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Wie MC oder MM erkennen? Liste?

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Beitrag
BananaJoe
Stammgast
#1 erstellt: 11. Mai 2005, 15:35
Servus beinander,

habe mir vor nen Plattenspieler zuzulegen, wird wohl ein alter Dual (704, 721, etc- dank den tollen howto hier). Also was günstiges fürn Einstieg und probieren..

Anschließen werd ich das ganze an nen Marantz 7200 KI, der ja nur für MM Systeme geeignet ist. Da es da ja zig Abnehmer gibt, weiß man nie so recht ob er denn ein mm oder mc und jeden verkäufer ne email schreiben überfordert mich auch..

Gibts da vielleicht ne Liste, wo das aufgeführt wird? Oder kann mir mal jemand die bekanntesten MMs aufzählen?

Grüße
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 11. Mai 2005, 15:38
Hallo!
Ich denke hier steht alles nötige
http://www.phonophono.de/
MFG Günther
BananaJoe
Stammgast
#3 erstellt: 11. Mai 2005, 15:46

Hörbert schrieb:
Hallo!
Ich denke hier steht alles nötige
http://www.phonophono.de/
MFG Günther


Ui danke..hier wär wohl mehr eigeninitiative angebracht gewesen..
Die meisten scheinen ja eh dieses Shure V-15 III System zu haben..

MfG

edit: Nochwas, die Abnehmer gehen ja praktisch ewig, wenn dann muss nur die Nadel erneuert werden oder?


[Beitrag von BananaJoe am 11. Mai 2005, 15:47 bearbeitet]
Holger
Inventar
#4 erstellt: 11. Mai 2005, 18:22
Hey Joe ;-),

Einen Dual 704 in schwarz hätte ich sogar gerade noch "übrig".
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 11. Mai 2005, 18:26
Hallo!
Bei Magnetsystemen ja, da brauchst du nur so alle 2-3 Jahre eine neue Nadel. Bei Mc Systemen musst du das ganze System Austauschen, normalerweise krigst du dann vom Hersteller deines Systems einen speziellen Austauschpreis. Wasb du schlußendlich nimmst hängt sehr stark von deinen Ansprüchen und von deinem Geschmack ab, das Shure ist aber im Allgemeinen schon eine sehr gute Wahl
MFG Günther
BananaJoe
Stammgast
#6 erstellt: 11. Mai 2005, 18:33
Okay, will ja auch nicht komplett umsteigen, sondern nur mal "reinschnuppern".

Ein Direktantrieb wär nen Riemen wohl vorzuziehen oder?
Ein altersschwacher Riemen wird wohl für Gleichlaufschwankungen sorgen?

Grüße
Holger
Inventar
#7 erstellt: 11. Mai 2005, 18:52
Gute MC-Systeme halten aber ewig, man kann von mindestens 1000 Betriebsstunden ausgehen, das sind ungefähr 3000 LP-Seiten. Und wie gesagt - mindestens !
Viele meiner MCs sind schon deutlich älter als 10 oder 15 Jahre, klingen noch ganz hervorragend und schlagen sich auch auf Testplatten (Abtast-Tests) noch sehr sehr gut.
Was den ausgeleierten Riemen angeht : er sorgt eher für ein langsameres Anlaufen - wenn er mal läuft, dann sorgt er nicht für Gleichlaufschwankungen.
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 11. Mai 2005, 19:07
Hallo!
@Holger:
Das deine Mc solange halten ist schon erstaunlich!nDas älteste das ich zz habe ist ein Ortofon MC 20S das ist 7 Jahre alt und klingt echt so langsam ziemlich Schäbig, werde es in bälde tauschen müssen
@ Banana Joe:
Klar aber ich kenne inzwischen einige Leute die auch nur mal reinschnuppern wollten und jezt sind sie die eifrigsten "Sammler und Jäger" in Sachen Vinyl
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Mai 2005, 19:08 bearbeitet]
Holger
Inventar
#9 erstellt: 11. Mai 2005, 19:46
Hi Günther,

Momentan habe ich hier ein bestimmt 20 Jahre altes Ortofon MC 10 der ersten Generation (das rote), ein DL 103 D (schätzungsweise um die 15 Jahre alt), ein DL 103 GL (bestimmt über 10 Jahre alt), ein Ortofon TMC 200 aus der ersten Hälfte der Achtziger und schließlich noch ein Supex SD900, welches durchaus schon 25 Jahre alt sein könnte.
Alle astrein. Das DL 103 D z. B. schafft noch locker 90µ auf der Testplatte und klingt im Denon-Tonarm DA 401 auf einem Thorens TD 124/II über Denon HA-1000 Headamp schlicht traumhaft.

