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Fehlersuche / Kaufberatung Tonabnehmer am Hitachi PS-38

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Autor
Beitrag
Köter
Inventar
#1 erstellt: 26. Sep 2014, 13:07
Hallo Forum!

Ich brauche eure Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Tonabnehmers.

Zur Vorgeschichte:
Ich höre erst seit 2012 Vinyl, d.h. ich kann weder auf Erfahrungen noch auf Erinnerungen im Zusammenhang mit Schallplattenspielern und Tonabnehmern zurückgreifen.
Mittlerweile kenne ich aber zumindest die Grundlagen des Plattenhörens.

Mein aktuelles Analog-Setup sieht nun folgendermaßen aus:

Hitachi PS-38 mit Elac STS-155 und Pfeifer Nadel an selbstgebautem Phono Vorverstärker auf Basis des INA 163.
(nahezu jeder Tonabnehmer ist verwendbar, von low-ouput MC bis high-output MM.
Anpassbar in Widerstand und Kapazität an das Tonabnehmersystem.
Verstärkung in weiten Grenzen anpassbar.
Asymmetrischer oder symmetrischer Anschluss des Tonabnehmers)

Hier mal ein paar Eindrücke:

_MG_0020

_MG_0048

_MG_0050


Nun zu meinem Problem:
Hohe Töne, Frauenstimmen werden verzerrt wiedergegeben. Ein Beispiel ist da die Stimme von Beth Hart. In den tiefen Lagen ist alles okay, obenrum verzerrts dann und trübt den Spaß am Vinyl doch mehr oder weniger erheblich...

Was hab ich dagegen unternommen?

- Ich habe die Auflagekraft und das Antiskating nach Elac Datenblatt eingestellt. (1,5p - allerdings nur nach Hitachi Skala, da keine TA-Waage vorhanden ist!)
- Ich habe die Nadel nach bestem Wissen und Gewissen mit Ethanol und Haarpinsel gereinigt. Unter dem ganzen dreck war sogar noch ein kleiner Abtaster zu entdecken. Die Wiedergabe war danach schon deutlich besser.
- Ich habe den Plattenspieler nach der Schablone von Vono Labs eingestellt. Als Abstand zwischen Tonarmdrehpunkt und Plattentellerachse habe ich 205mm ermittelt.
Das Ergebnis sieht man auf folgenden Fotos. Meiner Meinung nach passt alles. (Das Objektiv meines Smartphones verzerrt leider ein wenig, aber ich denke im groben sieht man dass es passt.)
- Ich habe die Kontakte am TA gereinigt, und die Chinchbuchsen neu verlötet. (Bei Gelegenheit werde ich auch die gesamte Innenverkabelung + Cinchbuchsen erneuern)

Tonabnehmer Justage nach Vono-Schablone:

WP_20140925_005

WP_20140925_007

Insgesamt spielt die Kombination nun sehr gut, Die Bässe sind kräftig und gut differenzierbar. Mitte passt auch alles, nur obenrum zischelt es und verzerrt...

Nach meinem Empfinden werde ich mich wohl nach einem neuen Tonabnehmer umsehen müssen. Oder habe ich etwas übersehen / vergessen?
Welche Empfehlungen gebt ihr mir diesbezüglich? (Budget um 100€, Musikrichtung: Rock, Blues, Metal etc...)

Über Kritik und Anregungen würde ich mich freuen!

Viele Grüße,
Köter
pufferakku
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Sep 2014, 13:18
Erwarte von einem Tonabnehmer in dem Preissektor keine CD- Qualität - das schafft der nicht!
Wenn Du nicht zufrieden mit dem HT bist, dann kannst Du die Auflagekraft ändern. Das hat Auswirkungen auf den Bass - Du wirst Dich auf einen Kompromiss einlassen müssen!
Wenn Du wirklich mehr erwartest, dann musst Du mehr in den Tonabnehmer und in den Phono-Pre investieren - evtl. auch ins Laufwerk und den Tonarm.
Hier gilt die Regel: Tonabnehmer, Phonopre, etc. - was Klangqualität und Einfluß darauf an geht!
boozeman1001
Inventar
#3 erstellt: 26. Sep 2014, 13:50
Die Justage ist perfekt, daran liegt es 100% nicht.
Aber ich tippe mal auf die Nachbaunadel. Nachbaunadeln sind meist Schrott.
Leider sind für Elac-TA's kaum noch originale (NOS-) Nadeln zu bekommen. Die Pfeifer-Nadeln stehen jedenfalls nicht im besten Ruf.

