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Onkyo AV - Receiver (705) und Philipps Plattenspieler von 1980

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Autor
Beitrag
cyber-andi05
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Dez 2011, 16:04
Moin moin,

aktuell habe ich ein Problem mit meinem Onkyo AV Receiver und meinem neuen Plattenspieler von Philipps aus dem Jahre 1980. Der untere auf dem Bild:

Philips 685

Der Dreher hat noch einen 5 poligen DIN Anschluß. Mittels Audioadapter von DIN auf Chinch (mit Massekabel) habe ich beide Geräte miteinander verbunden.. und der Klang ist grauenhaft .. Also habe ich gleich die Nadel getauscht (eine Ersatznadel war noch da), mit dem Ergebnis, das nix besser geworden ist.

Woran kann es liegen das der Klang so blechern und verzehrt ist?

1. Am Tonabnehmer?? Ist noch der Originale von Philipps.
2. Am schlechten Phonosegment des Onkyo?
3. Am Adapter von DIN auf Chinch?

Vielleicht hat ja jemand eine Idee???!


[Beitrag von cyber-andi05 am 27. Dez 2011, 16:47 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#2 erstellt: 27. Dez 2011, 16:48
Hi,

vermutlich hast Du den Dreher an einen der normalen Hochpegeleingänge des Onkyo angeschlossen, dann findet keine Entzerrung des Signals statt und die Verstärkung ist auch nicht ausreichend. Falls der Onkyo keinen Phono-Eingang haben sollte, müsstest Du entweder einen separaten Vorverstärker kaufen und den Dreher dort anschließen. Den Vorverstärker kannst Du dann mit dem Onkyo verbinden. Alternativ könntest du natürlich auch auf einen Vollverstärker mit integriertem Phonovorverstärker wechseln.

Phonovorverstärker gibt es ab ca. 25.-, gerne empfohlen wird in dem Preissegment der Dynavox TC-750. Preislich sind nach oben fast keine Grenzen gesetzt..

Grüße,

Patrick
cyber-andi05
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Dez 2011, 16:56
Hallo,

danke für die schnelle Antwort! Der Onkyo hat einen extra Phonoanschluss - einschl. Masse-Schraube. Ein Vollverstärker ist eigentlich nicht das was ich suche.. über einen Phonovorverstärker habe ich auch schon nachgedacht! Möchte aber vorher alle Möglichkeiten durchprobieren.. und scheue deshalb noch die Investition!

Den Dynavox werd´ ich mir gleich mal anschauen!

Gruß Andi..
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Dez 2011, 17:33
Moin,

ich mag zwar die Philips Plattenspieler nicht, aber die Systeme sind klanglich völlig ok.
Am System liegt´s sicher nicht, an den Nadeln vielleicht.
Wahrscheinlicher ist, dass du eine schlecht produzierte Platte gegriffen hast.
Platten klingen meistens etwas bassärmer als CDs.
(je nach Label, andersrum gibt´s aber auch)

Versuche mal eine andere Platte.
Solange keine gröberen Verzerrungen auftreten, schadet das den Platten kaum.

Die Auflagekraft hast du korrekt eingestellt?
(knapp unter 2g bei Originalnadel, 2-2,5g bei Nachbau)

Am Phonoverstärker wird es wahrscheinlich nicht liegen.
Auch AV Receiver haben zumindest halbwegs linear (RIAA) ausgelegte Phonostufen.
Möglich wäre eine zu hohe Eingangskapazität, aber die Philips Systeme sind da nicht so kritisch.
Habe das gerade mal mit einem GP412 ausprobiert (Generator ist baugleich).
Selbst bei ca. 550pF und 1MOhm Eingangsabschluss sind lediglich die Höhen etwas stärker betont.
Mitten bleiben fast unverändert, auf jeden Fall nicht blechern.
Üble Phonostufen haben schon mal 500pF Eingangskapazität bei meistens 47kOhm.
Zusammen mit dem Kabel werden das ca. 600pF, was bei manchen Systemen wirklich übel klingt.
Der Eingangswiderstand beeinflusst die Höhen/Mittenanhebung ebenfalls.
(Induktivität des Systems bildet mit Kapazität einen Schwingkreis, damit das System im Hochton linearer wird (richtige Kapazität vorausgesetzt), der Widerstand bedämpft diesen Schwingkreis)
Höherer Widerstand verstärkt den Effekt der Kapazität.
(=Höhen und Mittenanhebung stärker)

Kurz:
die Phonostufe kann es nur sein, wenn sie völlig unsinnig entzerrt.
Zum Testen ist der Dynavox sicher geeignet.
Wenn´s hilft, gut, wenn nicht, weitersuchen.

Aber erstmal andere Platten testen und Auflagekraft prüfen/justieren.
Nadel reinigen schadet auch nie.

Gruss, Jens
lunatic303
Stammgast
#5 erstellt: 27. Dez 2011, 17:39
Upps, hatte mir nur den Prospekt angesehen und überlesen, dass Du ja eine Phonosektion hast

Dann kann ich mich eigentlich nur dem anschließen, was Jens schon gesagt hat. Was für eine Ersatznadel war denn dabei? Original oder Nachbau?

Grüße,

Patrick
cyber-andi05
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Dez 2011, 12:13
Moin,

also die Ersatznadel war eine Originale die ich aus der ungeöffneten Verpackung entnommen habe!

Probiert hatte ich bis dahin 2 verschiedene Platten, die natürlich ebenfalls schon ein paar Tage aufm Buckel haben!

Ich werde eure Tipps jetzt erstmal beherzigen und diverse andere Platten mal auflegen, und das Gewicht anpassen!

Ich halte euch aufm laufenden!

Gruß Andi..
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Dez 2011, 13:52
Moin Andi,

vielleicht ist das Gummi der Nadel verhärtet.
Mit etwas Glück spielt sich das noch ein.
Du kannst für die erste Zeit mit 2-2,5g "fahren", bis sich der Klang spürbar verbessert.
Dann auf den vorgeschriebenen Wert plus o,2 oder so und später an den optimalen Wert gehörmässig herantasten.
(irgendwo zwischen 1,5 und 2g)
Aber sicherheitshalber erstmal nicht so wertvolle Platten spielen.

Gruss, Jens
cyber-andi05
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 06. Jan 2012, 10:19
Moin,

ich hab des Rätsels Lösung gefunden..

Es lag gar nicht am Plattenspieler! Den Onkyo hatte ich die ganze Zeit im Stereobetrieb zu laufen, als ich den Pureaudio Knopf gedrückt hatte, dachte ich ich spinne - mit einmal klang die Platte richtig gut..

Also, danke für eure Tipps - jetzt hab ichs erstmal!

Gruß Andi..
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