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Nochmal Justage.

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TheFacer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Okt 2014, 23:32
Hallo,
ich weiß - das Thema ist ziemlich ausgeleiert und es gibt sehr viele Threads hier im Forum...
aber ich habe trotzdem nochmal eine Frage zur Justage, die mir einfach nicht aus dem Kopf geht. Wenn ich die IEC-Schablone verwende... Dann setze ich den Tonarm auf den äußeren Nullpunkt und überprüfe die Ausrichtung. Wenn das System im Uhrzeigersinn verdreht ist, dann System nach hinten schieben - ansonsten andersrum. Dasselbe auch am inneren Nullpunkt... ? Oder nicht? Denn hier im Forum finde ich einige Threads, in denen das behauptet und geschrieben wird. Allerdings wird in der PhonoPhono-Anleitung Klick unter "Justage des Überhanges Punkt B" beschrieben, dass man bei Tonarmen mit Langlöchern nur einen der beiden Punkte justieren kann... Ich habe einen Dual 704. Der bestizt meines Wissens keinen drehbaren Tonarmkopf oder?.... Denn laut dieser Seite, kann man die Punkte A und B nur mit einem drehbaren Tonarmkopf justieren... Was ist denn nun richtig und was ist falsch?

Außerdem: Muss der Tonabnehmer genau gerade in der Headshell sitzen? Oder kann man ihn irgendwie hindrehen in den Langlöchern? Habe nämlich gelesen, dass man den Tonabnehmer parallel zum Tonkopf oder Headshell nur nach vorne und hinten schieben soll... Als ich die Justage durchgeführt habe, habe ich allerdings teilweise auch nur eines der beiden Langlöcher nach vorne bzw. nach hinten verschobene - sozusagen verdreht. Sollte man das also nicht machen?
---> Wenn der TA also parallel und "gerade" im Headshell sitzen soll, dann würde doch diese Art von Vorgehen
Am äußeren Nullpunkt drehen, am inneren schieben.
nicht korrekt sein, wenn man nichts "drehen" darf - oder? (Dieses Zitat habe ich aus einem anderen Thread gezogen)

Ich hoffe, dass ich mit einer erneuten Threaderöffnung niemanden verägern werde...

Ich bedanke mich im Voraus für Hilfe!

Grüße

Daniel


PS:
Während der Justage ist mir aufgefallen, dass der Tonarm ganz ruhig und ohne Drang nach außen verweilt. Eigentlich müsste das AS den Tonarm doch zur Stütze hin "treiben"... Wenn auch langsam. Leider war da keine Kraft zu spüren oder zu sehen. (AS war auf 1,8 eingestellt) Ist das normal?


[Beitrag von TheFacer am 08. Okt 2014, 23:36 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 09. Okt 2014, 06:48
Hallo,

Es gibt für die Montage von 1/2-Zoll-Systemen von Dual eine kleine Lehre, es sind auch einige Markierungen auf dem TK, siehe

http://dual.pytalhost.eu/604/604-08.jpg

Weiterhin: wenn der Tonarm ausgependelt mit Auflagekraft 0 und Lift unten "schwebt" sollte er bei Antiskating "0" stehen wie eine eins.

Erhöhe ich AS auf 0,5 sollte der Tonarm sanft zur Stütze laufen, wenn nicht mal die AS-Vorrichtung anschauen, siehe Serviceheft:

http://dual.pytalhost.eu/704s/

hierzu vor allen Dingen: http://dual.pytalhost.eu/704s/704s-12.jpg

Peter
TheFacer
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Okt 2014, 07:53
Danke schon mal für die Antwort. Allerdings läuft mein 704er mit einem Acutex 412. Das mit der Vorrichtung für Dual funktioniert ja demnach nicht bei mir, oder? Das müsste doch nur mit den Original-System der Dual-Dreher funktionieren. Wenn das nicht der Fall ist, dann danke für den Tipp!

Allerdings würde mich meine Frage von oben trotzdem interessieren zwecks des Ablaufs mit Internetschablone. Wegen Drehen und Schieben. Ob man überhaupt "verdrehen" darf und wo und wann man verschiebt etc... Oben habe ich es beschrieben.

Besten Dank!


[Beitrag von TheFacer am 09. Okt 2014, 08:05 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 09. Okt 2014, 08:33
Moin, Daniel !

Die DUAL-Lehre kann für die meisten TA auf dem Markt verwendet werden. Es ist aber nur eine 1-Punkt-Justage, die lt. Herstellerangabe angeblich ausreichen wird. Da gibt es unterschiedliche Meinungen.

Bei den 2-Punkt-Schablonen muß erst der innere Punkt justiert werden und dann der äußere. Eventuell noch einmal ein Kompromißabgleich zum inneren.

Eine verständliche Anleitung zum TA-Verschieben wirste irgendwo finden. Evtl. sogar eine Kopie von der Anleitung zu den Schön-Schablonen.

Das Verkanten eines TA funktioniert nur, wenn die Schrauben etwas dünner sind als die Öffnungen am TA. Es ist nur ein Spielraum von Zehntelmillimeter erforderlich. Manchmal sind die Schraubenköpfe zufälligerweise " passend aber zu groß " für die Schlitze im DUAL-Headshell und dann kann der TA auch nur schwerlich oder gar nicht verkantet werden.

