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AT 120Eb Montage Richtung der Schrauben

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alev2202
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Nov 2015, 16:13
Vorweg: Ich habe die Threads, die sich mit der Montage von Tonabnehmern an 1/2-Zoll Headshells beschäftigen gelesen und auch die paar einschlägigen youtube-Videos angeschaut.
Ich habe eben zum ersten Mal in meinem Leben einen Tonabnehmer (AT 120Eb) an so einem Headshell montiert und ich glaube ich wäre froh, wenn ich das nie wieder in meinem Leben tun müsste, obwohl ich anscheinend im Ergebnis ganz gut hinbekommen habe.
In der Montageanleitung des AT 120 Eb-Systems steht, dass man die Schrauben von unten anbringen soll (also so dass die Muttern dann oben sind). Ich habe das getan und dann nicht die Sechskantmuttern genommen, sondern die runden, die so einen kleinen Schlitz haben. Ich scheine auch die Ausrichtung (jedenfalls laut Ortofon Protractor und auch nach dem Klang von recht filigranen inneren Cuts auf ein paar Testplatten) auf Anhieb zum Glück richtig hinbekommen zu haben, denn mit der Art der Montage möchte ich eigentlich nicht nocht einmal ein Feinjustierung vornehmen müssen.
Frage: Wenn Ihr ein AT-System aus dieser Reihe montiert (wird wohl von AT 100E über die 120er bis 440 sein), haltet Ihr Euch dann an das, was in der Montageanleitung steht (also Schrauben von unten durch den Body des Systems) oder ignoriert Ihr das im Interesse einer einfacheren Feinjustage?
Ach ja, und dass die Headshellkabel nicht ganz auf die Stecker des Tonabnehmers draufgehen, sondern da noch ein bissl was von den Kontakten des Tonabnehmers (also den "Vätern") zu sehen ist, ist normal, nehme ich an? Das war jedenfalls bei meinem mitgelieferten vormontierten auch so.
.JC.
Inventar
#2 erstellt: 12. Nov 2015, 16:30
Hi,


alev2202 (Beitrag #1) schrieb:
.. ich wäre froh, wenn ich das nie wieder in meinem Leben tun müsste, ..


warum hast Du denn keine 3 Hände ?

Im Prinzip ist es egal ob die Schraubenköpfe oben o. unten sind, beim AT 120 E mit Plastikkorpus.
Beim 150 MLX mit Metallkorpus ist das nicht so, da hier Metall auf Metall gespannt wird u.
man unbedingt ein (Zug) Federelement braucht (die Sache vibriert schon recht ordentlich).

Da ist es besser von oben zu montieren.
Kannst ja hier mal kucken, wie die Anderen das so gemacht haben.
akem
Inventar
#3 erstellt: 12. Nov 2015, 17:25
Für die Feinjustage ist es günstiger, wenn der Schraubenkopf oben ist. Da kommt man einfach besser hin zum wiederholten lösen und festschrauben. Noch ein Tipp: bei Systemen, deren Schraubenaufnahme seitlich offen ist, empfiehlt es sich, erstmal eine Schraube durch das Headshell zu stecken und die Mutter unten anzusetzen. Dann das System seitlich einschieben und die Schraube festschrauben. Dann erst die zweite Schraube dazu nehmen.
Die Kontaktpins an den Tonarmkabeln sind durchaus unterschiedlich lang. Es ist also nicht selten, daß sich die vorhandenen Pins nicht bis zum Anschlag aufschieben lassen. Das tut der Kontaktqualität aber keinen Abbruch. Nur sollten die Pins stramm sitzen. Sind sie lose, hilft es, sie mit einer kleinen Zange vorsichtig etwas zusammen zu drücken. Geht natürlich nicht beliebig oft aber so oft wechselt man den TA ja nun auch nicht...

Gruß
Andreas
alev2202
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Nov 2015, 18:05
Danke.


akem (Beitrag #3) schrieb:

aber so oft wechselt man den TA ja nun auch nicht...



Gott sei Dank....

Für mich steht nach dieser Erfahrung fest: Wenn man mehrere Tonabnehmer zum Experimentieren will, dann für jeden ein eigenes Headshell, wenn man schon einen SME-Tonarm hat.

Ach ja, noch eine Frage:
Da waren zweierlei Beilagscheiben (ist das auch in D verständlich, oder ist das ein rein österreichischer Ausdruck?) aus Kunststoff dabei, farblose und weiße: Gibt es eine "richtige" Art, die zu verwenden oder ist es nur die Frage, mit welchen man an dem vorhandenen Headshell besser zurecht kommt?


[Beitrag von alev2202 am 12. Nov 2015, 18:09 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 12. Nov 2015, 18:22
Lies mal Beitrag 2 !

Wie so oft steht schon alles da ...
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 12. Nov 2015, 18:29
Nabend !

Die Kunststoffzwischenringe braucht man nur, wenn 1) die Headshelloberfläche nicht beschädigt werden soll, 2) die Schraubenköpfe eine Tick zu klein im Durchmesser sind oder 3) die Schrauben einen Tick zu lang sind und evtl. der Nadeleinschub und / oder der aufsteckbare Nadelschutz nicht mehr passen sollten.

Wenn zweifelsfrei die Mehrheit alls Informationsquellen zeigt, daß die Schrauben am besten / normalerweise von oben einzustecken sind, wärest Du besser dran gewesen, wenn Du Dich daran orientiert hättest.

Hättest ... Hätte der Hund nicht XXXXX , hätte er den Hasen gefangen !

Bitte kaufe Dir niemals einen klassischen Thorens. Du brichst Dir bestimmt beide Ohren an den Headshells und Tonarmrohren.

MfG,
Erik
alev2202
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Nov 2015, 19:25
Also habe ich es noch einmal zerlegt und mit den Köpfen oben wieder zusammengebaut. Da ich das zunächst aus Bequemlichkeit mit den längsten vorhandenen Schrauben gemacht habe, weshalb dann der Nadeleinschub nicht mehr draufging, durfte ich gleich noch einmal. Bei diesem dritten Versuch konnte ich dann sogar schon mit eingeklemmtem Mobiltelefon nebenher telefonieren und hatte es in drei Minuten dran. Ist sogar für einen ausgesprochenen Grobmotoriker wie mich offensichtlich nur Übungssache.
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