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4K Set-Top Box, VU+ Solo 4K, GigaBlue Quad UHD , Xtrend ET-11000 4K etc.

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Beitrag
Ralf65
Inventar
#1 erstellt: 15. Jun 2015, 07:18
So langsam scheinen sich die Infos zu verdichten, dass es in Kürze die ersten 4K Set-Top Boxen in den Handel schaffen werden.

VU+ hat auf der AngaCom dazu einen ersten 4K Receiver vorgestellt, die "Vu+ Solo 4K", derzeit wird als Veröffentlichungstermin zwischen Ende Juli und September angegeben.

Aufnahme1
Aufnahme2

das Kernstück der Set-Top Box ist demnach ein Broadcom-Chipatz BCM7251 mit 2 x 1500 MHz (10k DMIPS).
Das Gerät verfügt demnach über 2 GB RAM und 4 GB eMMC Flash.

Aufnahme7

Datenblatt
Datenblatt

und hier ein Video von der AngaCom mit dank an GrobiTV

ARM CPU 2 x 1500(MHz) (10K DMIPS)
RAM (MB) 2048
Flash (MB) 4096
Flash Type eMMC
Display 3.5″ TFT LCD (262,000/18bit)
1x HDMI (2.0)
DVB
1 x Fixed Dual FBC (x)
1 x Dual S2/C/T/T2 (Plug & Play)
UHDTV YES
3D TV YES
PiP YES
Common Interface 1
Smart card slot 2
USB 2 x 3.0 / 1 x 2.0
RS232 YES
LAN (Mbit/s) Gigabit
HDD Detachable 2.5″
ATA SATA
Audio output (digital) Standard optical (S/PDIF)

(x) The cutting-edge technology of Dual FBC Tuner enables you to enjoy with variety channels up to 8 DVB-S2 signals

unbstätigten Aussagen nach, soll der Receiver ca. €500 kosten

@Moderator
ist es in Bezug auf die neue Technik und entsprechend zu erwartender Beiträge möglich, eine neue Rubrik wie z.B. "4K / UHD Receiver" aufzumachen , oder eine bestehende Rubrik entsprechend zu erweitern?
z.B: unter Fernseher und Beamer
HDTV / 4K UHD
HD-Aufnahmen bearbeiten _ HDTV-Receiver / 4K -Aufnahmen bearbeiten _ 4K/UHD-Receiver


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 16:13 bearbeitet]
snark
Inventar
#2 erstellt: 15. Jun 2015, 08:04
Hi,
zu Deiner Frage:

sowohl das Einrichten eines 4k-Receiver-Bereiches als auch die Erweiterung bestehender sind problemlos möglich, aber das hat ja noch etwas Zeit, bis ausreichend Content vorhanden ist, den wir dann dort reinschieben werden..

snark, Administration, und als VU+Duo Nutzer auch eifriger Mitleser


[Beitrag von snark am 15. Jun 2015, 08:26 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#3 erstellt: 15. Jun 2015, 08:23
der Hersteller GigaBlue hat mit der "GigaBlue Quad UHD" ebenfalls auf der AngaCom ihre erste Linux basierte 4K Set-Top Box präsentiert

Aufnahme3

die Ausstattungsmerkmale sind demnach wie folgt

BCM-Prozessor, 25k Dmips
UHD H264
HEVC
Linux OS, Kernel 3.x
2x DVB-S2 fix
optional 2x Plug&Play Tuner S2/C/T/T2
2 GB Flash
1 GB Ram
3'' LCD Display
2x Cardreader
2x CI
2x HDMI
4x USB
SPDIF optisch
RS232
Gigabit-LAN
eSATA intern + extern
PVR, Timeshift, PIP, etc.

der VK ist mit €499 angegeben, Verfügbarkeit angeblich ab dem 1Q 2016

GigaBlue Homepage


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 13:22 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#4 erstellt: 15. Jun 2015, 08:30
Xtrend hat mit dem Xtrend ET-11000 4K eine erste 4 taugliche Set-Top Box präsentiert

Ausstattungsmerkmale fehlen leider derzeit noch
Kernstück soll der Broadcom BCM7251s sein

Aufnahme5


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 09:35 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#5 erstellt: 15. Jun 2015, 09:13
der türkische Hersteller Vestel hat ebenfalls mit dem Modell S7252 einen 4K Receiver vorgestellt

soweit bekannt, ist das Gerät wie folgt ausgestattet.

4K/2K HEVC (High Effiency Video Codec) / H.265 Decoding
Built-in 802.11ac Wi-Fi with Bluetooth (optional)
DLNA, HBB TV, Portal Application (opt)
Opera web browser
CI+, PVR Ready
Enhanced Media Player with wide range of codec support
SW Update via OAD (Over Air Download - DVB-SSU compliant) or USB
HDMI 2.0 with HDCP 2.2, up to 4K/2K p60 resolution support

Aufnahme6


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 09:23 bearbeitet]
Yappadappadu
Inventar
#6 erstellt: 15. Jun 2015, 10:59
@Ralf65:
Das Datenblatt der VU+ Solo 4K konnte ich nur nach Einloggen im vuplus-support Forum aufrufen.

Schön, dass es so langsam losgeht. Soweit ich sehe, muss ich aber noch auf andere Modelle warten, z.B. so etwas wie eine VU+ Ultimo 4K oder DM 7080 4K, die meinen Anforderungen entsprechen, nämlich 3x DVB-S2 und 1x DVB-C. Zwei Sat Tuner reichen nicht, während ich eben nur 1 Kabeltuner brauche (für CNN HD). Die Box muss also Platz für mind. drei Tunerkarten haben, nämlich ein Doppeltuner Sat sowie ein Einzeltuner Sat und ein Einzeltuner Kabel.


[Beitrag von Yappadappadu am 15. Jun 2015, 11:03 bearbeitet]
tribal-sunrise
Inventar
#7 erstellt: 15. Jun 2015, 11:08
Beim VU+ fehlen irgendwie elementare UHD Features wie hdmi 2.0a, hdcp 2.2, dvbs2x, hevc und ggf hdr (falls das auch mal fürs normale Fernsehen relevant werden sollte - also zumindest ohne hevc ist das Teil doch eine Totgeburt?


