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Ich benötige eine zuverlässige UKW Antenne+A -A |
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zackenbarsch75
Schaut ab und zu mal vorbei |
#1
erstellt: 04. Apr 2026, 16:44
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Moin zusammen, ich benötige für einen älteren AKAI AT-3000 RDS STEREO TUNER eine Antenne, um ordentliches UKW Radio zu empfangen. UKW über Kabelnetz (Vodafone) wurde ja leider vor einiger Zeit abgeschaltet, von daher sehe ich keine Alternative als eine "Zimmerantenne". Hinweise: Eine Dipolantenne (Wurfantenne) habe ich versucht und vollständig ausgebreitet an die Wand geklebt. Es verbessert das Signal von ungenügend auf mangelhaft. Also leider keine wirkliche Option. Wir haben noch eine Kathrein DVB-T-Antenne aktiv BZD 30, vermutlich aber gar nicht geeignet, da das notwendige UHV Band gar nicht mit abgedeckt ist. Außerdem fehlt der Verstärker mit 5V, ok, den könnte man noch günstig beziehen. Langes Geschwafel kurzer Sinn: Kann irgendjemand eine Zimmerantenne benennen (die nicht gleich optisch dick aufträgt, aber unserer Tuner noch mit gutem Signal versorgt?) Oder eine andere Idee? Ein DAB+ Radio von "was auch immer" dahinzustehen ist dabei keine Option. Vielen Dank und frohe Ostern, Zacke |
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Yamm
Stammgast |
#2
erstellt: 04. Apr 2026, 16:50
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Hallo, was ist das UHV Band? Es gibt zwar UHF aber das hat mit UKW nix zu tun. Wenn eine Dipolantenne im Haus nichts bringt, braucht es evtl. eine Aussenantenne wenn es schon UKW sein muss.. [Beitrag von Yamm am 04. Apr 2026, 16:51 bearbeitet] |
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Sunlion
Inventar |
#3
erstellt: 04. Apr 2026, 16:52
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Meines Wissens gibt es nur eine Zimmerantenne als Dipol mit einer Schenkellänge von jeweils 70 bis 75 cm (zusammen also 1,5 m) oder eine Antenne auf Dach bzw. Balkon. Die Schenkel sollen waagerecht ausgerichtet sein, so hoch wie möglich und in Richtung des Senders (im Sinne von – nicht auf der anderen Seite des Hauses). Zimmerantennen mit eingebautem Verstärker bringen nichts, wenn das Signal zu schwach ist. Der Verstärker würde nur das Rauschen verstärken. In Deinem Fall wird also vermutlich nur eine Dachantenne weiterhelfen. [Beitrag von Sunlion am 04. Apr 2026, 16:53 bearbeitet] |
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zackenbarsch75
Schaut ab und zu mal vorbei |
#4
erstellt: 04. Apr 2026, 17:30
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Danke für die fixen Rückmeldungen. Yamm: ich bin kein Experte, ich meine den Frequenzbereich von 87,50 - 108,00 MHz. Ich glaube, das trifft den Kern. Also klassisches UKW Radio, sonst nix. Mir geht es auch nicht um die Bandbreite an Sendern, es reicht schon, wenn man auf WDR die Bundesligakonferenz verfolgen kann. Das aber ohne andere Tuner. Sunlion: Auf das Dach (Balkon) kommen wir von den Örtlichkeiten her leider nicht. Gibt es noch was anderes? Irgendwie Transceiver, der ein DAB+ Signal in UKW Frequenzen übersetzt etc.? Oder etwas, was man noch an den Vodafone Kabelanschluss dranhängen kann? Da muss es doch was Pfiffiges geben? |
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Yamm
Stammgast |
#5
erstellt: 04. Apr 2026, 17:44
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Es wäre so einfach mit Internetradio aber ich merke schon, du hängst am UKW Tuner. Am besten, du probierst mit einem Dipol am Fenster wo du sozusagen den Sendeturm "sehen kannst". Wenns am Fenster nichts bringt, da wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch mit einer anderen Antenne nichts bringen (wo nichts ist, kann nichts verstärkt werden.) Es gibt auch Umsetzer von DAB+ zu UKW. Habe ich aber nie ausprobiert, da es heute einfachere Möglichkeiten gibt. Aber vielleicht hat noch jemand eine gute Idee. Oder einfach mal googeln, da gibt es viele Vorschläge. [Beitrag von Yamm am 04. Apr 2026, 17:47 bearbeitet] |
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Sunlion
Inventar |
#6
erstellt: 04. Apr 2026, 18:56
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Ja, gibt es. Kleine Geräte, die an den Antenneneingang des Tuners gesteckt werden, Digitalradio empfangen und dieses über eine bestimmte UKW-Frequenz ausgeben, die Du dann am Tuner einstellst. Ich hab aber vergessen, wie die Dinger heißen, frag mal bitte Google. [Beitrag von Sunlion am 04. Apr 2026, 18:56 bearbeitet] |
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DerHilt
Inventar |
#7
erstellt: 04. Apr 2026, 19:08
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Die Frage, was reicht, hängt natürlich von deinem Standort ab. In deinem Profil steht bei Herkunft i]aus‘m Pott[/i]. Komm ich auch her und bin ich auch noch (also im Pott) und habe für deinen Zweck hier immer nur ne Wurfantenne gebraucht. Auf den Mittelkontakt der Antennenbuchse gesteckt, und feddich. Allenfalls musste ich mit dem Draht mal etwas hin und her an der Wand probieren. Wenn du allerdings nicht im Kreuzfeuer von WDR Essen und WDR Dortmund bist, könnte das nicht reichen. |
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Radiowaves
Inventar |
#8
erstellt: 04. Apr 2026, 20:33
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Vodafone überträgt Radio nur noch via DVB-C und DLF, DLF Kultur, DLF Nova sowie DRadio DokDeb auf Wunsch des DRadios NICHT mehr. Für DVB-Radio brauchst Du einen DVB-Kabelreceiver. Also entweder den, der im Fernseher sowieso drin ist (Radio über den Fernseher hören, ggf. lässt sich das Display abschalten, bei der ARD gibt es aber, so HbbTV aktiv ist, Zusatz-Infos auf dem TV-Screen zum Radio) oder einen externen DVB-Kabelreceiver (muss LC-AAC als Audiocodec können, sonst sind die über 60 ARD-Radios bis auf NDR Kultur stumm) oder ein dafür vorgesehenes Gerät, das letztlich ein DVB-Kabelreceiver ohne Videoverarbeitung ist. Das wären dann z.B. https://www.kleinanzeigen.de/s-vistron-vt855/k0oder https://www.kleinanzeigen.de/s-cablestar-100/k0- die es alle jeweils AAC-tauglich und bei älteren Exemplaren AAC-untauglich gibt, wenn untauglich, kann man für 15 EUR ein Upgrade auf USB-Stick vom jeweiligen Hersteller erwerben und aufspielen. Der TechnISat Cablestar 100 spielt aber auch in der neuen Version bzw. in der Version mit Upgrade kein NDR Kultur, weil die AC-3 verwenden. Eine Umsetzung DVB-Kabelradio auf UKW ist nicht sinnvoll, weil man weder von den Gerätekosten her noch von den Stromkosten her z.B. eine Auswahl von 24 DVB-Radioprogrammen auf das UKW-Frequenzband bezahlen will. Sowas kostet grob 4000 EUR, es gibt sowas immerhin (kann in diesem Fall aber nur LC-AAC in UKW umsetzen, spielt also wiederum nicht mit den bei der Vodafone im Kabel übertragenen Privatradios, die in MP2 laufen): https://axing.com/produkt/skf08200/Man könnte nun ein DVB-Kabelradio (siehe weiter oben) hernehmen und einen kleinen UKW-.Sender dahintersetzen, den man in den AKAI einspeist. Das geht, aber Programmwahl ist dann am DVB-Kabelradio und nicht am AKAI. Da kann man den AKAI und den UKW-Sender auch weglassen und das DVB-Kabelradio statt des AKAI an die Anlage anschließen. Damit hat man den qualitativen Flaschenhals von UKW rausgenommen. DAB+ das gleiche: geht auch mit Vorschaltgerät, aber Programmwahl dann an diesem und nicht am AKAI. Da kann man gleich einen DAB-Tuner hernehmen und statt des AKAI anschließen. Die Audioqualität wird dadurch besser (UKW-Umwandlung und UKW-Rückempfang entfallen), aber DAB+ ist bei den meisten Programmen