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Thorens TD 115

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Beitrag
calibra-pille
Neuling
#1 erstellt: 18. Feb 2014, 23:09
Hallo in die Runde,

auf diesem Gebiet bin ich ein absoluter Neuling und bräuchte da mal eine einfache Hilfe.

Ich bin auf den Geschmack gekommen und habe meine alten Schallplatten rektiviert und in dem Zusammenhang bin ich zu einem Thorens TD 115 Baujahr 1978 gekommen, den ich gegen meinen JVC QL-A5 austauschen möchte (OMB 20)

Jetzt habe ich den Thorens bis auf die letzte Schraube zerlegt.
Dabei ist mir aufgefallen das die originale Cinch-Verbindung recht lang ist, brauche ich nicht,
sondern auch die Stecker und das Kabel nicht gerade einen guten Eindruck machen, auch die gelötete Verbindung ist nicht wirklich toll.

Jetzt habe ich viel über Kabel gelesen und keinen Plan mehr. Ich wollte jetzt nicht megaviel dafür ausgeben aber es sollte zumindest sauber funktionieren.
Was für ein Kabel und Stecker ist verwendbar? Der Tonarm ist ein TP30

Danke schon einmal für einen Tip!!

Gruss Andreas
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2014, 08:53
Hallo,

tja, Thorens wusste ganz genau was für ein Kabel die nehmen. Im Gegensatz zu vielen heutigen "Fach"-Händlern.

Wenns Kabel funzt und es keine Störungen gibt gibt es KEINEN vernünftigen Grund es zu wechseln!

Wichtig bei Phono-Anschlußkabeln ist immer die Kapazität, dicker Voodoo-Krempel ist Blödsinn und kontraproduktiv

Wenn das Kabel defekt sein sollte empfehle ich

http://www.thomann.de/de/pro_snake_phono_line.htm

Es ist etwas steif, aber sonst ideal.

Peter
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 19. Feb 2014, 11:21
Moin !

@ Peter:

Ich glaube, DU mußt heute ausnahmsweise einmal " in die Suppe ", denn

1.
ist es auch Thorens schnurz gewesen, welche Strippe hintendran ist. Hauptsache die Kalkulation stimmt = irgendeine Farbe mit angeschweißten Steckern. Den Stanton 500 und Ortofonen war das auch egal.

2.
die Kapazität ist nicht primär wichtig. Ansonsten gäbe es nur DAS ideale Kabel mit möglichst wenig Picofarad.

3.
Deine Kabelempfehlung wäre / ist Mumpitz, wenn die Snake-Phono-Line die Bewegungen des Subchassis behindern sollte / wird, was Andreas erst nach der Montage merken wird. Die angegossene Masseleitung ist ebenfalls hinderlich und evtl. sogar bei manchen Plattenspielern übelflüssig.

Eher ein Sommercable The Goblin oder Albedo MKII .


@ Andreas:

Da Du Dich im Sparfuchs-Modus befindest: Das Originalkabel neu an den Kontakten anlöten und 2 neue, vergoldete Noname-Stecker reichen aus.

MfG,
Erik
calibra-pille
Neuling
#4 erstellt: 19. Feb 2014, 13:28
Moin,

also alles nicht so wild wie es geschrieben wird, im Alter hört man ehe nicht mehr alles.

Der Thorens ist ja auch kein SuperMega Player, hat damals zwar mal 550,- DM gekostet also irgendwo in der Mittelklasse.

Ich wollte halt eine hörbare Verbesserung nicht an 10 oder 20 Euro scheiten lassen. Goldene Cinchstecker sollten es dann schon sein, das geht dann mit dem Onkyo P3340 Vorverstärker übereins.

Bei der Werksverlötung habe ich gesehen das Masselitze an den Kupferkontakt kommen, daher wollte ich es gleich wechseln bzw. kürzen.

Die Option ein fertig konfektioniertes Kabel zu kaufen und einfach einmal Stecker ab sollte doch auch gehen oder gibt es auf diesem Level einen Einwand?




So fange ich jetzt an, Motor und alles andere bringe ich vor dem Einbauen wieder auf Vordermann.



Ich muss mal die andere Knipskiste nehmen dann sollten die Fotos besser sein.


[Beitrag von calibra-pille am 19. Feb 2014, 13:38 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 19. Feb 2014, 13:31
Hallo!


.....Ansonsten gäbe es nur DAS ideale Kabel mit möglichst wenig Picofarad.....


Nein Erik, so etwas wäre nur dann möglich gewesen wenn MM-Generatoren und Phono-Eingänge genormt gewesen wären. Aber die HiFi-Hersteller zumal die Briten und Amerikaner haben sich von Jeher gegen Normierungen gewehrt da jeder sein eigenes Süppchen kochen wollte.

