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als Phonokabel (MM) geeignet?

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Autor
Beitrag
vinyl-addict
Neuling
#1 erstellt: 26. Dez 2010, 15:09
Hallo,

ich suche ein Upgrade für das Standardkabel zwischen meinem Scheibendreher( Pro-Ject Xpression III mit MM-Cartridge Ortofon OM 10 Super) und Pre-Amp (NAD PP2).
Das billigste original Pro-ject Upgrade-Kabel RCA-C kostet ca. 70 Euro bei 82cm Länge, was mir definitiv zu teuer ist.
Meine preisliche Schmerzgrenze liegt bei max. 30 Euro/Kabel.
Habe hier im Forum gelesen, dass die Kapazität eines Phonokabels bei MM-Betrieb möglichst zwischen 50-150 pF/m liegen sollte.
Was haltet Ihr denn von diesen beiden Strippen :

Sommer Galileo 238
50 pF/m Kapazität, 21 Euro/75cm

Sommer Classique
80 pF/m Kapazität, 28 Euro/75cm

Sollten von den Werten her geeignet sein, oder?
Das Classique gefällt mir wegen der Bügeleisen-styled old-school Gewebeummantelung optisch etwas besser.

Besten Dank schonmal für Eure Hilfe!
Otimov
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Dez 2010, 15:12
Und was erwartest Du, dass mit den Kabeln besser wird?

Gruß

Otimov
vinyl-addict
Neuling
#3 erstellt: 26. Dez 2010, 15:16
Optik und Gefühl, sonst nichts!

Will eigentlich nur sichergehen, dass es nicht schlechter wird, weil eventuell die Kapazitäten nicht passen.


[Beitrag von vinyl-addict am 26. Dez 2010, 15:18 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 26. Dez 2010, 15:55
Die gehen beide, kein Problem.
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 26. Dez 2010, 20:19

Cu-Litze


Technisch sollten diese Kabel zumindest an die Klasse dieser High-End Kabel heranreichen .

http://cgi.ebay.de/C...&hash=item4ceef68394

Kauf doch einfach ein gescheit geschirmtes Kabel für 5€ und die gesparten 23€ steckst du in eine OM20 Nadel, da hört man danach wenigstens einen Unterschied.

Fürs Auge dann einfach ne schöne Socke
http://cgi.ebay.de/F...&hash=item2c5916bf81
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 26. Dez 2010, 21:04
Hallo,

bei Plattenspielern mit MM-System bitte auf die Kapazität des Kabels achten (hat der TE ja bereits getan).

Irgendein "gescheit geschirmtes" Kabel tut's da nicht.


Gruß
Benjamin
germi1982
Moderator
#7 erstellt: 26. Dez 2010, 21:31

Detektordeibel schrieb:

Cu-Litze


Technisch sollten diese Kabel zumindest an die Klasse dieser High-End Kabel heranreichen .

http://cgi.ebay.de/C...&hash=item4ceef68394

...



Für Hochpegel, für Phono sollte man aber niederkapazitives Kabel nehmen. Und da sind bei den meisten Kabeln die Kapazitäten zu hoch.

Wer es günstig mag, der holt sich einfach 2m RG 174, da kostet der Meter beim Conrad etwas mehr als 1€. Das so zerschneiden, das man zwei Stücker a 1m hat. Soll ja Stereo sein. Dazu noch ein paar ordentliche Cinchstecker zum Anlöten und dann hat man ein ordentliches Phonokabel das von der Kapazität her passt. Gute Schirmung ist auch gegeben, denn RG 174 ist ein Koaxialkabel für HF-Anwendungen. Ist aber flexibel, und deswegen gut geeignet.

RG 174 hat 100pF/m. Wenn man das Kabel 1m lang macht, dann ist man auf der sicheren Seite und im grünen Bereich für die meisten Tonabnehmersysteme.


[Beitrag von germi1982 am 26. Dez 2010, 21:34 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 26. Dez 2010, 22:03

Irgendein "gescheit geschirmtes" Kabel tut's da nicht.