qualitativ sowieso dürftig. Streaming wäre eine Idee. Ich kann leider bislang kein Gerät benennen, das halbwegs billig wäre und die ARD-Radiostreams in höchster Qualität spielen würde. Im Gegenteil: die besten ARD.Streams (192 kBit/s LC-AAC bei allen Programmen) sind wohl bislang nur mit Smartphones, Tabelts, laptops etc. zu hören, nicht mit reinen "Radiogeräten". Die verwenden HLS, ein recht neues und seltener unterstütztes Streamingverfahren, zu allem Überfluss auch mit 2 bis 5 Stunden "Rückspulzeit", was es für die mir bekannten standalone-Internetradios komplett unmöglich macht, quasi "live" zu spielen. Die hängen dann 2 bis 5 Stunden hinterher. Ansonsten hat man technisch überall unterstützte Streams außer bei den Kulturwellen meist nur in mageren 128 kBit/s MP3. Die UKW-Antenne... der AKAI hat einen unsymmetrischen 75-Ohm-Antenneneingang. Da gehört eigentlich ein "desymmetrisierter" gestreckter Dipol ran, als Kompromiß mit nur geringer Fehlanpassung ein gestreckter symmetrischer Dipol. Dazu nimmt man Koaxkabel schließt das eine Ende an die Buchse des AKAI an, mantelt das andere Ende innen und außen etwas ab, rödelt das Schirmgeflecht zusammen und lötet an das Schirmgeflecht einen Draht von ca. 75 cm Länge. An den massiven Innenleiter lötet man auch einen Draht von ca. 75 cm Länge. ![]() Das spannt man (in Deutschland) nun waagerecht als "T" auf), quer zur Empfangsrichtung des gewünschten Senders. Idealerweise draußen, ansonsten innen z.B. hinter der Gardinenstange (so die nicht metallisch ist). Die im Handel erhältliche UKW-Wurfantennen sind soweit ich das blicke Schleifendipole mit Koaxstecker ohne Anpassglied und damit völlig fehlangepasst. Eine richtige UKW-Antenne mit etwas Gewinn und Richtwirkung (Abschattung nach hinten, wichtig gegen Reflexionen im bebauten Gelände) wäre dann sowas: https://www.iskra.eu/en/Radio-Antennas/Radio-Antennas-FM-30-F/Aber wer will das im Wohnzimmer haben? |
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Bollze
Inventar |
#9
erstellt: 05. Apr 2026, 07:19
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Eine richtige UKW Antenne , z.B. die 3 Elemente in die Wohnung stellen, dass ist wie mit einen Teleskop drinnen durch ein verschmutztes Fenster und einer verrauchten Gardine nach den Sternen zu schauen und dabei noch das Licht brennen zu lassen. Bollze [Beitrag von Bollze am 05. Apr 2026, 07:24 bearbeitet] |
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Sunlion
Inventar |
#10
erstellt: 05. Apr 2026, 08:55
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Yamm
Stammgast |
#11
erstellt: 05. Apr 2026, 08:58
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In Berlin in der 5. Etags - wusste garnicht dass man da überhaupt eine Antenne braucht. :-) |
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*hannesjo*
Inventar |
#12
erstellt: 05. Apr 2026, 09:47
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Moin, soo ist das wohl halt, die Lage bestimmt über den Empfang - " Sein oder Nichtsein " , ist dann die Frage. Ich musste auch von einer riesigen, drehbaren Dachantenne - und Vodafone ... " auf das anachronistische Dipol herunterrüsten " , respektive wieder " Abrüsten ". Diese äußerst zweifelhafte und primitive Maßnahme hat meinem Vintage - Grundig Fine Arts T 9000 das weitere Über-Leben auch letztendlich gesichert ... der Empfang ist höchst beachtenswert - hörenswert. Wünsche ALLEN friedliche Ostertage. [Beitrag von *hannesjo* am 05. Apr 2026, 10:26 bearbeitet] |
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Yamm
Stammgast |
#13
erstellt: 05. Apr 2026, 09:57
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[quote]die Lage bestimmt über den Empfang[/quote] Kenne auch ich zur Genüge aus früheren Zeiten :-) Schöne Ostern auch allen! [Beitrag von Yamm am 05. Apr 2026, 09:59 bearbeitet] |
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Radiowaves
Inventar |
#14
erstellt: 05. Apr 2026, 10:13
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Unter Umständen schon. Wenn man durch die umliegende Bebauung (z.B. Hochhäuser) Reflexionen bekommt, die sich auf UKW schlimmstenfalls durch völlige Zerstörung der Empfangbarkeit äußern. Dann kracht es nur noch laut und die HF-Signalstärkeanzeige des Tuners mutiert beinahe zur NF-Pegelanzeige. Da ist dann eine Richtantenne notwendig. Ich wohne in Berlin in der 4. Etage. Da ich die mich einst interessierenden Programme sowieso via Satellit gehört habe, war mein UKW-Tuner stets nur mit dem Beipack-Wurfdipol (so ein gestreckter wie oben gezeigt) angeschlossen. Das reicht bei den Hauptsendern vom Alexanderplatz (Luftlinie 6,8 km) für satte Pegel von mindestens 65 dBµV, aber "rauschfrei" wie an guter Antenne ists dennoch nicht. Schwache Sender (z.B. 88,4 ByteFM vom Standort Winterfeldtstraße) bekomme ich damit nicht empfangswürdig rein. Nichtmal mit penibler Ausrichtung des Dipols, was sowieso nur provisorisch geht, weil dann der Dipol diagonal durchs Wohnzimmer gespannt werden müsste.Insgesamt nutzte ich UKW in Berlin also nur für diverse Testempfänge, nie zum ernsthaften Radiohören. Bei einer betagten Bekannten von mir ist der Wurfdipol einst von ihrem Mann auf den Wohnzimmerschränken gespannt worden. Die Ausrichtung ist leidlich Alexanderplatz-tauglich. DLF geht brauchbar, schon DLF Kultur geht nur in mono. Scholzplatz (rbb Radio 3, Inforadio) geht gar nicht. Ist 1. OG, "meterdicke" Wände, falsche Seite raus (also noch 2 "meterdicke Wände dazwischen, dann Innenhof, dann weitere Bebauung. Solange die PYUR UKW anbot, war das gut (sogar mit BR Klassik!), seit UKW-Abschaltung 3/2019 bei der PYUR hört die Dame kein Radio mehr im Wohnzimmer. In der Küche auf der anderen Hausseite geht im Unterbauradio der DLF und KlassikRadio. [Beitrag von Radiowaves am 05. Apr 2026, 10:19 bearbeitet] |
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Yamm
Stammgast |
#15
erstellt: 05. Apr 2026, 10:24
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Ich höre schon länger kein UKW mehr. In früheren Zeiten habe ich Berlin in der Ferne angepeilt und habe mich bei entsprechenden Ausbreitungsbedingungen über RIAS2 gefreut. |
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*hannesjo*
Inventar |
#16
erstellt: 05. Apr 2026, 10:30
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Wenn die Lage , der UKW- Tuner stimmen - ist der Empfang auch über " Dipol " nicht ganz soo schlecht. [Beitrag von *hannesjo* am 05. Apr 2026, 11:21 bearbeitet] |
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Sunlion
Inventar |
#17
erstellt: 05. Apr 2026, 10:37
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Wenn man im nördlichen Pankow wohnt, weit entfernt vom Fernsehturm in Mitte, und das aktuelle Radioprogramm hören will, geht es nicht ohne Antenne. Der Empfang ist technisch gesehen ohne Antenne zwar auch perfekt, aber dann muss man sich mit Goebbels- und Hitlerreden vom Großdeutschen Rundfunk begnügen, deren Reste da immer noch herumschwirren. Und wer will das schon. |
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zackenbarsch75
Schaut ab und zu mal vorbei |
#18
erstellt: 05. Apr 2026, 16:48
