Pioneer CT 737

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Florian69
Neuling
#1 erstellt: 18. Mrz 2004, 18:23
Hi,

ich bin stolzer Besitzer eines Pioneer CT-737, das Problem was ich habe ist nur, dass es nicht mehr vernünftig vor-/rückwärts spult, d.h. gar nicht oder nur sehr schwerlich.
Nach Untersuchung stellte ich fest, dass der Motor einwandfrei läuft. Ist es vielleicht ein Problem von porösen Gummis oder Fehlfunktion der Zahnräder????

Ich bin für jeden Hinweis sehr dankbar, denn ich möchte das Tapedeck nicht missen.

Gruß
Florian
colonius
Neuling
#2 erstellt: 24. Aug 2004, 18:38
Hallo,

aller Wahrscheinlichkeit sind die Riemen ausgeleiert.
Leider gibt es die nicht mehr, zumindest den dünnen nicht.

Wenn das Kasettenfach ohne Probleme schliesst, hast du Glück, denn für den Bandantrieb ist der Breite (Flat) Riemen.

Über ARTEC Ersatzteilservice (06039-9154-666) kannst du den bestellen.

Artikel-Nr: REB-501 BELT (FLAT), kostet 5,52 € + MwSt.

Den Einbau solltest du jemanden machen lassen, der sich auskennt, weil die Mechanik teilweise zerlegt werden muss.

Wenn du einmal dran bist, kannst du die beiden Andruckrollen gleich mitmachen lassen.


Gruß.....


..... Kuhni.
milanOne
Neuling
#3 erstellt: 14. Mrz 2007, 12:28
Ich hab meinem CT-737 genau das gleiche Problem.
Hast Du es jetzt bei Deinem in den Griff bekommen ?
JayKuDo
Stammgast
#4 erstellt: 19. Mrz 2008, 23:19
Für alle die hier suchen ...

Riemen: der Flachriemen bei diesem Laufwerk treibt erst nur die Capstanwelle an. Der sollte auch gut sitzen, denn die Welle hat ein recht großes Schwunggewicht.
Die kleineren bekommt man recht günstig in der Bucht, meistens lohnt es sich eher ein großes Sortiment zu kaufen, dort ist man mit etwa 12 - 18 € günstiger als bei einzelnen Riemen.

Und ohne genaue Serviceunterlagen, kann man nur den Originaldurchmesser schätzen, so kann man wenigstens ein paar verschiedene Riemen probieren.

PS: die Maße des Flachriemens wären auch mal interessant für mich, den hab ich noch nicht getauscht ...

Gruß
Jürgen
Christoph71
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 21. Mrz 2008, 22:53
Es wird Dir wahrscheinlich nicht recht viel weiterhelfen, aber ich habe zwei CT-979 bei mir stehen, und beide sind nur noch Schrott weil sowohl die Riemen, als auch die Capstanmotoren hinüber sind.

Die Riemen lassen sich dank der "genialen" Mechanik auch nicht wechseln, dazu müßte man die komplette Laufwerksmechanik zerlegen. Und die Capstanmotoren sind eine Fehlkonstruktion erster Sahne: Laufen permanent, wenn das Gerät eingeschaltet ist (also auch dann, wenn keine Cassette eingelegt ist) und sind natürlich nach einigen Jahren einfach defekt.

So toll diese Geräte damals auch waren, nach einiger Zeit merkt man, daß dort am falschen Ende gespart wurde :-(

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#6 erstellt: 22. Mrz 2008, 17:44
Das Schlimmste an einem Riemenwechsl ist die elektrische Cassettenklappe, daran verzweifel ich auch immer wieder. der Rest geht schon.

Allerdings hatte ich noch nie einen Capstanmotor defekt, ledig lich ausgeleierte Rimen für fen Klappenantrieb.
Aber für den Capstanantrieb sollte es doch auch Ersatzmotoren geben, irgendwelche Typen, Baugleich.
Ich empfinde die Pioneermechanik dieser BAujahre als simple... da ist ein Sony TC-U2 schon anspruchsvoller (mechanisch gesehen). Daran bin ichauch schon verzweifelt ....

Gruß
Jürgen

PMT
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 23. Mrz 2008, 14:11
Hallo an alle die das noch interessiert,

unter

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-5525.html

ist auch ein Foto von dem Gummi der ersetzt werden muss.
Die Reparatur erfolgt von der Vorderseite.


@Christoph71,

der Capstanriemen kann auch ohne das ganze Laufwerk zu zerpflücken gewechselt werden. Dazu brauchen nur vier Schrauben am Laufwerk gelöst zu werden, die das untere Blech halten.

Natürlich sind die Direkttriebler weniger verschleißanfällig, aber die Motoren kosten auch nicht viel.

Falls die beiden 979 zum Verkauf stehen würde ich sie gerne nehmen.

Gruß
PMT


[Beitrag von PMT am 23. Mrz 2008, 14:48 bearbeitet]
JayKuDo
Stammgast
#8 erstellt: 23. Mrz 2008, 14:23
Ich kann mich nur dem Thread zuvor anschließen, ich würd auch kern ein! Deck kaufen, falls Du sie verkaufen willst ....

Gruß
Jürgen
Christoph71
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Mrz 2008, 11:52
Also momentan möchte ich mich noch nicht von meinen Decks trennen, das klang ja doch ganz hoffnungsvoll mit dem Wechseln des Capstan-Riemens, so daß ich die Hoffnung habe, wenn man etwas Zeit übrig ist, wenigstens eines der beiden Geräte (notfalls auch mit Teilen des zweiten) wieder gangbar zu machen.

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#10 erstellt: 24. Mrz 2008, 20:40
Wenn du den Capstanmotor mal losnimmst, test ihn mal mit irgendeiner 9V - Batterie. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass selten die Motoren defekt sind, sonder eher die Steuerung davor. Leider hat Pioneer da doch sehr hochintegrierte IC`s verbaut ....

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, ich beerdige sehr ungern eines meiner Geräte. Somit kann ich deine Hoffnung auch nachvollziehen.

Gruß
Jürgen

PMT
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Mrz 2008, 22:10
Beim Capstanmotor ist die Steuerung im Motor eingebaut.

Die Ursachen für den Ausfall liegen eher in der Mechanik bzw. in Kontaktschwierigkeiten zum Kollektor begründet. Der Kollektor ist schmutzig oder eingelaufen, die Messingzungen sind schmutzig oder abgenutzt, oder die Broncelager sind ausgeschlagen. Kurz gesagt der Motor ist einfach am Lebesende angelangt und sollte ersetzt werden.

Der Spulenmotor wird über ein externes IC z.B. BA6109 gesteuert. Dieses könnte durchbrennen falls ein Motor mit zu geringem Widerstand eingesetzt wird.

Bei meinen Geräten tausche ich immer alle Gummiteile auf einmal, also Zwischenradgummi und die drei Riemen, die Motoren nur bei bedarf.

Nur Mut das ist alles machbar!

