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nochmal Justage von Systemen

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Autor
Beitrag
sandmann319
Inventar
#1 erstellt: 09. Sep 2014, 14:05
Hallo,

suche eine Alternative zur Bleistiftmine für die Justage vom Tonabnehmer.

Ich breche diese Dinger immer gleich durch, mir fehlt halt das Gefühl in den Fingern (Diabetes),
hat jemand eine Idee was ich als Alternative nehmen könnte?

Gruß Gerd
Albus
Inventar
#2 erstellt: 09. Sep 2014, 15:18
Tag,

eine Stecknadel mit kleinem Kopf, aus Stahl, 33 mm lang, Stärke 0,5 mm; diese Stecknadel wird an MC-Typen 'wie von selbst' gehalten durch die Kraft des Magneten.

Freundlich
Albus
juergen1
Inventar
#3 erstellt: 09. Sep 2014, 18:41

Albus (Beitrag #2) schrieb:
eine Stecknadel mit kleinem Kopf, aus Stahl, 33 mm lang, Stärke 0,5 mm; diese Stecknadel wird an MC-Typen 'wie von selbst' gehalten durch die Kraft des Magneten.
..oder eine Kanüle für Spritzen aus der Apotheke, falls nicht sowieso im Haus vorhanden.
Gruß
Jürgen
akem
Inventar
#4 erstellt: 09. Sep 2014, 19:49
Zahnstocher, Streichholz... Sind zwar nicht dünn aber die Kanten tun's ja auch.

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#5 erstellt: 09. Sep 2014, 21:29
Danke Leute,
super Ideen, hätte ich eigentlich auch selber drauf kommen können.

Streichholz könnte ich mir sehr gut für Ortofon OM und Bauformgleiche vorstellen,
werde es beim Acutex mal probieren.

Gruß Gerd
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 10. Sep 2014, 06:49
Hallo Gerd!

Ich benutze seit sicher 15 Jahren die Schön-Schablone und anfangs fummelte auch ich brav die Mine mit böser Miene an den Korpus, um den Tonabnehmer möglichst genau auszurichten. Wonach?
Nach einer Philosophie. Es gibt andere Anschauungen mit anderen Einstellungen, die auch ihre Berechtigung haben. "Richtig" tastet ein radialer Tonarm ohnehin nur an zwei Stellen pro Plattenseite ab, dazu reicht meiner Meinung nach die Einstellung ohne aufgeklebte Mine mit freiem Auge nach einer Schablone bei weitem.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 10. Sep 2014, 06:49 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 10. Sep 2014, 07:26
Hallo,

ich habe bislang auch nur mit der Ortofonschablone, Dosenlibelle, Waage und Spiegel eingestellt und das klingt in meinen Ohren einwandfrei.

Vielleicht ist ein Mehraufwand nicht mehr wirklich mit einem relevanten Mehrnutzen verbunden, wenn man Bastel- und Spieltrieb nicht berücksichtigt?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Sep 2014, 07:27 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 10. Sep 2014, 08:53

raphael.t (Beitrag #6) schrieb:
um den Tonabnehmer möglichst genau auszurichten. Wonach?
Nach einer Philosophie. Es gibt andere Anschauungen mit anderen Einstellungen, die auch ihre Berechtigung haben. "Richtig" tastet ein radialer Tonarm ohnehin nur an zwei Stellen pro Plattenseite ab, dazu reicht meiner Meinung nach die Einstellung ohne aufgeklebte Mine mit freiem Auge nach einer Schablone bei weitem.


*Unterschreib*
Da eine Doktorarbeit draus zu machen halte ich für unnötig. Und gerade was die Azimuthjustage angeht habe ich eine recht strikte Meinung: der Diamant hat gefälligst gerade zu sein. Ist er das nicht, geht das System zurück, punkt. Einen Neuwagen mit ner verstellten Spur akzeptiert doch auch niemand, oder? Nur daß man beim Auto eine schiefe Spur einstellen kann, beim Tonabnehmer nicht, da man zwar die Nadel ausrichten kann, dann aber der Generator schief ist und das Kräfteparallelogramm nicht mehr stimmt.