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Moin moin, lieben Dank für die vielen wertvollen Kommentare, vor allem die aus dem Hauptstadtstudio. Ja, es ist vieles richtig wiedergegeben: Empfangsort ist im Ruhrgebiet, das allerdings ganz im Süden schon am Hang zur Ruhr. Ggf. "verschwimmen" sich da ein paar Radiowellen. Ja, es sollte (in diesem Fall) der AKAI Tuner bleiben und sonst nix dazu kommen. Ursächlich sind - unter anderem - dass jedes weitere Gerät eine weitere Fernbedienung mit sich bringt und auch das optische Bild einer Stereoanlage stört. Ja, leider ist der Weg nach draußen verwehrt. Die Anlage steht nicht am Fenster und ein Dachdurchbruch ist ebenfalls keine Option. Von daher: Ich greife den Gedanken mit dem Dipol auf und reiße ein Koaxkabel auf. Die Anlage steht in einem großen Regal, ggf kann ich das T hinter dem Regal verstecken. Letzter Punkt wäre, dass der Tuner selbst "einen weg hat". Ich werde den mal in eine andere Wohnung mitnehmen ( wo mit einer anderen Anlage sehr guter Empfang über einen Wurfantenne existiert) und schauen, ob er dort was empfängt. Nochmals ganz herzlichen Dank und den detaillierten Umriss der Empfangsmöglichkeiten. VG, Zacke |
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Radiowaves
Inventar |
#19
erstellt: 05. Apr 2026, 19:46
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An meinem Heimatort hatten wir (das hatte ich mal durch meinen Kontakt zum lokalen Kabelnetzbetreiber eingerichtet) 47 UKW-Programme im Kabel, darunter viele ARD-Kulturwellen, dazu Spezialprogramme wie BR Heimat, Die Maus, NDR Blue und RBB Radio Eins (wegen der abendlichen Musikspecials). Umsetzung lief von Satellit mit professionellen Kopfstellenumsetzern, die uns die ARD Ende 2021 ins Aus kickte, als sie via Satellit auf AAC umstellte. Es sind damit schlagartig 21 ARD-Programme aus dem Kabelnetz rausgefallen. Geblieben sind nur noch die terrestrisch empfangbaren MDR-Dudler, DLF / DLF Kultur / DLF Nova (inzwischen auch weg wegen Umstellung von DVB-S auf DVB-S2), ORF OE1 und FM4 (inzwischen wegen Umstellung auf AAC ebenfalls weg, der ORF kann auch seit 1 1/2 Jahren keine fehlerfreien Daten liefern) und der Privatfunk. Damit war die Attraktivität des Kabelnetzes vorbei. Die Stereoanlage meiner Mutter ist so ein Kandidat, wo ich nichts optisch draufstellen darf und auch nichts draufstellen will. Da hat Optik einen hohen Stellenwert, das ist keine Radiofreak-Hobbybude. Ich habe das dort inzwischen so gelöst: https://i.ibb.co/ksy...an-Onkyo-CR-L5-1.jpg(der Pfeil musste sein, sonst findet es jemand, der das Gerät nicht kennt, nicht) Aus der Nähe: https://i.ibb.co/pvG...an-Onkyo-CR-L5-2.jpg(Gebrauchtgerät aus den Kleinanzeigen mit teilausgebranntem OLED durch jahrelang erste Gerätesoftware mit zu "heißer" OLED-Ansteuerung) Man kann sowas u.U. einigermaßen gut verstecken. Das Elend mit der separaten Bedienung und zwingend einer Fernbedienung bleibt, die DVB-Kabelradios von TechniSat und Bemondis ("Vistron") sind beide "tastenfrei". Ich habe dazu eine SeKi Slim genommen, Power-Taste und die Tasten für die Programmwahl sind auf das DVB-Kabelradio angelernt und blättern durch dessen 9 Favoriten, die Lautstärketasten sowie die Mute-Taste sind auf die Onkyo-Anlage angelernt, das Kabelradio steht dauerhaft auf Maximalpegel. Das ist auch nicht besonders schön, ich hätte gerne die Eingangstaste des verwendeten Tape-Eingangs angelernt statt Mute, aber die Onkyo-Anlage hat für die Eingänge nur "Blättertasten" und keine Direkttasten. Das Blättern in den Favoriten geht nur mit dem TechniSat Cablestar, die Vistron-Geräte haben 8 auch zur Programmierung genutzte Favoriten-Direkttasten auf der Fernbedienung und sind damit nicht fehlbediensicher und "seniorensicher" auf eine lernfähige Fernbedienung zu bringen.
Es kann sein, dass eine Komponente der Anlage (gerne große VFD-Displays etc.) selbst Störungen in den UKW-Empfang reinbringt. Deshalb lohnt u.U. ein längeres Kabel zu verwenden (oder eins dazwischen zu schalten), um den Dipol dort wegzubringen (aber nicht unbedingt zum LED-Strip und dessen Netzteil hin ). Oder man muß mit dem Dipol fürs Wunschprogramm 90° andere Richtung, also Nachbarwand. Versuch macht klug. Kann man nicht voraussagen sowas. [Beitrag von Radiowaves am 05. Apr 2026, 19:53 bearbeitet] |
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DB
Inventar |
#20
erstellt: 06. Apr 2026, 09:36
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@Radiowaves: vielleicht wollen die ö/r Sender auch gar nicht, daß Ihnen jemand zuhört/-sieht. Ich konnte früher gut eine ganze Menge TV-Stationen streamen, bis die ihr Streamformat änderten, was der Streamer nicht kann. Ich könnte mir jetzt die Streams mit PC und ffmpeg wieder zusammensetzen, aber das ist es mir dann auch nicht wert. Das einzig Gute sind die Mediatheken, da kann man auch schnell herausfinden, ob eine Sendung sehenswert ist oder wie so viele unter die Rubrik der vergeudeten Lebenszeit fällt. Genauso beim Radio: es gibt so viele interessante Internetradiostationen, ganz ohne dußliges Gelaber, wo man entspannt zuhören kann und nicht entnervt bei jeder Reklame-/Nachrichteneinblendung den Ton wegdreht. MfG DB |
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Radiowaves
Inventar |
#21
erstellt: 06. Apr 2026, 11:37
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"Wir verlieren tausende Kunden!" (ja, "Kunden" hat er gesagt) Verzweifelter Ausruf (schriftlich) mir gegenüber von einem, nennen wir ihn mal, "technischen Kommunikator" einer ARD-Anstalt, also jemand, der den Leuten erklärt hat, wie toll DAB+ ist und was man beachten muss, dass man via Satellit die Kulturwelle zu ausgewählten Sendungen in 5.1 hören kann (es war einmal...) usw., als Ende 2021 auf AAC umgestellt wurde. Die waren trotz aller Warnungen von außen https://www.openpeti...uf-aac#petition-mainund auch Warnungen von innen (z.B. war man beim MDR dagegen und sich sehr bewusst, was da angerichtet wird) offenbar weitgehend im Glauben, dass die Empfangsgeräte alle LC-AAC können. Zumindest die AAC-Fanboys in der ARD waren es. Als sie dann merkten, dass dem nicht so ist, stellte die ARD noch jemanden ein, der die Geschädigten schriftlich verschaukeln durfte. Dieser Herr (er kam aus der Industrie und agierte anfangs allen Ernstes über seine private Mailadresse, weil man offenbar nicht schaffte, ihm schnell eine ARD-Adresse einzurichten) brachte dann z.B. gegenüber Kopfstellenbetreibern, denen die ARD die Geräte entwertet hatte solche Knaller wie den Hinweis, dass die Industrie gerade tolle neue Produkte dafür entwickele, er aber hoffentlich verständlicherweise nicht mehr darüber sagen könne. Immerhin war er sehr freundlich. Davon kommt aber auch kein Schadensersatz von der ARD ins Haus. Sowohl dieser Herr als auch einer der beiden vom IRT, deren Unterschrift unter der Empfehlung, auf AAC zu gehen, stand, werden auch von den dadurch geschädigten Monat für Monat mit Rundfunkbeitrag finanziert, denn er wurde nach dem Ende des IRT vom ARD-Stern übernommen. Allein der Schaden, der durch die "Stillegung" der TechniSat Cablestar-Geräte entstand (die waren damals maximal 3 Jahre alt) liegt im unteren einstelligen Millionenbereich, wenn man für die Geräte teils einen Neukauf (85 EUR) bzw. das AAC-Upgrade (15 EUR) kalkuliert. Von den Geräten waren über 100.000 im Umlauf damals. Und das ist nur ein einziges Fabrikat / Modell. Dazu kamen noch die zahlenmäßig weiter verbreiteten Vistron-Geräte, die aber teilweise über over-cable-Upgrades (Vodafone im ex-KDG-Netz, einige andere Anbieter) ertüchtigt wurden. Dazu kamen auszutauschende Sat- und Kabelreceiver, auch ich hatte meinen schönen 43-cm-Receiver damit verloren. Dazu kamen die UKW-Umsetzungen in Kabelnetzen, wo man Glück haben konnte und "nur" ca. 600 EUR netto für die Aufrüstung eines 16-fach-Umsetzers (Astro Strobel) zu zahlen hatte, aber auch Pech (gar keine Aufrüstung möglich) und dann mal einfach 4 kEUR oder mehr für Neugeräte abdrückte. Oder es halt bleiben ließ, so wie der Anbieter an meinem Heimatort. Dann hatten sie das RDS