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Reparatur Thorens 145 MK II

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Autor
Beitrag
goldenseventies
Stammgast
#1 erstellt: 23. Aug 2006, 00:06
Habe heute einen Thorens 145 MK II sehr günstig erstanden. Die Haube ist verkratzt, Die Nadel nicht mehr vorhanden und der Antrieb macht auch nix mehr. Brauche dringend Ratschläge, womit ich anfange. Ist nämlich mein erster Dreher, den ich reparieren will.
Was gibt es zu beachten? Welches Tonabnehmersystem ist zu empfehlen? Wie prüfe ich ob der Motor hin ist?
Ihr seht also: Fragen über Fragen...
Bin dankbar für jeden Tip!

Gruß

Ralf
wastelqastel
Inventar
#2 erstellt: 23. Aug 2006, 04:25
Also wenn du wissen willst ob der Motor noch GEHT mal den Plattenteller abnehmen das Gerät einstecken und den Tonarm Richtung Plattenspielermitte bewegen nunn solltest du eigentlich sehen ob er sich dreht
Kannst dich ja mal Hier
durchlesen
Neuer Riemen
Neue Nadel
Haube Polieren
the_det
Stammgast
#3 erstellt: 23. Aug 2006, 06:24
Moin,

Thorense starten i.d.R. nicht, wenn man den Arm in Richtung Teller bewegt. Es sind ja nicht mal Halbautomaten. Dafür gibt's ja auf der linken Seite den Startknopf für den Motor.
Ganz simpel gefragt: Ist denn der Riemen überhaupt vorhanden? Wie bereits gesagt: Äußeren Teil des Palltentellers abnehmen, Nachschauen, ob zwischen Antriebspulley (müsste eher oben links zu finden sein) und Teller der Gummiriemen vorhanden ist. Das ist ein Verschleißteil. Ich würde ihn auf alle Fälle gegen einen Originalriemen (!) tauschen.

Viele Grüße
Det
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 23. Aug 2006, 06:47
Hallo Ralf!

Zuerst Gratulation zu deinem TD 145!
Ich hatte schon etliche Thorense, auch den TD 145.
Bei manchen Typen ist es notwendig den Starthebel nicht nur in Position zu bringen, sondern dann noch leicht nachdzurücken, dann startet der Motor.
Bei abgenommenem Tellergummi und Teller kannst du das leicht überprüfen.
Welches System ist denn drauf? Nenne uns bitte Marke und Type, dann können wir dich informieren, ob es sich lohnt oder überhaupt möglich ist, eine Nadel nachzukaufen.
Wenn ein originaler Thorens-Riemen drauf ist, reinige ihn bitte mit Alkohol, lege ihn wieder an und starte.
Wenn er runterfällt, ist er überdehnt.
Wenn er draufbleibt und der Teller zwar einige Sekunden braucht um auf Nenndrehzahl zu kommen, aber der Teller dann ordentlich dreht, kannst du den Riemen meiner Erfahrung nach noch Jahre lang gebrauchen. Ein Ächzen beim Start ist völlig normal.
Ein nur leicht überdehnter Riemen schadet wenigstens dem Lager nicht!
Auf jeden Fall solltest du das Tellerlager und die Achse vom Altöl (sofern überhaupt vorhanden) reinigen und neues Öl einfüllen.
Sogar die Haube kannst du mit geeigneten Mitteln polieren,
allerdings ist das eine mehrstündige Arbeit und eigentlich nur für die Optik.

Solltest du noch Fragen haben, hier im Forum gibt es vieler Mitglieder, die sich auskennen und dir helfen können.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
cohibamann
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Aug 2006, 07:59
Hallo Ralf,

gratuliere Dir auch zu dem tollen Dreher.

Ich habe auch einen TD 145, er wollte am Anfang auch nicht drehen bis ich wie schon Raphael gesagt hat den Geschwindigkeitsvorwahlsteller über den ersten Anschlag gedreht habe. Nun läuft er tadellos.

Neues Lageröl und Lagerpolierset - sehr zu empfehlen - und was man sonst noch braucht, gibt es bei violette hier im Forum. (ehemaliger Thorensmitarbeiter)einfach einmal anschreiben, ist sehr kompetent und hilfsbereit.

Siehe einmal im Forum Bilder eurer Plattenspieler unter cohibamann. Dort habe ich meinen fertig restaurierten Thorens TD 145 zur Schau gestellt. Habe mir eine neue Zarge gebaut, da meine Originale aus Kunststoff ist.

