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Vinyl auf CD, welche Geräte

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Autor
Beitrag
ugoria
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Mai 2005, 19:13
Hi,

ich habe eine kleine Sammlung an Jazz-Platten aus der DDR und würde diese gerne auf CD überspielen. Ich möchte auf keinen Fall diese ständig mit Nadel abspielen und daher die genannte Problemstellung.

Welcher Plattenspieler ist für solch ein Unterfangen empfehlenswert und muss ich da über den PC geben oder gibt es weitere Möglichkeiten (CD-Recorder mit Schallplattenspielereingang)?

Wie sind Eure Erfahrungen mit welcher Geräte- und vielleicht auch Softwarekombination?

Swingende Grüße
Andi
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2005, 19:56
Für High End Transfers verwende ich eine Selfmade PWM zur Plattenreinigung, Eine Neumann VMS-82 mit Clearaudio Unity 14" Grado Reference Reference TA + DBX Mikrofonvorverstärker.

Gedreht wird die scheibe mit 16 2/3 RPM. Digitalisiert wird mit 176,4khz / 24bit was nach Speedup auf 352,8 udn Riaa Entzerrung 352,8khz / 32bit ergibt. Gemaster wird als DVD-Audio. ... Endlich Linkin Park horchen mit vernümftigen Sound

Für den Hausgebrauch tuts der Project Studie mit Grado Reference Reference TA und ProJect Tubebox an einem RME ADI-2 @ 176,4/24bit genauso. Gewaschen wird auch mit der PWM. Entknistrern tue ich mit Wavepurity wenn es mal nicht mit der PWM geht. Anfangen tue ich mit LADS und wenns nix hilft kommt Clilit Bang! Dann kommen 25 Liter Leitungswasser. Hochdruckreinigung mit 12bar und die Absaugung. Damit geht selbst Kaugummi Runter :D.

Physikalische Reinigung Funktioniert noch immer besser als PC Tools

MfG Christoph
gdy_vintagefan
Inventar
#3 erstellt: 12. Mai 2005, 20:44
Man kann anstatt des PC jeden stationären Audio-CD-Recorder benutzen. Nur leider sind diese Geräte mittlerweile sehr selten geworden und fast nur noch gebraucht zu bekommen.

Vorteile:
- man muss nicht Plattenspieler und PC im selben Raum stehen haben
- sehr gute Aufnahmequalität, während PC-Soundkarten von unterschiedlichster Qualität sein können, der OnBoard-Soundchip taugt meistens nichts
- kein Phono-Vorverstärker notwendig, sofern man einen entsprechenden HiFi-Verstärker mit Phono-Eingang hat
- leichte Handhabung (ähnlich wie Kassettendeck)

Nachteile:
- spezielle Audio-Rohlinge notwendig
- keine Nachbearbeitung und kein Editieren möglich (es sei denn, man benutzt CD-RW und bearbeitet am PC nach)
- geringe Verbreitung der Audiobrenner und Rohlinge

Bei mir hat sich der CD-Recorder schon seit Jahren bewährt, denn mein PC steht 2 Etagen tiefer und hat auch nur einen Onboard-Soundchip. Ich verwende jedoch Audio CD-RWs und bearbeite die Aufnahmen am PC noch nach (Lücken an Anfang und Ende des Tracks sowie besonders störende Knackser manuell entfernen).

Ach ja, meine Hardware:
Plattenspieler Dual 650 RC, durchaus einer der besseren Dual-Plattenspieler, diese werden hier allgemein sehr geschätzt
CD-Recorder Philips CDR-880, ein Gerät von Ende der 90er Jahre
danach geht alles per CD-RW in den PC und wird mit "Creative Wave Studio" oder einem anderen WAV-Editor noch ein bisschen bearbeitet
besonders starkes Knistern/Rauschen kann man z.B. mit Steinberg Clean reduzieren, aber das mache ich äußerst selten
Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Mai 2005, 20:56
Hallo,
mich interessiert dieses Thema auch brennend. Frage: Wie und mit welcher Software kann man Audio-DVDs selbst herstellen? Das steht hier so beiläufig im Text, mein DVD-Brenner möchte aber davon nichts wissen.
Gruß und Dank.
GandRalf
Inventar
#5 erstellt: 13. Mai 2005, 09:00
Moin auch,

