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Der E-Auto Thread

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Skaladesign
Inventar
#151 erstellt: 11. Jan 2026, 15:34
Unter Vollast beim Kaltstart ….
tss
Inventar
#152 erstellt: 11. Jan 2026, 16:17
@Skala
Du hast ein Satzzeichen überlesen


@Opti
Vielen Dank für deinen Diesel-Exkurs im E-Auto Faden. Möchtest du noch etwas zum Thementitel beitragen?
Opticon_Prime
Hat sich gelöscht
#153 erstellt: 11. Jan 2026, 17:53
Nein danke TSS

Du scheinst ja einer der ganz weisen zu sein.
Darum halte ich als unwissender mich da jetzt raus.

Ich dachte das Thema könnte eventuell ausgeweitet werden aber das scheint zumindest
Deinen Horizont zu überfordern.

Lutsch an der Steckdose großer.
pitufito
Inventar
#154 erstellt: 11. Jan 2026, 18:28
Warum so unfreundlich? Tatsächlich hat ja jemand, welcher ein grosses Auto benötigt, oder meint, zu benötigen (z. b. Sharan und aufwärts) kaum Alternativen zum Verbrenner, selbst wenn er einen fahren wollen würde. Dies wäre doch ein gutes Argument.
rat666
Inventar
#155 erstellt: 11. Jan 2026, 18:35
Ich fand den Diesel Beitrag gar nicht schlecht. Zeigt er doch, dass man selbst mit sehr optimistischen Verbrauchszahlen von 5,7l auf 100km teurer fährt als elektrisch bei 15kw/100km (1,70€/L Diesel vs. 0,45€/kw/h).


Wenn ich an einem Euro 6 Diesel eine AU mache ist das was aus dem Auspuff kommt messtechnische sauberer als wenn ich den Rüssel einfach in die Luft halte.


Dennoch stößt es Feinstaub und CO aus, dazu kommen noch Stickoxide, geht prinzipbedingt nicht ohne.

Btw, meinen damaligen Passat 2.0 TDI hab ich nie unter 6,5l gefahren, schwer zu glauben, dass ein Sharan weniger braucht.


[Beitrag von rat666 am 11. Jan 2026, 18:41 bearbeitet]
Opticon_Prime
Hat sich gelöscht
#156 erstellt: 11. Jan 2026, 18:42
Ein Elektrokasten ist jedenfalls nicht das Allheilmittel.
Das was Jahrzehnte gut war und immer wieder überarbeitet worden ist , ist jetzt übel und schlecht.
Aber ein elektro haufen ist das non Plus Ultra.
Was die Dinger in der Fertigung kosten und was für Ungereimtheiten damit einher gehen will der.
Elektro kopp nicht sehen.
Ist ja fast schon wie eine Sekte diese e. Jünger
rat666
Inventar
#157 erstellt: 11. Jan 2026, 18:51
Kläre uns auf, bitte mit seriöser Quellenangabe, was genau für Ungereimtheiten existieren und was genau die Probleme mit E-Autos sind.
Ebenso eine Begründung mit Quelle für die hohen Fertigungskosten und auch gerne einen Kostenvergleich (nur Anschaffung) mit einem vergleichbaren Verbrenner.
Dann finden wir hier alle vielleicht den Rechenfehler den wir offensichtlich seit Jahren begehen.
Interessant wäre auch deine Zukunftsvision von der Mobilität.

Deiner Formulierung zur Folge gehe ich aber eher davon aus, dass du E-Autos generell nicht magst.


[Beitrag von rat666 am 11. Jan 2026, 18:56 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#158 erstellt: 11. Jan 2026, 18:56
Ich fahre einen Diesel mit 340 PS mit 6,5L over all (laut Anzeige, nicht gemessen). Und ich fahre zügig.
Das E-Konzept ist für mich(!) nicht stimmig: Ländlich wohnend, großes altes Haus...