Tun (meistens) schon, nur die Kapazität ist meistens halt nicht angegeben. Kann passen oder nicht.

Der Ebaydraht war nicht ganz ernst gemeint, der ist ja nichtmal "gescheit geschirmt".
raphael.t
Inventar
#9 erstellt: 27. Dez 2010, 10:38
Hallo!

Das Kabel allein kann keine Wunder wirken.
Leute, glaubt mir oder nicht, ich hatte Dutzende von Plattenspielern und besitze aktuell sicher noch einsatzbereite 15 Stück und etliche weitere in Warteposition als Baustellen oder Projekte, nie war ein Kabel das Problem für mangelhaften Klang.

Da wird über niederkapazitatives Kabel diskutiert, bevor man noch weiß, ob der Threadersteller nicht einen 90er-Jahre Amp hat, den die deutsche Post damals mit den FTZ-Bestimmungen zur Hochkapazität gezwungen hat.
800 - 1000 pF im Phono-MM-Zweig waren da nicht selten.
Was macht da ein Kabel aus?!
Da hilft dann nur ein (High-output)MC, wenn man nicht weiß, wo und wie man Teile herauslöten soll.

Ich würde dem guten Mann eine OM 30 Nadel für sein System empfehlen, die 20er Nadel ist zwar eine Verbesserung zum 10er, doch der wahre Sprung kommt erst ab der 30er.

Grüße Raphael
vinyl-addict
Neuling
#10 erstellt: 27. Dez 2010, 11:11
Erstmal Danke für eure Antworten.

Allerdings brauche ich keine Tipps, wie ich durch Nadel- oder Systemtausch, den Klang meines Plattendrehers verbessern kann.Ich wollte lediglich wissen, ob die beiden von mir angegebenen Kabel als Signalbrücke vom Turntable zum Pre-Amp geeignet sind, oder ob es aufgrund der Kapazität oder der Länge zu Problemen kommen kann.

Ach so, mein Amp ist übrigens ein Music Hall a25.2, natürlich ohne dedizierten Phono-Input.


[Beitrag von vinyl-addict am 27. Dez 2010, 11:23 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#11 erstellt: 27. Dez 2010, 11:22
Unter dem Aspekt kannst du die Kabel bedenkenlos einsetzen.


Gruß
Benjamin
vinyl-addict
Neuling
#12 erstellt: 27. Dez 2010, 12:24
Danke euch, dann wird's wohl die Bügeleisen-Strippe
raphael.t
Inventar
#13 erstellt: 27. Dez 2010, 15:59
Hallo!

Hoppla, der alte Raphi hat übersehen, dass da ein NAD Pre werkelt! Der hat ein ordentliches Phonoteil ohne Kapazitätsüberhöhung.

Grüße Raphael
Uwe_Mettmann
Inventar
#14 erstellt: 28. Dez 2010, 04:13
@ vinyl-addict
Zwischen den von dir verlinkten Kabel ist die bessere Wahl ganz klar das zweite. Beim Sommer Classique ist der Schirm auf beiden Seiten an den Steckern angeschlossen, bei dem Sommer Galileo 238 ist dies keinesfalls sicher. Außerdem ist das Sommer Classique das Kabel mit der geringeren Kapazität.


Gruß

Uwe
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 28. Dez 2010, 09:07
@ vinyl-addict:

Es kann Dir durchaus passieren, daß Du trotz der Nur-Einsteiger-Qualität Deiner OM10-Nadel klangliche Unterschiede im A-B-C-Vergleich hörst. Da liegt dann an der jeweiligen Kabelkonstruktion. Eine niedrige Kapazität und / oder eine schlechte Abschirmung und / oder schlecht sitzende Stecker können sich bemerkbar machen.

Dein geplanter Kabeltausch bleibt also mit einem dicken Fragezeichen verbunden.

Ist wie mit der Bereifung eines KFZ's: Nur Optik oder ein positiver AHA-Effekt ?

MfG,
Erik
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