der sich polieren lässt. Das tun nicht alle.
2K-Lack auf alle Fälle.
Ja, nachm Beizen wird klarlackiert. Wieviele Schichten du brauchst ergibt sich daraus, wie sauber du lackierst Normalerweise 2 oder 3... Grundieren > Lackieren!
Zwischenschleifen wirst du erst mal mit 240er, 320er... sowas in die Richtung...

Aber ich kann dir jetzt schon sagen, dass das ganz schön aufwendig is, wenn du das so willst, wies auf dem Foto is... Ohne Entsprechendes Equipment und Know-How kann das ziemlich schnell in die Hose gehen
Und ich würd, obwohl ich ganz passabel lackieren kann und das Zubehör dazu hab (Airless, Bächerpistolen, Kabine...) das finish nicht selbst machen wollen. Wüsst nicht mal ob ich genau den Farbton treffen würd

Will dich nicht entmutigen oder dir irgendwas ausreden. Das auf keinen Fall. Aber das is meine objektive Meinung.


LG, Markus


[Beitrag von p_dogg am 03. Sep 2014, 02:26 bearbeitet]
herr_der_ringe
Inventar
#3 erstellt: 03. Sep 2014, 08:30
bin da etwas anderer meinung:

1) birke-multiplexplatte, auf gehrung verleimt. (aussenseite muß mindestens "a"-qualität haben)
2) pulverbeize, z.b. von clou
3) s. antwort von markus. evtl. lohnt es sich hier auch, bei den gitarren-selbstbauern zu schauen
4) entweder 2k-lack...oder schau mal hier rein
p_dogg
Stammgast
#4 erstellt: 03. Sep 2014, 11:48

birke-multiplexplatte, auf gehrung verleimt

Guter Einwand! Daran hab ich gar nicht gedacht, könnte hinkommen !
N_NEU
Gesperrt
#5 erstellt: 03. Sep 2014, 11:57
Vielen dank für eure antworten !

Deinen Thread warte ich auf jeden fall ab. Weisst du schon welche Farbe du nimmst ?



Auf die Idee mit multiplex bin ich auch schon gekommen, das ist aber so teuer

Ausserdem bin ich mir noch unschlüssig ob ich das ganze Gehäuse neu bauen will.

Wäre es denn möglich dass ich das alte Gehäuse abschleife, die Löcher verspachtele (die Löcher um die Abdeckungen anzubringen) und danach ein dickes sägefurnier aufbringe ?

Vielleicht sieht man ja dann die kanten nicht venn das furnier dick genug ist ?!
herr_der_ringe
Inventar
#6 erstellt: 03. Sep 2014, 12:15

Auf die Idee mit multiplex bin ich auch schon gekommen, das ist aber so teuer

gehäuse bauen und furnieren ist wirklich sooo viel einfacher und billiger?
in mpx gäbs evtl. die möglichkeit, das ganze bereits fixfertig zugeschnitten und gefräst (mit chassisausschnitten!) zu erhalten. siehe z.b. ab hier unter gehäusebau.


Wäre es denn möglich dass ich das alte Gehäuse abschleife, die Löcher verspachtele (die Löcher um die Abdeckungen anzubringen) und danach ein dickes sägefurnier aufbringe ?

ich dachte eigentlich, das thema sei geklärt?

zudem: ich glaube nicht, daß du mit sägefurnier glücklich werden wirst
auch glaube ich nicht, daß du das gehäuse ohne auf gehrung zu arbeiten sauber hinbekommen wirst - die kanten werden sich durchzeichnen, was spätestens beim hochglanzfinish auffallen wird. und du dich dann mit sicherheit in den a...llerwertesten beisst, daß du diese paar euros gespart hast.

was evtl eine möglichkeit wäre: ne spanplattenkiste aufbauen, und das ganze mit nem dünnen multiplex aufdoppeln, zumindest das mpx auf gehrung verarbeitet.
N_NEU
Gesperrt
#7 erstellt: 03. Sep 2014, 12:23


Was meint ihr was das kostet? also das Gehäuse aus Multiplex fertig zugeschnitten ?

Hat jemand zufällig genaue masse von den Ausschnitten für die chassis ?
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 03. Sep 2014, 14:28

Was meint ihr was das kostet? also das Gehäuse aus Multiplex fertig zugeschnitten ?


Nun, MPX in guter Qualität sollte für etwa 45-50 Euro/m² zu bekommen sein. In eine Box geht geschätzt ein guter qm rein. Dazu die Arbeitszeit zur Programmierung der CNC Fräse und der Anfertigung. Ich denke mit 350-400 Euro für beide musst Du rechnen.

Mein Lacktipp

http://www.cd-color....0195e83a26d25a77c4df

Dieser Lack hat hervorragende Verlaufeigenschaften, selbst mit Pinsel oder Rolle lassen ich sehr gute Ergebnisse erzielen. Die beiden Lackierung habe ich ohne großen Aufwand beim Schleifen mit dem Pinsel gemacht. 3maliger Lackauftrag ohne vorherige Schnellschleifgrundierung. Holzoberfläche und Zwischenschliff nicht feiner als 150er..... geht also noch besser...reicht aber.... An stehenden Flächen ebenso gute Ergebnisse. MPX mit Schellack oder im Lackpolierverfahren auf Hochglanz zu bringen halte ich aber für etwas übertrieben......

