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Sony TC-K 815S--welches Laufwerk?

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araso
Stammgast
#1 erstellt: 16. Mrz 2007, 02:28
Ich habe ein Sony TC-K 670 Tapedeck als Zweitgerät. Für seine Zwecke ist es mehr als geeignet und technisch top. -Keine ungeölten marmelnden Motorlager usw. Wartung ist alles-.
Allerdings hat es nur recht normale Köpfe; und Geräte, die ich behalten möchte könnten von mir aus ewig laufen. Ich möchte von daher gerne ein Laufwerk einbauen, welches Köpfe höherer Lebensdauer hat. Sicher hat Sony getreu seiner Modellpolitik der kleinen Schritte das gleiche Laufwerk auch mit besseren Köpfen und vielliecht einem hochwertigeren Motor in ein anderes Modell eingebaut. Ich kann wohl günstig ein TC-K 815S bekommen. Es stammt aus der gleichen Zeit, nur aus der Serie, wo die Kassettenklappe in der Mitte und nicht links sitzt. Auf Bildern wirkt es etwas popelig und scheint die gleiche Ausstattung zu haben, wie das 670. Da es aber der Zahl nach eigentlich deutlich über dem 670 eingeordnet ist, frage ich mich, ob es vielleicht das "kleine" einer mechanisch höher angesiedelten Serie ist. Mit der 800er ES Serie scheint es nicht verwandt zu sein. Nach den Zahlen kann man bei Sony pauschal ja nicht gehen. Weiß vielleicht jemand Bescheid, oder in welchem Gerät ich sonst fündig werden könnte?
Bin für jeden Hinweis dankbar.

It´s not a trick, it´s a Zoni
outofsightdd
Inventar
#2 erstellt: 16. Mrz 2007, 12:05
Das TC-K815S war das letzte Mittelklasse-Edeltape vor der QS-Serie von Sony (in der es dann nur noch wenig hochwertige Alibi-Geräte gab). Es hat Dolby S, ein Doppel-Capstan-Laufwerk mit einem Quarz-Direkt-Antrieb (oder so ähnlich), was es sonst nur in den ES-Decks gab (K808, K909, KA6) und einen Keramik-Kassettenhalter, aber das Display ist NICHT abschaltbar (was mir egal wäre).

Dein K670 hat auch das Doppel-Capstan-L., ebenso haben beide die manuelle Einmessung von Sony mit Bias und Rec-Level-Regler, 3 Motoren, Echtzeitzählwerk, regelbaren Kopfhörerausgang, Titelsuchlauf, Timerschalter, motorbetriebenes Kassettenfach, Kassettenfachbeleuchtung usw.

Das TC-K815S wurde in Audio mit 85 Klangpunkten bewertet, war damit also auf einer Stufe mit dem TC-K808ES und mit einigen Nakamichis, besser war da nur noch das Pioneer CT-95 und der alte Nakamichi Dragon.

Das Design ist sicher Geschmackssache, die gute Bewertung gab's aber sicher auch durch die Aufnahmen mit Dolby S, insofern ist es fraglich, ob es nicht schade um das 815er wäre, es auszuschlachten. Ich würde eher ein 815er als Ersatz für das 670er nehmen. Das 670er war neu ein 600DM-Gerät, das 815er etwa 850DM.

Meiner Meinung nach sah die Sony-Ahnengalerie in der Mittelklasse etwa so aus:
70er-Decks - von wann ist deins, Anfang der 90er?
90er-Decks
11er-Decks - ca. 1993, gleichzeitig ES: K808 und K909
15er-Decks - ca. 1994
61er-Decks - ca. 1995, kein dem 815er vergleichbares Edeldeck, kurz danach in der ES-Klasse: KA6, letztes Edeltape überhaupt
QS-Serie - ca. 1996, neues Gehäuse, aber sparsame Technik, eher ein Rückschritt

Als die 90er-Decks kamen, begann Sony in der Esprit-Serie die mittigen Laufwerke zu verbauen, die dann mit der 11er-Reihe in der Mittelklasse Einzug hielten, man blieb dann bis zuletzt dabei.

Zu den Köpfen: Die Super Hard-Permalloy Aufnahme-und Wiedergabeköpfe waren glaube ich immer verbaut und wurden wahrscheinlich auch nicht großartig modifiziert, schließlich gab es schon DAT für Profis und MD für Heimanwender, die Innovationen entstanden dort.

