Nottingham envogue mit acespace - Welcher TA?

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Zeug
Neuling
#1 erstellt: 29. Jul 2017, 20:45
Liebe Freunde der wohlklingenden Musik.

Ich hab mich entschlossen o.g. Gerät zu erwerben. Warum steht außen vor.

Bestehend habe ich German Physiks Ultimate MK2 an Vincent 237 und Pre PHO 700 (quasi Tube Line komplett).

Als unwissender und nur nach Gefühl (Herzgehör) gehender Bach-Fanatiker Suche ich nun das zweite Teil in der Kette nach der Platte.
Mit Daten usw. hab ich es nicht so. Von Verkäufern wurde ich genug verar...
Ergo fragt man Leute die nix mit Kohle verdienen am Hut haben...
Konkret: Ich weis nicht was es werden soll. Ich hatte schon (okay an einem alten alten Debut 3) ein Quintett Black dran aber das Überzeugte mich nicht bis überhaupt nicht.
Ein günstiges Hana wird es ganz bestimmt auch nicht....
Der PHO 700 soll bei MM / MI besser sein als bei MC !????

Was ich will ist natürlich die eierlegende na ihr wisst schon. Ich höre viel Klassik. Ne doch noch mehr Okay ab und an kann ich von Jazz und Oxygene 3 nicht genug bekommen.
Ich denke jetzt wisst Ihr was ich erwarte. Wenn nicht dann fraaaachen
Ich freu mich auf ungehemmte Ergüsse der Eures Wissens
akem
Inventar
#2 erstellt: 29. Jul 2017, 22:54
Probier das Quintet Black doch mal an dem Nottingham aus... Vielleicht erlebst Du eine Überraschung...

Gruß
Andreas
sam.hain
Stammgast
#3 erstellt: 29. Jul 2017, 23:14
Im Analog-Forum gibt es einen langen Erfahrungsaustausch zu den Nottingham Laufwerken. Tonabnehmer von Benz funktionieren wohl recht gut mit den Armen.
vinyl-gekko
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 02. Aug 2017, 20:48
Hallo!

Der Ace Spacearm hat zwar Attacke und Drive, ist aber-wie das ganze Spacedeck-eher auf der warmen Seite. Für mich fehlen da Details, ich will schon den Klang der Instrumente in allen Details haben.
Ein Dynavector 20x2 L war mir zB in der Kombi sehr angenehm, aber zu einlullend. Ortofon zb 2M Black kommt da besser.
Von da her könnte der Tip mit Quintett Black hinhauen, ebenfalls der Rat mit den Benzen.

Beste Grüße Florio
vinylrules
Inventar
#5 erstellt: 02. Aug 2017, 21:55
Um den durchaus vollen Charakter des Nottingham etwas auszugleichen würde ich ein AT-OC9/III bei MC empfehlen oder ein AT-150 MLX als MM. Beide an sich hochauflösend und etwas schlank, geben sie gerade bei Klassik und Jazz mit dem Spieler eine gute Symbiose ein. Welcher Nottingham ist es denn, steht da gar nicht explizit? Tolle Spieler übrigens, gute Wahl!
vinyl-gekko
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 03. Aug 2017, 00:16
ich habe ein Ace Spacedeck, gibts nur in England, entpricht dem envogue Spacedeck.
In der Klasse bis 3000 mit Arm hat der Notti wenig Konkurrenz, vielleicht noch den Rega P8 oder den Scheu Premier MK II oder einen Clearaudio.
Der NA klingt ausgesprochen "erwachsen und groß", hat Druck und ist entgegen anderslautenden Gerüchten durchaus lebendig.
Tonal klingt er ausgewogen und eher "warm", deshalb sollte der Tonabnehmer passen.
Der Tonarm lässt sich leicht justieren und hat eine witzige Antiskating Vorrichtung und eine sehr gute VTA Verstellung mittels einer Gewindestange, wo man die Tonarmhöhe feinfühlig einstellen kann. Er ist eher mittelschwer mit ca. 13 g effektive Masse und durch die seitliche Stabilisierung in Längsrichtung nicht kippelig wie andere 1-Punkter. Wirkt eigentlich wie ein kardanischer Arm.