spezifikationswidrig reingefummelt, was zu Gerätefehlsteuerungen (Receiver, die von alleine leise und laut wurden, je nachdem, was zufällig im RDS an Daten vorbei kam) führte. Und bis heute hege ich den Verdacht, dass verpflichtende Signalisierungen evtl. nicht oder nicht korrekt gemacht werden, was absurdes Verhalten (eigenmächtige Dynamikkompression mancher Geräte, habe ich selbst an einem Premium-TechniSat gemessen, trat nur bei AAC auf, fand sich damals auch für andere Geräte dokumentiert in Foren) erklären könnte. Ich kanns nicht beweisen, da ich kein Experte für diese Datenströme bin, aber der Verdacht besteht. Kompatibilität und Respekt gegenüber den Beitragszahlenden ist da doch egal, Beitrag zahlen müssen sie ja so oder so. Die Nachbarin meiner Mutter wechselte also von MDR Klassik auf Klassik Radio. Bald wird es MDR Klassik dann sowieso nicht mehr geben, also gar nicht mehr. Und einige andere damals bei uns umgesetzte Angebote (Maus, NDR Blue, BR Schlager) ebenfalls nicht, PULS ist ja schon weg. Also gut, dass nicht nochmal investiert wurde seitens des Netzbetreibers. Ich höre seitdem kein ARD-Radio mehr. Technisch könnte ich, psychisch kann ich nicht. Geht nach den Vorfällen 2021, nach den Lügen, nach den Falschaussagen aus der ARD zu diesem Thema nicht mehr. Glaubwürdigkeit weg. Nachdem der DLF seine beiden Hauptprogramme in Jena von UKW nahm und damit einer lieben Freundin von mir das Radio abschaltete (und die Thüringer Staatskanzlei dann Menschen wie diese Freundin von mir noch verhöhnte, indem sie auf die DLF-Frequenz Schlager Radio aufschalten ließ) und das DRadio dann seine Programme bei der Vodafone ausspeisen ließ (und öffentlich behauptete, die Vodafone habe das eigenmächtig und ohne Rücksprache getan), ist auch da die Glaubwürdigkeit weg. Nur noch Ar...lochverhalten überall. Kann ich drauf verzichten. [Beitrag von Radiowaves am 06. Apr 2026, 11:42 bearbeitet] |
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Bollze
Inventar |
#22
erstellt: 06. Apr 2026, 13:37
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Die Deutschen haben die Position 19,2 Astra und damit wahrscheinlich auch den Betreiber selbst gross gemacht, es ist einer der teuersten Satellitenpositionen in Europa. Deutschland der Zahlmeister, auch nix neues. Schaut man sich die Entwicklung dieser Position seit 1989 an, dass lässt sich einen der Verdacht nicht los, dass die Öffis oft auch im Interesse von Astra gehandelt haben. z.B, die Aufrechterhaltung der analoge Übertragung bis die Transponder für HD gebraucht wurden. Ich spekuliere, das Astra den AAC-Codec zur Pflicht für Satempfänger machen will. Tja, wie bekommt das nun am Besten hin ? Himmm grübel und grübel, Bingo ! na klar, man sucht sich ein Anbieter aus der sehr prominent ist und der alles mitmacht.... Aber Neuerdings fängt an man zu sparen bei Öffis, ich staune nur noch, wahrscheinlich weil es nicht mehr so leicht ist, an der Gebührenschraube zu drehen und die Beitragszahler und damit auch die Politik zunehmend aufmucken, Man hat relativ schnell SD über Sat abgeschalten, Der MDR schaltet UKW Funzel ab, die kaum einen Mehrwert haben und teilweise DVB-T2, Jetzt soll in Hoyerswerda weitere paar Funzel des MDRs abgeschalten werden, glaubt man an ein Gerücht oder es war ein Aprilscherz Übergens, niemand aus meinen Umfeld hat was mitbekommen, dass DVB-T 2 abgeschaltet wurde.. Frag man danach, muss ich oft erklären, was DVB-T2 bedeutet. Bollze [Beitrag von Bollze am 06. Apr 2026, 13:45 bearbeitet] |
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U87ai
Stammgast |
#23
erstellt: 06. Apr 2026, 14:23
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Die vorgeschlagene Antenne wäre dann quasi eine λ1/2. Wellenlänge im UKW-Rundfunk-Bereich 87,5 - 108 MHz = 3,4 - 2,7m. 76 + 76cm = 152cm = ca. λ1/2. So eine Antenne könnte auch für den DAB-Bereich basteln? 174 - 230MHz = 1,70m - 1,30m Mitte = 202MHz = 1,48m / 2 = 74cm Also, dann das Koaxkabel an Innenleiter und Schirmgeflecht jeweils 37cm Draht anlöten wäre dann wiederum eine λ1/2 für DAB? Liege ich da richtig? |
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Radiowaves
Inventar |
#24
erstellt: 06. Apr 2026, 14:56
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Ja. So ist das. Das skaliert zumindest auf dieser kleinen Variation der Frequenzbereiche einigermaßen linear. Der ex-jugoslawische Antennenhersteller Iskra hat klassische UKW-Antennen 3-Elemente (Reflektor dahinter, Empfangsdipol, Direktor zur Gewinnsteigerung davor) https://www.iskra.eu/en/Radio-Antennas/Radio-Antennas-FM-30-F/Breite maximal ca. 1,56 m 5-Elemente (Reflektor dahinter, Empfangsdipol, 3 Direktoren zur Gewinnsteigerung davor) https://www.iskra.eu/en/Radio-Antennas/Radio-Antennas-FM-50-F/Breite maximal ca. 1,76 m (der Reflektor ist breiter als die Dipolschleife) Und hier eine DAB-Antenne gleicher Grundkonstruktion dieses Herstellers: https://www.iskra.eu/en/Radio-Antennas/Radio-antennas-DAB-3/Breite maximal ca. 85 cm, also grob die Hälfte der UKW-.Varianten. Die Dipole sind hier Schleifendipole und keine gestreckten Dipole, deren Ende wieder in die Mitte geführt wird. Die Anpassung an 75 Ohm unsymmetrisch wird hier durch eine kleine Übertragerplatine im Anschlusskasten der Antenne bewerkstelligt. Damit passt es dann elektrisch optimal. Man kann eine Antenne mit mehreren Direktoren (die Stäbe vor dem Dipol, die die Empfangskeule nach vorn schärfen / seitlich weiter einschnüren und den Gewinn erhöhen) abgestuft aufbauen, so dass sie für unterschiedliche Frequenzen in Resonanz kommen. Das sind dann logarithmisch-periodische Antennen (Log-per). Damit wird aus solchen Empfindlichkeitsverläufen https://web.archive....00/lg/3h-dab-4~2.jpgdann ein weitgehend gerader Empfindlichkeitsverlauf: https://web.archive....h-vhf-vf-16log~2.jpgDer stammt von der sehr filigranen 16-Element-Log-per von Iskra: https://www.iskra.eu/en/VHF-antennas/VHF-TV-Antenna-VF-16-LOG/Bitte beachte, dass in Deutschland in den meisten Regionen DAB+ vertikal polarisiert gesendet wird. Das "T", das sich aus den beiden Dipol-Ärmchen und dem abführenden Koaxkabel bildet, muss also senkrecht aufgespannt werden, Koaxkabel dann auf halber Höhe seitlicher Abgang. So zumindest die Theorie. Die Praxis: man spannt es natürlich so, dass der Empfang am stabilsten wird. [Beitrag von Radiowaves am 06. Apr 2026, 14:59 bearbeitet] |
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Radiowaves
Inventar |
#25
erstellt: 06. Apr 2026, 18:13
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Hast Du dazu Zahlen?
Deutschland zahlt doch gerne mehr. Z.B. bei der Mobilität oder beim Strom. Deutschland war mal Forschungs- und Technologieführer bei Photovoltaik - zusammen mit den USA. Wollte man nicht mehr sein, alles platt gemacht. Weit über 130.000 Menschen arbeiteten in der Branche, alle Jobs in wenigen Jahren weg. Regionen, die schon einmal 1990 alles verloren haben, haben zum zweiten mal alles verloren. Und Fachleute haben ihre komplette Ausbildung faktisch annuliert bekommen bzw. letztlich faktisches "Berufsverbot". Dann sich fossil schön abhängig gemacht von inzwischen nicht allzu freundlich gesinnten Mächten und diese Abhängigkeit, die sich direkt auf den Preis auswirkt, aktuell am liebsten noch als Staatsziel verankern und weiter ausbauen. Warum? Damit die verhassten Grünen nichts durchsetzen können. Das macht man auch um den Preis des Staatsruins, da kennt man kein Pardon. Lieber sich selbst geschädigt, als nicht nur sich, sondern allen gedient. German Dummheit in a Nutshell. Oder vielleicht doch schon schwere Kollektivpsychose?