[Beitrag von tribal-sunrise am 15. Jun 2015, 11:09 bearbeitet]
Yappadappadu
Inventar
#8 erstellt: 15. Jun 2015, 11:13
Wenn die Box kein HEVC unterstützen würde, könnte sie nicht die Astra Demokanäle anzeigen.
DVB-S2x ist aber eine gute Frage.
itzek
Inventar
#9 erstellt: 15. Jun 2015, 11:38
@ Yappa,

die Ausstattung der VU dürfte auch für deine Ansdprüche ausreichen. Einfach nochmal zum zum FCB Tuner informieren. @plnick schreibt im VU Forum:


Aktuell:
1 Tuner: --> alle Sender eines Transponders sind gleichzeitig empfangbar
2 Tuner (durchgeschleift) --> alle Sender eines 2. Transponders in dieser Ebene sind möglich

Neu:
1 FBC Tuner: --> es sind bis zu 8 Transponder einer Ebene empfangbar (das Durchschleifen erübrigt sich hier)


Damit dürfte der DUAL-FBC-Tuner locker das leisten, was du heute mit 3 Tunern machst. Dazu kannst du noch einen Twin-DVB-C Tuner dazustecken.

@tribal,

und wozu braucht eine Set-Top-Box HDCP? Das erschließ sich mir nicht ganz. Es werde doch Fernsehkanäle angezeigt und keine geschützten Medien abgespielt.

HEVC kann sie natürlich. Dazu hat Yappa schon was richtiges geschrieben. HDMI2a ist eine reine Softwaresache. Wieso sollte die VU das nicht können.


[Beitrag von itzek am 15. Jun 2015, 11:42 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#10 erstellt: 15. Jun 2015, 11:42

itzek (Beitrag #9) schrieb:

Und wozu braucht eine Set-Top-Box HDCP? Das erschließ sich mir nicht ganz. Es werde doch Fernsehkanäle angezeigt und keine geschützten Medien abgespielt. :?


Inhalte von Pay-TV oder evtl. Streaming Diensten, hier hängt einiges vom möglichen Angebot ab
itzek
Inventar
#11 erstellt: 15. Jun 2015, 11:45
Nee, Inhalte von Pay-TV werden durch SmartCards geschützzt. Da ist nix mit HDCP. StreamingDienste können und konnten solche Boxen offiziell noch nie.

Und wenn sie es dann doch inoffiziell können, dann brauchen sie aber den ganzen Quatsch am ende nicht. Siehe CI+ Fähigkeit oder die Fähigkeit Sky-Karten zu entschlüssen usw. Eigentlich können die Boxen das gar nicht, weil ihnen jegliche Zertifizierung dazu fehlt.

Ihr verwechselt da doch ganz stark etwas, bzw. euch ist nicht ganz klar, wie solche Enigma Boxen funktionieren! !


[Beitrag von itzek am 15. Jun 2015, 11:54 bearbeitet]
norbert.s
Inventar
#12 erstellt: 15. Jun 2015, 11:49

tribal-sunrise (Beitrag #7) schrieb:
Beim VU+ fehlen irgendwie elementare UHD Features wie ....

Abwarten und Tee trinken.
Die meisten Boxen werde erst zum Ende des Jahres zu kaufen sein.
Es wird sicher nichts fehlen, was man für UHD-TV benötigt.

HDCP schadet zumindest nicht. Auch wenn man 2.2 sicherlich nicht zwingend braucht. ;-)
http://de.wikipedia...._digitales_Fernsehen
...Digitale Fernsehsender können bei der Ausstrahlung ein HDCP-Steuersignal mitsenden. Wenn der empfangende Digitalreceiver dieses unterstützt, dann gibt er den Datenstrom nur verschlüsselt über seinen HDMI-Ausgang aus. Die Auswertung des Steuersignals ist optional (die HDMI-Spezifikation schreibt die Verwendung von HDCP nicht zwingend vor); der Receiver kann den Datenstrom daher auch unverschlüsselt ausgeben...
...Nur wenige Geräte von Herstellern, die auf die Zertifizierung durch Pay-TV-Anbieter verzichten, werten das Steuersignal nicht aus...

Servus
Ralf65
Inventar
#13 erstellt: 15. Jun 2015, 12:11
der VU+ hat HDMI 2.0, HMDI 2.0a währe ja lediglich die HDR Option.

wenn ich das zu DVB-S2x richtig deute, so ist das eine Eigenschaft der Tunerplatine an sich, diese dürfte dann auf den kommenden Plattformen in Zukunft als Steckvariante nachrüstbar sein.

@itzek
ist denn HBB TV bzw. Anixe 4K kein Streaming Dienst in dem Sinne ?


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 12:51 bearbeitet]
itzek
Inventar
#14 erstellt: 15. Jun 2015, 13:48

Ist denn HBB TV bzw. Anixe 4K kein Streaming Dienst in dem Sinne ?


Ja schon, aber was willst du mir damit sagen? VU´s können offiziell kein HbbTV!!!! Das bestätigt doch nur das, was ich schon oben geschrieben habe.

Euch ist einfach nicht klar, was eine E2-Box ist.


[Beitrag von itzek am 15. Jun 2015, 13:48 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#15 erstellt: 15. Jun 2015, 14:11

itzek (Beitrag #14) schrieb:

Ist denn HBB TV bzw. Anixe 4K kein Streaming Dienst in dem Sinne ?


Ja schon, aber was willst du mir damit sagen? VU´s können offiziell kein HbbTV!!!! Das bestätigt doch nur das, was ich schon oben geschrieben habe.

Euch ist einfach nicht klar, was eine E2-Box ist. :D


es geht lediglich um den Sachverhalt zu Deiner zuvor getätigten Aussage, Zitat: "StreamingDienste können und konnten solche Boxen offiziell noch nie"
die Frage ist, was wilsst Du uns speziell damit jetzt sagen ?
denn jetzt gibst Du mit "ja schon" selber zu, HBB TV z.B. ist ein Straming Dienst

worauf beziehst Du dich speziell bei der Aussage "solche Boxen", auf das Betriebssystem Linux, oder auf bestimmte Hersteller ?