Gruß
PMT
Christoph71
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 24. Mrz 2008, 23:47
Bei einem der beiden Decks hatte ich schonmal (muß so um 1995 herum gewesen sein, also nach nur 4 Jahren Einsatz) den Capstan-Motor gewechselt, der Austauschmotor direkt von Pioneer hatte knapp 50 DM gekostet. Der Wechsel des Motors war problemlos, nur ein Abgleich auf die "richtige" Geschwindigkeit war nicht möglich, so daß ich ab da zwei Decks mit minimal unterschiedlicher Geschwindigkeit hatte...

Das sind so die Tücken der Analogtechnik :-)

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#13 erstellt: 25. Mrz 2008, 19:08
Ich hab heut nochmal in mein aktuelles Pio geschaut,
der Motor scheint mir eher ein Standartmodell zu sein.

Mit etwas Geschick und Glück läßt sich sicher ein alternativer
Motor finden.
als Wichtig erscheint mir erstmal der Wellendurchmesser, die Umdrehungsgeschwindigkeit, und dann der Ausserndurchmesser.
Dann noch die Spannung. Schau einfach mal im Web bei Pollin vorbei.

Die haben eigentlich immer sowas im Angebot. Mit den kleineren Riemen kann ich Dir sicher helfen.

Gruß
Jürgen

p.s.: Du musst bei dem Getriebe für die Cassettenklappe aufpassen, wenn sich das Getriebe verstellt blockt der Klappenantrieb alles andere ...


PMT
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 25. Mrz 2008, 23:39
@Christoph

aus diesem Grund hatte ich mal bei einem meiner CT 959 den Capstanmotor geöffnet und das billige Poti durch einen außen liegenden Cermet-Spindeltrimmer ersetzt. Das war mal ein interessanter Versuch mit der Erkenntnis das es sich sehr genau einstellen läßt.

@Jürgen

Welches ist Dein aktuelles Deck?

Der Trick mit dem großen Zahnrad ist: Es muß einfach an seiner Position bleiben z.B. mit einem Klebestreifen vorübergehend fixieren.

Gruß
PMT


[Beitrag von PMT am 25. Mrz 2008, 23:51 bearbeitet]
JayKuDo
Stammgast
#15 erstellt: 27. Mrz 2008, 10:03
Hallo PMT,

aktuell restauriere ich ein erstklassiges CT 737 mkII. Nach dem Reinigen ging eigentlich nichts mehr richtig.
Da musste ich dann mich mal wieder mit der Mechanik auseinandersetzen.

Ich bin aber immer wieder von den größerenn Pio's aus dieser Zeit begeistert.
ich hab zum Vergleich noch ein Technics RS-B765 da, aber die Aufnahmen sind lang nicht so Dynamisch, wie bei einem Pio CT737 / 757 / 939 .... ich nehme oft mal Lfeauftritte damit auf .... das Technics kann die Spielfreude nicht einfangen ...

beide Decks haben ein und das Selbe Material aufgenommen.

Gruß Jürgen
PMT
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 28. Mrz 2008, 18:41
Hallo Jürgen,

der Motor des CT 737 ist ein Standardmodell.

Gerade die größeren Pioneer Decks sind interessant.
Meiner Meinung nach klingen die 9er Modelle alle bei der Wiedergabe besser als die kleineren.

Viele Grüße
PMT
JayKuDo
Stammgast
#17 erstellt: 28. Mrz 2008, 18:58


Danke PMT,

ich stöbere grade in der Bucht nacht einem der Größeren 9er Decks .... der Rest wird schon kommen ...


Gruß

Jürgen
Christoph71
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 03. Apr 2008, 19:50

JayKuDo schrieb:
Ich hab heut nochmal in mein aktuelles Pio geschaut,
der Motor scheint mir eher ein Standartmodell zu sein.

Mit etwas Geschick und Glück läßt sich sicher ein alternativer
Motor finden.
als Wichtig erscheint mir erstmal der Wellendurchmesser, die Umdrehungsgeschwindigkeit, und dann der Ausserndurchmesser.
Dann noch die Spannung. Schau einfach mal im Web bei Pollin vorbei.

Die haben eigentlich immer sowas im Angebot. Mit den kleineren Riemen kann ich Dir sicher helfen.

Gruß
Jürgen

p.s.: Du musst bei dem Getriebe für die Cassettenklappe aufpassen, wenn sich das Getriebe verstellt blockt der Klappenantrieb alles andere ...




Also inzwischen habe ich das Deck auseinanderbekommen (bis jetzt verlustfrei :-)) und konnte mehr oder weniger exakt die Maße der Riemen abmessen:

1x Vierkantriemen ~1.5mm dick, ~150mm lang (Steuerung)
1x Flachriemen, 4mm breit, 0.5mm dick, ~230mm lang (Capstanmotor)
1x Flachriemen, 6mm breit, 0.6mm dick, ~250mm lang (Verbindung beider Capstans)

Solche Riemen, in zweifacher Ausfertigung (oder besser gleich 3x, um Ersatz zu bunkern) bräuchte ich, dazu noch zwei Capstan-Motoren vom Typ RXM1016, den es aber nicht mehr als Ersatzteil gibt :-( Die Originalgeschwindigkeit kann ich leider nicht ermitteln, Spannung ist lt. Schaltplan 12V, der Durchmesser der Welle 2mm und auf dem Motor selber steht noch "SHL2L 11-0301A"...

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#19 erstellt: 04. Apr 2008, 06:37


Hallo Christoph,

ich denke Du hast den Umfang der Riemen durch abrollen gemessen.

ich schau die WE mal nach, welche Riemen ich für Dich zusammenpacken kann.
Zu den Capstanmotoren kann ich nur auf den Beitrag von PMT verweisen.

Der Capstanmotor ist bei Pio wohl ein Standartmodell mit einer
120° Befestigung. Solch Motoren wurden in allen üblichen Kassettenlaufwerken verwendet.
Schau mit einem Messschieber (Schieblehre (alte Bez.) mal, welchen Durchmesser die Welle hat, auf der der Pulley sitzt. Den kann man vorsichtig herunterhebeln und bei einem neuen Motor wieder aufsetzen.
Den hinteren Deckel des Motors kannst du auch herunterhebeln, und evtl, das Einstellpoti tauschen, so wie PMT das beschrieb.
Wenn du noch Zugriff auf ein funktionierendes Deck hast, dann erstell dir mal ein Prüfband mit einem Sinussignal von etwa 1000 Hz.
Als Frequenzgenerator kann ich Dir ein Programm zuschicken, ebenso auch eines als Oszilloskop, damit kannst du dann recht genau die Tonkopfspur und auch die Bandlaufgeschwindigkeit einstellen. Diese sollte ca. 4,75 ~ 4,76 cm/sec betragen.

Sollte noch was sein, dann schicke mir eben eine PM

Immer mutig ans Werk, so fing auch mein Basteltrieb an ...



Gruß Jürgen

p.s: 4,76cm/s

schau mal hier:

http://www.howstuffworks.com/cassette.htm


[Beitrag von JayKuDo am 04. Apr 2008, 06:44 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 04. Apr 2008, 17:08

JayKuDo schrieb:
:)

Hallo Christoph,

ich denke Du hast den Umfang der Riemen durch abrollen gemessen.

ich schau die WE mal nach, welche Riemen ich für Dich zusammenpacken kann.
Zu den Capstanmotoren kann ich nur auf den Beitrag von PMT verweisen.

