Thorens TD-115 - Kabeltausch?

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cloudburst
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Apr 2009, 10:24
Hallo zusammen!

Meine Suche nach einem einsatzbereiten plug and play - Plattenspieler mündete in der Anschaffung eines komplett überholten Thorens TD-115 MKII. Ob ich zufrieden bin weiß ich noch nicht, denn leider konnte ich bisher nicht eine Platte anhören - das Signal kommt nur an einem Lautsprecher an und mono ist nunmal nicht so erstrebenswert.

Als erstes habe ich kontrolliert, ob der Fehler an den Cinchbuchsen des Verstärkers liegt; dem ist aber nicht so, also ist es der Dreher.
Auf Anraten des Verkäufers habe ich nun neue, höherwertige Cinchstecker an das alte Kabel gelötet, leider mit dem Ergebnis, dass am linken Lautsprecher nach wie vor kein Signal ankommt.

Nun stellt sich die Frage, ob der Defekt im Kabel selbst liegt und sich mit einem Tausch des gesamten Kabels beheben ließe, oder ob der Fehler schon im Tonabnehmersystem stattfindet. Meine Frage:

Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden was ersetzt werden muss, oder muss ich mich zwangsläufig Stück für Stück vortasten - sprich: Kabeltausch und dann weitersehen?

Sollte dies der nächste Schritt sein wüsste ich gerne, was es beim Tausch des gesamten Kabels an einem Plattenspieler zu beachten gibt (welches Kabel kommt in Frage, welche Rolle spielt die Länge) - gerne auch mit konkreten Kaufempfehlungen und Links, ich bin Neuling auf diesem Gebiet und ein wenig überfragt.

Außerdem stehe ich etwas unter Spannung, denn am Dreher basteln ist ganz nett, solange man noch einen weiteren zur Musikwiedergabe zu Hause hat

Schönen Gruß,

Alex
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 17. Apr 2009, 11:37
Hallo Alex,

hast du ein Multimeter oder Widerstandsmessgerät?
Damit könntest du das Kabel auf Durchgang prüfen, eine Prüfspitze an den Tonabnehmerstecker, andere Prüfspitze an den entsprechenden Pin bzw. ans Außenblech des Cinchsteckers.
Dabei bitte die Stecker vom Tonabnehmer abziehen, damit der Messstrom nicht evtl. durch den Tonabnehmer fließt.


Auf allen vier Leitungen solltest du Widerstände unter 2-3 Ohm messen; falls es auf einer Leitung wesentlich mehr ist, ist irgendwo ein Kabelbruch oder eine schlechte Kontaktstelle wahrscheinlich.
Kabelbrücke kommen eigentlich nur an Steckeransätzen oder an Gerätedurchführungen in Frage, es sei denn, das Kabel wurde an einer Stelle extrem gebogen/gequetscht.


Gruß
Benjamin
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