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Dual CS 626: Warum klingt das so schnodderig?

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Autor
Beitrag
plattenneuling
Neuling
#1 erstellt: 01. Feb 2007, 19:21
Hallo Vinyl Kommune!

Ich bin neu hier, habe mir vor kurzem einen DUAL CS 626 über Ebay zugelegt und überlege nu, ob das Gehörte schon alles ist, was so n Plattenspieler kann.
Nicht ohne Grund bin ich von mp3 und CD auf Vinyl gekommen, ich hatte mir mehr Dynamik und vor allem sauberen, echten Klang erhofft.
Der Plattenspieler läuft einwandfrei, ist technisch in meinen Augen top, ich tippe mal auf den gebrauchten Tonabnehmer (Ortofon) als Ursache für die leicht schnodderige Wiedergabequalität.
Wer kann mir mal einen guten Tipp geben, wie ich mit verträglichem finanziellen Aufwand deutliche Verbesserung schaffen kann und wo die Unterschiede bei den verschiedenen Systemen liegen?
Vielen, Dank, Ihr würdet mir echt helfen!!!
hf500
Moderator
#2 erstellt: 01. Feb 2007, 19:25
Moin,
zuerst musst Du mal definieren, was an dem Klang nicht stimmt.
Mit "schnoddrig" kann man wenig anfangen.

Ist die Nadel noch in Ordnung? Auch der Nadeltraeger? (verbogen etc.)


73
Peter
outis
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Feb 2007, 19:28
Was für ein Ortofon-System ist denn eingebaut? Weitere Ursache könnte ein unangemessener Phonovorverstärker sein. Welchen Verstärker setzt du ein? Ansonsten kann auch ein Reinigen der Kontakte im Tonkopfträger helfen, wenn die Kiste jahrelang im Keller/auf dem Boden stand. Vielleicht ist auch die Nadel abgenutzt - dann sollte sich das aber durch verstärkte Störgeräusche bemerkbar machen. Also was heißt schnodderig?


[Beitrag von outis am 01. Feb 2007, 19:29 bearbeitet]
pet2
Inventar
#4 erstellt: 01. Feb 2007, 22:16
Üblicherweise ist an einem Dual 626 ein Dual/Ortofon ULM 55E montiert.
Wenn dem so ist, erübrigt sich zunächst mal die Suche nach einem anderen Tonabnehmer, es passen ohne 1/2" Adapter nämlich nur die ULM Systeme.
Das ULM 55E ist bereits das 2.beste dieser Systemgattung.

Ich weiß zwar auch nicht was "schnodderig" im Zusammenhang mit der Wiedergabequalität eines Plattenspieler bedeutet , aber es schadet nichts, zunächst mal die Nadel zu reinigen und Auflagekraft und Antiskating einzustellen.
Danach sollten dann die Kontakte im Headshell gereinigt werden .

Gruß

pet
armindercherusker
Inventar
#5 erstellt: 01. Feb 2007, 22:18
Hallo plattenneuling . . . und noch ein Willkommen im Forum !

plattenneuling schrieb:
...Nicht ohne Grund bin ich von mp3 und CD auf Vinyl gekommen, ich hatte mir mehr Dynamik und vor allem sauberen, echten Klang erhofft. ...


Bitte _ _

Plattenspieler im Vergleich zur CD mehr Dynamik und vor allem sauberen, echten Klang erhofft ...

Wer oder was hat Dir das denn glaubhaft gemacht ?

Nachdenm Du hierauf geantwortet hast, bin ich gern bereit, Dir weiterführende Aufklärung zu geben.

Gruß
gdy_vintagefan
Inventar
#6 erstellt: 01. Feb 2007, 22:27
Ich setze schon seit vielen Jahren dieses System (ULM 55E) ein und war stets sehr zufrieden. Gerade die recht saubere Auflösung speziell auch im Höhenbereich schätze ich.

Ist denn bei allen Platten die Wiedergabe so wenig zufriedenstellend?

Ich hatte ehrlich gesagt schon mal Platten, die deutlich schlechter klangen als CD (oder als "ordentliche" Platten). Das war auf die Pressqualität zurückzuführen. Vor allem gewisse 7" Singles ab 1990 (meist UK-Pressungen mit kleinem Mittelloch) waren betroffen. Wenn ich da z.B. an "November Rain" von Guns'n Roses oder "Where The Wild Roses Grow" von Nick Cave & Kylie Minogue denke, diese Singles waren klanglich eine Katastrophe.
Ansonsten ist das ULM 55E schon meiner Meinung nach zu sehr guten Klangleistungen im Stande!

Auflagekraft und Antiskating sollten bei diesem Gerät/System übrigens auf 1,5 eingestellt sein.


[Beitrag von gdy_vintagefan am 01. Feb 2007, 22:33 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#7 erstellt: 01. Feb 2007, 22:33

Michael schrieb:
...Ansonsten ist das ULM 55E schon meiner Meinung nach zu sehr guten Klangleistungen zustande!...

Da stimme ich voll und ganz zu.

Aber im Vergleich zur CD bestehen nun mal systembedingte Unterschiede.

Und die lassen sich auch bei noch so viel nostalgischer Emotion nicht wegdiskutieren.
Entweder man liebt den Vinyl-Klang - oder eben nicht.

Gruß
outis
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 01. Feb 2007, 22:37
Jau, los Jungs, holt das Popcorn.
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 02. Feb 2007, 06:46
Moin - hast Du immer noch den Popcorn-Geschmack im Mund ?

Gruß und sowie
Passat
Moderator
#10 erstellt: 02. Feb 2007, 20:29
Ich würde auch erst einmal den Zustand der Nadel in Augenschein nehmen.
Evtl. ist die abgenutzt oder es steckt eine Nachbaunadel drin.
Nur wenige Nachbaunadeln klingen so gut wie das Original. Es lohnt fast immer, ein paar Euro mehr auszugeben und eine Originalnadel zu kaufen.
Für das ULM 55 E ist die Originalnadel noch erhältlich.

Dann wäre es auch nett, wenn man wissen würde, an was für einem Verstärker der Dreher hängt. Es gibt nämlich gar nicht wenige Verstärker mit einem erbärmlich schlechten Phonoteil.

Grüsse
Roman
pet2
Inventar
#11 erstellt: 02. Feb 2007, 23:46
jetzt weiß ich immer noch nicht was "schnoddrig" im Bezug auf Tonwiedergabe heißt .
Ich würde das Wort ja gerne in meinen Sprachschatz übernehmen, da ich aber kein "Highender" bin, würde ich zunächst gerne wissen, was es bedeutet :D.

Gruß

pet


[Beitrag von pet2 am 02. Feb 2007, 23:46 bearbeitet]
jonas-sfsorrow
Stammgast
#12 erstellt: 05. Feb 2007, 16:43
schnodderig würde ich persönlich als belegten klnag mit zu wenig höhen interpretieren...

das kann viele gründe haben, meine rangliste:
1. system und einstellung des spielers
2. phonoverstärkung
3. pressung der platte
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