Gruß
Andreas
sam.hain
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 10. Sep 2014, 09:56

akem (Beitrag #8) schrieb:

Und gerade was die Azimuthjustage angeht habe ich eine recht strikte Meinung: der Diamant hat gefälligst gerade zu sein. Ist er das nicht, geht das System zurück, punkt. Einen Neuwagen mit ner verstellten Spur akzeptiert doch auch niemand, oder? Nur daß man beim Auto eine schiefe Spur einstellen kann, beim Tonabnehmer nicht, da man zwar die Nadel ausrichten kann, dann aber der Generator schief ist und das Kräfteparallelogramm nicht mehr stimmt.

Gruß
Andreas


Hallo Andreas,

gibt es überhaupt einen Tonabnehmer, der dann nicht zurück geschickt werden muss? Eine gewisse Toleranz wird es doch immer geben.

Gruß,
Marc
akem
Inventar
#10 erstellt: 10. Sep 2014, 18:13
Ich hatte noch nie einen, dessen Nadel sichbar schief stand. Sowas kenne ich nur von Fotos. Als Maßstab nehme ich halt die Sichtbarkeitgrenze. Wenn man schon mit dem Auge sieht, daß die Nadel schief steht, kann da klanglich nix Gutes rauskommen und plattenschonend ist auch was anderes. Und dann einfach das Headshell verdrehen halte ich für keine Lösung.
Einen hatte ich, bei dem die Nadel verdreht war (Grado).

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 11. Sep 2014, 17:02
Hallo!

Eine sehr genaue Justage ist bei gutem Augenmaß auch ohne jede Justierhilfe ausser einer Schablone einem kleinen Spiegell möglich hier sollte man erkennen können wie der Nadelträger fluchtet.

Aber bei wenig Justagepraxis sollte man dies HJilfsmittel schon verwenden.

Man glaubt nicht was alles dabei herauskommen kann wenn man verschiedene Händler- oder auch Userjustagen einmal näher überprüft.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Sep 2014, 17:03 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 11. Sep 2014, 20:22
Doch-doch, Günther, ich gehöre zu den Gläubigen !

Mit einem kleinen Kosmetikspiegel kann man auch gut von vorne sehen , ob der TA zur Seite kippt. Manchmal ist das nocht gleich zu ermitteln, weil der Nadeleinschub oder der hochgeklappte Nadelschutz ein bißchen schief sein könnten. Haben manche SHURE- Einschübe nicht solche Abweichungen ?

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 12. Sep 2014, 14:55
Hallo!

Klappbarer Nadelschutz ist zum Zweck der Justage zumeist auch entfernbarer Nadelschutz. (-Vorsicht, nur mit ruhigen Händen und guter Feinmotorik nachmachen-)

Leider mußte ich nach diversen Erlebnissen im Bekanntenkreis deie in einem Fall auch noch durch das Drama einer abgeknickten Nadel etwas gewürzt wurde erkennen das folgende gute Ratschläge nicht so überflüssig sind wie sie im ersten Moment erscheinen mögen:

Es ist ist jeder gut beraten bei einer ernsthaften Justage nicht am -zumeist- dafür ungeeigneten Aufstellungsplatz des Plattenspielers rumzufummeln (Wandhalterung u.s.w.) sondern den Plattenspieler auf einen stabilen Tisch in genügender Höhe zu stellen und für gute Beleuchtung zu sorgen. Natürlich sollte eine Justage auch nicht im Schneidersitz oder verkrümmt kauernd vor dem Gerät erfolgen, -hier ist ein Küchentisch z.B. ideal-. Neben geeignetem Werkzeug (kleine Zange, diverse kleine Schraubendreher) Schablone und kleinem Spiegel nebst Tonarmwaage ist eigentlich nichts vonnöten, -ach ja-, eventuell vorhandene Katze vorher mit Futter versorgen-, sonst bricht der Jagdtrieb im falchen Moment wohlmöglich ungehemmt durch und man hat bei der Justage einen unwillkommenen Copiloten.

MFG Günther
david_della_rocco
Stammgast
#14 erstellt: 12. Sep 2014, 17:55
Das ist ja alles recht und gut.
Jedoch habe ich immer bedenken wie "gut" oder "schlecht" die Nadeln in dessen Trägern bzw. Systemkörper, "stehen" oder "ausgerichtet" ist.
Wer sagt uns denn das die Nadeln perfekt zum Gehäuse stehen?

Wir justieren das nach dem Gehäusekörper .

Theoretisch müsste man den Körper ignorieren und nach der Nadel selbst Einstellen.

Wir nehmen etwas als Basis zur Justage das eigentlich völlig irrelevant ist .