@ Klassik-Fan:

Um eine DVD zu erstellen,braucht man eine entsprechende "Authoring-Software", die die Bild- und Ton- Dateien in das DVD Format mit VOB Dateien umsetzt und die Erstellung von Menüs zulässt.
Ich arbeite hier mit "DVD-Lab". Dabei kann ich z.B. über eine Dia-Show Funktion die Musiktitel auf DVD Format bringen. Das funktioniert aber nur, wenn ich auch z.B. ein Standbild der Tondatei zuordne.
Mit dem Programm kann ich auch mit unterschiedlichen Audioauflösungen arbeiten (z.B. 96khz/24bit). Dazu muß ich natürlich einen entsprechenden Decoder z.B. im AVR haben.
Solche Formate errechne ich mit dem kleinen Umrechnungsprogramm "Raid-ban".

Das Erstellen von richtigen "DVD-Audio" also mit noch höheren Auflösungen habe ich auch noch nicht gemacht. Das wird aber auch mit dieser Software vermutlich nicht gehen.

Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Mai 2005, 10:37
@ GandRalf
Danke sehr. Klingt furchtbar kompliziert. Kennst Du zufällig die Software AudioDVD Creator, die hier gelegentlich beworben wird? Damit müßte es eigentlich auch gehen.
Gruß
GandRalf
Inventar
#7 erstellt: 13. Mai 2005, 10:40
Moin nochmal,

Nein, kenn ich leider nicht.
Werde mich vielleicht bei Gelegenheit mal informieren was die kann.

dave4004
Stammgast
#8 erstellt: 13. Mai 2005, 12:46
Hi zusammen,

ich nehme alle guten Platten mittel meinem H/K CD-R30 auf CD auf. Dies ist die einfachste Möglichkeit und die Qualität ist auch super.

Ab und an gibt es bei Ebay noch eine Harman Kopierstation. Ich habe meine damals neu gekauft und sie hat sich bis heute bewährt. Ist auch ein vorzüglicher CD-Player.

Gruß

Dave
audioaficionado
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Mai 2005, 14:39
Ich hab vor Jahren einen Traxdata Audio CD Rekorder gekauft (ist glaub ich baugleich mit dem Philips CDR 880), stell aber schon eine klar hörbare Klangminderung fest. Mich würde auch interessieren, wie man seine Schallplatten hochqualitativ überspielen kann. Weiß jemand eine bezahlbare Lösung?
HiFi_Addicted
Inventar
#10 erstellt: 15. Mai 2005, 17:36
Unter 1000€ wenn der Dreher schon voranden ist bietet sich eine ESI Juli@ Soundkarte in Kombination mit einem RME-AID2 an. Unter 176,4/24 ist esw die mühe gar nicht wert. Man Sitzt ja doch einen Tag an einer LP Seite bis sie so Klingt wie sie Soll. Für das Eindigitalisieren und Waschen von einer Lp geht bei mir so 2 Stunden drauf. Bisjetzt haben auch die Selbserstellten CDs immer besser als die Orginale aus dem Laden geklungen. Meine Reinigungsmethoden sind zwar etwas Unkonventionell meistens gehts aber auch mit weniger Gewalt

MfG Christoph
audioaficionado
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Mai 2005, 18:06
Ich möchte die Aufnahmen eigentlich gar nicht bearbeiten, sondern mit Knacksern und Rauschen digital aufnehmen. Weiß hier jemand eine klanglich gute und halbwegs günstige Methode? Bei meinem Traxdata klingt schon eine Kopie einer CD irgenwie leblos, bei einer Schallplatte ist es dann noch krasser.
dave4004
Stammgast
#12 erstellt: 24. Mai 2005, 18:35
Je nachdem was günstig heißt, kann ich wieder nur den CD-Recorder empfehlen.
Ich bearbeite die Titel danach auch nicht. Schließlich soll ja das Plattenfeeling erhalten bleiben.