Gruß Uwe
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 23. Aug 2006, 08:00
Hi, wichtig ist doch erstmal, ob der Motor überhaupt läuft. Falls nicht, ist entweder der Motor hin oder die Stromzufuhr defekt. Letzteres wäre wahrscheinlicher.

Gerät wie beschrieben bei abgenommenem Teller und ohne Riemen starten. Links hinten ist ein kleines Pulley, das auf der Motorachse sitzt. Wenn sich das Pulley nach Einschaltung dreht, ist der Motor ok.

Alles weitere kommt später, nämlich Riemen und Lager. Dann das Abtastsystem, da kommt es drauf an, welches zur Zeit drauf ist und ob man lieber dafür eine neue Nadel kauft oder ein neues System. Das ist eine Budgetfrage, und über geeignete Systeme für diesen Tonarm (TP 16?) findest Du hier schon ganz reichlich Hinweise ("Suchen").

Kosmetische Maßnahmen wie Haube polieren kommen ganz zum Schluss. Viel Erfolg, und berichte gern mal hier.

Gruß Silberfux
goldenseventies
Stammgast
#7 erstellt: 23. Aug 2006, 09:19
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Zuerst die gute Nachricht: Der Motor läuft! Habe den Riemen gesäubert und wieder aufgesetzt, er fällt nicht ´runter. Leider kann ich nirgendwo erkennen, welches Tonabnehmersystem es ist, finde keine Bezeichnung, außer Thorens auf dem Tonabnehmerkopf.

Hier die ersten Bilder:

[img=http://img178.imageshack.us/img178/6913/img0097gq9.th.jpg]]http://img178.images...3/img0097gq9.th.jpg][/url]

[img=http://img167.imageshack.us/img167/811/img0098ks8.th.jpg" target="_blank" class="" rel="nofollow">]http://[url=http://i...1/img0098ks8.th.jpg]

[img=http://img178.imageshack.us/img178/2752/img0099jt1.th.jpg]]http://img178.images...2/img0099jt1.th.jpg][/url]

[img=http://img225.imageshack.us/img225/4385/img0100yu1.th.jpg]]http://img225.images...5/img0100yu1.th.jpg][/url]

Ach ja, eine Halterung an der Haube ist gebrochen;das Teil ist aus Platik. Kann man das irgendwo nachkaufen?

Gruß

Ralf
GandRalf
Inventar
#8 erstellt: 23. Aug 2006, 10:03
Moin Namensvetter,

Sind ja schön groß, die Bilder. -Aber nicht sehr aussagekräftig.

Eine Frontalaufnahme des Tonabnehmers (möglichst scharf) wäre sehr gut.

goldenseventies
Stammgast
#9 erstellt: 23. Aug 2006, 12:16
Leider ist meine Kamera nicht so gut. Besser geht´s nicht. Welches Tonabnehmersystem würdet ihr denn empfehlen? Es soll gut, aber auch nicht ultra- teuer sein.

Gruß

Ralf


[Beitrag von goldenseventies am 23. Aug 2006, 12:17 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#10 erstellt: 23. Aug 2006, 12:41

Welches Tonabnehmersystem würdet ihr denn empfehlen? Es soll gut, aber auch nicht ultra- teuer sein

Wie teuer darf's denn sein? An dem Arm kann man guten Gewissens das Vinyl Master Red von Ortofon empfehlen.
Ansonsten Audio Technica AT 95 oder 110.

Grüße
Det
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 23. Aug 2006, 14:23
Hallo!
Der Arm ist ein Isotrack TP 16 MK II mit einer eff. Masse von 7,5 Gramm. Um die Vorteile des leichten Tonarmes voll nutzen zu können bietet sich ein System aus der OM Reihe von Ortofon geradezu an. Bei herausgenommener Gewichtsplatte wiegt ein OM gerade mal 2,5 Gramm. Am besten wäre natürlich das OM 30 S, aber das kostet so um die 200 Euro rum, kommt wahrscheinlich für dich eher nicht in Frage. Alternativ dazu könntest du dir das OMB 10 reinbauen und zu gegebener Zeit falls du mal aufrüsten möchtest dir die Nadel 30 besorgen. Soweit mir bekannt ist sind die Systemkörper der einzelnen OM Systeme alle gleich. Das OMB 10 müsstest du für etwa 20 Euro bei Ebay erwerben können.

