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Philips 212 Electronic: Neues System?

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uvahult
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Jul 2008, 14:34
Ein schönen Nachmittag!
Ich habe die Liebe zu Platten wieder entdeckt, im wesentlichen Klassik. Habe deshalb meinen um 1974 angeschafften Plattendreher Philips GA 212 Electronic wieder aktiviert. Da die Nadel fällig war, hab ich mir ein OM10 empfehlen lassen und eingebaut. Ein NAD PP2 Pre-Amp war auch bezahlbar und nach Austausch der Elkos klingt dieser brauchbar. Aber nun?
Ich hänge etwas an dem 212, aber trotzdem:
Lohnt sich bei dem vielleicht einfachen Tonarm eine Investition in ein besseres System?
Hat der 212 überhaupt weiteres Potential?
Bringen die aktuellen Neugeräte bis 500 oder 1000 Euro einen nennenswert besseren Klang?
Wenn nein, gibt es Altgeräte, die ich mir anschauen sollte?
Wäre für Eure Meinung dankbar!
g

PS: Dies ist mein erstes Posting hier und ich hab vergessen meine Anlage ins Profil einzustellen: CD Meridian 508-24, Tuner Pioneer T4270, Verstärker Audionet SAM, Boxen Linn Keilidh modifiziert.
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Jul 2008, 19:37
Der Phillips 212 ist mbMn schon mal ein guter Anfang; jedenfalls besser als die modernen Player aus Plastik.

Ich wuerde - guter Erhaltungszustand vorausgesetzt - einen besseren Tonabnehmer als das OM10 probieren; vielleicht ein 520MK2 (a.k.a. VM Red) oder ein AT120. Leider kenne ich das Geraet nicht naeher und kann Dir somit auch keine Tipps zwecks klanglichen Tuning geben.

Gruss Stefan
pet2
Inventar
#3 erstellt: 22. Jul 2008, 20:09
Hallo,

ich besitze unter anderem auch einen Philips 212 Electronic.
Ist schon ein ganz putziges Gerät, aber wie Du schon sehr richtig bemerkt hast, der Tonarm ist wirklich nichts tolles.
Gegen zeitgenössische Plattenspieler von Dual und Thorens fällt er schon alleine deswegen ab.
Benutze aber doch bitte auch mal die Suche, über dieses Modell, sowie den nahezu baugleichen 312 ist hier schon so einiges, unter anderem auch von mir, geschrieben worden.
Da ich ihn mit defekter Nadel bekommen habe, habe ich zunächst auch ein OMB 10 montiert.
Da die Suche nach einer originalen Nadel für das Philips 401 System scheiterte, habe ich mir ein komplettes System ersteigert.
Mit diesem Philips 401 harmoniert er wirklich gut, der Klang ist deutlich runder und vollmundiger.
Den Nach-Nachfolger 501 II gibt es zb. hier:
http://www.williamth...173-188_p2132_x2.htm
für, wie ich finde, sehr faire 45 €.
Mehr würde ich auch nicht investieren .

Gruß

pet
uvahult
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 23. Jul 2008, 15:40
Mit diesem Philips 401 harmoniert er wirklich gut, der Klang ist deutlich runder und vollmundiger.
Den Nach-Nachfolger 501 II gibt es zb. hier:
http://www.williamth...173-188_p2132_x2.htm
für, wie ich finde, sehr faire 45 €.
Mehr würde ich auch nicht investieren .

Vielen Dank für Ratschläge.
Habe im Forum auch noch viele Infos über 212 und den wohl baugleichen 312 gefunden. Also soll anstelle des OMB 10 ein neues System rein welches auch eine wirkliche Verbesserung bringt.
Da ich damals schon schon mit dem Philips-System (GP401?) unzufrieden war, überlege ich vielleicht doch noch etwas mehr anzulegen.
Der 212 hat ja wohl einen sehr leichten Tonarm, bei mir schon mit 1/2 Zoll-Befestigung. Also müssten AT120E oder Ortofon 520MKII doch passen oder ist das ein Overkill?
Alternativen in dieser Preisklasse?
Ihr merkt wieder, ich hänge an dem Teil: trittschallsicheres System, kein hörbares Rumpeln.
Was tun?
g
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 23. Jul 2008, 15:47
Hallo!

Eventuell ein Shure M97xE, gibts bei Ebay schon für 75 Euro. Leider kenne ich die eff.bewegte Tonarmmasse des Phillips nicht und muß mich auf deine Aussage das es ein eher leichter Tonarm ist verlassen. Allerdings würde iuch mir an deiner Stelle erstmal die Da<ten des Tonarmes beschaffen bevor ich mir Gedanken über ein besseres System machen würde. Das beste System klingt mit einem unpassendem Tonarm nicht gut.

MFG Günther
pet2
Inventar
#6 erstellt: 23. Jul 2008, 15:56
Hallo,

das ist sicher kein Overkill, nur glaube ich gar nicht mal, daß diese Systeme so viel besser wie ein Philips 401/501 sind.
Du wirst vermutlich vorher ein 400 montiert gehabt haben.
Das fällt gegenüber den 401/501 deutlich ab.
Was Du allerdings auch tun kannst, ist eine Nadel 20 an das OMB 10 montieren.
Damit bist Du etwa auf dem Niveau eines Ortofon 520MKII.
Die Nadel 20 bekommt man schon ab etwa 75 €.
Aliasnamen für die Nadel 20 sind unter anderem:
Dual DN 168E oder DN 750.
An einem OMB 20 hängt selbstverständlich auch eine Nadel 20 dran.
Bekommt man erstaunlicherweise oft günstiger als eine einzelne Nadel 20 .

