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Einige Fragen zum Thorens MK 166

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Antenne
Stammgast
#1 erstellt: 14. Feb 2006, 20:23
Hallo,

ich habe einen Thorens - aber einen MK 166.

Da ich mir heute aus der Plattenkiste wieder eine LP gekauft habe, ist mir der Spieler wieder in den Sinn gerückt. Als kleiner 80er Fan habe ich seit Jahren den Drang, mir die Originalalben aller möglichen Gruppen aus den 80ern zuzulegen. Gehört hab ich damals fast alles. Ich habe zwar einiges auf CD, aber da auch die älteren Alben um 10 Euro liegen, ist man da finaziell doch sehr einngeschränkt. LP's kosten im Vergleich dagegen fast nichts! Mit 1,5 Euro pro Platte bin ich dabei! Für reltaiv wenig Geld ist man heute in der Lage, sich Dutzende guter Alben anzuschaffen. Daher will ich mir zukünftig weitere Alben als LP's anschaffen - denn meine Plattensammlung hab ich zum Glück noch nicht verkauft oder weggeschmissen!

Ich habe den Thorens bestimmt seit über einem Jahr nicht mehr angeworfen - CD's sind halt schneller und bequemer - aber hin und wieder kann man das ja machen. Da ich für das teure Elac-System vor 5 Jahren keine Nadeln mehr bekam, habe ich mein altes Audio-Technica wieder eingebaut (da gibts tatsächlich noch Originalnadeln für!). Für mich klingt das Ding gut - vor allem schön räumlich. Vor 10 Jahren habe ich den Dreher mal einen Metall-Innenteller spendiert. Auch die Gummimatte hab ich gegen eine Filzmatte getauscht.

Einige Fragen zum Thorens:

Wie sieht es aus mit Lageröl nach Jahren der Betriebslosigkeit - sollte ich da mal ein wenig neues reinmachen? Und was kann man da nehmen?

Was mir an dem Teil nicht so gut gefällt ist, das der Tonarm nicht höhenverstellbar ist. Ich mußte unter dem Tonabnehmer so eine Kunststoffplatte (von Thorens) drunterlegen, um die richtige Höhe zu erreichen. Vor einiger Zeit habe ich sogar zwei Filzmatten übereinander auf den Teller gelegt, um nicht so ein dickes Unterlegscheibchen nehmen zu müssen. Aber selbst mit diese doppelten Auflage komme ich nicht ohne aus. Haben diese Unterlegescheiben eigentlich irgendwelche klangliche Nachteile? Beim Justieren des Systems sind die Dinger jedenfalls totaler Mist, weil man so immer zwei Teile hat, die sich verdrehen wenn die Schrauben locker sind!

Für die Systembefestigung habe ich solide (und schwere!) Stahlschrauben die beim Thorens beilagen, oder auch leichte Aluschrauben, die meist den Systemen dabei waren. Welche sind besser?

Mir wurde immer gesagt, die Stahlschrauben kann man fester anknallen, aber richtig fest knall ich die nie an, weil man damit die Headshell kaputt macht (Schraubenköpfe oder Unterlegscheiben drücken sich da rein!) Muß nach einem Nadel- oder Systemtausch das System neu justiert werden, dann stören diese Einkerbungen in der Headshell ungemein - ja sie sorgen sogar dafür, das die Schrauben beim Anziehen in die alten Kerben zurückrutschen und so das ganze System wieder verrutscht. Weil sie leichter sind und damit die Tonarmmasse weniger erhöhen, habe ich bis jetzt immer die Aluschrauben genommen. Ich ziehe sie nur leicht an, aber so das das System schon richtig fest ist.

Schöne Grüsse
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 14. Feb 2006, 20:53
Hi,

Thema Lager / Öl: Wende Dich mal an Violette im www.analog-forum.de . Bzw. ist er auch hier im Forum unterwegs. Dort bekommst Du für wenig Geld alles, was Dein Thorens-Lager braucht. Einschließlich verständlicher Gebrauchsanweisungen. Lager reinigen, polieren, neu ölen, kann kleine Wunder bewirken. Evtl. lohnt sich auch mal ein neuer Riemen.

Höhenverstellbarkeit des Tonarms: Nach meiner Kenntnis ist der Arm beim 166 bzw. 166 II. durchaus höhenverstellbar. Und zwar am Ring, der den Tonarm hält, sind seitlich Schrauben, die man lösen muss. Ich empfehle ggf. Nachfrage im o.b. Forum.

Schrauben: Da sehe ich keinen großen Unterschied. Bei einem Ta aus Kunststoff sollte man sie ohnehin fest, aber nicht zu fest anziehen. Stahlschrauben sind außerdem magnetisch und könnten das TA beeinflussen.

