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Denon DP60L System

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Autor
Beitrag
jenwo
Neuling
#1 erstellt: 01. Nov 2012, 11:55
Hallo zusammen,

habe seit gestern einen Denon DP60L mit einem Ortofon/Pfeiffer Tonabnehmer und Ortofon O/P 1 Nadel.
Leider finde ich weder über den Ortofon/Pfeiffer Tonabnehmer ausreichend Infos, noch über die Ortofon O/P 1 Nadel, aber ich denke dass es sich hierbei um ein eher günstige Kombi handelt, welche dem Denon wohl nicht annähernd das entlocken kann was in ihm steckt.

Kann mir jemand einen Tipp geben welcher Tonabnehmer dem Denon DP60L gut steht?

Vielen Dank schonmal

Jenwo


[Beitrag von jenwo am 01. Nov 2012, 12:04 bearbeitet]
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Nov 2012, 12:18
Hallo jenwo,
der Denon DP 60L ist ausgestattet mit 2 Tonarmen zum Wechseln, einem S-förmigen und einem geraden.
Solange Du nicht angibst, welchen Du benutzen möchtest, wird Dir keiner auf Deine Frage eine vernüftige Antwort geben können.
Gruß
alex
jenwo
Neuling
#3 erstellt: 01. Nov 2012, 12:23
Sorry, wusste nicht dass da zwei dabei sein sollten, besitze nur den geraden Tonarm.
Die Headshell ist übrigens die originale von Denon, falls die Info nützlich ist.

Gruß


[Beitrag von jenwo am 01. Nov 2012, 12:24 bearbeitet]
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Nov 2012, 13:01
Hallo jenwo,
die Betriebsanleitung für den Denon ist bei vinylengine, auch in Deutsch, herunterzuladen.
Für den geraden Tonarm sind Tonabnehmer von 4-10g Masse, einschließlich der Befestigungsschrauben vorgeschlagen. Meiner Ansicht nach eignen sich dafür besonders MM/ Mi - Systemen mit hoher Nadelnachgibigkeit.
Ursprünglich war wohl ein Denon DL 1000A, ein MC-System mit relativ hoher Nadelnachgibigkeit dafür vorgesehen.Es lief mit einer empfohlenen Auflagekraft von 0,8p. Das ist aber nicht mehr zu bekommen.
Gruß
alex
jenwo
Neuling
#5 erstellt: 01. Nov 2012, 13:06
Hallo Alex,

vielen Dank für die ausführlichen Infos
Habe den Plattenspieler kostenlos erhalten und finde ihn soweit ganz gut und macht auch optisch einiges her. Lohnt es sich in das Gerät zu investieren, bzw. taugt der Spieler was?

Habe seit 12 Jahren keinen mehr gehabt und weiß rein garnichts darüber.
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Nov 2012, 13:16
Hallo Jeno,
das ist ein Sahnestück allererster Güte. Da würde sich so mancher die Finger nach wundlecken!
Es lohnt sich also zu investieren.
Glückwunsch, dass Du ihn umsonst bekommen hast.
Soviel Glück hat nicht jeder.
Gruß
alex
PS: Das Denon DL1000a hatte eine Compliance von :
Dyn 20 und Stat 50, bei einem Systemgewicht von 5g.
Bei vinylengine gibt es einen Katalogeintrag darüber.


[Beitrag von sotakremalex52 am 01. Nov 2012, 13:19 bearbeitet]
jenwo
Neuling
#7 erstellt: 01. Nov 2012, 13:22
Vielen Dank, dass es ein so gutes Gerät ist war mir nicht bewusst.
Anhand der Verarbeitung, dem Gewicht usw. dachte ich mir schon dass es kein schlechtes sein kann, aber dass es sich um ein Sahnestück handelt, das dachte ich jetzt nicht.
Er benötigt allerdings noch etwas Aufbereitung, der Vorbesitzer hat die Zarge mit schwarzem Furnier beklebt und der Lift hängt ab und zu.

Kann man hier ein Audio Technica AT 120 E II als Abnehmer empfehlen?
6,5g Gewicht
1,0-1,8g Auflagekraft

Gruß

Jens
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 01. Nov 2012, 13:46
Hallo Jenwo,
leider kenne ich dieses System nicht.
Vielleicht wendest Du dich mal an lucky02 oder hörbert, die haben, glaube ich, eine Menge Systeme im Hinterkopf.
Gruß
Frank
jenwo
Neuling
#9 erstellt: 01. Nov 2012, 13:51
Okay, vielen Dank nochmal für Deine Hilfe die mich schonmal viel weiter gebracht hat
Smoke_Screen
Stammgast
#10 erstellt: 01. Nov 2012, 22:36

jenwo schrieb:
Hallo Alex,

vielen Dank für die ausführlichen Infos
Habe den Plattenspieler kostenlos erhalten und finde ihn soweit ganz gut und macht auch optisch einiges her. Lohnt es sich in das Gerät zu investieren, bzw. taugt der Spieler was?

