Eithne by MBU "mit ohne" DSP

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MBU
Inventar
#1 erstellt: 10. Jan 2018, 21:27
Hi zusammen,

durch eine Seite mit Tests verschiedener Breitbänder kam ich auf den PEERLESS/VIFA TG9FD10-08, welcher bis auf das Membranmaterial dem im SAKPC EA verwendeten PEERLESS/VIFA TC9FD18-08 sehr ähnelt.

P1102038

Die Treiber erhielt ich wie oben abgebildet, d.h. ich mußte nicht wie bei der Papiervariante eine mit zähem Kleber angebrachte Schaumstoffdichtung von der Korbvorderseite "abknubbeln". Für den im Vergleich zur Papiervariante aufgerufenen Mehrpreis von 12,10 Euro pro Stück wird das offensichtlich schon im Werk erledigt.

Die Performance scheint in allen Punkten etwas besser als die der Papiervariante zu sein. Nach Simulation "passt" der Treiber auch in ein SAKPC EA - Gehäuse, von dem ich noch zwei Rohbauten auf Lager habe und da ging es dann auch schon los - shit happens!

Der Korb des GF-Membran-Treibers ist ein "Fizzelchen" (ca. ein zehntel Millimeter) größer als der seines Papierpendants. Das steht so zwar auch im Datenblatt, aber wer glaubt schon, daß VIFA für bis auf das Membranmaterial identische Treiber unterschiedliche Korb-Gußformen verwendet? Sieht aber doch ganz danach aus ...

Ich mußte deshalb nochmals mit der Einfrässchablone ran. Ich fertigte aber keine neue Schablone, sondern legte die alte leicht nach unten und der Seite versetzt an und fräste nach - jetzt passt es.

P1102035

N.N.: Ein Name für das Konstrukt ist mir noch nicht eingefallen. Für Vorschläge, die nicht SAKPC EA MK II heissen bin ich jederzeit dankbar.

Jetzt muß natürlich wieder geschliffen und gelackt werden - wird ein bißchen dauern ...

Die Edith hat eine Link hinzugefügt und ein bißchen Text ergänzt.


[Beitrag von MBU am 10. Jan 2018, 21:42 bearbeitet]
MBU
Inventar
#2 erstellt: 13. Jan 2018, 06:30
Geschliffen wäre schon mal ...

P1132054
Nordmende
Stammgast
#3 erstellt: 13. Jan 2018, 13:08
Schick schic,k

Mit dem Bau der Visaton Solitude wären bei mir wieder die Vifa-Äquivalente über.
Allerdings in der Form der 8 Ohm Vifa 9BG...passen die auch in dein Gehäuse?
MBU
Inventar
#4 erstellt: 14. Jan 2018, 00:03
Wie lautet die exakte Bezeichnung deines Vifas?
Nordmende
Stammgast
#5 erstellt: 14. Jan 2018, 16:06
Die ist "9BG119/8"
MBU
Inventar
#6 erstellt: 14. Jan 2018, 16:28
Die Treiber sind identisch und werden lediglich unter den beiden Markennamen VIFA und PEERLESS vertrieben.

Nach ein paar Schichten "Grundierung":

P1142056


[Beitrag von MBU am 14. Jan 2018, 23:05 bearbeitet]
MBU
Inventar
#7 erstellt: 16. Jan 2018, 06:47
Sechs mal gerollt mit "Grundierung" (Acryllack weiss) - Zwischenschliff - zweimal gerollt mit rotem Acryllack

P1162061

Heute mittag nochmals eine Schicht Decklack, zwei Tage trocknen lassen und dann die Endmontage ...
Black-Devil
Inventar
#8 erstellt: 16. Jan 2018, 10:56
Die Frontdichtungen sind, wenn ich es richtig im Kopf habe, mittlerweile auch bei den Papiermembran-BB Geschichte.
MBU
Inventar
#9 erstellt: 16. Jan 2018, 18:38
Da hatten die wohl festgestellt, daß die Dichtung jeder runterknubbelt und sich diese dann, wohl nicht zuletzt aus Kostengründen, gespart. Gut so!



Die abschließende Lackschicht ist aufgebracht.