Häh? Deutsche Öffis und deutsche Private haben beide den Abschaltetermin immer weiter vorgeschoben, aus Angst, dass am Ende der jeweils andere die nicht digitaltauglichen Haushalte alleine für sich bespielen kann. Irgendwann einigte man sich dann halt auf ein Ausstiegsdatum Ende April 2012 und hatte am Ende immer noch viele Haushalte mit schwarzem Bildschirm. Bei der SD-Abschaltung "vor kurzem" war es so, dass die ARD z.B. soweit mir bekannt ein sehr kostengünstiges Angebot bekommen hatte, ohne in-Orbit-Backup, nicht mehr gewartete Infrastruktur im Playout etc. Deshalb hat man das noch um einige Jahre verlängert. ARD + arte hatten um 2010 satte 12 + 1/2 analog betriebene Transponder und 5 + 1/2 + 1/2 digital betriebene Transponder, siehe https://web.archive....sat.com/astra19.htmlDazu kamen zahlreiche Uplinks, die es heute auch nicht mehr gibt. Heute haben sie noch 5 Transponder, alle schmal. Es könnte bald auf 4 zusammenrutschen, mal abwarten. Zum Vergleich: alleine Sky hat 8 Transponder (viele breit), HD+ erstreckt sich auf 12 Transponder (teilweise Teilnutzung) - und das ist ein verschlüsseltes "Minderheitenangebot". Ich halte 5 ARD-Transponder angesichts der zahlreichen Regionalisierungen am Vorabend für wirklich nicht zu viel, auch wenn sie nicht ihr volles Potential ausreizen (man könnte statt 42,5 MBit/s je Transponder 50,1 MBit/s fahren, also DVB-S2, 8PSK, 23000 kSymb/s, FEC 3/4, Pilot on, Rolloff 0,25, es ginge auch noch etwas mehr, dann ließen sie sich aber nicht mehr 1:1 in Kabelkanäle umsetzen). Aber dann müsste überall neuer Suchlauf gemacht werden, was wieder viel Reibungsverlust bringt.
SES macht gar nichts zur Pflicht. SES vermietet Transponder. Den Rest machen die zahlenden Kunden - bis hin zu so Schoten wie der, RTL UHD (HD+) in steinalt-DVB-S zu übertragen, wie anno 1998. Offenbar bekommt HD+ genug Geld rein.
Die Anregung, mit dem Hörfunk nach Abbestellung des TP 93 auf LC-AAC zu gehen, kam aus dem damals schon in Abwicklung befindlichen IRT. Das Empfehlungsschreiben datiert auf den 7.10.2020. Ich wußte es ab Anfang November 2020. Noch im Januar 2021 wusste es die Geräteindustrie nicht. Man hielt LC-AAC beim IRT für "grundsätzlich empfehlenswert". Es gab soweit mir bekannt auch einen einsamen Warner im IRT, der das Kompatibilitätsthema kannte. Auf ihn wurde aber nicht gehört. Der Mann ist heute meines Wissens nach Dozent an einer Hochschule. Die Realität: viele HDTV-Endgeräte konnten kein AAC, vor allem die für den deutschen Markt nicht. Der hatte nie mit AAC "gedroht", ganz anders als Skandinavien, die das schon 2007 durchgezogen haben und wo es in der NorDig verankert ist. TechniSat war ganz zuvorderst. Die ganzen Premiumreceiver mit schwarz-rot-goldenem Banner waren damit raus, und die hatte man extra für ARD-Hörfunk mit sinnvollen Zusatzfunktionen ausgestattet, z.B. direkter demuxter MP2-Tonaufnahme und RDS-Radiotextanzeige. Namentlich also DigiCorder HD-S2+, HD-K2, Digit HD8-S, 8-C und 8+, alle untauglich. Auch dedizierte HD+-Receiver waren oft raus, auch von anderen Herstellern (Technotrend z.B.). Da die schon wegen der HD+-AGB nur in Deutschland verkauft werden durften (es steckte ja eine HD+-Karte drin), sparte man sich die 99 US-Cent für die AAC-Lizenz. Dass es auch DVB-Kabelradios und UKW-Kopfstellenumsetzer gibt, war der ARD egal, denn nach deren Auffassung, die sie im Herbst 2021 dem scheidenden medienpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion auf Anfrage mitteilten, wäre das Aufgabe der Kabelnetzbetreiber: "Die Umsetzung von AAC-LC nach MP2 (heutiges Format) oder UKW ist technisch und unter qualitativen Aspekten (ARD-Nutzung zur Anbindung von Sendern) möglich und ist jedem Kabelnetzbetreiber unbenommen." So eine Umsetzung von ca. 60 Hörfunkprogrammen erfordert einen kräftigen Server, dauerhaft entsprechend Energiekosten und Softwarelizenzen von ca. 40-50 kEUR netto (!). Damit müssen 3 kleine regionale Kabelnetze für 15 Jahre ihre gesamten Kopfstellen-Technikkosten abdecken, wie soll sowas nur für die Wiedernutzbarmachung von ARD-Hörfunk vorhanden sein? Das ist auch so eine Ar*chlochmentalität, die bei mir zum Bruch mit der ARD geführt hat. Wer uns (ich war amals bei einem regionalen Kabelnetzbetreiber ein wenig mit dabei) so ins Gesicht spuckt, hat keine Unterstützung mehr verdient. Abgeschaltet haben sie sich damit selbst.
Dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk fast überall in Europa im Würgegriff der rechten bis rechtsextremen Bevölkerungsschichten befindet, ist ja nun bekannt. In der Schweiz haben entsprechende Bestrebungen aber vor wenigen Wochen erstmal eine Abfuhr bekommen, da bekannte man sich trotz des UKW-Desasters überraschend deutlich zu seinem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Leider hat zumindest der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk viel dafür getan, es sich selbst bei denen zu verk*cken, die gerne eine lebenswerte, humanistische Bundesrepublik und keine neue Diktatur haben wollen - u.a. auch aus solchen Gründen wie oben beschrieben. Und mit Dudelfunk. Und mit den bekannt gewordenen Selbstbedienungs-Mentalitäten in bestimmten Intendanzen. Und mit Kulturabbau in Radio und TV. Und mit ihrer zunehmenden Unfähigkeit, mal im TV eine Doku abzuliefern, die nicht permanent mit Sound-gewummer oder Gedudel unterlegt ist, nicht von einer ekligen Quäkestimme unterbildgesprochen wird, nicht reißerisch und dilettantisch getextet ist und Szenen auch mal länger als eine halbe Sekunde stehen lässt. Und mit bekannt gewordenen internen Reglementierungen / Formatierungen / Ausrichtung der Programme an irgendwelchen strunzdummen fiktiven Klischee-"MusterhörerInnen". Neuerdings ja auch mit dem Vernichten der eigenen Bibliotheken und Tonträgerarchive und dem Schleifen ihrer eigenen Kulturbauten. Kulturbauten-Vernichtung und "Bücherverbrennung" (nein, Bücher haben sie meines Wissens nach nicht verbrannt, sondern an Großantiquariate verschleudert, mit CDs soll es zu hunderttausenden aber anders aussehen) erinnert mich an religiöse und politische Fanatiker. Für mich war das eine bittere Erkenntnis der vergangenen ca. 5 Jahre, dass die beitragsfinanzierte, öffentlich-rechtliche ARD das auch macht. Das ist offenbar das, was man unter "service public" versteht in diesem kaputten Land. Die schaffen sich ab, bevor sie von den kommenden Machthabern abgeschafft werden. Vielleicht ist das ja auch der Ansporn, so zu handeln, wie sie handeln: Hase und Igel - "ich bin schon da", also am Abgrund. Wenn sie alles ins Internet verlagern, werden sie grandios scheitern. Im Internet sind sie ein Anbieter unter Millionen und nicht mehr als das.
Nö, mit 4 Jahren Verzögerung. Sie hatten nochmal zu günstigen Konditionen verlängert. Vorab entfallen waren der einstige "Qualitätstransponder" TP 51 mit arte SD und Phoenix SD sowie eben der Hörfunktransponder TP 93.
Der MDR wollte schon voriges Jahr die Sputnik-Kette in Sachsen-Anhalt abschalten und kleine teure Einzelstandorte von MDR Aktuell. Bislang ist da auch nichts passiert, aber dieses Jahr sollte es dann wirklich mal losgehen. Was hinter den Kulissen beim MDR passiert: die Überführung der DAB-Muxe in den Eigenbetrieb. Das soll derbe Geld sparen gegenüber dem Betrieb durch die MB. Woher ich das weiß? Weil Leute, die an Senderstandorten zu tun haben, davon brichten, dass da Standort für Standort neue DAB-Sendergestelle mit MDR-Inventarnummer auftauchen und irgendwann dann in Betrieb sind.
