Mivoc Hype 10 G2 Rückseite vibriert

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Oktavian2203
Neuling
#1 erstellt: 08. Mrz 2018, 23:33
Sehr geehrte Forumsmitglieder!

Ich trete mit einem Problem an euch, vorher möchte ich mich aber kurz vorstellen.

Ich heiße Peter, bin knapp 30 Jahre alt und komme aus Österreich.

Ich sehe gerne Filme und höre des Öfteren Musik. Daher besitze ich seit ein paar Jahren den AVR Denon X1000, als Front Lautsprecher habe ich zwei Magnat Vector 208, als Rears die Vector 201 und als Center den Vector 211.

Grundsätzlich war ich immer sehr zufrieden mit der gesamten Anlage, vor allem die beiden Standlautsprecher waren für mich die größte Steigerung im Vergleich zu den integrierten Lautsprechern des Fernsehers.

Auf einen Subwoofer habe ich lange Zeit verzichtet, da ich ja grundsätzlich mit dem Sound zufrieden war und ich in einer Wohnung wohne - da kann man den Bass eh nicht so laut aufdrehen.

Trotzdem beschäftigte mich das Thema Subwoofer in letzter zeit immer öfter, da mir in vielen Situationen doch der tiefe Bass fehlte.

Irgendwann sah ich auf amazon den Mivoc Hype 10 G2 um 150 euro, dazu massenhaft gute Rezensionen. Ich dachte mir ok, bei dem Preis ist nix verhaut.

Natürlich voller Euphorie daheim angeschlossen und ein paar Testlieder durchlaufen lassen. Zuerst leise, mit der zeit natürlich den Pegel etwas weiter aufgedreht, und dabei stellte ich ab einer gewissen Lautstärke (Denon auf 60%, Subwoofer auf 50% Leistung) bei tiefen Basssequenzen eine Art Brummen oder Vibrieren fest. Ich ging mit dem Ohr näher an den Sub und meinte, dass das Geräusch aus dem hinteren Bereich kommt. Es klang als ob etwas locker ist und vibriert oder als ob Luft austreten würde. Ein ganz eigenartiges Geräusch. Das Geräusch bestand auch wenn ich den Sub aufhob oder auf ein Handtuch stellte.

Ich habe dann lange überlegt was ich tun soll und im Internet nach meinem Problem gesucht, jedoch nicht wirklich etwas passendes gefunden. Ich zog dann erstmal die Schrauben der Rückseite fester, half nichts. Dann zog ich die Schrauben an der Front fester, half auch nichts.

Irgendwie wurde ich den Verdacht nicht los, dass die Rückseite, also die Platte mit den Reglern und Anschlüssen, die Ursache für das Geräusch ist. Deshalb entfernte ich sämtliche Schrauben der Rückseite. Dann schaltete ich die Musik leise ein und drehte den Pegel langsam höher. Das Geräusch war jetzt wesentlich stärker. Als ich die Platte an der Oberseite etwa 4 cm vom Gehäuse wegbewegte war das Geräusch verschwunden. Das Geräusch muss also meiner Meinung nach mit der Platte zusammenhängen, ich vermute sie vibriert dann zu stark - warum auch immer.

Meine Frage an euch: Kennt dieses Problem jemand und kennt jemand einen zuverlässigen Trick dagegen?

Oder ist das womöglich normal bei diesem Modell und ich habe mir zu viel erwartet? Das kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen, warum würden denn dann so viele Leute das Teil auf Amazon mit 5 Sternen bewerten? Oder ist das Modell womöglich defekt?

Ich hoffe auf zahlreiche Rückmeldungen =)
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 09. Mrz 2018, 00:51

Das Geräusch muss also meiner Meinung nach mit der Platte zusammenhängen, ich vermute sie vibriert dann zu stark - warum auch immer.

Meine Frage an euch: Kennt dieses Problem jemand und kennt jemand einen zuverlässigen Trick dagegen?


Diese Platte sollte mit einem Dichtungsband versehen sein. Wenn das "Furzen" aus dieser Dichtung tritt, dann sollte man diese entfernen und Fensterdichtband anwenden.
Manchmal kann aber die Luft auch an anderen Öffnungen (Potis, Schaltern, Buchsen...) entweichen und dazu müssen diese mit anderen Mitteln (Heißkleber, Sikaflex....) verschlossen werden.

Evtl. kann es aber auch täuschen und der Basstreiber schlägt bei höheren Pegeln an. Dann ist er überfordert und du solltest dich nach einem "stärkeren" Subwoofer umsehen.

