B&W ASW 4000

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ex-cali
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Okt 2017, 17:37
Hallo

Habe vor kurzen einen ASW 4000 erstanden. Leider steh ich nun vor folgenden Problem:

Sobald der Sub einschaltet und ein Signal am LIne IN oder auch am Decoder Line IN ansteht fängt er mal ins surren an... Desweiteren spielt er zwar die Bässe in Filmen schön, jedoch spielt er zwischendrin auch mit... Sind auch keine klare Töne sondern eher so ein rumbrummen... Irgendwie als ob der auch höhere Frequenzbereiche mitmacht. Der Sub stand beim Vorbesitzer lange rum und war auch etwas verstaubt. Dreh ich bei den Potis rum hört das surren immer wieder auf, sobald ich die Potis nicht mehr berühre kommt es wieder.. Ist leider schwierig zu erklären. Hab auch schon versucht die Platine etwas zu reinigen, leider ohne Erfolg. Könnte es sein, dass das Frequenz Poti für die Low Pass Einstelklung defekt ist? Oder etwas schwerwiegenderes?
Ich hoffe ich konnte das Problem einigermaßen erklären

Vielleicht hatte ja schon mal jemand ein ähnliches Problem.

Danke im vorraus
Alex
ex-cali
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 31. Okt 2017, 14:03
Hallo nochmal.

Nachdem ich selbst einiges probiert habe und mir ein Freund zu Hilfe kam... steht nun fest das die Endstude / Elektronik einen defekt hat... Haben einen anderen Membran getestet und rumgetauscht, die Endstufe spielt einfach keine schönen Töne. Mein Bekannter der Tontechniker ist, meint es hört sich an als ob der Membran nicht ausschwingt, sondern elektronisch durch die Endstufe gebremst wird!? Fängt jemand damit was an?

Gibt es in Österreich Adressen die so etwas reparieren, ohne das ich es direkt zu B&W schicke...
Dort kostet der Kostenvorschlag leider schon einiges, und die Reparaturen sollen auch eher teuer sein...

Hoffe mir kann jemand helfen
mfg Alex
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 31. Okt 2017, 14:50
Hi,
ex-cali (Beitrag #1) schrieb:
... Habe vor kurzen einen ASW 4000 erstanden. ...

Den würde ich sofort zurückgeben, Geld zurück und dann einen sicher Intakten erstehen.
Als Laie bleibt dir nichts anderes übrig.
(die Reparatur von Aktivsub-Elektronik ist fast immer anspruchsvoll und wird auch von Profis gern durch ein Angebot für Neuteile umgangen)

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 31. Okt 2017, 14:52 bearbeitet]
ex-cali
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 03. Nov 2017, 13:04
Leider habe ich nicht so recht die Möglichkeit den Subwoofer zurück zu geben....
War ein Privatverkauf mehrere Geräte... Der Sub war hier eigentlich nur die Draufgabe, und mir war bewusst das ich leider nicht testen kann vorher... Gott sei dank funktionieren wenigstens die anderen Geräte..

Habe nun schon vieles probiert, auch einige Dinge soweit ich es kann durchgemessen... Finde keinen Fehler.
Es hört sich einfach an als ob der Sub nach dem Ton nicht ausschwingen kann sondern der Membran von der Endstufe abgebremst wird.

Auf der Eingangsplatine sitzt ein Stellpoti und auf der Endstufe selbst auch zwei. Nun war es so,dass das Volume Poti anfangs auch nicht richtig funktioniert hat... War wohl stark verstaubt... Nach einigen Malen drehen lief das ganze wieder. Ich würde gern versuchen dasselbe bei den Potis an der Platine zu machen. Also Stellung markieren und einige Male hin und her drehen... Oder kann ich da dann zuviel verstellen?

Wo man einen Schaltplan für so ein Ding herbekommt weiß ich auch nicht.. Wohl nur über B&W direkt?

mfg Alex
PBienlein
Inventar
#5 erstellt: 03. Nov 2017, 14:39
Hallo Alex,

verstellen solltest Du auf den Platinen definitiv NICHTS! Auch nicht markieren und rumprobieren. Es könnten zwar vielleicht BIAS und OFFSET sein, aber das Problem wird später sein, die korrekten Werte wieder einzustellen. Eine verkurbelte Endstufe schadet Dir jedenfalls noch mehr. Wenn also schon kein Schaltplan existiert, so könntest Du ggf. ein paar Bilder von der Elektronik machen und hier mit der "Img"-Funktion einstellen. Möglicherweise kann man dann etwas mehr dazu sagen.

Abgesehen davon kann ich mir unter der Fehlerbeschreibung nicht wirklich etwas vorstellen. Kannst Du nicht irgendwo ein Soundbeispiel uploaden und den Link hier posten? Ein Video auf YT ginge ja sicherlich auch...

Gruß
PBienlein
ex-cali
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 03. Nov 2017, 17:12
Okay, also mal hier zwei Bilder der Endstufe:

WhatsApp Image 2017-11-03 at 17.08.42(1)WhatsApp Image 2017-11-03 at 17.08.42

Sollten Detailaufnahmen nötig sein, bitte sagen...

Hab eine Hörprobe am Handy, vielleicht kann ich dir das per whatsapp senden?
Bin leider nicht auf Youtube registriert...

mfg
PBienlein
Inventar
#7 erstellt: 04. Nov 2017, 08:09
Die Endstufe macht doch einen ordentlichen Eindruck: je 4 x 2SC5200 und 4 x 2SA1943 parallel - da sollte ordentlich was gehen Mittlerweile habe ich auch den Schaltplan zu dem Teil. Es wäre zunächst sinnvoll zu checken, ob die Störung vom Filter/Vorstufenboard oder von der Endstufe kommt. Das würde die Sache schon etwas eingrenzen. Eine Hörprobe kannst Du mir gerne schicken. Alles weitere dann bitte per PM.

Gruß
PBienlein
PBienlein
Inventar
#8 erstellt: 23. Nov 2017, 07:56
Hallo zusammen,

ich löse hier mal auf - vielleicht hilft es in Zukunft jemanden, denn die Reparatur dieses Schwergewichtes (12,5 Kg! - nur allein das Aktivmodul) lohnt auf jedem Fall.

Dieses Modul hatte sogar zwei Defekte: in der Vorstufen- und Low-Pass-Filtersektion arbeitet eine etwas ungewöhnliche Schaltung: dem Audiosignal wird am Ausgang eine Stromverstärkung über einen FET zugegeben. Dieser FET (Q501 - J113 als Originalbestückung) war bereits zuvor schon mal durch einen 2SK366 ersetzt worden und nun wieder kaputt gegangen. Ein BS170 als Ersatz funktioniert wunderbar. Es ist aber zu vermuten, dass diese Konstruktion mit dem FET häufiger ausfällt.

Dann fand sich noch ein defekter Transistor Q606 (2SA1208) in der Konstantstromquelle der BIAS-Schaltung. Danach arbeitete das Modul wieder einwandfrei.

Gruß
PBienlein
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