Natürlich ist eine Justage der Nadel selbst kaum möglich.

Bitte steinigt mich nicht.


[Beitrag von david_della_rocco am 12. Sep 2014, 17:57 bearbeitet]
akem
Inventar
#15 erstellt: 12. Sep 2014, 18:34
Es gibt durchaus Systeme, bei denen genau das nicht nur möglich sondern sogar fast alternativlos ist: z.B. Lyra oder ähnliche Konstruktionen. Auch bei den modernen Ortofon MC-Gehäusen sieht man vorne den Nadelträger ausreichend gut, um danach ausrichten zu können.
Außerdem kann man vor der Montage das System von unten anschaun und dadurch prüfen, wie der Nadelträger zum System steht. Ist der Nadelträger eines neuen Systems schief sollte man das System eh wieder zurück schicken.

Gruß
Andreas
david_della_rocco
Stammgast
#16 erstellt: 12. Sep 2014, 19:14
Nicht nur schief in beiden Richtungen (rechts-links, vorn-hinten). ....

Was ist mit der achsialen Verdrehung der Nadel, in der vertikalen?

Hhhmmmmm......


[Beitrag von david_della_rocco am 12. Sep 2014, 19:15 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 12. Sep 2014, 21:03
Nabend !

Falls Du damit meinen solltest, daß die Nadel mit ihrem u. U. nicht im rechten Winkel zur Längsachse des Nadelträgers eingeklebt wurde:

Das spielt bei einer sphärischen ( konischen ) Nadel keine Rolle. Bei allen anderen Schliffe sieht man Falschmontagen nur mit entsprechend hochauflösenden Mikroskopen. Siehe diverse Detailsfotos als Makroaufnahmen, auch hier im Forum.

Primär bei gestrippten Tonabnehmern bleibt einem nix anderes übrig, als sich am Nadelträger zu orientieren, wenn die Nadel an sich zu klein ist. Richtig schnuckelig wird es bei den filigranen Boron-Nadelträgern. Dann ist eine gute Beleuchtung und gute Augen zwingend erforderlich.

@ Günther:

Jo, die Tiere vorher durch Leckerlies und Schmuseeinheiten ablenken könnte nützlich sein !

Bei unhandlichen oder kompliziert aufzustellenden Geräten kann sehr häufig nur am eigentlichen Standort der Tonabnehmer justiert werden.

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#18 erstellt: 12. Sep 2014, 21:30

david_della_rocco (Beitrag #14) schrieb:
Wir nehmen etwas als Basis zur Justage das eigentlich völlig irrelevant ist .

Natürlich ist eine Justage der Nadel selbst kaum möglich.
Und was willst Du dann als Basis nehmen? Ich verstehe ehrlichgesagt nicht recht, worauf Du hinaufwillst.
Wir nehmen halt das, was am besten geeignet ist und zur Verfügung steht.


david_della_rocco (Beitrag #16) schrieb:
Was ist mit der achsialen Verdrehung der Nadel, in der vertikalen?
Hhhmmmmm......
Was soll damit schon sein? Sie ist halt nachteilig. So wie jede Abweichung vom Sollwert.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 12. Sep 2014, 21:34 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 13. Sep 2014, 06:49
Hallo!

@david_della_rocco

Wenn deine Bedenken bezüglich der Produktionsqualität derart groß sind und du tatsächlich nicht auf Schallplatten verzichten möchtest bleibt dir nur der Kauf gleich einer ganzen Handvoll Rundnadelsystemen eines Großserienherstellers übrig die du dann nach erfolgter Justage mit einer Testplatte überprüfen mußt. Ungeeignete Exemplare die eventuell auftauchen kannst du so aussortieren und zurückgeben.

Das erscheint mir in deiner Lage als der einige sichere Weg.

Bei den Produkten namhaftwer Hersteller hatte ich bislange eigentlich nie Probleme mit schlecht auf dem Nadelträger sitzenden Steinen, für gewöhnlich wird der Abtasttest einer der üblichen Testplatten solche Exemplare entlarven da sich hier eine ungewohnlich hohe Verzerrungsrate und schlechtes Abtastverhalten zeigen sollte, Gibt es hier nicht auffälliges gehe ich einmal von einer ausreichend korrekt montierten Nadel aus.


.....Wir justieren das nach dem Gehäusekörper.......