[Beitrag von Zaianagl am 11. Jan 2026, 18:58 bearbeitet]
Skaladesign
Inventar
#159 erstellt: 11. Jan 2026, 19:00

tss (Beitrag #152) schrieb:
@Skala
Du hast ein Satzzeichen überlesen


Jo stimmt sorry

Also ich habe nen fetten Navara und fahre das Gewicht seit 9 Jahren unter 7,5 Liter. Ich fahre den auch , bis der auseinanderfällt. Witchig dabei , der heute keinen Cent weniger wert ist ( laut Gutachten )
Der Vergleich mit subventioniertem Strom hinkt ja und hat mit dem Auto gar nix zu tun. Herstellung eines Autos belastet auch die Umwelt. Nur der der gar kein Auto fährt, ist frei von Schuld.
Mit 70% Abschreibung für Gewrbetreibende im Moment, kann ich auch nicht sagen, das Auto kostet nix, da ich es abschreiben kann. Also sollte man einfach pur vergleichen, ohne steuerliche oä. Vorteile, sonst ist es eine Milchmädchenrechnung.
rat666
Inventar
#160 erstellt: 11. Jan 2026, 19:00
Das sei dir gegönnt.
Ich fahre ein E-Auto mit knapp 500PS mit 14,62kw pro 100km Over all ebenfalls laut Anzeige über die letzten 11.500km.
Ebenfalls ländlich wohnend mit neuem EFH (falls das relevant ist)

Für mich geht das E Konzept voll auf.

@skala, welcher subventionierte Strom? Diesel und Benzin sind subventioniert.


Herstellung eines Autos belastet auch die Umwelt. Nur der der gar kein Auto fährt, ist frei von Schuld.

Absolut richtig


[Beitrag von rat666 am 11. Jan 2026, 19:03 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#161 erstellt: 11. Jan 2026, 19:05
Ich gehe davon aus du fährst eher "wirtschaftlich"?
rat666
Inventar
#162 erstellt: 11. Jan 2026, 19:15
Ich fahre "normal" so wie meine Verbrenner vorher auch und friere im Winter auch nicht im Auto.

Wenn du die Kiste trittst braucht sie klar deutlich mehr Strom, so wie der Verbrenner halt dann auch säuft.

Aber selbst mit 18 oder 20kw wäre ich billiger unterwegs.


[Beitrag von rat666 am 11. Jan 2026, 19:17 bearbeitet]
kölsche_jung
Moderator
#163 erstellt: 11. Jan 2026, 19:22

rat666 (Beitrag #155) schrieb:
Ich fand den Diesel Beitrag gar nicht schlecht. Zeigt er doch, dass man selbst mit sehr optimistischen Verbrauchszahlen von 5,7l auf 100km teurer fährt als elektrisch bei 15kw/100km (1,70€/L Diesel vs. 0,45€/kw/h).


Der Vergleich wäre noch krasser, wenn der Diesel 2,00€ und die Kwh nur 10 Cent kosten würde ...
Nimmt man aber reale Zahlen (laut google) Diesel 1,60, kWh am Schnelllader 60-80Cent ...

Mein Diesel braucht real 4,6l, dank Reichweite kann ich tanken, wenn mir der Preis günstig erscheint.
Ich hab die Buchhaltung 2025 noch im Büro, vielleicht rechne ich mal meinen Durchschnittspreis aus.
rat666
Inventar
#164 erstellt: 11. Jan 2026, 19:28
Der durchnittliche Dieselpreis 2025 liegt bei 161-165cent, auf der Autobahn zahlst du deutlich mehr.
Aus dem Grund habe ich einen Mix von 1,70€ angenommen.

Dein Superchargerpreis ist vom Mond, ich habe noch nie mehr als 0,50€ bezahlt, meist darunter.
Was der Strom zu Hause kostet weißt du selbst am besten. Aus dem Grund habe ich einen eher teuren Mix von 0,45€ angenommen.

Du kannst dir gerne die Zahlen schön rechenen aber 2026 geht es bei den fossilen preislich nach oben.
In ein paar Jehren hilft es auch nicht mehr den teuersten Supercharger Preis gegen den billigsten Dieselpreis zu rechnen.


Mein Diesel braucht real 4,6l,

So einen Diesel hatte ich noch nie, welcher soll den das sein?


[Beitrag von rat666 am 11. Jan 2026, 19:33 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#165 erstellt: 11. Jan 2026, 19:42
Ich denk halt für zügige Fahrweise auf Strecke (BAB) oder sportlich über Land ist E immer noch suboptimal..
Liegt sicher am unproportional steigenden Verbrauch und somit Verringerung der Reichweite im Gegensatz zu Verbrennern.
"Gut gemachte" Zeit wieder mit Ladeaufenthalt verlieren etc...
Das ist letztendlich aber wohl auch nicht die Zielgruppe.
So jedenfalls meine Wahrnehmung aus Zeiten als ADler: Ich wurde seltenst von E-Autos überholt.
Das ist paar Jahre her, aber daran hat sich bis heute nicht viel geändert, wenn ich mal auffer BAB bin.
Auch wenn die das mehrfache an Leistung angegeben haben, scheint mir die Nutzung dieser doch mit einigen Einbußen verbunden.