MfG,
Erik
Vinuel
Stammgast
#5 erstellt: 09. Okt 2014, 08:46
Muss der TA wirklich verdreht werden? Das Headshell ist ja schon angewinkelt, damit sollte der Kröpfungswinkel theoretisch berücksichtigt sein (es sei denn, der TA ist von Werk aus so aufgebaut, dass der Nadelträger leicht schief guckt, oder die Löcher für die Schrauben sind nicht richtig symetrisch).

Ich würde bei der Justage nur dann den TA verdrehen, wenn die Justage durch das Verschieben nicht gelingt (einer der Punkte ist immer leicht falsch, während der andere perfekt passt).
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 09. Okt 2014, 08:58
Hallo,

ähn... nö, das passt für alle Systeme mit 1/2-Zoll-Montage.

Warum soll das nur mit original-Systemen passen, die zu der Zeit auch noch mit Dual-Klick (also sowieso passend) ausgeliefert wurden?

Peter
TheFacer
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Okt 2014, 09:13
Hmmm okay. Das ist ja aber mein Problem. Die "Anleitungen" einiger User hier aus dem Forum stimmen z.b. nicht mit der Anleitung überein, die ich im Eröffnungspost verlinkt habe. Deswegen ja meine Verwirrung...


Aber danke für die Antwort Erik!

Ich habe mal ein Foto von der Justage am äußeren Punkt und am inneren Punkt gemacht + zusätzlich von den endgültigen Schraubenpositionen. Ich hoffe, man kann einigermaßen was erkennen... Ich hatte gestern Abend keine andere Mine zur Hand... Kann man das so durchgehen lassen?

Man muss halt eventuell ranzoomen damit man auf den Fotos die Mine sieht. Mit dem Auge hat man es deutlicher gesehen
1_Fotor
2_Fotor

Und hier noch die Verschraubung
3
TA ist also bei mir nicht prallel zum TK. Die hintere Schraube ist weiter hinten als die vordere...

Danke


[Beitrag von TheFacer am 09. Okt 2014, 09:18 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 09. Okt 2014, 10:19
@ Peter:

Vermutlich werden manche TA wegen ihrer Bauhöhe nicht zwischen die Ebenen der Lehre passen. Dazu und zu den T4P-Adaptern kann ich nichts detaillierteres sagen.

@ Daniel:

Na ja, schon recht ordentlich geworden. Sieht abartig aus, aber wenn letztendlich die Abtastung befriedigend ist, solltest Du es so lassen. Ich benutze gerade auch einmal wieder die IEC-Schablonski von Vono Labs.

MfG,
Erik
TheFacer
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Okt 2014, 10:44
@ Erik

Was meinst du mit "sieht abartig aus"? Im negativen Sinne?

@ Peter

Ohje, tut mir Leid... Das AS funktioniert einwandfrei... Habe den Lift nicht beachtet. Der war oben... Klar, dass es dann nicht geht. Aber danke für den Hinweis!


[Beitrag von TheFacer am 09. Okt 2014, 11:14 bearbeitet]
TheFacer
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Okt 2014, 17:47
So, ich hab das ganze jetzt nochmals probiert mit der Audio-Schablone... Allerdings hab ich es einfach nicht hinbekommen, dass bei beiden Punkten Parallelität herscht. Kann das denn wirklich sein, was Phonophono hier schreibt?

Tonarme mit Langlöchern im Tonarm-Kopf bieten als Ein- flussgröße einzig den Überhang an. Damit können Sie nur auf einen Punkt (A oder B) justieren.


Ich habe im Forum gelesen, dass man, falls es nicht gelingt an beiden Punkten auszurichten, am besten den Punkt weiter innen korrekt zu justieren. Das habe ich jetzt mal gemacht. Leider sieht es halt am äußeren Punkt nicht sehr rosig aus. Hier mal die Bilder (Achtung: beim äußeren Punkt den Schatten (rechts) nicht mit der Mine verwechseln)

Was meint ihr dazu?

außen

innen

1_Fotor

Besten Dank für eure bisherige Hilfe!
Tywin
Inventar
#11 erstellt: 09. Okt 2014, 21:06
Hallo,

der Tonabnehmer muss nach Schablone ausgerichtet werden und nicht die Vorrichtung in die der Tonabnehmer geschraubt wird.

VG Tywin
Ka6E
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Okt 2014, 23:47

TheFacer (Beitrag #1) schrieb:
Hallo,
ich weiß - das Thema ist ziemlich ausgeleiert ...


Ohne Anti-Skating machst Du Dir die Platten kaputt. Zum anderen hatte ich nie auch nur einen Dual, deren ich viele besaß, welcher einen schiefen Tonabnehmer brauchte, um zur Schablone zu passen. So krumm wie Du zeigst ist das mal gar nichts. An einem kaffeefreien Tag geht das sicher besser. Längere Bleistiftmine verwenden, aber auch wirklich kantig an den TA anbringen, und dann mit leichter Hand die Schräubchen drehen. Ggf mit Nagellacktröpchen verpampen, wenn fertig. +/- 1° ist ziemlich egal.
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 10. Okt 2014, 01:14
Moin !