Viel Spaß mit dem 166 wünscht Silberfux


[Beitrag von silberfux am 14. Feb 2006, 21:07 bearbeitet]
Antenne
Stammgast
#3 erstellt: 15. Feb 2006, 21:24
Hallo,

hab mich schon mal im Analogforum umgesehen. Da gibts eine ganze Menge.

Was mich aber immer wieder ankotzt, sind diese dämlichen Registrierungen. Ich will ja nicht in jedem Forum gleich zum Stammuser werden, und selbst für jede kleine Popelfrage muß man sich erstmal registrieren. Leider geht der schon gestern registrierte Benutzername immer noch nicht. Wenn dieser Mist nicht wäre, hätte ich bestimmt schon mehrere Lösungen zu den Fragen gehabt! Früher konnte man ja noch so in jedes Forum schreiben, ganz abgesehen davon, das man die Dutzenden von Passwörter und Usernamen die man hat auch irgendwann durcheinanderwift.

Vielleicht gehts Morgen. Ich habe übrigens den Innenteller mit etwas Knetmasse bedämpft - wie im oben genannten Forum oft geschrieben. Leider wird er dadurch auch etwas schwerer! Gerade dadurch bin ich auf ein anderes Problem gestoßen:

Das Subchassi wurde mal bei einem speziellen HiFi Händler justiert. Leider ist das Mist - der Innenteller ist nämlich aus Metall und der Außenteller liegt durch das Gewicht so tief, das er fast auf die Motorachse links aufschlägt! Sind vielleicht gerade mal 1 bis 2 mm zwischen und sobald das Chassi etwas schwingt oder ich eine Platte auflege schlägt der Teller auf. Überhaupt nicht gut! Daher hab ich einfach ganz brutal die linke Feder - die genau unter der Stelle liegt - etwas härter angezogen, so das der Teller auf der linken Seite etwas höher kommt. Kann sein das das Chassi so nicht mehr optimal schwingjustiert ist - aber das ist mir erstmal egal. Hauptsache der Teller schlägt nicht mehr auf!

Ich habe aber mal was von stärkeren Federn gehört - die bräuchte ich wohl. Vor allem weil der Originalspieler einen Innenteller aus Plastik hatte. Die Federn sind meine ich nicht getauscht worden.


Schöne Grüsse


[Beitrag von Antenne am 15. Feb 2006, 21:29 bearbeitet]
violette
Stammgast
#4 erstellt: 15. Feb 2006, 22:50
Hallo

"Vielleicht gehts Morgen. Ich habe übrigens den Innenteller mit etwas Knetmasse bedämpft "

Ich frage mich wer Dich beraten hast und was es bewirken sollte bei ein TD 166 ?

Man sollte ein Thorens entlasten statt belasten, willst Du Dir zusätlich rumpel holen.

Lager Rumpel + Motor Rumpel + Schlechter Gleichlaufwert.

Die Teller Geometrie und das Tellergewicht ist zeit TD 125 optimiert und bis TD 2001 eingehaltet worden und kann Duch kein Online Tips auf einmal gebessert worden ???
Gruß
joel
Antenne
Stammgast
#5 erstellt: 15. Feb 2006, 23:09
Hallo violette,

also Du meinst, ich soll das Zeugs da wieder rausnehmen?
Kann und werde ich machen. Den Tip hab ich aus dem Analog-Forum - ist aber schon sehr weit hinten gewesen.

Da ich jetzt den richtigen an der Strippe habe, noch kurz einige Fragen:

Oben sagte mir jemand, das man den Tonarm des TD 166 MK V doch höhenverstellen kann. Stimmt das wirklich? Unten am Ring ist eine Imbusschraube - die hab ich auch schon gesehen. Aber ich meine das ich die schon mal gelockert habe, aber da passierte nichts! Also hab ich die wieder vorsichtig angezogen.

Bis jetzt muß ich unterm Tonabnehmersystem immer eine dieser Plastikscheiben legen, damit die Höhe stimmt! Irgendwo hab ich gelesen, das schlechter Kontakt zwischen System und Headshell Informationsverluste bedeutet! Stimmt das? Daher hätte ich lieber einen höhenverstellbaren Tonarm, weil man dann diese Plastikscheiben nicht braucht und das System direkt unter die Headshell setzen kann!

Als Tellerauflage wurde im genannten Forum oft empfohlen, die Gummimatte draufzulassen weil sie besser dämpfen soll. Ich habe aber den Eindruck, das es mit der Regafilzmatte etwas klarer und durchsichtiger klingt?

Zur Befestigung des Tonabnehmers habe ich die massiven Originalschrauben von Thorens genommen. Beim System sind aber leichte Aluschrauben dabei. Ist es egal welche ich nehme?


Schöne Grüsse
violette
Stammgast
#6 erstellt: 15. Feb 2006, 23:37
Hallo Antenne

Bei Deine Td ist bestimte ein TP 50 drauf und der kannst Du nicht in der Höhe justieren wegen die Ende Abschaltung.
Also nicht probieren.
Jeder Auflagmatte bring mehr Dynamik dämpft dafür weniger.