Kathrein ist auch ein Linux basierter Receiver, der offiziell HBB kann und
VU+ kann lt. den Angaben auf der Homepage übrigens sehr wohl HBB TV, also offiziell


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 14:25 bearbeitet]
itzek
Inventar
#16 erstellt: 15. Jun 2015, 14:46
Ja, in der Tat wird da was über HbbTV geschrieben. Dennoch meine ich, dass es keine offizielle Softwre von VU mit HbbTV gibt.

Wie dem auch sei: Was ich damit sagen wollte ist, dass ihr euch nicht an den angegeben Spezifikationen aufhängen müsst. Bei den offenen E2-Receivern ist halt oft viel mehr möglich, als offiziell beworben wird. Daher würde ich einfach der Befürchtung widersprechen, dass diese Box eine Totgeburt werden könnte.


[Beitrag von itzek am 15. Jun 2015, 14:47 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#17 erstellt: 15. Jun 2015, 15:04
die Angaben zu den technischen Eigenschaften auf der Homepage von VU+ beziehen sich mit Sicherheit nicht auf eine alternative FW von Fremdanbietern, das solltest Du wohl einsehen

b.t.w., vermutlich hast wohl hier grundsätzlich etwas hineininterpretiert, was gar nicht zum Sachverhalt dieser Infos hier gehört.
zum einen, ist wohl jedem klar, das man bei den entsprechenden Receivern mit spezieller FW (das meintest Du ja wohl) entsprechende Funktionen, die im Originalzusatnd nicht vorhanden sind, nachträglich integrieren (einbinden) kann, aber darum geht es ja derzeit hier gar nicht.
Aber selbst dazu, muss aber dann auch die entsprechende Hardwareplattform vorhanden sein und die ist halt bei den aktuellen Geräten nicht vorhanden

PS. bei meiner Dream DM7080 funktioniert HBB TV z.B. auch bereits mit der Original FW im Auslieferzustand

itzek
Inventar
#18 erstellt: 15. Jun 2015, 15:13
Gut, dann versuche mal etwas im DMM-Forum oder im IHAD darüber zu erfahren, wie du Sky auf deiner 7080 schauen kannst.

Aber wir drehen uns jetzt im Kreis. Mein Statement war, dass die Box u.a. keine HDCP-Unterstützung braucht, um erfolgreich vermarktet zu werden .
Eure Meinung ist, dass sie es zwingend braucht, damit es keine Totgeburt wird. Wir werden es sehen, was zutreffen wird ....................
Yappadappadu
Inventar
#19 erstellt: 15. Jun 2015, 15:30
Ich habe den Eindruck, Ihr redet aneinander vorbei.

Wenn das mit dem FCB Tuner wirklich so funktioniert, super. Bin gerade dabei, den Thread im VU+ Forum durchzugehen.


[Beitrag von Yappadappadu am 15. Jun 2015, 15:31 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#20 erstellt: 15. Jun 2015, 15:38

itzek (Beitrag #18) schrieb:
Gut, dann versuche mal etwas im DMM-Forum oder im IHAD darüber zu erfahren, wie du Sky auf deiner 7080 schauen kannst.

Aber wir drehen uns jetzt im Kreis. Mein Statement war, dass die Box u.a. keine HDCP-Unterstützung braucht, um erfolgreich vermarktet zu werden .
Eure Meinung ist, dass sie es zwingend braucht, damit es keine Totgeburt wird.
Wir werden es sehen, was zutreffen wird ....................



zum einen, ist das von Dir in erster Linie sicher wieder auf den einen angesprochenen Aspekt der alternativen FW bezogen,
zum anderen war das HIER nicht die Meinung, sondern lediglich "es kann nicht schaden" auf mögliche zukünftige Erfordernisse bezogen und die Äußerung "Totgeburt" bezog auf evtl. nicht unterstütztes HEVC, was sich aber bereits Beiträge zuvor geklärt hatte.

und genau wie das Thema Sky, was ich selber nicht habe (nutze) ist auch das Thema "alternative FW" hier derzeit nicht Bestandteil dieser Vorstellungen dieser neuen 4K Set-Top Boxen, da Sky offiziell garnicht auf externen Receivern genutzt werden darf, werden hierzu auch dann entsprechende 4K Set-Top Boxen vom Anbieter selber folgen.
für dich aber als kleinen Tipp, damit dazu dann hier Ruhe ist, such einfach mal nach CI+ Emu

in diesem Sinne
Mediamarkt .........


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 15:47 bearbeitet]
itzek
Inventar
#21 erstellt: 15. Jun 2015, 15:44

........ ist auch das Thema "alternative FW" hier derzeit nicht Bestandteil dieser Vorstellungen der neuen 4K Set-Top Boxen.


Ganz genau so ist es. Aber damit die Sache "rund" wird, muss man eben diese Möglichkeiten der Alternativsoftware in die Betrachtung miteinbeziehen, um über die Erfolgschancen zu spekulieren. Was genau kommen wird, weis heute natürlich keiner.

Aber eben aus diesem Grund ist es viel zu verfrüht, von eine möglichen Totgeburt -weswegenauchimmer- zu sprechen. Ich denke, dass du mir insoweit zustimmen wirst.
Ralf65
Inventar
#22 erstellt: 15. Jun 2015, 15:55
die Fa. Vantage hat laut hdsatelit.blogspot.ro anscheinend ebenfalls eine UHD Set-Top Box präsentiert,

Aufnahme2

allerdings finden sich dazu keine näheren Angaben


[Beitrag von Ralf65 am 15. Jun 2015, 15:56 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#23 erstellt: 20. Jun 2015, 17:34

itzek (Beitrag #9) schrieb:
@ Yappa,

die Ausstattung der VU dürfte auch für deine Ansdprüche ausreichen. Einfach nochmal zum zum FCB Tuner informieren. @plnick schreibt im VU Forum:


Aktuell:
1 Tuner: --> alle Sender eines Transponders sind gleichzeitig empfangbar
2 Tuner (durchgeschleift) --> alle Sender eines 2. Transponders in dieser Ebene sind möglich

Neu:
1 FBC Tuner: --> es sind bis zu 8 Transponder einer Ebene empfangbar (das Durchschleifen erübrigt sich hier)


Damit dürfte der DUAL-FBC-Tuner locker das leisten, was du heute mit 3 Tunern machst.