Der Capstanmotor ist bei Pio wohl ein Standartmodell mit einer
120° Befestigung. Solch Motoren wurden in allen üblichen Kassettenlaufwerken verwendet.
Schau mit einem Messschieber (Schieblehre (alte Bez.) mal, welchen Durchmesser die Welle hat, auf der der Pulley sitzt. Den kann man vorsichtig herunterhebeln und bei einem neuen Motor wieder aufsetzen.
Den hinteren Deckel des Motors kannst du auch herunterhebeln, und evtl, das Einstellpoti tauschen, so wie PMT das beschrieb.
Wenn du noch Zugriff auf ein funktionierendes Deck hast, dann erstell dir mal ein Prüfband mit einem Sinussignal von etwa 1000 Hz.
Als Frequenzgenerator kann ich Dir ein Programm zuschicken, ebenso auch eines als Oszilloskop, damit kannst du dann recht genau die Tonkopfspur und auch die Bandlaufgeschwindigkeit einstellen. Diese sollte ca. 4,75 ~ 4,76 cm/sec betragen.

Sollte noch was sein, dann schicke mir eben eine PM

Immer mutig ans Werk, so fing auch mein Basteltrieb an ...

images/smilies/insane.gif

Gruß Jürgen

p.s: 4,76cm/s

schau mal hier:

http://www.howstuffworks.com/cassette.htm


Hallo Jürgen,

richtig, einen Teil der Riemen habe ich durch Abrollen gemessen, einen Teil durch "Flachlegen" x 2, deswegen stimmen die Maße leider auch nur ungefähr. Leider sind auch im ServiceManual keine Abmessungen der Riemen enthalten.

Der Motor hat sogar sechs Löcher im 60° Winkel, jeweils in ca. 13,5mm Abstand zum Zentrum. Die Welle hat einen Durchmesser von 2mm. Aufhebeln werde ich ihn vorerst aber nicht, vielleicht hilft ja ein wenig Kontaktspray auf das Poti zu sprühen...

Eine "Referenzcassette" mit 3000Hz (das ist die Vorgabe des Servicemanuals) müßte ich mir gut selber erstellen können, ich hab' im Keller noch einen Panasonic Casseiver mit funktionsfähigem Cassettendeck. Und einen Frequenzzähler müßte ich auch noch haben, damit dürfte ich dann die Bandgeschwindigkeit zumindest relativ zum Panasonic gut einstellen können.

Wäre natürlich prima, wenn das mit den Riemen klappen würde, zwei davon gibt es (leider aber ohne "offizielle" Größenangabe) auch online bei einem Ersatzteilhändler zu kaufen, aber die Preise (17 bzw. 22 Euro pro Stück) liegen jenseits von gut und böse.

Ciao
Christoph

P.S.: Beim Vierkantriemen bin ich mir nicht sicher, ob die 150mm nicht zu lang sind, denn der Riemen war bereits ausgeleiert. Evtl. sind es auch nur ~140mm (=Durchmesser 45mm)...


[Beitrag von Christoph71 am 04. Apr 2008, 22:13 bearbeitet]
klausES
Inventar
#21 erstellt: 04. Apr 2008, 18:18

Christoph71 schrieb:
...aber die Preise (17 bzw. 22 Euro pro Stück) liegen jenseits von gut und böse.


Nun das wären dann auch "Wucher-Anzeigewürdige", weit über 1000% des EK-Preises.
JayKuDo
Stammgast
#22 erstellt: 05. Apr 2008, 09:59
Hallo Christoph,

ich hab gestern meine Notizen mal geprüft, der Riemen für das Cassettenfach ist ein Vierkantriemen mit 47mm Durchmesser.
Was ich noch nicht in erfahrung gebracht hab ist, mit dem Wechsel dieses Riemens spulte und spielte das Deck wieder ordentlich.

Weiterhin hab ich noch einen interessanten Beitrag gefunden:

http://forum.iwenzo....it=Pioneer+CT#p56758

Fehlerbeschreibung und Nachricht:
Habe mir einen kleinen Tip erarbeitet; bei Problemen mit zu geringen Signalen der optischen Sensoren am Plasteflügelrad ("Windmühle") eines Tapelaufwerks beklebte ich die Flügel einzeln mit Alufolie, und die Spannungswerte der Sensorik sind wieder ok gewesen, Laufwerk läuft wieder ohne ständig abzuschalten!
Ich muss noch dazusagen, den defekten Orginalsensor habe ich mit einen anderen Typ ersetzt, dieser hatte eben auch nicht die Orginalen Spannungswerte.
Es hat mich 2 Tage Lösungssuche gekostet, aber der Erfolg ist einfach genial.

ich schau , was ich noch auftreiben kann, denn die Flachriemen muss ich auch leider erst noch auftreiben.

Gruß
Jürgen
JayKuDo
Stammgast
#23 erstellt: 07. Apr 2008, 10:20


Hallo Christoph,

ich bin grad in der Bucht über einen Verkäufer gestolpert, der
die benötigten Riemen für ca 6€ per Stück anbietet.

Der Shop: das günstige Tonabnehmer-Studio
der Verkäufer: clever-und-günstig

ich warte noch immer auf Antwort zu meinen Flachriemen.

Motor, Standartmodell bei Pollin:

Gleichstrommotor MMI-6A2LK
12V/50mA Drehzahl regelbar von 2000 U/pm - 2750 U/pm

Abmessungen aussen: 39mm lang und 35mm Durchmesser
Abmessungen Welle : 12x2 mm

Best.Nr: 34-310 373
Kosten: 1,50 €


Das ist alles was ich bisher hab

Gruß
Jürgen
Christoph71
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 07. Apr 2008, 19:00
Das mit dem Pollin-Motor klingt sehr gut (wenngleich es auch traurig ist, daß in einem 500€-Deck ein 1,50€-Motor drinnen steckt), der ist mir im Pollin-Katalog schon aufgefallen, aber ich war mir nicht sicher, daß er es auch wirklich ist...

Vielleicht bestelle ich mir gleich sicherheitshalber noch das Antriebsriemen-Sortiment mit, bei 2,95€ kann man ja nichts falsch machen, und ich habe ja noch andere Geräte mit Riemen...

Bei clever-und-günstig werde ich auch nochmal reinsehen, die sind mir auf eBay auch schon aufgefallen, ich war mir bisher nur nicht sicher, ob die Riemen wirklich passen... Ich werd' da wohl in den nächsten Tagen nochmal genauer reinschauen

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#25 erstellt: 08. Apr 2008, 07:11
Ich bin wg des Motors garnicht skeptisch, denn sowas hab ich auch schon in anderen "teuren" Geräten mit überraschenden Erkenntnissen und Erfolg eingesetzt. Der Motor in meinen beiden (mittlerweile) CT-737mkII ist eigentlich ein günstiger Standarttyp, bis auf den Aufkleber, den Pio dort draufmacht.
Mein Radio/TV - Mann des Vertrauens hatte gestern keine Flachriemen zum Versand mehr da.
Somit schicke ich Dir erst nur die 4Kantriemen zu.