Unser Fahrzeugpool für die ADler (ca 200 Fzg) besteht zu 100% aus Verbrennern, und die Jungs können selbst wählen.
Lediglich Fzg für internen Gerbrauch sind E. Das sagt schon was.

Aus der Öko und Wirtschftlichkeitsdiskussion halte ich mich raus, da spielt viel zu viel Lobbyismus und Politik mit.
Ich habe da auch keine Befindlichlkeiten, ich wähle nach Nutzungsprofil. Ich habe weder den Ottomotor erfunden noch bin ein durchgeknallter Ami.

Beruflich mit beidem konfrontiert, wir bauen zB unsere Dieselmotoren selbst, allerdings setzen wir inzwischen auch auf E, da in bestimmten Ländern schon recht klare Vorschriften herrschen was Baumaschinen betrifft.
Und nicht zuletzt durch meinen Einblick in Windkraft und den damit verbunden Aufwand sehe ich das Ganze recht entspannt und relativ, denn eine komplexe und vollumfängliche Beurteilung und Aufarbeitung des Themas ist ganz einfach nicht möglich...

Mein E-Mountainbike ist allerdings schon geil!


[Beitrag von Zaianagl am 11. Jan 2026, 20:20 bearbeitet]
kölsche_jung
Moderator
#166 erstellt: 11. Jan 2026, 19:47
Ist einer der letzten Qashqai J11 mit 1,7 l, 150 PS
Auf Strecke fahre ich den gelegentlich auch unter 4 l ... ja, wie eingeschlafene Füße

Ich hab mir da übrigens keine Preise "schöngerechnet" sondern hab nach Durchschnittspreisen 2025 gegoogelt.
Skaladesign
Inventar
#167 erstellt: 11. Jan 2026, 19:48
Ja stimmt, subventioniert war das falsche Wort.
Ich meinte, wenn man real Strom oder Diesel bezahlen muss, ohne irgendwelche „Gutscheine“ oder Vorteile.
Ich hab hier 4 Karren am start 2xDiesel 2xBenzin.
Zum Brötchenholen würde ein Ami reichen.
Der würde aber durch die Produktion wieder die Umwelt schaden und das mehr, als wenn ich den weg selbst mit dem Navara fahre, oder ?
Trotzdem überlege ich mir , einen Ami für die Firma zu kaufen. Zum Ausmessen, oder mal zum Baumarkt um Schrauben zu kaufen, weil ich im dusseligen Kopp, die Bestellung vergessen habe.
Aber auch da bilde ich mir den Umweltschutz nur ein.
rat666
Inventar
#168 erstellt: 11. Jan 2026, 19:49
Es geht ja auch nicht darum irgendjemanden zu bekehren.
Mir geht es es eher um eine objektive Beurteilung beider Technologien.

Und im Bamschinenbereich, im Flugverkehr, im Agrarbereich und bei der Schifffahrt sehe ich Elektro nicht. Da sehe ich eher Wasserstoff.


Ich meinte, wenn man real Strom oder Diesel bezahlen muss, ohne irgendwelche „Gutscheine“ oder Vorteile.


Meine Rechnung war ohne irgendwelchen Gutscheine oder andere Vorteile.

Der Durchnittspreis 2025 lag laut Google zwischen 161 und 165 Cent, den Autobahnanteil musst du teurer rechnen.
Der Superchargerpreis war Mond und zu Hause liegst du auch ohne PV bei um die 30cent.


[Beitrag von rat666 am 11. Jan 2026, 19:55 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#169 erstellt: 11. Jan 2026, 19:50
Dieses Video finde ich nicht schlecht:



[Beitrag von pogopogo am 11. Jan 2026, 19:52 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#170 erstellt: 11. Jan 2026, 20:05

rat666 (Beitrag #168) schrieb:
Es geht ja auch nicht darum irgendjemanden zu bekehren.
Mir geht es es eher um eine objektive Beurteilung beider Technologien.

Und im Bamschinenbereich, im Flugverkehr, im Agrarbereich und bei der Schifffahrt sehe ich Elektro nicht. Da sehe ich eher Wasserstoff.