MFG Günther
wastelqastel
Inventar
#12 erstellt: 23. Aug 2006, 14:31
Und wenn du das alles gemacht hast könntest du dich nach einem TP63 tonarmrohr umsehen Hatte das Gleiche wie du und habe mir einen billigen 105er Thorens gekauft um das Endrohr zu entwenden
Die Systemmontage geht beim TP63 besser und einfacher (kommt halt darauf an ob du öfters mal wechseln möchtest
Aber ein foto vom system müsstest du noch nachreichen ist bestimmt ein Stanton oder wenn du glück hast ein Ortofon VMS30 (ich hatte damals bei meinem 145er das Glück

Gruss Peter


[Beitrag von wastelqastel am 23. Aug 2006, 14:33 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 23. Aug 2006, 17:15

Hörbert schrieb:
Hallo!
Der Arm ist ein Isotrack TP 16 MK II mit einer eff. Masse von 7,5 Gramm. Um die Vorteile des leichten Tonarmes voll nutzen zu können bietet sich ein System aus der OM Reihe von Ortofon geradezu an. Bei herausgenommener Gewichtsplatte wiegt ein OM gerade mal 2,5 Gramm. Am besten wäre natürlich das OM 30 S, aber das kostet so um die 200 Euro rum, kommt wahrscheinlich für dich eher nicht in Frage. Alternativ dazu könntest du dir das OMB 10 reinbauen und zu gegebener Zeit falls du mal aufrüsten möchtest dir die Nadel 30 besorgen. Soweit mir bekannt ist sind die Systemkörper der einzelnen OM Systeme alle gleich. Das OMB 10 müsstest du für etwa 20 Euro bei Ebay erwerben können.

MFG Günther


Hallo Günther,

nur bei der OM-Reihe und dem TP 62 ist der VTA nicht mehr einzustellen!
Den die OM Systeme beuen für diesen Arm zu hoch, ohne dass der Arm höher gestellt wird. Dies würde ich nur einem versierten Bastler zutrauen.

Mit solchen Tips ist einem nicht wirklich geholfen, aber dies schrieb ich ja schon. Bist halt Lernresistent.

Gruß
Jürgen
goldenseventies
Stammgast
#14 erstellt: 23. Aug 2006, 20:17
Ich habe das System abgeschraubt und Auf der freigelegten Seite "Ortofon Denmark Several Patents" lesen können. Leider keine weitere Bezeichnung. Hilft das vielleicht weiter? Das Teil, was einmal die Nadel war, habe ich auch noch, ist aber keine Bezeichnung dran. Ich befürchte, wenn ich es fotografiere, kommt bei der Sch... Kamera wieder nix vernünftiges bei ´rum. Hilft das vielleicht so erst mal weiter?

Gruß

Ralf
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 23. Aug 2006, 20:40
Hi, ohne Foto werden wir das System nicht identifizieren können. Die Empfehlungen für einen Neukauf an diesem Arm gelten dennoch.

AT 110 (40)
AT 120 (70)
VM Red (115)
Ortofon 520 II (baugleich mit Red, ca. 90)
VM Blue (170)
Ortofon 540 II (baugleich mit Silver, ca. 190)

Neupreise in der Bucht jeweils + ca. 5 € Versand.

Alternativ könnte ich Dir ein gebrauchtes AT 13 EAV mit ordentlicher gebrauchter Nadel + neuer Ersatznadel anbieten für 40 € incl. Versand. Das EAV passt zu Deinem Arm richtig gut und betont den Vintage-Charakter des Drehers. Bei Interesse bitte PN.

Gruß Silberfux
goldenseventies
Stammgast
#16 erstellt: 24. Aug 2006, 00:16
Habe versucht ein Bild zu machen, aber mit Blitz sieht man nix. Beim Stöbern in der Bucht ist mir die Nadel D 20 E MK II untergekommen. Das sieht ziemlich gleich aus. Kann das sein und ist es gut?
@ Silberfuchs: Danke für Deinen Beitrag. Was meinst Du mit "betont den Vintage Charakter" und wieso passt das System besonders gut? Bin nicht uninteressiert aber unsicher, weil zu wenig Ahnung.
Apropos Vintage: Ich möchte den Dreher an einem alten Pioneer SA 9100 betreiben. Soweit ich weiß, kann der nur MC Systeme vertragen. Welche Systeme sind MM und welche MC? Gibt es generell eine klangliche Verbesserung bei MM? Oder treibt das nur die Kosten in die Höhe, weil ich einen entsprechenden Vorverstärker brauche? Klingt für euch jetzt wahrscheinlich dämlich, aber ich habe mich erst seit kurzem wieder für Plattenspieler interessiert (CD war so einfach ).
Was muß ich beim Lager beachten?

