kauf eines yamaha yp d8

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totti+1972
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Mrz 2015, 23:05
hallo freunde....
ich brauche hier euren rat ....
ich kann von einem bekannten eines kollegen einen yamaha dreher kaufen...es handelt sich dabei um einen
YP-D8......tonabnehmer ist ein ortofon mc 20
haben will er dafür 600 euro.....ist der preis dafür ok?...
in der bucht habe ich für das geld noch einen kenwood kd 7010 /990 gesehen...tonabnehmer weiß ich bei den beiden nicht.
für weniger geld bekommt man einen thorens ...verschiedene modelle von td 160 bis 320 für zwischen 200 und 400 euronen.
wer hat erfahrungen mit vintage dreher und kann mir etwas über diese geräte schreiben..gerne persönlich meinungen.
denke der yamaha ist zwar kein schnäpchen aber eine absolute geldanlage wenn man das internet vertraut...der ist selten zu bekommen..
gruss
totti+1972
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Mrz 2015, 23:44
kann mir keiner einen tipp geben
frank60
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2015, 23:55
600€ halte ich für zu teuer.
Ich habe mir im Dezember einen YP-D71 geholt, für deutlich unter 500€ vom gewerblichen Anbieter. Und der ist makellos, selbst die Haube hatte nur die unvermeidlichen Putzschlieren, der verbaute TA war noch für einige 100 Betriebsstunden gut, zudem war ohne zusätzliche Kosten ein nagelneuer, leistungsfähiger Spannungswandler (Dreher ist ein US Gerät) beigelegt.
Bei sehr gutem Zustand, inkl. brauchbarem TA, würde ich für den YP-D8 von privat bis zu 400€ als angemessen ansehen, allerdings sollte er dann auch annähernd makellos sein und natürlich auch technisch top dastehen. Bekommst Du ihn für den Preis, hast Du ein absolutes Top Gerät.
totti+1972
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Mrz 2015, 00:09
habe im netz schon geschaut ob es den überhaupt irgendwo privat zu kaufen gibt....
es scheint als ob man eher wasser in der wüste finden würde...
bei welchen händler hast du dein yp d 71 gekauft?
hast du tips wo man vintage geräte kaufen kann..
was sagst du zum kd 7010...den gibs privat für 580 euro....
hat einen exellenten tonarm...und sieht optisch echt edel aus
kaizersosse
Stammgast
#5 erstellt: 27. Mrz 2015, 11:36
Wie ist denn der Yamaha so in Schuß? Wenn das Gerät wirklich in Top Zustand ist, keine Kratzer, Funier in Ordnung, und Technik sowieso, dann würde ICH vielleicht 500-520€ bezahlen, wäre aber ein Liebhaberpreis,
für ein seltenes Gerät.

Ich selbst habe einen Kenwood KD 7010, und bin höchst zufrieden mit dem Gerät, ich denke, der spielt in etwa in der gleichen Liga, wie der Yamaha. Ich habe für den Kenni vor ca. 7 Monaten 450€+ Versand bezahlt.
Das Gerät war top gepflegt, die Haube ohne Kratzer usw. mit einem noch brauchbaren Audio Technica MC System. 580€ für den kenwood wäre mir etwas zuviel, da müsstest du noch ein paar Infos rausrücken.
Im Moment gibt es recht viele zu bekommen, auch seine baugleichen Brüder (990 und 8030).
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 28. Mrz 2015, 02:35
@ totti:

Plattenspieler als mögliche Geldanlage ? Na, da kommste mindestens 30 Jahre zu spät !

110Volt-Geräte hatten schon früher einen reichlichen Preisaufschlag wegen Versandkosten, Importzoll und MwSt. ! Inwieweit ältere Spannungswandler noch mit dem 230Volt-Netz klarkommen, weiß ich nicht.

Plattenspieler zu saftigen Wunschpreisen gibt es u. a. bei Retro-Audio in Berlin.

MfG,
Erik
volvo740tius
Inventar
#7 erstellt: 28. Mrz 2015, 03:02
Hallo,


Wuhduh (Beitrag #6) schrieb:

Inwieweit ältere Spannungswandler noch mit dem 230Volt-Netz klarkommen, weiß ich nicht.
,


im Normalfall schon, da zu 220V- Zeiten die Toleranzen für die Netzspannung, wie jetzt auch, bei +/-10% lagen. Also sollten Altgeräte auch 242V abkönnen, dafür hatten die Hersteller zu sorgen.

