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Restaurierung Thorens TD 115

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axel001
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Mai 2006, 10:47
Hallo,
ich habe mir einen TD 115 besorgt, den ich allerdings erstmal auf Vordermann bringen muß. Dazu habe ich ein paar Fragen ( ich hoffe nicht allzu dumme )
1. Das Gerät muß ich erstmal Grundreinigen. Mit welcher Flüssigkeit kann ich den Riemen und den Kunststoffaufsatz des Motors sowie den Führungssteg reinigen ?
2. Womit kann ich den Plattenteller und das Chassis auf Vordermann bringen ?
3. Das Lageröl scheint irgendwann mal ausgelaufen zu sein, warum auch immer . Welches Öl und wieviel kann ich da verwenden. Gibt es das Originalöl noch irgendwo zu kaufen ?

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung im aufmöbeln von 25 Jahre alten Plattenspielern oder einen Link fürs Internet und kann mir Helfen. Vielen Dank schon mal dafür.
Viele Grüsse
Axel
Tommy_Angel
Inventar
#2 erstellt: 26. Mai 2006, 11:36
Frag "Holger" im Analogforum >>>Elektronik>>Analogtechnik.

Er ist DER Thorenskenner und besitzt Hunderte.


[Beitrag von Tommy_Angel am 26. Mai 2006, 11:38 bearbeitet]
pet2
Inventar
#3 erstellt: 26. Mai 2006, 13:20
Hallo Axel,

der Plattenteller ist, weil mit Bohrungen für das Stroboskop versehen, ist nicht einfach auf Hochglanz zu bringen.
Zudem war er auch ab Werk nicht hochglänzend (ich habe meinen TD 105 direkt ab Werk neu gekauft).

Wenn Dir ein eher matter Glanz reicht: Mit Ako Pads bzw Abrazzo unter dem Wasserhahn mit viel wasser reinigen.
Wenn Du Hochglanz willst, kommst Du um ein Abschleifen mit sehr feinen Naßschleifpapier nicht herum.
Mit einer Körnung von ca. 240 anfangen, dann 400, 600 bis maximal 1000.
Bei beiden Methonden zum Schluß mit einer Metallpolitur nachpolieren (die Reste der selbigen darfst Du dann irgendwie aus den Löchern puhlen )

Ich habe mit der zweiten Methode beim TD 105 ein sehr gutes Ergebnis erzielt .

Gruß

pet
axel001
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Mai 2006, 18:53
Hallo,
ich habe den heutigen Tag mit der Restaurierung eines TD 115 zugebracht. Den Plattenteller habe ich aber nur mit Spiritus gereinigt, aufwändiger wollte ich das nicht machen ( Gruss an pet).
Für die Kunststoff und Gummiteile habe ich mir Cockpitspray an der Tanke besorgt. Hat prima funktioniert. Es ist Lösemittelfrei und auf Wasserbasis.
Ich dürfte wohl der einzige sein, der den Antriebsriemen mit Cockpitspray reinigt aber der Erfolg gibt mir recht. Die Höchlaufzeit des Plattentellers ist jetzt wesentlich kürzer als mit dem verdreckten Riemen.
Alle Antriebsteile aus Kunststoff habe ich ebenfalls mit dem Spray gereinigt.
Das Öl im Tellerlager habe ich mit nicht harzendem Öl aus dem Baumarkt aufgefüllt. Die Zeit wird wohl zeigen ob ich da nicht Blödsinn gemacht habe .
Als ich den Boden entfernt habe, vielen mir allerlei merkwürfige Dinge entgegen ( z.B. abgekauter Fingernagel, Kerzenwachs und Essensreste), zum Glück nichts vom Dreher selbst. Nach gründlicher Innenreinigung und entfernen der alten Cinchstecker ( die waren oxidiert,was die einen billigen Mist verbaut haben ) läuft der Player
wieder wie neu. Als Tonabnehmersystem habe ich ein älteres Goldring 1045 montiert. Der Klang ist absolut super.
Das ganze zeigt allerdings, das es fast egal ist ob ein Plattenspieler vom Sperrmüll oder aus einem Auktionshaus kommt. Gründlichst reinigen und einstellen muss man die Schnäppchen in jedem Fall noch.
Gruss
axel
pet2
Inventar
#5 erstellt: 26. Mai 2006, 20:54
Hallo,

