Primare i32 defekt

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Perla
Stammgast
#1 erstellt: 19. Feb 2019, 13:56
huhu

Ich hab einen gebrauchten Vollverstärker gekauft soweit sogut.


hört man musik kommt in unregelmässigen abständen ein
lautes „knall, kratz ,peng „ geräuch.

egal welche lautstärke und egal ob warm oder kalt.
stecke ich den kabel der LS um wandert es mit , spricht tritt nur am rechten kanal auf.
mal ist es permanent da ,sprich in 3 min 5-6 mal, mal läuft es 20min ohne murks.

War heut beim hifi werkstatt müsste mind. 8 wochen wartezeit rechnen mit dem durchchecken...
evtl. gibts hier ein rat,könnte auch selbst hand anlegen.

Eine sichtprüfung ergab keine bzw. nix auffälliges.


[Beitrag von Perla am 19. Feb 2019, 19:47 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2019, 21:22

Ich hab einen gebrauchten Vollverstärker gekauft ...


Und welcher sollte es bitte sein?


hört man musik kommt in unregelmässigen abständen ein
lautes „knall, kratz ,peng „ geräuch.


Pauschal können es kalte Lötstellen, oxidierte Schalter/Potis, defekte Elkos, und/oder defekte Halbleiter sein.
Also nicht so umfangreich...
Perla
Stammgast
#3 erstellt: 19. Feb 2019, 23:27
Es ist eine Primare i32

habe das teil komplett auseinander genommen und kalte Lötstellen ,verkokelt ect konnte ich keine entdecken.
defekte elkos (sichtprüfung) konnte ich auch keine finden.

das einzige was mir auffiel mit geöffnete deckel eingeschaltet.
man hört ja immer dieses klickgeräusch des ralais.

Erst einmal und 2-3 sec. später das zweite mal.
aber zwischen diesen 2-3 sec hört man etwas wie ein kurzschluss ...
CarlM.
Inventar
#4 erstellt: 20. Feb 2019, 00:38
Ich habe nach einem Schaltplan oder Service Manual gesucht - aber ohne Erfolg.
Falls Du einen Link besitzt, wäre dies hilfreich.
Da es ein ziemlich teures Gerät mit einem Schaltnetzteil ist, gehört es zur Reparatur in die Hände von qualifizierten Reparateuren.
Ohne Schaltplan ist eine Hilfe aus der Ferne kaum möglich.

Du könntest bestenfalls noch ein paar hochaufgelöste Photos hier mit der IMG-Funktion einstellen.
Am besten auch solche, auf denen man die Beschriftung der Relais und Halbleiter erkennen kann.
Poetry2me
Inventar
#5 erstellt: 20. Feb 2019, 09:29
Nur der Themenersteller darf den Titel des Thread ändern.

@Perla: Mache doch den Namen des Gerätes in den Thread-Titel, dann kommen evtl. auch mehr Experten zu Hilfe. Beispielsweise dabei, den Schaltplan aufzutreiben.
Perla
Stammgast
#6 erstellt: 20. Feb 2019, 10:53
mit Schaltplan kann ich leider nicht dienen hab selber vergeblich gesucht.
Anbei paar Bilder wenn andere Bilder erwünscht nur zu...

Wenn jemand aus Berlin ,der sich mit sowas auskennt anschauen würde (gegen entgeld) wäre super.

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PBienlein
Inventar
#7 erstellt: 20. Feb 2019, 13:01
Hallo,

ich tippe auf einen defekten Elko auf dem Mainboard. Man könnte ja mal ein Kapazitätsmessgerät bemühen und die Dinger checken...

Gruß
PBienlein
Perla
Stammgast
#8 erstellt: 20. Feb 2019, 14:57
Also was ich noch so bemerkt habe ist,

das teil macht auch ohne zuspieler diese geräuschee,sprich Verstärker an alles ausser LS angeschlossen kommt in unregelmässigen abständen diese kratzgeräusche aus den LS.

was auch nicht funktioniert ist der Balaceregler.Egal ob links/rechts verstellt spielt es immer gleichlaut über beide LS.
Poetry2me
Inventar
#9 erstellt: 20. Feb 2019, 15:43
Die Fehlerbeschreibung mit den Spontangeräuschen auf einem Kanal in unregelmäßigen Abständen deutet für mich hin auf defekte Eingangstransisroren bei FET OpAmps. Solche gibt es haufenweise auf der Umschalt-Platine hinten. Da sind OPA2134 drauf und LM1972 elektronische Lautstärkeregler ICs.
Das Ist alles verdächtig für mich. Ich würde das mal im Betrieb abklopfen, so findet man es manchmal.

EDIT: Die fehlende Balance Funktion deutet speziell auf Beteiligung der LM1972 ICs hin.

- Johannes


[Beitrag von Poetry2me am 20. Feb 2019, 15:49 bearbeitet]
Perla
Stammgast
#10 erstellt: 20. Feb 2019, 17:58
habe die besagten chips mehrmals im betrieb abgeklopft
fehler lässt sich leider dadurch nicht reproduzieren.

auch andere anbauteile abgeklopft ohne erfolg.

kommt wann er will...
Poetry2me
Inventar
#11 erstellt: 20. Feb 2019, 21:33
Ok, schade der Fehler versteckt sich.
In wenigen Fällen hilft noch Wärme/Kältewechsel mit Kältespray und Föhn.
Danach geht nur noch die Suche mit Oszilloskop oder das wilde Bauteiletauschen.
Ich drücke die Daumen.