Wenn man die (noch vorhandenen) Risiken von Wasserstoff berücksichtigt ist das im Bereich der Baumaschinen noch ein weiter Weg.
Elektro ist da schon wesentlich praxisnaher: Auf Baustellen gibt es idR Strom, die Maschinen können auch vom Netz betrieben werden, Akkus können als Gegengewichte oder auch extern bzw übergreifend verwendet werden, emissionsfreier Betrieb in Gebäuden oder zwischen Menschen usw...

So haben wir angefangen, die Produktpalette wird nun nach und nach nach oben erweitert:



[Beitrag von Zaianagl am 11. Jan 2026, 20:09 bearbeitet]
dan_oldb
Inventar
#171 erstellt: 11. Jan 2026, 22:50
Spannend finde ich ja wie viele Leute meinen sie wüssten nicht wo sie laden sollen. Ich kann auch nicht zu Hause laden, und wenn hätte ich unterwegs das zu Hause auch gar nicht dabei um dort zu laden. Also lade ich wo ich gerade stehe oder parke. Das sind öffentliche Parkplätze (prima, da man dort auch in der Regel keine Parkgebühren hat), oder Supermärkte wo ich in der Woche ohnehin 1-2mal für 20-40min bin und der Wagen dann direkt wieder randvoll ist. Baumärkte haben hier inzwischen auch fast alle Ladesäulen. 2 Restaurants die ich kenne inzwischen ebenfalls.
Einmal die Woche bringe ich meine Kinder zu verschiedenen Sportvereinen etwas ausserhalb, und habe zwischendurch 45min Leerlauf. Da fahre ich zur Ladesäule auf dem Weg zwischen den beiden, mach die Standheizung an und lese oder arbeite.
Ich komme im Winter auf der Autobahn bei 130-150 grob 300km weit, nach 250km suche ich eine Ladesäule auf. Da bin ich in der Regel knapp 2 Stunden unterwegs gewesen, guter Zeitpunkt für 10-15 Minuten Pause. Danach komme ich erneut 150-200km weiter, und mehr als die 400-500km am Tag fahre ich ohnehin nicht sondern nehme die Bahn, ich verdiene mein Geld ja nicht mit Autofahren. Im Urlaub kann es mal mehr sein, aber wenn ich 2 Wochen in Südfrankkreich bin kommt es mir nicht drauf an ob ich 1 Stunde später da bin.

Das Konzept ist noch weit weg von perfekt, aber beim Auto musste man sein Benzin anfangs in Glasflaschen bei Apotheken kaufen. Wir haben die E-Mobilität doch gerade erst seit gut 10 Jahren, aber alle verlangen! (nicht erwarten oder hoffen) das jetzt, hier und sofort alles besser, schneller und vor allem billiger ist als es vorher war. Hätte es auch sein können, danke an alle die in den letzten 40 Jahren die CDU und die Autolobby unterstützt haben. Jetzt dauert es halt noch etwas bis Akkus so schnell geladen werden das man 600km in 5min laden kann, wird aber auch in wenigen Jahren massentauglich sein.
Und diejenigen die schreien wie man sich das denn alles leisten können soll, die E-Autos sind ja so teuer: den Dacia Spring gibt es für 11900 Euro oder für 70 Euro/Monat im Leasing. Neu.
kölsche_jung
Moderator
#172 erstellt: 11. Jan 2026, 23:47

dan_oldb (Beitrag #171) schrieb:
... Dacia Spring ...

Och nööö
Ich hab den gerade mal gerechnet ... nächster Urlaub ... 11 Tankstopps, 5 Stunden Ladezeit, 85 Eus Ladekosten (Diesel 0 Tankstopps, etwas geringere Kosten)
bei nur 1 Woche Urlaub, indiskutabel, da würden wir eher fliegen ... Ob das dann ökologisch sinnvoller wäre?
pitufito
Inventar
#173 erstellt: 12. Jan 2026, 09:04
Also diese Rechnung würde mich tatsächlich interessieren. Diesel 0 Stopps , Elektrisch 11 Stopps. Bist Du Dir da sicher?
kölsche_jung
Moderator
#174 erstellt: 12. Jan 2026, 09:38

rat666 (Beitrag #168) schrieb:
... Mir geht es es eher um eine objektive Beurteilung beider Technologien....

Der Durchnittspreis 2025 lag laut Google zwischen 161 und 165 Cent, den Autobahnanteil musst du teurer rechnen...


ich mag deinen Ansatz, eine objektive Beurteilung ist mE gerade bei so emotional aufgeladenen Themen äußerst angebracht.
insoweit bin ich dem nachgekommen und habe den von mir in 2025 bezahlten Durchschnitts-Dieselpreis errechnet (ok errechnen lassen) ... 1,5401 €/l
multizipliert mit 4,6l Realverbrauch / 100 km macht das 7,08€ / 100km incl aller Abgaben in 2025.