das hört sich doch gut an ,
ich betreibe ua. einen TD 105 seit jetzt ca. 28 Jahren.
Den Riemen habe ich letztes Jahr mal getauscht, läuft dann doch schneller hoch.
Cockpitspray ist, sollte es sich um Amor All handeln, meines Erachtens völlig in Ordnung.
Den Riemen würde ich aber dennoch mal mit Isopropanol (gibt's in der Apotheke), entfetten.
Den Plattenteller kannst Du ruhig mit Abrazzo abschrubben (gibt keine Kratzer, die sind serienmäßig schon da )
Beim Öl bin ich auch eher rustikal, ich benutze übriggebliebnes Castrol Synthetik-Motoröl (dem Alfa ist es gut bekommen ).
Das Goldring 1045 gehört schon zu den besseren MM-Systemen.

Meines erachtens werden die TD 104/105/110/115 gerade von den selbsternannten Thorensgurus völlig unterschätzt (vielleicht weil sie einfach funktionieren )

Gruß

pet

sieh ruhig hier:
http://www.thorens-info.de/
mal vorbei, da ist es nicht ganz so verbohrt
Matthias41
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 26. Mai 2006, 21:07

pet2 schrieb:
Hallo,

......
Cockpitspray ist, sollte es sich um Amor All handeln, meines Erachtens völlig in Ordnung.
Den Riemen würde ich aber dennoch mal mit Isopropanol (gibt's in der Apotheke), entfetten.
.................
Beim Öl bin ich auch eher rustikal, ich benutze übriggebliebnes Castrol Synthetik-Motoröl ...........

Gruß

pet


Also wenn ich diese Tips lese geht mit die Hutschnur hoch. Bezahlt Du auch eventuelle Reperaturen die in der Zukunft auftreten?

Der Riemen wird in jedem Fall fällig werden, da Amor All die Gummieigenschaften verändert!

Syntetic Öle haben in Plattenspielerlager nichts zu suchen! Diese greifen auf Dauer den NadrolonLagerspiegel an und weichen ihn auf! dann wird ein neues Lager fällig! Das ist dann ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Das Lageröl sollte ohne Zusatzstoffe und Säuren sein, die Viskosität um 10 betragen.

Gruß
Jürgen
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 26. Mai 2006, 21:15
Hi, zum Lageröl eine Anmerkung: Das Lager ist in Verbindung mit der Achse so etwa das allerwichtigste Teil an einem Plattenspieler. An diesem falschen Ende würde ich niemals sparen. Sprich mal Violette (Joel) hier oder im AAA-Forum an. Da bekommst Du preiswert und genau für Dein Modell die richtigen Tools / Öle für die Lagerpflege. Das Castrol würde ich lieber weiter in den Alfa schütten.

Gruß Silberfux
pet2
Inventar
#8 erstellt: 26. Mai 2006, 21:24
@Matthias41

Ich handhabe das seit über 30 Jahren so.
Der TD 105 läuft bei mir seit 28 Jahren störungsfrei.
Das Amor All die Gummieigenschaften verändert will ich doch stark hoffen.
Nach der ersten Behandlung mit Armor All hat der Riemen noch ca. 20 Jahre seine Dienste getan.
Und da nach meiner Behandlung nach 30 Jahren das Lager noch in Ordnung ist, gehe ich mal davon aus, daß das auch noch ein Weilchen so bleiben wird.
Und das Motoröl irgendwelche Kunststoffe zersetzen soll, halte ich für ein Gerücht.

Gruß

pet

allerdings kann man aus wirklich allen eine Wissenschaft machen .
Man muß sich wundern, wie es uns früher möglich gewesen ist, Platten zu hören .
axel001
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Mai 2006, 22:29
Hallo zusammen,
also das Cockpitspray ( von Shell) für Kunststoff und Gummiteile welches ich verwendet habe ist Alkohol- und Lösemittelfrei und sollte den Riemen nicht angreifen ( ich hätte wahrscheinlich auch Spüli nehmen können ).
Mit dem Öl habe ich mittlerweile auch stärkere bedenken und werde es nocheinmal entfernen. Auf Säurefreiheit habe ich nicht geachtet, werde es aber beim wiederbefüllen tun.
Der wirtschaftliche Totalschaden würde sich bei dem Gerät übrigens in Grenzen halten. Ich habe für das Gerät mal gerade 29 Euro bezahlen müssen ( bei 3,2,1 meistens nicht meins), inklusive Stanton- (Schrott-) Tonabnehmer. Warum sind die Geräte 105 bis 115 nur so günstig zu bekommen ? Taugen die nix oder liegt es am aussehen ?
Gruss
Axel
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 26. Mai 2006, 23:54
Hallo!
@axel001