David
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 24. Mai 2005, 18:56
Hallo!
Standalone (HiFi) Cd-Recorder gibt es kaum noch zu kaufen, wenn du eine einwandfreien Umschnitt von Schallplatte auf CD haben willst führt meiner Meinung nach heutzutage kein Weg an einem Rechner (Ganz gleich ob Mac oder Intel) vorbei, eigentlich ists da mit einer 500 Euro Kiste in die man nur eine gute Soundkarte reinstecken muß nicht getan. Aber so wie ich die Dinge sehe willst du andererseits nicht unbedingt das Geld und die Zeit investieren um besonders gute Umschnitte zu machen. Deswegen rate ich dir entweder kaufe dir bei Ebay einen gebrauchten Standalone CD-Brenner oder setze dich mit jemand hier vom Forum der in deiner Nähe wohnt und über das entsprechende Equipment verfügt ins benehmen zwecks Umschnitt und Brennen
MFG Günther
dave4004
Stammgast
#14 erstellt: 24. Mai 2005, 19:03
Hier gibt es einen bei Ebay:

http://cgi.ebay.de/w...item=7517296632&rd=1
audioaficionado
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Mai 2005, 19:07
Einen CD Recorder hab ich ja schon. Nämlich einen Traxdata 900, das ist glaub ich technisch ein Philips CDR880, wenn ich mich recht erinnere. Aber der taugt halt klanglich nicht wirklich etwas.Irgendwie geht sogar bei Aufnahme von digital auf digital die Musikalität verloren. Ich hab mir einmal die wichtigsten Stücke diverser CDs, die ich für Test Zwecke brauche, auf eine CD gebrannt. Resultat: Die Klangminderung ist zu groß, ich muss weiterhin einen Stoß CDs mit mir schleppen, wenn ich außer Haus ein Gerät testen möchte.
Andererseits habe ich schon vor Jahren neue, billige (Original-)CDs gekauft, bei denen offenbar nur simpel die analoge Platte überspielt wurde. Jedenfalls hört man darauf Knackser und Rauschen, als hätten sie einen schlechten Plattenspieler oder eine schlechte Platte verwendet. Insgesamt klang es aber durchaus musikalisch akzeptabel. Wenn das vor 10 Jahren möglich war, muss es doch 2005 erst recht möglich sein.
sg audioaficionado
silberfux
Inventar
#16 erstellt: 24. Mai 2005, 19:14
Hi,

bei ibee gibt es noch genug Audio-CD-Recorder. Ich habe gute Erfahrungen mit dem Traxdata 900 (weitgehend baugleich Philips 870) gemacht. Die schlechten Erfahrungen meines Vorredners kann ich nicht nachvollziehen, sie beziehen sich ja offenbar auch nicht auf die Aufnahme von analogen Quellen. Nachteil der allermeisten CD-Recorder: Brauchen spezielle Audio-CD´s, die deutlich teurer (aber nicht besser) sind als CD-Rs für PC-Brenner. Man kann diesem Nachteil auf verschiedene Weisen ausweichen. Z.B. Aufnahme auf Audio-CD-RW, die man dann am PC auf CD-R kopiert und die Audio-CD-RW löscht und wieder neu verwendet. M.E. ist es aber sehr sinnvoll, eine leistungsfähige Bearbeitungssoftware einzusetzen. Nach meiner (doch mittlerweile recht reichen) Erfahrung ist das Maß der Dinge für den ambitionierten Amateur die Software Wavepurity (www.wavepurity.de). Digitalisierung über PC setzt ordentliche Soundkarte voraus.

Für spezielle Fragen stehe ich gern weiter zur Verfügung.

Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 24. Mai 2005, 19:17 bearbeitet]
audioaficionado
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 24. Mai 2005, 19:28
@ silberfux
Kannst du ein bestimmtes Gerät empfehlen? Vom Traxdata bin ich, wie zu lesen ist, nicht wirklich überzeugt.
sg audioaficionado
icknam
Stammgast
#18 erstellt: 24. Mai 2005, 19:56
Was hier immer nur am Rande erwähnt wird:

Eine gute Soundkarte wie die (bspw. Creative Soundblaster Audigy) wandelt dir das Signal in 24 bit um - also besser als CD-Qualität. Das lässt sich dann natürlich weiter verarbeiten.

Ich habe das mal vor Jahren gemacht - aber es war nicht sonderlich einfach (Aussteuern, Stücke teilen, CD-Brennen). Dieser Kram hängt aber vermutlich von der Software ab.
HiFi_Addicted
Inventar
#19 erstellt: 24. Mai 2005, 20:42
Mit einem Soundbalser bekommst du aber keine Ordentlichen ergebinsse wenn du mit Frequenzen x*44,1Khz aufnimmst die du für die CD brauchst. An den 24bit ist was dran.

Die Verluste durchs Resampeln (192->44,1) sind untragbar im vergleich zu einer direkten 176,4->44,1 Aufnahme. Den Umweg über 7,056Mhz um die Räumlichkeit nicht Unnötig zu versaun macht wohl kaum jemand wenn es schon vom 48 in den 44,1er bereich gehen muss.

Die Creativ karten sind IMHO "etwas" überbewertet

MfG Christoph
silberfux
Inventar
#20 erstellt: 24. Mai 2005, 21:06
Hallo Audio:

Meine Erfahrungen mit dem Trax 900 beziehen sich ganz überwiegend auf die Digitalisierung analoger Aufnahmen vom Plattenspieler. Ich nutze nur den A/D-Wandler des Trax und speise den digitalen Output in den Digital Input meines PC ein. Nachbearbeitung mit Wavepurity.
Ergebnisse finde ich optimal, können einer gekauften CD standhalten nach meinem höchst subjektiven Urteil. Andere CDRs: Habe noch einen Philips 785 (mit 3-fach-CD-Wechsler), von der Qualität her kein Unterschied feststellbar zum Trax. Ich glaube auch nicht, dass zwischen CD-Recordern dieser Preisklasse überhaupt deutliche Unterschiede feststellbar sind.

Meine eigenen CD´s habe ich natürlich auch schon verarbeitet und neu zusammengestellt. Das mache ich ausschließlich mit dem PC und finde, dass es keinen hörbaren Unterschied zum Original gibt. Zuerst wird mit Nero gerippt. Dann werden die einzelnen Tracks mit Nero neu zusammengestellt und gebrannt.

Die von HiFi Addicted vorgeschlagenen Lösungen sind sicherlich besser, aber mindestens um den Faktor 10 teurer. Ob sich das für ein paar Platten oder überhaupt lohnt und im Verhältnis zum Mehrpreis wirklich hörbare Verbesserungen bringt, muss jeder für sich bewerten. Im High-End-Bereich steigt der Preis eben exponential im Verhältnis zur spürbaren Qualitätssteigerung. Allgemein richtig ist aber allemal, dass allein der Arbeitsaufwand für die Digitalisierung von LP´s so hoch ist, dass er sich nur lohnt, wenn wirklich gute Ergebnisse erzielt werden.

Gutes Hobby für Pensionisten mit viel Zeit.

Gruß Silberfux
Dualese
Inventar
#21 erstellt: 24. Mai 2005, 21:15
Hallo Christoph "HiFi_Adicted" !

Mein lieber Scholli... Du weißt aber ganz schön gut Bescheid, was

Bin ja nunmal ein "HiFi-Urgestein" und habe in über 4 Jahrzenten Hobby so manches mitgemacht und bin immer dem Wahlspruch gefolgt : "...Versuch macht kluch..." !

Auch das vorliegende Thema ist für mich noch lange nicht abgeschlossen.