Für bessere Köpfe zum Umbau zu empfehlen wären am ehesten die Decks der Esprit-Serie, vielleicht 770ES und 970ES, aber auch hier würde ich, wenn das Gerät gut ist, den Austausch dem Umbau vorziehen.

Ich hoffe, geholfen und nicht verwirrt zu haben...


[Beitrag von outofsightdd am 16. Mrz 2007, 12:08 bearbeitet]
araso
Stammgast
#3 erstellt: 19. Mrz 2007, 13:59
Hi. Erstmal vielen Dank für deine Infos. Mein 670 ist von ca.1991. Da, wo man das sagen kann, ist der Unterschied zwischen den 70er und 90er Varianten der Einmesscomputer, den die 90er haben (bei den Serien mit dem Laufwerk links). Was bei den 50ern anders ist, habe ich noch nicht herausgekriegt. Ich hätte fast in der Bucht ein 850 ES gekriegt. Es ist für 74,- weggegangen, dafür ist heute mittag ein 670 für 56,- weggegangen. Ein 850 oder 870 würde ich dann komplett gegen das 670 austauschen. Die haben dann wirklich eine andere Klasse. Zum Aufnehmen und als Mastertape habe ich ein 890ES. Das 670 brauch ich nur zum Abspielen, wenn ich beim Mixen mangels Platten oder CD´s auf alte Kassettenaufnahmen zurückgreifen muß. Als manischer Bastler würde ich es trotzdem gerne aufrüsten. Das 815S, das ich im Auge hatte, ist für ca.70,- weggegangen. Dafür hätte man das oben erwähnte 850ES, oder neulich sogar ein 870ES (74,-) kriegen können. Auf jeden Fall würde ich dann eher noch 20,- drauflegen, da 870er in der letzten Zeit normalerweise für ca. 90,- zu haben waren. Ich habe mir dann ein 515 S billig geschossen, da ich auf jedenfall den Aufnahmereglerknopf und die Füsse für was anderes brauche. Das Laufwerk wird zumindest mechanische Ersatzteile im Fall der Fälle spenden können. Vielleicht hat es auch vergoldete Cinch-Buchsen für das 670 (bei den Sony-Einlötblöcken ist der Umbau mit Goldbuchsen aus dem Handel doch extrem aufwändig). Ob das ganze Laufwerk besser ist, z.B. Servo-Capstanmotor oder auch die Köpfe, sehe ich dann, wenn es hier ist. Ich werde dann berichten.

Ebay Zitate: Ferterker gut, Strom leuft (ohne Bild u. weitere Angaben); ...habe das Gerät dann angesteckt, es läuft... (Anm.v.mir- alle Lampen glühen noch -)
Araso
outofsightdd
Inventar
#4 erstellt: 19. Mrz 2007, 19:13
Na ich glaub ja, das beim 515er noch keine vergoldeten Anschlüsse dran sind... aber als ersatzteilspender, warum nicht. Ich hatte auch mal überlegt mir das letzte Kassettendeck meines Lebens in Form eines Sonys zu ersteigern. Die wirklich guten gehen aber immer für sau viel Knete weg. Ich bin dann ausgewichen und jetzt mit einem Pioneer CT-S820S glücklich ausgestattet... nicht ganz billig mit 100 Okken, aber sieht aus wie neu; mein Problem war, ich wollte unbedingt Dolby S haben und da wird's dann schon spannend, wenn man dazu auch noch ein solides Laufwerk haben will (bei Sony wenigstens Dual Capstan, Quarz Direct Antrieb und 3 Motoren, bei Pioneer das Referenzmaster Mechanism Laufwerk mit ähnlicher Technik), von anderen Firmen wie Harman oder Teac ganz zu schweigen, die sind einfach zu selten. Noch viel Erfolg, bin auf das Ergebnis gespannt.