Die Betonung liegt hier aber auf "einer Ebene". So wäre, um nur ein Beispiel zu nennen, der Parallelzugriff auf Das Erste HD, 3sat HD und WDR HD nicht möglich. Das ginge allenfalls, wenn das "Full Capture" auch in einem erweiterten Eingangsfrequenzbereich möglich wäre, zusammen mit Breitband-LNBs. Deren Markeinführung scheint zwar vor der Tür zu stehen, aber für die Signalverteilung bis zum Endgerät, die aus meiner Sicht insgesamt wenig Sinn macht, sind die meines Wissens nicht vorgesehen.

Außerdem beschräken sich die Nutzer solch aufwändiger (und vergleichsweise teurer) Receiver nicht unbedingt auf den Empfang lediglich einer Satellitenpositionen. Während sich die deutschsprachigen Programme auf Position 19,2° auf zwei der vier Ebenen konzentrieren, das Beispiel von oben zugegebenermaßen eher eine Ausnahme darstellt, nutzt diese Full-Capture-Technologie beim Empfang mehrerer Sats wenig. Von daher überzeugen mich die max. drei internen Tunern nicht wirklich. Wenn die Öffis über DVB-T2 in Full-HD senden, steigt die Attraktivität eines DVB-T2-Tuners, und dann bleiben nur zwei völlig frei verwendbare für Sat übrig.


Ich vermute, dass der Hintergrund von "Full Capture" nicht der ist, möglichst viele Programme parallel aufzeichnen zu können, sondern dass FC im Zusammenhang mit DVB-S2X steht. Ohne Details dazu zu kennen: Gerade im Hinblick auf 4K und die Steigerung der Datenmengen war angedacht, die Datenpakte eines Programmes auf mehrere Transponder zu verteilen. Für das eine Programm bringt das zwar nichts, aber wenn man viele Programme zu einem großen Multiplex zusammenfügt, für dessen Übertragung man dann mehrere Transponder braucht, kann man die Übertragungskapazität dieser Transponder besser ausnutzen. Dynamische Datenraten machen so viel mehr Sinn, als wenn z.T. nur drei Programme auf einen Transponder gepackt werden. Für diese Verteilung der Daten auf mehrere Transponder braucht man aber so etwas wie ein Multituner-Frontend. Darauf angesprochen konnte mir der Mitarbeiter von Satco auf der ANGA aber nichts zu diesem Zweck der FBC-Tuner sagen, der wusste von diesen großen Multiplexen noch viel weniger als ich.
Passat
Moderator
#24 erstellt: 23. Jun 2015, 10:20

Yappadappadu (Beitrag #6) schrieb:
Soweit ich sehe, muss ich aber noch auf andere Modelle warten, z.B. so etwas wie eine VU+ Ultimo 4K oder DM 7080 4K, die meinen Anforderungen entsprechen, nämlich 3x DVB-S2 und 1x DVB-C. Zwei Sat Tuner reichen nicht, während ich eben nur 1 Kabeltuner brauche (für CNN HD). Die Box muss also Platz für mind. drei Tunerkarten haben, nämlich ein Doppeltuner Sat sowie ein Einzeltuner Sat und ein Einzeltuner Kabel.


Dann warte doch auf die GigaBlue.
Die hat 2x SAT fest eingebaut und 2 Tunersteckplätze.
Für die Tunersteckplätze gibts DVB-S2 und DVB-C/T2-Tuner.
Man kann also:
2x SAT
3x SAT
4x SAT
2x SAT und 1x Kabel
3x SAT und 1x Kabel
2x SAT und 2x Kabel
zusammenbauen.

Grüße
Roman
Yappadappadu
Inventar
#25 erstellt: 23. Jun 2015, 10:29
Hört sich gut an, bin aber etwas voreingenommen gegenüber Gigablue.

Aber ist ja eh noch etwas Zeit und selbst wenn Sky dieses Jahr noch einen UHD Kanal starten sollte, müsste auch garantiert sein, dass ich diesen mit der Linuxbox auch restriktionsfrei entschlüsseln und aufnehmen kann.
Passat
Moderator
#26 erstellt: 23. Jun 2015, 11:19

Yappadappadu (Beitrag #25) schrieb:
Hört sich gut an, bin aber etwas voreingenommen gegenüber Gigablue.


Gründe?

Ich habe die Quad mit 2x DVB-C/T und kann eigentlich nichts Negatives berichten.

Grüße
Roman
Yappadappadu
Inventar
#27 erstellt: 23. Jun 2015, 12:04
z.B. das Billigimage oder auch die kleinere Community als die alteingesessenen bei VU+ und Dreambox. Ich habe gerne das "Original", im Idealfall also eine Dreambox.
Wenns aber keine vernünftige Alternative geben sollte, die meinen Ansprüchen gerecht wird, zählen die genannten Punkte aber natürlich nichts. Mal sehen.


[Beitrag von Yappadappadu am 23. Jun 2015, 12:05 bearbeitet]
IrdetoFreak
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Jun 2015, 12:45
Zum Thema FBC Tuner (im VU+ Solo4K / Kathrein XXX) folgende Info:
Wenn diese beiden Tuner mit Unicable/SCR (EN50494 / EN50607) versorgt werden, können quasi gleichzeitig bis zu 8 verschiedene Transponder ´(aller Bänder) gleichzeitig empfangen werden!
Es stehen 8 Demodulatoren zur Verfügung die dann jeweilig ein Progamm deembedden!
Also, man hat somit sinngemäß 8 Tuner zur Verfügung!!!