Ich hab vor einigen Jahren mal echt überteuertes High-End aus England aufgemacht, und ich war enttäscht!!!
Materialwert der Verstärkerkombi lag schätzungsweise bei ca. 150,- DM damals - Verkaufspreis bei über 1900,-
Das erlebt man leider immer wieder, und wenn dies bei Tunern, CD-Spielern, Plattenspielern und Verstärkern ist, wieso sollte es sich bei den Cassettendecks anders verhalten.
Mein Technics hat einen Directantrieb für den Capstan ....
Dennoch zeigt das nur, dass man mit Standarttechnik auch aussergeöhnlich guten Klang hinbekommt.
Zudem denke ich, die Pioneer Ingeneure haben dieses Laufwerk nicht umsonst mit einem recht großen Schungrad ausgestattet.
Diese Technik findet man wirklich oft im Plattenspielerbau und dort sorgt es auch dafür, dass Gleichlaufschwankungen durch Massenträgheit abgefangen werden.
Wenn der Motor zu schwach ist um die Masse in Bewegung zu bringen taugt er nicht für diese Anwendung. Eventuell würde ich in deinem Fall auch mal die Lager auf Leichtgängigkeit überprüfen.

Gruß und immer denken, alle kochen nur mit Wasser
Post ist unterwegs

Gruß
Jürgen


[Beitrag von JayKuDo am 08. Apr 2008, 07:53 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Apr 2008, 19:00
Nach langer Zeit mal wieder ein Update - heute sind die letzten Riemen angekommen, und ich wollte mich ans Restaurieren machen. Das Ergebnis war leider absolut ernüchternd.

JayKuDos Riemen wären vermutlich das einzige gewesen, was genau gepaßt und funktioniert hätte (nochmals ganz herzlichen Dank!), nur leider werden sie erst im letzten Schritt benötigt.

Alles, was davor schiefgehen konnte, ging natürlich auch schief: Der Dual-Capstanriemen (kostete immerhin knapp 10 Euro) paßte überhaupt nicht (offerbar war der alte Riemen so extrem ausgeleiert, daß am Ende gut und gerne 5mm Durchmesser zuviel herausgekommen sind), als Ersatz hätte ich testweise einen Vierkantriemen passender Größe verwendet, das wäre noch OK gewesen.

Nur leider scheiterte es dann entgültig am Capstanmotor bzw. dessen Aufnehmer für den Motor-Capstanrieben. Dieser ließ sich leider um nichts in der Welt von der Achse entfernen, die Achse dafür umso leichter vom alten Motor

Jetzt habe ich 2 vermutlich passende Motoren, noch ein 5er Set völlig unpassender Motoren von Pollin (stets mit 4(!) Anschlüssen), 20 Euro in unpassende Riemen investiert, 15 Euro für ein Servicemanual, extra noch eine Meßcassette mit Meßtönen erstellt und stehe jetzt vor einem komplett zerlegten 979, das ich bis auf weiteres, bis mir zufällig mal ein Capstanmotor mit Aufnehmer für 'n 5er über den Weg laufen sollte... Den Frust kann man sich wohl vorstellen...

Dennoch herzlichen Dank nochmal vor allem an Jürgen für seine Hilfe. Einen Versuch war's ja auf jeden Fall mal wert.

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#27 erstellt: 27. Apr 2008, 11:49
Hallo Christoph,

ich kenne deine Situation zu gut .... oft genug selber erlebt!
Ich hab aber noch Tips für Dich ...

1. nehme die Achse mit dem "Pulley" und behandle diese mal mit etwas Rostlöseroel.
Dann mache Sie etwas Warm, ca. 5-10 Minuten in kochendem Wasser und dann versuch nochmal die beiden Teile zu trennen.
Nur darauf achten, dass der Antriebspulley keine Kratzer bekommt.

2. vielleicht kannst einen Riemen mal Probehalber kürzen. Ich würde mal einen Versuch wagen mit Kleberlösung zum Fahrradflicken oder etwas vom freundlichen Reifenhändler am Ort.

Gruß und Daumendrückt
Jürgen
Christoph71
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 01. Mai 2008, 10:00
Hallo Jürgen,

den Pulley konnte ich jetzt entfernen, allerdings nicht auf die sanfte Tour, sondern es war schon ordentlich Gewalt notwendig: Die alte Achse habe ich mit dem Proxxon so abgeschliffen, daß ich sie gut einspannen konnte, danach ließ sich der Pulley von unten (also ohne Laufseite zu beschädigen) abdrehen.

Leider war das dann das einzige Erfolgserlebnis: Der Pollin-Ersatzmotor war leider zu groß im Durchmesser, ich wollte dann mal probeweise anstatt des originalen SHL2L-Motors einen SHR2R-Motor verwenden, dessen Größe zumindest identisch ist.

Natürlich war auch der Capstan-Riemen einen Tick zu groß...

Der Steuerungsvierkant von Dir hat dagegen ganz gut gepaßt, er rutscht zwar noch ein wenig durch, aber hier hätte ich evtl. dann noch eine Nummer kleiner probieren können.

Leider habe ich es aber geschafft, beim Zusammenbau die nicht eindeutig gekennzeichneten 12V-Leitungen für den Capstanmotor richtig herum anzuschließen (hätte vorher messen sollen - hinterher ist man leider schlauer), so daß der 12V-Zweig jetzt komplett tot ist. Lediglich im Leerlauf ohne Verbraucher werden noch ~11V geliefert, sobald ich aber auch nur die Kabel mit den Fingern berühre (einige zig kOhm-Widerstand) bricht die Spannung sofort auf 0 zusammen.

Sicherungen sind alle OK, auch sonst sind zumindest optisch keine "geschossenen" Bauteile erkennbar.

Offenbar war das der letzte Wink, dieses Gerät nicht weiter zu reparieren...

Ich denke, ich werde mich mal auf die Suche nach einem alternativ-Deck machen, max. 50 Euro, mit guter Ausstattung (sprich: Echtzeitzählwerk und eine vernünftige Aussteuerungsanzeige sind Pflicht, bei Dual-Capstan bin ich mir wegen der negativen Erfahrungen mit den Riemen nicht sicher - jeder zusätzliche Riemen, jedes zusätzliche Plastikzahnrad sind ja potentielle Sollbruchstellen insbesondere bei Altgeräten für die es keine Ersatzteile mehr gibt). Pioneer scheidet aus naheliegenden Gründen aus, Grundig ebenfalls...

Was wäre denn von den Technics-Decks mit direktem (also riemenlosen) Capstan-Antrieb zu halten? Oder von einem Onkyo TA-2570?

Wirklich zum Einsatz würde das Deck gar nicht kommen, insofern wäre es sehr wichtig, daß es auch längere (u.U. jahrelange) Standzeiten überlebt und/oder daß es sich einfach und mit handelsüblichen Ersatzteilen reparieren läßt...

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#29 erstellt: 01. Mai 2008, 11:38
Schade, aber diese Mühen mit einem solchen Erfolg hat jeder in der Vergangenheit ...

Meines heißt Grundig Magnetophon ....


Technics als Alternative hat zwar den DirectDrive aber seid (ich glaube) 2002 existiert Technics nicht mehr in dieser Form ....