Einziger Nachteil: das anschubsen und abbremsen des Tellers von Hand, da der Motor prinzipbedingt nur wenig Drehmoment hat.
Der Motor läuft ständig durch, auch wenn der teller steht. Ich hab mir deshalb das externe Netzteil "Wave" zugelegt, wo man wie gewohnt an- und ausschalten kann, anschubsen muss man aber immer noch. Kostet in England ca 600Euro, hier gibts noch was von Dr. Fuß. Das Wave soll auch klanglich was bringen, was mir jetzt nicht soooo auffiel.
Gruß
Florio
colli63b
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Aug 2017, 11:18
Wie schon von anderen empfohlen, würde ich auch erst einmal das Quintet Black einbauen (wenn es eh schon da ist) und hören, wie die Kombination klingt bzw. in welche Richtung noch Veränderungen gewünscht sind...

Gruß Matthias
mkoerner
Stammgast
#8 erstellt: 03. Aug 2017, 14:04
Hi,

Erstmal Glückwunsch zum Notti. Ein Dreher mit dem man alt werden kann.

Also ein OC9/III ist wirklich gut aber mir einen kleinen Hauch zu schlank. Wenn ich mir aber dein Setup anschaue könnte das bei dir trotzdem sehr gut passen.

Das AT150MLX ist noch schlanker und ich glaube da fehlt den Streichern dann doch etwas Schmelz um nicht sogar Zahnschmerzen anzudrohen.

Imho ziemlich perfekt ist ein DV20XL2. Hinreichend Auflösung und schnell und ausreichend Schmelz.

Benz ist aber auch wirklich ein sehr guter "Allround" Match...

Wenn auch ein kräftiges Fundament gewünscht wird wäre ein EMT TSD15N SFL sehr gut.

Ein 2M Black ist als MM ein ziemlich perfekter Allrounder. Kann ich auch empfehlen auch wenn ich fast nur mit anderen Systemen höre, die aber sehr schwer zu bekommen sind.

Die NTs die einfach nur die Spannung stabilisieren wie das WaveMechanic bringen nicht viel. Das Fuss Netzteil das beide Phasen getrennt angesteuert liefert bringt mehr.

Insgesamt mehr bringt aber das HD Kit, das kann ich sehr empfehlen. Wenn man sich das nicht leisten kann sollte man mal nach einer Graphit "Tellermatte" suchen, das kommt dem immerhin nahe.

Übrigens ist das envogue Spacedeck meines Wissens etwas gegenüber dem Ace Spacedeck verbessert worden. Kann mich aber nicht erinnern welche Teile.

Mike.
vinyl-gekko
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Aug 2017, 16:31
Ace Spacedeck und envogue Spacedeck haben beide das verbesserte Lager vom Hyperspace und eine bessere Motordose.
Ich würde eher das envogue Spacedeck aus D nehmen, weil das schneller geliefert wird als wenn du bei nem UK Händler quasi "leicht außerhalb der Legalität kaufst"

Noch mal Dynavector 20x2 L: gefällt mir am Ortofon-Arm TA 110 am Spacedeck extrem gut, alles perfekt.
Am Ace Spacearm bricht das einfach zusammen. Weiß auch nicht, was da los ist. Schön, aber viiel zu gemütlich . Und das an der Dynavector P75 MK III im Enhanced-Modus!
Ganz ehrlich: das 20x2L gefällt mit auf dem Technics 1200 M5G besser als am Spacearm


[Beitrag von vinyl-gekko am 03. Aug 2017, 16:34 bearbeitet]
vinylrules
Inventar
#10 erstellt: 03. Aug 2017, 16:45

Das AT150MLX ist noch schlanker und ich glaube da fehlt den Streichern dann doch etwas Schmelz um nicht sogar Zahnschmerzen anzudrohen.


Das läuft sogar auf einem Interspace gut. Man muss allerdings ein wenig mit der Tonarmhöhe spielen bis es wirklich gut klingt. Einen Tick zu hoch und es fängt an zu kreischen. Wenn richtig eingestellt aber traumhaft. An sich mag ich das 150 nicht so gern, aber hier passt es.
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