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Ortofon 2M an Thorens TP-63 ein Unterfangen?

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Pilotcutter
Administrator
#1 erstellt: 02. Okt 2009, 18:19
'n Abend zusammen

Habe gerade einen Thorens TD-146 MKnix der hat ja das Tonarmendrohr TP-63 mit dem verdeckten Langlöchern.

Die Ortofon 2M Serie wird ja von oben geschraubt und das System hat eigene Gewindebuchsen.

In diesem Falle, wie abgebildet, kann ich natürlich nicht von oben schrauben wegen den überdeckten Langlöchern.

Meine Frage, ist es möglich, dass man M2,5 Gewindestangen nimmt und oben mit einem Mini-Schraubenschlüssel 2 Sicherungsmuttern aufschraubt?
Weil, die Schrauben, wie auf dem Bild, bekomme ich ja im Leben nicht fest - geschweige denn das System justiert.

Ferner müsste ich den Haltebügel aufbohren, weil die Bohrungen im Haltebügel das M2 Thorens-Gewinde haben.



Ist das prinzipiell möglich? Ich würde das 2M bronze schon gerne nutzen.

Oder was gibt es noch für Möglichkeiten?

Danke Euch.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 02. Okt 2009, 18:25 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 02. Okt 2009, 19:02
Ich glaube mir kommt so langsam eine Lösung:

Ich seh gerade, es gibt Inbusschrauben mit flachem Linsenkopf



Wenn ich die nehme und mir einen winkligen Sechskantschlüssel an der kurzen Seite soweit (bis auf ca. 2mm) herunterschleife, dass er in den Zwischenraum passt aber dennoch in den Inbuskopf greift, müsst ich die Schrauben noch anziehen können.
JKap
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Okt 2009, 01:12
Hallo Olaf,

wunderbar, schreib doch wie es geklappt hat. Einen 146er mit 63er Endrohr habe ich auch noch und liebäugle ebenfalls mit einem 2m - allerdings dem blauen, das ist der Zweit-Dreher.

Die Frage nach "von oben verschraubten" an dieser Thorens-Konstruktion taucht ja insgesamt immer wieder auf...

Schöne Grüße,

Jürgen
HerEVoice
Stammgast
#4 erstellt: 03. Okt 2009, 05:01
Hi

Auch mit dem Inbusschlüssel wirst du Probleme bekommen da dieser nicht rechtwinkelig verläuft sondern gebogen ist. Zu der Dicke des Hebels kommt die Biegung und dann noch die besagten 2mm. Passt nicht.
Die sinnigste Lösung scheint mir zu sein eine ausreichend lange 2,5er Schraube zu köpfen und eine passende Mutter mit Superkleber auf dem Gewinde zu fixieren.

Grüße
Herbert
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 03. Okt 2009, 05:32
Moin !

Kenne seit jeher die Problematik der verdeckten Löcher.

In Anlehnung an gewisse TP63-Rohre, die ab Werk damals vorgegebene Löcher z. B. fürs Dynavector Karat Rubin hatten:

Evtl. mit einem Dremel oder so die Langlöcher in die Oberseite ( Kopfplatte ) übertragen und dann VORSICHTIG den Schlitz erweitern, damit wenigstens sehr schlanke Schraubendreher durchpassen ?

Ich habe es nie probiert mangels feinmotorischer Qualitäten ... und freue mich außerdem über meinen TP21-Arm @ TD166MKII.

MfG,
Erik
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 03. Okt 2009, 11:02

HerEVoice schrieb:
Zu der Dicke des Hebels kommt die Biegung und dann noch die besagten 2mm. Passt nicht.
Die sinnigste Lösung scheint mir zu sein eine ausreichend lange 2,5er Schraube zu köpfen und eine passende Mutter mit Superkleber auf dem Gewinde zu fixieren.


Da ist was dran. Die Stärke des Schlüssels, die Biegung und noch der Millimeter oder mehr zum Greifen, das klingt nach "unmöglich", das stimmt.