Unwissende Grüße

Ralf
wastelqastel
Inventar
#17 erstellt: 24. Aug 2006, 04:26
bei dem system ist es halt schwer an orginalnadeln ranzukommen
torbi
Inventar
#18 erstellt: 24. Aug 2006, 06:55
Morgen zusammen,

vorhin wurde schon über das Verstellen der Armhöhe diskutiert. Soweit ich mich noch an meinen TP 16 (MK 1)-Tonarm erinnere, war das überhaupt kein Thema. Unten an der Armbasis waren zwei (Imbus?)-Schräubchen, der Arm war problemlos hoch und runter zu stellen. Gleiches galt für dern Lift. Ist das bei diesem Arm anders?

Oder ist das OMB xx so hoch, dass es gar nicht mehr geht?

Ansonten: Einbauen, Arm verstellen, bis das Rohr parallel ist, fertig... oder überseh ich was (das kann sein, hatte noch keinen Kaffee heute)? Ich bin auch nicht besonders versiert, aber das hab sogar ich hingekriegt

Viele Grüße,
Torben
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 24. Aug 2006, 07:48
Hallo!

@torbi

Geht bei mir ebenfalls so einfach, TD 145 MK II mit OM 30S und TP62 steht hier mit korretem VTA und es gab diesbezüglich null Probleme.

MFG Günther
silberfux
Inventar
#20 erstellt: 24. Aug 2006, 13:32
Hi, Vintage Charakter soll bedeuten, dass das System aus der selben guten alten Zeit stammt wie der wie der Dreher und sie schon deshalb gut zusammen passen.

Gruß Silberfux
Matthias41
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Aug 2006, 14:57

torbi schrieb:
Morgen zusammen,

vorhin wurde schon über das Verstellen der Armhöhe diskutiert. Soweit ich mich noch an meinen TP 16 (MK 1)-Tonarm erinnere, war das überhaupt kein Thema. Unten an der Armbasis waren zwei (Imbus?)-Schräubchen, der Arm war problemlos hoch und runter zu stellen. Gleiches galt für dern Lift. Ist das bei diesem Arm anders?

Viele Grüße,
Torben



Hi Torben,

es geht hier um einen TD 145 MK II mit der der Endabschaltung des TD 126 MK III, die einzustellen nicht garade trivial ist. Glaub' mir, ich weiß wovon ich schreibe. Übrigens ist bei diesem normalerweise ein TP 63 verbaut, gerade aus dem Grund der veränderten Bauhöhe der damals auf den Markt gekommenen Systeme.
Der Unterschied zwischen dem TP 62 zu dem TP 63 ist gerade die anders angeordnete Headshell und die daraus sich ergebende erhöhte Freiheit in der Bauhöhe der Systeme, nicht umsonst betraf die Veränderung ca. 7mm.
Klar geht dies auch über die Höhenjustage am TonArmLagerschaft, aber dann funzt die Endabschaltung nicht mehr korekt, hatten wir ja schon.

Leider ist auf dem Bild des TD 145 MK II von *goldenseventies* unüblicherweise das TP 62 Armrohr zu sehen, deshalb auch meine Einwände.

=Hörbert,

lies Dir mal dieses Posting durch, dann merkst Du deinen Fehler vielleicht.

Gruß
Jürgen
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 25. Aug 2006, 16:53
Hallo!

@Matthias41

Die Bauhöhe eines OM bzw OMBs beträgt 19 mm, (Nadelträgerspitze bis Oberkante Deckplatte) Die Baauhöhe eines Shure M75 oder eines V15/III betragen z.B. ebenfalls 19 mm. Diese beiden Systeme waren zu dem TD 145 MK II etwa zeitgleich und wurden damals sehr oft in dem Isotrackarm mit TP 63 verwendet. Ich sehe da kein Problem, die Kombination funktioniert mit Sicherheit ohne Störung der Endabschaltung.