- Johannes
Perla
Stammgast
#12 erstellt: 20. Feb 2019, 22:41
danke trotzdem...,versuch wars wert.

problem , es läuft 2 stunden ohne zu murren dann innerhalb 3 min 5 mal.
denkst ok evtl. etwas warm geworden lässt abkühlen (obwohl er garnicht warm wird)
dann im kalten zustand macht er es wieder.

nach gusto ...


[Beitrag von Perla am 20. Feb 2019, 22:42 bearbeitet]
Perla
Stammgast
#13 erstellt: 20. Mrz 2019, 04:19
mal ein kleines update ,nachdem es knapp 4 wochen in einer werkstatt war...
die haben den fehler nicht lokalisieren können,da es sporadisch kommt. (keine zeit zu prüfen)
empfehlen die endstufenplatine auf verdacht komplett zu tauschen.

habe mal daher selber die platine ausgebaut und mir ist rein optisch was aufgefallen.

98C1F623-FBAE-46B8-AD83-F5FFA0856FF3

linker kanal

8C68CF92-336B-4972-84A9-CBA535BE96F8

rechter kanal (defekt)

F2FC3E6E-9CA5-4A5E-A90E-6ACA4A0C07AC

es geht um das bauteil Q203 und Q103
auf dem teil ist die bezeichnung K4S C4
was ist das für ein teil ?


[Beitrag von Perla am 20. Mrz 2019, 04:21 bearbeitet]
PBienlein
Inventar
#14 erstellt: 20. Mrz 2019, 07:33
Hallo,

die Lötbrücke an Q103 sollte auf jeden Fall entfernt werden. Eventuell war das auch schon ein, bzw. der Fehler. Die Bezeichnung „K4S“ steht für DMMT5401 und das ist ein Doppeltransistor mit zwei gleichen ("gematchten") PNP-Transistoren. Wie in dem PinOut zu sehen ist, könnte die Lötbrücke möglicherweise die Funktion der Schaltung ändern:

DMMT5401 PinOut

Das Datenblatt findet sich hier.

Gruß
PBienlein


[Beitrag von PBienlein am 20. Mrz 2019, 09:22 bearbeitet]
Perla
Stammgast
#15 erstellt: 21. Mrz 2019, 15:10
vielen dank

hab die brücke getrennt brachte leider keinen erfolg.
obwohl ich dachte das wars ,denn jetzt brauchts sehr lange bis das knacken kommt.
DB
Inventar
#16 erstellt: 22. Mrz 2019, 18:16
Hallo,

Du könntest mit einem nichtleitenden Gegenstand (Stricknadel aus Plaste) die Bauteile / Leiterplatte einzeln abklopfen, ob sich der Fehler damit erzeugen läßt. Weiterhin könntest Du alle (wirklich alle) Lötstellen nachlöten. Die nächste Sache wäre dann, die Elkos zu tauschen.

MfG
DB
Perla
Stammgast
#17 erstellt: 22. Mrz 2019, 21:40
das habe ich schon paar mal hinter mir.
Leider lässt sich der fehler nicht reproduzieren.

heute lange angehabt lief zwei stunden ohne probleme.Dann kam dieser knall/kratzgeräuch.Paar mal hintereinander dann lief er wieder ne stunde ohne murren.

Vorhin angemacht nach fünf minuten trat es einmal auf jetzt läuft es wieder seit ner halben stunde...

Habe den hersteller mal kontaktiert und dieser kurzschluss bzw diese lötstelle (Q103 /Q203) kann / muss nicht so sein.Sprich egal ... hmm
Poetry2me
Inventar
#18 erstellt: 22. Mrz 2019, 23:08
Die zwei Pins, die durch den Lötbatzen verbunden waren, sind wahrscheinlich die beiden Emitter des Doppeltransistors. Sie sind mit einer Leiterbahn ohnehin verbunden, wenn sie einen Differenzverstärker bilden. Ich vermute, das ist auch so.

Ich bleibe dabei:

Die wahrscheinlichsten Kandidaten für solche spontanen Geräusche (Knacken, Rauschen, Donnern) sind, neben kalten Lötstellen, kleine n-Kanal FET oder p-Kanal FET Transistoren.

Solche Bauteile sitzen oft im Eingang von FET-OpAmps. Und solche gibt es in dem Gerät haufenweise, nämlich auf der Vorverstärker-Platine, wo auch die elektronische Lautstärkeregelung sitzt. Siehe mein Beitrag weiter oben.

Dort würde ich noch mal mit Klopfen, Drücken und Kältespray suchen.

- Johannes
/Paddi/
Neuling
#19 erstellt: 13. Aug 2019, 21:23
Ich hatte das gleiche Problem, da mein i32 noch Garantie hatte wurde eine Platine getauscht. Es war das AMP Board , was das genau ist kann ich nicht sagen aber nun läuft er wieder ohne knacken/knallen.
Gruß
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