@ Ka6E:

Zur Erinnerung: Dieser Dual-Schlitten wird von unten in das Oberteil am Tonarm eingerastet und verriegelt. Man kommt also nicht direkt an die Schraubenköpfe heran, was die Montage noch umständlicher macht als bei den Thorens-Rohren.

@ TheFacer:

Bild 2 sieht jetzt mit der Audio-Schablone schon gut aus. Laß' es so und mache erstmal eine Hörprobe.

MfG,
Erik
Titanist
Stammgast
#14 erstellt: 10. Okt 2014, 04:09
Also Sorry, aber dass ein TA so krumm in ein Headshell eingebaut werden muss, hatte ich in 25 Jahren Audio-Service noch nie. Meiner Meinung nach stimmt da nach wie vor was nicht.
Meine Vermutung(!) ist, dass evtl. der Überhang grundsätzlich falsch eingestellt ist.
Ich habe selbst einen Dual 731Q mit dem 1/2-Zoll-Adapter, der auch einen TK mit Langlöchern hat. Damit lassen sich beide Punkte auf der Audio-Schablone bezügl. Parallelität perfekt in Übereinstimmung bringen.
Und dann sitzt auch der TA fast parallel zum TK.
Außerdem kann man in den TK ja auch die älteren Dual Clipsysteme einhängen. Und die lassen sich dann gar nicht verdreht einbauen und stimmen trotzdem.

Edit:
Sind die verwendeten Schablonen selbst gedruckt?
Wenn ja, wurde auf maßhaltigen Ausdruck geachtet, also die Druckerskalierung abgeschaltet?
Bitte die Schablone mal diesbezüglich mit einem Lineal überprüfen!

VG
Günter


[Beitrag von Titanist am 10. Okt 2014, 04:59 bearbeitet]
Ka6E
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 10. Okt 2014, 07:42

Wuhduh (Beitrag #13) schrieb:

@ Ka6E:
Zur Erinnerung: ...


Deshalb der Tipp, die Schrauben "mit leichter Hand" anzuzwirbeln, am Ende wenn fertig - heisst weniger kaputt als jetzt, mit Nagellacktröpfelchen verpampen, erst dann "fest"schrauben. Damit die Justage nicht wegflippt, weil wer auch immer den Schlitten vorher, bei vergeblichen Versuchen schon verquetscht hatte. Wer DUAL kennt weiss was ich meine ...
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 10. Okt 2014, 07:53
Ich weiß' was Du meinst .... trage aber keinen Nagellack.
Albus
Inventar
#17 erstellt: 10. Okt 2014, 09:06
Tag,

ich schlage zur praktischen Lösung des gezeigten DUAL-Problems - was es ist - vor: Auf der gegebenen Schablone markiere man die Nullpunkte bei 63,1 mm innen und für außen bei 119,2 mm; alsdann richte man den Tonabnehmer im DUAL-Halter aus. Sollte sich dabei eine leichte Einwinkelung des Tonabnehmers ergeben - das ist bei genauer Arbeit in Ordnung.
Grundlage: Für die Modelle 701 und 704 liefert DUAL keine zweifelsfreien Tonarmdaten; im Service Manual des 704 lautet der Kröpfungswinkel auf 26°4' (d.i. 26.066°), dagegen in der BDA lautet der Kröpfungswinkel 25°20' (d.i. 25.33°). Zusammen mit den Daten für die effektive Länge (222 mm) und dem DUAL-typischen Achsabstand von 203 mm ergeben beide Fälle nur Unbrauchbares. Vergleichsweise angesehene weitere DUAL-Modelle, es gibt ja reichlich davon, zeigt, dass mit tatsächlich folgenden Daten zu rechnen ist, praktisch zu realisieren ist: Effektive Länge 221 mm, Überhang 17,8 mm, Kröpfung 24,4°, daraus die Nullpunkte (Löfgren A) bei innen 63,1 mm, außen 119,2 mm, wie oben anhand gegeben. Die Bruchteilsgenauigkeit der praktischen Einrichtung genügt.
Man beginnt mit dem Überhang innen, der ist auf Passung bei 63,1 mm zu bringen, die Kröpfung wird zuerst dort mit angepasst. Alsdann wird diese Einstellung von Überhang und Kröpfung im Punkt 119,2 mm kontrolliert. Gibt es Abweichungen, dann eben anpassen.
Also, kurz: Irgend beliebige Schablonen ignorieren, tatsächlich nach 63,1 mm/119,2 mm einrichten.
Gute Verrichtung. Und, DUAL hat auch noch stets nur mit Wasser ge...