DSC00463DSC00465

Die Lackierung des Oberbodens des Kiefernschrankes ist jetzt etwa 2 Jahre alt und wird täglich von meinen Kindern als Ablagefläche für die Schulranzen missbraucht und die Lackierung des Küchentisches wird seit etwa einem Jahr auf seine Widerstandsfähigkeit getestet.... die Fotos sind etwa 2 Wochen alt


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 03. Sep 2014, 14:36 bearbeitet]
duffy_
Stammgast
#9 erstellt: 03. Sep 2014, 17:15
Um es mal auf den Punkt zu bringen, ohne Lackierpistole und entsprechende Räumlichkeiten wirst du so eine Oberfläche wie auf den Bildern nur sehr schwer hinbekommen.

Trotzdem hier mal die Arbeitsschritte wie ich den Lackaufbau machen würde:

1. Sauberer Furnierschliff, abgestuft von P150-P320, wässern und Zwischenschliff mit P320

2. Beizen im gewünschten Farbton. Auf den Bildern sieht es für mich so aus, als wären die Kanten nachdem der komplette LS grün gebeizt wurde mit einer stark verdünnten schwarzen Beize (oder einer dunkler eingestellten grünen) gespritzt worden, oder an den Kanten wurde einfach mehr Beize aufgetragen. So einen fließenden Übergang bekommst du nur hin wenn du die Beize mit der Spritzpistole verarbeitest.

3. Grundieren um die Poren des Furniers zu füllen, zum Beispiel damit, oder mit einem anderen transparentem 2K-Füllgrund.
Je nach Furnier 3-X Schichten, jeweils mit Zwischenschliff mit P240/320. Wenn du an diesem Punkt (oder an jedem weiteren nach dem Beizen) die Grundierung durchschleifst war alles umsonst und du kannst nochmal von vorne anfangen.
Wenn du die letzte Schicht Grundierung aufträgst dürfen keine Poren mehr sichtbar sein!
Die letzte Grundierschicht vor dem Klarlack würde ich abgestuft mit P500,800,1000 schleifen.

4. Klarlack lackieren, zum Beispiel damit, oder mit 2K-Klarlack aus dem KFZ-Bereich.

5. Je nach Bedarf den Klarlack mit P2000-4000 schleifen und auf Hochglanz polieren.


[Beitrag von duffy_ am 03. Sep 2014, 17:18 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#10 erstellt: 03. Sep 2014, 17:51
Danke nochmal für die zahlreichen Antworten.

An der stelle sollte ich vielleicht erwähnen dass ich 16 bin und mir ein Gehäuse für 400 euro, Lautsprecher für 600 und dann noch ein Verstärker bzw Endstufen für 400-600 Euro nicht einfach so leisten kann.

Ein Lautsprecher hat 1,2 m2 Fläche plus innenverstrebungen.

Mein Opa ist mit einem Schreiner befreundet, den könnte ich auch mal fragen ob es sowas machen kann.
Der hat aber soweit ich weiss keine CNC Maschine, geht das eigentlich auch mit einer Oberfräse ?

Wenn er sowas macht muss ich ihm natürlich eine Zeichnung mit all den massen geben.

Hat jemand zufällig die masse der Ausschnitte für die chassis ?
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 03. Sep 2014, 19:04

Um es mal auf den Punkt zu bringen, ohne Lackierpistole und entsprechende Räumlichkeiten wirst du so eine Oberfläche wie auf den Bildern nur sehr schwer hinbekommen.


Nun, hier geht es doch um eine DIY Lackierung zu Hause von Hand und nicht beim Profi und dann noch von einem Anfänger. Die verlinkten 2K Produkte werden dem guten doch im Pinsel hart und sind imho auch übertrieben.

Zugegeben, als Tischler habe ich natürlich das Lackieren von Möbeln und den Umgang mit dem Pinsel erlernen dürfen. Nur auch ich bekomme das nicht so wie oben hin wenn der Lack nichts taugt. Der oben verlinkte Lack taugt offensichtlich zur Lackierung mit Pinsel und Rolle.

Die Möbelstücke wurden in einem normalen Kellerraum bei um und bei 20° lackiert. Werkzeug: Flachpinsel. Absaugung: offenes Kellerfenster Staubschutz nach dem Schleifen und dem trockenen Entstauben der Holzoberfläche, Arbeitsflächen abstauben und feucht abwischen, Fußboden mit dem Wischmopp aufwischen, halbe Stunde Pause bis zum Lackieren. Nach der Grundierung Holz trocken entstauben, Arbeitsfläche und Boden nass aufwischen, halbe Stunde Pause. Erste Lackschicht nach Zwischenschliff feucht entstauben wieder alles aufwischen, wieder Pause,etc

Vorbereitung Furnier schleifen, wenn nötig Grobschliff mit 80er. Mittelschliff mit 100er oder 120er, Feinschliff mit 150er oder 180er. Sparsam schleifen.... Furnier ist schnell mal durchgeschliffen.

Wässern ist eigentlich nur vor dem Beizen ein muss. Als Grundierung reicht der gute alte Schnellschleifgrund http://www.clou.de/b...schleif-grundierung/

Zwischenschliff Grundierung und Lack mit der flachen Hand und 150-180 ist genug. Dann 2 mal den 1K Parkettlack

Einschlafen darf man bei der Verabeitung dieser Produkte aber auch nicht Die relativ simple Arbeitstechnik mit dem Pinsel kann ich dem TE bei Gelegenheit und Interesse via PM erläutern....