MFG Günther
goldenseventies
Stammgast
#23 erstellt: 25. Aug 2006, 18:14
Habe aus Testgründen ein MC 20 (Japan) aus einem Loewe Plattenspieler, der ein modifizierter C.E.C. 5200 sein soll, ausgebaut und in den Thorens eingebaut. Klingt recht gut. Mußte allerdings tatsächlich den Arm in der Höhe verstellen. Die Endabschaltung funktioniert. Das Kabel hatte vor dem einen Chinchstecker einen Bruch. Habe neue Stecker besorgt, jetzt laufen auch beide Kanäle. Heute werde ich mich ans Schleifen der Haube begeben. Hat jemand einen Tip, wie ich die eine Halterung ersetzen kann? Vielleicht hat ja jemand sowas noch ´rumliegen...
Das Alugehäuse hat ein paar Kratzer. Gibt´s eine Möglichkeit, das wieder hinzubekommen? Irgendwie traue ich mich nicht, da mit Schleifpapier dranzugehen.

Gruß

Ralf
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 26. Aug 2006, 10:56
Hallo!

Wie Tief sind die Kratzer auf der Aluverblendung an der Zarge? Wenn sie nur Oberflächlich sind hilft eventuell sehr feine Stahlwolle. Was deine Halterung betrifft kannst du vielleicht bei Rolf Kelch fündig werden: http://www.rolf-kelch.de/ Viel Spaß noch mit deinem Thorens.

MFG Günther
wastelqastel
Inventar
#25 erstellt: 26. Aug 2006, 11:09
Wenn die kratzer nicht ganz so wild sind lasse sie einfach drin !
das alu ist eloxiert du bekommst farbunterschiede es sei du bearbeitest das ganze teil
Traktor_1
Inventar
#26 erstellt: 26. Aug 2006, 11:23

goldenseventies schrieb:
Hat jemand einen Tip, wie ich die eine Halterung ersetzen kann? Vielleicht hat ja jemand sowas noch ´rumliegen...
Das Alugehäuse hat ein paar Kratzer. Gibt´s eine Möglichkeit, das wieder hinzubekommen? Irgendwie traue ich mich nicht, da mit Schleifpapier dranzugehen.

Gruß

Ralf



Den Tipp für die Haube, das andere Schanier auch ab machen und den Dreher ohne Haube benutzen ist klanglich sowieso besser weil weniger Resonanzen
Ich habe auch den TD 145 MKII und er läuft ohne Haube super und dat bisschen Staub ist auch kein Problem !!!

ein paar Fotos






Gruß Christian
Jazzy
Inventar
#27 erstellt: 26. Aug 2006, 20:44
Hi!
Die Tellermatte verschmutzt und die Tonarmlager.Würde mich nicht so begeistern.Fürs Spielen nehme ich die lose Haube einfach ab.Aber Staubschutz muss schon sein.
Traktor_1
Inventar
#28 erstellt: 27. Aug 2006, 07:19

Jazzy schrieb:
Hi!
Die Tellermatte verschmutzt und die Tonarmlager.Würde mich nicht so begeistern.Fürs Spielen nehme ich die lose Haube einfach ab.Aber Staubschutz muss schon sein.



Die Tellermatte kann mit einer alten verkrazten LP abdecken und die Lager sind dicht sonst würde ja von innen nach aussen Flüssigkeiten austreten

die Haube lose rauflegen reicht ja auch



[Beitrag von Traktor_1 am 27. Aug 2006, 07:20 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#29 erstellt: 27. Aug 2006, 09:52
Hallo,

mein TD320 hat noch alle Scharniere. Trotzdem lege ich die Haube nur lose auf, um sie im Betrieb einfach herunternehmen zu können. Ich würde mir um das defekte Scharnier erst mal keine Sorgen machen und das Thema nur im Sinne einer Verfollständigung des Drehers betrachten.

Gruß,

V.
armindercherusker
Inventar
#30 erstellt: 27. Aug 2006, 09:59

Hörbert schrieb:
... Bei herausgenommener Gewichtsplatte wiegt ein OM gerade mal 2,5 Gramm...


Was ist eigentlich der Vorteil bei herausgenommener Platte ?
( hab´ ´nen Dual mit Ultra-leichtem Tonarm und OMB20 )
Oder andersrum : Was ist der Nachteil am schweren System ?