Sonst ist das gute alte RS-B965 immernoch eine Spitzenmaschine, sogar mit DBX, was ich selber noch versuche günstig zu bekommen um alte Schalplatten zu remastern ....

p.s. eine Antworten vorher hatte ich was zu dem StuerIC für die Motoren gelesen.

Bitte das Deck nicht entsorgen, oder zu mir .... würde mich auch gerne mal damit beschäftigen ...

Gruß und sollte ich was sehen, halte ich auch für Dich die Augen auf ....

Jürgen
PMT
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 01. Mai 2008, 14:56
Der Capstanmotor hat die Geschwindigkeitsregulierung schon eingebaut. Es gibt daher kein weiteres IC mehr davor. Er wird direkt vom Netzteil über einen 12V Spannungsregler versorgt. Wenn der Trafo noch in Ordnung ist wäre der Rest machbar.

Ich habe mal ein Foto vom meinem 979 gemacht und die zu testenden Stellen grün gekennzeichnet. Der Schaltplan ist an dieser Stelle recht übersichtlich.

Gruß
PMT

[IMG" target="_blank" class="" rel="nofollow">http://img241.imageshack.us/img241/7669/netzteilhh7.th.jpg[/IMG]]Netzteil


[Beitrag von PMT am 01. Mai 2008, 14:58 bearbeitet]
Christoph71
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 01. Mai 2008, 16:18
Ja, auf der 12V-Brücke hatte ich auch 12V gemessen, dummerweise habe ich hier nicht getestet, ob dort ebenfalls die Spannung zusammenbricht, wenn ein "Verbraucher" mit einigen zig kOhm dranhängt. Werde ich bei Gelegenheit mal nachholen.

Ciao
Christoph
Christoph71
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 09. Jun 2008, 19:29
kleines Update:

Heute ist bei mir ein Denon DRM-800 eingetroffen. Inkl. Versand keine 20€, noch gut in Schuß und - das Wichtigste - es funktioniert :-)

Auch wenn es musikalisch wohl in derselben Klasse spielt und seinerzeit nur rund 100 DM billiger war, als das Pioneer CT-979, so wirkt es doch ein ganzes Stück weniger wertig. Und auch von der Ausstattung hier bietet es doch deutlich weniger, keine Restzeitanzeige, keine Timer-Aufnahmemöglichkeit, keine automatische Einmessung, kein Schnellstart per Pause usw. Dafür aber läuft der Capstan nur dann, wenn das Band läuft, und nicht, wie bei CT-979 immer, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Und das Cassettendeck geht auch rein mechanisch auf, nicht motorunterstützt, wie beim 979. Schonmal zwei Sollbruchstellen weniger :-) :-)

Mal sehen, wie sich das Denon auf Dauer schlägt, mehr als ein oder zwei Cassetten pro Jahr wird es ohnehin nicht abspielen müssen, die Zeiten sind gottseidank vorbei

Ciao
Christoph
JayKuDo
Stammgast
#33 erstellt: 10. Jun 2008, 08:48
Hallo Christoph,

den Ausgang hatte ich mir nicht gewünscht. Solltest du für das
Pio keine Verwendung mehr haben dann bitte eine PM an mich.

Gruß

Jürgen
Christoph71
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 10. Jun 2008, 19:19
Nein, keine Sorge, das CT-979 werfe ich keinesfalls weg, nur habe ich jetzt keinen Zeitdruck mehr, mich nach Motoren und Riemen umzuschauen und kann mich darauf konzentrieren, das Deck perfekt zu restaurieren. Vielleicht wird ja mal ein Original-Riemensatz oder ein Original-Capstanmotor als Ersatzteil angeboten.

Wie gesagt, von der Verarbeitung und Ausstattung her ist der CT-979 schon noch eine ganze Klasse besser. Interessant ist nur, daß beide Decks Anfang der 90er Jahre in derselben Klasse gelandet sind (auf jeden Fall in der HiFiVision, bei Stereoplay wurde das 979er nicht getestet, aber wenn doch, dann wäre es mit Sicherheit auch in der Klasse des DRM 800 gelandet).

Ciao
Christoph
richardroumen
Neuling
#35 erstellt: 02. Feb 2009, 09:37
Hallo Alle,

Ich bin ziemliech neu und moechte wissen wie mann die Klappe wieder gut hinkriegt wenn die Raeder verstellt sind. Ich habe den Riemen gewechselt und jetz ist etwas verstellt worden. wie sollen die Raeder auf ein ander eingestellt werden? Danke

Richard aus Holland
mru29
Neuling
#36 erstellt: 08. Sep 2009, 04:29
Hallöchen zusammen, ich kenne das Problem mit den schweren Capstanwellen der High End Decks. Es gibt eine "einfache Lösung". Ich habe vielfach die Erfahrung gesammelt, daß bei mangelnden Bandtransport der Kassetten nicht irgendein angeblich erschlaffter Gummi schuld ist, auch nicht angeblich abgenutzte Gummis der sogenannten Idler.
Vielmehr handelt es sich um mangelnden Anpresskontakt des Wickelmotors auf das Zwischenrad welches den Aufwickeldorn antreiben soll. Dieser Fehler ist mir bisher bei jeden hochwertigen Tapedeck der Baureihe CT 737/757 aufgefallen, welche ich wieder zum Laufen bringen konnte. Die Gummis der Zwischenräder waren keineswegs porös oder verschlissen, dies ließ darauf schließen, daß die Geometrie der Bauteile nicht mehr richtig fluchtete. Durch sehr genaues Nachjustieren (in Parallelstellung bringen) ist es mir zu 100% in jedem Fall gelungen, den Motor wieder in die Stellung zu bekommen welche einen sicheren Bandtransport gewährleistet.
Allerdings empfehle ich keinem Leihen einen solchen Eingriff in sein Gerät, es sollte von einem Fachmann übernommen werden.
Für denjenigen, welcher sich damit auskennt dürfte es kein Problem darstellen, das erste hintere Chassiblech abnehmen, den Wickelmotor ausbauen und die Enden des Bleches vom Wickelmotor an den Stellen mit den Bohrungen zur Montage ein winziges bisschen mit einer Zange Verschränken, im 10tel Millimeterbereich! Motor muss in Richtung nach oben leicht angehoben werden, so daß der Messingzapfen tiefer in Richtung Laufwerk hineinragt.
Probiert es aus, Ihr werdet Überrascht sein! Selbst wenn sich vorher der Aufwickeldorn überhaupt nicht mehr drehte, es funktioniert nachher wieder einwandfei. Wenn ihr das Deck ständig benutzt, tritt dieser Fehler nicht auf.
jurka26
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 18. Aug 2010, 01:07