Bei den oben gezeigten Flächen habe ich auf Schnellschleifgrund verzichtet und stattdessen 3xLackiert.


Mein Opa ist mit einem Schreiner befreundet, den könnte ich auch mal fragen ob es sowas machen kann.
Der hat aber soweit ich weiss keine CNC Maschine, geht das eigentlich auch mit einer Oberfräse ?


Na dann frag ihn mal.... mit der Handoberfräse kann man einiges anstellen.


Wenn er sowas macht muss ich ihm natürlich eine Zeichnung mit all den massen geben.


wäre sinnvoll


Hat jemand zufällig die masse der Ausschnitte für die chassis ?


wenn Du uns sagst was das für Chassis sind, ließe sich das sicher im I-Net erforschen......


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 03. Sep 2014, 19:06 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#12 erstellt: 03. Sep 2014, 19:08
Die chassis sind die die standardmäßig in der NS 1000 m verbaut sind:

JA-3058A
JA-0801
JA-0513
herr_der_ringe
Inventar
#13 erstellt: 03. Sep 2014, 19:27

An der stelle sollte ich vielleicht erwähnen dass ich 16 bin und mir ein Gehäuse für 400 euro, Lautsprecher für 600 und dann noch ein Verstärker bzw Endstufen für 400-600 Euro nicht einfach so leisten kann.



herr_der_ringe (Beitrag #3) schrieb:
...
4) entweder 2k-lack...oder schau mal hier rein


hast das wirklich gemacht? deine zeilen lassen ein wenig den schluss zu, daß dem nicht so ist ...oder scheinst kohle über zu haben

und wenn dein opa mit nem schreiner befreundet ist, dann springt evtl. neben günstigeren konditionen fürs material vielleicht auch support (zuschnitt, fräsen, etc) raus...

die chassis würde ich übrigens auf gar keinem fall nach irgendwelchen angaben ausfräsen, sondern immer nach den orginal gemessenen. (wär nicht das erste mal, daß das nicht passt )


edit:
mal ganz ehrlich: wenn du wenig geld hast, dann würde ich mir ein konzept zurechtlegen. also z.b.
1) die NS1000 schnappen
2) verstärker kaufen (kann ja auch ein guter gebrauchter sein)
3a) weiche nach troels aufbauen
3b) gehäuse nach wunsch
4) dirac

3a bzw. 3b kann auch in umgekehrter reihenfolge ausgeführt werden, je nach priorität.
und wenn du ehrlich bist: spielt es eine wirklich große rolle wenn zwischen jedem schritt 1/2 - 1/1 jahr liegt?


[Beitrag von herr_der_ringe am 03. Sep 2014, 19:37 bearbeitet]
p_dogg
Stammgast
#14 erstellt: 03. Sep 2014, 19:36

Nun, hier geht es doch um eine DIY Lackierung zu Hause von Hand und nicht beim Profi


Grundsätzlich geht's hier um DIY! Sprich es selbst machen! Das schließt nicht aus, dass man sich selbst bei irgendnem Lackierer in ne Lackierkabine stellt und selbst die Lackierpistole schwingt.
Ich antworte hier nicht als Metzger sondern als Schreiner. Und ich kann erahnen wie schwer es is, dass man das hinbekommt. Auch mit gutem Equipment.

Und Fakt ist:

Um es mal auf den Punkt zu bringen, ohne Lackierpistole und entsprechende Räumlichkeiten wirst du so eine Oberfläche wie auf den Bildern nur sehr schwer hinbekommen.


Wir sagen ja nicht, dass es nicht irgendwie doch funktioniert, aber die Wahrscheinlichkeit is höher, dass es in die Hose geht, als dass es klappt. Nix für ungut!


Also lieber mit anständigem Equipment lackieren

LG, Markus


[Beitrag von p_dogg am 03. Sep 2014, 19:37 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#15 erstellt: 03. Sep 2014, 19:53

herr_der_ringe (Beitrag #13) schrieb:

hast das wirklich gemacht? deine zeilen lassen ein wenig den schluss zu, daß dem nicht so ist ...oder scheinst kohle über zu haben


Was soll ich gemacht haben ? bisher habe ich noch gar nicht angefangen

Kurz nochmal zum Thema Verstärker, ich habe einen Yamaha RX-V 773.
Als AV Receiver ausreichen, als Verstärker halte ich nichts von dem.


DIY... ja ist schon klar das es DIY ist, das heisst aber meiner Meinung nach nicht dass man die Ansprüche an das Ergebnis und vor allem an sich selbst reduzieren sollte.

Ich bin generell Technisch und Handwerklich begabt. Das soll jetzt nicht arrogant klingen, es ist halt nun mal so.

Wenn ich nicht voll und ganz davon überzeugt wäre würde ich mir nicht gleich Vintage Lautsprecher der gehobenen klasse vornehmen.


Zum Thema equipment; ein Kompressor mit Spritzpistole werde ich schon irgendwie auftreiben können

kann / soll ich die beize dann eigentlich auch damit auftragen ?
baerchen.aus.hl
Inventar
#16 erstellt: 03. Sep 2014, 20:20

Ich antworte hier nicht als Metzger sondern als Schreiner


Ich auch!


