Endstufenlüfter schalten

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sven29ks
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Mrz 2026, 02:01
Hallo,

Ich möchte den Lüfter in meiner Endstufe über einen Temperaturschalter steuern.
Da ich oft nur leise Musik höre oder einen Film anschaue nervt mich der Lüfter in der Endstufe.
Ich will ihn über einen Temperaturschalter steuern. Sprich er soll nur laufen wenn es notwendig ist.
Den Schalter montiere ich auf dem Kühlkörper. Ich würde den Lüfter ab einer Temperatur so zwischen 30 und 40 Grad einschalten lassen. Was meint ihr?

https://www.directupload.eu/file/d/9234/zhpoyr4s_jpg.htm

https://www.directupload.eu/file/d/9234/6yvxjkuk_jpg.htm

https://www.directupload.eu/file/d/9234/dv2mx48x_jpg.htm

Gruß
Sven
P@Freak
Inventar
#2 erstellt: 26. Mrz 2026, 02:36
Hallo,

wie willst du definieren wann eine Lüftung notwendig ist und bei welcher Temp. Referenz und wo diese abgenommen wird ??

Wenn überhaupt baut man auf 2 Stufen Regelung um da bei solchen Endstufen immer ein mindest Luftumsatz per Lüfter nötig ist um die Grunderwärmung sicher ab zu führen ... !

Und überhaupt ... haben die UliBöller Endstufen Dinger nicht schon einen Temperatur geregelten Lüfter ??

Auch gibt es durchaus bessere upgrade Lüfter mit weniger Grundgeräusch.

P@Freak


[Beitrag von P@Freak am 26. Mrz 2026, 02:54 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2026, 07:48

sven29ks (Beitrag #1) schrieb:
.....Da ich oft nur leise Musik höre oder einen Film anschaue nervt mich der Lüfter in der Endstufe......


deswegen ist die Endstufe für diesen Zweck ja auch kaum bis gar nicht geeignet.

Da wären Endstufen ohne Lüfter oder eben ab Werk mit sehr präzise angesteuerten Lüftern besser gewesen.
Das im Nachhinein durch Anpassung der Steuerung zu optimieren, wird ziemlich schwierig sein.

Gggf. ist der bereits genannte Vorschlag, die Lüfter selbst gegen deutlich bessere auszutauschen, der geeignetere Weg.

Edit-Nachtrag:
Im Unterforum "Plattenspieler" ist das Thema auch eher fehlplatziert.


[Beitrag von Apalone am 26. Mrz 2026, 07:49 bearbeitet]
hpkreipe
Inventar
#4 erstellt: 26. Mrz 2026, 19:16
Ich schließe mich meinen Vorschreibern an - nicht machen, sondern lieber eine andere Endstufe.

Aber das beantwortet die Frage ja nicht.

Von Conrad gibt es eine Lüftersteuerung für 12V Gleichstromlüfter mit zwei Polen für 5€ fertig zu kaufen.

Also bitte schauen und sich dann beantworten, ist das ein 12 V Gleichstrommotor mit nur zwei Polen/ Anschlussdräten - verbraucht der Lüfter immer weniger als 400 mW. Das steht auf dem Lüfter drauf - normalerweise.

Hast Du eine Idee, wie und wo Du den Temperaturfühler anbringen solltest, damit das Gerät wegen Wärmestau keinen Tot stirbt. Hast Du eine Idee, wie man das macht, damit dann die Platine nicht so liegt, dass da keine Kurzschlüsse entstehen, auch wenn die Platine dann einmal verrutscht oder abbricht oder sonst etwas macht und kannst Du überprüfen mit welcher Spannung der Lüfter sicher anläuft und ob die untere Angabe der Temperatursteuerung sicher über der Anlaufspanung liegt. Es hat eben manchmal auch unter 20 Grad C.

Kannst Du löten und auch so etwas entsprechend isolieren?

Hast Du, TE, keine Antworten oder auch keine Idee wovon ich schreibe, lass das von jemanden erledigen, der das auch kann. Es geht ggf. um 240V Netzspannung, die dann sonstwo anliegen, das kann nicht nur doof, sondern sehr ungesund werden.
Silenced_Music
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Mrz 2026, 19:25
Ich habe die NX1000 für meine Basseinheiten. Hab den Lüfter abgeklemmt. Bei den Lautstärken (wahrscheinlich 3-10 Watt) bei denen ich höre wird der nicht im Ansatz warm. Aber so ist's bei mir. Keine Gewähr...
kboe
Inventar
#6 erstellt: 26. Mrz 2026, 21:25
Ich sitze direkt vor meinem Musik PC.
Hab bei der Zusammenstellung auf wenig Leistungsverbrauch geachtet und auf die CPU einen Lüfter von Noctua gepappt.
Das Ding ist soweit lautlos, dass es mir außer beim Booten nie auffällt.
Ich denke also, dass ein guter, leiser PC Lüfter dein Leiden um einiges lindern dürfte.
Ganz geschenkt gibts das halt nicht.
stoneeh
Inventar
#7 erstellt: 26. Mrz 2026, 23:47

sven29ks (Beitrag #1) schrieb:
Was meint ihr?


