Teufel Concept E 200 Subwoofer stumm/Satelliten brummen

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sHoxZ
Neuling
#1 erstellt: 18. Apr 2019, 21:59
Moin moin,

ich habe vor etwa einem Jahr eine Teufel Concept E 200 5.1 gebraucht gekauft. Das Ding lief auch wie am Schnürchen, auch bei hoher Lautstärke nie Probleme gehabt.

Heute Abend ist mir dann bei recht geringer Lautstärke der Subwoofer ausgestiegen, die Satelliten haben weiterhin Ton abgegeben. Das ganze System dann erstmal ausgeschaltet. Nach dem Wiedereinschalten ergibt sich folgendes Bild:

Etwa eine Sekunde nach Wiedereinschalten "klackt" es hinten am Subwoofer kurz, manchmal "ploppt" der Subwoofer auch, danach brummen die Satelliten leise. Das Brummen wird weder lauter noch leiser wenn ich die Lautstärke verändere.
Die Satelliten funktionieren nach wie vor (brummen halt leicht, aber geben ansonsten Ton ab), lediglich der Subwoofer ist ohne Funktion.
Wenn das System eine Weile ausgeschaltet war, funktioniert alles wieder einwandfrei, nach einigen Minuten Benutzung steigt jedoch der Subwoofer wieder aus.

Außerdem finde ich, dass der Kühlkörper hinten am Sub recht schnell warm wird bzw. beim ersten Ausfall recht warm (nicht heiß!) war. Ist aber nur mein persönliches Empfinden, weiß nicht wie warm sowas im normalen Betrieb wird.

Kabel habe ich alle kontrolliert, sitzen fest. Verschiedene Eingangssignale ebenfalls getestet.

Hat jemand eine Idee, an was das liegen könnte? Ich lasse das ganze mal jetzt über Nacht stehen und schaue mal wie es morgen aussieht.

Vielen Dank!

PS: Mit 'nem Schraubenzieher kann ich ganz gut umgehen, habe allerdings von Elektronik eher wenig Ahnung und auch keine Messgeräte da. Aber aufschrauben und reinschauen trau ich mir zu


[Beitrag von sHoxZ am 18. Apr 2019, 22:16 bearbeitet]
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 18. Apr 2019, 22:33
bei dem Billigkrams gehen gern mal die Verstärkermodule des Subs kaputt
Danach klingt das sehr bei Dir
sHoxZ
Neuling
#3 erstellt: 18. Apr 2019, 22:35
Angenommen das wäre der Fall - wie teste ich das und was kann ich dann tun?
PBienlein
Inventar
#4 erstellt: 19. Apr 2019, 07:10
Hallo zusammen,


Die Satelliten funktionieren nach wie vor (brummen halt leicht, aber geben ansonsten Ton ab), lediglich der Subwoofer ist ohne Funktion.
Wenn das System eine Weile ausgeschaltet war, funktioniert alles wieder einwandfrei, nach einigen Minuten Benutzung steigt jedoch der Subwoofer wieder aus.


dieses Verhalten könnte durch eine oder mehrere schlechte Lötstellen erklärbar sein. Zudem würde es ganz gut dazu passen, dass das System schon etwas älter ist, denn auf dem Mainboard des Subs treten häufig Probleme mit hohen Temperaturen verschiedener Bauteile auf, welche mit den Jahren schlechte Lötstellen zur Folge haben können.

Meist hilft nachlöten der offensichtlich durch dunkle Verfärbung geschädigten Bereiche. Vermutlich wird das auch hier der Fall sein, weil der Sub dem Vernehmen nach ja kurzzeitig einwandfrei funktioniert.

Gruß
PBienlein
sHoxZ
Neuling
#5 erstellt: 19. Apr 2019, 09:05

PBienlein (Beitrag #4) schrieb:


dieses Verhalten könnte durch eine oder mehrere schlechte Lötstellen erklärbar sein. Zudem würde es ganz gut dazu passen, dass das System schon etwas älter ist, denn auf dem Mainboard des Subs treten häufig Probleme mit hohen Temperaturen verschiedener Bauteile auf, welche mit den Jahren schlechte Lötstellen zur Folge haben können.

Meist hilft nachlöten der offensichtlich durch dunkle Verfärbung geschädigten Bereiche. Vermutlich wird das auch hier der Fall sein, weil der Sub dem Vernehmen nach ja kurzzeitig einwandfrei funktioniert.

Gruß
PBienlein


Danke Dir! Werde den Kollegen mal aufschrauben und schauen ob ich irgendwelche Auffälligkeiten am Mainboard entdecken kann. Wie schwierig ist es, sowas nachzulöten?
sHoxZ
Neuling
#6 erstellt: 19. Apr 2019, 09:42
Mhmm, heute morgen hat er gar nicht mehr funktioniert - also nur noch ein kurzes klacken beim Anschalten und dann Brummen aus den Satelliten. Was auch immer es war ist jetzt wohl vollständig durch.