Nur als Info zu Unicable2 :
Mit dem neuen Standard EN50607 können über ein Kabel(!) bis zu 32 Tuner versorgt werden.
Und zwar von bis zu 64 Sat-Positionen!!! (derzeit nur theoretisch64/praktisch2!)
Es gibt derzeit drei Chipsätze hierzu:
Entropic - bis zu 32 Userbands
Maxlinear - bis zu 24 Userbands
Broadcom - bis zu 32 Userbands

Ursprünglicher Entwickler ist Jultec
l


[Beitrag von IrdetoFreak am 26. Jun 2015, 12:49 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#29 erstellt: 26. Jun 2015, 16:34

IrdetoFreak (Beitrag #28) schrieb:
Wenn diese beiden Tuner mit Unicable/SCR (EN50494 / EN50607) versorgt werden, können quasi gleichzeitig bis zu 8 verschiedene Transponder ´(aller Bänder) gleichzeitig empfangen werden!
Es stehen 8 Demodulatoren zur Verfügung die dann jeweilig ein Progamm deembedden!
Also, man hat somit sinngemäß 8 Tuner zur Verfügung!!!

Wobei man sich das nicht so verstellen sollte, dass ein FBC-Tuner aus acht konventionellen Tunern besteht, von denen jeder für sich demoduliert. Vielmehr wird das komplette Sat-ZF Eingangssignal digitalisiert.

Daraus erwachsen Parallelen zwischen der Bereitstellung eines Unicable/JESS-Signals in einem LNB bzw. einem Einkabelrouter und dessen Auswertung in einem FBC-Tuner. Denn noch bevor der Weg über die Digitalisierung der Sat-ZF in den FBC-Tunern zur Anwendung kommt, wurde diese Technik bereits beim dLNB von GT-Sat eingesetzt, welches anders als die bisherigen Unicable-LNBs bis zu 24 Umsetzungen bietet. Mit dem bisher für Unicable angewendeten Verfahren (Oszillatorfrequenz für eine Signalmischung erzeugen, Signal mischen und in einem Saw Filter separieren), wäre das zu diesem Preis nicht zu realisieren. Stattdessen digitalisiert man wie beim FBC-Tuner die Sat-ZF, rechnet sich das Einkabelsignal aus und wandelt in ein HF-Signal.

Man erkennt die neue Technik auch daran, dass die Userbandfrequenzen beim dLNB nicht mehr fix sind und auch die Bandbreite jeder Umsetzung variabel ist (Nebenbei: Durch diese Variabilität der Bandbreite kann man unter gewissen Voraussetzungen zwei benachbarte Transponder auf eine der 24 Umsetzungen bringen, um so im sog. static mode dieses LNBs auf bis zu 32 bereitgestellte Transponder zu kommen, obwohl es mit dem Chip von Maxlinear arbeitet.).


Ob die in DVB-S2X angedachte Kanalbündelung den Einsatz teilnehmergesteuerter Einkabelsysteme verlangt, hängt entscheidend davon ab, wie viele Transponder man zu einem Cluster bündeln möchte und es dann gelingt, diese auf einer Signalebene unterzubringen. Bei Jultec, die "nur" die von Jultec selbst zunächst als "JESS" bezeichnete neue Einkabelnorm EN 50607 auf den Weg gebracht haben, geht man davon aus, dass man es nicht schaff. In diesem Fall macht ein FBC-Tuner in der Tat nur Sinn, wenn er von einem Einkabelrouter gespeist wird, der dann aber eine größere Zahl von Umsetzungen als heute üblich bieten muss. Solche Umsetzer werden sicher kommen, erste auf der neuen Technik basierende Modelle wurden auf der ANGA z.B. von LEM gezeigt. Falls man die für einen größeren Multiplex genutzten Transponder jedoch auf einer Ebene unterbringt, eignen sich hingegen die bereits heute installierten konventionell gesteuerten Anlagen dafür.



Mit dem neuen Standard EN50607 können über ein Kabel(!) bis zu 32 Tuner versorgt werden.
Und zwar von bis zu 64 Sat-Positionen!!! (derzeit nur theoretisch64/praktisch2!)

Auch mit JESS (EN 50607) war man bis zur Markteinfühfung des dLNBs durch die vorhandene Hardware auf max. zwölf Tuner pro Stammleitung begrenzt, aber keineswegs auf maximal zwei Positionen.

Wenn man von den Full-Capture-Frontends und DVB-S2X absieht (Wer weiß, ob und wann das tatsächlich kommen wird.), braucht man in der Praxis nur selten mehr als acht Umsetzungen pro Stammleitung. Wann immer möglich, sollte man möglichst kleine Subnetze bilden. Die durch EN 50494 bedingte Deckelung auf zwei Sats stört wesentlich öfter, wenn man an Multikulti-Belegungen von Mehrfamilienhäusern denkt. Das spiegelt sich im Produktangebot von z.B. Jultec wieder: Zwar wird EN 50607 auch dazu verwendet, um Einkabelrouter mit zwölf Umsetzungen pro Port anbieten zu können. Im Sortiment findet man aber bereits seit wenigen Jahren auch etliche Router zum Empfang von zunächst einmal vier Sats wie z.B. den JPS1702-6.. (zwei Ausgänge für je sechs Tuner). Koppelt man zwei Ausgänge verschiedener JPS17.. zusammen, kann man schon jetzt acht Sats empfangen. Für diese Anwendung als zweiten Router gibt es für jeden Ausgang der JPS17 die Schalterstellung "SAT E, F, G, H".


[Beitrag von raceroad am 26. Jun 2015, 20:17 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#30 erstellt: 27. Jun 2015, 07:15
ich würde es sehr begrüßen, wenn die neuen Tuner auch gleichzeitig nun die Möglichkeiten des Multistream MPEG-2/ MPEG4 ACM/VCM Empfangs unterstützen würden


[Beitrag von Ralf65 am 27. Jun 2015, 07:16 bearbeitet]
Ralf65
Inventar
#31 erstellt: 02. Jul 2015, 17:13
Hiernach gibt es die erste offizielle Ankündugung zur 4K Set-Top Box von VU+, demnach soll sie noch im Sommer erscheinen, unbestätigter Preis ist 499€

so soll sie auch mit einem CI+ Slot ausgestattet sein


[Beitrag von Ralf65 am 02. Jul 2015, 17:15 bearbeitet]
UdoG
Inventar
#32 erstellt: 02. Jul 2015, 17:28
Cool - 2 Smartcard Leser und insgesamt 4x DVB-S2 (soweit ich das richtig beurteile) -> könnte meine DMM7080 ablösen
Ralf65
Inventar
#33 erstellt: 03. Jul 2015, 04:35

UdoG (Beitrag #32) schrieb:
Cool - 2 Smartcard Leser und insgesamt 4x DVB-S2


haben nicht alle (der besagten) namhaften Linux Boxen bereits 2 Kartenleser, das ist doch eigentlich nichts besonderes.....
das wirklich NEUE wäre hier mit Sicherheit der offizielle Ci+ Slot, allerdings eben auch nur 1 Slot insgesammt
tribal-sunrise
Inventar
#34 erstellt: 03. Jul 2015, 04:56
Vermutlich geht es darum dass er als 4k Receiver ansonsten mit identischer Ausstattung aufwarten kann ...