outofsightdd
araso
Stammgast
#5 erstellt: 19. Mrz 2007, 21:56
Ich vergaß anzumerken, daß ich mit Dolby S gar nichts anfangen kann. Zuhause höre ich Platten+CD´s, ansonsten sind die Sachen auf einer Akai GX 646 gespeichert. Da ich aber im Auto Kassetten hören will, muß ich entsprechend gute Abzüge machen können. Außerdem kriegen einige Freunde immer mal Musikprogramme von mir. Da die höchstens Dolby C haben (wollen) und meine Blaupunkt Bremen auch höchstens Dolby C besitzen, macht Dolby S keinen Sinn. Für das Auto nehme ich meist ohne Dolby auf, da ich dann DNR einschalte, wenn nötig. Das klingt bisher am Besten. Für das TC-K 890 ES mußte ich auch fast 200 Euros hinlegen, dafür hat das Leiden endlich ein Ende. Ich habe zurzeit 8 Tapedecks (einige zur Reserve), aber immer, wenn ich was machen will, hat eins zu lange gestanden (Riemen), oder beim nächsten ist trotz sparsamen ölens in der Wartung etwas Öl auf eine Reibrolle gekrochen. Oder es handelt sich um alte "Panzer", die elektronisch zu alt sind. Ich habe mich darangesetzt, jetzt alle mal richtig aufzuarbeiten (mit endlosen Testläufen, neu-Einmessungen, usw.), um sie an Liebhaber zu verkaufen. Den bisher besten mir bekannten Kompromiß, stellen von daher die Sonys Anfang der 90er dar. So kommt das eine rein, das andere fliegt raus. Und nur noch ein Hersteller. Ich werde mir bei Gelegenheit noch mal ein 777ES zulegen, einfach, weil es geil ist. Ich hoffe von der Manie loszukommen, jedes bemackte oder schlecht gepflegte alte "Traumgerät" zu kaufen, nur weil es mir billig über den Weg läuft.
Mal sehen, was der Arzt dazu sagt. (Vielleicht hat er ja noch ein CT-F 1250, oder ein SD 9020 - nur zum angucken und Finger stillhalten lernen)
Passat
Moderator
#6 erstellt: 19. Mrz 2007, 23:07
Das 815 ist eigentlich der Nachfolger vom 770 ES, es hätte auch 790 ES oder 707 ES heißen können.

Vom 870 ES und 970 ES waren die Nachfolger das 890 ES und 990 ES und davon waren die Nachfolger das 808 ES und das 909 ES.
Ein 790 ES und 707 ES hat es nicht gegeben, einen namentlichen Vorgänger vom 815 S aber auch nicht.

Grüsse
Roman
araso
Stammgast
#7 erstellt: 20. Mrz 2007, 00:20
Hallo Passat.
Danke für die Infos. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, daß 870 und 890, sowie 970 und 990 zeitgleiche Modelle waren mit dem Unterschied des Einmeßcomputers (90er Modelle).
Das 808 und 909 dürften die Nachfolger vom 970 und 990 sein (logisch betrachtet).
850/70/90 waren offensichtlich technisch gleich dem 950/70/90, nur das Design (Kassettenfach mittig) war der Unterschied. Die 8x0er hatten dann keine Nachfolger mehr. Das 808 und 909 konnten mit den 70er und 90er mechanisch nicht mehr ganz mithalten. Ich meine der Unterschied zwischen 50er und 70/90er war das Laufwerk (keine Saphirlager beim 50er?). Das 808 müßte der Nachfolger vom 950 sein (technisch betrachtet). Das 909 vielleicht auch, nur mit Einmesscomputer. Das einzige "High-End" war dann wohl das TC-K A6 ES und das A7 ES (vergoldete Köpfe). Über das A5 weiß ich nichts -vielleicht Nachfolger vom 808. Um mir einen Fehlkauf zu ersparen, habe ich in den letzten 2 Monaten viel zu viel im Netz gesurft - so bin ich auch hier geklandet -. Ich habe ´ne Menge herausbekommen, aber es gibt noch soviel interessantes über Sony-Tapes zu lernen.
Kennt ihr z.B. www.vintagecassette.com oder www.thevintageknob.org?
Für ganz verrückte mit Flatrate und viel Zeit: www.useddlt.com
outofsightdd
Inventar
#8 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:39
Vintagecassette war ich auch mal, allerdings gibt das dort nicht ganz wieder, was es hier wirklich gab. Zum Beispiel gab es in der Reihe mit dem KA6ES nichts weiter in Deutschland, nur dieses eine Deck, während anderswo noch ein ka2 und ein ka3 auf den markt kamen, vom ka7, wie ich gerade sehe, ganz zu schweigen. Einmesscomputer hatten Sonys Spitzentapes doch eigentlich nie? Auch das K909/K555 hat wie auf vintageknob zu sehen, die üblichen Reglerchen für Bias und Rec Level, voll automatisch ging da nix.

Interessante Frage wäre noch, hört man da noch Unterschiede? Zwischen 808, 909, 970, 870 und KA6?

