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Tonarm rutscht über die Platte (Pioneer PL-255)

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Autor
Beitrag
iakchos
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Okt 2008, 12:25
Hallo,

aus irgendeinem Grund (wahrscheinlich hat irgendwer dran rumgespielt) funktioniert mein Plattenspieler nicht mehr richtig.

Wenn ich die Nadel absenke bekomme ich wenn ich Glück habe ein paar Sekunden Musik in stark verzerrter Form, dann rutscht die Nadel in Richtung Plattenmitte und pendelt da evtl. noch ein bisschen hin und her.

- Auflagegewicht und Antiskating sind mehrfach richtig eingestellt worden
- Ich habe es mit zwei verschiedenen Platten probiert, bei mehreren wollte ich nicht riskieren, dass die Platte verkratzt wird.
- Die Nadel ist sauber und schaut an sich nicht kaputt aus.
- Der Plattenteller ist laut Wasserwaage ebenerdig.


Was tun?

Einfach mal eine neue Nadel kaufen? Wenn ja, wo und welche?


Es handelt sich um einen uralten Pioneer PL-255.
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 18. Okt 2008, 18:45
Hallo,

eigentlich kann es dafür nur 2 Ursachen geben: Entweder die Nadel ist defekt (gesplittert/gar nicht mehr vorhanden) oder die Auflagekraft passt nicht.
Bist du dir wirklich sicher, diese Punkte 100%ig ausschließen zu können?

Teste auch mal folgendes: Wenn du den Tonarm ausbalancierst (zum Schweben bringen), zieht er dann zum Tellerlager hin?

Aber wenn sich das Problem plötzlich vom einen auf den anderen Tag eingestellt hat, vermute ich nur die beiden Ursachen oben.


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 19. Okt 2008, 10:09
Hallo!

Ich denke mal daß deine Abtastnadel hopps ist. Wenn deine Nadel wirklich im Eimer ist solltest du auf keinen Fall mit Schallplatten die du nicht entbehren kannst weiter versuchen das Gerät zum Funktionieren zu bringen da du sonst die Platten ebenfalls beschädigen kannst.

Um ganz sicherzugehen daß es sich nicht doch nur um eine Verschmutzung der Abtastnadel handelt solltest du diese mit etwas Alkohol und einen Stück Papier reinigen, dazu brauchst du sehr ruhige Hände.

Nadel abziehen und mit der Spitze nach oben auf den Tisch legen, Von einem sauberen Papierblatt (Schreibmaschinen oder Druckerpapier) eine Ecke mit ca.5 Zentimeter Kantenlänge abschneiden und mit dem Alkohol tränken. Mit der Papierkante dann vorsichtig an der Basis der Nadel auf beiden Seiten entlangstreifen, (immer von hinten nach vorne, nie umgekehrt) -Fertig.

MFG Günther
iakchos
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Okt 2008, 15:21
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten und Verzeihung, dass ich nicht früher geantwortet habe.

Das Reinigen hat leider nicht funktioniert von daher denke ich auch, dass die Nadel einfach kaputt ist.

Wenn ich den Tonarm ganz ausbalanciere zieht er mit Antiskating recht flott nach außen, ohne Antiskating bleibt er wo er ist.

Wenn ich den Tonarm mit Schutz für die Nadel einfach auf die Gummimatte auf den Teller lege zeiht er nach innen und pendelt sich in etwa bei halbem Radius ein (mit Antiskating)(aber auch in diesem Zustand war beim Versuch mit einer Platte kein akzeptabler Klang da, obwohl die Nadel dann ja in einer Rille bleibt).


Ich denke, dass es auf eine neue Nadel hinauslaufen wird.
Allerdings hab ich noch nie eine gekauft, schon gar nicht bei so einem alten Modell.

Was muss ich beachten?
Bepone
Inventar
#5 erstellt: 21. Okt 2008, 18:06
Hallo,

eine defekte Nadel sollte rein optisch (schon mit schwacher Vergrößerung) erkennbar sein.

Die Symptome sprechen aber auch eindeutig dafür, denn dein Tonarm scheint sich ganz normal zu verhalten.


Was für eine Nadel du kaufen musst, richtet sich ganz nach deinem Tonabnehmer.
Es sollte irgend eine Typenbezeichnung drauf stehen, evtl. erst nach demontiertem Tonabnehmer sichtbar. Damit kann man gezielt auf Nadelsuche gehen.
Falls noch das Originalsystem drin ist, versuch einfach mal eine Suche bei ebay nach deiner exakten Plattenspielerbezeichnung (mit der Option Artikelbezeichnung und Beschreibung durchsuchen). Dort findest du dann schon einige Nadeln; das Bild kannst du ja mit deiner Nadel vergleichen ob es passt.


