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Stereoplay VIP Lounge die II. Neue Ergüsse, diesmal analoge Bandaufzeichnung

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Himmelsmaler
Stammgast
#1 erstellt: 11. Jan 2008, 17:32
Hallo Leute,

Dr.-Ing. Arthur Seibt hat wieder zugeschlagen. In der neuen Stereoplay schwadroniert er über Analogbänder, deren Lebenserwartung und die Produkte der holländischen Firma RMGI.

Soweit so gut, Analogbänder sind die besten Archivmittel etc. Er hat scheinbar noch keine Wickel mit durchkopierten Bändern in der Hand gehalten... Er empfiehlt Agfa-Bänder (die haben wir wegen zugeschmierter Köpfe gemieden wie der Teufel das Weihwasser).

Aber der Überhammer: (ich zitiere:)

Laut Homepage hat RMGI auch Cassettenbänder, aber keine Metal Tapes. Ich rate den Stereoplay-Lesern davon auch ab, da sie letztendlich wegrosten. Die Schutzschicht muß Bruchteile von Mikrometern dünn sein, sonst könnten keine Höhen wiedergegeben werden. Wenn Sie Ihre Metallkassetten nur in guten Geräten spielen und sie klimatisch gut lagern, werden sie kaum Probleme haben, aber für die allgemeine Verwendungg taugen sie nicht und sind nicht ohne Grund verschwunden. Am besten sind Zweischichten- oder Chromdioxidbänder; der Nachteil ist, dass CrO2 sehr scharf ist und die Köpfe abreibt......

Der scheint ja wirklich schweres Kraut zu rauchen...oder übt er für seine Büttenrede....
Passat
Moderator
#2 erstellt: 11. Jan 2008, 22:26
Das habe ich auch gelesen und mich über einige Aussagen sehr gewundert, u.A. auch über die über Typ IV-Kassetten.
Solch einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen.

Auch ist die Aussage bzgl. der CrO2-Bänder Blödsinn, denn die werden schon lange nicht mehr hergestellt.
Und auch früher haben Afaik nur BASF, 3M (Scotch) und Agfa überhaupt echte CrO2-Bänder hergestellt. Alle anderen Typ II-Bänder sind Chromsubstitute.

Was die Haltbarkeit der Medien angeht, hat er aber nach aktuellem Stand Recht.

Auch wenn es bei Analogbändern Durchkopiereffekte etc. gibt, so sind diese Aufnahmen i.d.R. auch nach 50 Jahren noch anhörbar, wenn auch nicht unbedingt in der ursprünglichen Qualität.

Noch hat kein Digitalmedium beweisen können, das es so lange durchhält.
Viele CD-Rs z.B. sind oft schon nach ein paar Jahren nicht mehr lesbar. Solche Totalausfälle gibts bei Analogmedien nicht.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 11. Jan 2008, 23:36 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#3 erstellt: 11. Jan 2008, 23:01
Doch,Metal gibts noch,in Form von DAT und DVC.Rosten tut da natürlich nix,ist ja eine Metallpartikel-Emulsion(die Teilchen sind quasi gekapselt).Cr schadet den Köpfen auch schon lange nicht mehr,erstens gibts kaum echtes Cr noch,zweitens sind die Köpfe ja angepasst worden(Hartpermalloy,Glasferrite).Digitale Daten werden unendlich haltbar gemacht durch verlustloses Kopieren alle paar Jahre.Haufen Arbeit,klar.


[Beitrag von Jazzy am 11. Jan 2008, 23:02 bearbeitet]
Himmelsmaler
Stammgast
#4 erstellt: 12. Jan 2008, 00:09
Fakt war doch, dass bei Aufkommen der ersten CrO2 Kassetten einige minderwertige Köpfe das Handtuch schmissen, weil sie einfach zu weich waren. Das Chromdioxid oder die Substitumasse war nur zu hart, aber keineswegs zu scharf!!!
Jazzy
Inventar
#5 erstellt: 12. Jan 2008, 23:07
Und Zweischichtbänder hatten auf dem meisten Decks Verfärbungen,weil sie nur 2Punkt-statt 3Punktentzerrung haben.Dolby B war ok,C hatte seine Problemchen(Grauschleier allerdings nicht),S war dann überzeugend,aber zu spät.Und die dauernde Erwähnung,9,5 sei genügend,und das ohne NR 19cm/s sollte im HiFi schon sein.
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