Dass man, wenn einem der Bildhoster schon praktisch einen BBCode zum copy-pasten bereitstellt, diesen auch benutzen kann.

sven29ks
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Mrz 2026, 01:36
antwort kommt noch....
sven29ks
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Mrz 2026, 23:27
diesen Schalter befestige ich auf dem Kühlkörper:
Schalter

Die Masse vom Lüfter unterbreche ich über den Schalter. Wenn der Kühlkörper z.B. 30° erreicht schließt der Schalter und der Lüfter läuft.

Ich bin Elektriker.
AusdemOff
Inventar
#10 erstellt: 30. Mrz 2026, 01:23
Das haben die in Tschernobyl auch gedacht ...

Thermische Prozesse verlaufen expotentiell. Ausschlaggebend ist nicht die Temperatur am Kühlkörper (wo denn genau?),
sondern die des Leistungstransistors direkt am Gehäuse. Wenn der Kühler z.B. 30 °C aufweist kann der Transistor schon durch, oder vorgeschädigt sein. Das macht er dann zwei, dreimal mit und geht dann hops.

Zwei Wege wären jetzt möglich:
1. Man besorge sich den Schaltplan und die technischen Unterlagen der verwendeten Endstufentransistoren. Letzteres sagen einem welche Temperaturen wie lange akzeptabel sind. Der Schaltplan wiederum erklärt unter welchen Bedingungen der Transistor betrieben wird.
2. Man kann auch die Temperatur direkt am Transistor messen. Dazu bedarf es natürlich des entsprechenden Messgerätes.
Dann kann man den worst-case anregen: Maximallautstärke gleich mit dem Einschalten. Temperaturveränderung notieren
und eine Kurve erstellen. Spätestens bei 30 % der Maximaltemperatur sollten die Lüfter laufen. Auf Hochtouren.

Viel Glück.
P@Freak
Inventar
#11 erstellt: 30. Mrz 2026, 14:35
Sorry aber passt gerade ...

Klick !

P@Freak
MosFetPapa
Stammgast
#12 erstellt: 30. Mrz 2026, 21:40
Hallo sven29ks,
Was ist das für ein Lüfter? 12Volt würde ich mal tippen? Dann mach doch einfach.
Üblich wäre ohnehin, das ein Übertemperaturschutz verbaut ist
oder wenn du Pech hast ein Lüfterausfall erkannt wird und den Protect-Mode auslöst.
Schon probiert, wenn du den Lüfter abklemmst, ob der Amp noch anspringt?
Ich würde einen KSD9700 (Zäpfchengröße) oder KSD-01F (TO220) nehmen, die sind relativ klein.
Parallel dazu einen Vorwiderstand setzen und den Lüfter auf kleiner Stufe laufen lassen.
Damit sollte auch ggfls. eine Lüftererkennung zufrieden sein. Dann muß die Mimik aber in die 12V-Line.
Du weißt ja auch vermutlich erst mal nicht so genau ob im Gerät noch andere Hotspots (als der Kühlkörper) sind.
Und es ggfls. an andere Stelle zu Wärmestaus kommt.
Jedes Grad mehr im Gerät geht letztendlich zu Lasten der Lebensdauer.
Und nach dem Mod die erste Zeit die Temp.-Entwicklung im Gerät im Auge behalten.
Ggfls. nachbessern. Dann paßt das schon.
sven29ks
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Apr 2026, 20:28
sorry,hab noch einige andere projekte am laufen...dachte das hier wäre mal eben gemacht...melde mich
roger-whisky
Stammgast
#14 erstellt: 13. Apr 2026, 12:03
Ich hatte das seinerzeit folgendermaßen gelöst:
Temperatur-Steuermodul bei C-Elektronik gekauft mit Thermofühler, Display und -mittels Tasten- programmierbaren oberen und unteren Schwellwerten. Dazu ein kleines Relais um die Ventilatoren zu schalten. Das Ding brauchte eine eigene kleine Spannungsversorgung, bzw. kann solo mit einer Batterie betrieben werden.

Den Thermofühler bringt man am wärmsten Ort eines Leistungsverstärkers an, das ist natürlich in der Nähe der Endtransistoren, man sucht einfach mit dem vorhandenen Fühler diesen wärmsten Ort und befestigt ihn dann dort sicher. Auch der Ventilator selbst will an einem geeigneten Ort befestigt werden, um möglichst effektiv zu wirken, sprich die Temperatur so rasch als möglich abzusenken, dabei darf der Luftstrom nicht am Thermofühler vorbeiströmen, dies würde eine niedrigere Temperatur vorgaukeln, als wirklich vorhanden ist.