Nicht unbedingt, um hier Abweichungen in der Nadelträgerflucht erkennen zu können nutzt man den hier schon einigemale erwähnte kleine Spiegel.


@Wuhduh


.......Bei unhandlichen oder kompliziert aufzustellenden Geräten kann sehr häufig nur am eigentlichen Standort der Tonabnehmer justiert werden...........


Selbst ein Fat-Bob o.ä. Trümmer sollte man zur Justage abbauen, gerade an solchen "Skulpturen" passieren solche Unfälle wie der schon von mir erwähnte abgeknickte Nadelträger, bei noch exotischeren Konstruktionen würde ich hier eine "Händlerswervice-Justage" vorschlagen, wer solche Geräte anpreist und verkauft soll sie auch warten.

MFG Günther
dannewitz
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 13. Sep 2014, 08:09
Moin
Einen TR oder PV abbauen, so ein Quatsch, dauert viel zu lange und Fehler beim Neuaufbau sind möglich.
Bei hochwertigen TA und Plattenspieler kommt bei uns der Händler zur Montage, allerdings nicht bei durchrabattierten TA bis zur KG, kostenfrei und mit allem was man dazu braucht und wenn ich es möchte bekomme ich auch noch ein Meßprotokoll ausgedruckt. Allerdings gibt es bei Laumann-TA von Thakker und Co. diesen Service nicht. Nicht mal für Göld ! Alles was transportabel ist wird beim Händler kostenfrei montiert ( auch ein AT 91 wenn´s gewünscht wird ), hier muß sich Keiner einen oder zwei abbrechen !
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 13. Sep 2014, 11:34
Hallo!

Nun ja, einer Händlerjustage traue ich gerade soweit wie ich einen Fat-Bob werfen kann.Was ich da alles schon bei Bekannten die mit ihrem Equipment nach erfolgter Systemmontage beim Händler verzweifelt sind schon korrigierten mußte spricht für mich Bände.

Die wirklich abstrusen Konstruktionen mit High-End Garagenbasteltonarmen sind in meinem Freundes- und Bekanntenkreis zum Glück nicht verbreitet da ich mich hier weigern müßte dies Machwerke mit fragwürdiger Geometrie zu Justieren. Das überlasse ich doch gerne Händlern und Konstrukteuren.


......Einen TR oder PV abbauen, so ein Quatsch, dauert viel zu lange und Fehler beim Neuaufbau sind möglich........


Mit zwei linken Händen und Blindenhund im Vollzeitjob kann ich mir das ja noch vorstellen, aber sonst? Die Dinger sind recht einfach aufgebaut wo sollte da ein Fehler auftauchen?

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 13. Sep 2014, 15:46
Hallo, Günther !

Ich habe noch nie ein System an einem anderen Ort als dem geplanten Stellplatz des Laufwerkes justiert. Egal, ob es sich um eine Duale Plastikwanne oder eine 20kg-Fräse gehandelt hatte. Ich müßte nicht ganz richtig ticken, wenn ich 2x einen separaten Motor - evtl. sogar mit Stringantriebsfaden - vorab aufstellen und justieren sollte.

Wennde schleppen willst, weil z. B. ein dödeliger Klirraudio-Premium-Händler inkompetent war, dann kannste das gerne tun. Ruiniere aber bitte nicht die alternative Stellfläche mit pieksigen Gerätefüßen, sonst gibbet Mecker-mit-Ekkehard oder der Domina !

Außerdem können die fehlerhaften Justagearbeiten des Händlers ohne weiteres reklamiert werden. Da muß sich selbst der letzte überlebende Berliner Linn-Händler bei einem LP12 - evtl. mit dem Trampolin-Springseil-Extension-Paket (?) einmal richtig Mühe geben.

@ Gerd:

Wat macht Deine Sache mitta der Nähnadel, oder so ?

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 13. Sep 2014, 18:53 bearbeitet]
david_della_rocco
Stammgast
#23 erstellt: 13. Sep 2014, 18:29
Gut meine Bedenken sind sicher ein meckern auf sehr hohem Niveau.

Es ist klar das so wie wir es machen der einzige weg ist .
Ich mache es ja selber so.
Wollte nur einigen hier die Augen öffnen....

Eine perfekt Justage ist relativ.....
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 13. Sep 2014, 20:33
Hallo!


.....Eine perfekt Justage ist relativ......


Hmm, eine wirklich perfekte Justage ist eher reiner Zufall, aber eine nahezu perfekte ist problemlos machbar.


