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Frage Shure V15 III

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otto_100
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 22. Nov 2007, 20:29
Hallo Gemeinde

Hab hier von unserem Bauhof ein kästchen mitgebracht
drinnen waren ein Shure V15 III (silberfarben,metall?), ein Shure V15 III-LM (schwarz kunststoff),
und ein Pickering V-15 Micro IV (metall) Tonabnehmersystem
allerdings alle ohne nadel.
meine frage nun taugen nachbaunadeln was?
es geht mir nur darum die systeme mal auf funktion zu testen.
und welche nadel bräuchte ich für das pickering falls es etwas taugt und überhaupt noch eine nadel gibt? hab da im netz noch nichts gefunden.

danke für die antworten
Gruß Klaus


[Beitrag von otto_100 am 22. Nov 2007, 20:38 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Nov 2007, 20:57
Moin Klaus,

das Shure V15III klingt bei mir auch mit der Nachbaunadel sehr gut.

Besser als alle anderen (Billig-) Systeme, die ich habe.

Das Pickering ist den Stanton (500) ähnlich, die Thorens lange als Erstausstattung verbaute.

Das ist eher nicht so toll.

Da dürfte sich die Nadel nicht lohnen.

Beim Shure auf jeden Fall, wenn du kein "ordentliches" System hast.

Die Originalnadeln sollen wesentlich besser sein, aber die habe ich noch nicht gehört.(und sehr teuer)

Ca 20- 25 Euro kostet die billigste Ersatznadel.

Es gibt verschiedene Schliffe zu stark unterschiedlichen Preisen.

Meine ist vermutlich die einfachste Variante.
(Aswo 15 Euro plus MwSt)

Klingt aber prima.(für mich)

Lediglich die Auflagekraft setze ich höher an, als für das Original vorgeschrieben.

Ich verwende es mit 1,7 Gramm.

Gruss, Jens
otto_100
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 22. Nov 2007, 21:13
Hallo Jens
dank für die schnelle antwort
habe im moment an meinem Lenco L75
ein Shure M75G Typ2 denke das war damals original dabei?
dachte halt ich könnte mich mit einem der systeme verbessern
wenn sie denn noch funktionieren

Gruß Klaus
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Nov 2007, 21:29
Moin Klaus,

das Shure V15III wird vermutlich am schweren Arm des Lenco nicht perfekt laufen.

Mit Originalnadeln klingen die kleinen Shure (das 75er)ganz ordentlich.
(die die ich kenne, bin leider kein Analog- Kenner)

Das V15 (wohl alle Versionen) ist ein "grosses" Shure.

Das V15III spielt am geeigneteren Arm sicher deutlich besser als das 75er.

Die Nadelnachgiebigkeit des V 15III ist sehr hoch (also weich).

Der schwere Arm ist daher nicht gut geeignet.

Die Funktion der Systeme ist mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit gegeben, wenn sie mit dem Ohmmeter (Digitalvoltmeter) auf beiden Kanälen ungefähr gleiche Werte anzeigen.

Die Werte für Shure dürften so ca bei 1,3 kOhm liegen (meins hat 1,368 kOhm)

Wenn du sie nicht verwenden möchtest...

Nee, im Ernst, du kannst ja mal eines anbauen.

Es dürfte schon besser klingen, als dein 75er.

Nur bei Anregung zum Schwingen durch wellige Platte oder Trittschall, gibt es evtl. Probleme.

Auch gibt es da eine Regel mit der Resonanzfrequenz des Armes, die ich aber nur ganz grob verstanden habe.
(ist in der Kombination V15III - Lenco Arm zu niedrig)

Vielleicht kann dir da noch jemand anders kompetentere Tips geben.

Gruss, Jens

(also, wenn du das silberne nicht willst.....)
pet2
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2007, 22:20
Hallo,

ich hatte mir zu dem Thema:
System mit hoher Compliance an einer Lenco Bahnschiene auch schon so meine Gedanken gemacht .
Bevor ich das hier alles nochmal reintippe,
hier:
http://www.dual-board.de/thread.php?threadid=13723
ein Link.

Und jetzt können mich die Tonarmresonanzmathematiker teern, federn und vierteilen .

Gruß

pet


[Beitrag von pet2 am 22. Nov 2007, 22:21 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Nov 2007, 22:55
Hallo Pet,

interessantes Thema.

Ich hatte am Lenco auch einige Systeme, die daran besser klangen, als an verschiedenen anderen Armen/ Spielern.

Problematisch war beim Lenco, dass die kleinste Welle in der Platte den Ton beeinflusste oder sogar die Nadel aus der Rille hob.

Mir erscheint der Zusammenhang mit der Resonanzgeschichte, soweit ich sie verstanden habe, lediglich bei Unebenheiten und unrundem Lauf, sowie Trittschallanregung als deutliches Problem.

Wenn alles "rund läuft" wird das System im schweren, meist auch stabileren Arm ja eigentlich besser gehalten.
(abgesehen von der grösseren Trägheit)

Die Nadel kann also bei tiefen Tönen jede Bewegung ausführen, ohne dass der Tonarm diese mitmacht oder einfach so mitschwingt.

Das ist im umgekehrten Fall deutlicher.

An den Dual- Armen (zumindest ULM, aber auch andere) sind härtere Systeme doch ziemlich grausig anzuhören.
(mein Eindruck)

Dafür sind sie in der Lage, jede noch so üble Unebenheit zu verarbeiten.

Ich bin, wie schon geschrieben (und auch sicher zu bemerken), kein Spezialist und erst recht kein grosser Theoretiker.

Mir macht es aber Freude, alle möglichen und unmöglichen Kombinationen auszuprobieren.

Dabei lernt man ja doch einige der Zusammenhänge kennen.

Im Einzelfall ist es sowieso oft anders als in der Theorie.

Deshalb würde ich das Experiment Lenco mit V15III auf jeden Fall durchführen.

Zu verlieren gibt es nichts, oder?

(notfalls hätte ich noch irgendwo eine Headshell übrig, dann darf das "alte System" unberührt bleiben, bei Interesse (billigst) PM)


Gruss, Jens
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