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Okt 2014, 09:07 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#18 erstellt: 10. Okt 2014, 10:33

TheFacer (Beitrag #1) schrieb:
Allerdings wird in der PhonoPhono-Anleitung Klick unter "Justage des Überhanges Punkt B" beschrieben, dass man bei Tonarmen mit Langlöchern nur einen der beiden Punkte justieren kann... Ich habe einen Dual 704. Der bestizt meines Wissens keinen drehbaren Tonarmkopf oder?.... Denn laut dieser Seite, kann man die Punkte A und B nur mit einem drehbaren Tonarmkopf justieren... Was ist denn nun richtig und was ist falsch?
Diese PhonoPhono-Anleitung wirfst Du am besten gleich in den Müll. Das ist ja alles ganz konfus und zum großen Teil auch noch falsch.
Bei jedem Tonarm mit Langlöchern kann man auch den Winkel verändern. Da ist genug Spiel für ca. 3Grad in jede Richtung. Und man muß auch den Winkel ändern. Gerader Einbau ist nur bei Einstellung auf Originalgeometrie möglich.
Einstellung nur auf einen Punkt, und dann den anderen ignorieren, so wie in der Anleitung beschrieben, ist vollkommener Blödsinn.

Hier eine Schablone mit hoffentlich verständlicher Anleitung. Mit Nullpunkten nach Schön; welcher besser sind als die Standardpunkte 66/121; und wahrscheinlich auch besser zu deinem Arm passen, so daß geringerer Schiefstand auftritt: Schablone nach Schön
edit: (Aufpassen daß Du nicht auf den Downloadlink gehst, bei dem eine .exe zum Runterlade angeboten wird.)
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 10. Okt 2014, 10:36 bearbeitet]
Ka6E
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 10. Okt 2014, 11:53

juergen1 (Beitrag #18) schrieb:
Gerader Einbau ist nur bei Einstellung auf Originalgeometrie möglich.


Ja, will man das denn etwa nicht?

http://www.stereophi..._geometry/index.html

Meine DUAL bekam ich eigentlich immer mit einer damals in einer Hobbyzeitschrift veröffentlichten Schablone eingestellt.

Nun lese ich oben, es kommt auf 0.5° an, und - selbst im Optimum liegen die Verzerrungen gut und gerne über 1% K2. Damals hat es mir aber sogar gefallen, mir über 0,001% versus 0.0001% Verzerrungen im selbstverwickelten RIAA-Pre schlaflose Nächte zu bereiten, versteht sich mit der LP als Signalquelle.

Man kann doch auch froh sein, dass das sinnlose, völlig hirnverbrannte Streben von damals zu Ende ist.

Allerdings, schon aus bloß ästhetischen Gründen würde mir ein TA wie oben gezeigt verwinkelt eingebaut die letzten Haare grau machen.
juergen1
Inventar
#20 erstellt: 10. Okt 2014, 12:05

Ka6E (Beitrag #19) schrieb:

juergen1 (Beitrag #18) schrieb:
Gerader Einbau ist nur bei Einstellung auf Originalgeometrie möglich.

Ja, will man das denn etwa nicht?
Nicht unbedingt. Manchmal sind Fremdgeometrien besser. Oder man kennt die Originalgeometrie nicht, da die Daten nicht veröffentlicht wurden..

Und falls man auf die Originalgeometrie einstellen will, geht das nur mit den Originalnullpunkten.
Gerader Einbau mit einem einzelnen Fremdnullpunkten, so wie von PhonoPhono empfohlen, ist vollkommener Blödsinn.
Gruß
Jürgen
TheFacer
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 10. Okt 2014, 12:58
Also - Ich werde mich jetzt nochmal ransetzen. Ich werde erstmal die Schön-Schablone ausprobieren. Falls die nicht hinhauen sollte, zeichne ich mir die Nullpunkte, die Albus vorgeschlagen hat, ein und probiere es damit. Ich werde Bericht erstatten.
Aber erstmal vielen Dank für eure Hilfe und Kommentare!

Bis dahin...
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 10. Okt 2014, 14:06
Salute !

Wo izz denn Marsilio mit seinem wissenden

Übrigens meinte ein kompetenter Pro-Ject-Händler, daß seine nachgerüsteten Systeme seltsamerweise nur mit der beiliegenden Schablone vernünftig justiert werden können. Diverse andere mußte er wieder beiseitepacken.

MfG,
Erik
TheFacer
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 10. Okt 2014, 14:08
So... Ging schneller als gedacht. Ich habe es jetzt mit der Schön-Schablone versucht. Das erste mal, dass die Mine mit den Linien auf beiden Punkten einigermaßen übereinstimmt. Auch der TK ist diesmal von der Parallelität zu den Linien und zu TA besser. Allerdings ist die Verschraubung ziemlich weit nach hinten geraten... Ich habe öfter gelesen, dass es ziemlich mittig die korrekte Position liegen sollte. Ist das trotzdem in Ordnung?

Schaut's euch einfach mal an hier die Bilder. Passt das nu?

1
2_Fotor
3

Ich hoffe, man kann alles erkennen. Die Linien sind ja bei der Schön-Schablone ziemlich eng beieinander...


[Beitrag von TheFacer am 10. Okt 2014, 14:09 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 10. Okt 2014, 14:23
Schraubenposition izz total egal.
TheFacer
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Okt 2014, 14:30
Okay... Und wie siehts vom Rest her aus? Von der Verdrehung bzw Parallelität zum TK und der Parallelität zu den Linien am Innen- und Außenpunkt?
sandmann319
Inventar
#26 erstellt: 10. Okt 2014, 17:37
Bleistiftmine falsch angebracht, sollte am Korpus des Systems mit Tesa befestigt werden.
An der Schräge zwischen Montageplatte und Nadelträger, nur da stimmt es dann,
vorne vor der Nadel ist der Kunststoff zu unterschiedlich.
Ich weiß, elendige Fummelei.