.......Wennde schleppen willst,..........


Nö, schleppen dürfen die Besitzer, oder meinst du ich würde mir so eine Zimmerskulptur reinstellen? Na ja, geschenkt vileicht für eine Weile aber sonst bevorzuge ich gute Arbeitspferde mit DD.

Ich jedenfalls würde mich weigern jemand eine Justage aus Gefälligkeit zu machen und mich dabei mit schlechten Lichtverhältnissen und unbequemer Stellung befassen zu müssen. Wenn ich schon vorbeikomme weil derjenige weder selbst zurechtkommt noch sein Händler wirklich weiß was er da eigentlich gemacht hat dann bitte nur zu meinen Bedingungen und die heißen eben stabiler Tich an dem man sitzen kann, gute Lichtverhältnisse und ausreichend ablagefläche für Werkzeug, Schablone und diverses.

MFG Günther
sandmann319
Inventar
#25 erstellt: 14. Sep 2014, 08:13
@Erik

Ich hab es aufgegeben,
mit ständig eingeschlafenen Fingern
und schlechter Seefähigkeit trotz verschiedener Brillen
ist eine Korrekte Justage nicht mehr möglich
und so macht es keinen Spaß Platten zu hören.

Gruß Gerd
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 14. Sep 2014, 08:36
Hallo!

@sandmann319

Eine Möglichkeit für dich wäre noch auf einen Plattenspieler mit T-4P Norm umzusteigen oder aber deinen jetzigen Plattenspieler mit einem T-4P-Adapter zu versehen und diesen mit einem beliebigen T-4P-System einmal richtig zu Justieren (oder auch Justieren zu lassen), dann kannst du wenigstens im begrenzten Maße Systeme tauschen und vor allem Musik hören.

MFG Günther
dannewitz
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 14. Sep 2014, 10:16
Moin Günther
Dann werfe mal kräftig, denn was ich hier so in den letzten Monaten lesen durfte ist m. V. manchmal, auch von Moderatoren, so Haarsträubend, da würde ich meinen Bäckern bitten mir den TA mit Klebosan aufs Ärmchen zu nageln, aber nicht von einen " Halbwissenden" Bekannten. Was die Qualität der Händler betrifft, ja ich habe schon Dinge gesehen, die wirklich schon sehr schlimm sind. Darunter Bärlina-Fachlaberer, Vinylfetischistische Gurus und TA-Quarktaschen. Da sach ich nur Augen auf bei der Händlerwahl und einfach mal ein bisschen Fragen! So und nu is Biergartenzeit mit oa Maß und einer zünftigen Brotzeit .


[Beitrag von dannewitz am 14. Sep 2014, 10:29 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#28 erstellt: 14. Sep 2014, 10:53
@Hörbert

Hallo Günther,
wie willst du einen Thorens TP63 Tonarm auf TP4-System umrüsten?

Gruß Gerd
juergen1
Inventar
#29 erstellt: 14. Sep 2014, 12:04

sandmann319 (Beitrag #25) schrieb:
Ich hab es aufgegeben,
mit ständig eingeschlafenen Fingern
und schlechter Seefähigkeit trotz verschiedener Brillen
ist eine Korrekte Justage nicht mehr möglich
und so macht es keinen Spaß Platten zu hören.
Das wäre aber schade.
Eigentlich muß man das System ja nur einmal justieren, für viele Jahre.

TP 63 ist halt wirklich etwas knifflig. Die Schrauben sind ja nur von unten zugänglich, so daß man das Endrohr bei der Justage immer wieder auf- und abstecken muß.

Es gibt dafür aber auch eine "Lehre", mit der es sehr einfach ist. Hab meine leider verschludert.

OT: Schon Alpha-Liponsäure probiert? Soll bei Diabetes hilfreich sein. Speziell auch gegen die neurologischen Probleme. Die sind ja wohl die Ursache für das Gefühl der eingeschlafenen Finger (?)
Gruß
Jürgen
sandmann319
Inventar
#30 erstellt: 14. Sep 2014, 12:21
@jürgen

Diese Einstellschablone von Thorens habe ich, auch benutzt,
aber es ist trotzdem nicht i.O.

Vielleicht liegt es ja auch am Acutex,bzw. AT91, habe beide, oder am Tomarm selbst.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 14. Sep 2014, 17:17
Hallo!