Also lieber mit anständigem Equipment lackieren


Ein Pinsel ist zwar einfach aber anständig Wenn Lack und Pinsel etwas taugen, bekommt man obige Ergebnisse ohne großen technischen Aufwand hin.

Wer kein Einmaltäter ist und zu Hause Ausrüstung zum Spritzen haben möchte, denen empfehle solche Niederdruckspritzgeräte http://www.bosch-do-...140731126-199926.jsp

Sind nicht viel teurer als eine gute Elektropistole, als Lackierkabine reicht ein großer Pappkarton und ist auf Dauer billiger als sich beim Tischler, Maler oder der Selbsthilfewerkstatt in die Lackierkabine einzumieten. Wenn ich den obigen Lack einsetze bevorzuge ich jedoch Pinsel und Rolle. Den Niederdruckspritzer setze ich bevorzugt mit wasserbasierten Lacken ein...... Das System lässt sich dann einfacher sauber halten.....


aber die Wahrscheinlichkeit is höher, dass es in die Hose geht, als dass es klappt


Lackieren mit dem Pinsel muss natürlich, wie das Spritzen und andere Veredelungsverfahren auch, erst mal geübt und gelernt werden. Auch das Spritzen ist nicht so einfach. Da kann nicht weniger schief gehen

Ach ja , der obige Lack eignet sich auch hervorragend als Sperrschicht von MDF Gehäusen vor einer Lackierung mit Buntlack


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 03. Sep 2014, 20:37 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#17 erstellt: 03. Sep 2014, 20:35

die chassis würde ich übrigens auf gar keinem fall nach irgendwelchen angaben ausfräsen, sondern immer nach den orginal gemessenen. (wär nicht das erste mal, daß das nicht passt )


ich habe auf die Schnelle bei meinen Quellen keine Beschreibung mit Maßen finden können. Selbst ausmessen ist hier wohl unumgänglich
N_NEU
Gesperrt
#18 erstellt: 03. Sep 2014, 20:42
hmm schade, wäre gut ungefähre masse zu haben dass ich schonmal mit dem freund von meinem Opa sprechen könnte.

Hat jemand vielleicht die NS 1000 m oder die NS 1000 bei sich zu hause und könnte mal messen ?
p_dogg
Stammgast
#19 erstellt: 03. Sep 2014, 21:01

DIY... ja ist schon klar das es DIY ist, das heisst aber meiner Meinung nach nicht dass man die Ansprüche an das Ergebnis und vor allem an sich selbst reduzieren sollte.


Ich weiß wirklich nicht, ob da jeder hier der gleichen Meinung ist. ^^ Das is glaub ich n Trugschluss.


Zum Thema equipment; ein Kompressor mit Spritzpistole werde ich schon irgendwie auftreiben können


Na dann los! Muster machen und ausprobieren!
Und ja, ich würd die Beize ebenfalls spritzen.

LG
N_NEU
Gesperrt
#20 erstellt: 03. Sep 2014, 21:18

Na dann los !


würde ich ja gerne !

ich weiss nicht ob man es raudgehört hat aber ich habe die NS 1000 m noch garnicht.

Das Angebot ist ja in letzter zeit ziemlich begrenzt, wodurch der preis natürlich automatisch höher ist.

Im moment beobachte ich ein Angebot wo jemand ein bass Chassis (welches defekt war) überholen lassen hat, und das andere nicht

das problem ist natürlich dass ich nicht weiss was für sicken, was für eine Tinktur und was für Kleber er verwendet hat. Das erschwert es das andere Chassis auf gleicher weise zu reparieren/ überholen.

Naja mal sehen ob ich mich mit ihm auf einen preis einigen kann.


Falls jemand ein paar zu einem realistischen preis verkauft kann er sie mir gerne anbieten.

gerne auch defekt, Reparatur kenntnisse sind vorhanden


[Beitrag von N_NEU am 03. Sep 2014, 21:20 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 03. Sep 2014, 22:57

ich weiss nicht ob man es raudgehört hat aber ich habe die NS 1000 m noch garnicht.


Das du noch kaufen musst war klar. Die Teile die gerade in der Bucht schwimmen sind in der Tat teuer. Echte Liebhaberpreise. Aber lege dich auf die Lauer, das Glück kommt zu dem der warten kann......aber eine Suchanfrage in der Rubrik "Biete/Suche" kann ja auch nicht schaden....
N_NEU
Gesperrt
#22 erstellt: 03. Sep 2014, 23:03
Gute Idee, das könnte ich machen

Es hat mir eben ein forenmitglied netter weise ein paar links zu angeboten der NS 1000 m geschickt.
Die meisten die diese Lautsprecher hier anbieten haben aber eher unrealistische Preisvorstellungen von 1200-1700 Euro.

Ich habe vor ein paar Wochen dieses Angebot verpasst.
baerchen.aus.hl
Inventar
#23 erstellt: 03. Sep 2014, 23:13
dein Link funzt nicht

Das günstigste Angebot für ein komplettes Boxenpärchen das ich auf die schnelle gefunden hab war 750 Euro/Paar.... ist imho aber auch noch zu heftig
http://kleinanzeigen...r/225005989-172-6476
N_NEU
Gesperrt
#24 erstellt: 03. Sep 2014, 23:15
Genau das ist der Typ der nur eines der beiden Chassis reparieren lassen hat.


und hier nochmal der link :

http://www.ebay.de/i...&hash=item19f1dfbbb9


Diese waren in einem super zustand und nach angaben des Verkäufers aus erster hand !



