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AKAI GXC-760D zu langsam

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Autor
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Django8
Inventar
#1 erstellt: 13. Aug 2004, 14:11
Ich habe ein Problem mit einem AKAI GXC-760D Tape-Deck (das ist ein ultimatives 3-Kopf Deck von ca. 1976). Wie bereits im Thread "Euer tollster Griff ins Schatzkästchen" erwähnt, läuft das Band zu langsam. Was kann man da machen. Zudem: Weiss jemand, welche Stärke die VU-Meter-Beleuchtungslämpchen haben – eins ist nämlich kaputt.
Danke im Voraus!
Django8
Inventar
#2 erstellt: 16. Aug 2004, 08:57
Kennt sich denn niemand mit diesen Dingern aus - gibt's doch nicht....
foxyandy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Aug 2004, 09:45
Hallo,
ich habe ein Gxc-750 D und war überrascht wie viele Antriebriemchen darin arbeiten, vielleicht mußt Du nur eines erneuern.Die leiern gerne duch Alterung aus. Bei der noch funktionierenden Lampe, die Spannung kannst Du messen, Lampen gibt es in jeder Stärke und Spannung bei Conrad. Ach ja, und ein Riemchenset gibts da auch.
Gruß vom Foxyandy


[Beitrag von foxyandy am 16. Aug 2004, 09:47 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#4 erstellt: 16. Aug 2004, 10:22
Hi,

so viele Riemen gibt es bei dem 760 nicht, es hat 3 Motoren

Meins ist leider unter anderen Geräten "vergraben" und ich habe den Schaltplan nicht, aber ich glaube, mich zu erinnern, dass es einen elektronisch geregelten Wechselstrommotor für den Capstan hat. Also wie bei der Revox A77. Dann könnte man die Geschwindigkeit einfach mit einem Trimmpoti nachjustieren. Welches das jetzt allerdings ist, kann ich (s.o.) nicht sagen, da hilft nur Schaltplan bestellen oder selbst nachverfolgen. Wenn das mit dem geregelten Motor stimmt, muss daran irgendwo ein Tachogenerator sitzen, dessen Anschlüsse wie die des Motors zu der Regelelektronik führen.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 16. Aug 2004, 10:24 bearbeitet]
foxyandy
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Aug 2004, 15:04
@ Zweck !

Schatz, wie viele Motoren hat denn ein GXC 750D ?

Gruß vom FoxyAndy


[Beitrag von foxyandy am 16. Aug 2004, 16:38 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#6 erstellt: 17. Aug 2004, 04:19
Keine Ahnung, hab keins

Zumindest beim 760 sitzen zwei der Motoren direkt hinter den Wickeltellern, da sind also schonmal keine Riemen. Beide Capstanwellen werden über einen einzigen Flachriemen angetrieben und das Zählwerk wird wohl auch noch einen haben. Es können natürlich noch mehr sein, aber ich wüsste nicht, wofür

Grüße,

Zweck
Django8
Inventar
#7 erstellt: 23. Aug 2004, 07:43
So, habe mich am Wochenende dem AKAI gewidmet. Bin ein Stück weitergekommen, das Teil braucht aber immer noch (viel) Arbeit.
Den zu langsamen Bandtransport (ca. 3%) konnte ich beheben, indem ich an einem Poti rumgedreht habe, den ich dem Capstan-Motor zugeordnet habe.
Nun klingt's zwar vorerst einigermassen okay, aber es gibt noch folgende Probleme:
- Der Hauptriemen rutscht beim Einschalten des Geräts immer ab der Motorenwelle und muss von Hand wieder an die richtige Position geführt werden. Keine Ahnung, woran das liegt.
- Der eine VU-Meter zeigt bei der Wiedergabe immer einen niedrigeren Wert an als der andere. Ich kann allerdings nicht sagen, ob nun das Output-Signal auf einem Kanal zu leise ist oder ob's tatsächlich am VU-Meter liegt – ich höre eigentlich keinen Unterschied zwischen den beiden Kanälen. Seltsam nur, dass die VU-Meter bei Input über "Source" beide etwa gleich ausschlagen. Zu jedem VU-Meter gibt's übrigens zwei Potis. Weiss jemand, welche Auswirkungen es hat, wenn man daran rumdreht?
- Beide VU-Meter zeigen immer verdächtig niedrige Werte an. Sie gehen nie über 0 dB, obwohl die Kassetten (auf einem anderem Gerät aufgenommen) auf +3 dB ausgesteuert wurden.
Kann mit da jemand weiterhelfen?
- Zudem muss ich noch die eine VU-Meter-Beleuchtung ersetzen (die Beleuchtung der Play-Taste eigentlich auch, aber da komm ich nicht ran....).