mru29 schrieb:
Hallöchen zusammen, ich kenne das Problem mit den schweren Capstanwellen der High End Decks. Es gibt eine "einfache Lösung". Ich habe vielfach die Erfahrung gesammelt, daß bei mangelnden Bandtransport der Kassetten nicht irgendein angeblich erschlaffter Gummi schuld ist, auch nicht angeblich abgenutzte Gummis der sogenannten Idler.
Vielmehr handelt es sich um mangelnden Anpresskontakt des Wickelmotors auf das Zwischenrad welches den Aufwickeldorn antreiben soll. Dieser Fehler ist mir bisher bei jeden hochwertigen Tapedeck der Baureihe CT 737/757 aufgefallen, welche ich wieder zum Laufen bringen konnte. Die Gummis der Zwischenräder waren keineswegs porös oder verschlissen, dies ließ darauf schließen, daß die Geometrie der Bauteile nicht mehr richtig fluchtete. Durch sehr genaues Nachjustieren (in Parallelstellung bringen) ist es mir zu 100% in jedem Fall gelungen, den Motor wieder in die Stellung zu bekommen welche einen sicheren Bandtransport gewährleistet.
Allerdings empfehle ich keinem Leihen einen solchen Eingriff in sein Gerät, es sollte von einem Fachmann übernommen werden.
Für denjenigen, welcher sich damit auskennt dürfte es kein Problem darstellen, das erste hintere Chassiblech abnehmen, den Wickelmotor ausbauen und die Enden des Bleches vom Wickelmotor an den Stellen mit den Bohrungen zur Montage ein winziges bisschen mit einer Zange Verschränken, im 10tel Millimeterbereich! Motor muss in Richtung nach oben leicht angehoben werden, so daß der Messingzapfen tiefer in Richtung Laufwerk hineinragt.
Probiert es aus, Ihr werdet Überrascht sein! Selbst wenn sich vorher der Aufwickeldorn überhaupt nicht mehr drehte, es funktioniert nachher wieder einwandfei. Wenn ihr das Deck ständig benutzt, tritt dieser Fehler nicht auf.
;)



Hallo,

hätten sie vielleicht fotos oder skitzen davon ich hab so ein gerät zu hause den Pioneer CT 737 Mark 2,riemen soweit ausgetauscht.bei mir ist das problem mit diesem zwischenrad das der nicht richtig greift und dadurch nichts passiert.

hab auch ein zwischen rad bestellt was aber zurzeit nicht leiferbar ist und erst 10.09.2010 wieder lieferbar ist

kann bei dem versuch was schief gehen?


mfg
jurgen
.gelöscht.
Stammgast
#38 erstellt: 19. Aug 2010, 12:18
Hallo Jürgen

An Deiner Stelle würde ich die von mru29 vorgeschlagenen Maßnahmen AUF GAR KEINEN FALL durchführen und hier "mit einer Zange planlos etwas in der Gegend herumbiegen", weil diese "Reparatur-Beschreibung" äußerst verworren klingt und im Grund NICHTS Konkretes beinhaltet.

Anmerkung:
Leider kenne ich Dein Deck nicht.
Bei meinem CT-S820S ist der Idler von vorne durch den Cassettenschacht zugänglich (nachdem man die Abdeckplatte entfernt hat).

Allgemein gilt:
Um bei solchen Problemen definitiv weiterzukommen, muß man zuerst die exakte FUNKTIONSWEISE eines sog. Idlers "begreifen":
Vereinfacht beschrieben:
Normalerweise wird das (nach rechts und links) bewegliche Idler-Element mittels einer stabförmigen Feder (nach oben) an den Pulley des Wickelmotors gedrückt.

Das Rad-Element auf dem Idler ist eine RUTSCHKUPPLUNG!
Das heißt:
Unter dem Rad befindet sich eine FESTSTEHENDE runde Filz-Scheibe. Mittels einer Spiralfeder wird das drehbare Rad auf diese feststehende Filz-Scheibe gepreßt, sodaß eine gewisse "Schwergängigkeit" erzielt wird.).
Das heißt im Detail:
DER GRAD der Schwergängigkeit dieser Rutschkupplung bestimmt also die Höhe des Anpreßdruckes an die Wickeldorn-Räder, die über den Idler angetrieben werden und bremst natürlich auch gleichzeitig den Antriebsmotor.
(Dies alles muß man zuerst genau "mechanisch durchdenken" und "sich verinnerlichen".)

Somit ergeben sich (nachdem man die Mechanik mittels einer Lupe genauestens auf etwaige SONSTIGE Probleme untersucht hat) (normalerweise) immer ZWEI Fehlerquellen:

1.) Eine "verglaste" (verhärtete) Oberfläche des Idler-Gummirades, oder eine (mit einem Belag) verschmutzte Oberfläche der beteiligten Räder.
Möglichkeiten zur Abhilfe:
Mehrfaches Reinigen mit Spiritus und Wattestäbchen (Mit Wattestäbchen nachtrocknen).
Tausch des Gummi-Elements.
Aufrauhen der verglasten Oberfläche mittels FEINSTEM Schmirgelpapier.
Austausch des Idlers.

2.) Eine defekte Rutschkupplung des Idlers:
Normalerweise werden alte (abgenützte) Rutschkupplungen schwergängiger.
Dadurch schwenkt dann der Idler einfach auf die jeweilige Seite und der Motor-Pulley beginnt dann sofort auf dem Idler-Rad durchzurutschen.
(Bei einer zu leichtgängigen Rutschkupplung wird das Idler-Rad mit einer ZU GERINGEN Kraft seitlich ausgelenkt, wodurch ein Durchrutschen zwischen Wickeldorn-Rad und Idler erfolgt.)
Eine Reparatur der Rutschkupplung ist immens aufwendig und erfordert viel Zeit, Erfahrung und Fingerspitzengefühl.
In der Regel hilft hier nur das Einsetzen eines neuen kompletten Idlers.

Grüße
Christian
jurka26
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 20. Aug 2010, 13:35

.gelöscht. schrieb:
Hallo Jürgen

An Deiner Stelle würde ich die von mru29 vorgeschlagenen Maßnahmen AUF GAR KEINEN FALL durchführen und hier "mit einer Zange planlos etwas in der Gegend herumbiegen", weil diese "Reparatur-Beschreibung" äußerst verworren klingt und im Grund NICHTS Konkretes beinhaltet.

Anmerkung:
Leider kenne ich Dein Deck nicht.
Bei meinem CT-S820S ist der Idler von vorne durch den Cassettenschacht zugänglich (nachdem man die Abdeckplatte entfernt hat).

Allgemein gilt:
Um bei solchen Problemen definitiv weiterzukommen, muß man zuerst die exakte FUNKTIONSWEISE eines sog. Idlers "begreifen":
Vereinfacht beschrieben:
Normalerweise wird das (nach rechts und links) bewegliche Idler-Element mittels einer stabförmigen Feder (nach oben) an den Pulley des Wickelmotors gedrückt.

Das Rad-Element auf dem Idler ist eine RUTSCHKUPPLUNG!
Das heißt:
Unter dem Rad befindet sich eine FESTSTEHENDE runde Filz-Scheibe. Mittels einer Spiralfeder wird das drehbare Rad auf diese feststehende Filz-Scheibe gepreßt, sodaß eine gewisse "Schwergängigkeit" erzielt wird.).
Das heißt im Detail:
DER GRAD der Schwergängigkeit dieser Rutschkupplung bestimmt also die Höhe des Anpreßdruckes an die Wickeldorn-Räder, die über den Idler angetrieben werden und bremst natürlich auch gleichzeitig den Antriebsmotor.
(Dies alles muß man zuerst genau "mechanisch durchdenken" und "sich verinnerlichen".)