So, habe mal aufgeschraubt. Auf den Platinen etc. lässt sich (zumindest mit meinen Augen) nichts auffälliges feststellen, bis auf einen Widerstand, der etwas "angeranzt" ist. Könnte aber auch einfach Kleber sein, so viel wie davon in dem Ding ist.
Habe auch zwei Sicherungen entdeckt, beide noch intakt.

Habe mal BIlder vom Mainboard gemacht und hochgeladen, evtl. erkennt ihr was darauf. Unter diesem mainboard befindet sich noch ein zweites kleineres, was aber schwieriger auszubauen ist, dementsprechend hab ich es erstmal drin gelassen.

IMG_20190419_113020IMG_20190419_113010


[Beitrag von sHoxZ am 19. Apr 2019, 10:13 bearbeitet]
Cogan_bc
Inventar
#7 erstellt: 19. Apr 2019, 12:08
interessanter wären wohl die Lötbahnen auf der anderen Seite
sHoxZ
Neuling
#8 erstellt: 19. Apr 2019, 13:14
Hier nochmal paar Fotos von den Unterseiten. Habe jetzt auch mal die untere Platine abgeschraubt, damit man da besser reinschauen kann. Erkenne leider weder auf der Unter- noch Oberseite irgendwelche verschmorten Stellen, aufgeblähte Elkos oder ähnliches.

Interessant ist aber, dass der Subwoofer anscheinend noch ganz leise funktioniert - hatte zum Testen mal noch andere Kabel verwendet und man hört tatsächlich ganz leicht den Bass, der auch von der Quelle ausgegeben wird aus dem Subwoofer.

Habe mal Bilder hochgeladen, vllt. erkennt ja jemand von euch was.

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Cogan_bc
Inventar
#9 erstellt: 19. Apr 2019, 13:37
wenn nichts mehr geht und auch nichts zu sehen ist könnte man als letzten Versuch die Platinen mal in den Backofen schmeissen.
Kann die Lösung sein, aber auch das Ende.
Da es sich nicht um hochwertige Geräte handelt und eine Reparatur beim Fachmann sich nicht rechnet immerhin einen Versuch wert
sHoxZ
Neuling
#10 erstellt: 19. Apr 2019, 16:03

Cogan_bc (Beitrag #9) schrieb:
wenn nichts mehr geht und auch nichts zu sehen ist könnte man als letzten Versuch die Platinen mal in den Backofen schmeissen.
Kann die Lösung sein, aber auch das Ende.
Da es sich nicht um hochwertige Geräte handelt und eine Reparatur beim Fachmann sich nicht rechnet immerhin einen Versuch wert


Für wie lange und bei wie viel Grad ca.?

Nächste Woche kommt auch ein Kollege von mir vorbei mit 'nem Multimeter und Lötkolben, wie misst man die Sachen am besten?
Cogan_bc
Inventar
#11 erstellt: 19. Apr 2019, 16:27
das kann Dir PBienlein sicher beser beantworten als ich
fplgoe
Inventar
#12 erstellt: 19. Apr 2019, 16:31
Vergiss den Backofen, das ist wirklich Blödsinn. Bevor das Lötzinn schmilzt, sterben sämtlich Halbleiter den Hitzetod und die Elkos platzen und trocknen aus.

Davon abgesehen, Lötzinn schmilzt erstens erst jenseits der 180° Marke, wirklich flüssig ist es erst ab ca. 300-350° und schmelzen heißt dann noch lange nicht, dass eine fehlerhafte Lötstelle sich wieder korrekt repariert. Außerdem enthält Lötzinn Blei, das würde ich in keinem Backofen machen, aus dem ich hinterher noch einen Kuchen oder eine Pizza zubereiten will.

Wenn das Kühlblech schnell warm wird und die Satelliten brummen, könnte das auf eine entsprechend hohe Belastung des Netzteiles deuten. Das wäre z.B. auch der Fall, wenn die Endstufen niederohmig ('durchgebrannt') wären. Ich würde mal messen, ob das Gerät einen typischen Leerlaufverbrauch hat, oder bereits im Leerlauf an der Maximalgrenze der Leistungsangabe (Leistungsaufnahme, nicht die meist viel zu hoch angegebene Abgabeleistung) kommt.


[Beitrag von fplgoe am 19. Apr 2019, 16:32 bearbeitet]
sHoxZ
Neuling
#13 erstellt: 21. Apr 2019, 10:14
Danke für die vielen Tipps.

Bei mir kommt wie gesagt am Montag ein Kollege mit Multimeter vorbei, könnte also alles mal durchmessen - kann mir jemand sagen was bzw. wie genau ich da messe?
fplgoe
Inventar
#14 erstellt: 21. Apr 2019, 12:02
Da gibt es nicht viel, was man Dir da erklären kann. Ich hoffe, Dein Kollege kennt sich da etwas mehr aus.

Wie gesagt, falls Du einen Verbrauchsmesser im Haus hast, klemme den mal dazwischen. Wenn nicht lässt sich das auch mit einem Multimeter messen. Allerdings sollte Deine Kollege wissen wie das geht, sonst traue ich mir auch nicht zu, Dir das zu erklären. Nachher bin ich noch schuld, wenn ihr Euch an 230V Wechselstrom umbringt...
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