Die Nutzungszahlen sind bekannt. In Berlin sind sie deutlich höher. T2 ist häufig aber auch auf Zweit- oder Drittgeräten im Einsatz, während das Erstgerät am Kabel oder an IP hängt. Es werden sich vielleicht manche an die Terrestrik in dem Moment erinnern, in dem die US-Amerikanischen Streaminghoster (Akamai im Falle der ARD z.B.) auf Weisung des zornigen weißen Mannes abschalten und Satellit von außerhalb der EU gejammt wird. Hoffentlich ist das Jammern dann nicht allzu groß. UKW-Ketten (eine je Anstalt) gelten inzwischen als unverzichtbar und werden auf Zuführung und Betrieb gegen Stromausfälle gehärtet. |
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DB
Inventar |
#26
erstellt: 06. Apr 2026, 18:42
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Ähm ... Liechtenstein [Beitrag von DB am 06. Apr 2026, 18:43 bearbeitet] |
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U87ai
Stammgast |
#27
erstellt: 06. Apr 2026, 20:20
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Radiowaves: Danke für deine Tipps. Habe mir so eine Antenne für DAB gebaut, tatsächlich habe ich mit dieser Indoor einen besseren Empfang, +1 Balken an der Feldstärkeanzeige bei allen empfangbaren Esembles. grußelchen Tom |
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Bollze
Inventar |
#28
erstellt: 06. Apr 2026, 20:48
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Natürlich macht SES nichts zur Pflicht, so läuft das nicht, aber kein Hersteller von ein Satreceivern kann sich es jetzt noch leisten Geräte ohne AAC Fähigkeit auf den Markt anzubieten. Die Öffentlichen in den Würgegriff der Rechten ? oder vielleicht doch der Grünen ? Wie man es nimmt. https://www.welt.de/...n-gruen-rot-rot.htmlDie Deutsche Regierung zahlt gern mehr und die Bürger werden durch immer höhere Steuer belastet, der Bürger dürfte also was dagegen haben, dass sie die Zahlmeister der Welt sind. Abschalttermin 30.04 2012, Warum haben Private und Öffis den Termin verschoben und wenn sie gemeinsam Abschalten wollen, Nehmen wir mal an, man hätte 2006 gemeinsam abgeschalten, welche Option haben dann dann die Leute , die noch nicht umgestellt haben ? Die müssen umrüsten, schauen gar kein TV oder stellen um auf DVB-C oder T. Bereits Mitte bis Ende der 2010er gab es Bemühung analoges TV abzuschalten, dann kam die Finanzkrise man hörte nichts mehr. Dann setzte der HD-Boom ein, man brauchte Transponder, die analogen Abschaltung war nun von allen Seiten erwünscht. Die Holländer haben damals kurzen Prozess gemacht, um 2000 rum, kurz nach der Einführung von DVB-S wurden die analogen Signale abgeschalten, Holland gibt es eher wenige Sathaushalte, aber diese mussten sich damals noch sehr teuere DVB-Decoder kaufen, was für Unmut sorgte. SRG Schweiz und Polen haben sich gar erst auf Astra sehen lassen und bzw. sind wieder verschwunden Mal nebenbei: SD wurde verlängert, weil ein geringer Anteil der Zuschauer noch nicht auf HD umgestellt haben Der ARD-Radiotransponder wurde von mp2 auf AAC umgestellt ohne Rücksicht auf Verluste... Da geht es auf einmal ? Erkenne den Unterschied. Was kostet Astra kostet ? aus DM-Zeiten sind mir Zahlen bekannt, so soll ein Astra-Transponder 12 Million und Eutelsat 3.. 4 Million DM pro Jahr kosten. Quelle keine wirkliche. Hab ich mal bei Dr.Dish TV aufgeschnappt. HDplus wird von SES Astra betrieben auf viel Transponder die sich breit machen egal, es bleibt in der Firma. [Beitrag von Bollze am 06. Apr 2026, 21:45 bearbeitet] |
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Almera2000
Stammgast |
#29
erstellt: 07. Apr 2026, 19:54
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Moinsen, ich habe hier auf dem Schlafzimmerschrank eine UKW-Außenantenne liegen (Durchmesser ca. knapp 80 cm). Hierbei handelt es sich um eine runde Dipol-Antenne aus Aluminium. Die vorhandene Masthalterung habe ich abgebaut. Diese Antenne empfängt hier prima alle UKW-Sender. Wenn auf dem Schrank Platz ist, dann kann ich solch eine Lösung wärmstens empfehlen. Einfach mal bei Amaz... nach solch einer Antenne suchen. Leider kann ich hier keinen Link von Amaz... verlinken. Liegt wohl an Amaz... Gruß Almera |
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Werner_B.
Inventar |
#30
erstellt: 07. Apr 2026, 21:33
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Als ob es keine anderen Händler gäbe ... Der hier genannte ist pöse! Ausser leeren Innenstädten gibt es dann eines Tages auch keinen nationalen bzw. regionalen Versandhandel mehr, wenn die alles platt machen.Hier werden Sie geholfen: https://www.idealo.d...enberg-antennen.html https://antennenland...dGAK8Ze0AX9puoVhZ3iyGruss, Werner B. [Beitrag von Werner_B. am 07. Apr 2026, 21:36 bearbeitet] |
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Radiowaves
Inventar |
#31
erstellt: 08. Apr 2026, 22:42
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Bei Antennenland bin ich mir bislang nicht sicher, ob das nach Insolvenz des zweiten Betreibers (zuerst war das ja von Frau Stiller betrieben aus Stahnsdorf, danach wanderte es nach Bayern) noch (oder wieder) ein funktionsfähiger Shop ist. Da haben einige ihre Zweifel. |
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Bollze
Inventar |
#32
erstellt: 09. Apr 2026, 07:46
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Wer braucht noch eine Antenne ? Im Zeitalter von Internet, Internetradio und Streaming Gibt es kaum noch ein Bedarf an Antennen. Ein gewisses Aufwärts gab noch mal durch die Abschaltung von UKW bei den Kabelgesellschaften. Aber auch das wurde von dem Internet und DAB begrenzt oder das Radio in der Küche und dem Auto reicht. Das Schweizer Öffis-TV hat sich von DVB-T verabschiedet, das DVB-T aus Österreich ist mehr oder weniger codiert. Dadurch auch kein Bedarf. Was die anderen Nachbarn so anbieten, weiss ich nicht. Hier bei mir im drei Ländereck CZ PL sind vielleicht die Sportkanäle TVP-Sport (PL) CT-Sports (CZ) attraktiv. Beide sind in HD frei zu empfangen. Für dessen Empfang bei einen sehr schwachen Signal sind die handelsüblichen DVB-T Antennen eher weniger optimal, da sie meist ihre besten Eigenschaften am oberen Ende ihres Empfangsbereiches haben. Die PL und CZ haben sich hier in den Bereich der Kanäle 21......bis 3X angesammelt. Irgendwo funkt hier in der Lausitz noch die Lausitzwelle über DVB-T Funzeln , auch ein gleichnamiges Radio mit einer schlechten Tonqualität ( Soundprozessing) ist mit auf den Mux. Von der Empfangsmöglichkeit von der Lausitzwelle weiss fast niemand und ich hab es schon lange nicht mehr geschaut. Läuft wohl auch über Astra/ Internet. Regional TV ist eigentlich durch die Informationsmöglichkeiten aus den Internet kaum noch attraktiv zu gestalten. Mit den Ausbau von den Internet, haben hier einige Leute auf 100 % IP-TV bzw Streaming umgestellt und praktisch zeitgleich die Satan(tennean)lage abgerissen. Einer hat sie wieder aufgebaut, ein weiterer muss halt für jeden weiteren TV extra für Magenta im Monat zahlen. [Beitrag von Bollze am 09. Apr 2026, 08:27 bearbeitet] |
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Werner_B.
Inventar |
#33
erstellt: 09. Apr 2026, 16:04
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Danke für Deinen Hinweis, das ist mir entgangen, also wieder einer weniger ... Deine Zweifel sind berechtigt. Auf der Seite ist der Warenkorb nicht funktionsfähig, weswegen keine Bestellungen aufgegeben werden können.
