Teufel Cinebar 50 Schaltnetzeil defekt bitte um Hilfe

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K_adler
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Mai 2014, 16:40
Hallo liebes Forum,
ich besitze die Soundbar von Teufel.
Es ist die Cinebar 50 mit dem Lautsprecherriegel und dem dazugehörigen Subwoofer.
Seit neustem ist leider der Lautsprecherriegel defekt bzw funktioniert nicht richtig.
Sie lässt sich einschalten und umschalten.
Es kommt über jede Quelle TON aber leider NUR SEHR LEISE.
Ich habe einen Kostenvoranschlag vorliegen vom Hersteller worauf steht dass das Schaltnetzteil defekt sei.Kosten über 200 Euro(Garantie abgelaufen)
Nun habe ich das Schaltnetzteil ausgebaut und mal drüber geschaut und nichts verbranntes oder aufgeblähtes gesehen.

Gibt es hier in der Nähe von Frankfurt am Main jemanden der sich sehr gut mit Class D Schaltnetzteilen auskennt.
Das teil ist sehr Kompakt und voll gestopft mit Bauteilen daher sehr Kompliziert.20140504_16280620140504_16281620140504_16282520140504_16283320140504_162841
bukongahelas
Inventar
#2 erstellt: 05. Mai 2014, 15:06
Genau , kompliziert , voller hochbelasteter Spezial-Bauteile und serviceunfreundlich ,
kein Schaltplan , kein Support vom Hersteller.
Sowas wird nur noch auf Modulebene getauscht.
Kann sein daß es ein Zukauf(OEM) Netzteil aus Billigchina ist.
Evtl kommt man direkt an ein Ersatz-SNT heran , vom Originalhersteller billiger.

Trotzdem kann man versuchen , defekte Bauteile zu finden ,
ZB die Transistoren (FET) an den Kühlkörpern auf Kurzschluß prüfen.
Generell ist alles an Kühlkörpern montierte ein Leistungsbauteil mit erhöhter Ausfallwahrscheinlichkeit.
Prüfe Elkos (Deckel aufgebläht ?).
In solchen SNT wird die Netzspannung direkt gleichgerichtet und von
einem Hochvolt Elko gepuffert , ca 330VDC liegen dort an .
Die werden von einem durch Schaltregler-IC gesteuerten PowerSchaltTransistor
pro Sekunde mit mehreren 10000 Hertz zerhackt und als Impulspakete
auf einen schnellen Trafo gegeben , der dann nach Gleichrichtung durch schnelle
Dioden und Elkopufferung die Ausgangs DC Spannungen erzeugt.
Also ein Regelkreis , die Ausgangsspannung bestimmt die Länge=Energie
der Impulspakete. Das macht das Schaltregler IC.
Man kann prüfen ob der Primärsiebelko ca 330VDC hat ,
ob das SNT taktet (leiser Pfeifton) und kann spannungslos Bauteile prüfen und auf Verdacht ersetzen.
SNT haben oft einen Standby-Operation Eingang und brauchen eine Grundlast am Ausgang ,
mögen also keinen Leerlauf.

Falls bekannt ist welche DC Spannungen und Ströme dieses SNT liefert ,
kann man ein analoges in ext Gehäuse nachbauen.

bukongahelas
K_adler
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Mai 2014, 18:47
Hat jemand eine Idee wo ich vielleicht ein Ersatz snt oder baugleiches finden kann bzw wie ich an Teufel Ersatzteile ran komme
Mfg
K_adler
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Mai 2014, 21:54
Habe den Fehler gefunden.
An dem 4 poligen Stecker geht einmal ein rotes plus und 3 schwarze Kabel an die Endstufen Einheit
Es müssen 32 Volt Anliegen nachgemessen liegen 0 Volt an.
Jetzt meine Frage
Habe versucht extern der Endstufen Einheit 32 Volt input zugeben leider ohne erfolg da viel zuviel stromstarke abverlangt wird obwohl die Lautstärke auf sehrnniedrig ist.
Ist es normal dass eine Endstufen Einheit weit über 15 Ampere zieht obwohl sie sehr wenig Arbeit verrichtet. 400 WATT stehen auf dem Datenblatt.
Kann es sein das die Endstufe einen defekt hat und dadurch dass Schaltnetzteil beschädigt hat (folgefehler)?
Bertl100
Inventar
#5 erstellt: 07. Mai 2014, 11:24
Hallo zusammen,