Funktionierte einwandfrei und ich konnte im Sommer bei höherer Umgebungstemperatur die Schwellwerte anpassen um ausreichende Kühlung sicherzustellen.

Netzteil und Steuermodul brauche ich nicht mehr, muß noch in meinem Fundus herumliegen. Bei Interesse suche ich es heraus und prüfe ob die Funktionen noch gegeben sind - wovon ich ausgehe. Würde ich für "n'Appel und n'Ei" abgeben.

Wenn ich recht erinnere ist das Modul etwa halb so groß wie eine Zigarettenschachtel, das Netzteil etwa so groß wie 2 aufeinander gelegte Zigarettenschachteln (mußte ausreichend Leistung für das Modul und die Lüfter bereit stellen. Beides kann ausserhalb des Verstärkergehäuses, z.B. in einem eigenen kleinen Gehäuse untergebracht werden.

Bei Interesse Nachricht an mich, auch per PM.

Gruß,
RW

P.S.: der Vollständigkeit halber muß gesagt werden, daß trotz fertig konzipiertem "Ding" elektronische Grundkenntnisse vorhanden sein müssen um zu verstehen wie das "Ding" funktioniert. Weißt Du z.B. was eine "Selbsthaltung" an einem Relais ist?
vVegas
Inventar
#15 erstellt: 16. Apr 2026, 18:11
Falls es nur um simples "Ein/Aus" ohne Drehzahlregelung geht, dann bekommt man die Dinger mittlerweile für nen Fünfer...

https://de.aliexpress.com/item/1005007019437221.html

Wenn 12V vorhanden und es ein 12V Lüfter ist, natürlich eher nen PWM Regler:
https://de.aliexpress.com/item/1005011653862606.html
roger-whisky
Stammgast
#16 erstellt: 17. Apr 2026, 08:40
Na sieh an, hab mich ewig nicht mehr damit beschäftigt, so günstig ist das Zeug also mittlerweile geworden ...
Kurze off-topic Frage:
Habe bei aliexpress einen Artikel gefunden (ca. 500 €, in D nicht erhältlich über Fachhändler), aber keinerlei Erfahrungen mit aliexpress. Ist es "grundsätzlich sicher" dort zu bestellen, oder geht man da Risiken ein?

Danke!
vVegas
Inventar
#17 erstellt: 17. Apr 2026, 10:36
Also grundsätzlich ist Aliexpress absolut problemlos.
Einzig die Lieferzeit ist etwas länger als bei Amazon (wobei ich da auch schon Händler hatte die langsamer als die Chinesen sind).
Habe über die letzten Jahre sehr viele Bestellungen bei AE getätigt und nie Probleme gehabt. Wenn wirklich mal etwas falsch oder fehlerhaft war, immer problemlos und schnell eine Rückzahlung oder Rabatt erhalten. Allerdings bisher auch nur Einzelartikel bis ~ 100€ bestellt. Aber aus anderen Bereichen und Foren hört man auch selten Probleme, auch bei hochpreisigeren Artikeln (z.Bsp. Audioverstärker o.ä.).
roger-whisky
Stammgast
#18 erstellt: 17. Apr 2026, 21:26
Danke für diese Antwort, das hört sich ganz annehmbar an.
Es handelt sich übrigens um dieses Gerät: https://de.aliexpres...gatewayAdapt=glo2deu
Ich brauche 8 Kanäle und das Gerät würde 2 Behringer DCX2496 ersetzen ...
Letztlich muß ich wohl "ins kalte Wasser" springen und ausprobieren.
TE: entschuldige bitte meinen off-topic Ausflug.
Mimamau
Inventar
#19 erstellt: 26. Apr 2026, 13:38
Ich hatte auch noch nie Probleme mit AE. Gerade bei einigen Komponenten und Ersatzteilen ist es oft für Normalsterbliche die einzige Bezugsquelle.
Man muss eben wissen, was man da kauft. Die mitunter seltsame Beschreibung / Übersetzung richtig deuten können. Es sind keine Markenprodukte und es gibt keine Gewährleistung.
Netzbetriebene Geräte würde ich sicherheitshalber mal öffnen und durchschauen. (Im Repair-Cafe hatte ich mal einen China-Nagelschleifer, da wurde die Netzspannung über einen popeligen Taster an einer Audio-DIN-Buchse geschleust, dahinter dann der Trafo...)
roger-whisky
Stammgast
#20 erstellt: 28. Apr 2026, 09:30
Danke, freut mich, daß da noch ein positiver Kommentar kommt.
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