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Plattenspieler Thorens 126/127 . 520/521

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hal-9.000
Inventar
#1 erstellt: 04. Dez 2006, 14:33
Ich spiele mit dem Gedanken mir einen "neuen" (anderen) Plattenspieler zuzulegen. Im Auge habe ich dabei im Wesentlichen die Thorens 126 und 520.

Lassen sich im nachhinein ggfs. andere Tonarme installieren?
Gibts da verschiedene Basen für die Tonarme standardmäßig passend zu den Modellen oder muss man das selbst basteln.
Oder anders gefragt: Ist das machbar oder grundsätzlich zu aufwändig?

Hintergrund wäre eine spätere Umrüstung z.B. auf SME-Modell 309,310 oder 312, da die vorinstalliert eher selten angeboten werden. Ausserdem wäre der Diskussionsfaktor mit dem Partner nicht so hoch, wenn ich mir "erstmal" ein Basismodell kaufen würde und somit die Investition auf verschiedene Zeitpunkte verteilt wird

Sind möglicherweise auch die Standardtonarme der Thorens genauso gut und die SME bringen keinen Mehrwert?

Ich habe schon ein paar Threads u.a. auch die Thorenskaufberatung gelesen, aber bin nicht so richtig fündig geworden.

Vielleicht wirds ja auch ganz ein anderer - aber die Genannten gefallen mir schon sehr gut! Schlechtes über sie hab ich noch nicht gelesen - zumindest nicht von Leuten, die in der gleichen "Preisliga" agieren und sie stehen u.a. auch deswegen im Moment ganz oben auf meiner Liste ...
Masselaufwerke, die mir gefallen -ist mir wichtig- sind mir einfach zu happig. Der Plattenspieler an sich sollte (eigentlich) nicht über 600€ kosten. Dafür sollte man die genannten IMHO aber in einem sehr ordentlichen Zustand bekommen.
Freue mich auf eine sachliche aber gleichzeitig lebhafte Diskussion


[Beitrag von hal-9.000 am 04. Dez 2006, 14:52 bearbeitet]
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 04. Dez 2006, 16:54
Hallo Mario,

am TD 126 nachträglich einen anderen Tonarm zu montieren ist grundsätzlich kein Problem, wenn man bereit ist, auf die komfortable Tastensteuerung des Lifts und die Endabschaltung zu verzichten. In dem Fall reicht ein neues Tonarmbrett, welches nicht allzu schwierig herzustellen ist - die Abmessungen hab ich noch irgendwo. Will man jedoch die Funktionen erhalten, wirds kompliziert und man sollte sich fragen, ob man den Aufwand wirklich betreiben möchte, denn so schlecht ist der TP 16 Mk III nun wirklich nicht, man ist halt wegen der geringen eff. Masse ziemlich auf MM-Systeme festgelegt, MCs laufen nicht so gut an dem Arm.

Beim TD 127 und 520 ist das im Prinzip genauso, wobei der TP 16 MK IV L oder der TP 90 L am TD 520 schon sehr gut sind, um da nochmal deutlich besser zu werden muss man schon rund 1000,- Euro oder mehr in die Hand nehmen.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich die 600,- Euro wie folgt einsetzen: ca. 450,-bis 500,- für einen gebrauchten TD 520 mit TP 16 L und ordentlichem System - oft ist das AT-OC 9 dran - und den Rest in ein TPN 2000-Netzteil investieren. Um die Kombi zu toppen muss man für was Neues sicher das 3-4-Fache ausgeben.

Freundliche Grüße

Phil
hal-9.000
Inventar
#3 erstellt: 06. Dez 2006, 11:36
Achso, ich dachte man tauscht nur die Arme und die Funktionen bleiben erhalten - naja offensichtliches Noob-Wunschdenken
Schade...

Wozu brauch man das andere Netzteil, ist das originale zu schwach, verbessert sich der Gleichlauf? Das ist doch nur für den Motor, wenn ich mich nicht irre.

Wie ist eigentlich Eure Meinung: sind die älteren 126/127 besser oder der neuere 520?
Was macht eigentlich den großen klanglich Unterschied bei den Tonarmlängen aus? Ist das "Geschmackssache" oder gibts da objektive Vor- und Nachteile für den einen oder anderen?


[Beitrag von hal-9.000 am 06. Dez 2006, 11:37 bearbeitet]
violette
Stammgast
#4 erstellt: 06. Dez 2006, 13:27
Hallo Mario

ZUm Lesen !

Die Thorens-Konstrukteure spendierten ihrem Lieblingskind diese mit 55 Zentimetern überbreite Zarge allein zu dem Zweck, auch die Montage überlanger Zwölf-Zoll-Tonarme zu ermöglichen. Zwölf-Zoll-Tonarme waren ursprünglich speziell für die Abtastung der 16 Zoll (entspricht 40 Zentimeter) messenden amerikanischen Transcription-Records der vierziger Jahre entwickelt worden.

Da physikalischen Gesetzmäßigkeiten zufolge der ideale Tonarm unendlich lang sein müsste, um den tangentialen Spurfehlwinkel zu minimieren, kamen findige HiFi-Entwickler auf die Idee, den überlangen Tonarm auch für die Abtastung gewöhnlicher 30-Zentimeter-Schallplatten einzusetzen. So erweckte SME die eigentlich ausgestorbene Spezies in der audiophilen Serie 3012-R wieder zu neuem Leben. Tatsächlich bewirkt die Überlänge eine Reduzierung der lateralen Abtastverzerrung um maximal 25 Prozent; ihr Nachteil ist zwangsläufig die höhere Masse des Tonarms.

Gruß
Joel

Noch Besser mit Acryl Gehäuse ( Meiste sind leider im JAPAN- KOREA)
Gleich danach folgt TD 127 , 226 , 125 LB
hal-9.000
Inventar
#5 erstellt: 06. Dez 2006, 13:51
Danke für die Info

violette schrieb:
Tatsächlich bewirkt die Überlänge eine Reduzierung der lateralen Abtastverzerrung um maximal 25 Prozent; ihr Nachteil ist zwangsläufig die höhere Masse des Tonarms.

Das hatte ich mir schon gedacht, überwiegt nun der Vorteil der geringeren "lateralen Abtastverzerrung" dem Nachteil(?) der "höheren Masse des Tonarms"? Ich kanns selbst nicht nachvollziehen mangels entsprechender Komponenten ...

violette schrieb:
... Noch Besser mit Acryl Gehäuse ( Meiste sind leider im JAPAN- KOREA)
Gleich danach folgt TD 127 , 226 , 125 LB

Ich hab das Gefühl, da fehlt was
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