das heißt, dein Labor-Netzteil kann 15A liefern, und die Strombegrenzung war auch nicht niedriger eingestellt?
Das (evtl. defekte) Netzteil war beim Versuch aber abgeklemmt?

15A darf die Endstufe im Leerlauf nicht ziehen!

Gruß
Bernhard
K_adler
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Mai 2014, 18:39
nein die Strombegrenzung war auf Maximal.
Die anlange läuft ja aber sehr leise.
Als ich den 4 poligen Stecker abgezogen habe hat sich nichts verändert.
Es kam immer noch ein leiser Ton.
So habe ich versucht extern 32 volt input auf die endstufe zugeben.
Leider ohne erfolg.
Somit gehe ich davon aus dass die Endstufe zum Defekt des SNT geführt hat,da sie so viel strom zieht bei geringer Lautstärke.
Bertl100
Inventar
#7 erstellt: 10. Mai 2014, 19:04
Hallo zusammen,

durchaus denkbar. Aber ebenso unerfreulich!

Gruß
Bernhard
PBienlein
Inventar
#8 erstellt: 10. Mai 2014, 19:28
Hallo zusammen,

wie ist (sind) denn die Endstufe(n) in dem Soundbar aufgebaut? Diskret oder mit ICs? Bei einer so hohen Stromaufnahme im Leerlauf ist auf jeden Fall ein kapitaler Fehler/Defekt auf der Endstufenplatine. Ich würde sogar von einem Kurzschluss ausgehen. Das kann beispielsweise ein durchlegierter Endstufentransistor sein. Sind ICs verbaut, müsste man das entsprechende IC tauschen. Erst dann kann man sich an das Netzteil setzen.

Kannst Du mal Fotos von den Endstufen bzw. dem Board machen? Vielleicht kann man dann etwas mehr dazu sagen.

Gruß
PBienlein
Calliheiko
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Nov 2015, 17:55
Hallo K-ader

Gibt es von der Soundbar 50 von Teufel eigentlich neuigkeiten, oder ist das Projekt abgehakt?

Oder hast du den Feler gefunden und die läuft wieder?

Gruß Heiko
KHdV
Neuling
#10 erstellt: 18. Jan 2016, 22:29
Hello,

I have the same problem as K_adler discribed. The sound-bar works but the volume is very low (except the sub because it has an own amplifier and power source.

@ K_adler
Did you manage to solve the problem??

thanks!
K_adler
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 18. Jan 2016, 22:37
Ich habe extern 32 volt verlegt und seitdem geht die Soundbar wieder. Man kann das direkt am eingang der Endstufe messen.
Mfg
KHdV
Neuling
#12 erstellt: 18. Jan 2016, 22:51
Hi Thanks for the quick reaction.You mean you use an external power supply now for the soundbar. What power supply are you using now? Can you give me some specs/type?

thanx for the help!
K_adler
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 19. Jan 2016, 14:17
Hallo
ich habe dieses Drucker Netzteil gekauft und den Stecker abgeschnitten und die Kabel versteckt ins Innere der Cinebar 50 verlegt.

