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reloop 3000 mk3

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Autor
Beitrag
zzjan
Neuling
#1 erstellt: 23. Sep 2015, 16:31
Moin zusammen,
ich habe mir vor einem Jahr einen Reloop 3000 mk3 Plattenspieler gekauft und nutze diesen nur zum Musik hören, wenn ich auf dem Sofa sitze. (keineDJ Scratches)
Meine Frage ist folgende:

Wenn das letzte Lied der Platte durchgelaufen ist, läuft die Nadel aus der Rille zum Aufdruck der Schallplatte. Muss ich nun hektisch aufspringen und schnell die Nadel von der Platte nehmen,damit sie nicht abnutzt? Oder ist das eventuell eine falsche Einstellung von mir, und deswegen läuft die Nadel nicht zurück in Ausgangsposition ?

Über eine Antwort würde ich mich freuen

Gruß Jan


[Beitrag von zzjan am 23. Sep 2015, 16:32 bearbeitet]
flyingscot
Inventar
#2 erstellt: 23. Sep 2015, 16:36
Hmm, also aus der Auslaufrille sollte er natürlich nicht nach innen abhauen. Hast du die Auflagekraft korrekt eingestellt? Und auch das Antiskating?

Aber der RP3000 ist doch ein manueller Plattenspieler, kein Halbautomat, oder? D.h. eine Tonarmrückführung dürfte er nicht haben.


[Beitrag von flyingscot am 23. Sep 2015, 16:37 bearbeitet]
zzjan
Neuling
#3 erstellt: 23. Sep 2015, 16:47
Erstmal danke für die schnelle Antwort.
Ja, ist ist ein manueller Plattenspieler.
Also soweit ich das beurteilen kann, ist die Auflagekraft richtig eingestellt. Ob das Antiskating richtig eingestellt ist, weiß ich leider nicht.
In wie fern ist es denn für die Nadel schädlich , dass sie in diesem Bereich zwischen Rillen und Aufdruck läuft? Ich kann ja nicht immer griffbereit daneben stehen, kurz bevor die Platte zusende ist,
flyingscot
Inventar
#4 erstellt: 23. Sep 2015, 17:03
Die Gefahr, dass sich die Nadel am Label irgenwo verhakt ist halt groß. Im schlimmsten Fall bricht die Nadel dann ab.

Hast du den die Auflagekraft korrekt justiert? Also mit Auspendeln und so? Wenn nein, einfach mal machen, dauert keine 5 Minuten. Und Antiskating grob auf 80% der Auflagekraft einstellen. Das ist zumindest nicht völlig falsch.
zzjan
Neuling
#5 erstellt: 23. Sep 2015, 17:26
Habe mich da nun noch mal dran gesetzt. Antiskating lag so bei 40% der Auflagekraft. Habe es nun auf 80% abgeändert. Am Ton hat sich da nun nichts geändert. War aber vorher auch nicht unzufrieden damit.

Ich probier nun drauf zu achten, wann Ende ist und die Nadel kurz danach von der Platte zu nehmen. Nervt mich nur langsam, denn so richtige Entspannung kommt dabei nicht wirklich auf.

Danke noch mal für deine Hilfe
flyingscot
Inventar
#6 erstellt: 23. Sep 2015, 17:31
Das Antiskating wird nicht das Problem sein, aber deutlich zu geringe Auflagekraft möglicherweise. Vielleicht hat auch der Tonarm ein Problem. So würde ich das jedenfalls nicht weiterbetreiben...


[Beitrag von flyingscot am 23. Sep 2015, 17:32 bearbeitet]
zzjan
Neuling
#7 erstellt: 23. Sep 2015, 17:34
Wie würde die richtige Funktion denn aussehen ?
Das Gerät ist ja manuell, also muss ich es doch am ende selber zurückstellen. Oder ?
flyingscot
Inventar
#8 erstellt: 23. Sep 2015, 17:42
Die Nadel sollte in der Auslaufrille der Schallplatte bleiben. Der Plattenteller dreht solange, bis man den Tonarm manuell abhebt und zurückführt.

Nur mal aus Interesse, welcher Tonabnehmer/Nadel ist verbaut und wieviel Auflagekraft ist eingestellt?


[Beitrag von flyingscot am 23. Sep 2015, 17:43 bearbeitet]
zzjan
Neuling
#9 erstellt: 23. Sep 2015, 18:32
Habe das ganz normale Reloop System vom Hersteller dran mit einer Santo500 Nadel. Sofern ich das beurteilen kann. Bin leider kein Experte Als Gegengewicht habe ich 4g eingestellt. Das war zumindest das , was ich vor einem Jahr mal im Internet nachgelesen habe.

Wo befindet sich die Auslaufrille ? Also die Nadel läuft nicht komplett aufs Label von der Platte. Halt genau bis zu dem Rand des Aufdrucks und da kann sie ja nicht weiter, wegen der Erhöhung.
flyingscot
Inventar
#10 erstellt: 23. Sep 2015, 20:39
Die Auslaufrille ist kurz vor dem Label, mit ein wenig Abstand zum Label. Wenn die Nadel das Label berührt müsste man ein sehr lautes Kratzen aus den Lautsprecher hören. Wenn da kein Ton kommt, läuft die Nadel offensichtlich in der Auslaufrille.


[Beitrag von flyingscot am 23. Sep 2015, 20:43 bearbeitet]
zzjan
Neuling
#11 erstellt: 24. Sep 2015, 12:31
Okay, dann hab ich dir wahrscheinlich Zeit geraubt, ohne dass es nötig war. Ein sehr lautes Kratzen höre ich nämlich nicht. Versteh ich richtig, dass die Auslaufrille genau wie die Rillen zum Abspielen für den Ton funktioniert ? Daher nicht schädlich für die Nadel ist ?
flyingscot
Inventar
#12 erstellt: 24. Sep 2015, 15:58
Ja, es ist eine kreisförmige Leerrille, identisch mit der normalen Mikrorille der Platte ohne Ton. Der Nadel schadet das eher weniger als das normale Abspielen einer LP. Der übliche Nadel-Lebenszeit liegt zwischen 500-2000 Stunden, je nach Nadelschliff.


[Beitrag von flyingscot am 24. Sep 2015, 15:59 bearbeitet]
akem
Inventar
#13 erstellt: 25. Sep 2015, 08:52
Du mußt nicht gleich alles stehen und liegen lassen und zum Dreher hechten, um die Nadel schnellstmöglich abzuheben. Aber über nacht durchlaufen lassen solltest Du das auch nicht unbedingt.
Aber Vorsicht: ich habe schon eine Platte erlebt, bei der am Ende was schief gegangen ist und es keine Auslaufrille gab. Da rutscht die Nadel dann tatsächlich aufs Label. Aber auch da bricht der Diamant nicht gleich ab, jedoch sollte man da dann schon etwas schneller beim Dreher sein... Die fehlende Leerrille sieht man aber auch mit dem bloßen Auge.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 25. Sep 2015, 18:22
Nabend !

Zur genaueren Erläuterung:

Die Leerlaufrille ist eine Endlosrille. Dort, wo die Nadel das erste Mal in die Rille eingelaufen ist, gibt es immer ein leichtes Tick-Geräusch, bis der Tonarm angehoben wird. So ist es jedenfalls bei allen manuell zu bedienenden Geräten.

Mit dem Stanton und der Auflagekraft würde ich mir über die Nadelabnutzung oder -beschädigung keine Gedanken machen. Der " Klumpen " bleibt immer brav in der Rille. Irgendwann ist die Nadel halt abgenutzt.

MfG,
Erik
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