Die Thorense aus der 105 bis 115 Reihe galten zu ihrer Zeit als Einsteigermodelle. Sie sind Optisch und Haptisch weniger wertig als die größeren Modelle gestaltet. Daß sie wie auch die größeren Modelle immer noch Problemlos laufen spricht m.E. für sich. Ich jedenfalls bin eigentlich ganz froh darüber daß sie nicht so hochgejubelt werden. Schau dir doch mal die Ebaypreise im Vergleich mit den gehypten Modellen an. Klanglich finde ich den Unterschied eher klein, jedenfalls in Relation zu z.B. einem Einsteigermodell von Pro-Ject oder ähnlichem .

MFG Günther
violette
Stammgast
#11 erstellt: 27. Mai 2006, 01:10
Hallo Pet

Zur Infos

Der TD 104/105/110/115 haben alle die gleich Sinterlager.
Du kannst alle Öl benutzen ohne das der Lager auf dauer schade kriegt.
Das richtig Lageröl type steht in die Service Anleitung und jeder kann es nachlesen.
Es wäre schade ein anderer Lageröl zu nehmen, nehmlich das original Öl ist dafür optimal und nicht teuerer als anderer.
Jeder viskösität Klasse über und darunter schade der Lager nicht, vermindert aber der Plattentellerleichtlaufe. (Mehr reibung).
Besonders in ein gut eingelaufen Lager ist der Unterschied große.

Es hatte schon sein Grund wenn man sein Lageröl richtig wählt und der Lager richtig ölt.

Das Öl spielt für die Klang ein wichtig Rolle, wer meint es sei egal tausche sisch sehr.

Besonders in ein gut eingelaufen Lager merkt man besonderer der Unterschied.

Der Plattentellernachlaufzeit hängt sehr mit der Lagerqualität und seine Schmierung.

Das optimal Pflege von Lager, Riemen und Motor garantiert gut Wert und sind einfach zu erreichen.

Genauso ist das mit der Riemen.

Ein schlechte Riemen kann auch im bestimte Geräte über viel Jahre seine Dienste erledigen.

Das Riemen qualität ist aber sehr wichtig.(Gleichlaufschwankungen).
Länge kontrollieren.

Man sollte nicht solang warten, man merkt erste wie sein Riemen überfällig war wenn man ein neue hatte.
Bei der Riemenpflege ist absolute kein Chemie zu verwenden, notfalls nur kurze mit Spiritus entfetten und mit lauwarme Wasser abspüllen.
Motoröl (Sinthetische) kann je nach additive wohl Schade anrichten, und lasse kunstoffe anschwellen.

Zum Glücke ist bei dieser Lager nur der Körper aus Kunstoffe und nicht die Lagerbüchse sonst wäre Minerale Öle sowie Synthetische total ungeignet.

Wichtig ist zu achten bei dieser Geräte das man es nicht gleich zuviel Lageröl im Lager kippt.
Der Öldrück kann sonst der Oberer Lagerbüchse nach oben verschieben.
Lasse der Antriebsteller immer schön mit Drehung nach unten senken.

Das Thema Lageröl ist total zu unrecht banalisiert von viel Leute, selbst von Fachzeitschrift.

Bei Thorens selbst müsse man sehr aufpassen, es gibt bei viel serie je nach produktion Datum bei gleich Geräte zwei Lager Type möglichkheit.

Das Erste was man wissen müsste ist seine Lagerart um schwer Fehler zu vermeiden, wer unsicher ist kann sich bei mir rat holen , ich habe Bilder von viel Lagertype die man nach farbe und Lagerkörper erkennen kann.

Manchmal ist in ein und selber Lagerkörper zwei verschieden lagerbüchse Type, also lasse euch genau informieren und lese genau in die Service Anleitung.