Ich würde mal bei Thakker nachfragen, ob der noch brauchbare Nadeln für das System hat.
Köter
Inventar
#4 erstellt: 26. Sep 2014, 14:22
Hi!

Danke für eure Antworten!


Erwarte von einem Tonabnehmer in dem Preissektor keine CD- Qualität


Naja - im Prinzip binich mit der Qualität schon sehr zufrieden. Nur bricht eben das Klangbild in höheren Tonlagen zusammen. Das fällt bei Pop kaum auf, bei anspruchsvollerer Blues Musik ist es allerdings so, als wenn die Anlage übersteuert / clippt, nur eben bei Zimmerlautstärke...

Ich bin auch nicht daran Interessiert das maximale aus der Schallplatte herauszukitzeln, Vinyl hören ist für mich eher ein Genussmittel / Hobby.

Der Phono Pre ist qualitativ schon eine Nummer denke ich. Daran wird´s nicht liegen...

Den Player hab ich mit dem System zusammen aus den Kleinanzeigen gekauft. Das Alter der Nadel kenne ich daher auch nicht. Bei der Inbetriebnahme viel mir dann auf, dass das System völlig falsch montiert war...
Generell hat das Elac System ja schon damals das untere Ende des Produktprogramms bei Elac markiert. Deshalb bin ich nicht sicher ob sich da eine neue Nadel überhaupt lohnt. Das mit den Pfeifer Nadeln habe ich leider auch schon festgestellt...

Der Arm des Hitachi ist ja als Mittelschwer einzuordnen mit einer dynamischen Masse von 12gr.
Laut Datenblatt ist er für Tonabnehmer mit einem Gewicht zwischen 4 bis 10 gramm geeignet.
Macht soweit auch einen soliden und Leichtgängigen Eindruck der Arm. Denke schon, dass sich ein neuer Tonabnehmer "lohnen" würde?!

Was meint ihr?

Grüße,
Köter


[Beitrag von Köter am 26. Sep 2014, 18:30 bearbeitet]
pufferakku
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Sep 2014, 14:33
Da passt doch einiges rein..!
Köter
Inventar
#6 erstellt: 26. Sep 2014, 14:38
Hi Pufferakku!

Ich hab auch einiges auf der Liste, nur würde ich mich über Input vom Forum freuen. Vielleicht hab ich das naheliegendste nicht auf dem Schirm!?

Grüße
boozeman1001
Inventar
#7 erstellt: 26. Sep 2014, 14:52
Wie ich oben schon schrub, ist es zu 99% die Nadel!
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 26. Sep 2014, 14:54
Salute !

Auch wennde nicht konkret gefragt hast:

Es gibt 2 ähnliche TA-Serien von Elac: x44 bzw. x55 als Nummer differenziert.

144 = einfachste, konische Nadel
644 ( CD4 ? ) = die hochwertigste

Beide Serien wurden u. a. auf den Miraphon- und Miracord-Reibradlern verbaut. Nicht Mirabelle, das ist ein Frucht.

NOS-Nadeln gibt es kaum noch. Wenn gehobene bis abgedrehte Preise gesichtet werden sollten, dann besser ein Generations- und Qualitätssprung Richtung ca. 200 Euro fürs neue System.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 26. Sep 2014, 14:54 bearbeitet]
Archivo
Inventar
#9 erstellt: 26. Sep 2014, 14:54
Ich habe ebenfalls einen PS-38, daran ein Shure M97xE, einen Pioneer SX-850 und Canton CT90 - mit der Kombination sind meine Ohren sehr zufrieden.

Ich kann das Shure nur empfehlen, gerade wenn Du Rock/Pop/Blues hörst.

Meine bevorzugten Richtungen sind Metal, Hardrock, Funk und Soul.