Dieses Angebot hier halte ich für eine totale Frechheit:

http://www.ebay.de/i...&hash=item5668a35ed2


1000 Euro für einen Lautsprecher der nach rauch riecht.. Ich wüsste gar nicht wie man das wieder wegbekommt.


[Beitrag von N_NEU am 03. Sep 2014, 23:18 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 03. Sep 2014, 23:24
Wenn dir das ein schlechtes Bauchgefühl gibt dann lass es und lege dich weiter auf die Lauer
N_NEU
Gesperrt
#26 erstellt: 03. Sep 2014, 23:26
Ja mach ich

Es gibt ja zum glück bei den meisten Kleinanzeigen seien und eBay die email Benachrichtigungs Funktion.

Also wenn irgendjemand irgendwo ein paar ns 1000 m anbietet weiss ich es als erstes
baerchen.aus.hl
Inventar
#27 erstellt: 03. Sep 2014, 23:39
Na denn viel Glück

Dürfen es auch ähnliche Boxen anderer Hersteller sein? Z.B. Onkyo sc 901 oder die kleinere 401 so als Übergang?
N_NEU
Gesperrt
#28 erstellt: 03. Sep 2014, 23:43
Nein eher nicht, ich hab mich jetzt schon auf die NS 1000 m eingefahren.

Andere Lautsprecher aus der Zeit gefallen mir auch vom design nicht, was aber auf ein wichtiger Aspekt ist.


Ich habe im Moment Bang & Olufsen BeoLab 6000s. Wenn die richtig eingestellt sind und von einem subwoofer unterstützt werden klingen sie gar nicht mal so schlecht
baerchen.aus.hl
Inventar
#29 erstellt: 03. Sep 2014, 23:45
Na, dann hat das ja keine Eile mit den Yamaha.....
Black-Devil
Gesperrt
#30 erstellt: 04. Sep 2014, 02:31
Diese Farbgestalltung nennt sich übrigens "Sunburst"!

sunburst finish - how to video
N_NEU
Gesperrt
#31 erstellt: 04. Sep 2014, 03:12
Danke für den tipp !

das hab ich sogar mal bei kenrick gelesen, ich konnte es aber überhaupt nicht zuordnen


Nur damit ich es richtig verstehe.

1. Beizen mit der gewünschten Farbe.
2. Grundieren
3. Drei schichten Klarlack, nach jeder Schicht mit 250 Körnung leicht anschleifen
4. Dann sunbursten... Ist das wie beize nur dunkler oder brauch ich da was spezielles ?
5. Nicht schleifen ?!?
6. nochmal 3 schichten lack
7. polieren


stimmt das so in der art ?
baerchen.aus.hl
Inventar
#32 erstellt: 04. Sep 2014, 08:44
Ich denke nicht das bei den Boxen so ein großer Aufwand gemacht wurde. Ich denke wie Kollege p dogg das bei der grünen Box im Sprühverfahren mit stark verdünnter Beize gearbeitet und die Ecken lediglich etwas betont wurden. Anschließend wurde mit Klarlack gearbeitet. Bei der roten Box scheint mir die dunkle Betonung der Ecke lediglich ein Lichteffekt durch die kleine Rundung zu sein. Die restlich Farbeffekte sind da imho eher auf die Maserung zurückzuführen. Bei der blauen sind Farbspielereien nicht auszumachen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 04. Sep 2014, 08:44 bearbeitet]
herr_der_ringe
Inventar
#33 erstellt: 04. Sep 2014, 08:56
bei der blauen sind solche spielereien nicht auszumachen, weil nicht sonnengebürstet wurde
Lightroom
Inventar
#34 erstellt: 04. Sep 2014, 10:37
Hallo N_Neu


die Antworten hier sind doch schon recht gut. Das mit der Radverfärbungen nennt sich wie es Black-Devil schon geschrieben hat, Sunbrust. kommt mehrheitlich im Gitarrenbau zur Anwendung.

Die Furniere welche Du hier so schön eingefärbt sieht können teilw. unterschiedliche Verfahren haben.

Grundsätzlich wenn Du die Holzmaserung ansiehst wurde diese mit einer "positvbeize" eingefärbt. das heisst, das in der Winterzeit wachsende Holz welches sehr langsam wächst, dunkel und hart ist wird mit der Positivbeize noch zusätzlich dunkel gefärbt. das ist nur auf chem. Weg zu erzielen…dazu benötigst Du Vorbeize, Neutralisation und Positivbeize….

Das im Frühling/Sommer , schnellwachsende Holz welches auch weicher/poröser und heller ist, nimmt nicht soviel Beize auf….

Die Bearbeitung mit Negativbeize oder klassischer Lasur bewirkt hier genau das gegenteil. das weiche Sommerholz wird durch die in der Lasur beigemischen Lasurpigmente stärker gefärbt, das diese hier besser eindringen als auf dem harten, verdichteten Spätholz…….

Weiter können Furnire duchimpregniert sein, das heisst , diese sind komplett Durchgefärbt…..hat Vorteile beim Schleifen, da i.d.R. keinen hellen stellen entstehen



Zur Lackierung.

sowas geht nur in Spritzapplikation (keine Dosen)

Vorneweg.
Mit Baumarkt-Equipment wird Du hier nie diesen Finish erzeugen.