Zu Dolby S: Auch in seriösen Fachzeitschriften (Audio, Stereo) war immer die Rede davon, dass man mit Dolby S gemachte Aufnahmen über dolby B hören kann. Pioneer ist dann später bei einem Mittelklasse-Deck so konsequent gewesen, für die Wiedergabe die teuren Dolby-S-Schaltkreise wegzulassen und das dann über Dolby-B-Schaltkreise umzuleiten. Ich will das demnächst mal ausprobieren, inwiefern man das so machen kann. Hatte ja bisher kein DolbyS-Deck. Vielleicht hat hier im Forum jemand Erfahrungen damit? Oder haben alle, die ihre Kassetten im Auto gehört haben, immer Dolby B oder C, je nach Autoradio, genommen?

Outofsightdd
Passat
Moderator
#9 erstellt: 20. Mrz 2007, 19:03
Die zeitliche Reihe war so:

TC-K 555 ES, TC-K 666 ES, TC-K 777 ES
TC-K 555 ES II, ........, TC-K 777 ES II
TC-K 700 ES
TC-K 730 ES
TC-K 750 ES, TC-K 850 ES, TC-K 950 ES
TC-K 770 ES, TC-K 870 ES, TC-K 970 ES
TC-K 790 ES, TC-K 890 ES, TC-K 990 ES
..........., TC-K 808 ES, TC-K 909 ES

Ich muß mich hier übrigens korrigieren, ein TC-K 790 ES gab es entgegen meiner Behauptung in meinem vorherigen Beitrag doch.
Und nach kurzer Recherche muß ich auch das zum 815 S geschriebene etwas revidieren.
Nachfolger des 790 ES war sowohl zeitlich als auch preislich das TC-K 711 S.

Das 711 S war aber gegenüber dem 790 ES etwas abgespeckt.
Kein Rec-Cal, keine Quartzregelung, kein Capstan-Direktantrieb, kein CD-Direkt-Eingang, dafür zusätzlich Dolby S und mittiges Laufwerk.

Der Nachfolger vom 711 S war das 815 S.
Das 715 S war gegenüber dem 815 S laufwerksmäßig etwas abgespeckt: Es hat keinen Doppelcapstanantrieb.

Das TC-KA 6 ES ist der Nachfolger vom TC-K 909 ES.
In Japan gab es noch ein TC-KA 7 ES, das deutlich aufwendiger gebaut war als das TC-KA 6 ES.

Die TC-KA 3 ES und TC-KA 2 ES unterscheiden sich bis aufs Design nicht wirklich von den hier angebotenen TC-KB 820 und TC-KB 920.

Unterschiede zwischen 7xx, 8xx und 9xx:
850 zusätzlich zum 750:
Holzseitenteile, HX-Pro abschaltbar (beim 750 immer eingeschaltet), zusätzlicher CD-Direkt-Eingang schaltbar, Laser Amorphous-Wiedergabe-Tonkopf.

950 zusätzlich zum 850:
Mittiges Laufwerk, Rec-Cal, Laser-Amorphous Aufnahmetonkopf.

Unterschiede 750 zu 770:
leicht geändertes Design, zusätzlich CD-Direkt-Eingang schaltbar.

Unterschied 870 zu 770:
Holzseitenteile, HX-Pro abschaltbar, Laser Amorphous-Wiedergabe-Tonkopf.

Unterschied 970 zu 870:
Mittiges Laufwerk, Laser-Amorphous Aufnahmetonkopf zusätzlich Gehäusefarbe champagner.

Unterschied 790 zu 770:
Leicht geändertes Design

Unterschied 890 zu 790:
Holzseitenteile, HX-Pro abschaltbar, PPR-Amorphous-Tonköpfe, zusätzlich Gehäusefarbe champagner.

Unterschied 990 zu 890:
Mittiges Laufwerk.

Unterschied 808 zu 890:
Mittiges Laufwerk, Dolby S, HX-Pro nicht abschaltbar, SD-Tonköpfe, Display nicht abschaltbar

Unterschied 909 zu 990:
Dolby S.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 20. Mrz 2007, 19:12 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#10 erstellt: 20. Mrz 2007, 21:06
Hi!
Passat kennt sich wie immer aus.Der Unterschied vom 808 zum 909 war nicht ein Einmesscomputer(hatten nur Pioneers),sondern vor allem die Laser-Amorph-Köpfe.Das KA6 hatte dann noch wesentlich verbesserte Schaltkreise.
Passat
Moderator
#11 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:09
Die von mir genannten Unterschiede kann man den Prospekten entnehmen.
Es muß aber noch mehr Unterschiede zwischen 7xx, 8xx und 9xx gegeben haben, denn die Gewichte sind auch z.T. deutlich unterschiedlich:

750 ES/770 ES/790 ES = 6,6 KG
850 ES/890 ES = 6,9 KG
870 ES = 7,9 KG
808 ES = 8 KG
909 ES = 8,2 KG
950 ES/970 ES = 11,7 KG
990 ES = 12 KG

Die Gewichtsunterschiede zwischen 750/790 ES und 850/890 ES dürften von den Holzseitenteilen kommen.