Gruß
Joel
axel001
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Mai 2006, 08:44
Hallo Joel,
ich habe leider nur eine schlechte Kopie der Bedienungsanleitung für den TD 115.
Gibt es denn die Möglichkeit die Serviceanleitung für die alten Modelle irgendwoher zu beziehen ?
Das wäre natürlich auch gut für eventuelle Reparaturen.
Aus der Bedienungsanleitung kann ich nicht entnehmen welches Öl ich verwenden muss.
Gruss
Axel
Klausek
Stammgast
#13 erstellt: 27. Mai 2006, 09:04
Hallo,
die Pflege des Gummiriemens mit etwas Alkohol ist nach meinen Erfahrungen OK, und gibt dem Riemen den alten "Gripp" zurück.
Den langsamen Verfall des Gummis kann man natürlich nicht aufhalten!! Irgendwann ist Schluß, und ein neuer muß her.
Als Lageröl kann man auch das gute alte Nähmaschienenöl verwenden. Das ist Harz und säurefrei. Damit wird zumindest nichts kaputt gemacht. Ob Spezialöle bessere Laufeigenschaften haben kann ich nicht beurteilen, ich denke aber schon!!
Da muß man einfach abwägen.
Gruß
Klaus
Matthias41
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Mai 2006, 09:51

axel001 schrieb:
Hallo Joel,
ich habe leider nur eine schlechte Kopie der Bedienungsanleitung für den TD 115.
Gibt es denn die Möglichkeit die Serviceanleitung für die alten Modelle irgendwoher zu beziehen ?
Das wäre natürlich auch gut für eventuelle Reparaturen.
Aus der Bedienungsanleitung kann ich nicht entnehmen welches Öl ich verwenden muss.
Gruss
Axel



Hallo Axel,

BDA und Service-Manual kannst Du von mir haben.

Du hast PN
axel001
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 27. Mai 2006, 10:40
Hallo Matthias,
tausend Dank für die Doku !
Gruss
Axel
tibulsky
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 10. Feb 2007, 16:49
nur eine kleine idee für den fall:
falls die drahtzüge der haube der zeit nach ausgeleiert oder gar gerissen sind: einfach alte (stahl-)gitarrensaiten benutzen und einspannen.
(wenn man selbst kein gitarrero ist, einfach einen nach alten saiten fragen, wenn derjenige kein saitenwäscher ist. solls ja geben)

das hat sich beim td115 meines vaters bewährt, weil gebrauchte gitarrenaiten meist am limit ihrer dehnbarkeit sind, und im haubenzug auch nicht so stark belastet werden wie auf der gitarre... und wenns die federn noch tun ist der zug wieder wie neu.



tibulsky
pagra90
Neuling
#17 erstellt: 24. Feb 2007, 13:29
Hallo,
ich habe das Forum hier durch googlen gefunden und hätte mal eine Frage zum TD 115.
Ich habe einen TD 115 MK II bei eBay versteigert. Beim verpacken des Gerätes habe ich den schwarzen Teller entfernt. Lies sich saugend aber ohne grossen Widerstand und ohne Spiel herausziehen. Das Lager war leicht angelaufen. Sinterbuchse habe ich mir nicht angeschaut.
Nun hier ein Auszug des Käufers nach erhalt der Ware:
"...Schon beim Auspacken habe ich gesehen, dass leider das Plattentellerlager teils verrostet ist. Schade, denn gerade dieses Lager ist u. a. für die Laufruhe des Platten- spielers verantwortlich. Der Plattenspieler muss eine geraume Zeit in einem sehr feuchten Raum gestanden haben. Das sieht man schon allein an dem stark koitierten Zinkguss – Plattenteller. Aber dass der Rost bis in das ursprünglich hochglanz-polierte Plattentellerlager gezogen ist, habe ich noch niemals gesehen, obwohl ich schon hunderte von gebrauchten THORENS von innen gesehen habe.
Den Defekt, dass ein verrostete Plattentellerlager sehr hohe Laufgeräusche verursacht, haben Sie beim der groben Überprüfung des Gerätes leider nicht feststellt. Denn wie leise ein intakter THORENS laufen kann, wissen Sie möglicherweise überhaupt nicht und der Gleichlauf ist auch bei einem defekten Lager noch einigermaßen gut. Das ursprünglich Hochglanz- polierte Außenlager verursacht im verrosteten Zustand ca. 3 ½ bis 4 ½ lautere Laufgeräusche als ein intaktes Lager. Schlimmer noch ist, dass die Rostblüten am Außenlager nun auch das weiche Gleit- Innenlager, das aus einer hochgleitfähigen Buntmetalllegierung besteht, beschädigt hat. Das Lager Ihres Plattenspieler hatte überhaupt keine Spur von Öl mehr. Der Plattenspieler wurde nie oder falsch gewartet, denn ein geöltes Lager rostet nicht."