Wenn noch Garantie/Gewährleistung existiert, ist dies ein Grund einer Reklamation.
PBienlein
Inventar
#3 erstellt: 09. Mrz 2018, 01:26
Hallo,
Sitzt die Elektronik nicht in einem Plastikgehäuse? Das macht Mivok eigentlich auch so und soll genau diese Störgeräusche verhindern.

Gruß
PBienlein
Oktavian2203
Neuling
#4 erstellt: 09. Mrz 2018, 08:35
Ich habe jetzt nachgesehen, da befindet sich überhaupt kein Dichtband. Weder an der Platte noch am Gehäuse. Eventuell wurde es bei der Produktion vergessen? Soll ich gleich ein Fensterdichtband kaufen oder es zuerst mit mm Moosgummi probieren (falls ja, welche Stärke? 3, 4 oder 5 mm?). Ein Fensterdichtband ist ja doch ziemlich dick, ich frage mich, ob ich da dann die Schrauben tief genug reindrehen kann.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Platte und nicht der Treiber ist, da das Geräusch verschwindet, wenn ich die Platte während des Betriebs 3-5 cm vom Gehäuse weghalte.

Garantie/Gewährleistung besteht noch, jedoch würde ich das gerne selbst lösen, falls es tatsächlich nur das Dämmmaterial ist.

Die Elektronik befindet sich in keinem Plastikgehäuse.

lg Peter
Rabia_sorda
Inventar
#5 erstellt: 09. Mrz 2018, 16:11

Soll ich gleich ein Fensterdichtband kaufen oder es zuerst mit mm Moosgummi probieren (falls ja, welche Stärke? 3, 4 oder 5 mm?). Ein Fensterdichtband ist ja doch ziemlich dick, ich frage mich, ob ich da dann die Schrauben tief genug reindrehen kann.


Es gibt ganz billiges FD-Band. Du musst nicht gleich Tesa-Moll nehmen.
Ich hatte mal eine 10m-Rolle bei Ebay, für 5€, bestellt. Das reicht dafür locker.
Wenn du Moosgummi nehmen möchtest, ist das aber auch kein Problem und 3mm sollten da schon fast überdimensioniert sein.
Wenn die Schrauben zu kurz sind, dann längere verwenden.
Oktavian2203
Neuling
#6 erstellt: 13. Mrz 2018, 19:47
Problem gelöst =)

Ich hab den Bereich (in den die Platte eingesetzt und angeschraubt wird) mit etwa 2 Millimeter dickem, weichem Kunststoff großflächig so verkleidet, dass die Platte sowohl an der Aufliegefläche als auch am dem Rand mit dem Kunststoff in Berührung kommt. Dazu verwendete ich an einigen Stellen Superkleber.

Nachdem ich alles wieder zusammengesetzt und zusammengeschraubt hatte war das Dröhnen/Furzen schon wesentlich reduziert, aber noch immer deutlich wahrnehmbar. Bei näherer Betrachtung stellte ich fest, dass der Kunststoff an mindestens einer Stelle beim Einsetzen verrutscht war. Aus einer dieser Stellen strömte deutlich Luft.

Ich schraubte also die Platte wieder ab und befestigte den Kunststoff mit Superkleber sorgfältig an allen Stellen, rundherum und lückenlos.

Beim zweiten Test hörte ich dann nichts mehr. Bin echt super zufrieden!

Zwischenzeitlich hatte ich schon Bedenken und ärgerte mich über mich selbst, dass ich das Teil nicht einfach zurückgegeben und einen besseren/teureren Sub gekauft habe. Aber bin ich echt happy, vor allem weil alle anderen von mir in Betracht gezogenen Subs mindestens 100 euro mehr gekostet hätten. Allerdings werde ich den Mivoc Hype 10 G2 niemandem empfehlen und ich würde/werde das Teil auch nicht noch einmal kaufen.

Kurz zu dem von mir verwendeten 2 Millimeter Kunststoff. Ich hoffe mich verurteilt jetzt niemand, aber ich habe die schwarze Zwischeneinlage meines Werkzeugkoffers verwendet. Ihr wisst schon, diese dünne, Einlage, die verhindern soll, dass das Werkzeug aus den Halterungen fällt, wenn man den Koffer zumacht. Als ich die Schrauben des Subs entfernte und dieses Kunststoffteil sah dachte ich mir, dass das doch perfekt sein müsste. Und es hat prima funktioniert =)

Ich möchte mich herzlichst bei allen Helfern für ihre Tips bedanken.

glg Peter
Rabia_sorda
Inventar
#7 erstellt: 13. Mrz 2018, 20:26
Also vmtl. Schaumstoff.....

Warum nicht, das dichtet ja auch - da war nur Goethe Dichter

Dann herzlichen Glückwunsch und noch viel Freude mit/an dem Mivoc!

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