Aber ein 9xx ist satte 3,8 bis 5,1 KG schwerer als ein 8xx. Irgendwo her muß der enorme Gewichtsunterschied kommen.

Und das ein 909 satte 4 KG weniger wiegt als das 990, zeigt, das das 909 irgendwo gegenüber dem 990 mächtig abgespeckt wurde.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 20. Mrz 2007, 22:11 bearbeitet]
araso
Stammgast
#12 erstellt: 21. Mrz 2007, 01:57
Wow. Das ist eine Menge Information. Am liebsten würde ich alle genannten Geräte kaufen, um der Sache mal auf den Grund zu gehen. Das TC-K A7 ES ist zwar nicht für unseren Markt vorgesehen gewesen, aber es ist mir jetzt schon zwei mal über den Weg gelaufen (allerdings unbezahlbar) . Seit der Globalisierung sind aber viele Leute aus beruflichen Gründen für 6-monatigen Technologieverschenk in Fernost gewesen , die sich dort eingedeckt haben. Ich hätte fast schon eine Sammlung starten können mit Geräten, wo wir nur erstaunt wären, da die Marken bei uns sehr verbreitet sind. -z.B. Verstärker von Sony ohne Fernbedienung mit motorbetriebenen Lautstärkeregler, der bei Timerbetrieb nach Ausschalten auf Wecklautstärke runter- bzw. hochfährt, um am nächsten Morgen zuverlässig zur Arbeit aufzurufen- ). Das mit den Gewichtsunterschieden halte ich für nicht gesichert (außer mit oder ohne Holzseitenteile), da die Umrechnungen oft über 3 Ecken erfolgten. 1 Lbs = 1 Pfund = 1/2 Kilo. 1Lbs sind aber nur 483 gramm. Mein Amischlitten wiegt seither auch nicht mehr 2,0 Tonnen, sondern nur noch 1806 Kilo. Gewaltiger Unterschied. Das mit dem Einmesscomputer ist nicht automatisch gemeint. Bei den z.B. x70er Geräten muss man die Regler nach "Gehör" benutzen und bei den x90ern hat man einen "Computer", der die Anzeige benutzt, um die entsprechenden Regler visuell optimal einzuregeln. Das finde ich sogar äußerst gut, da die beste Automatik nur dann was nützt, wenn man sie abschalten kann. So muß man zwar manuell regeln, kann das aber unabhängig von der Hörsituation tun. Viele Grüße, Araso
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 21. Mrz 2007, 19:41
Hi!
Die Gewichtunterschiede können an dicken Bodenplatten und fetten Trafos liegen.Überhaupt stabilere Gehäuse machen viel aus.
Jazzy
Inventar
#14 erstellt: 06. Dez 2009, 23:58
araso schrieb

und bei den x90ern hat man einen "Computer", der die Anzeige benutzt, um die entsprechenden Regler visuell optimal einzuregeln

Das nennt man Tongenerator
klaus52
Inventar
#15 erstellt: 07. Dez 2009, 17:45
Hi,

kleine korrektur zwischen TC-K870 / 970 / 990


Passat schrieb:

...
Unterschied 970 zu 870:
Mittiges Laufwerk, Laser-Amorphous Aufnahmetonkopf zusätzlich Gehäusefarbe champagner...


Das 870 hat ebenfalls wie das 970 noch Laser-Amorphous Köpfe (und ebenfalls noch die Saphir-Lager).


Passat schrieb:
...
750 ES/770 ES/790 ES = 6,6 KG
850 ES/890 ES = 6,9 KG
870 ES = 7,9 KG
808 ES = 8 KG
909 ES = 8,2 KG
950 ES/970 ES = 11,7 KG
990 ES = 12 KG...


Das TC-K970ES wiegt laut SM (Version für D) wie das 990 12,0 kg (gemessene 12,4 kg beim 970 zu 12,1 beim 990).
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