Das Netzteil kostet 15 euro auf Amazon.de und lautet wie folgt:

Drucker Netzteil 32 Volt 2500 mah für HP Officejet


Mfg
KHdV
Neuling
#14 erstellt: 21. Jan 2016, 16:47
Hi,

I have ordered the powersupply

What is the best way to open the cinebar? At the back are a lot of screws but a I cannot get the cinebar to open
K_adler
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Jan 2016, 03:12
Hallo,
als erstes entfernt man das Staubschutz Gitter vorne. Man kann es leicht rausdrücken wenn man mit einem Schraubenzieher die Ecken hochdrückt. Nun hat man einen Deckel rum ums Display der mit einigen Schrauben befestigt ist. Sobald der Deckel ab ist und die hinteren Schrauben an der Rückseite der Cinebar kann man Links das Schaltnetzteil und rechts die Verstärkereinheit sehen.
MFG
KHdV
Neuling
#16 erstellt: 26. Jan 2016, 22:32
Hi,

Thanx for your Help. The cinebar works fine now. The only thing I see is that the display is getting worse. Some letters are dark and some are bright. Dit you also had thas after in ds talling the new power supply?
K_adler
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 26. Jan 2016, 22:35
Hallo,
es freut mich dass die cinebar wieder funktioniert.:)
Nein das ist mir Fremd.
Sicher dass alles wieder richtig zusammen gebaut wurde ?
Mfg
KHdV
Neuling
#18 erstellt: 30. Jan 2016, 15:31
I think I did it the same way you did. I have connected the new 32v power supply the the amplifier-unit and disconnected the amplifier-unit from the old (defect) power supply. (or did you keep the old connection intact?)

How/where did you place the new power supply in the cinebar?

Mfg
K_adler
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 30. Jan 2016, 22:17
Hallo,
ich habe den Stecker vom Netzteil zur Endstufen Platine abgemacht und habe eine Leitung nach draußen gelegt und an ein externes 32 Volt Netzteil angeschlossen. Die Kabel kommen von der Rückseite raus und somit sind Sie nicht erkennbar. Somit habe ich 2 Stecker an die Steckdose für die Cinebar.
MFG
Saschman1976
Neuling
#20 erstellt: 21. Feb 2016, 22:33
Hi K adler,
bin neu bei euch und habe auch ein Problem mit dem Netzteil !
Wie so oft zu faul eine Taschenlampe zu anschließen zu holen und Kawumm...
platine schon ausgebaut und siehe da,
Hat schön gescheppert . Finde bei Amazon aber deinen Link nicht und daher die Frage, ob du mir nähere Infos schreiben kannst.
Danke im voraus....
Calliheiko
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Mrz 2016, 12:00
Hi
Vielen Dank für die Info.
Freut mich das die Soundbar wieder das macht was sie soll.
Musik und Ton liefern.

Gruß Heiko
Wile-E.Coyote
Neuling
#22 erstellt: 29. Mrz 2017, 18:20
Hallo Allerseits
Habe auch eine Teufelsoundbar 51, der Ton kommt ganz leise. Hat denn jemand schon das Problem in den Griff bekommen, welche Bauteile abgeraucht sind. Ich habe bei mir gemessen +12V/-12V und die dreimal 5V zur Signalplatine sind da. Nur die 32V zur Sihnalplatine fehlen. An den Primärelkos messe ich je 160V.
bukongahelas schrieb 330v bei den Elkos gemessen zu haben direckt an +/- des Elkos?
mfg Wile-E.Coyote
Rabia_sorda
Inventar
#23 erstellt: 29. Mrz 2017, 18:27
Sind die Gleichrichter alle i.O.?


[Beitrag von Rabia_sorda am 29. Mrz 2017, 18:29 bearbeitet]
Wile-E.Coyote
Neuling
#24 erstellt: 29. Mrz 2017, 20:57
Hi

Die Soundbar lief noch einmal wo ich am suchen war deshalb denke ich das der Gleichrichter io ist denke eh an Elko oder Widerstand, vieleicht ist auch ne kalte Lötstelle bei. Interesant wäre was auf den Elkos ligen müß primärsetig.

mfg W-E.Coyote
stephan242
Neuling
#25 erstellt: 28. Feb 2018, 16:56
Hallo,
ich kram dieses Thema mal wieder aus... kämpfe gerade auch an diesem Netzteil.
Kann mir jemand sagen, welche 2 Bauteile (3-Beiner) sich unter dem Kühlkörper befinden?
Bauteile
Ich habe sie noch nicht ausgelötet ... dauert noch

Danke
Rabia_sorda
Inventar
#26 erstellt: 28. Feb 2018, 20:21
Der Typ steht direkt auf den Teilen drauf.........oder meintest du einen Allgemeinbegriff? Das sind dann entweder Transistoren, Doppeldioden oder Festspannungsregler. Aber dies lässt sich ja nunmal aus der Type feststellen .