LG, Ivo
Köter
Inventar
#10 erstellt: 26. Sep 2014, 15:05
Danke Jungs!

@Boozeman: Die Thakker Nadel liegt um die 20€. Es wird eine Auflagekraft von 2,5gr. empfohlen...

@Erik: Danke für die Info! Passen den die "größeren" Nadeln auch in das kleine Elac System? Hast du da vielleicht Erfahrungen?

@Ivo: Das weiss ich natürlich, lese schließlig fleißig diverse Bilder Threads.
Das 97xe steht eben auch auf meiner Liste. Preislich sehr attraktiv. Es hat einen scharfen Schliff mit gerade mal 2/18µm Radius.
Sowas ist bei MMs eher selten und dann in deutlich höheren Preisklassen...

Grüße
pufferakku
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Sep 2014, 15:19
Mach doch mal Spaß mit der Nadel - will sagen, ändere mal Antiskating und Auflagekraft. Es sollte bei funktionierender Nadel von links nach rechts bzw. von Hochtöner nach Tieftöner gehen.
Wenn das nathlos geht, dann ist es auch nicht die Nadel. - wenn sie muckt, dann is es die Nadel!
HerrErnie
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Sep 2014, 16:14
Moin, Moin,


pufferakku (Beitrag #2) schrieb:

Wenn Du wirklich mehr erwartest, dann musst Du mehr in den Tonabnehmer und in den Phono-Pre investieren - evtl. auch ins Laufwerk und den Tonarm.
Hier gilt die Regel: Tonabnehmer, Phonopre, etc. - was Klangqualität und Einfluß darauf an geht! :.


beim Tonabnehmer gebe ich dir wohl recht, aber kennst du den PhonoPre? Da musst du schon sehr sehr viel investieren um besser zu werden :-)
Grüße,

Micha
boozeman1001
Inventar
#13 erstellt: 26. Sep 2014, 16:21
Beim Shure M97xE gibt es leider ziemliche Qualitätsstreuungen, wie ich selbst schon leidvoll erfahren musste. Es gibt da gernemal schief montierte Diamanten und /oder schiefe Cantilever, bis hin zu toten oder ungleichen Kanälen (mir passiert).
Falls es nicht 100% laufen sollte, umtauschen!!
Ansonsten ist das Shure ein wirklich brauchbares System, was gut zu Rock/Blues usw. passt.
Man kann es auch noch mit der HE aufrüsten, dann löst es auch noch besser auf.
Ansonsten der -schon lange nicht mehr geheime- Geheimtipp Acutex 412STR, welches NOS von einem italienischen Händler auf ebay.it angeboten wird. Auch hier hört man hin und wieder von schiefen Cantilvern, aber Reklas sollen da recht unkompliziert akzeptiert werden.
Für €49 plus Versand bekommst du nichts besseres.
pufferakku
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Sep 2014, 16:30
Sry, den kenn ich nicht, aber nach dem Aufschrauben haben sich schon echte Highender als echte Budgetkeeper heraus gestellt. Dort macht dann der Einsatz von ein paar Euro den Unterschied - oder glaubt im Ernst jmd. die Wima MKP 10 Koppelkondensatoren in einem Audio Note oder einem Unison seien schon das Ende der Fahnenstange?!
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 26. Sep 2014, 17:00
Hallo!


....die Wima MKP 10 Koppelkondensatoren in einem Audio Note oder einem Unison seien schon das Ende der Fahnenstange?!...


Koppelkondensatoren sind eigentlich recht steinzeitlich, eine zeitgemäße Schaltung kommt ohne sie aus, sie sind bei vorsintflutlichen Schaltungen mit asymetrischer Spannungsversorgung Pflicht aber bei zeitgemäßer symetrischer Spannungsversorgung nur dann überhaupt notwendig wenn hier beim Aufbau gepfuscht wurde.

Ansonsten ist es ziemlich egal welche Folien verwendet werden, hier ist einzig und alleine die richtige Dimensionierung von Bedeutung.

MFG Günther
Köter
Inventar
#16 erstellt: 26. Sep 2014, 17:01
Hi!