Die Karre ist irgendwas um 5 Jahre alt und hat irgendwas unter 25K (neu, tageszulassung mit 10 km, incl Steuer) gekostet.

... und - das gebe ich offen zu - um Stromer - gerade kostenmäßig - real bewerten zu können, fehlt mir einfach das Wissen.
Wobei mir die Betriebskosten des Stromers (der irgendwann bei mir in der Tiefgarage stehen wird) ehrlich gesagt egal sind. Das einzige was mich da wirklich interessiert ist ne halbwegs akzeptable Reichweite, am Kaufpreis machste eh nix mehr, egal ob Verbrenner oder Stromer, wird alles sauteuer.
kölsche_jung
Moderator
#175 erstellt: 12. Jan 2026, 09:45

pitufito (Beitrag #173) schrieb:
Also diese Rechnung würde mich tatsächlich interessieren. Diesel 0 Stopps , Elektrisch 11 Stopps. Bist Du Dir da sicher?

klar, meinst du ich lüg euch an.
Geplant auf "ionity" Strecke Köln -> St-Pol-de-Leon mit Dacia Spring (wobei mir das auch komisch vorkam)
sind ca 1.000 km (und bin ich schon gefahren), je nach Wetter rechne ich beim Diesel (2P/Gepäck) mit 100 bis 300 km Rest, wenn ich vorm Ferienhaus stehe
pitufito
Inventar
#176 erstellt: 12. Jan 2026, 10:02
Anlügen? Nein, wieso das denn? Aber man kann sich ja auch mal verrechnen....

Angenommen, man würde mit einem Dacia Spring (was auch immer das für ein Auto ist; ich habe jetzt keine Lust, danach zu googeln, nur um anschliessend mit Werbung von Dacia zugemüllt zu werden) ca. alle 250 km eine Ladepause einlegen, und man würde mit voller Batterie losfahren, dann ergibt das 3 Ladestopps (und man würde am Zielort dann entsprechend wieder vollladen). Auch müsste man dann mit einem zum Dacia Spring äquivalenten DIesel Modell vergleichen (Dacia Summer, Autumn, Winter, whatwever). Schafft dieses Modell 1.000 km ohne nachzutanken?

Sei es wie es sei, es hängt eben vollständig vom jeweiligen Nutzterprofil des Fahrers ab, inwieweit ein Elektroauto für einen in Frage käme. Ich fahre einen Firmenwagen, welchen ich auch sehr häufig wechsele. Ich hätte gerne einen Stromer, aber der Tavsacan, den ich mir ausgeguckt hatte, liegt knapp überm Budget. Und ein Born ist zu klein für uns. Unter der Woche benutzten wir den Wagen selten. Würde ich den einmal vollladen, käme ich mit einer Ladungw ahrscheinlich über den ganzen Monat. Für mich wäre ein Stromer ideal.
DerHilt
Inventar
#177 erstellt: 12. Jan 2026, 10:25
Der Spring ist ein sehr kompaktes Stadtauto, Reichweiten im Sommer bis 260 km, im Winter ca. 170 km. Der ist, schon wegen Platzangebot, nicht für regelmäßige längere Reisen vorgesehen.
Wir waren damit im Sommer in Holland (270 km one way). Laden war wie erwartet kein Problem, da an praktisch in der Nähe jeder Autobahnausfahrt ein Tesla Ladepark war. Lässt sich über die App 1a planen und man weiß auch, wieviele Säulen gerade frei sind.
Im Normalbetrieb zu Hause wird er regelmäßig an der Wallbox an der PV nachgeladen.
Definitiv kein Fahrzeug für Reisende Vertreter oder Leute, die ständig weitere Fahrten machen.
Und nix für Raser: Vmax ist 130 km/h, spielt aber hier im idyllischen Ruhrgebiet keine Rolle.
dan_oldb
Inventar
#178 erstellt: 12. Jan 2026, 10:32

kölsche_jung (Beitrag #172) schrieb:

dan_oldb (Beitrag #171) schrieb:
... Dacia Spring ...