Habe seit 12 Jahren keinen mehr gehabt und weiß rein garnichts darüber.


Hatte den DP60L auch einige Jahre. Solides Teil. Ziemlich fett rein optisch. Lief gut mit dem MC200
am geraden Arm. Imho ein Spitzenklassegerät. Da lohnt sich auf jeden Fall ein guter Tonabnehmer.
Muss aber nicht MC sein. Wenn du beide Armrohre hast ist das AT7V am S-Rohr plus schwerem
Headshell eine relativ günstige Sache.
jenwo
Neuling
#11 erstellt: 02. Nov 2012, 07:53
Danke Smoke für die in Information, leider habe ich das S-Rohr nicht dazu bekommen.
Habe mich gestern Abend mit dem Thema Tonabnehmer ein wenig beschäftigt und würde mir zunächst ein etwas besseres Einsteiger Modell besorgen um zu schauen ob ich überhaupt mit LPs noch etwas anfangen kann

Zur Zeit stehen bei mir zwei Systeme auf der Liste die für mich preislich akzeptabel sind als "Testinvestition". Zum einen ist es das Nagaoka MP-110 und zum anderen das Shure M97XE.
Man liest ja nur gutes über die beiden Systeme, wobei mir bewusst ist dass diese zur Einsteigerklasse gehören.

Vielleicht kann ja noch jemand etwas zu den beiden Systemen sagen und welches tendeziell das bessere für den Denon DP60L ist.
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 02. Nov 2012, 11:39
Hallo jenwo,
das Nagaoka hat eine hart aufgehängte Nadel, passt also nicht zu dem leichten Arm. Das Shure passt da wesentlich besser, auch mit demSystemgewicht von ca.6g.
Sollte es etwas zu Basslastig werden, mußt Du den VTA etwas verringern, d.h. das System mit einem Keil etwas nach hinten gekippt einbauen.
Das kanst Du hier im Forum an anderer Stelle nachlesen.
Gruß
alex
jenwo
Neuling
#13 erstellt: 02. Nov 2012, 14:11
Hallo Alex, vielen Dank für Aufklärung. Werde mir dann mal das Shure System bestellen.
jenwo
Neuling
#14 erstellt: 07. Nov 2012, 20:12
Feedback zum System

Hallo und vielen Dank nochmal für die Hilfe bzgl. meines Denon DP60L. Da mir so super geholfen wurde, möchte ich auch nochmal ein Feedback geben für welches System ich mich entschieden habe und warum.
Als Anfänger bzw. Wiedereinsteiger in die Welt der LP hat man es ja nicht so leicht die richtige Wahl zu treffen, Gewicht, Nachgiebigkeit der Nadel usw. es gibt viel zu beachten und schnell gerät man an seine Grenzen, zumal das Web voll ist mit unterschiedlichen Meinungen und Tests.

Zur Wahl stand das Nagaoka MP-110 und das Shure M97XE.

Da Alex mit seiner Aussage richtig lag, dass das Shure auf Grund der weicher aufgehängten Nadel und dem höheren Gewicht dem Nagaoka MP-110 vorzuziehen ist, habe ich mir das Shure direkt bestellt
Dennoch konnte ich es nicht lassen, auch das Nagaoka zu bestellen um einen subjektiven Eindruck zu gewinnen

Gestern Abend kamen die beiden Systeme an und sofort habe ich das Shure installiert... WOW, was für ein gewaltiger Unterschied zu dem vorinstallierten Ortofon/Pfeiffer Tonabnehmer mit Ortofon O/P 1 Nadel. Weicher, warmer Klang und um Welten besserer Tiefton. Nach 2,5 Stunden intensivem Genießens mit Alan Parsons, Pink Floyd und Co. stand für mich der Sieger bereits fest.... oder doch nicht?

Heute habe ich dann das Nagaoka installiert und hatte kaum noch Erwartungen, doch dann... Booooooom. Die Höhen und Mitten schmettern nur so raus, der Tiefton ist zwar nicht ganz so gewaltig wie beim Shure und alles nicht so warm vom Klangbild, dafür aber direkter, kompromissloser und irgendwie echter - so wie man glaubt dass die Band sich in den 80ern im Studio angehört haben muß.

Die Moral von der Geschicht, ich behalte beide Systeme, oder nicht?
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