Danke Kai für deinen Tip! Nach sowas habe ich gesucht! Den Acutex hatte ich jetzt mal so gaaarnicht auf dem Schirm. Den seh ich mir mal genauer an!

@Pufferakku: Hier kannst du Dir ein Bild vom Pre machen.

Grüße,
Köter


Ps: Moin Micha!

Ps II: Moin Günther! Danke für deinen Input!


[Beitrag von Köter am 26. Sep 2014, 17:02 bearbeitet]
akem
Inventar
#17 erstellt: 26. Sep 2014, 17:59
12g effektive Masse bei einem Tonarm sind eher am leichten Ende von mittelschwer. Von schwer bist Du da noch weit entfernt.
Für 100€ kriegst Du kein wirklich gutes System. Ein intaktes 97er Shure ist da schon das höchste der Gefühle, was Du kriegen kannst. Aber Du mußt schon vor dem Einbau genau hinschaun, ob der Diamant und der Nadelträger in Ordnung sind.
Ansonsten wäre die wohl billigste Alternative für ein gutes System ein Audio Technika AT95E mit einer Shibata Nadel vom Thakker. Kostet dann aber auch schon deutlich (!) über 100€. Für knapp 200€ gibt es auch ein Denon DL110. Bei einem 12g Arm vielleicht am besten noch das 1g Gewicht im Lieferumfang des DL110 zwischen System und Headshell reinbauen.
Dann bist Du gut aufgestellt und kannst verzerrungsfrei Platten hören.

Gruß
Andreas
Köter
Inventar
#18 erstellt: 26. Sep 2014, 18:35
Hi Andreas!

Danke für deine Einschätzung. Meinen Beitrag bezüglich der Schwere des Arms habe ich mal editiert. Man liest mal dies, und mal das, dafür bin ich noch zu sehr "Anfänger".

Neben dem Shure hatte ich auch die anderen Kandidaten schon mal im Visier. Beim AT95 hatten mir vor allem die Mods von LP Gear gefallen. Allerdings gibt es in Deutschland wohl eher wenig Erfahrungen mit denen...

*Kopfkratz*

Viele Grüße,

Köter
boozeman1001
Inventar
#19 erstellt: 26. Sep 2014, 18:41
Ganz ehrlich: bestell' Dir das Acutex. Das passt zu dem Arm sehr gut und selbst wenn es nicht beim ersten Versuch in Ordnung sein sollte, sparst du damit immer noch einen Haufen Geld gegenüber den genannten Alternativen. Und klanglich braucht sich das Acutex nicht dahinter zu verrstecken.
Ich habe selbst 2 Stück davon und es schlägt sich im direkten Vergleich zu wesentlich teureren System sehr beachtlich.
Du kannst dem Verkäufer bei der Bestellung ja auch darum bitten, sich vor dem Versand den Cantilever anzusehen, ob der schief steht. Ist zwar auch keine Garantie, aber steigert die Wahrscheinlichkeit, ein einwandfreies zu bekommen.
Marsilio
Inventar
#20 erstellt: 26. Sep 2014, 18:46
Hallo zusammen

Das Acutex STR412, das, wenn man ein gutes Exemplar erwischt hat, wirklich gut klingt, ist extrem leicht. Daher frage ich mich, ob dieser TA an den doch etwas schwereren Tonarm dieses meiner Meinung nach sehr schönen Plattenspieler passt.

Zum Shure M97xE: Die Vorbehalte gegenüber dieses TA wurden bereits beschrieben. Nur: Wenn man die mitgelieferte Nadel auf die Ersatzbank für schlechte (Flohmarkt-)Platten wegtransferiert und stattdessen weitere rund 180 Euro in eine SAS-Nadel von Jico investiert, dann kann man aus diesem TA einen richtigen Knaller machen. Hier die Nadel, eigens fürs M97xE entwickelt: http://stylus.export-japan.com/product_info.php?products_id=1526
Vielleicht findest Du ja irgendwo zum bezahlbaren Kurs ein gebrauchtes M97xE (oder gleich ein Shure V15V mit defekter oder ganz ohne Nadel, für das es ebenfalls geniale SAS-Nadeln gibt).