Beginnend mit der Luft für das Zerstäuben.
Die Luft muss hier schon mal Sauber und vorallem Trocken sein. Denn 2-komp. Lacke die hier verwendet wurden reagieren auf Feuchtigkeit.
Zu hohe Feuchtigkeit kann Krater, resp. Kocher / Bläschenbildung im Lack hervorrufen. deshalb Oel / Wasserabscheider und wenn möglich Kältetrockner zur Luftaufbereitung.


Die Lackierung muss mit einem polierfähigen Klarlack erfolgen.
Acryl-modifizierte Polyurethan-harze, können teilw. gehen, je nach Isocyanit welcher als Härter beigemischt werden. Hinzu kommt ob der Lack ein Hochvernetzender ( Mischverhälnis z.B 3:1 oder 4:1 oder ein schwach vernetzender Lack (10:1) ist
Grundsätzlich sind niedrig vernetzende Lacke schlecht bis nicht polierbar, da die während des polieren entstehende wärme den Lack thermoplastisch erweichen lassen kann und somit die Polierpaste wie auch die schleifmittel Kartzen hinterlassen können oder nicht die Schleifende Wirkung / widerstand am Untergrund aufbauen können. Hochvernetzenden Qualitäten sind hier Duroplastisch, d.h. nicht wärme Empfindlich (bis ca. 80°)

Mit diese Lacken erzielst Du i.d.R einen Top Finish !



Polyesterlacke ( 3-Komp.) werden für sog. Klavierlackierung eingesetzt. herzu kommt die hohe Füllkraft dieser Lacke, die 3. Komp. ist der Verdünnner, welcher bei herkömmlichen Lacken während des Trochnungsprozss verdunstet. 2.komp Lacke habe einen Schwund in der Schichdicke, da meist über die hälfte in löslicher Form verdunstet. d.h. Wenn Du frisch lackiert hast, die die Oberfläche gut aus, wenn sie abgetrocknet ist und die flüchtigen Anteile verdunstet sind, die Oberfläche eine andere Erscheinung hat. Polyesterlacke habe mit dem Verdünner, (Styrol) eine 3. Komp. die nicht verdunstet (nur geringe menge Verdunstet), sondern als Bestanteil im Lack zurück bleibt ( hier erspar ich Dir den chem. Prozess)
Solche Lacke können aber nicht als Hobby appliziert werden. !!!


Kunsthazlacke…..(Baumarkt) können teilw. sofern sie eine sehr geringen Oelanteil im Alkydharz haben, polierfähig sein ( jedoch nie in diesen Rahmen wie auf den Bilder gezeigt)
(Faustregel: Innen-Kunstharze haben geringere Oelanteile als Aussenkunstharze, da dass Oel die Elastizität und die Witterungseigenschaft mitbestimmt)
Kunstharze benötigen hier aber extrem lange Aushärtungszeiten (Wochen) der Nachteil an KH Lacken ist die langsame Trocknung an sich, da somit auch Staubablagerungen im Lack anhaften und so das polieren wieder aufwendiger gestallten lässt….
es gibt noch PU mod. KH-lacke, die haben eine etwas bessere Vergilbungseigenschaft und eine etwas härtere Oberfläche als konventionelle KH lacke….aber ist und bleibt ein Kunstharz.


Acryl-lacke….. Unmöglich hier ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, da stark Thermoplastisch und nicht Blockfest !


Nach dem Lack kommt das Polieren. Hierzu sind schon Tipps abgegeben wurden. Jedoch ist eine gute und gleichmässige Lackierung (mehrschichtig, je nach Untergrundporosität des Furniers und Auftragsmenge ) als Ausgangsbasis unabdingbar.

NICHT mit P500 oder 800er Schleifpapier beginnen.
Diese Körnungen weisen eine zu grosse Abrasive Schleifleistung auf, sodass wenn du die Spuren mit 1500er oder 2000 ausschleifen willst, vermutlich der Lack soweit verschliffen ist, das die Schichten nicht mehr ausreichen.
Du brauchst Reserve-Schichtdicken zum Polieren…


Nach dem Klarlack ab P1500er Papier schleifen. wichtig, Schleifstaub während des schleifen`s absaugen.
Bei Körnung ab 1500 hast Du keinen holhraum mehr zwischen Lack und Schleifkorn, welches abgetragene Schleifmehle speichern können, wenn keine Staubabsaugung erfolgt, kann das Schleifmehl verklumpen und Beschädigungen am Lacke hervorrufen, welche irreparabel sind und nur mit einen neu Lackierung beseitigt werden können. Das erkennst Du i.d.R. nicht während des schleifen, da die Oberfläche weisslich matt wird. Die Spuren kommen meist bei polieren zum Vorschein…..

Am besten ein Rotaionsschleifer / Excenter verwenden…kein Schwingschleifer (Rutscher) da dieser ein geometrisches Schleifmuster erzeugt. Maschine am Staubsauger angeschlossen und Schleifpapiere sollten dementsprechend gelocht sein.
Danach Polieren mit Excenter und Schaumstoff oder Lammfell mit Schleifpaste 5- 6000er sowie nachpolieren mit Feinschleifpaste ca.8000er sowie am besten mit Ceramicpolitur ca 10- 11000 Körnung aufpolieren.
Ev. die Oberflächern zur Kühlung und Verdünnung der Schleifpasten mit Wasser bespritzen….
ps. für jede Politur ein eigenes Polierpad verwenden !!!


noch Fragen ?

kurzum Hochglanzoberflächen / Schleiflacke sind die Königsdisziplin vieler Oberflächenspezialisten….