Übrigens: Das GXC-760D hat effektiv drei Motoren: Einen für die Capstan-Rollen und je einen für das Aufwickeln des Bandes.
Zweck0r
Moderator
#8 erstellt: 24. Aug 2004, 04:57
Du kannst noch versuchen, den Capstanriemen und das Rad am Motor mit Waschbenzin zu reinigen. Wenn das immer noch nicht hilft, muss der Riemen wohl ersetzt werden

Bei der VU-Meter-Geschichte wirst Du wohl nicht drumherumkommen, den Schaltplan zu bestellen.

Die Lampe hinter der Play-Taste habe ich bei meinem durch eine LED mit Vorwiderstand ersetzt. Fällt überhaupt nicht auf
Ich weiß allerdings nicht mehr, wie, weil das schon Jahre her ist. Wahrscheinlich musst Du die Frontplatte abnehmen.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 24. Aug 2004, 04:58 bearbeitet]
weasley
Neuling
#9 erstellt: 08. Sep 2004, 15:35
An Django8
Den Tip mit dem Reinigen des Riemens kann ich nur bestätigen, allerdings bitte nicht die Laufflächen der Schwungmassen vergessen - da kommt schon mal Öl hin, wenn man nicht sauber gearbeitet hat. Ist mir neulich passiert mit dem Erfolg, daß die Maschine nur noch (aber kontinuierlich) auf halber Kraft lief, Das hat mich ein Woche Suchens und Denkens gekostet. Von den Potis würde ich deshalb erstmal die Finger lassen - da verstellt sich normalerweise nix! Ansonsten sitzt die Motorsteuerung leicht erkennbar auf einer Platine am Motor.
Wenn der Riemen von der Welle oder den Laufflächen,läuft ist in der Regel etwas unsauber, in selteneren Fällen auch der Riemen selbst defekt oder schlapp (allerdings läuft meiner schon seit 1979!). Gute HIFI-Händler haben noch Riemensätze, ansonsten gibt es in den Staaten eine Adresse (Suchmaschine mit GXC 750 d füttern), die schicken preisgünstig in einer Woche.
Die Birnchen haben drei Volt - am besten wegen der Helligkeit immer beide austauschen.
Die VU-Meter müssen unterschiedlich laufen, zumindest bei Wiedergabe; der Bandkontakt ist auf der Außenspur etwas schlechter, daher der Ton geringfügig leiser. Dies gleicht man vorher mit den beiden Regler/ Potiknöpfen "Aufnahmelautstärke" unter Zuhilfenahme des Kaibriertones aus. Du wirst sehen, daß dann beide Regler unterschiedlich stehen, die Aufnahme aber synchron ist.
Die kleinen Potis in der Frontplatine dienen zum Kalibrieren des Bandes - Kalibrierton einschalten, Wahlschalter auf Source stellen und Lautstärkeregler drehen, bis Instumente 0 anzeigen.(Ohne Dolby!)Aufnehmen und Wahlschalter auf Tape stellen (Hinterbandkontrolle). Kleine Regler solange stellen, bis Instrumente wieder auf 0 stehen, dann hast du das aktuelle Band optimal eingemessen. Später nicht vergessen, den Kalibrierton abzuschalten, sonst hast Du an der Aufnahme keine Freude! Als Schraubendreher habe ich ein Flachstreichholz genommen, damit machst Du nichts kaputt!
Viel Erfolg!
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