Steile These. Wie kommt das Internet in's Smartphone, in's Auto, in die Bahn, in's Flugzeug oder auf's Schiff? Wie kommt es zum Satelliten und wieder zurück auf die Erde? Wie empfangen Navigationsgeräte GPS oder Galileo? Wie funktioniert WLAN ohne Antennen? Wie Smart Meter mit Mobilfunkanschluss? Gruss, Werner B. [Beitrag von Werner_B. am 09. Apr 2026, 16:12 bearbeitet] |
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Bollze
Inventar |
#34
erstellt: 10. Apr 2026, 08:26
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Ich konkretisiere : Wer braucht noch eine Antenne, also mal von der Antenne am Gerät selbst, diversen Zimmerantennen / Behelfsantennen abgesehen, für UKW, DVB-T(2) DABplus ? z.B. Sowas hier im Extremfall https://youtu.be/SAmr6coGLcs?t=143Bollze [Beitrag von Bollze am 10. Apr 2026, 08:35 bearbeitet] |
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Yamm
Stammgast |
#35
erstellt: 10. Apr 2026, 09:57
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Haha, das waren noch Zeiten. Das war schon ein Wettbewerb und hat Spass gemacht. |
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dan_oldb
Inventar |
#36
erstellt: 10. Apr 2026, 11:48
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Bluetooth Empfänger für 10 Euro per Cinch an die Anlage und per Smartphone/Tablet Internetradio darüber abspielen. Bessere Qualität, keine Fernbedienung notwendig, unsichtbar. |
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zackenbarsch75
Schaut ab und zu mal vorbei |
#37
erstellt: 10. Apr 2026, 21:06
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Moin liebe Leute, das ufert hier ja schon in Grundsatzfragen aus.... :. Danke für den Hinweis mit der runden Dipolantenne für den Außenbereich. Diese würde bei uns keinen Platz finden, von daher leider eher unrealistisch. Aber mal ein ganz anderer Ansatz: Die TV/FM Anschlussdose hängt an dem auf dem Bild (link) angeschlossenen Verteiler. Das System selbst ist von Unitymedia, jetzt halt Vodafone über Kabelanschluss. Wenn analoges Signal nicht mehr durch Vodafone eingespeist wird... kann man nicht einen anderen Verstärker einbinden, der über zwei Eingänge verfügt? Der eine Eingang halt für TV / Telefon (wie jetzt auch) und ein zweiter, an dem man eine Außenantenne (UKW) anschließen kann? Denn aus dem Keller komme ich schnell und einfach auf das (Flach-) Dach. So wäre alle Signale in einer Leitung? Oder denke ich da jetzt zu naiv...? :? Viele Grüße https://i.ibb.co/DPHbFZj6/PHOTO-2026-04-10-15-31-57.jpg [Beitrag von zackenbarsch75 am 10. Apr 2026, 22:07 bearbeitet] |
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Bollze
Inventar |
#38
erstellt: 11. Apr 2026, 06:54
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Schau mal hier https://www.rittmann-hf-technik.de/355531acc3123d80f.htmlEine Frage ist, ob damit auch das Internet über Kabel funktioniert, falls benötigt [Beitrag von Bollze am 11. Apr 2026, 06:57 bearbeitet] |
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Radiowaves
Inventar |
#39
erstellt: 11. Apr 2026, 19:51
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Ganz dünnes Eis... Dieser Verstärker arbeitet in Richtung Dosen ab 85 MHz aufwärts (Beschriftung "Downstream"). Rechts daneben, rot überklebt, stünde "Upstream" und darunter dann sehr wahrscheinlich "5 - 65 MHz". In diesem Bereich arbeitet der Verstärker in Richtung Netzbetreiber, da geht der Daten / Telefon-Upstream durch. Auf den ersten Blick ist, wenn UKW nicht mehr angeboten wird, der Bereich 87,5 - 108 MHz unbelegt und man könnte auf die Idee kommen, ihn zur lokalen Einspeisung einer UKW-Antenne zu nutzen. Dafür wäre die Rittmann-Weiche/Filter-Kombi doch naheliegend. Aber: 1. wird in den Kabelnetzen der UM / KDG perspektivisch "High Split" eingeführt. Dabei erfolgt die Trennung zwischen Upstream und Downstream nicht mehr zwischen 65 und 85 MHz (das "Niemandsland" dort nennt man "Diplexer-Lücke"), sondern irgendwo um 230 MHz. Man verbreitert also den Upstream-Bereich massiv, er endet nicht mehr bei 65 MHz, sondern bei ca. 230 MHz. Damit ist der UKW-Bereich fest dem Daten-Upstream zugewiesen. Da kann man dann nichts mehr mit Einspeisung fremder Signale machen. 2. wenn die Filterdämpfung in dieser Rittmann Einspeiseweiche nicht ausreichend groß / steil ist, kann es passieren, dass irgendwelcher Dreck unterhalb 65 MHz ins Kabelnetz kommt durch die Einspeisung der UKW-Antenne. Dieser Dreck wird durch den Hausanschlussverstärker verstärkt und Richtung Netzbetreiber geschickt. Dort stört er den Internet-Upstream des Clusters, an dem dieses Haus hängt. Da können dann einige 100 Haushalte miese Internet-Upstreamperformance haben. Der Netzbetreiber kann das clusterweise untersuchen und hangelt sich, wenns schlimm ist, dann Haus für Haus vor, bis er diese Installation gefunden hat. Wer den Einsatz bezahlt, dürfte klar sein. 3. Kabelmodems ballern sehr hohe Pegel in das Kabel rein (Senderichtung). Weitaus höher, als TV-Geräte und Radios in Empfangsrichtung bekommen. Es geht hier um ca. 40 dB mehr, also das 100-fache an Pegel! Wird die Rittmann-Weiche damit klarkommen oder geht da drin irgendwas in die (magnetische) Sättigung (Ferrite, ...) und erzeugt damit Störkomponenten, die einem den TV-Empfang abschießen? 4. Dachantenne erfordert Erdungs- und ggf. Blitzschutzmaßnahmen. Abgesehen davon, dass das schon bei einer isolierten (ohne Verbindung zum Kabelnetz) Installation heikel ist (also fast nie normkonform ausgeführt), wird es aus meiner Sicht mit der Einkopplung ins Kabelnetz nochmals heikler. 5. hat man als Unbefugter an Kabelnetz-Installationen mit aktivem Rückweg nichts zu suchen, aus gutem Grund (Risiko für Störeintrag, ...). Was ich mir eher noch vorstellen könnte, mit etwas geringeren Bauchschmerzen: wenn der Kabelstrang, der zum AKAI führt, nicht für Internet / Telefon gebraucht wird (also dort kein Kabelrouter dran hängt), wäre das möglicherweise realisierbar, wenn auch nicht im Interesse des Netzbetreibers. Also: die Einspeiseweiche für UKW müsste nicht auch den Kabel-Upstream 5-65 MHz durchlassen, sondern könnte ihn komplett sperren (weil eben kein Modem an der Strippe hängt). Damit wäre man auch bei einer Erweiterung des Upstreams bis ca. 230 MHz prinzipiell handlungsfähig - man sperrt dann halt einfach bis dorthin und macht dahinter sein UKW-Ding. Wenn ich mir Dein Foto anschaue, ahne ich, dass die Dose mit dem Modem an dem links abgehenden Kabel hängt, an dem der Aufkleber "I-IT-D 5 dB" dran ist. Denn diese Leitung bekommt das Ausgangssignal des Verstärkers über einen 16-dB-Abzweiger ("Tap MT1-16") rechts unten ohne Frequenzbeschneidung zugeführt. Das geht von 5 MHz bis über 860 MHz. Da geht alles. Die drei Abgänge rechts oben (mit den lumpigen und auch mies angeschlossenen Aufdrehsteckern nebst Farbklecks) am GSS-Verteiler haben ein Bauteil davor: das silberne zylindrische Dingens, das oben auf dem Abzweiger MT Tap 1-16 am "Out" direkt aufgeschraubt ist. Das sieht mir nach einer Rückwegsperre aus, ich kann gerade noch was mit "65" lesen. Möglicherweise hat man da aus bisheriger Sicht die Einleitung von Signalen unter 85 MHz bereits mit diesem Filter unterbunden, weil man vielleicht der Verkabelung oben nicht traut (die lumpig montierten Stecker...) oder die Dosen, die da dran hängen, leine Modemdosen sind. Wenn der AKAI an einem der drei dortigen Kabel hängt, ist da jetzt schon kein Modemsignal drauf. Da könnte man - auch nicht erlaubt - noch eine Rückwegsperre nur in diese Leitung zu dieser Dose setzen. Das wäre dann z.B. sowas https://www.symarix....04-MHz-75-dB/SW10006Und dahinter (also zwischen diese Sperre und die Dose mit dem AKAI) dann die Einspeisung von UKW vornehmen. Das wäre HF-technisch bei der angegebenen Sperrtiefe von 70 dB (!) dann wohl wirklich sicher. Da geht nichts mehr in Richtung Netzbetreiber im Bereich unter 200 MHz. Aktuell würde diese Rückwesperre aber in manchen NRW-Netzbereichen noch TV blockieren, da ist noch nicht überall umgestellt auf TV oberhalb 300 MHz. Dort würde es bislang das 65er Sperrfilter tun, was derzeit wohl vor den 3 Leitungen verbaut ist. Man könnte ja später auf ein Sperrfilter für High-Split umrüsten. Der Verstärker müsste aber bei der Umstellnug auf HighSplit auch getauscht werden, das macht der Netzbetreiber und der würde dann sehen, was man da gebastelt hat. Abgesehen davon bleibt das Blitzschutz-/Potentialausgleich-Thema bestehen. Andererseits sind kombinierte Satellitenempfang/Kabelinternet-Lösungen durchaus legal möglich. JULTEC hat dafür Lösungen. Aber Sat kollidiert eben auch nicht mit künftigen Datenanwendungen, UKW tut es. Es ist aber tatsächlich möglich und zulässig, unter bestimmten Bedingungen lokal Signale ins Kabelnetz zusätzlich einzuspeisen. [Beitrag von Radiowaves am 11. Apr 2026, 19:57 bearbeitet] |