Gruß Thomas
totti+1972
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Mrz 2015, 22:22
habe jetzt den yp 800 entdeckt....
kann mir einer etwas über diesen dreher schreiben....wertigkeit...tonarm..welches system passt am besten und ob er
in der gleichen liga spielt wie der yp 8d....ich denke er spielt gleich auf wenn nicht ein wenig höher...er soll einen super tonarm haben..
nur optisch finde ich den yp 8d einfach hammer...
hifi-collector
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mrz 2015, 09:23
Zum YP-800 habe ich in der Zeitschrift Analog 02/2013 einen Artikel geschrieben, der ihn im Vergleich zum Sansui SR-929 und dem Sony PS-8750 zeigt. Den Artikel kannst Du im Analog Forum der Analogue Audio Association (www.analog-forum.de) unter http://www.aaanalog.de/media/analog/pdf/LP0213.pdf downloaden. Auf S. 26 der Leseprobe geht es los.

Gruß

Andreas
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2015, 10:29
Hallo,


kann mir einer etwas über diesen dreher schreiben


Yamaha YP-800

http://www.hifi-stud...ha_YP-800/YP-800.htm


ob er in der gleichen liga spielt


Das mit der Liga kannst Du getrost vergessen, wenn Du Dir vor Augen führen kannst was Laufwerk und Tonarm machen.


welches system passt am besten


Der Tonabnehmer muss bezüglich der Nadelnachgiebigkeit zur Tonarmmasse passen. Ich kenne mich aber nicht mit der dazu passenden Nadelnachgiebigkeit aus. Da der Tonarm höhenverstellbar ist, ist die Höhe des Tonabnehmers in diesem Fall nicht relevant.

Ansonsten bevorzuge ich einen steifen leichten Nadelträger, mit einem scharf geschliffenen Diamanten als Abtaster, was meinem Wunsch nach einer detaillierten Wiedergabe entgegen kommt. Du kannst diesbezüglich aber ganz andere Vorlieben haben.

VG Tywin
totti+1972
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 03. Apr 2015, 16:11
so...ich habe mir jetzt den yp d8 für 600 euronen gekauft...
klar ist der preis ein wenig hoch angesetzt...aber in der heutigen zeit ist ohl jedes vintahe gerät auf den markt zu teuer...
die dinger sind sowas von gefragt in der jetzigen zeit...
und das ding soll neuwertig sein ...ich kriege ihn nächste woche...
werde berichten..
wie geschrieben hat der dreher ein mc 20 system von ortofon ...laut bucht ein preis von ca 180 euro...also sicherlich kein schlechtes system...
kann mir aber einer schreiben was der tonarm des yp d8 für ein tonabnehmer akzeptiert?..
oder generell etwas über den tonarm des drehers?...gewicht ..einstellung etc....?
gibt es einen classic thread für den yamaha hier?
totti+1972
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 03. Apr 2015, 16:18
hab gerade mal nachgeschaut was meine phonostufe für daten hat...
es ist ein sony ta f870 es mit folgenden daten..
Phono MM: 2,5 mV (50 kOhm)
MC 40 Ohm: 0,17 mV (1 kOhm)
MC 3 Ohm: 0,17 mV (100 Ohm)

kann man hier etwas für den tonabnehmer ableiten ...oder kann mir einer erklären worauf es beim ta kauf drauf ankommt?
Albus
Inventar
#13 erstellt: 06. Apr 2015, 14:39
Tag,

nun, zum Yamaha YP-D8 und zum Ortofon MC 20 findet man in der Library der Vinylengine reichlich Informationen (registrieren erforderlich, problemlos, empfohlen): http://www.vinylengine.com/library.shtml
Der Tonarm YA 22 von Yamaha (weder von Grace, STAX oder Micro Seiki) ist von der sehr empfindlichen Sorte, was die vertikalen und horizontalen Lager angeht. Mit einem MC 20 genügten einst 1,5 g, maximal 1,75 g als Auflagekraft. Nachsatz: Die effektive Masse des Tonarmes liegt bei 18 g, die Kapazität aus Tonarmkabel plus Audiokabel kommt auf 220 pF (ja, 220 pF); mit MC-Tonabnehmern ist der erhöhte Wert der Kapazität dann eben auch nachrangig.

Was den Betrieb eines MC 20 (etwaige altersbedingte Beschränkungen beiseite) angeht, am Sony T-FA 830 ES ist die Einstellung "MC 3 Ohm" zu wählen. Wegen der sehr geringen Ausgangsspannung des MC 20 (noch aus der Durchsetzungsphase der MC-Typen) könnte es am Sony zu Beeinträchtigungen des resultierenden Geräuschspannungsabstandes kommen; Ortofon lieferte einst gern einen Übertrager mit Verstärkung von 50-fach (34 dB) zusammen mit einem MC 20 - ja, ist lange her. Der Verstärkungsfaktor im MC-Modus des Sony ist vergleichsweise niedrig, nur 15-fach (ca. 23 dB).

Was ist bei der Kombination mit dem Praxis- bzw. dem Alterungszustand, man wird es ja noch sehen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 06. Apr 2015, 18:07 bearbeitet]
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