Och nööö


Insbesondere von einem Moderator hätte ich erwartet sich etwas tiefergehender mit Beiträgen insbesondere bei einem so aufgeladenen Thema zu beschäftigen. Ich habe nirgends geschrieben das der Spring ein passendes Auto für dich wäre, oder für lange Urlaubsfahrten total toll sei, oder zum Ziehen eines Holzanhängers, oder wenn man damit Umzüge durchführen will. Ich habe den lediglich angeführt um zu zeigen das E-Autos eben nicht mehr per se viel teurer oder überhaupt teurer sein müssen, der Spring müsste unabhängig vom Antrieb einer der günstigsten Neuwagen aktuell am Markt sein. Mehr wollte ich nicht sagen, und habe ich auch nicht.
Zaianagl
Inventar
#179 erstellt: 12. Jan 2026, 10:47
Aufgeladenes Thema, gnihihi...
rat666
Inventar
#180 erstellt: 12. Jan 2026, 10:50

multizipliert mit 4,6l Realverbrauch / 100 km macht das 7,08€ / 100km incl aller Abgaben in 2025.


Selbst wenn ich deinen Ultra niedrigen Dieselverbrauch und deinen sehr günstigen Dieselpreis nehme, bin ich bei einem Durchschnittspreis von 0,335€/kWh (laut Verivox der Durchschnitt von 2025) mit meinem Stromer nur bei 4,891€ auf 100km.

Dann halt nur zu Hause geladen ohne die teureren Supercharger.

Ist alles eine Frage der Rechnung, wenn ich den Dieselpreis laut Google von 1,61€ nehme dann liegst du bei 7,40€ und wenn ich meinen Mix von 0,45€/kWh nehme liege ich bei 6,58€.

Wie gesagt, ich will niemanden zu E-Auto bekehren aber vergleichbare Preise sollte man schon nehmen.

Deine bezahlte Steuer und meine Vergünstigung durch die THG Quote lassen wir Mal außen vor.


[Beitrag von rat666 am 12. Jan 2026, 10:51 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#181 erstellt: 12. Jan 2026, 12:46
Das mit den Kosten ist in der Praxis bei einem E-Auto nicht so starr und auch individuell verschieden.
Wenn man unterwegs ist, kann man auch teilweise umsonst tanken (Hotels, Einkaufsmärkte, Arbeitgeber, ...) oder während eines Besuchs von Bekannten auch mal für lau vor Ort
Hat man dann zuhause noch eine eigene Stromerzeugung - umso besser.
Wir haben zwar auch eine PV, sind aber noch Volleinspeiser - der Strom sucht sich allerdings den kürzesten Weg
Wir haben im letzten Jahr genauso viel Strom produziert, wie unser Haus und zwei E-Autos verbraucht haben. Allerdings hat uns die gelieferte Kilowattstunde nur die Hälfte bezogen auf die Einspeisevergütung gekostet
AusdemOff
Inventar
#182 erstellt: 12. Jan 2026, 13:29
Das mit der PV ist ja gut und schön. Die will aber auch bezahlt werden. Sind denn die Anschaffungskosten eurer PV auch
in euren Berechnungen enthalten?
puffreis
Inventar
#183 erstellt: 12. Jan 2026, 13:32
Mein Gott, wie kann man einen rappeligen 4Zyl.-VW TDI u.ä. mit einem Elektrofahrzeug vergleichen?
Das Mindeste ist ein 6Zylinder um halbwegs auf dem gleichen Qualitäts-Niveau zu sein.
Ich habe jahrelang 12Ender gefahren, zur Zeit habe ich immer noch zwei V8 in meinem Fuhrpark und selbst die sind nicht auf dem gleichen Niveau.
Was Besseres in Punkto Drehmoment, Vibrationsarmut und Laufruhe gibt es einfach nicht.
Das Gleiche wie der Sprung von Schallplatte auf CD.

Ich war ja auch skeptisch, habe aber bei einem Leasingangebot (2023) zugeschlagen.
Ein Skoda Enyaq für sage und schreibe 95€ pro Monat, da konnte ich nicht nein sagen.
Bei Aufstockung auf 22500km / Jahr habe ich um die 170 bezahlt.

Fazit:
Das Beste, was ich je gefahren bin.
Natürlich fehlt einem der phantastische Klang eines V8.
Und die relativ schlechte Federung und die sichtbaren Metallteile innen sind auch nicht so dolle.
Aber ansonsten richtig gut, ohne HW und SW Probleme, selbst die Anlage mit einem tollen Klang hat mich zufriedengestellt.