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Bollze
Inventar |
#40
erstellt: 13. Apr 2026, 08:06
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Wohnst du im einen Eigenheim oder Reihenhaus ? Man könnte mal die bestehende Verkabelung zwischen Wohnung und Keller mal analysieren. Bestenfalls, hat man mehrere Kabel die in den Keller führen, so kann man über ein Kabel , welches zum UKW-Tuner geht das UKW-Signal, vorbei an der Kabelanlage, einspeisen. Über ein weiteres bzw restlichen Kabel wird weiterhin der oder die TVs und das Modem versorgt, das bleibt wie gehabt mit der Kabelanlage verbunden. Der dabei frei werdende Anschluss an der Kabelanlage ist optimalerweise mit einen Abschlusswiderstand zu versehen, so ein Teil z.B. https://www.kabelsch...derstand-75-Ohm.html [Beitrag von Bollze am 13. Apr 2026, 08:12 bearbeitet] |
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zackenbarsch75
Schaut ab und zu mal vorbei |
#41
erstellt: 13. Apr 2026, 21:16
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Moin Bolize und Radiowaves, Danke für Eure Ausführungen! Radiowaves, ab wo ist es es eigentlich meins?? Du schreibst, ich darf da nicht ran, frage mich aber, ab wann ich dann doch ran darf, da es immer noch meine Anschlussdosen sind, denen sich dann Vodafone bedient. Es ist schon ganz richtig erkannt. Die von Unitymedia "laienhaft installierten Abgänge oben rechts" gehen an drei Antennenanschlüsse an unterschiedlicher Stelle im Haus. Einer davon geht zu einer Dose vom Akai, von dort aus weiter an einen TV. Jetzt wäre die Frage: Könnte man diesen Einspeiser NUR für diesen Ausgang (ganz rechts des Dreierabgangs) verwenden? Das ggf. ganz ohne weitere Verstärkung ? Bolize, ich versuchs zu verstehen: Eigenheim oder Reihenhaus? Was meinst Du damit? Es ist einfach ein Haus und das ist auch unser Eigenheim. Was meinst Du genau? Wenn es darum geht, ob andere Personen an dem Anschluss hängen, dann ist die Antwort nein. Viele Grüße Zacke |
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high-ende
Stammgast |
#42
erstellt: 13. Apr 2026, 21:38
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Werner_B.
Inventar |
#43
erstellt: 13. Apr 2026, 21:58
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Kommt auf den Vertrag / die Verträge an: aller Wahrscheinlichkeit nach ab den drei weissen Kabeln oben rechts (es gibt bisweilen auch Installationen, die für das ganze Haus bis hin zu den Geräteanschlussdosen von Kabel-Providern installiert wurden und gewartet werden). Das komplette Patch-Feld ist Unitymedias / Vodafones Eigentum.
Genau das ist das Problem: Du müsstest UKW und TV über ein einziges Kabel gemeinsam führen, womit genau das Problem entsteht, dass UKW rückeingekoppelt wird in das Kabelnetz, und dort zu Störungen im DOCSIS auf dem Frequenzband führt (wie von @Radiowaves bereits ausführlichst erklärt). Viel Spass dann mit Deinen Diskussionen mit Vodafone um Schadenersatzforderungen für den Diagnose- und Reparaturaufwand des Technikers, und ggf. den unfreundlichen Anmerkungen der Nachbarn, sollte denen die wahre Ursache ihres plötzlich lahmen oder gar unzuverlässigen Internet-Zugriffs bekannt werden.
Nur nach Abkopplung TV vom Kabelnetz *) (wie von @Bollze indiziert). Verstärkung wäre je nach Leitungslänge zu bestimmen, die hier unbekannt ist. Im übrigen halte ich es für sinnfrei, einen derartigen Aufwand zu treiben, nur um einen alten UKW-Tuner am Laufen zu halten, wozu ein ganz offensichtlich mangels Fachkenntnis hohes Fehlerrisiko kommt mit u.U. höheren finanziellen Risiken, die den Gebrauchtwert (und wohl auch den Neuwert) des in Frage stehenden Tuners weit übersteigen. *) Grundsätzlich wäre die Zusammenkopplung beider Signale, also UKW und TV dann möglich, wenn die Rücksperrdämpfung durch einen hinreichend hohen Dämpfungswert sichergestellt werden kann. Da müsste aber zwingend Expertenwissen seitens Vodafone hinzugezogen werden, weil nur die ihre Systeme kennen, und somit beurteilen können, welche Toleranz für ein nicht konformes Signal ggf. bestehen mag; abhängig vom UKW-Pegel und der notwendigen Sperrdämpfung wäre dann das Sperrfilter zu bestimmen. Damit käme es dann zusätzlich auf den UKW-Verstärker an und dessen Verstärkung ... wenn Verstärker, wird der normalerweise an der Antenne installiert, und bläst Dir einen höheren Pegel in's Kabelnetz, was eine höhere Rückdämpfungsanforderung in's Kabelnetz bedeutet. Sowas ist ein fein austariertes Gefüge, und nichts für Laien, die nur schnell mal im Internet glauben die Antwort finden zu können. Gruss, Werner B. [Beitrag von Werner_B. am 13. Apr 2026, 22:36 bearbeitet] |
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Bollze
Inventar |
#44
erstellt: 15. Apr 2026, 08:35
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ja ,meine Frage zu den Haus, bezog darauf, dass man einen Nachbar nicht das Signal wegnimmt bzw. am fremden Eigentum rum schraubt. Ich denke nicht, dass die Verkabelung bis den Keller in einem Eigenheim von den Kabelanbieter erledigt wurde. Das wird meist bei den Bau eines Hauses von Elektriker installiert und der Bauherr trägt die Kosten, ohne Gewähr.. Ich würde erstmal einen fliegenden Versuchsaufbau machen, um zu schauen, was mit einer Antenne erreichen kann. Also Kabel mal zum Fenster raus und an die Antenne angeschlossen. Dazu braucht man nur man etwas Geld für ein Koaxialkabel ausgeben und vielleicht einen passen Stecker (Kupplung) zu Anschluss an den Tuner. Die oben aufgezeichnete Behelfsantenne auf ein Stück Holz gestreckt aufnageln, die Antenne sollte horizontal ( möglichst in Waage) und quer zu den gewünschten Sender installiert werden. Antennen mögen es frei zu stehen, also das Ding nur auf das Blechdach der Garage oder Nebengebäude etc. zu legen, ist keine gute Idee. Ich selbst habe auch eine UKW-Antenne unter Dach beschränke mich aber meist auf Mono. So gut wie im Kabel ist der Empfang in guten Stereo meist nur bei den Ortssendern möglich. Das Ganze zeigt auch den Stellwert, der wirkliche Bedarf an einen Empfangsweg heute, in den 1980er und früher war Radio vor allen UKW das Medium Nr.1 und bei uns in der Ecke gehörte eine gute Antenne an den Tuner, sonst war nur der Empfang von 1..2 Sendern in guter Qualität möglich, wie schnell wir ein Loch in der Wand hatten, um ein Antennenkabel nach drinnen zu legen... Bollze Hier noch der Bau einer Behelfsantenne, wie weiter oben bereist vorgeschlagen wurde, nur in einen Video gezeigt https://www.youtube.com/watch?v=sHJjhVoHQO0 [Beitrag von Bollze am 15. Apr 2026, 08:51 bearbeitet] |
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aairfccha
Stammgast |
#45
erstellt: 20. Apr 2026, 16:04
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Die Digitenne TT2 deckt auch den UKW-Bereich ab, ist aber optisch halt etwas auffällig. Eine Bastellösung wäre hinter die Wurfantenne einen Antennenverstärker zu stecken. |
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Yamm
Stammgast |
#46
erstellt: 20. Apr 2026, 18:02
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Was willst du denn verstärken? Die Wurfantenne hat doch keine lange Zuleitung wo etwas Verlust auszugleichen wäre. Wenn es die Antenne nicht bringt, wird der Verstärker auch nicht helfen denke ich. |
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aairfccha
Stammgast |
#47
erstellt: 21. Apr 2026, 12:23
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Bei DVB-T hat bei mir die Digitenne mit Verstärker was gebracht. Natürlich muss das Signal immer noch stark genug gegenüber dem Hintergrundrauschen sein. |
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