LG
Manuel
volvo740tius
Inventar
#21 erstellt: 26. Sep 2014, 19:50
Hallo,


Marsilio (Beitrag #20) schrieb:
Hallo zusammen

Das Acutex STR412, das, wenn man ein gutes Exemplar erwischt hat, wirklich gut klingt, ist extrem leicht. Daher frage ich mich, ob dieser TA an den doch etwas schwereren Tonarm dieses meiner Meinung nach sehr schönen Plattenspieler passt.


Der Tonabnehmer wiegt 4g, mit Befestigungsmaterial liegt man dann garantiert im Tonabnehmergewichtsbereich des Arms von 4-10g. Er wäre also auspendelbar. Ich betreibe ein Acutex an einem 14g Universum/Sharp-Arm ohne hörbare Einschränkungen, wenn Du nach der Nadelnachgiebigkeit schielst.

Gruß Thomas
akem
Inventar
#22 erstellt: 26. Sep 2014, 20:05

Köter (Beitrag #18) schrieb:
Beim AT95 hatten mir vor allem die Mods von LP Gear gefallen. Allerdings gibt es in Deutschland wohl eher wenig Erfahrungen mit denen...


Ich trau mich wetten, daß die Nadeln, die LP Gear verwendet, genau die gleichen sind, die Thakker in D. unter dem Namen Thakker für das AT95 verkauft. Hergestellt werden dürften die Nadeln von Jico.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 26. Sep 2014, 20:06
Hallo,

jepp, soviele Nadelhersteller gibt es ja nun wirklich nicht mehr auf der Welt...

Peter
volvo740tius
Inventar
#24 erstellt: 26. Sep 2014, 20:58
Hallo Andreas,

akem (Beitrag #22) schrieb:
genau die gleichen sind, die Thakker in D. unter dem Namen Thakker für das AT95 verkauft. Hergestellt werden dürften die Nadeln von Jico.


Du schreibst ja immer mal wieder mit Hartnäckigkeit von der Thakker-Version des AT 95, jedoch habe ich die selbst zu Webshopzeiten (als der noch funktionierte) nie gefunden. Der hatte mal eine ATN 95HE auf Lager, sonst wäre mir nur das Thakker EPO geläufig, als Pendant zum AT 91 mit ATN 3652E. Wie lange ist denn das her und bezieht sich Deine Vermutung auf die ATN 95EB?Klick

Gruß Thomas

Edit: Link ergänzt.


[Beitrag von volvo740tius am 26. Sep 2014, 21:01 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#25 erstellt: 26. Sep 2014, 22:32
Moin !

@ akem:

Wenn die Tonarmlage beim Abspielen ohne das Denon-Plättchen stimmt, kannste zum Beschweren das Teil nur oben aufs Headshell schrauben. Sieht m. E. bei allen Nicht-Alu-Headshells Schubiduh aus.

Ihr immer mit den beklopften Tuning-Nadeln fürs Grüne Gift. Das wird sowieso niemals etwas werden mit einem Multi-Vergleichstest nach angemessener Einspielzeit ... inkl. Original-Nadeleinschub retipped mit Shibata.

1 bis 2 Denon DL - vermutlich die 110er - liegen noch in Berlin bei Hifi-Elements inna Glasvitrine rechts vom Tresen. Die farbigen Kartons haben die Transparentfenster, sind also nicht die 103er. Wer sich mal wieder einen UUPS-Preis einfangen will, kann sich dort melden.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#26 erstellt: 27. Sep 2014, 13:09
Im Gegensatz zu LP Gear gibt's die beim Thakker nicht als Komplettsystem. Du mußt erst das AT95E kaufen, wie es ist, und dann unter Ersatznadeln schauen. Da gibt's eine Rubrik, die nennt sich Thakker, und da gibt's die HE und die Shibata Nadel. Und dann selber die Nadeln tauschen. Klar gibt man dann unnütz Geld aus für die Originalnadel des AT95, andererseits hat man dann eine Alternative für Flohmarktplatten unbekannten Zustands oder gar für beschädigte Platten. Wenn man darauf verzichten kann, kann man ja mal in der Bucht Ausschau halten nach einem AT95-Body ohne Nadel.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 27. Sep 2014, 13:11 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#27 erstellt: 27. Sep 2014, 17:14
Hallo,


akem (Beitrag #26) schrieb:
Im Gegensatz zu LP Gear gibt's die beim Thakker nicht als Komplettsystem. Du mußt erst das AT95E kaufen, wie es ist, und dann unter Ersatznadeln schauen. Da gibt's eine Rubrik, die nennt sich Thakker, und da gibt's die HE und die Shibata Nadel.