Frage was soll ich davon halten, als Nichttechniker, oder ehemals Thorensmitarbeiter? Für mit als Otto-Normalverbraucher war beim Schallplatten hören nichts auffälliges bekannt!

grüsse pagra

PS: Ich weis aber sehr wohl als gelernter und praktizierter Dreher den Unterschied zwischen angelaufen und Rostblüten (was ich so nicht bestätigen kann)!
bubline
Neuling
#18 erstellt: 25. Feb 2011, 17:35
hi ihr :)
ich bin ganz neu hier im forum gelandet, da ich heute einen thorens td 115 vom vater einer freundin geschenkt bekommen habe :) klasse oder? das einzige problem ist nur..die nadel ist abgebrochen..habe es inzwischen schon geschafft den tonabnehmer (heißt doch so oder) ab zu montieren (war ein MC-1 turbo von ortofon..da ich mich mit der technik von plattenspielern nicht so gut auskenne wollte ich euch mal fragen, ob ich mir vielleicht helfen könntet (falls die frage schon mal gestellt wurde, entschuldigung! ein verweis auf die antwort würde mir auch reichen^^)
Ist es möglich den Tonabnehmer zu reparieren oder die Nadel auszutauschen? wenn ja, wo kann ich das machen? und wenn nein, muss ich den gleichen tonabnehmer kaufen? habe gesehen dass die ortofon MC-1 turbo ja mega teuer sind..gibt es auch qualitativ ähnliche tonabnehmer für weniger geld von anderen marken? oder sind das die einzigen die zu meinem plattenspieler passen?
über eure hilfe würde ich mich wirklich sehr freuen und ich hoffe dass ich meine alten schönen platten so bald wie möglich wieder hören kann :)

liebe grüße
bubline
Compu-Doc
Inventar
#19 erstellt: 25. Feb 2011, 19:44
Hallo und willkommen im Forum!

Ein thread, welcher 4 Jahre lang geschlafen hat, braucht ein wenig Zeit zum Warmküssen

Hier hat es einige THORENSianer; Geduld!


[Beitrag von Compu-Doc am 25. Feb 2011, 19:45 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 26. Feb 2011, 12:53
Moin,
der TD 115 ist ein sehr guter Dreher. Leider etwas im Schatten des grossen Bruders TD126MKIII. Für den sehr leichten Arm gibt es nur wenig geeignete neue Systeme.
Die "Nachgiebigkeit" Compliance des Nadellagers sollte mindestens "20" bei 100Hz haben.
Als gut geeignet und noch recht günstig ist da die Nagaoaka 100er Serie zu nennen. Kann man auch gut nur mit Nadeltausch aufrüsten. Da würde ich mit MP110 starten. Das schon einen sehr guten Klang hat. Mit einer MP150 Nadel ist man da schon richtig weit später... Link
das einzige was man tun sollte nach so langer Zeit ist Riementausch,Teller und Motor Lager ölen und die Tonarmlager nachstellen, wenn man sich das zutraut. Da die Gummis der Saphirlagerschalen mit der Zeit etwas schrumpfen gibts da nach Jahrzehnten einstellbedarf.


[Beitrag von luckyx02 am 26. Feb 2011, 12:54 bearbeitet]
Holger
Inventar
#21 erstellt: 26. Feb 2011, 14:13
Noch eine Info zum MC-1 turbo: dieses System ist bei Neukauf eines gleich- oder höherwertigen Ortofon-MCs noch 47,50 Euro wert.
Solltest du also ein solches System z. B. bei Phonophono.de kaufen, dürftest du es bei Verrechnung dieses Rücknahmebetrages für 110,50 Euro bekommen.
bubline
Neuling
#22 erstellt: 28. Feb 2011, 19:36
hey ihr vielen vielen dank für eure schnelle antwort! hab mir auch direkt einen neuen bei phonophono.de bestellt! ich hoffe der kommt ganz schnell bei mir an, damit ich wunderbare platten genießen kann

habt noch einen schönen abend,
bubline
Compu-Doc
Inventar
#23 erstellt: 28. Feb 2011, 19:47
Vinylsucht ist gesund und nicht strafbar!
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