Seit November fahre ich wieder mein 6ender Diesel (530d) und ärgere mich wegen den Betriebskosten.
Der Diesel zieht 8,5l/100km und der Enyaq zog 15,2kWh/100km im Schnitt über 47000km.

Macht 5€ zu 15€ auf 100km!!

Natürlich bin ich damit nicht ins Ausland gefahren, schon wegen der rel. lahmen Aufladezeit des Standard-Enyaqs und der kleinen Batterie (50kWh).
Für längere Strecken hatte ich ja mein 530d als Zweitwagen.
Aber selbst das ist kein Thema mehr.
Mit 800V Technologie (was Hyundai schon seit 4 Jahren vorlegen kann) kann selbst der alte Ionic innerhalb von 10-15min von 10 auf 50% hochpushen, womit das Ding 200km fahrbar ist.
Eine Zigarettenpause alle 200km ist doch ok.

Also Ausprobieren dann Meckern.
dan_oldb
Inventar
#184 erstellt: 12. Jan 2026, 13:35
Das ganze Thema "was kostet es" ist hochgradig individuell und wenig sinnvoll immer wieder zu erörtern: Manche laden nur oder überwiegend zu Hause, manche mit PV und manche ohne, manche mit PV und Speicher, manche haben die PV wegen des Autos angeschafft, manche hätten oder haben sie vorher angeschafft. Manche bekommen die Wallbox gefördert, manche nicht. Manche laden nur wo es günstig ist, und vielen (so wie mir) kann es prinzipiell egal sein was Auto und Energie kosten da ich mir ein Auto bis 90k vom Arbeitgeber gestellt wird inklusive aller Kosten; da bleibt nur der zu versteuernde geldwerte Vorteil. Manche rechnen sich aus ob die Fahrt in den Urlaub 10 Euro mehr kostet als mit einem Verbrenner, andere rechnen noch die gesparten Steuern und die wegfallende AU und gesparten Ölwechsel mit rein.

Muss jeder Mensch für sich ausrechnen was und wie es passt.
puffreis
Inventar
#185 erstellt: 12. Jan 2026, 13:35
Ach ja.
Warte auf die Förderung, dann habe ich wieder ein Elektrodingen, diesmal mit besserer Federung
DerHilt
Inventar
#186 erstellt: 12. Jan 2026, 13:52

dan_oldb (Beitrag #184) schrieb:
Muss jeder Mensch für sich ausrechnen was und wie es passt.

Und manchen geht's überhaupt nicht ums Geld.
pogopogo
Inventar
#187 erstellt: 12. Jan 2026, 15:12

AusdemOff (Beitrag #182) schrieb:
Das mit der PV ist ja gut und schön. Die will aber auch bezahlt werden.

Da hast du recht, aber das scheint sich auch heute noch zu rechnen.
Wir sind da aussen vor, da die Anschaffung bei uns u.a. aus steuertaktischen Gründen (Finanzkrise, ...) erfolgt ist.
kölsche_jung
Moderator
#188 erstellt: 12. Jan 2026, 15:36

DerHilt (Beitrag #186) schrieb:

dan_oldb (Beitrag #184) schrieb:
Muss jeder Mensch für sich ausrechnen was und wie es passt.

Und manchen geht's überhaupt nicht ums Geld.

absolut ...
wenn ich mir den aktuellen Markt anschaue ... mit den Karren, die ich bereit bin zu bezahlen (nicht die ich bezahlen könnte!) hätte ich keinen Bock, zb die 1.000 km nach St-Pol-de-Leon zu fahren ... dann fliegen wir halt ... aber macht das dann irgendeinen Sinn?
die letzten 15 bis 20 Urlaube waren alle zwischen 200 bis 300 kg CO2 mit 2 (3 oder 4) Personen ... damit komm ich mitm Flieger gerade mal alleine von Köln bis Münster
Freunde von uns sind sehr stolz auf ihr E-Auto, er "zeckt" mich gerne wegen meines Diesels an ... und fliegen jährlich nach Thailand ... das macht dann 6,8 Tonnen CO²

ich hoffe, dass sich bei den akkus (kapazität und ladezeiten) mal "was tut"
der ADAC hat mal nen Porsche Taycan mit großem Akku getestet knappe 1.000km einmal (!) nachladen und zwar 20 Minuten (!!)
sollte sowas in der Breite ankommen (ABS gab es anfangs auch nur für teuer Geld in der Luxusklasse) ist mein Diesel Vergangenheit
jandus
Stammgast
#189 erstellt: 12. Jan 2026, 15:50
Was natürlich auch gehen würde

Wechseln statt Laden

https://www.tagessch...elbatterien-100.html

Aber China hat glaube ich diesen Service

Battery-as-a-Service, BaaS


Subventioniert.