[Beitrag von tribal-sunrise am 03. Jul 2015, 04:57 bearbeitet]
UdoG
Inventar
#35 erstellt: 03. Jul 2015, 05:00
Richtig erkannt.
Ralf65
Inventar
#36 erstellt: 03. Jul 2015, 08:11
auch von Kathrein wurde ein UHD Receicer auf der ANGA vorgestellt

Aufnahme3

z.Zt. bekannte Ausstattungsmerkmale
DVB-S / S2 HEVC / H.265
USB 3.0,
1 Gbit / s LAN
dirk45
Stammgast
#37 erstellt: 03. Jul 2015, 12:07
ist da auch schon ein Preis bekannt ?
Ralf65
Inventar
#38 erstellt: 03. Jul 2015, 14:54
nein.

die VU+ bzw. GigaBlue, soll unbestätigten Infos nach um die 500€ kosten, ich vermute mal bei dem Preis wird der Kathrein dann auch ungefähr liegen, vielleicht auch 599€.

mal die IFA abwarten
Ralf65
Inventar
#39 erstellt: 28. Jul 2015, 05:29
Gerüchte über einen bevorstehenden 4K Einstieg von Sky mit einem eigenen Receiver noch im Herbst


[Beitrag von Ralf65 am 28. Jul 2015, 05:56 bearbeitet]
DaywalkerEH
Stammgast
#40 erstellt: 28. Jul 2015, 06:03
Wenn das bis Herbst hinhaut, könnte es mich dazu bewegen noch mal bei Sky zu verlängern.
Die aktuellen Receiver sind einfach technisch absolut hinterher...
luluthemonkey
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 23. Aug 2015, 09:51

raceroad (Beitrag #23) schrieb:

itzek (Beitrag #9) schrieb:
@ Yappa,

die Ausstattung der VU dürfte auch für deine Ansdprüche ausreichen. Einfach nochmal zum zum FCB Tuner informieren. @plnick schreibt im VU Forum:


Aktuell:
1 Tuner: --> alle Sender eines Transponders sind gleichzeitig empfangbar
2 Tuner (durchgeschleift) --> alle Sender eines 2. Transponders in dieser Ebene sind möglich

Neu:
1 FBC Tuner: --> es sind bis zu 8 Transponder einer Ebene empfangbar (das Durchschleifen erübrigt sich hier)


Damit dürfte der DUAL-FBC-Tuner locker das leisten, was du heute mit 3 Tunern machst.

Die Betonung liegt hier aber auf "einer Ebene". So wäre, um nur ein Beispiel zu nennen, der Parallelzugriff auf Das Erste HD, 3sat HD und WDR HD nicht möglich. Das ginge allenfalls, wenn das "Full Capture" auch in einem erweiterten Eingangsfrequenzbereich möglich wäre, zusammen mit Breitband-LNBs. Deren Markeinführung scheint zwar vor der Tür zu stehen, aber für die Signalverteilung bis zum Endgerät, die aus meiner Sicht insgesamt wenig Sinn macht, sind die meines Wissens nicht vorgesehen.


Kannst du oder jemand anders hier vllt. was zum Thema Breitband LNBs sagen? Oder einen klugen Link posten? Würde darüber gerne mehr wissen. ÜberGoogle finde ich zwar was von Kathrein, aber das gibt es schon ne weile auf dem Markt.
raceroad
Inventar
#42 erstellt: 24. Aug 2015, 00:20
Analoges Sat-TV belegte nur das sog. Lowband (Frequenzbereich 10700 ... 11700 MHz). Für "analoge" Mehrteilnehmeranlagen reichten zwei Kabel ab LNB (Lowband vertikal + horizontal). Belegt war ein Kabelübertragungsbereich von (zuletzt) 950 ... 1950 MHz, das Eingangssignal wird um 9750 MHz (= untere Oszillatorfrequenz der heute gebräuchlichen LNBs) nach unten verschoben.

Für digitales Sat-TV wurde der Frequenzbereich der Übertragungsstrecke Satellit > LNB um das sog. Highband (11700 ... 12750 MHz) erweitert. Nur: Wie bringt man auch dieses Signal von der Antenne / dem LNB zur Verteiltechnik? Da Antennenkabel schon 2000 MHz deutlich höher dämpfen als 1000 MHz (> Selbst mit einem guten 7 mm Koax kommt nach 10 m für 2000 MHz nur noch rund die Hälfte der eingespeisten Leistung an!), hat man sich für Standardanwendungen dazu entschieden, nicht (deutlich) über 2000 MHz hinauszugehen. Das bedeutete aber, dass man ab sog. Universal-LNB nicht mehr nur zwei, sondern vier Kabel brauchte (vertikal / horizontal jeweils für Low- und Highband). Dabei werden die Highbandfrequenzen um 10600 MHz (= obere Oszillatorfrequenz der heute gebräuchlichen LNBs) in den Bereich 1100 ... 2150 MHz unten verschoben.