[Beitrag von Rabia_sorda am 28. Feb 2018, 20:22 bearbeitet]
stephan242
Neuling
#27 erstellt: 28. Feb 2018, 20:27
Ich dachte falls jemand die Typen kennt, hätte ich die schon mal besorgen können,bevor ich dazu komme die auszulöten.
Rabia_sorda
Inventar
#28 erstellt: 28. Feb 2018, 20:30
Ach so......
Den Text unter deinem Bild habe ich auch erst jetzt gesehen
stephan242
Neuling
#29 erstellt: 07. Mrz 2018, 13:12
Es handelt sich hier um doppeldioden mbr30100 to220
Teufel52
Neuling
#30 erstellt: 13. Dez 2018, 17:40
Hallo, ich hoffe jemand kann mir mit meinem Problem mit der Teufel THX 52 Soundbar helfen.
Habe sie seit 4 Jahren und jetzt ist es so das kein Ton mehr aus der Soundbar kommt.Mann hört nur den dumpfen Ton aus dem Subwoofer.
Manchmal wenn ich länger warte kommt plötzlich der Ton ,aber selten.Habe die Soundbar spannungslos von vorne (Gitter abgemacht)aufgemacht und versucht eventuelle Kälte Lötstellen nach zu löten,aber keinen Erfolg gehabt .Problem besteht noch.Da ich wenig Erfahrung bei so Sachen habe, suche ich auf diesem Weg jemanden aus meiner Nähe der so etwas eventuell reparieren kann. Habe auch keine aufgeblähten Elkos finden können.Lasse lieber die Finger davon.Bin im Grunde zufrieden gewesen und hoffe das es ein kleiner Fehler ist.
Im Voraus danke.
executer18
Neuling
#31 erstellt: 23. Mrz 2019, 17:46
Ich habe das selbe Problem wir der Vorredner.

Ton kommt noch aus dem Subwoofer jedoch nicht aus der Cinebar selbst.

Aufgeblähte Elkos konnte ich nicht entdecken.

das Einzige war am Schaltnetzteil eine Verfärbung des Klebers von hellgelb nach dunkelbraun
2019-03-23 16_21_36-Window

Hat wer eine Idee ?


[Beitrag von executer18 am 23. Mrz 2019, 18:22 bearbeitet]
willmi64
Neuling
#32 erstellt: 02. Apr 2019, 19:27
So wie es scheint hat Teufel da wohl einen Serienfehler verbaut. Ich habe gerade das gleiche Problem mit der Cinebar 52 und werde mich die Tage einmal darüber hermachen.
Bin gelernter Elektroniker und habe mehrere Jahre im Schaltnetzbau gearbeitet. Ist allerdings auch schon wieder ein paar Jährchen her - mal schauen was da alles noch so hängen geblieben ist
Sollte jemand in der Zwischenzeit einen Schaltplan erspäht haben wäre der natürlich extrem hilfreich
Sobald ich den Fehler habe teile ich ihn euch mit. Bis dahin...
willmi64
Neuling
#33 erstellt: 16. Apr 2019, 20:03
Hallo zusammen, ich hatte versprochen den Fehler zu veröffentlichen sobald ich ihn herausgefunden habe.
Nun - ich halte mein Versprechen.
Ursprünglicher Fehler:
Das Netzteil der THX52 liefert keine 24V am Steckerausgang für die Endstufenversorgung.
Alle Bauteile waren optisch einwandfrei. Alle leistungsstarken Aktivbauteile i.O.
Messung vor Doppelspule zum 24V Stecker waren auch i.O. Hinter der Spule alles tot.
Hier lag dann auch der eigentliche Fehler... kalte Lötstelle der Ausgangsspule (sie befindet sich auf der Platine direkt sowohl am Minuspol als auch am Pluspol).
Mit Sicherheit sind nicht alle Fehler gleich - aber vielleicht hat ja der ein oder ander das selbe Problem und kommt hiermit weiter.
Eins möchte ich aber auf jeden Fall noch sagen... Baut um Himmelswillen kein anderes 24v Netzteil mit ins Gerät ein! Hier kann es richtig Probleme mit Netz-/ Massepotentialen geben. Ausserdem legt man das vorgesehene Powermanagement damit lam (insbesondere die komplette Mute-Steuerung).
Reparieren (lassen) immer besser !