Ich habe eine ganz ernstgemeinte Bitte an Dich, die Du nicht als Kritik auffassen solltest :

Es wäre schön, wenn Du Dich mit Deinem Wissensvorsprung etwas mehr bemühen würdest, Deine Informationen der Reihe nach und sauber strukturiert rüberzubringen... Du machst das leider wie ein alter Herz-Chirurg, der sich denkt seinen Krankenhaus-Technikern mal eben in der Mittagspause ´ne flotte OP beibringen zu können

Du "haust" da mit Markennamen und Datenangaben um Dich, daß zumindestens mir ganz schwindelig wird, weil ich zwischen den verschiedenen Angaben einfach keinen Zusammenhang finde !?

Offensichtlich hast Du doch Lust auf diese Hilfe & Beratung... Mensch... mach´ Dir doch selbst einfach ´ne Liste auf der Du oben anfängst... womit man(n) anfängt bzw. anfangen muß, "das" wäre bedeutend praxisorientierter !

Ist ja schön zu sehen daß ein Hobby-Kollege den Durchblick hat... aber wo bleibt der Nutzen
Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese


[Beitrag von Dualese am 24. Mai 2005, 21:16 bearbeitet]
icknam
Stammgast
#22 erstellt: 24. Mai 2005, 21:19

HiFi_Adicted schrieb:
Die Creativ karten sind IMHO "etwas" überbewertet.

Ich habe das - wie gesagt - mal vor Jahren gemacht und dann schnell wieder sein lassen. Hauptgrund war der Aufwand. Wenn es das Teil als CD gibt, lasse ich es bleiben. Deine Methode - ein Tag für eine LP - ist sicherlich nichts für mich. Da höre ich lieber die LP weiter.

Großartige Vergleiche mit dem Original habe ich damals nicht angestellt - ist bei den Platten (alle vor 1967) auch nicht so ergiebig gewesen.


[Beitrag von icknam am 24. Mai 2005, 21:33 bearbeitet]
cr
Moderator
#23 erstellt: 25. Mai 2005, 00:55
Nimm einen Tascam Brenner (www.Thomann.de, etwa 500 Euro), dann kannst du auch normale Rohlinge nehmen (allerdings sind nicht alle schnellen geeignet, gut geht es mit den preiswerten Plextor-48x-Rohlingen (Tayo Yuden), unter 20 Euro/50er Spindel)) oder Verbatim CDRW 2-4x.

Die Profi-Brenner sind den Kopierstationen weit überlegen, weil man auch Ansprechschwellen zur Titelsetzung definieren kann, was besonders bei Schallplatten wichtig ist, sonst wird die Titelsetzung ein Desaster.

Wichtig ist, bei der Aussteuerung nichts zu verschenken, aber auch nicht zu übersteuern. Wenn das halbwegs paßt, halte ich die großen Unterschiede zur LP für ein Gerücht.

@Traxdata: Ist ein Philips-Brenner 880.
Die großen Klangverluste bei Digitalkopien glaube ich nicht, hast du schon mal auf Bitidentität geprüft? Wenn keine vorliegt, liegts an deinem CDP-SPDIF-Ausgang oder an einem aktivierten Abtastratenwandler im Traxdata (wobei man aber auch diesen normalerweise nicht hört (ich habe ua den Philips 870 und der hat einen immer aktivierten).
rock1982
Stammgast
#24 erstellt: 25. Mai 2005, 08:28
Früher hab ich's so gemacht:
LP auf MD-> dann MD in PC eingelesen -> CD-R gebrannt
ca. 2 Stunden pro Platte
Datenreduzierung durch MD

Dann so:
CD-Recorder kauft: LP auf Audio CD-RW -> CD-RW am PC
auf CD-R umkopiert.
ca. 1 Stunde pro Platte
Digitale Limitierung durch 44,1 kHz

Jetzt so:
LP auf die gute alte Kassette
ca. 45 Minuten pro Platte
Analoge Kopie
:-)

Da ich meine Vinyl's ohnehin nur original am HiFi
Turm höre und die Kopien nur für Auto oder Walkman
brauche, habe ich mich wieder auf's gute alte Band
zurückbesonnen. Geht am schnellsten, Qualität ist in Ordnung. Darüber hinaus sehe ich durchaus Vorteile in
der Haltbarkeit. Ich habe 30 Jahre alte Kassetten, die
noch brauchbar spielen, jedoch schon viele aufgelöste
CD-R's. Ich habe seit 1997 einen Brenner und die ersten
meiner CD-R's (trotz Lagerung im Jewelskase im dunklen,
trocknen Schrank) musste ich schon entsorgen.