Das Material des Schlüssels (die Biegung) kann man auch viell noch am Doppelschleifer etwas verjüngen bis zur Grenze der Stabilität.


Wuhduh schrieb:
Evtl. mit einem Dremel oder so die Langlöcher in die Oberseite ( Kopfplatte ) übertragen und dann VORSICHTIG den Schlitz erweitern, damit wenigstens sehr schlanke Schraubendreher durchpassen ?


Das wäre dann die letzte Möglichkeit. Dann hätte man die Optik des Thorens Schriftzug lediglich versaut, aber der Tonarm wäre noch'n Gramm leichter

Die Ortofon 2M Serie ist ein wirklich ausgewogenes und modernes System mit hohem Spaßfaktor. Passt aber von der Resonanzfrequenz eigentlich an wenige Thorens Arme.
Ich hatte es vorher am 146 MKV mit TP28/68. Das ging rein rechnerisch so gerade.

Nächste Frage wäre dann, ob die Tonarm-Endrohre denn austauschbar gegen "passendere" Modelle?
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 03. Okt 2009, 11:20

Evtl. mit einem Dremel oder so die Langlöcher in die Oberseite ( Kopfplatte ) übertragen und dann VORSICHTIG den Schlitz erweitern, damit wenigstens sehr schlanke Schraubendreher durchpassen ?


Genau das habe ich damals mal gemacht. Allerdings wurde das Tonarmrohr nicht mit einem Dremel, sondern durch eine prof. Fräsmaschine sauber rausgefräst. Tonarmroht eingespannt und losgelegt. Sicher, der Schriftuzug ist weg, aber im Zweifelsfall kannst Du ihn auch nachlackieren.
Nun liegt das gute Stück leider rum. Weil es nicht mehr original ist, ließ es sich nicht verkaufen.
HoDam
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 03. Okt 2009, 15:15
Ich stand vor dem selben Problem (TD 320, 1984)
Habe mir von Rolf Kelch eine Tonarmrohr (TP64) bauen lassen.

Kosten ca. 110 Euro inklusive Porto.

Im Forum unter "Bilder eurer Plattenspieler" gibt es Fotos.

Gruß
Pilotcutter
Administrator
#9 erstellt: 15. Okt 2009, 07:24
Ein kleiner Zwischenbericht:

Ich habe jetzt zwei Versionen zur oberwärtigen Befestigung der Tonabnehmersysteme am TP-63:

Einmal die Version des überarbeiteten Headshells mit den zwei gefrästen Langlöchern:



und noch meine fixe Idee, die auch soweit funktioniert, mit dem bis auf's Minimum seiner Materialfestigkeit heruntergeschliffenen Sechskantschlüssel:



Es sind die o.g. Innensechskantschrauben. Die rechte, die ganz innen sitzt kann man auch noch mit dem Dremel etwas "rasieren" um für den Schlüssel noch mehr Luft zu bekommen.
Die Schrauben im Bild sind M2,5x8 (wahlweise geht auch M2,5x6)

Man kann ja ohnehin froh sein, dass das Tonarmendrohr abnehmbar ist. Die Schrauben müssten also schon soweit festgezogen sein, dass man das System zur Justierung noch bewegen kann, aber es sich nicht von alleine verrückt.
Dann nimmt man es ab und kann mit dem Spezialschlüssel noch die letzte halbe Drehung zur Festigkeit zufügen. Man braucht 'ne Menge Licht und Geduld- aber es funktioniert.

Den 1,5mm Sechskantschlüssel am besten auch mit einem Dremel bearbeiten. Der Doppelschleifer ist meist zu grob.

Gruß. Olaf
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 10. Nov 2009, 13:04


Letztendlich habe ich die Version der innenbefestigung mit Polyamid Sechskantschrauben M2,5 bewerkstelligt. Man benötigt einen Mini-Schraubenschlüssel mit 4mm Maulweite, den man ggf. noch etwas mit dem Schleifer bearbeiten muss, damit man in die Ecke kommt.
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