Somit ergeben sich (nachdem man die Mechanik mittels einer Lupe genauestens auf etwaige SONSTIGE Probleme untersucht hat) (normalerweise) immer ZWEI Fehlerquellen:

1.) Eine "verglaste" (verhärtete) Oberfläche des Idler-Gummirades, oder eine (mit einem Belag) verschmutzte Oberfläche der beteiligten Räder.
Möglichkeiten zur Abhilfe:
Mehrfaches Reinigen mit Spiritus und Wattestäbchen (Mit Wattestäbchen nachtrocknen).
Tausch des Gummi-Elements.
Aufrauhen der verglasten Oberfläche mittels FEINSTEM Schmirgelpapier.
Austausch des Idlers.

2.) Eine defekte Rutschkupplung des Idlers:
Normalerweise werden alte (abgenützte) Rutschkupplungen schwergängiger.
Dadurch schwenkt dann der Idler einfach auf die jeweilige Seite und der Motor-Pulley beginnt dann sofort auf dem Idler-Rad durchzurutschen.
(Bei einer zu leichtgängigen Rutschkupplung wird das Idler-Rad mit einer ZU GERINGEN Kraft seitlich ausgelenkt, wodurch ein Durchrutschen zwischen Wickeldorn-Rad und Idler erfolgt.)
Eine Reparatur der Rutschkupplung ist immens aufwendig und erfordert viel Zeit, Erfahrung und Fingerspitzengefühl.
In der Regel hilft hier nur das Einsetzen eines neuen kompletten Idlers.

Grüße
Christian


also diesenzwischenrad sitzt bei mir auch vorne hinter der abdeckung.Hab auch ein neues bestellt nur da kommt man nicht so leicht dran hast du tips wie du es ersetzt hast?

mfg
jürgen
.gelöscht.
Stammgast
#40 erstellt: 20. Aug 2010, 17:45
Hallo Jürgen

Bei meinem Pioneer CT-S820S habe ich den Idler NICHT ersetzt (Das Geräte benutze ich zur Zeit nur einmal jährlich für eine Zeitraum von 5 Minuten.).
Falls ich Zeit finde, werde ich bei meinem Gerät wahrscheinlich nur das ("verglaste") Gummirad (also nur das SCHWARZE (ring-artige) Gummi-Element, das auf dem weißen Kunststoffrad sitzt) ersetzen, weil (aufgrund des Durchrutschens) bei der Wiedergabe Laufgeräusche entstehen und sich auch das Spulen "etwas zäh" gestaltet.

Die grundsätzliche Vorgangsweise bei solchen Problemen bleibt aber immer gleich.
Das heißt:
Man muß einfach versuchen, eine "Arbeits-Umgebung" zu schaffen, bei der man den problematischen mechanischen Bereich WÄHREND DES BETRIEBES direkt einsehen kann:

Hier gibt es dann (was die ALLGEMEINE Vorgehensweise anlangt) immer zwei Möglichkeiten:
(Anmerkung: Zuerst tendiere ich immer zur zweiten Möglichkeit.)


1.) Entweder man baut das komplette Laufwerk aus, und zwar OHNE die diversen Anschlußleitungen abzuklemmen, und positioniert das Laufwerk (innerhalb des Gerätes) auf einer geeigneten isolierenden glatten biegsamen Unterlage SO, daß man die Mechanik WÄHREND DES BETRIEBES einsehen kann.


2.) Oder man läßt das Laufwerk in eingebautem Zustand und versucht es von vorne:

Zuerst muß man den Cassettenfachdeckel abnehmen (Diese Prozedur gestaltet sich, soweit ich mich noch dunkel erinnern kann, beim 820er-Deck äußerst zäh, bzw. extrem nervig und heikel.).

Möglicherweise läßt sich aber der Cassettenfachdeckel bei Deinem Gerät problemlos entriegeln, indem man ihn einfach bis zum Anschlag nach oben zieht, und dann nach vorne abnimmt (Dies mußt Du "vor Ort" untersuchen, weil ich Deine Geräte-Type nicht kenne.).

Danach muß das recheckige schwarze Abdeckblech (das sich hinter der Cassette befindet und die Sicht auf den Idler verdeckt) entfernt werden.

Jetzt muß man, BEI GESCHLOSSENEM CASSETTENFACH, untersuchen, WELCHER der oben angeordneten (Bandkennungs-)Taster DAFÜR zuständig ist, daß das Gerät DAVON ausgeht, daß sich eine Cassette im Gerät befindet.
Wenn man DEN RICHTIGEN Taster händisch betätigt (oder etwas Geeignetes dort einklemmt, damit der Taster betätigt bleibt), läßt sich das Gerät OHNE eingelegte Cassette betreiben.
Nun kann man (in Verbindung mit einer guten Beleuchtung und einer Lupe) die Mechanik während des Betriebes beobachten, bzw. während des Betriebes reinigen.

Weiters:
Man muß die Wickeldorne (während des Wiedergabe- und Vorspulbetriebes) händisch abbremsen und dabei das Verhalten des Idlers beobachten. Dabei muß versuchen, "ein Gefühl" für die Mechanik bekommen.
(Achtung: Bei den meisten Geräten muß beim Testen des Rückspulvorganges der andere Wickeldorn händisch gedreht werden, damit hier die Endabschaltung nicht laufend "reagiert".)

Nun kann man also das Verhalten des Idlers ganz genau (WÄHREND DES BETRIEBES) studieren und somit das mechanische Problem einkreisen.
(Anmerkung: Eventuell wären Detail-Photos dieses Bereiches hilfreich, und man müßte jetzt auch erkennen können, auf welche Art und Weise der Idler ausgebaut werden kann.)

Gruß
Christian
jurka26
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 21. Aug 2010, 00:11

.gelöscht. schrieb:
Hallo Jürgen

Bei meinem Pioneer CT-S820S habe ich den Idler NICHT ersetzt (Das Geräte benutze ich zur Zeit nur einmal jährlich für eine Zeitraum von 5 Minuten.).
Falls ich Zeit finde, werde ich bei meinem Gerät wahrscheinlich nur das ("verglaste") Gummirad (also nur das SCHWARZE (ring-artige) Gummi-Element, das auf dem weißen Kunststoffrad sitzt) ersetzen, weil (aufgrund des Durchrutschens) bei der Wiedergabe Laufgeräusche entstehen und sich auch das Spulen "etwas zäh" gestaltet.

Die grundsätzliche Vorgangsweise bei solchen Problemen bleibt aber immer gleich.
Das heißt:
Man muß einfach versuchen, eine "Arbeits-Umgebung" zu schaffen, bei der man den problematischen mechanischen Bereich WÄHREND DES BETRIEBES direkt einsehen kann:

Hier gibt es dann (was die ALLGEMEINE Vorgehensweise anlangt) immer zwei Möglichkeiten:
(Anmerkung: Zuerst tendiere ich immer zur zweiten Möglichkeit.)


1.) Entweder man baut das komplette Laufwerk aus, und zwar OHNE die diversen Anschlußleitungen abzuklemmen, und positioniert das Laufwerk (innerhalb des Gerätes) auf einer geeigneten isolierenden glatten biegsamen Unterlage SO, daß man die Mechanik WÄHREND DES BETRIEBES einsehen kann.