gut, also nochmal. Es gab diese beiden Nadeln bereits vor Schließung des Webshop williamthakker.de nicht mehr, es gibt sie jetzt nicht im ebay-shop und fraglich ist, ob es sie bei Wiedereröffnung des Webshop (sofern er in diesem Jahrtausend wieder öffnet) wieder geben wird.

Gruß Thomas
Wuhduh
Inventar
#28 erstellt: 27. Sep 2014, 18:20
Nabend !

Ihr macht hier wieder einen unglaublichen Alarm um die AT95-Familie und werdet wohl nie begreifen, daß ein System, welches bei Abnahme durch einen deutschen Großhändler in 4-stelligen Stückzahlen diesen nur ein paar pupsige Euro als Einstandpreis kostet, als chronischer Gesprächsstoff total ungeeignet ist.

Weiterhin muß ich unter den Tippern eine Tsunami-ähnliche Suizid-Welle befürchten, wenn WT endgültig seinen Stecker rausziehen sollte.

MbG,
Erik
Köter
Inventar
#29 erstellt: 28. Sep 2014, 13:11
Hi!

Vielen Dank an alle! Nach einiger Recherche habe ich mich nun wohl für einen Kandidaten entschieden. Ich halte euch auf dem laufenden!

Übrigens hab ich die Auflagekraft und AS beim Elac mal auf 2,5 hochgedreht. Es ist besser geworden, aber glücklich werden, würde ich damit wohl nicht...
Trotzdem danke für die Tipps!

Grüße,
Köter
akem
Inventar
#30 erstellt: 28. Sep 2014, 13:42
Ach Erik,

daß das System billig ist, wissen wir ja alle. Das liegt aber in erster Linie an der billigen Nadel. Die Bodies sind nämlich allesamt und ausnahmslos billig! Egal ob Audio Technika, Ortofon, Goldring oder sonstwas.Wenn das Material um den Generator herum ausnahmsweise mal kein Plastik sondern Metall ist, dann sind's vielleicht ein paar Euro mehr. Einfach mal die Differenz zwischen Komplettsystem und Ersatznadel ausrechnen, dann weiß man, was der Generator wert ist... In der Bucht sind schon mehrfach OM-Generatoren für unter 5€ angeboten worden. Die anderen Ortofon-Generatoren werden auch nicht viel mehr kosten...
Und: der Body vom AT95 wird auch gerne von anderen Firmen als Basis verwendet. So schlecht kann er also nicht sein (so gesehen kann ein Body alleine eigentlich fast nie schlecht sein, solange er nicht abenteuerliche elektrische Werte hat).

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#31 erstellt: 28. Sep 2014, 20:03
In den Kalkulationsabteilungen aller Wirtschaftszweige sollten und werden immer Geizgeilies mit ihren Exceltabellen herumzappen und mehr oder minder großen Einfluß auf den Einkauf haben.

Minderwertiges Material führt ggfs. z. B. in der Automobilindustrie zu Rückrufaktionen mit 6-stelligen Stückzahlen.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#32 erstellt: 29. Sep 2014, 07:26
Für Rückrufaktionen gibt es viele denkbare Gründe, die nicht alleine von der Automobilindustrie zu vertreten sind. Da kann zum Beispiel die Halbleiterindustrie eine entscheidende Rolle spielen, unwissende Sublieferanten etc... An manchen Sachen ist die Automobilindustrie natürlich auch selbst schuld.

Gruß
Andreas
Köter
Inventar
#33 erstellt: 03. Okt 2014, 19:18
Hi!