Soll heissen das der Laie hier einiges an Lehrgeld bezahlt und nicht gleich am Objekt seine Begierde "Üben" sollte !

P.S. Du hast gesten im B&W Forum gefragt was eine 805 Lightroom Edition sei…. Ich bin nächste Woche soweit, dann siehst Du was ich hier beschrieben habe…..werd Dich Informieren

Gruss und gutes gelingen
Lightroom




ach hier noch :


N_NEU (Beitrag #1) schrieb:


ich wäre euch wirklich sehr dankbar wenn sich jemand die zeit nähmen würde und einem ziemlichen Anfänger in diesem Thema beschreiben würde wie das alles funktioniert.


soll nicht deprimiert sein, aber für das gib es Leute die diesen Beruf in einer Ausbildung erlernen….
und sofern Du nicht Zugang zu professionellem Equipment hast, Spritzkabine, Luft inkl. Aufbereitung, 2-komp- Lacken und Poliermitteln wird das so verdammt schwer bis unmöglich….
"Lackieren zu Hause am Küchentisch" geht da nicht.


[Beitrag von Lightroom am 04. Sep 2014, 11:20 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#35 erstellt: 04. Sep 2014, 11:29
Vielen danke für die Antwort !

Langsam sind alle meine fragen beantwortet

Wenn ich die NS 100 m dann habe werde ich in diesem Thread die Ergebnisse schritt für schritt posten, dann wird sich auch zeigen ob weitere fragen aufkommen wenn ich erstmal wirklich in die Praxis eingestiegen bin .


Das mit dem sunburst hört sich interessant an, ich werde mir zu dem Thema mal ein bisschen was durchlesen.



PS: Ach so ! es handelt sich um ein selbstbau projekt ich dachte es wär ein Produkt das wirklich bald erscheint


[Beitrag von N_NEU am 04. Sep 2014, 11:31 bearbeitet]
Perla
Stammgast
#36 erstellt: 04. Sep 2014, 11:44
da gebe ich auch mal mein senf dazu...

Ich habe oft versucht mit herkömlichen Lacken Hochglanz zu erreichen aber zu Hause imho unmöglich...
bis ich mit Schellack gearbeitet habe.Wunderzeug zum NULLtarif und hochglänzender gehts nicht.

OK OK es ist nicht so hart und kratzempfindlich wie 2K Lacke aber will ja auch kein Küchentisch damit lackieren.

Das mit dem Zweifarben ist eigentlich auch ganz easy (schonmal gemacht)
Man beizt die ecken mit der dunkleren Ton vor wäscht noch im Nassen zustand die Beize teilweise wieder mit wasser raus.
evt. muss man das ganze 2-3 mal wiederholen bis der Übergang stimmt.Dann mit dem Hauptton vollflächig Beizen.

DANN SCHELLACKIEREN... zu Hause imho die leichteste Methode Hochglanz zu erreichen.Was schert mich fussel,dreck,staub ect...
Wenn Poren zu sind wird mit 1500 papier gründlich geschliffen und zwei Schichten halbwegs sauber Poliert.

Und bei den Farben Rot,Blau ect. also farbig gehts wirklich easy.Bei Schwarz schon etwas kniffelig.

Aber ohne Übung geht auch hier nichts nur braucht man keine 3 Jährige Ausbildung und ganz zu schweigen vom Lackkabiene ect...

Nur so mal als Beispiel Schwarz Schellack-iert... ZU HAUSE ,Mittlerweile gehts sogut das ich dabei fernsehe...

CIMG5430 (Large)

CIMG5429 (Large)


[Beitrag von Perla am 04. Sep 2014, 11:48 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#37 erstellt: 04. Sep 2014, 11:46

sofern Du nicht Zugang zu professionellem Equipment hast, Spritzkabine, Luft inkl. Aufbereitung, 2-komp- Lacken und Poliermitteln wird das so verdammt schwer bis unmöglich….


Oder man wendet das klassische Alternativverfahren an, für das es keinerlei hochtechnisches Equipment braucht. Schellackpolitur.

https://www.youtube.com/watch?v=u8mP83SCj8Y


da war eine schneller


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 04. Sep 2014, 11:47 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#38 erstellt: 04. Sep 2014, 11:54
Schellack auf keinen fall

Da werd ich ja verrückt. Soviel geduld mit einem ballen stunden lang hin und her zu polieren hab ich nicht


Irgendwas gefällt mir optisch auch nicht an Schellack.
Vielleicht ist es auch nur einbildung aber ich finde das sieht dann immer so billig aus.. wie als hätte man das Werkstück mit Butter eingeschmiert.
Perla
Stammgast
#39 erstellt: 04. Sep 2014, 12:02

N_NEU (Beitrag #38) schrieb:
Schellack auf keinen fall

Da werd ich ja verrückt. Soviel geduld mit einem ballen stunden lang hin und her zu polieren hab ich nicht


Irgendwas gefällt mir optisch auch nicht an Schellack.
Vielleicht ist es auch nur einbildung aber ich finde das sieht dann immer so billig aus.. wie als hätte man das Werkstück mit Butter eingeschmiert.