Deswegen ist nicht "möglichst wenig Pikofarad" ein Kriterium sondern "eine möglichst einzuhaltente Spanne zwischen 80 und 120 Pikofarad" seinerzeit das Ziel bei Phonoleitungen gewesen. Diese Werte hält das TD-115 Kabel auch ein der Wert des Original-Phonokabels eines TD-115 MK nix von vor 1982 liegt troz der unüblichen Längen im übrigen bei 110 Pikofarad.

Da seinerzeit noch ein großer Bedarf an solchen niederkapazitiven Koaxialleitungen bestad hat sich eine Firma wie Thorens nichts vergeben solche Leitungen auch zu verbauen.

Auch andere Firmen wir z.B. Technics haben auf die Kapazität ihrer Phonoleitungen geachtet, so wurde z.B. bei der ersten Serie der SL-13xx-15xx Geräte Phonoleitungen mit 80 Pikofarad verbaut damit die Geräte mit Quadrophonietonabnehmern zurechtkamen.

Das diese Praxis heute nicht mehr ausgeübt wird sagt eben nichjt aus das sie nie existiert hätte.

Wenndu meinst das die Kapazitätswerte bei Magnettonabnehmern primär unwichtig wären hindert dich nicht daran dir einen Y-Stecker zu basteln und diesen mit zwei fetten Drehkos auszustatten dann kannst du selbst damit Experimentieren.

MFG Günther
calibra-pille
Neuling
#6 erstellt: 19. Feb 2014, 13:41
Ich habe die Fotos noch etwas vergrössert, so kan man wenigstes etwas sehen.

@Hörbert.



Ich habe zwar keine Ahnung wovon du redest, hört sich aber gut an.
calibra-pille
Neuling
#7 erstellt: 19. Feb 2014, 15:23
Ich habe mir mal Ersatz angesehen, soll ja auch "etwas" Optik hergeben.

Sommer Cable

Meterware | Gitarrenkabel Vintage Style
SOMMER CABLE - SC-CLASSIQUE schwarz/weiss
Kapazität Ader/Schirm bei 1 m78 pF

Cinch Stecker auch vom gleichen Shop Hicon je ein mal HI-CM06-NTL und HI-CM06-RED
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 19. Feb 2014, 18:24
@ Günther:

Teilzitat Peter, im Suppentopf dümpelnd: " Wichtig bei Phono-Anschlußkabeln ist immer die Kapazität "

Zitat Ende

Dem wollte ich mit meiner Formulierung widersprechen.

@ calibra-pille:

Das sc-classique ist untauglich, weil Du ZWEI Kabel brauchst = 2x 6,5mm Außendruchmesser wegen dem Isolator zum Bühneneinsatz.

JaJa, der falsche Hinweis auf die Picofarads hat Folgen !

Ich meinte dieses: Sommercable The Goblin

Ist das einleuchtend ?

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 19. Feb 2014, 18:32 bearbeitet]
calibra-pille
Neuling
#9 erstellt: 19. Feb 2014, 20:33
Ok, dann die, ich dachte halt an die Vintage Optik aber gut wenn es nicht geht.
Dann muss ich aber auch andere Stecker nehmen bei 4,6 Durchmesser.

Danke für die Infos, ich poste den Vortschritt in Fotos
calibra-pille
Neuling
#10 erstellt: 19. Feb 2014, 21:19
Achso, eines noch, dazu habe ich im Internet unterschiedliches gelesen aber ich würde sagen.

Eine Ader an den Pin und die zweite Ader gemeinsam mit der Abschirmung als Massekontakt am Stecker anlöten.
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 19. Feb 2014, 21:28
Nö, brauchste nicht, weil die Goblin auf jeden Fall in die Steckerhülsen passen. Es ergibt sich u. U. die Möglichkeit, die krallenartige Zugentlastung im Stecker besser quetschen zu können. Ich kenne die HI-CM06-NTL nicht.

Interessanter wären die schlanken HI-CM05-BLK /-RED mit der Schraube für die Zugentlastung ( statt Spiralfeder ). Manchmal erwischt man Stecker, die zu bauchig sind für den Abstand zwischen bestimmten Cinchbuchsen, siehe konfektionierte Kabel wie Oehlbach Beat! .

Die geplante Lötversion ist richtig.

Oder Du setzt in die Rahmenrückwand zwei Cinchbuchsen und kannst später mit Fertigstrippen experimentieren.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 19. Feb 2014, 21:31 bearbeitet]
calibra-pille
Neuling
#12 erstellt: 19. Feb 2014, 22:19

Wuhduh (Beitrag #11) schrieb:
kannst später mit Fertigstrippen experimentieren.

MfG,
Erik


Danke aber ich möchte lieber Musik hören.

Einen Lieferant der mir die von dir genannten Stecker und Kabel liefern kann habe ich mir gerade rausgesucht und wenn hier nichts gegenteiliges mehr kommt bestelle ich das so.

Die Verbindung Vorverstärker - Endverstärker spielt doch nicht eine so grosse Rolle oder sollte ich auch da etwas beachten.
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