Einige sehr gut klingende uralte MMs habe ich auch noch (Shure M33-7, M75ED Type II, V15 Type III).
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 11. Mai 2005, 21:44
Hallo!
@Holger
Sag mal hast du die Systeme irgendwie Speziell gelagert?
Oder gibts da Refreshmethoden die mir nicht bekannt sind?
Ich nehme nicht an das du die Systeme die ganze Zeit über Eingebaut hattest? Irgendwie Frustriert mich das jezt schon ein wenig! Bei mir hat noch kein MC länger gehalten als im schnitt so 4 Jahre
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Mai 2005, 21:45 bearbeitet]
Holger
Inventar
#11 erstellt: 12. Mai 2005, 00:43
Hi Günther,

Nö, eigentlich sind bei mir fast alle Systeme eingebaut und mehr oder weniger dauernd abwechselnd in Betrieb - ich habe derzeit 6 Plattenspieler spielbereit angeschlossen.
Ist aber vielleicht auch nur Glückssache.
Es gibt aber auch Leute, die der Meinung sind, dass ich bei meiner bevorzugten Muskrichtung eh nicht unterscheiden kann, ob es das System ist, das verzerrt, oder eher die Les Paul von Billy Gibbons (ZZ Top) .
BananaJoe
Stammgast
#12 erstellt: 25. Mai 2005, 18:22
So, mittlerweile hab ich nen Dual 1019 auf den Dachboden eines Freundes "ausgegraben".. Funktioniert auch einwandfrei, nur ein Kanal fehlt ab und an, scheint aber ein Kontaktprob am Abnehmer zu sein...werd ich noch lösen, jedenfalls steh ich immer mit nen dicken grinsen davor wenn sich der arm langsam senkt und ein leises Knistern ertönt..:D

Im Moment ist ein Shure M75 MG-D montiert, ist das was gutes?
(Finde macht nen vollen satten sound)

Wie fest muss die Nadel aufliegen? Nadel wird, wenn sie aufliegt, leicht nach oben gebogen, ca 1 mm. Ist das gut so?

Grüße
Albus
Inventar
#13 erstellt: 26. Mai 2005, 10:50
Tag,

eine Eintauchtiefe von 1 mm könnte noch passend sein, aber nicht mehr (unter Berücksichtigung der Alterung). Eine Auflagekraft ist bis 1,5 g zulässig (entsprechend 15 mN). Grauer Einschub = Rundnadelschliff, schwarzer Einschub = biradialer Schliff. M75MG-D war ein ursprünglich brauchbarer Tonabnehmer (neu).

MfG
Albus
BananaJoe
Stammgast
#14 erstellt: 26. Mai 2005, 14:07
Hallo, danke erstmal, hab jetzt noch etwas gewicht reduziert, spielt immer noch einwandfrei und taucht jetzt deutlich unter 1 mm ein. Hab aber trotzdem noch einige Fragen..

1. Wenn merkt ich wenn ne Nadel hinüber ist? Verschlechtert sich die Klangquali?

2. Altert auch der Abnehmer, oder reicht es nur die Nadel zu ersetzen.

3. Wieviel müsste man ausgeben um die soundquali merklich zu steigern, also im vergleich zum M75 MG-D
Wär ein AT 110 E zbp. besser? (Nur mal so zur info, find den aktuellen eigentlich ganz angenehm)

Grüße
Albus
Inventar
#15 erstellt: 26. Mai 2005, 14:22
Tag erneut,

ja, die Wiedergabe wird verzerrt, bereits bei normalen Aufsprechpegeln = üblichen Auslenkungen, Tiefen kommen übermässig satt (zusätzliche Klirrintensitäten), Höhen sind scharf (Klirr auch hier); gut zu hören bei Klavieraufnahmen oder Frauenstimmen oder Dire Straits "Brothers in Arms".

Es genügt üblich, den Nadeleinschub zu tauschen. Es gibt originale Shure-Einschübe und diverse Nachbauten, viel billiger, viel schlechter.