Wieso stundenlang ? 1m² in 5 min. OK evtl. werden es 15-20 Schichten mit trocknungszeit aber stundenlang poliere ich nieeee.

Zur OPTIK da gibt es nichts BESSERES

( sorry und nims mir BITTE nicht ÜBEL aber du hast keine AHNUNG)



Die Tiefe einer Schellackpolitur wirst du mit keinem Lack erreichen. (Soll jetzt auch kein Streitthema werden)
Lightroom
Inventar
#40 erstellt: 04. Sep 2014, 12:04
Schelllack ist selbstverständlich gute Alternative welche ohne grossen Schnickschnack erzielt werden kann. Meine Antwort bezog sich auf die von User N-Neu geposteten Bilder zu beginn diese Thread. Die LS habe sicher kein Schellacküberzug da diese nicht Industrie tauglich wären…..

aber das lassen wir mal.

Schellack hat zweifelsfrei ein extreme Tiefenwirkung !
ist ungiftig und setzt zur Ergebnis , einfach Zeit , Zeit und 2 rechte Hände voraus….mehr braucht es i.d.R. nicht.

Schelllack hat natürlich für DIY Anwendung die volle Daseinsberechtigung. Bei alten Antiken Möbelstücken sogar zwingend Vorrang.

Nachteil ist u.a. das gewisse Reiniger mit Alkohol das ganz zu nicht machen können, resp eine neupolitur nötig ist….

Aber hier im Forum Putz eh jeder seine Schätzchen selber….von daher….ich hab nur meine Ansicht dargestellt…
ud N-Neu hat auch nicht mitgeteilt wie er seine künftige Box lackieren will…..


Gutes polieren wünsch ich…..


[Beitrag von Lightroom am 04. Sep 2014, 12:04 bearbeitet]
duffy_
Stammgast
#41 erstellt: 04. Sep 2014, 12:09
Das "stundenlange" polieren hast du (je nach Anspruch und Lackierfähigkeiten) bei 2k Lacken aber auch..


[Beitrag von duffy_ am 04. Sep 2014, 12:27 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#42 erstellt: 04. Sep 2014, 12:24

duffy_ (Beitrag #41) schrieb:
Dad "stundenlange" polieren hast du (je nach Anspruch und Lackierfähgikeiten) bei 2k Lacken aber auch..


So sieht es aus
Lightroom
Inventar
#43 erstellt: 04. Sep 2014, 13:21

N_NEU (Beitrag #38) schrieb:
Da werd ich ja verrückt. Soviel geduld mit einem ballen stunden lang hin und her zu polieren hab ich nicht



Fazit….Hochglanz geht nur mit Zeit , Geduld und Übung….egal ob Schelllack oder moderne 2K-Systeme….


dann doch eher eine Mattlackierung ? ….da kannst Du mit wenig Aufwand und Übung realisieren...


Wir sind gespannt auf Deine Ausführung.


[Beitrag von Lightroom am 04. Sep 2014, 13:23 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#44 erstellt: 04. Sep 2014, 13:24
Das ist mir klar

ich hab nur ein video gesehen wie man eine schelllack Politur macht, und das sieht nicht so amüsant aus

Mal schauen was ich mache, ich hab ja noch zeit
Black-Devil
Gesperrt
#45 erstellt: 04. Sep 2014, 15:29
Hier wird auch eine sehr einfache und imho durchaus hübsche Möglichkeit vorgestellt.
N_NEU
Gesperrt
#46 erstellt: 04. Sep 2014, 19:05
Was ist eurer Meinung nach das beste/schönste/edelste/teuerste furnier ?
baerchen.aus.hl
Inventar
#47 erstellt: 04. Sep 2014, 19:18
Das ist Geschmackssache. Wenn Du MPX Platte nimmst, wo die Auswahl an Holzarten beschränkt ist, würde ich auf Buche setzen. Wenn du ein MDF Gehäuse baust und anschließend furnierst, würde ich ein Furnier nehmen das sich nicht schwer verarbeiten und bearbeiten lässt. Z.B. Sapeli (Mahagoni)


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 04. Sep 2014, 20:20 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#48 erstellt: 04. Sep 2014, 19:27
Ich kann ja eigentlich auch Multiplex nehmen und es dann furnieren (falls mir das holz vom mpx nicht gefällt) oder ?!

Ist Vogelaugen Ahorn schwer zu verarbeiten ?
duffy_
Stammgast
#49 erstellt: 04. Sep 2014, 19:30
Dann kannst du gleich MDF nehmen, das ist um einiges günstiger.
baerchen.aus.hl
Inventar
#50 erstellt: 04. Sep 2014, 20:10
Wobei MDF pluss Furnier ggf sogar vom Materialpreis günstiger ist. Ich war heute gerade im Baumarkt. 18 mm MPX Platte in A Qualität im Zuschnitt 56 Euro/qm. MDF oder Spanplatte deutlich unter 20 Euro . Ein 3qm-Blatt easiwood Sapeli kostet 70 Euro........


Ist Vogelaugen Ahorn schwer zu verarbeiten ?


Mittelprächtig würde ich für das Erstlingswerk nicht nehmen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 04. Sep 2014, 20:19 bearbeitet]
N_NEU
Gesperrt
#51 erstellt: 04. Sep 2014, 20:57
ja ich hätte ja nichts dagegen MDF zu nehmen, das Problem sind halt die gerundeten ecken...
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