Gruß Gerd
TheFacer
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 10. Okt 2014, 17:43
Och nö... Aber wie bekommt man die Mine dort denn bitte genau parallel befestigt?... Da hat man ja keinerlei Anhaltspunkte oder Druckpunkte, wo man die Mine gegenpressen kann?

Gruß und Danke
sandmann319
Inventar
#28 erstellt: 10. Okt 2014, 17:57
Da ist doch der Doppelsteg, da wo der rote Nadelträger am grauen Korpus anliegt.

Oben die kleine Platte zum anschrauben,
dann kommt der Doppelsteg
und danach der Nadelträger.

Schau einmal hier
Link
Post 684


[Beitrag von sandmann319 am 10. Okt 2014, 18:05 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#29 erstellt: 10. Okt 2014, 20:55

TheFacer (Beitrag #23) schrieb:
So... Ging schneller als gedacht. Ich habe es jetzt mit der Schön-Schablone versucht. Das erste mal, dass die Mine mit den Linien auf beiden Punkten einigermaßen übereinstimmt.
Was allerdings nicht an der Schön-Geometrie liegt. Grundsätzlich kann man jeden Tonarm auf beliebige Nullpunktpaare ganz exakt einstellen.
Wenns diesmal besser geklappt hat, liegts an deiner richtigen und sorgfältigen Vorgehensweise.

Soweit ich erkennen kann, wärs so in Ordnung.
(Vorausgesetzt die Minenbefestigung ist wirklich parallel,was ich nicht beurteilen kann)
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 10. Okt 2014, 21:12 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#30 erstellt: 10. Okt 2014, 21:44

Soweit ich erkennen kann, wärs so in Ordnung.
(Vorausgesetzt die Minenbefestigung ist wirklich parallel,was ich nicht beurteilen kann)


Nö, ist sie nicht.
Ich hatte selber zwei von diesen Acutexen, einen davon könnt ihr auf den Bildern im Link sehen,
hatte die Bleimine auch erst vorne an der Nadel angebracht, als das zweite dann kam, nur Nadel getauscht
und erneut mit Bleimine nachgemessen
und siehe da, beide Punkte stimmten nicht mehr,
erst als ich die Bleimine am Korpus befestigt hatte bekam ich die richtige Einstellung.

Aber wenn es so wirklich gut klingt, auch im Innenbereich der Schallplatte, dann würde ich es so lassen.

Gruß Gerd
TheFacer
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 11. Okt 2014, 03:01
Okay alles klar. Das heißt ich setze die Mine an dem Doppelsieg des Korpus an oder? Dann werde ich die Parallelität dort nochmals prüfen und dann eventuell korrigieren! Danke für den Hinweis!

Eine Sache zu deiner Untersuchung der Acutex-Systeme... Kann deine Feststellung nicht einfach auch daran liegen, dass die neu eingebaute Nadel einfach nicht genau so sitzt wie die alte? Das müsste ja nicht zwangsweise bedeuten, dass die Schrägen vor der Nadel nicht zuverlässig sind oder? (Ich möchte deine Aussage nicht anzweifeln - ich werde das mit dem Korpus auch gerne testen und ausprobieren... Ist alles einfach interessehalber )

Ich werde wieder berichten sobald ich mit der Mine am Korpus justiert habe.
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 11. Okt 2014, 03:26
Moin, Daniel !

Soweit ich mich an die vielen Postings zu den Acutex erinnern kann, wurde u. a. auch ein erheblich schiefstehender Nadelträger gemeldet und als Bild dargestellt. Ein Umtausch war möglich.

Man kann einen schiefstehenden Nadelträger nur im begrenzten Rahmen durch eine Justage ausgleichen. Es muß angenommen werden, daß die Kanalbalance sich immer verschlechtert. Das ist konstruktionsbedingt durch das Wandlerprinzip so.

Fertigungsausreißer gibt es überall. Auch von mehreren Ortofon Rondo Red habe ich gehört. Eigentlich könnte bei Einzelbestellungen schon der Großhändler kundenfreundlich sich die Nadel präventiv anschauen, sofern die Verpackungsart es zuläßt. Das wird in den meisten Fällen aber eine Wunschvorstellung in der heutigen Zeit bleiben.

MfG,
Erik
ParrotHH
Inventar
#33 erstellt: 11. Okt 2014, 08:37

Wuhduh (Beitrag #32) schrieb:
Soweit ich mich an die vielen Postings zu den Acutex erinnern kann, wurde u. a. auch ein erheblich schiefstehender Nadelträger gemeldet und als Bild dargestellt. Ein Umtausch war möglich.


Einmal hin (Erstlieferung):
Acutex 412 STR Oben

Einmal her (Ersatzlieferung):
Acutex 412, 2. Versuch

Das zurück zu schicken fiel mir nicht schwer.