Neulich hatte ich für einen guten Freund einige LP's
aufzunehmen, wir haben uns nach langem hin-und-her dann
dafür entschieden Kassetten statt CD-R's zu nehmen....

Generell halte ich es so:
Digitale Quelle: digitale "Kopie" -> ab in den CD Brenner.
Analoge Quelle: analoge Kopie, damit der anloge Charakter
erhalten bleibt.



Gruß
Rock1982


[Beitrag von rock1982 am 25. Mai 2005, 08:38 bearbeitet]
cr
Moderator
#25 erstellt: 25. Mai 2005, 09:31
Wenn du ordentliche CDRs oder CDRWs kauft, halten die auch praktisch unbegrenzt. Der NoName-Schrott ist halt Glückssache.
silberfux
Inventar
#26 erstellt: 25. Mai 2005, 09:34
Hi, nichts gegen die gute alte Audio-Cassette, aber die CD hat doch erhebliche Vorteile, die ich jetzt nicht nochmal alle aufzähle. Und wenn man sich auf den bloßen Digitalisierungsvorgang beschränkt, dauert die Aufnahme auch nicht länger als mit dem Cass-Rcorder.

Gruß Silberfux
rock1982
Stammgast
#27 erstellt: 25. Mai 2005, 09:39

cr schrieb:
Wenn du ordentliche CDRs oder CDRWs kauft, halten die auch praktisch unbegrenzt. Der NoName-Schrott ist halt Glückssache.


Bei den o.g. unbrauchbaren CD-R's handelte es sich
ausschließlich um Markenrohlinge von BASF, TDK, Sony, Kodak...

Gruß
Rock1982
cr
Moderator
#28 erstellt: 25. Mai 2005, 10:45
Das wundert mich schon sehr, denn ich verwende auch tw. diese (außer Kodak) und habe auch nach 5 Jahren bei ALLEN unverändert extrem tiefe Fehlerraten. Und ich nehme daher nicht an, dass sich das in den nächsten Jahren sehr ändern wird.

Andere Fehlerursachen? Schlechte Brennung, sodaß sie bereits durch minimale Verschlechterung unlesbar werden?
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 25. Mai 2005, 12:01
Hallo!
Seit etwa neun Jahren brenne ich CD-Rs, egal ob Markenrohling oder No-Name nach ca. 6 Jahren ist etwa ein Drittel der Rohlinge im Eimer. Ich nehme mal sehr Stark an, das im Laufe der Zeit (So 30 Jahre) alle gebrannten über den Jordan gehen. Das deckt sich übrigends mit denen am wenigsten Optimistischen Prognosen.
MFG Günther
rock1982
Stammgast
#30 erstellt: 25. Mai 2005, 12:11

Hörbert schrieb:
Hallo!
Seit etwa neun Jahren brenne ich CD-Rs, egal ob Markenrohling oder No-Name nach ca. 6 Jahren ist etwa ein Drittel der Rohlinge im Eimer. Ich nehme mal sehr Stark an, das im Laufe der Zeit (So 30 Jahre) alle gebrannten über den Jordan gehen. Das deckt sich übrigends mit denen am wenigsten Optimistischen Prognosen.
MFG Günther


Ich gehe auch davon aus, dass das nochmal
bei vielen ein ganz böses
Erwachen geben wird, in den nächsten Jahren.

Gruß
Rock1982


[Beitrag von rock1982 am 25. Mai 2005, 12:14 bearbeitet]
icknam
Stammgast
#31 erstellt: 25. Mai 2005, 13:04

rock1982 schrieb:

Hörbert schrieb:
Hallo!
Seit etwa neun Jahren brenne ich CD-Rs, egal ob Markenrohling oder No-Name nach ca. 6 Jahren ist etwa ein Drittel der Rohlinge im Eimer. Ich nehme mal sehr Stark an, das im Laufe der Zeit (So 30 Jahre) alle gebrannten über den Jordan gehen. (...)