@sandmann319

Die Umrüstung eines TP63-Tonarmrohrs ist doch ganz einfach, es gibt einen Halbzoll-T4P-Adapter den man in die Headshell schrauben kann

http://www.amazon.de/Ortofon-T4P-Adapter/dp/B006TCIPSC

Das Ding mußt du mit einem beliebigen T-4P-System ein einziges Mal justieren (lassen) und dann kannst du die T-4P-Systeme wechseln wie die Unterhosen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 14. Sep 2014, 18:10
Nabend !

Was soll denn ein öder T4P-Adapter an dem relativ leichten Tonarm ? Die T4P-Systeme sind schon kritisch genug in der Bauhöhe bei Verwendung so eines Adapters, der außerdem in dem meisten Fällen auch noch wackelige Kontaktbuchsen hat. Gerd wird auch keine Lust haben, eine dünnere Tellermatte zu besorgen, falls sein Vorrat an Schrauben und Distanzplättchen nicht ausreichen sollte.

An den Arm gehört ein MM-System mit einer relativ hohen Nadelnachgiebigkeit aus der Retro-Winntasch-Ecke:
AT-20SLA, DR500LC
AKG R.I.P.,
ELAC ESG794 oder 796 oder EMM-Serie mit vdH-Nadel (180?),
Nagaoka MP-300,
Ortofon VMS mit FL-Nadel,
Ortofon 540MKII-was-früher-mal-X-gekostet hat.

AT-91 -> Tonne !
Acutexe -> Marsilio bzw. Tywin glücklich machen !

Schon nicht nur Deine Augen, sondern auch Deine Nerven !

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#33 erstellt: 14. Sep 2014, 18:11

sandmann319 (Beitrag #30) schrieb:
@jürgen

Diese Einstellschablone von Thorens habe ich, auch benutzt,
aber es ist trotzdem nicht i.O.
Meinst Du wirklich eine Schablone, also einen Karton/Papier mit ein oder zwei Nullduchgängen? Das wäre ja was anderes als eine "Lehre".
Lehre ist das dreidimensionale Kunststoffteil, auf das man den meist ausgebauten Tonarm drauflegt. Mit Kerben, Kanten etc. zum Peilen. Lehre ist wesentlich einfacher zu bedienen.
edit: Sowas wäre eine "Lehre":


Und was genau ist eigentlich nicht in Ordnung? Hast du Verzerrungen?
Oder nur Abweichung der gegebenen Justage zu irgendeiner Schablone bemerkt? Letzteres hätte erstmal garnichts zu bedeuten. Könnte auch einfach daran liegen, daß der Schablone eine andere Geometrie zugrunde liegt.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 14. Sep 2014, 18:35 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#34 erstellt: 14. Sep 2014, 21:48
@Erik

Acutex ist im Biete-Bereich schon eingestellt,
AT91 mit EPO-E Nadel kommt morgen wieder drauf,
wenn ich dann endgültig Genervt bin, kommt erst der Hammer und dann die Tonne.

Und irgendwas aus der Retro-Ecke oder gar ein restlos überteuertes Ortofon VM-Silber und dergleichen, schon gar nicht,
ich bin keine 40 mehr und irgendeiner vom Sozialamt braucht sich nach meinem Ableben nicht daran erfreuen.

@Jürgen

die richtige Original Lehre von Thorens, die damals bei dem Dreher dabei wahr.
Papierschablone natürlich auch,
und ja, es sind Verzerrungen, Verzischelungen usw.
Es gibt keinen fasst keinen Sänger oder Sängerin bei der aus einem einfachen "S" nicht mindestens ein "ß" wird,
aus Siegen wird ein ZZZZZZZigen usw. je nach dem womit ich Justiere.


Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 14. Sep 2014, 21:56 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 15. Sep 2014, 17:25
Hallo!

@Wuhduh

Meine güte Erik, kaufst du deine T-4P-Adapter bei einem Mitarbeiter der Berliner Recyclinghöfe oder wieso haben die Wackelkontakte? Im übrigen ist der Thorensarm höhenverstellbar.

Bei zwei meiner entfernteren Bekannten funktioniert genau so eine Lösung seit geraumer Zeit, nach einer einmaligen besonders peniblen Justage können sie so trotz körperlichen Behinderungen die Systeme selbst wechseln und sind nicht mehr auf andere angewiesen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#36 erstellt: 16. Sep 2014, 06:18
Moin, Günther !