VG & viel Erfolg
nochunwissend
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 28. Mai 2019, 14:04
hallo,

ich hatte vor die Soundbar mit einem Bluetoothboard aufzurüsten, dass mit 12V läuft. Damit das modul nich dauerhaft an ist sondern mit der SOundbar an geht, wollte ich die 12 V des Netzteils nutzen. Wenn ich das Board jedoch direkt an die 12 V zum Verstärker hänge gibt es ganz fiese Störgeräusche. Neben dem 32V Ausgang des Netzteils ist ein 12V Ausgang, vor diesem fehlt jedoch eine Induktivität L206. Kann mir jemand sagen, welche Spule ich dort verbauen könnte (größe etc) damit sich mein vorhaben störungsfrei realisieren ließe?

vielen Dank
Rabia_sorda
Inventar
#35 erstellt: 28. Mai 2019, 23:39
Ich habe mit Störgeräuschen auch schon öfter Probleme bei meinen Projekten gehabt. Eine Spule ist meist gar nicht nötig und es funktioniert oft auch mit einem (geringen) Widerstand, der Seriell in die Zuleitung des BT-Modul geschaltet wird. Dahinter sollte noch ein Kondensator als Filter verschaltet werden. Um eine optimale Filterwirkung zu erreichen, sollte das mal mit einigen Kapazitäten getestet werden.


[Beitrag von Rabia_sorda am 28. Mai 2019, 23:42 bearbeitet]
nochunwissend
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 28. Mai 2019, 23:56
Danke für die Antwort.

Bei der Spule ging es mir auch eher um das original verbaute Netzteil. Dieses hat ja eine 12V Versorgung für die Verstärkerplatine, die 12V Schiene geht aber auch neben dem 32V Anschluss raus. Vor dem 12V Anschlusspin an dieser Stelle fehlt genau das Bauteil L206, deshalb wollte ich wissen wie groß so eine Spule sein müsste, einfach das original Netzteil zu ergänzen wäre wohl der einfachste weg.

Ich habe schon einige Widerstände und Kondensatoren da, jedoch habe ich überhaupt keine Ahnung in welchem Bereich wir uns befinden würden. Das Bluetooth board läuft mit 12 V und zieht ca 500 mA. Was wären denn sinnvolle Größenbereiche für Widerstand oder Kondensator ( Wiederstand in 12 Volt Leitung in Reihe und Kondensator gegen Gnd?)?