Damit dieser Thread einen vernünftigen Abschluss bekommt, hier das vorläufige Ergebnis meiner Suche:

Acutex 412 STR:


_MG_1313

_MG_1314

_MG_1336

_MG_1340

_MG_1341

_MG_1343

_MG_1352

_MG_1357

Tolles System! Klingt beeindruckend viel besser als mein ELAC Tonabnehmer!

Danke für Eure hilfe!

Gruß,
Köter

Ps: Herzlichen Dank an den netten Forumskollegen der mir das System verkauft hat!
Tywin
Inventar
#34 erstellt: 03. Okt 2014, 19:34
Hallo,

Gratuliere zum schönen Dreher und zum guten System.

Danke für deine - nicht selbstverständliche - Rückmeldung und die schönen Bilder. Nach meiner Meinung kann man mit dem Acutex schon sehr zufrieden sein.

Ich nutze auch zwei davon zu meiner vollsten Zufriedenheit, was ich auch dem Manuel aka Marsilio zu verdanken habe.

VG Tywin
Archivo
Inventar
#35 erstellt: 03. Okt 2014, 21:41
Auch von meiner Seite Gratulation - in erster Linie für die sehr gelungenen Fotos.

Zum System kann ich nichts sagen, aussehen tut es jedenfalls recht gut, wie ich finde.

Viel Spaß beim Musikhören, denn darum geht es ja in erster Linie - oder etwa nicht?

Ivo

Edit: Frage - woher hast Du die Füße des Hitachi?


[Beitrag von Archivo am 03. Okt 2014, 21:42 bearbeitet]
Köter
Inventar
#36 erstellt: 04. Okt 2014, 07:16
Hallo ihr beiden!

Danke für´s Kompliment! Ein paar gelungene Fotos von seinem Hifi Geraffel zu machen macht schließlich auch Spaß!

@Tywin: Da die Erfahrungen mit den Acutex Systemen hierzulande relativ rar sind hab ich auch über deine Erfahrungen gelesen wenn ich mich nicht irre. Bin echt zufrieden mit dem 412er: Ich hab mir mit einem guten Freund ein paar Schallplatten angehört. Er zu mir: leg doch mal die Pink Floyd - The Dark Side of the Moon auf... Hmm... Fand ich damals ganz okay - klingt aber eben wie ein Konzeptalbum aus den 80ern für mich. Mit dem neuen System ist plötzlich alles da was die Leute über die LP so schreiben. Ein weiter Raum, eine große Bühne. Ich bin echt beeindruckt. Werde mir die Platte jetzt sicherlich wieder öfter anhören...

@Ivo:
Wie du gelesen hast, höre ich ausserordentlich gerne damit Musik, und entdecke meine kleine Sammlung neu!

Die Füße sind selbst gebaut. Beim Kauf fehlten die original Füße, also musste ich sowieso handeln. Da mir die Verschraubung auf der Bodenwanne zu windig war, hab ich gleich ein Paar Holzklötze in die Zarge geklebt und mit Einschraubgewinden versehen. Nun steht das Gerät genau so massiv dar, wie es ansonsten verarbeitet ist. Die Füße selbst sind aus Aluminium gedreht und wurden von mir mit Klebepads aus Gummi versehen. Eben so, wie ich es bei meinen anderen Gerätschaften auch gemacht habe. Da ich den eleganten Look der Zarge nicht versauen wollte hab ich den Füßen noch einen umlaufenden O-Ring spendiert. Damit wirken diese filigraner / flacher und fügen sich besser in die Linie ein finde ich.

Anbei ein paar Bilder vom Umbau:

WP_20140815_004

WP_20140815_008

WP_20140815_012

WP_20140815_015

WP_20140815_021

WP_20140815_029


Viele Grüße,
Köter
Archivo
Inventar
#37 erstellt: 05. Okt 2014, 14:23
Saubere Arbeit, die Füße sehen tatsächlich aus wie original - gefäält mir sehr gut so, der Hitachi.

Ich glaube, ich muss mich mal auch nach so einer ähnlichen Lösung umsehen.

Du hast nicht zufällig noch vier dieser Füße übrig, oder...?

Und ja, Fotos von HiFi-Geräten zu machen, bereitet auch mir viel Freude...



LG, Ivo
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