Parrot
Tywin
Inventar
#34 erstellt: 11. Okt 2014, 08:54
Na, immerhin haben sie Dir das gleiche System nicht nochmal geschickt

Ich hätte dem Händler die Bilder gemailt und dafür einen Preis-Abschlag von 30 Euro angeboten um die Systeme zu behalten. Sicher hat die lange auf der Seite liegende Lagerung für die leichte Schiefstellung des Nadelträgers gesorgt.
TheFacer
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 11. Okt 2014, 09:17

Man kann einen schiefstehenden Nadelträger nur im begrenzten Rahmen durch eine Justage ausgleichen. Es muß angenommen werden, daß die Kanalbalance sich immer verschlechtert.


Naja okay das mit den Nadelträgern ist so eine Sache. Ich wusste, dass ich das Risiko eingehe. Meine steht jedenfalls nicht schief.

Außerdem hat Gerd doch gar nichts über eine schiefstehende Nadel geschrieben? Lediglich, dass die Justage nach dem Nadelwechsel an den "unzuverlässigen" Kanten vor der Nadel plötzlich nicht mehr stimmte. Oder willst du ausdrücken, dass die neue Nadel Schiefstand hatte?
Dann wären es ja aber nicht die Kanten die nicht 100% parallel sind, sondern es läge an der Nadel dann wäre ich ja fein raus und meine Justagr würde trotzdem stimmen.

Ach und nochmal an Gerd: hast du denn zur Befestigung den Doppelsteg am grauen Korpus verwendet - sehe ich das richtig?
sandmann319
Inventar
#36 erstellt: 11. Okt 2014, 11:12
@TheFacer

Hallo Daniel,

nicht Aufregen und nicht verrückt machen lassen,
was das mit den schiefen Nadeln hier jetzt soll, weis ich auch nicht.
Du hast davon ja nichts geschrieben und ich auch nicht.


Ach und nochmal an Gerd: hast du denn zur Befestigung den Doppelsteg am grauen Korpus verwendet - sehe ich das richtig?


Ja, das ist richtig.

Die Spitze am roten Nadelträger ist zu unsauber und ungenau,
noch ein kleiner Tipp:
bei der ausgedruckten Papierschablone hast du ja zwei Punkte wo die Nadelspitze abgelegt werden soll,
wenn du mit einer Nadel (Nähnadel/Sicherheitsnadel) dort jeweils ein kleines Loch reinmachst,
dann rastet die Abtastnadel beim einstellen dort ein
und du hast garantiert den richtigen Punkt erwischt, erleichter die Sache wesentlich.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 11. Okt 2014, 11:12 bearbeitet]
TheFacer
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 11. Okt 2014, 11:59
Alles klar, dann passt das ja. Danke Gerd. Werde es die Tage am Korpus probieren und die Abweichung analysieren.

Aber trotzdem eine Frage noch (sorry, falls ich so auf dem Thema rumeier): Die Kanten vorne mögen ungenau sein - glaub ich dir sofort. Aber... Wenn du die Nadel ersetzt hast, sollte sie prinzipiell doch gleich positioniert sein... eben wie die alte Nadel oder? Dann müsste doch die Justage immer noch stimmen? (klar, die Justage ist ungenau und falsch an den Stegen... Aber trotzdem müsste doch das gleiche Ergebnis dabei rausspringen nach dem Nadeleinschub (vorausgesetzt die Position der neuen Nadel ist exakt dieselbe)... Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaub dir die Ungenauigkeit sofort. Allerdings ergibt deine Begründung keinen Sinn für mich... Die Stege sind ungenau; bleiben aber auch noch ungenau nach dem Nadeltausch und die Justage müsste doch dasselbe Ergebnis erzielen!? Falls sich die Position der Nadel nach dem Tausch leicht ändert und eine Justage sowieso nochmals erforderlich ist, so müsste eine erneute Justage doch auch beim Steg des Korpus erfolgen...!? Dann könnte man aber laut deiner Begründung aber ebenfalls behaupten, dass der Korpus ungenau ist?

Der Text ist wohl ziemlich verwirrend. Ich hoffe trotzdem, dass du irgendwie verstehst was ich meine

Hättest du geschrieben, dass du mit derselben Nadel, sowohl mit der Mine an den Kanten als auch am Doppelsteg des Korpus, die Justage durchgeführt hast... und das Ergebnis unterschiedlich ausfiel, wäre der Fall ja der Ungenauigkeit klar Aber vllt war das so ja auch gemeint. Mal schauen was bei mir rauskommt.

Beste Grüße aus dem Süden Deutschlands
sandmann319
Inventar
#38 erstellt: 11. Okt 2014, 12:10
Hallo Daniel,


Hättest du geschrieben, dass du mit derselben Nadel, sowohl mit der Mine an den Kanten als auch am Doppelsteg des Korpus, die Justage durchgeführt hast... und das Ergebnis unterschiedlich ausfiel, wäre der Fall ja der Ungenauigkeit klar Aber vllt war das so ja auch gemeint. Mal schauen was bei mir rauskommt.


Genau so habe ich es gemacht und gemeint,
habe mich tatsächlich etwas falsch ausgedrückt.