Jetzt war es aber nicht immer bzw. teils nur mit größerem Aufwand möglich, die Zahl der Antennenkabel vom LNB zur Verteiltechnik von zwei auf vier zu erhöhen. Dafür ersann KATHREIN den Sonderweg mit sog. Breitband-LNBs (u.a. UAS 478 ) , welche nicht nur das Lowband, sondern Low- und Highband um 9750 MHz nach 950 ... 3000 MHz verschieben. Um nicht im gesamten Verteilnetz bis zum Empfangsgerät 3000 MHz übertragen und die Empfangsgeräte selbst darauf abstimmen zu müssen, verschieben spezielle Weichen (UWS 78 + 79) das Higband vor der Verteiltechnik (Multischalter) noch einmal um 850 MHz, also auf 1100 ... 2150 MHz, so dass man nach dieser Weiche dieselben Verhältnisse wie mit vier Kabeln ab einem Universal-LNB hatte. Dabei waren sowohl die max. 3000 MHz auf dem Abschnitt LNB > Weiche wie auch die zweite Verschiebung um 850 MHz in den UWS nicht unkritisch, weswegen dieser Sonderweg eigentlich nur für umzurüstende "analoge" Bestandsanlagen interessant war und Breitband-LNBs später wieder vom Markt verschwanden.



Das Revival von Breitband-LNBs steht im Zusammenhang mit teilnehmergesteuerte Einkabelsysteme. Diese Anlagen, vornehmlich unter dem Stichwort "Unicable" bekannt, greifen sich aus einem Ebenensignal auf Anforderung des Empfangsgerätes den benötigten Transponder heraus und verschieben ihn auf eine für jedes Empfangsgerät feste sog. Userbandfrequenz. Jetzt war es vermutlich so (> Die Beweggründe der Komponentenhersteller kenne ich nicht, ich spekuliere hier!), dass man sich dachte: Wenn ein teilnehmergesteuertes Einkabelsystem das Eingangssignal sowieso noch einmal Frequenzverschieben muss, warum dann die Trennung der Signalzuführung in Low- und Highband? Wenn man ähnlich wie bei KATHREIN's System Low- und Highband mit nur einem Kabel (pro Polarisationsrichtung) breitbandig zuführt, braucht man pro Satellitenposition nicht nur lediglich zwei statt vier Kabel vom LNB, ein Einkabelumsetzer braucht außerdem nur noch zwei Eingänge pro Position, und für die Einkabelumsetzungen muss intern pro Satellit nur noch zwischen zwei Eingangssignalen umgeschaltet werden. Dabei wird die feste 850 MHz-Umsetzung der UWS durch die Einkabeltechnik überflüssig.

Diese Entwicklung muss man auch vor dem Hintergrund der neuen Einkabelnorm EN 50607 sehen. Mit EN 50494 ("Unicable") ist man vom Protokoll her auf max. zwei empfangbare Satellitenpositionen beschränkt. Unicable-Umsetzer für zwei statt einen Sat sind logischerweise auch heute noch teurer, kosten aber viel weniger als die ersten Modelle für zwei Sats. Nur für "Unicable" hätte man vermutlich die Breitband-LNBs nicht wiederbelegt. Mit EN 50607 ist die Grenze von zwei Sats aber gefallen. Schon seit mehreren Jahren sind Einkabelumsetzer zum Empfang von im Endausbau acht Sats auf dem Markt, wobei zwei Umsetzer für je vier Sats wie z.B. JPS1701-12 zusammengeschaltet werden. Nur: Diese Umsetzer sind (leider) relativ kostenintensiv. Mit einem Breiband-LNB wird es z.B. möglich werden, einen modifizierten Umsetzer (> Die nächste Generation von Einkabelumsetzern wird auch abgesehen von den Breitband-LNBs intern komplett anders arbeiten.) mit nur acht Sat-ZF-Eingängen, der mit herkömmlichen LNBs nur den Empfang von zwei Satellitenpositionen möglich macht, mit Breitband-LNBs zum Empfang von vier Sats zu verwenden. Auf dem Papier existiert mit dem Johansson 9775 ein solcher Einkabel-Umsetzer bereits. Der Eingangsfrequenzbereich wird mit 290 ... 2340 MHz angegeben, was auf eine mit 10410 MHz deutlich höhere Oszillatorfrequenz der neuen Breitband-LNBs als bei KATHREIN's Modellen rückschließen lässt.

Welche Anbieter wann mit solchen LNBs am Markt präsent sein werden, weiß ich nicht. Ein Mitbarbeiter von UNITRON (Johansson) sagte mir auf der ANGA im Juni, dass er mit der Markteinführung noch in diesem Jahr rechne.
Ralf65
Inventar
#43 erstellt: 24. Aug 2015, 08:27

raceroad (Beitrag #42) schrieb:
[b]Analoges Sat-TV belegte nur das sog. Lowband (Frequenzbereich 10700 ... 11700 MHz).[/b] Für "analoge" Mehrteilnehmeranlagen reichten zwei Kabel ab LNB (Lowband vertikal + horizontal). Belegt war ein Kabelübertragungsbereich von (zuletzt) 950 ... 1950 MHz, das Eingangssignal wird um 9750 MHz (= untere Oszillatorfrequenz der heute gebräuchlichen LNBs) nach unten verschoben.



das trifft so aber nicht ganz zu....

Die Analogausstrahlung fand damals bereits im gesammten Frquenzbereich statt, wobei es zu Beginn den Bereich 10.700 GHz noch gar nicht gab, das Highband als solches, hat daher mit dem Thema Digital an sich garnichts zu tun.
Die ersten Satelliten mit analoger Ausstrahlung deckten damals im unteren Band (FSS Low) den Bereich von 10.950 - 11.700 Ghz ab, zusätzlich gab es das mittlere Band (DBS) von 11.700 - 12.500 Ghz und weiter das obere Band (FSS High) von 12.500 - 12.750 Ghz
Die Nutzung des erweiterten FSS Low Bereiches 10.700 - 10.950 Ghz begann erst mit der Erweiterung der Astra Position auf 19.2°Ost (Astra 1D) um die dort benötigten Übertragungs Kapazitäten zu schaffen.

Zu Beginn kam jeweils für einen Bereich auch nur ein LNB zum Einsatz 10.950 - 11.700, 11.700 - 12.500, 12.500 - 12.750, später kamen DualBand LNB's dazu die den Bereich 10.950 - 11.700 + 12.500 - 12.750 abdeckten, welche dann meist in Verbindung mit einem DBS LNB (11.700 - 12.500) über einen Orthomod zusammen montiert wurden, die Umschaltung vom unteren in den oberen Bereich erfolgte dabei über die 13/18V Schaltung vom Receiver, dann folgten die Trippleband LNB's die den Bereich von 10.950 - 12-750 Ghz abdeckten und schließlich die Tripple (Full-Band) LNB's, die dann den kompletten Bereich von 10.700 - 12.750 Ghz abdeckten.


