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Problem: Akai GX-4000D läuft zu langsam

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Beitrag
zlois
Stammgast
#1 erstellt: 04. Mai 2005, 20:54
Hallo!

Ich habe vor kurzem eine Akai GX 4000 D Tonbandmaschine sehr günstig erstanden.
Sie ist soweit in einem sehr guten Zustand und funktioniert auch nahezu einwandfrei, hat jedoch das folgende kleine Problem:
Im kalten Zustand nach dem Einschalten läuft sie eine spur zu langsam. Ist zwar nicht so gravierend, aber es fällt halt doch auf. Wenn der Motor einige Zeit (~1/2 bis 1 Stunde) in Betrieb war ist die Geschwindigkeit wieder normal. Von einem mechanischen Fehler gehe ich nicht aus, da die Mechanik voll in Ordnung scheint, Vor- und Zurückspulen geht auch einwandfrei, und der Motor zeigt keine Spur von Altersschwäche.
Könnte es vielleicht ein thermischer Fehler sein, z.B. durch Kapazitätsverluste an div. Elkos? Wenn ja, hat vielleicht jemand eine Ahnung, wo ich zu suchen anfangen sollte bzw. welche Bauteile ev. auszutauschen sind?

mfg

zlois
rolie384
Stammgast
#2 erstellt: 04. Mai 2005, 22:11
Hallo zlois,

leider kenne ich Deine AKAI nicht genau. Im allgemeinen kommt es bei AKAI häufig zu Kontaktproblemen in Schaltern. Somit solltest Du mal den Geschwindigkeitsumschalter reinigen, falls es so einen gibt. Weiter läuft meine AKAI GX 625 auch manchmal etwas zu langsam, wenn der Pitch Poti lange nicht betätigt wurde, dann ist der auch zur Reinigung fällig.

Ansonsten ist eventuell tatsächlich irgendwo ein Kondensator dafür verantwortlich.

Band ab - Band läuft,

Rainer
zlois
Stammgast
#3 erstellt: 04. Mai 2005, 23:14
Hallo!

Meine Akai hat weder einen Geschwindigkeitsumschalter noch einen Pitchregler. Das Gerät läuft fix mit 19cm/s. Eine Änderung der Geschwindigkeit ist nur durch Austauschen der Antriebswelle möglich.
Außerdem tritt der Fehler wie gesagt nur im kalten Zustand auf, und im Laufe der Zeit normalisiert sich die Geschwindigkeit wieder...

zlois
Zweck0r
Moderator
#4 erstellt: 05. Mai 2005, 00:29
Hi,

das ist wahrscheinlich ein ungeregelter Wechselstrom-Asynchronmotor, der zu schwergängig ist. Entharzen der Lager und neu schmieren müsste helfen.

Grüße,

Zweck
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Mai 2005, 07:25
Man sieht der Mechanik nicht an, ob das Öl in den Lagern etwas verharzt ist. Also am besten alle drehenden Teile ausbauen, reinigen und neu ölen. Wenn Du damit keine Erfahrung hast, lass jemand ran, der Bescheid weiss, den falsche Reinigungsmittel und falsche Schmierstoffe verderben mehr, als sie helfen.
robernd
Stammgast
#6 erstellt: 06. Mai 2005, 12:50
Hi,
auch ich vermute, dass es sich um einen Asynchron-Motor handelt.
Ob der Antrieb besonders schwer läuft, merkt man nach dem Ausschalten. Wenn er lange noch mit Schwung weiter läuft ist es ok. Bleibt er innerhalb weniger Sekunden stehen, geht er zu schwer.
zlois
Stammgast
#7 erstellt: 06. Mai 2005, 22:24
Erstmals danke für die vielen Antworten.
Also: Der Motor dürfte div. Internetseiten zufolge ein Synchronmotor sein (wobei ich mir nicht ganz im klaren darüber bin, was da genau der Unterschied ist). Auf dem Motor steht, dass er mit 100V Wechselstrom betrieben wird. Ich habe diese Spannung nachgemessen, sie stimmt genau und bleibt auch konstant. Ein elektrischer Fehler dürfte es somit tatsächlich nicht sein.
Wenn ich den Motor bzw. die Antriebswelle von Hand drehe, habe ich nicht den Eindruck, dass er besonders schwergängig ist. Wenn ich das Gerät jedoch ausschalte, kommt der Motor nach ca. 1 Sekunde zum Stillstand. Also doch zu schwergängig? Ich werde jetzt mal alles zerlegen und reinigen bzw. ölen, und mal schauen, vielleicht geht's ja dann wieder...
zlois
Stammgast
#8 erstellt: 06. Mai 2005, 23:37
So, ich habe alles auseinandergenommen und sämtliche mechanischen Teile gereinigt und geölt. Nur am Motor selbst konnte ich nicht viel machen, denn das ist ein kompletter Metallkloß, der sich nicht zerlegen lässt. Ich habe es zwar wider Erwarten geschafft, alles wieder richtig zusammenzubauen, aber an meinem Problem hat sich überhaupt nichts geändert...
zlois
Stammgast
#9 erstellt: 07. Mai 2005, 00:25
Um die Sachlage noch um eines zu ergänzen:
Ich habe das Gerät jetzt mal eine gute halbe Stunde laufen lassen bis sich die Geschwindigkeit weitestgehend normalisiert hat, und tatsächlich, wenn ich den Motor abschalte braucht er jetzt ca. 4 Sekunden bis zum Stillstand (im Gegensatz zu 1 Sek. im kalten Zustand). Es scheint also tatsächlich so als ob da irgend etwas eingetrocknet ist das sich durch die Reibung bzw. die Wärme im Betrieb aufweicht... Kann aber nur noch der Motor sein, denn alles andere ist gereinigt.
Daher jetzt die Frage: Kennt jemand diese Akai-Motoren, gibt es irgend eine Möglichkeit diesen aufzumachen und innen zu reinigen? Ich sehe jedenfalls nirgends irgendwelche Schrauben (außer denen die den Motor am Chassis festhalten)...
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