liebe Grüße
executer18
Neuling
#37 erstellt: 29. Mai 2019, 20:51

willmi64 (Beitrag #33) schrieb:
Hallo zusammen, ich hatte versprochen den Fehler zu veröffentlichen sobald ich ihn herausgefunden habe.
Nun - ich halte mein Versprechen.
Ursprünglicher Fehler:
Das Netzteil der THX52 liefert keine 24V am Steckerausgang für die Endstufenversorgung.
Alle Bauteile waren optisch einwandfrei. Alle leistungsstarken Aktivbauteile i.O.
Messung vor Doppelspule zum 24V Stecker waren auch i.O. Hinter der Spule alles tot.
Hier lag dann auch der eigentliche Fehler... kalte Lötstelle der Ausgangsspule (sie befindet sich auf der Platine direkt sowohl am Minuspol als auch am Pluspol).
Mit Sicherheit sind nicht alle Fehler gleich - aber vielleicht hat ja der ein oder ander das selbe Problem und kommt hiermit weiter.
Eins möchte ich aber auf jeden Fall noch sagen... Baut um Himmelswillen kein anderes 24v Netzteil mit ins Gerät ein! Hier kann es richtig Probleme mit Netz-/ Massepotentialen geben. Ausserdem legt man das vorgesehene Powermanagement damit lam (insbesondere die komplette Mute-Steuerung).
Reparieren (lassen) immer besser !

VG & viel Erfolg


Hallo willmi64 leider liefert mein Netzteil 26V so wie es soll.
Der Fehler muss woanders liegen. ich habe am Stecker vom Netzteil zum oberen Board wo die Anschlüssel (AUX etc..) sind gemessen und dort liegen 26V an.
Ich denke ich komme um eine Reparatur bei Teufel nicht herum.
Rabia_sorda
Inventar
#38 erstellt: 29. Mai 2019, 21:24

Vor dem 12V Anschlusspin an dieser Stelle fehlt genau das Bauteil L206, deshalb wollte ich wissen wie groß so eine Spule sein müsste, einfach das original Netzteil zu ergänzen wäre wohl der einfachste weg.


Ich denke eher nicht, da die originale Spule wohl vmtl auf die originale Elektronik "berechnet" wurde. Da hier ein "Fremdkörper" verbaut werden soll, wird diese Spule womöglich wenig Wirkung zeigen.


Das Bluetooth board läuft mit 12 V und zieht ca 500 mA. Was wären denn sinnvolle Größenbereiche für Widerstand oder Kondensator ( Wiederstand in 12 Volt Leitung in Reihe und Kondensator gegen Gnd?)?


Versuche es ERSTMAL mit einem seriellem Widerstand von ca. 1 Ohm/>5W und "dahinter" mit einem Kondensator von ca. 10µF/16V aufwärts.
Ansonsten mit "ähnlichen" Werten experimentieren. Kaputt geht dabei nichts, denn es können dabei nie mehr als 12V am BT-Modul anliegen. Wenn du natürlich einen Kurzschluß baust, dann... .
Sehr oft half es mir gegen Störgeräusche.
Rabia_sorda
Inventar
#39 erstellt: 29. Mai 2019, 21:28

... leider liefert mein Netzteil 26V so wie es soll.
Der Fehler muss woanders liegen. ich habe am Stecker vom Netzteil zum oberen Board wo die Anschlüssel (AUX etc..) sind gemessen und dort liegen 26V an.
Ich denke ich komme um eine Reparatur bei Teufel nicht herum.


Ist es das gleiche Fehlerbild, wie es auch bei "willmi64" vorkommt?
nochunwissend
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 29. Mai 2019, 22:56

Versuche es ERSTMAL mit einem seriellem Widerstand von ca. 1 Ohm/>5W und "dahinter" mit einem Kondensator von ca. 10µF/16V aufwärts.
Ansonsten mit "ähnlichen" Werten experimentieren. Kaputt geht dabei nichts, denn es können dabei nie mehr als 12V am BT-Modul anliegen. Wenn du natürlich einen Kurzschluß baust, dann... .
Sehr oft half es mir gegen Störgeräusche.


vielen dank, werde ich versuchen. ist ja dann ein Tiefpass 1. Ordnung ?




Hallo willmi64 leider liefert mein Netzteil 26V so wie es soll.
Der Fehler muss woanders liegen. ich habe am Stecker vom Netzteil zum oberen Board wo die Anschlüssel (AUX etc..) sind gemessen und dort liegen 26V an.
Ich denke ich komme um eine Reparatur bei Teufel nicht herum.


leuchtet denn deine Standby LED, wenn die Soundbar Strom hat? Wenn nicht dann tausch mal auf dem Netzteil den gelb markierten Elko auf jeden Fall und eventuell den grün markierten (die gehen wohl öfter mal kaputt). Diese sind vielleicht defekt, auch wenn du es optisch nicht siehst.