[Beitrag von Ralf65 am 24. Aug 2015, 08:39 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#44 erstellt: 24. Aug 2015, 08:55

Ralf65 (Beitrag #43) schrieb:
das trifft so aber nicht ganz zu....

Stimmt. Ich beschränkte mich (angedeutet durch mein "zuletzt") auf die Zeit, in der Breitband-LNBs mit Sat-ZF deutlich über 2 GHz (Frage luluthemonkey) eine Rolle spielten.

Vorher gab es für die Signalverteilung, um die es auch bei den Breitband-LNBs letztlich geht, etliche heute nicht mehr gebräuchliche Lösungen. So arbeiteten vor der mit Astra 1D erfolgten Erweiterung des Frequenzbereiches die "analogen" LNBs nicht wie von mir vereinfacht dargestellt mit LOF 9750 MHz, sondern i.d.R. mit 10000 MHz. Und noch weiter zurück setzte man LNBs mit verschiedenen LOFs für die beiden Polarisationsrichtungen ein, was in dem Sinn ansatzweise mit Breitband-LNBs vergleichbar ist, weil auch so die Anzahl der nötigen Kabel reduziert wird.
Ralf65
Inventar
#45 erstellt: 24. Aug 2015, 09:54

raceroad (Beitrag #44) schrieb:

Ralf65 (Beitrag #43) schrieb:
das trifft so aber nicht ganz zu....

Stimmt. Ich beschränkte mich (angedeutet durch mein "zuletzt") auf die Zeit, in der Breitband-LNBs mit Sat-ZF deutlich über 2 GHz (Frage luluthemonkey) eine Rolle spielten.

Vorher gab es für die Signalverteilung, um die es auch bei den Breitband-LNBs letztlich geht, etliche heute nicht mehr gebräuchliche Lösungen. So arbeiteten vor der mit Astra 1D erfolgten Erweiterung des Frequenzbereiches die "analogen" LNBs nicht wie von mir vereinfacht dargestellt mit LOF 9750 MHz, sondern i.d.R. mit 10000 MHz. Und noch weiter zurück setzte man LNBs mit verschiedenen LOFs für die beiden Polarisationsrichtungen ein, was in dem Sinn ansatzweise mit Breitband-LNBs vergleichbar ist, weil auch so die Anzahl der nötigen Kabel reduziert wird.



wobei Du mit "noch weiter zurück", vermutlich bei den verschiedenen LOFs für die verschiedenen Bänder meinst, denn bei den "alten" LNB's gabs ja noch gar keine Polarisationsrichtung, hier wurde ja noch mit einem zusätzlichen mechanischen (später magnetisch) Polarizer vor dem LNB für die Polarisationsrichtung H/V gearbeitet, für die zirkular sendenden Satelliten musste zusätzlich noch ein Dielektrikum eingesetzt werden, daher konnte die 13/18 V Umschaltung seinerzeit auch dazu genutzt werden, um vom unteren (FSS Low) in den oberen (FSS High) Bereich zu schalten.
Wenn ich mich recht erinnere, lag bei alten Dual-Band LNB's die LOF für den unteren Bereich bei 10.000GHz (13V) und die für den oberen Bereich bei 11.475GHz (18V)

aber grundsätzlich denke ich, wir sind da zu 100% d'accord


[Beitrag von Ralf65 am 24. Aug 2015, 09:55 bearbeitet]
luluthemonkey
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 24. Aug 2015, 12:06
Hallo,
vielen dank für die ausführliche Antwort. Also bringen diese LNBs nur etwas für größere Anlagen und Verteilungen. Bei einer Schüssel und einem Receiver mit direkter Verbindung machen diese LNBs keinen Sinn, so wie ich das heraus interpretiere.
raceroad
Inventar
#47 erstellt: 24. Aug 2015, 12:17
Richtig. Direkt an einem solchen LNB kann man einen Receiver gar nicht sinnvoll betreiben, weil ein Großteil des Signals außerhalb dessen Eingangsfrequenzbereich liegt. Und auch mit entspr. Verteiltechnik hat der Endnutzer keinen Vorteil, weil Breitband nicht bedeutet, dass der Eingangsfrequenzbereich größer ist und somit Programme empfangen werden können, die einem herkömmlichen LNB unzugänglich sind.

Breitband-LNBs erleichtern die Signalweiterleitung und reduzieren den Hardwareaufwand für die Signalaufbereitung in Einkabelanlagen.
Ralf65
Inventar
#48 erstellt: 27. Aug 2015, 15:43
Technisat wird auf der IFA seine erste UHD Set-Top Box vorstellen, der DIGIT ISIO STC+ verfügt demnach über einen H.265 HEVC Decoder zum Empfang der UHD Programme über Satellit, sowie über einen DVB T2 HD fähigen Tuner für die terrestrischen Programme.


[Beitrag von Ralf65 am 27. Aug 2015, 15:58 bearbeitet]
Yappadappadu
Inventar
#49 erstellt: 06. Sep 2015, 11:34
Tja, wird das dieses Jahr noch etwas? Ansonsten muss die VU+ Duo2 herhalten.
Da mir im Rahmen der Vertragsverlängerung von Sky eine V14 Karte aufgezwungen wurde, ist wahrscheinlich Mitte Oktober ein neuer Linuxreceiver fällig, da meine DM 8000 nicht mit Skys CI+ Modul umgehen kann.
Ralf65
Inventar
#50 erstellt: 06. Sep 2015, 12:39
es soll doch in Kürze eine VU+ Solo 4K kommen, von Oktober war hier die Rede.
vermutlich wäre die besser geeignet
Yappadappadu
Inventar
#51 erstellt: 06. Sep 2015, 12:57
Ich hoffe, Du hast recht und VU+ macht es nicht wie DM in der Vergangenheit mit längeren Verspätungen.
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