Gruß
Benjamin
GandRalf
Inventar
#6 erstellt: 21. Okt 2008, 19:01
Moin auch,

Nur mal ganz dumm gedacht:

Ist der Lift möglicherweise zu hoch??
Ggf. wird ja die Nadel beim Abspielen irgendwann einfach aus der Rille gehoben.



@Bepone: Dachte ich mir doch, dass ich die Tasten in deinem Avatar kenne. Der A-500 war mein erster "ernster" Verstärker.


[Beitrag von GandRalf am 21. Okt 2008, 19:03 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#7 erstellt: 21. Okt 2008, 20:19
Hallo,


GandRalf schrieb:

Ist der Lift möglicherweise zu hoch??
Ggf. wird ja die Nadel beim Abspielen irgendwann einfach aus der Rille gehoben.





Guter Gedanke, aber ich dachte:


iakchos schrieb:

Wenn ich den Tonarm mit Schutz für die Nadel einfach auf die Gummimatte auf den Teller lege zeiht er nach innen und pendelt sich in etwa bei halbem Radius ein (mit Antiskating)(aber auch in diesem Zustand war beim Versuch mit einer Platte kein akzeptabler Klang da, obwohl die Nadel dann ja in einer Rille bleibt).


Wenn die Nadel auf der Gummimatte zum liegen kommt, müsste es auch auf der Schallplatte funktionieren, es sei denn, der Nadelschutz ist sehr hoch.
Auf alle Fälle schadet ein Nachprüfen bzgl. des Liftes nichts.


Ja, mein Avatar zeigt tatsächlich den A-500; ein feines Gerät, bei dem leider mittlerweile die Endstufentransistoren eines Kanales durchgegangen sind...
GandRalf, kennst du Ersatz?


@iakchos: Da fällt mir gerade beim nachträglichen Lesen etwas auf: Zieht der Tonarm etwa von allein nach innen, wenn du die Nadel mit Schutz auf die Tellermatte legst, ohne dass sich der Teller dreht? Dann ist aber wirklich mit der Auflagekraft oder dem Lift etwas im Argen!!


Gruß
Benjamin
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 21. Okt 2008, 21:08
Hi, wir hatte auch schon Fälle, bei denen die Innenverkabelung zu stramm geführt war, so dass der Tonarm sich nicht frei bewegen konnte. Außerdem könnte das Tonarmlager nicht i.O. sein. Das alles zusätzlich zu den bereits genannten möglichen Fehlerquellen.

Gruß von Silberfux
iakchos
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Okt 2008, 14:36
Der Arm zieht natürlich nur nach innen, wenn die Platte sich dreht.

Der Tonarm bewegt sich auch völlig frei in alle Richtungen.


Ich hab mich mal nach einer neuen Nadel umgeschaut aber auf eBay gar nichts gefunden.
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 23. Okt 2008, 15:08
Hallo,

schau mal hier meine Suchanfrage bei ebay: Pioneer PL-255
Ist das die gesuchte Nadel?


iakchos schrieb:

Der Tonarm bewegt sich auch völlig frei in alle Richtungen.

Und berührt auch nicht etwa den Lift, wenn er abgesenkt ist?


Gruß
Benjamin
iakchos
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Okt 2008, 16:53
Ich hatte nach PL-225 gesucht.

Dann werd ich mir diese Nadel mal holen und hoffen, dass es klappt.


Vielen Dank an alle Beteiligten für die Hilfe.
Bepone
Inventar
#12 erstellt: 23. Okt 2008, 17:33
Hallo,

vergleich aber vorher bitte noch das Produktbild mit deiner Nadel, ob das tatsächlich hinkommen kann!
Das ist nur der Fall, wenn tatsächlich noch der Original-Tonabnehmer bei dir eingebaut ist!

Übrigens, die Nadeln scheinen alle das gleiche Modell zu sein: SGA 11345 (müsste Pfeifer sein). Musst dir also nur die mit dem besten Preis raussuchen
Noch etwas, es handelt sich durchweg um Nachbaunadeln. Das auch bitte vor dem Kauf bedenken. Legst du viel Wert auf guten Klang, wäre evtl. ein neuer Tonabnehmer die bessere Option, allerdings sicher nicht für 20€ zu haben...
Nur meine Meinung.


Gruß
Benjamin
iakchos
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Okt 2008, 17:57
Es ist ziemlich sicher der Original Tonabnehmer.

Allerdings will ich gar nicht so wahnsinnig viel Geld ausgeben und mir lieber irgendwann einen komplett neuen Plattenspieler leisten, wer weiß was demnächst noch so alles kaputt geht.

Außerdem ist meine restliche Anlage sowieso nicht so wahnsinnig hochwertig.

mfg iakchos
Bepone
Inventar
#14 erstellt: 23. Okt 2008, 18:44
Hallo,

zum Abspielen der Schallplatten ohne sonderlich hohe Anforderungen sollte die Nachbaunadel erstmal taugen.


Gruß
Benjamin
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