Falls nur ken Ton raus kommt, hast du dir schon mal die Verstärkerplatine angeschaut? bei mir waren 2 Große 1000uF Elkos neben dem Verstärkerchip defekt. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

mfg
executer18
Neuling
#41 erstellt: 30. Mai 2019, 10:53

Rabia_sorda (Beitrag #39) schrieb:

... leider liefert mein Netzteil 26V so wie es soll.
Der Fehler muss woanders liegen. ich habe am Stecker vom Netzteil zum oberen Board wo die Anschlüssel (AUX etc..) sind gemessen und dort liegen 26V an.
Ich denke ich komme um eine Reparatur bei Teufel nicht herum.


Ist es das gleiche Fehlerbild, wie es auch bei "willmi64" vorkommt?


Das Fehlerbild ist wie bei Willmi64.

Die Soundbar geht an, schleift das Bild durch jedoch bleibt der Ton stumm.
Ich habe mir alle Boards als nicht Elektroniker angeschaut jedoch keinen Fehler festgestellt.

@Nochunwissend: Wie stelle ich fest ob ein Elko defekt ist ? aufgebläht sind sie nicht.

Kennt jemand einen Laden der gegen Bezahlung die Boards prüft ?
Rabia_sorda
Inventar
#42 erstellt: 30. Mai 2019, 13:18

Ich habe mir alle Boards als nicht Elektroniker angeschaut jedoch keinen Fehler festgestellt.


Mit anschauen findet man selten den Fehler. Es müssen systematische Messungen folgen.


Wie stelle ich fest ob ein Elko defekt ist ? aufgebläht sind sie nicht.


Mit einem Kapazitätsmessgerät.
nochunwissend
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 01. Jun 2019, 00:44
Juhu jetzt hat es nach meinem subwoofer auch meine soundbar erwischt. Die soundbar geht nicht mehr an, die LED leuchtet nicht. Das Netzteil gibt keine einzige der Spannungen aus. Keine 5, 12 oder 32v. Wenn man das Netzteil in den Strom steckt hört man jedoch ein fiepen. Ich habe fast alle Kondensatoren im sekundär Bereich gewechselt, alle nicht gewechselten hatten die richtige Kapazität. Kann mir zufällig jemand helfen, wonach ich noch schauen könnte?

Ach was ich noch sagen sollte, nachdem ich die Kondensatoren getauscht habe, von denen 2 definitiv defekt waren, leuchtete die standby led und die soundbar ging 1 mal kurz für 5 Sekunden an und ist seitdem tot. Keine LED mehr, nichts


[Beitrag von nochunwissend am 01. Jun 2019, 00:48 bearbeitet]
seychellenmanus
Inventar
#44 erstellt: 01. Jun 2019, 08:40
Ich würde tippen Schaltnetzteil defekt auf der Primärseite.
Vorsicht diese Seite ist nicht netzgetrennt.
Da muss man wissen was man macht.
michag86
Neuling
#45 erstellt: 09. Aug 2019, 12:46
Meine Cinebar 52 hat nun auch den von willmi64 beschriebenen Effekt. Ton am Subwoofer kommt, an der Soundbar bleibt aber alles Stumm.

Bei mir ist es allerdings so, dass das Netzteil 26V liefert.

Folgendes ist mir aufgefallen: Wenn ich temporär an den 26V eine Last anlege, geht plötzlich der Ton. Dies war eine Zufallsentdeckung. Ich hatte beim Messen der Spannung am Ausgang des Netzteils versehentlich mein Messgerät auf Durchgangsprüfung geschaltet. Als ich dann beide Kontakte angelegt habe, kam das übliche Hupgeräusch vom Durchgangsprüfer. Ich habe natürlich sofort abgesetzt. Aber ab diesem Moment kam auch wieder Ton aus der Soundbar. Das ganze funktioniert bis zum nächsten Aus- und Einschalten. Sobald ich die Quelle wechsle (HDMI-ARC nach AUX2 und zurück, genau so HDMI-ARC nach HDMI1 nach HDMI-ARC) ist der Ton wieder weg. Läuft der Ton, ich schalte Mute an und wieder aus, geht der Ton anschließend weiter.