So ein AT 110 muss nicht sein wenn einer ein erneuertes M75 bereits als angenehm schätzt. Das Urteil 'angenehm' ist ein passables Ziel.

MfG
Albus
-3dB
Stammgast
#16 erstellt: 27. Mai 2005, 06:21
Hallo Banana Joe,

im AAA-Forum existiert eine mehrseitige Liste über Tonabnehmer mit den entsprechenden Daten.
Mit Fleiß und Akribie zusammengetragen von Jürgen Heiliger u.A..

Gruß Wilhelm
Tommy_Angel
Inventar
#17 erstellt: 31. Mai 2005, 10:33
Holger,

was macht man mit 6 gleichzeitig angeschlossenen Plattenspielern?
BananaJoe
Stammgast
#18 erstellt: 31. Mai 2005, 10:44
Danke Jungs, habt mir brav geholfen.
Der Dual rennt wie ne eins!

Grüße
Holger
Inventar
#19 erstellt: 31. Mai 2005, 11:22

Tommy_Angel schrieb:
Holger,

was macht man mit 6 gleichzeitig angeschlossenen Plattenspielern? :D


Hi Tommy,

Was macht ein Sultan mit noch mehr Frauen ?

Alle genießen - und zwar wechselnd und so oft man möchte ...

Nee, im Ernst - ich höre mal mit dem, und mal mit dem, und dann auch mal mit dem, und manchmal sogar mit dem ... sind halt alle sehr gut und klingen toll und machen Spaß und und und ...

Ich liebäugele übrigens schon wieder an einem neuen "Spielzeug" ...
Voice_of_the_theatre
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 31. Mai 2005, 12:55
@Holger

Kann ich nachvollziehen. Mir geht es mit meinen Geräten nicht anders. Insbesondere mit Lautsprecher, Tonbandmaschinen und meiner Marantzsammlung (--> Profil). Ich kann mich schlecht trennen da ja jedes Gerät für mich eine bedeutung hat. Trotz meiner 25 Jahre! Aber meine Frage: du schreibst das alle 6 spielbereit sind. heist das auch angeschlossen? Wenn ja wie realisierts du das? Umstöpseln? Hast du ein Phonoumschalter? Mischpult? Gruß Voice!
Holger
Inventar
#21 erstellt: 31. Mai 2005, 13:35
Hi Voice,

Nope, nix Umschalter.

Vollverstärker mit einem Phono-, 3 Line- und einem Tape-Eingang.
Am Phonoeingang - logisch, ein Plattenspieler.
Line 1 - Tuner
Line 2 - ext. Phonovorstufe, daran ein MC-Übertrager mit 2 Eingängen, daran zwei Plattenspieler
Line 3 - ext. Phonovorstufe, daran ein MC-Prepre mit einem Plattenspieler
Tape In - wie Line 2

Kein CD-Player, kein Tape.
Voice_of_the_theatre
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 31. Mai 2005, 14:37
Hallo,
So nenn ich ANALOG! in diesem Sinne: viele analoge Grüße!
Tommy_Angel
Inventar
#23 erstellt: 01. Jun 2005, 06:45
hm...also der Vergleich mit dem Sultan hat was für sich...das leuchtet mir ein

(3 Marantze, 2 Kenwoods, etc)
Matthias41
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 08. Jun 2005, 20:07

Holger schrieb:
Hi Voice,

Nope, nix Umschalter.

Vollverstärker mit einem Phono-, 3 Line- und einem Tape-Eingang.
Am Phonoeingang - logisch, ein Plattenspieler.
Line 1 - Tuner
Line 2 - ext. Phonovorstufe, daran ein MC-Übertrager mit 2 Eingängen, daran zwei Plattenspieler
Line 3 - ext. Phonovorstufe, daran ein MC-Prepre mit einem Plattenspieler
Tape In - wie Line 2

Kein CD-Player, kein Tape.



Hi Holger,


oder einen Phonopre anschaffen mit seche Eingängen

Gruß
Jürgen
Voice_of_the_theatre
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 08. Jun 2005, 20:33
z.B. Accuphase C-222
schusee
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 09. Jun 2005, 15:37
hier findet man fast alles http://www.cartridgedb.com/

Gruß
Christian
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