2.) Oder man läßt das Laufwerk in eingebautem Zustand und versucht es von vorne:

Zuerst muß man den Cassettenfachdeckel abnehmen (Diese Prozedur gestaltet sich, soweit ich mich noch dunkel erinnern kann, beim 820er-Deck äußerst zäh, bzw. extrem nervig und heikel.).

Möglicherweise läßt sich aber der Cassettenfachdeckel bei Deinem Gerät problemlos entriegeln, indem man ihn einfach bis zum Anschlag nach oben zieht, und dann nach vorne abnimmt (Dies mußt Du "vor Ort" untersuchen, weil ich Deine Geräte-Type nicht kenne.).

Danach muß das recheckige schwarze Abdeckblech (das sich hinter der Cassette befindet und die Sicht auf den Idler verdeckt) entfernt werden.

Jetzt muß man, BEI GESCHLOSSENEM CASSETTENFACH, untersuchen, WELCHER der oben angeordneten (Bandkennungs-)Taster DAFÜR zuständig ist, daß das Gerät DAVON ausgeht, daß sich eine Cassette im Gerät befindet.
Wenn man DEN RICHTIGEN Taster händisch betätigt (oder etwas Geeignetes dort einklemmt, damit der Taster betätigt bleibt), läßt sich das Gerät OHNE eingelegte Cassette betreiben.
Nun kann man (in Verbindung mit einer guten Beleuchtung und einer Lupe) die Mechanik während des Betriebes beobachten, bzw. während des Betriebes reinigen.

Weiters:
Man muß die Wickeldorne (während des Wiedergabe- und Vorspulbetriebes) händisch abbremsen und dabei das Verhalten des Idlers beobachten. Dabei muß versuchen, "ein Gefühl" für die Mechanik bekommen.
(Achtung: Bei den meisten Geräten muß beim Testen des Rückspulvorganges der andere Wickeldorn händisch gedreht werden, damit hier die Endabschaltung nicht laufend "reagiert".)

Nun kann man also das Verhalten des Idlers ganz genau (WÄHREND DES BETRIEBES) studieren und somit das mechanische Problem einkreisen.
(Anmerkung: Eventuell wären Detail-Photos dieses Bereiches hilfreich, und man müßte jetzt auch erkennen können, auf welche Art und Weise der Idler ausgebaut werden kann.)

Gruß
Christian

Hey christian

bei mir ist es so da passiert garnichts der mätor läuft aber greift das zwischen rad nicht an,so das es zu keiner funktion führt also kein spulen oder normale wiedergabe,der rest funktioniert einfandfrei wie das elektrisch offnende kassettenfach geht schön leise und sauber auf und zu der capstan welle drecht sich auch mit der andruckrolle.

hier ist ein foto davon gemacht worden wo das gleiche laufwerk drinne ist

Noch eine frage hast du erfahrung mit Hitachi D 850?oder teile?

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-5525.html

mfg
jürgen
.gelöscht.
Stammgast
#42 erstellt: 21. Aug 2010, 00:34
Hallo Jürgen

Auf dem schwindligen verlinkten Bild kann man kaum etwas erkennen.
Wie es aussieht, verdeckt die Wickeldorn-Bremse die Sicht auf den Motor-Pulley.
Ergo:
Wahrscheinlich mußt Du zuerst diese Bremse ausbauen, damit Du sehen kannst, ob der Motor-Pulley sich auch wirklich dreht, bzw. ob er durchrutscht (Der Idler wird wahrscheinlich von einer Feder nach oben auf den Pulley gedrückt. Hier sollte auch untersucht werden, ob diese Feder intakt, bzw. richtig eingehängt ist.).
Auf diese Entfernung kann ich hier natürlich nichts ausrichten.

Und:
Nein, das Hitachi D850 kenne ich nicht. Welcher Defekt liegt vor?

Grüße
Christian
jurka26
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 21. Aug 2010, 02:17
Macht aus jedem Band Bandsalat und billige kassette wie etwa aus polen die niemt er an ohne sie zu kauen....warum keine ahnung
ascifahrer83
Neuling
#44 erstellt: 23. Sep 2011, 09:29
bei mir sind auch nach Riementausch die position der Zahnräder der Klappenöffnungsmechanik verstellt. Was tun?
Bertl100
Inventar
#45 erstellt: 23. Sep 2011, 13:35
Hallo,

hmm. Das ist mir noch nie passiert, obwohl schon einige dieser Laufwerke zerlegt hatte zwecks Riementausch!

Vermutlich hast du zu viel zerlegt!

Da wird nur helfen, wieder alles zu zerlegen, und die Zahnräder schrittweise umsetzen. Probieren, wieder umsetzen.

Ist überhaupt sicher, dass nicht etwa nur etwas falsch zusammengebaut ist?
Die Steuerscheibe links steuert ja nicht nur die Cassettenfach sondern auch das Abheben der Fühlerhebel oben.

Gruß
Bernhard
SR2245
Stammgast
#46 erstellt: 22. Dez 2011, 17:24
Die beiden Zahnräder haben Markierungen.
Das kleine Loch (roter Pfeil)genau zum Loch des Servorades.
Auf dem anderen Teil ist eine minimale Kerbe (grüner Pfeil) die muss genau zum Steg (blauer Pfeil) stehen.
Dann passts wieder.

Die Bilder sind aus einem CT 777, die Markierungen sind aber bei allen Pionner Decks mit dem Referenze Master Laufwerk, die mir untergekommen sind, gleich.

DSC_2198
DSC_2199


[Beitrag von SR2245 am 22. Dez 2011, 17:39 bearbeitet]
renrew01
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 11. Okt 2015, 10:48
GROSSES Dankeschön an Nelly - Deine Bilder haben mir bei der Justage der Zahnräder SEHR geholfen.
Christoph71
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 19. Mai 2019, 15:56

Christoph71 (Beitrag #34) schrieb:
Nein, keine Sorge, das CT-979 werfe ich keinesfalls weg, nur habe ich jetzt keinen Zeitdruck mehr, mich nach Motoren und Riemen umzuschauen und kann mich darauf konzentrieren, das Deck perfekt zu restaurieren. Vielleicht wird ja mal ein Original-Riemensatz oder ein Original-Capstanmotor als Ersatzteil angeboten.


Was lange währt, wird endlich gut :-)

Nach 11 Jahren hat mich der Teufel geritten und ich habe mir für meine beiden 979er die passenden Riemensätze (zum Glück incl. Idler-Gummi) bestellt, sowie einen Ersatzmotor (Typ EG-530AD-2B 12VDC (2400) CCW) und nach viel Fluchen über zu Teer zerflossene Riemen und nicht immer servicefreundlicher Mechanik sind tatsächlich beide Geräte jetzt wieder funktionsfähig. Eines zu 100% und eines läuft noch deutlich zu schnell, entweder hatte ich da früher mal einen falschen Austauschmotor eingebaut, oder die Andruckwellen an den Capstan sind zu sehr verhärtet. Aber egal, war schon ein tolles Gefühl, wie 1991 Cassetten einzulegen und wiederzugeben.

Mal sehen, wie lange die Riemen diesmal halten, das Austauschprozedere habe ich auf zahlreichen Fotos festgehalten, hat sich beim Zusammenbau extrem bewährt

Viele Grüße
Christoph
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