Wenn ich bei laufendem Ton den Stromstecker von der Verstärkerplatine abziehe und wieder anstecke, geht der Ton ebenfalls nicht mehr.

Anstelle eine des Durchgangsprüfers konnte ich auch einen Elko (25V/470µF) kurzzeitig an die 26V quelle halten. Durch das Aufladen des Elkos wurde scheinbar ein ähnlicher Effekt erzeugt. Allerdings klappt dies nur sporadisch (Elko vorher immer entladen). Es klappt auch nicht, wenn der Elko permanent angeschlossen ist.

Hat irgendjemand eine Idee?
nochunwissend
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 09. Aug 2019, 12:48
Hallo, schon mal überlegt, dass in der Leitung einfach ein defekter Elko sitzt, wenn du das ganze mit einem Elko wieder zum laufen bekommst? Ich würde mal alle Elkos in der Schiene tauschen, alleine präventiv schon und schauen was passiert.


viel Glück
michag86
Neuling
#47 erstellt: 09. Aug 2019, 12:52
Danke für den Hinweis. Du meinst die Elkos vom Netzteil? Oder welche von der Verstärkerplatine?
Ich müsste mir erst mal entsprechenden Ersatz besorgen. Es ist keiner Dabei der aufgebläht ist oder unnatürlich aussieht. Ich wüsste auch nicht, wie ich die auf defekt prüfen kann. Schon gar nicht im verbauten Zustand.
nochunwissend
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 09. Aug 2019, 12:57
Ein Elko muss nicht aufgebläht sein, um den Dienst zu quittieren, auch können sie bei der Messung die richtige Kapazität anzeigen und unter Last trotzdem einbrechen.

ich gehe mal davon aus, du hast am Netzteil getestet oder nicht? Dann würde ich auch da die Elkos tauschen. Auf der verstärkerplatine sitzen doch sowieso nur 2 für die Versorgung des amps.

Ist auch nur eine Idee, aus der Ferne natürlich immer schwer zu sagen, aber normalerweise brechen die Elkos nach der Zeit zusammen


mfg


[Beitrag von nochunwissend am 09. Aug 2019, 12:59 bearbeitet]
michag86
Neuling
#49 erstellt: 09. Aug 2019, 13:00
Was mich irritiert, ist die Tatsache, dass ich das System ja mit einem kurzen erhöten Verbrauch ja zum laufen bringen kann.
Als ob Irgendwas im Schlafmodus ist und geweckt werden möchte. Wenn der Ton durch den kurzen Verbraucher wieder läuft funktioniert es über längeren Zeit ohne Probleme. Auch bei erhöhter Lautstärke.

Ich habe beim Netzteil die Versorgungsspannung der Verstärkerplatine geprüft. Diese beträgt 26V und bricht auch beim Einschalten nicht ein.
nochunwissend
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 09. Aug 2019, 13:39
Hast du sie auch überprüft, wenn du versuchst Musik abzuspielen? Unter Last zu messen ist ja nochmal was anderes.
Elkos tauschen, ist einfach das erste was man machen würde, wenn du dazu nicht bereit bist, um diese als fehler auszuschließen, weiß ich auch nicht weiter.

mfg
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SonicEmpire112 am 19.02.2013  –  Letzte Antwort am 23.02.2013  –  4 Beiträge
Teufel A-2500 defekt
Vollgewesen am 24.07.2014  –  Letzte Antwort am 30.07.2014  –  38 Beiträge
Teufel E300 Lautstärkeregler defekt.
Lesso am 20.11.2011  –  Letzte Antwort am 24.08.2016  –  13 Beiträge

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