Ich gehe auch davon aus, dass das nochmal bei vielen ein ganz böses Erwachen geben wird, in den nächsten Jahren.

Hoppla - das klingt gar nicht gut.
rock1982
Stammgast
#32 erstellt: 25. Mai 2005, 13:11

icknam schrieb:

rock1982 schrieb:

Hörbert schrieb:
Hallo!
Seit etwa neun Jahren brenne ich CD-Rs, egal ob Markenrohling oder No-Name nach ca. 6 Jahren ist etwa ein Drittel der Rohlinge im Eimer. Ich nehme mal sehr Stark an, das im Laufe der Zeit (So 30 Jahre) alle gebrannten über den Jordan gehen. (...)

Ich gehe auch davon aus, dass das nochmal bei vielen ein ganz böses Erwachen geben wird, in den nächsten Jahren.

Hoppla - das klingt gar nicht gut.


Du sagst es.
Wobei ich fast befürchte, dass es um die Qualität
der aktuellen Rohlinge noch etwas schlechter bestellt
ist, als vor einigen Jahren, weil ich mir schon auch
vorstellen kann, dass der Preisverfall auch auf Kosten
der Produktionssorgfalt gegangen ist. Meine ersten
Rohlinge kosteten quasi so viel wie eine bespielte CD.
Für eine kleine Musikproduktion 1994 haben wir sogar
mal DEM 60,00 pro 60 Minuten Rohling hinlegen müssen...
cr
Moderator
#33 erstellt: 25. Mai 2005, 13:42
Ich ziehe bei meinen regelmäßig Stichproben und werde weiter berichten.
Am optimistischesten bin ich für die Verbatim CDRW-2-4x
(auch wenn das gerne angezweifelt wird; ich gehe von nur 1-bis wenigmal beschriebenen aus).
Die Lebenserwartung für diesen CDRW-Typ wurde von mehreren Herstellern von 30 auf 100J erhöht.

Die wenigen Princo, die ich hatte, waren nach einem Jahr hinüber, Lead-Data ähnlich, CMC und Primedisc konnten bisher auch nicht überzeugen.
gdy_vintagefan
Inventar
#34 erstellt: 25. Mai 2005, 14:30

rock1982 schrieb:
Wobei ich fast befürchte, dass es um die Qualität
der aktuellen Rohlinge noch etwas schlechter bestellt
ist, als vor einigen Jahren, weil ich mir schon auch
vorstellen kann, dass der Preisverfall auch auf Kosten
der Produktionssorgfalt gegangen ist.


Das könnte durchaus sein.
Mein Autoradio Bj. 1998 nimmt generell keine CD-R an, die jünger ist als 3 Jahre (also der Rohling).
Meine alten CD-Rs werden dagegen alle ausnahmslos erkannt. Auch wenn sie frisch mit modernem Brenner gebrannt sind (habe noch alte Kodak-Bestände aufkaufen können), ich brenne Audio-CDs allerdings auch nur mit 4x.
Mit Bestmedia und Princo machte ich auch keine guten Erfahrung, ansonsten sind noch alle meine CD-Rs in sehr gutem Zustand, auch die von 1998/99. Bei meinen Marken-CDs wie Kodak, TDK, BASF, Verbatim, Ricoh etc. bin ich auch recht optimistisch.

Mit der analogen Kassette machte ich schlechtere Erfahrungen: Höhenverlust bei fast allen Aufnahmen (manchmal auch schleichend über die Jahre), fast alle AGFA und BASF Kassetten der 70er und 80er waren "festgelaufen", also Leiern, Bandsalat, Deck schaltet automatisch ab.
Gute Erfahrungen habe ich mit TDK gemacht und sehr gute mit der Maxell XL II, XL II-S (nur erste Serie von 1980), UDXL II und UD II.
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