Gruß

pet
uvahult
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 23. Jul 2008, 22:55
[quote="Hörbert"]Hallo!

Leider kenne ich die eff.bewegte Tonarmmasse des Phillips nicht und muß mich auf deine Aussage das es ein eher leichter Tonarm ist verlassen. Allerdings würde iuch mir an deiner Stelle erstmal die Da<ten des Tonarmes beschaffen bevor ich mir Gedanken über ein besseres System machen würde. Das beste System klingt mit einem unpassendem Tonarm nicht gut.

Die Daten, die ich vom Tonarm auftreiben konnte, sind nicht so komplett:
effektive Länge 220 mm
Überhang 15 mm justierbar

Abtastverhalten bei 300 Hz horizontal:
mit Ortofon M 15 S 90 μ : 0,8 p vertikal 50μ : 0,4 p

mit Super M GP 400 Baßresonanz horizontal 8,5 Hz vertikal 9 Hz

Mit Ortofon M 15 S horizontal 7 Hz vertikal 8 Hz

Die Systemdaten aus dem (amerikanischen) Manual des Philips GA 212 sind für das Philips GP401:
Nachgiebigkeit Lateral 20 X 10-6 cm/dyne
Vertikal 16 X 10-6 cm/dyne
Auflagekraft 1,5-3g
Die Daten für das GP 412 Lateral 30 X 10-6 cm/dyne
vertikal 20 X 10-6 cm/dyne
Auflagekraft 0,75-1,5g

Ein ähnliches aktuell verfügbares System müßte dann doch eigentlich gut spielen, oder?
Viele Grüße
Günter


[Beitrag von uvahult am 23. Jul 2008, 23:09 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 24. Jul 2008, 15:38
Hallo!

Richtig, offenbar ist der Tonarm mittelschwer und liegt bei ca. 14 Gramm eff. Masse, damit sollten ein Großteil der aktuellen Systeme darin laufen. pet2 Vorschlag mit der Nadel 20 wäre wohl die günstigste Lösung.

MFG Günther
uvahult
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 25. Jul 2008, 15:56

Hörbert schrieb:
Hallo!

Richtig, offenbar ist der Tonarm mittelschwer und liegt bei ca. 14 Gramm eff. Masse, damit sollten ein Großteil der aktuellen Systeme darin laufen. pet2 Vorschlag mit der Nadel 20 wäre wohl die günstigste Lösung.

MFG Günther


Danke für die Hinweise!
Ich werd mir also eine Nadel 20 besorgen um das OMB 10 aufzurüsten.
Gedanken mache ich mir noch über die korrekte Justage.
Ich hatte den 212 in den Siebziger Jahren auf 1/2-Zoll umgerüstet, weiß aber nicht mehr, mit was für Hilfsmitteln.
Das vor einem Jahr beschaffte OMB 10 habe ich auch erst mal nach Augenmaß eingebaut und war vom Klang positiv überrascht.
Die neue Nadel sollte nun schon korrekt eingestellt sein.Insbesondere die Höhe ist mir unklar.
Wie stelle ich das an?
Link zu den Grundlagen?
Viele Grüsse
Günter
lini
Inventar
#10 erstellt: 25. Jul 2008, 16:43
Günter: Tja, wenn das komplette Zubehör vorhanden ist, ist der Tonabnehmereinbau beim 212er eigentlich recht trivial, denn dann schubbert man eigentlich nur das System auf der Trägerplatte schön gerade ausgerichtet so hin, dass die Nadel exakt in der entsprechenden Aussparung der mitgelieferten Einbaulehre landet. Wenn Letztere nicht mehr auffindbar ist, wirst Du allerdings um einen mehr oder weniger ausführlichen Trip ins Reich der Justage-Schablonen nicht herumkommen...

Achja, und Höhenverstellung hat der Arm meines Wissens keine - ergo kann's mit zu hohen Abnehmern problematisch werden, während man besonders niedrige Exemplare natürlich immer mittels Unterlegplättchen passend machen kann. Ansonsten sind die Bauhöhenunterschiede beim Großteil der gängigen MMs aber ohnehin nicht so dramatisch...

Grüße aus München!

Manfred / lini
uvahult
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 26. Jul 2008, 16:40
Wenn Letztere nicht mehr auffindbar ist, wirst Du allerdings um einen mehr oder weniger ausführlichen Trip ins Reich der Justage-Schablonen nicht herumkommen...

Mannfred
Du macht mir ja Mut. Ich hoffe,ein netter Kollege kann diese Philips-Schablone leihweise zur Verfügung stellen. Wie gesagt, werde ich die horizontale Einstellung auch so hinkriegen, aber für die Höheneinstellung des Systems (Unterlegscheiben?) habe ich keinen Plan.
Kann man dies durch Ausmessen des Abstandes von Nadelspitze bis zur Auflage in der Headshell feststellen? Wenn man die Masse eines GP400 hätte, könnte ich es anpassen.
Ich weiß, dass eine Testplatte für alles mögliche gut ist, auch für die Höheneinstellung?
Vielleicht hat doch noch jemand einen Link zur Einstellung von Tonarmen und System.
Viele Grüße aus dem hochsommerlichen Lübeck!
Günter
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