Nachtrag:


[Beitrag von jandus am 12. Jan 2026, 16:00 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#190 erstellt: 12. Jan 2026, 15:56
Ich werde auch zukünftig zu einem kleineren Akku tendieren. Aus meiner Sicht macht ein größerer Akku keinen Sinn, da wir eh gewöhnlich alle 2-3h eine Pause einlegen. Und Schnellladen kann auch zu einem Problem werden


pogopogo (Beitrag #127) schrieb:
Da will man mal gemütlich an der Rasti Mittag essen – und dann passiert sowas…



Ich hatte extra einen 50-kW-Lader ausgewählt, damit wir passend nach dem Essen bei 80 % sind.
Die App hat uns dann während des Essens 80 % gemeldet, weil der 50-kW-Lader anfangs 92 kW rausgeprügelt hat
Hätte der Lader die Ladeleistung überaupt nicht begrenzt, wäre beim Bestellen schon Schluß gewesen 😂


[Beitrag von pogopogo am 12. Jan 2026, 16:03 bearbeitet]
puffreis
Inventar
#191 erstellt: 12. Jan 2026, 16:01
Und an zweiter Stelle ein alter Ioniq 6 mit 931km Reichweite (Porsche 981km).
Mit einem kleineren Akku aber gleicher Ladeleistung wurden diese Hyundais vor paar Monaten für unter 30000€ verscherbelt.
Leider hat dieses Modell noch ein ICCU-Problem, sonst hätte ich schon eins.
pitufito
Inventar
#192 erstellt: 12. Jan 2026, 16:02
Letztlich läuft es auf zwei Dinge hinaus.

1. Gibt e-Autos mit der von mir gewünschten Fahrzeugeigenschaften (Grösse, Komfort, Anhängelast/Beladung/Kofferraum, Design, etc..) zum für mich annehmbaren Preis?
2. Ist dieses e-Auto mit meinem Fahrprofil vereinbar?

Wenn man beide Fragen mit ja beantworten kann, gibt es m.E. kein Argument mehr für einen Verbrenner. Und selbst bei Frage 2 sollte man ehrlich zu sich sein. Fahre ich wirklich 20 Mal im Jahr 1.000 km? Und stört mich die zusätzliche Pause derart, dass ich daher auf all die Vorteile eines e-Autos an den 300 anderen Tagen im Jahr verzichten will? Denn wenn man nicht gerade Aussendienstler ist und täglich seine 500 km absolviert, ist ein e-Auto im täglichen Betrieb unschlagbar. Selbst wenn man nicht zuhause laden könnte. Und wer beruflich viel unterwegs ist, zahlt ja weder Strom noch Benzin/Diesel selber. Und sollte man tatsächlich zuhause laden können, dann ist ein e-Auto ja geradzu paradisisch. Man fährt jeden Morgen mit "vollem Tank" los. Das bietet kein Verbrenner.
puffreis
Inventar
#193 erstellt: 12. Jan 2026, 16:17
Und nicht vergessen.
In der Stadt ist unter 10kwh/100km möglich.
Also 3€/100km bei 2t Leergewicht
kölsche_jung
Moderator
#194 erstellt: 12. Jan 2026, 17:23
@pitu

ich geb dir da in allem recht und ich bin mir auch im klaren, dass mein bzw unser problem ein sehr spezifisches ist
aber es würde eben nicht dazu führen, dass die Urlaubsfahrt lästig wäre, aufgrund persönlicher zeitlicher Einschränkung würde diese Art Urlaub schlicht bis auf weiteres entfallen und wir würden fliegen ... was dann eben deutlich umweltbelastender wäre als zig mal mit dem Diesel zu fahren

und nur unter dem Aspekt macht das für mich in meiner persönlichen Situation und aus meiner persönlichen Sicht eben keinen Sinn

ich hab überhaupt nix gegen E-Autos, bzw ich hab nicht mehr gegen E-Autos als gegen Verbrenner, ich mag Autos generell nicht, ich seh Autos nur als notwendiges Übel.
Es gibt zwar n paar Modelle, die ich mag, aber ich würde keine DS oder Mustang oder oder oder kaputt"nutzen"
mit sowas cruist man mE mal im sommer aus spaß durch die gegend, was ich wiederum (allerdings nur für mich persönlich) ablehne
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