Du müsse selber entscheiden ein Gummimatte dampft besser die Lagerrumpel und Motorrumpel .

Falls Du ein einwandfrei lager und Motor hast ist sogar ein Filzmatte zu empfehlen oder Kork (kork vereinigt Gummi unf Filz) und ist leicht.
Du kannst Die Original Schraube nehmen.

Ändere nich zuviel in Deine TD, schau das er gut gewartet werde und alles original wie möglich.

Die gemessen Wert von solche Geräte sind einmalig es wäre schade die Technische Wert zu ändern auf koste von Klang Verschiebung, in ein solche Geräte ist alles auf klang Neutralität bedacht.

Gruß
Joel
Antenne
Stammgast
#7 erstellt: 16. Feb 2006, 00:36
Hallo Violette,

ich werde nochmal die beiden Matten in Ruhe testen!

Ich meine auch den TP50 drauf zu haben. Ich habe daher eine der originalen Plastikscheiben mit 3 mm Dicke unter dem Tonabnehmersystem damit die Höhe wieder stimmt.

Leider kann ich den Spieler nicht genau in Waage ausrichten. Der Spieler steht nämlich auf einem Regal und das kann ich nicht in Waage justieren. Ich bräuchte dazu höhenverstellbare Füße, wenns sowas gibt.


[Beitrag von Antenne am 16. Feb 2006, 00:37 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#8 erstellt: 17. Feb 2006, 11:40
Hi,

bevor der Player schief steht, würde ich versuchen, ihn mit Papp- oder Holzstückchen unter den Füßen ins Wasser zu stellen.

Gruß,

V.
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 17. Feb 2006, 13:38
Hi, hättest Du ja auch gleich mal sagen können, dass es nicht ein 166 sondern ein 166 V ist !!!

Gruß Silberfux
hammermeister55
Stammgast
#10 erstellt: 17. Feb 2006, 15:34
Hallo zusammen,

ja so viel Aufwand für einen TD 166 V. der doch einen TP28 hat ja den vom 280er, der ist nicht höhenverstellbar.
Und in Waage bring ich meinen mit Spielkarten.

MfG

Rüdiger
Antenne
Stammgast
#11 erstellt: 17. Feb 2006, 15:38
Hallo,

ja das V hab ich vergessen. Macht das soviel aus? (vom Spieler her)

Momentan steht der Spieler auf einem Eckregal relativ hoch (auf Halshöhe). Wenn man einmal im Jahr eine LP auflegt, ist ja ok. Aber wenn man mal häufiger spielen will, ist das nervig. Da ich einen Gaudibau mit schiefen Wänden habe (nicht exakt rechtwinklig zueinander) ist dieses Eckregal zwangsläufig auch nicht in Waage.

Leider hab ich kaum noch Platz. Einzigster Ort wäre noch links neben der Anlage auf einer niedrigen Höhe (etwa Kniehöhe) - aber dann steht er neben der Box (da die Box weiter vor steht aber auch nicht Schallfeld der Box). Dann könnte ich aber viel besser "von oben" auf den Spieler sehen und nicht wie jetzt im Stehen von der Seite. Auch vom Hörplatz würde man so den ganzen Spieler sehen, und nicht nur die Holzzarge von schräg unten. In diesem Fall könnte ich auch ein stabileres Regal machen und das zumindest horizontal genau in Waage setzen, weil die Träger hier nur noch an einer Wand befestigt sind. Dann den Spieler auf drei Füsse stellen und die Vertikale Waage am hinteren mittleren Fuß ausgleichen! Wäre hervorragend möglich, nur das Problem ist halt die Box daneben, ich weiß nicht, ob das zu Problemen führt? Davon abgesehen hätte ich nur Vorteile durch den neuen Aufstellungsort. Muß ich vielleicht mal mit höherer Lautstärke ausprobieren ob das geht.
hammermeister55
Stammgast
#12 erstellt: 17. Feb 2006, 15:54
Ja ja,

macht schon was aus die 166er sind mit 4 verschiedenen Tonarmen ausgestattet worden je nach MK Version.

Und der MK V hat halt nur den TP28 abbekommen.

Wenn du den Player direkt neben die Box stellen willst ist das nicht so gut,

sollten je nach Lautsärke die du hörst sch 50 -100 cm Abstand sein.

Aber vielleicht reicht auch geringerer Abstand da der Player nicht in Schallfeld steht.

Basseflex nicht vergessen.

MfG

Rüdiger
silberfux
Inventar
#13 erstellt: 17. Feb 2006, 17:14
Ja, es macht insbesondere im Hinblick auf die Höhenverstellbarkeit des Tonarms was aus.

Gruß Silberfux
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