Dank und Gruß
Druide16
Inventar
#31 erstellt: 27. Aug 2006, 10:15
Hi,


armindercherusker schrieb:


Was ist eigentlich der Vorteil bei herausgenommener Platte ?
( hab´ ´nen Dual mit Ultra-leichtem Tonarm und OMB20 )
Oder andersrum : Was ist der Nachteil am schweren System ?

Dank und Gruß


das Systen sollte zum Tonarm passen. Stichwort: Tonarmresonanz.

Die Tonarmresonanzfrequenz sollte im Bereich von 7Hz bis 12Hz liegen und berechnet sich aus effektiver Tonarmmasse, Systemgewicht (incl. Befestigungsschrauben) sowie der Nadelnachgiebigkeit des Systems. Diese Berechnung stellt sicher, daß ein TA-System grundsätzlich an einem bestimmten Tonarm betrieben werden kann.

Gruß,

V.
armindercherusker
Inventar
#32 erstellt: 27. Aug 2006, 10:20
Bin vll. schwer von Begriff, aber versteh ich immer noch nicht ganz.

Klar - wenn die Resonanzfrequenz größer wird, höre ich´s irgendwann im LS.

Aber was passiert sonst Schlimmes, wenn ich an meinen ULM-Tonarm ein schweres System einsetze und mit dem Kontergewicht alles wieder ins Lot - äh in die Waage - bringe ?
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 27. Aug 2006, 15:32
Hallo!

Der Vorteil eines Leichttonarmes b.z.w. eines Ultraleichtonarmes liegt bei der hohen Tiefenabtastfähigkeit mit Systemen von hoher Nadelnachgiebigkeit und geringen Gewicht. Die Gewichtsplatten in den OM/OMB Systemen soll sicherstellen daß das System in jedem beliebigem Tonarm noch ausbalanciert werden kann, es erhöht das Systemgewicht auf 5 Gramm. Im TP16 MK II kommt man mit den OM/OMP Systemen bei heraugenommener Gewichtsplatte auf eine nahezu ideale Resonanzfrequenz von ca. 10Hz. Falls du in deinen ULM-Arm ein System mit zu niedriger Nadelnachgiebigkeit einsezt verschiebt sich die Resonanzfrequenz immer mehr nach Oben und so ab etwa 14-15 Hz kann es dir passieren daß dein Bassbereich darunter leidet und es dir im Extremfall die Nadel aus der Rille haut da die Tiefenabtastfähigkeit des Systems beeinträchtigt wird. Bei leichter Fehlanpassung wirst du nur sehr selten etwas merken, zumal wenn du ohne vergleichsmöglichkeiten bist, allerdings wird dein Abtastsystem nie seine volle Leistung bringen können.

MFG Günther
armindercherusker
Inventar
#34 erstellt: 27. Aug 2006, 15:38
Danke für die Aufklärung.

Mal sehen - wenn mich der Spieltrieb packt, teste ich die Extreme mal aus . . .
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 27. Aug 2006, 15:46
Hallo!

Viel Spaß dabei, am besten besorgst du dir dafür ein uraltes Denon DL 103 mit verhärteten Gummis.

MFG Günther
armindercherusker
Inventar
#36 erstellt: 27. Aug 2006, 15:55
Ob Du´s glaubst oder nicht - ich habe schon mal mit dem Denon-System geliebäugelt.

Deiner Aussage zufolge für meinen Tonarm also ungeeignet ?

Welches MC-System würdest Du mir empfehlen ( eines was auch wirklich gut geeignet ist ! nicht zum negativ-Test )

Armin
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 28. Aug 2006, 18:46
Hallo!