Aber... Wenn du die Nadel ersetzt hast, sollte sie prinzipiell doch gleich positioniert sein... eben wie die alte Nadel oder? Dann müsste doch die Justage immer noch stimmen?


das ist richtig

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 11. Okt 2014, 12:11 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#39 erstellt: 11. Okt 2014, 12:38

TheFacer (Beitrag #37) schrieb:
Werde es die Tage am Korpus probieren und die Abweichung analysieren.
Am einfachsten wärs doch, Du bringst 2 Minen an. Eine an diesem Doppelsteg des Korpus, und eine, wie gehabt, vorne an diesem Aufsteckteil. Dann legst Du die Headshell umgedreht auf kariertes Papier. So müßte man doch Unterschiede am leichtesten erkennen.
Auch müßte man ja ganz gut sehen, ob der Nadelträger wirklich senkrecht zur Mine ist
Noch was: Könnte man de Mine nicht auch ganz hinten am Tonabnehmer anbringen? Da wo die Anschlußpins rauskommen. Rein geometrisch ginge das ja in Ordnung
Gruß
Jürgen
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 11. Okt 2014, 16:21
Hallo!

Die von dir verwendete Schön-Schablone passt sehr gut zu der inzwischen fast nur noch verwendeten EIA-Geometrie aktueller Tonarme und der älteren S-Tonarme aber weniger gut bei einem der alten Dual-Tonarme. Die Dual-Plattenspieler sollten eigentlich mit einer der alten DIN-Schablonen justiert werden da diese am besten zur Tonarmgeometrie passen. Die Späteren IEC-Schablonen liefern alle eine suboptimale Justage die vor allem bei schärferen Schliffen zu zusätzlichen Verzerrungen führen können.

Ein Kompromiß zwischen IEC und DIN stellen die Schön-Schablone und die alte Audio-Schablone dar die aber bei einem Dual auch nicht zu einem 100%tigem Ergebniss führen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#41 erstellt: 11. Okt 2014, 18:34
Nabend !

Entgegen Tywin's Vermutung kann ein Nadelträger im Nadeleinschub durch die seitliche Lagerung mit oder ohne Gehäuse nicht irgendwann eine Schieflage erhalten, denn der Nadelträgergummi hat eine chemisch geschlossene Konsistenz und kann nicht einseitig gestaucht und auf der anderen Seite gleichzeitig überdehnt werden.

Dieses Bild aus dem bekannten Beitrag zur historischen Tonabnehmertechnologie : Beispielaufbau MM-Tonabnehmer zeigt, daß die Magnete immer zwischen den Polen schweben und konstruktionsbedingt nichts zur Seite absacken kann.

Wie woanders bemängelt, ist der Mangel an Elementarwissen ....

Ihr betreibt hier einen unglaublichen Kult mit der Mine, die ich übrigens noch nie verwendet habe oder mußte.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 11. Okt 2014, 22:11
Hallo!

Die schiefen Nadelträger bei lange gelagerten unbenutzten Abtastsystemen sind wohl auf ungleichmäßige Schrumpfungen der Dämpfergummis zurückzuführen sofern es sich nicht ohnehin um Ausschußware handelt die eigentlich nie in den Handel gelangen sollte und die dann doch beigepackt wurden um die Chargen nach der Einstellung der Produktion aufzufüllen.

Auch bei Aktuellen Systemen rutscht ab und an eine solche "krumme Sache" durch die Qualitätskontrolle und selbst bei Ortofon habe ich schon so etwas gesehen, -das war allerdings bei einem billigen OMB-10 und das Exemplar wurde dem Besitzer auch anstandslos gegen ein einwandfreies umgetauscht-.

Inwieweit gerade die noch verfügbaren Exemplare des Acutex 412 STR. davon betroffen sind weiß ich natürlich nicht aber irgendwann dürften keine Umtauschexemplare die Fehlerfrei sind mehr zur Verfügung stehen, ich wundere mich ohnehin das es hier noch so viele Exemplare gibt, offenbar war das System zu seinen aktuellen Zeiten kein Renner.

MFG Günther
sandmann319
Inventar
#43 erstellt: 12. Okt 2014, 08:40
@Hörbert

Hallo Günther,

ich wundere mich ohnehin das es hier noch so viele Exemplare gibt, offenbar war das System zu seinen aktuellen Zeiten kein Renner.


bei einem VK von ursprünglich 300-400 US-Dollar wohl kein Wunder.

Rechne das einmal in DM um, zu Kurs von 1980.

Ich glaube nicht das viele Amis bereit waren, soviel Geld auf den Tisch zu legen,
in Europa wird es das Acutex wohl eh nicht gegeben haben, ist aber nur eine Vermutung von mir,
jedenfalls war es in den Jahren hier in der Presse kein Thema.

Und wird wohl auch bald hier im Forum kein Thema mehr sein.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 12. Okt 2014, 08:41 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#44 erstellt: 12. Okt 2014, 15:50
Hallo!

@sandmann319

Für ein Magnetsystem mit einfachem hyperelliptischem Schliff fürwahr ein stolzer Preis wenn man sich vor Augen hält daß etwa zur gleichen Zeit ein V-15/V etwa 350 DM gekostet hat und sogar eines der als seinerzeit sehr teuer bezeichneten Edel-MC´s nicht über 1200 DM gekommen ist.

Aber das sind Listenpreise, diie Straßenpreise lagen deutlich darunter.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#45 erstellt: 12. Okt 2014, 17:36
Nabend !