Ich verschwende grundsätzlich nicht meine kostbare Lebenszeit und -energie vor oder auf Recyclinghöfen. Nebenbei bemerkt ist die Entsorgung und / oder Verwertung von Abfall im Land Berlin anders strukturiert als im Wilden Westen.

Wenn die Pins eines T4P-Systems und die Kontaktösen des Adapters Toleranzen haben, die schon beim Einschieben Wackler zeigen, dann hilft auch nicht die Fixierschraube, die nur das Herausrutschen des Systemes verhindern soll. Ich bin diesbzgl. nicht kompromißbereit. Normale Kontakthülsen müssen bei mir auch fühlbaren Grip haben.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 16. Sep 2014, 17:15
Hallo!

Solche Konstrukte wie du sie beschreibst sind mir bislange noch nicht untergekommen. Hast du da eine besonders "günstige" Charge erwicht die eigentlich im Schrottcontainer landen sollte und irgendwie ihren Weg ins Netz gefunden hat?

Die Shure- und Ortofon-T4-P Adapter die ich kenne sind grundsolide Konstrukte die keine Ausfälle oder Wackler produzieren.

Wie? Berlin als Vorreiter der Nation hat keine R-Höfe? Schande über euch, -ich bin tief enttäuscht-, wieder einmal ein Beispiel wie diese dekadenten Hauptstädter uns Provinzbürger im Gegen stehen lassen.

MFG Günther
Marsilio
Inventar
#38 erstellt: 16. Sep 2014, 18:29

Wuhduh (Beitrag #32) schrieb:
Nabend !

Acutexe -> Marsilio bzw. Tywin glücklich machen !

MfG,
Erik


Erik, was soll'n das jetzt wieder? Ich habe mit meinem Acutex nun mal Glück gehabt, mein Schwager ebenfalls. Und ja: Mit dem Sonus Gold Blue, dem Acutex und dem V15V (mit neuer SAS-Nadel!) habe ich nun mal einige Vintage-TA, die mir klanglich sehr zusagen. Aber mit dem 2M Blue gibt's bei mir auch was Aktuelles - und wenn meine aktuelle Baustelle Bandmaschine endlich beendet ist und das Sparschweinchen wieder zugenommen hat wird dieser TA mit der Black-Nadel aufgerüstet.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 16. Sep 2014, 18:34 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#39 erstellt: 16. Sep 2014, 21:20
Nabend, Manuel !

Das war diesmal und ausnahmsweise weder destruktiv noch abwertend gemeint, sondern m. E. ein vernünftiger und nützlicher Vorschlag.

Soweit ich die Threads verfolgen konnte, hat Gerd aktuell ZWEI funktionstüchtige Acutex. Schon in der Bibel steht : " Drum erlöse uns von dem Bösen .... "

Gleich 3 Analogies könnten befriedigt werden:
Gerd kann sich von den Acutex befreien und kauft sich für seinen TD147 , der höchstwahrscheinlich nicht die Ursache für den Frust ist, endlich eine vernünftigen TA.

Tywin und Du als zufriedene, fast schon glückliche, Betreiber eines Acutex können sich jeder mit einem Ersatzsystem bevorraten. Auch NOS-Systeme sind nicht frei von theoretischen Kanalausfällen oder Zzzt-Bumm-Knickknack-Nadeln.

Der ominöse Italiener bleibt außen vor und kann bis an sein Vorratsende weiter sein Zeug verkaufen, umtauschen, was auch immer. Hat schon genug verdient mit dem alten Kram !

Du KANNST Dich bevorraten, MUSST aber nicht. Meine subjektive Meinung zu dem Acutex und dem Sonus ist relativ unwichtig, aber unverändert.

,
Erik
Marsilio
Inventar
#40 erstellt: 16. Sep 2014, 22:29
@Erik:

Und nein, ein zweites Acutex kaufe ich sicher nicht - das habe ich damals als Backup für mein Sonus gekauft. Heute ist das Sonus das Backup vom V15, das Acutex wiederum das Backup vom M75MB. Und eigentlich habe ich da auch noch eine Ersatzbank für die Backups: ADC QLM, Philips GP400, Ortofon VMS20E II... Voll gaga...

Wobei: Wenn ich sehe was da andere kistenweise haben ist das ja absolut ehefrauundbeziehungskompatibel.

Gute Nacht
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 16. Sep 2014, 22:31 bearbeitet]
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