An einem ULM- Tonarm ( ich nehme jetzt mal einfach an das du den ULM-Tonarm mit einem Halbzolladaper umgerüstet hast) würde ich eigentlich eher ein hochwertiges Magnet- oder Moving-Iron-System empfehlen, allerdings sind die Moving-Irons von Grado nicht jedermanns Sache. Ein sehr gutes System wäre in deinem Fall das Statement Platinum von Grado. Allerdings rate ich dir dringend das System auf jeden Fall einmal wenn irgend möglich anzuhören. Am besten wäre das natürlich in deinem Dual, Grados sind etwas Störanfällig gegen Brummeinstreuung und von der Tonalen Abstimmung her ein wenig eigen, wenn man sich allerdings damit anfreunden kann will man meistens nichts anderes mehr. Ein guter Freund von mir ist mittlerweile Gradofan und in seiner Anlage kommen die hochwertigen Grados auch recht gut zur geltung. Eine Alternative auf dem MM-Sector stellt das von mir schon erwähnte OM 30S dar daß ein recht gutes ergebniss liefert. Noch ein Stück besser wäre m.E. da das Goldring G1042, das System ist sehr ausgewogen und liefert ein dynamisches und etwas Rundes Klangbild ohne große Fehler. Leider ist mein persönlicher Favorit bei MMs im Handel nicht mehr erhaltlich, das Shure V15 xMR, schade. Wenn du dich allerdings auf ein MC versteifen willst kommen aus rein Technischer Sicht eigentlich nur die etwas weicher aufgehängten MCs von Goldring in Frage die auch vom eigengewichjt der Systemkörper her gut passen würden. Allerdings habe ich bislang da nur das Eroica GX L gehört. Das System klingt im wesentlichem ähnlich wie die MMs von Goldring allerdings Präziser und mit höherem Auflösungsvermögen, das Systen ist allerdings nicht billig mit ca. 320 bis 340 Euro ist es nicht gerade ein Billigsystem kann aber in der Richtigen Kette sehr viel Freude machen.

MFG Günther
armindercherusker
Inventar
#38 erstellt: 28. Aug 2006, 19:13

Hörbert schrieb:
..ich nehme jetzt mal einfach an das du den ULM-Tonarm mit einem Halbzolladaper umgerüstet hast
jawoll !
Hörbert schrieb:
..Eine Alternative auf dem MM-Sector stellt das von mir schon erwähnte OM 30S dar...
interessiert mich schon sehr

Hörbert schrieb:
...Noch ein Stück besser wäre m.E. da das Goldring G1042...
Sind 175 Euro dafür angemessen ? ( hab´ich gerad´ dafür in der Bucht gesehen )


Danke für die Tips !
Irgendwann Richtung Dezember werde ich mich wohl entscheiden ( will ja nichts überstürzen , habe mein Budget dieses Jahr schon überbolzt . . . )
armindercherusker
Inventar
#39 erstellt: 28. Aug 2006, 19:19
@ Ralf :

Sorry - da ist Dein Thread ja in eine falsche Richtung gelaufen.

Aufruf an alle Wissenden :


Wer kann bezüglich der offenen Fragen von goldenseventies weiterhelfen ? ? ?
goldenseventies
Stammgast
#40 erstellt: 28. Aug 2006, 22:08
@ armindercherusker: Danke für Deine Schützenhilfe!
Die offenen Fragen sind immer noch aktuell. Der Thorens läuft zwar, aber das Tonabnehmersystem des Loewe ist wohl zu schwer, außerdem ist der Löwe danach dran. Habe auch noch einen Dual mit ULM Arm. Der ist noch mit dem Orginal Ortofon, ich glaube 168, ausgestattet. Insofern war das nicht uninteressant. Trotzdem fände ich es wissenswert, ob MM Systeme klangliche Vorteile bieten. Da meine Verstärker alle für MC ausgelegt sind, würde ich sonst eher bei einem MC System bleiben.
Die Haube kann man zwar ohne Halterung draufsetzen, aber wegen der Vollständigkeit möchte ich die eine Halterung schon ersetzen.
the_det
Stammgast
#41 erstellt: 29. Aug 2006, 05:59
Hallo Ralf,

mit MC-Systemen wirst Du am Arm des 145 Mk II Probleme bekommen (der Arm müsste ein TP 16 Mk II sein, oder?), da die in der Regel zu hart aufgehängt sind. Allenfalls könnte man da ein Benz MC Gold in Erwägung ziehen.
Ansonsten sind bei dem leichten Arm weich aufgehängte MMs angesagt (ich lasse an dem Arm ein Ortofon 540 Mk II=Vinyl Master Silver mit größtem Vergnügen laufen). Da kämen dann - je nach Preisvorstellung - die üblichen Verdächtigen, z.B Audio Technica AT 95, 110, 120 oder 440, oder die Ortofon Vinyl Master-Reihe.
Das ULM-System passt defintiv nicht, da es nicht über eine Halbzoll-Besfestigung verfügt.
So, ich hoffe, das hat erstmal geholfen.

Viele Grüße
Det
directdrive
Inventar
#42 erstellt: 29. Aug 2006, 06:39
Moin,

was für ein (W)irrer Thread

@goldenseventies: Dein Pioneer SA-9100 ist wunderschön, aber keineswegs für MCs geeignet - ganz im Gegenteil: er hat zwei MM-Eingänge.