@ Gerd:

" So bald " nun wieder auch nicht, denn ich prognostiziere eine Tsunami-artige Welle von Jammer-Quengel-Threads hier im Forum, wenn der Umtauschvorrat an Acutex-Wanderpokalen auf Null gesunken ist und der Italiener jegliche Arten von Gewährleistungs- oder Garantieansprüchen gemäß EU-Recht nicht mehr erfüllen kann.

Selbst dann werde ich wahrscheinlich auf meine doppelsinnige Frage: " Na, hat es wenigstens zwischendurch Spaß gemacht ? " keine befriedigende Antwort erhalten. Egal !

MfG,
Erik
TheFacer
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 14. Okt 2014, 12:19
So... um wieder zum Thema zurückzukommen: Habe vorhin die Mine zusätzlich an dem Doppelsteg befestigt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen --> Unterschiede sind eigentlich keine zu erkennen. Die Mine ist auf beiden Positionen parallel. Also entweder die Genauigkeit reicht an den Kanten vorne ebenfalls aus oder mein Exemplar hat an den Vorderkanten dieselbe Parallelität wie am Doppelsteg. (alles Augenmaß wohlgemerkt)
sandmann319
Inventar
#47 erstellt: 14. Okt 2014, 13:58
Hallo Daniel,

dann Freue dich das dir eine erneute Justage erspart bleibt.
Ich würde mich bei anderen Systemen in dieser Bauart aber nicht drauf verlassen,
denn diese Kanten werden nicht "nach-bearbeitet" wenn sie aus der Spritzmaschine kommen.

Dann viel Spaß mit deinem Acutex.

Gruß Gerd
sandmann319
Inventar
#48 erstellt: 14. Okt 2014, 14:44
Hallo Daniel,

ein kleiner Tipp für die Zukunft,
Dieses Bild dient nur als Anhaltspunkt und ist nicht von Dual!

test

Wie auf dem Bild zu sehen, beträgt der Abstand, Kante vom Headshell zur Nadelspitze, hier 46mm,
damit ist bei diesem Plattenspieler der richtige Überhang eingestellt
und man muss nur noch den Systemkörper parallel zu den Längs-kanten ausrichten.
Das wäre hier alles an Justage, sehr einfach wie ich finde.
.
Versuch doch einmal ob du bei deinem Dual-Headshell
das auch so, oder von vorne, den Abstand messen kannst, Lineal reicht,
dann weist du, bei einem erneuten Systemwechsel genau, wo die Nadelspitze zu sitzen hat
und du ersparst dir viel Fummelei.

Gruß Gerd

ps:
versuche diese Lehre von Dual zu bekommen,
dann ist die Montage fasst Idiotensicher.
Ist keine Anspielung.


[Beitrag von sandmann319 am 14. Okt 2014, 21:29 bearbeitet]
TheFacer
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 14. Okt 2014, 16:51
@ Erik

Rein aus Interesse: Wie justierst du denn, wenn du von dem Minenhype nichts hältst?

@ Gerd

Danke für die zusätzlichen Informationen. Habe das Messe eben mal ausprobiert - allerdings nur auf die Schnelle - ist ziemlich schwierig die Nadel anzupeilen... Je nach Augenwinkel, etc. verschiebt sich das ganze ja wieder. Mein Bezugspunkt ist die TK-Kante... naja, ich war wahrschienlich auch nur zu kurz dran, um mir was Vernünftiges einfallen zu lassen Danke jedenfalls!

Zwecks der Dual-Lehre:
Im Dual-Forum findet man haufenweise Diskussionen über Unkorrekt/Korrektheit der Lehre. Falls ich mal eine finde, werde ich mir diese organisieren... Was für eine Schablonen-Philosophie hat Dual denn verfolgt? Anscheinend stimmt - laut Aussagen mancher User des Threads - immer nur ein Justierpunkt.

Jedenfalls erstmal ein Dankeschön an alle für die zahlreichen Antworten!
juergen1
Inventar
#50 erstellt: 14. Okt 2014, 17:32

TheFacer (Beitrag #49) schrieb:
Habe das Messe eben mal ausprobiert - allerdings nur auf die Schnelle - ist ziemlich schwierig die Nadel anzupeilen...
Aber beachte bitte: Wenn die verwendete Schablonengeometrie von der Originalgeometrie des Arms abweicht, wird auch dieses Messen zwangsläufig eine Abweichung ergeben. Also nicht voreilig etwas korrigieren!
Gruß
Jürgen
TheFacer
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 14. Okt 2014, 18:29
@ Jürgen

Du hast mir die Schön-Schablone ja empfohlen... Heißt das jetzt, dass (wenn ich natürlich alles richtig justiert haben sollte) mein Acutex auf alle Fälle richtig justiert ist? ... dann aber ein anderes System nicht richtig justiert sein könnte, falls ich mein Acutex jetzt mittels Gerds Anleitung ausmessen würde und ein anderes TA dann exakt mit denselben Maßen montiere?

Oder meinst damit, dass beide Systeme falsch montiert sein würden, falls die Schön-Schablone nicht mit der Geometrie meines Tonarmes übereinstimmt?
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