Das MC-20 heisst nur MC - es ist aber ein MM (Moving Magnet) System, gab's unter verschiedenen Markenenamen, meist als CEC oder Jelco unterwegs. Hohge Ausgangsspannung, einfach gemacht, geringe Nadelnachgiebigkeit - eher für schwerere Arme. Dein Loewe-Spieler ist ein umgelabelter CEC, das System ist das Originalsystem.

Ebenfalls das Originalssystem scheint das Ortofon im Thorens zu sein - ein F-15E. Hier gibt es noch Originalnadeln zu vergleichsweise günstigen Preisen. Mit dem Kauf einer Ersatznadel oder eines Systems gleicher Bauform (VMS-20 etc.) ersparst Du dir jeglichen Ärger mit der Höhenverstellung des Arms.

Viele Grüße von

Brent


[Beitrag von directdrive am 29. Aug 2006, 08:02 bearbeitet]
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 29. Aug 2006, 06:44
Hallo Ralf,

z.B. ein Ortofon MC 10 super kann man bedenkenlos an den leichten Thorens-Armen montieren. Das MC 10 super ist ein System mit sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis und klingt schon ziemlich MC-typisch, d.h. schöne Raumabbildung und feine Auflösung, im Bass vielleicht etwas neutraler, dafür aber konturierter als die vorne schon empfohlenen MM-Systeme. Wenn Dir der MC-Charakter eher zusagt, würde ich es mit dem MC 10 Super mal versuchen.

Gruß
Phil
silberfux
Inventar
#44 erstellt: 29. Aug 2006, 13:02
Hallo, das MC 10 MK nix hat jedenfalls einen Ultra-Low-Output und bedarf deshalb nach meiner Erfahrung eines speziellen VVV. Vermutlich ist das ja beim MK II kaum anders. Auch ich würde es nicht ohne Not mit einem sehr leichten Arm kombinieren.

Gruß Silberfux
goldenseventies
Stammgast
#45 erstellt: 30. Aug 2006, 11:47
@ directdrive: Danke für die Aufklärung! Apropos SA 9100, hast Du vielleicht Unterlagen zu diesem Gerät? Versuche schon seit geraumer Zeit, Bda oder Servicemanual zu bekommen.
Ich werde versuchen eine Ersatznadel in der Bucht zu schießen. Wenn mir das dann nicht gefällt, kann ich immer noch ein anderes System kaufen.
In der Klassiker Abteilung de Forums habe ich gesehen, daß dort CEC Liebhaber einen Thread haben. Die werde ich nach dem Loewe befragen.
directdrive
Inventar
#46 erstellt: 30. Aug 2006, 22:10
Moin goldenseventies,

nein, ich habe leider keine Unterlagen zum Pioneer, lediglich technische Daten etc... Manual und Serviceanleitung sind bei kommerziellen US-Anbietern erhältlich.

Viele Grüße sendet

Brent
goldenseventies
Stammgast
#47 erstellt: 30. Aug 2006, 22:25
Hallo Brent,

die Anbieter habe ich auch schon gesehen, aber ist mir zu teuer. Eine Pdf Datei würde mir schon reichen.
Habe heute auf dem Sperrmüll ein Grado XF 3 Tonabnehmersystem an einem völlig zerstörten Dual gefunden. Was ist davon zu halten?

Gruß

Ralf
directdrive
Inventar
#48 erstellt: 31. Aug 2006, 05:47
Hallo Ralf,

Grado im Dual sollte eigentlich nicht die perfekte Kombi sein (zu geringe Nadelnachgiebigkeit, zu hohes Systemgewicht), kann aber durch funktionieren, hängt vom Dual ab. Grado im Thorens ist eher ungewöhnlich. Wenn Du in der Länge passende Schrauben hast, würde ich's einfach 'mal probieren.

Die Grados bauen vergleichsweise hoch, ich denke, dann musst Du auf jeden Fall die Tonarmhöhe anpassen... und dann geht wahrscheinlich die Haube des Thorens nicht mehr zu...

Auf der Grado Homepage kannst Du nachschlagen, welchem aktuellen Modell das XF-3 entspricht bzw. welcher Nadeleinschub passen würde.

Schönen Tag wünscht

Brent
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