P1162063

Jetzt sind auch keine Streifen mehr im Lack, wie im vorletzten Bild (rechte Box Seitenwand) noch zu sehen waren. Der "Rotlack" (Swingcolor Buntlack 2in1 vom BAUHAUS) braucht halt auch drei Lackschichten bis dieser deckt. Das schafft auch der Billigstlack (Baufix Weisslack vom LIDL für 4 Euro pro Liter) mit dem ich grundiert hatte. Diesen hatte ich als Grundierung und zum Schliessen der MDF-Kanten verwendet, weil ich noch 1,5 Liter von den Boxen meines Sohnes übrig hatte.

Insgesamt neun Lackschichten (6 * weiss und 3 * rot) sind es doch wieder geworden. Der Aufwand hielt sich trotzdem in Grenzen - 20 Minuten pro Lackschicht inkl. Umziehen und Walze reinigen zzgl. 1 Stunde Zwischenschliff nach der Grundierung - insgesamt 4 Stunden finde ich OK.

Jetzt muß erstmal durchhärten - Donnerstag gehts weiter ...



Edith ist jetzt auch ein Name für die Box eingefallen: Eithne (kleines Feuer)


[Beitrag von MBU am 16. Jan 2018, 20:45 bearbeitet]
ennokin
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Jan 2018, 11:12
Tolles Projekt, ich finde es kann nicht genug kleine Lautsprecher geben. Vor allem "Weiterentwicklungen" finde ich spannend.
Blöde Frage aber wie reinigst du deine Rollen bei Verwendung mit Acryllack so, dass sie danach wieder verwendbar sind?
Welche Art Rollen verwendest du?
Ich wickel meine immer in Klarsichtfolie ein, das hält dann allerdings maximal 3 Tage, dann muss ich eine neue nehmen. Wenn ich versuche sie mit Verdünnung zu reinigen gibt es immer eine große Sauerei und wirklich ausgewaschen sind die Rollen dann auch nicht.

Gruß
Enno
MBU
Inventar
#11 erstellt: 17. Jan 2018, 21:21
Hi Enno,

Acryllack ist wasserverdünnbar, deshalb kann man das Werkzeug einfach mit Wasser und Seife reinigen, sollte dies aber direkt nach dem Walzen machen.

Ich verwende sogenannte "Superflock"-Walzen, die beidseitig abgerundet sind.

P1172070

Mit obiger Walze habe ich schon drei Paar Boxen mit jeweils 9 - 10 Lackschichten gewalzt.

Ordinäre (günstige) Schaumstoffwalzen sind übrigends für Acryllack (deutlich) weniger geeignet, da diese Blasenbildung im Lack begünstigen bzw. verursachen. Es führt kein Weg an den teueren Superflockwalzen vorbei.

Edith sagt: Auf meiner Webseite findest du ein Tutorial zum Walzen. Anstatt Beize und Klarlack kann man natürlich auch einfach Buntlack verwenden.


[Beitrag von MBU am 17. Jan 2018, 22:54 bearbeitet]
ennokin
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Jan 2018, 12:03
Danke für den Tipp mit den Rollen, ich habe bisher natürlich immer mit Schaumstoffrollen gearbeitet. Ich sollte dann auch mal auf wasserverdünnbaren Lack umsteigen.
MBU
Inventar
#13 erstellt: 19. Jan 2018, 22:10
Kommen wir zur Endmontage



Einbau 4 mm Buchsen: 0,5 mm kleiner als Buchsendurchmesser bohren, Kabel anlöten, durch Bohrung führen und Buchse mit Gummihammer einschlagen

P1192073

Dämpfung Zuschnitt: pro Box 3 Stück a' 85 * 165 mm zuschneiden
Material "hochverdichtetes Polyestervlies" Bezugsquelle

P1192075

Dämpfung unterhalb Baßreflexkanal: 2 Teile a' 85 * 165 mm unterhalb des Baßreflexkanals einlegen

P1192076

Baßreflexkanal montieren: mit Gummihammer oder normalem Hammer und Zwischenlage aus Holz/Pappe o.ä. einschlagen

brk

Dämpfung oberhalb Treiber: 1 Teil 85 * 165 mm unterhalb der Gehäuseoberseite einlegen

P1192078

Dämpfung Gehäusemitte: 1 Teil 130 * 295 mm pro Box zuschneiden

P1192080

Dämpfung Gehäusemitte: mit Bindfaden zur Rolle binden

P1192081

Dämpfung Gehäusemitte: so einlegen, daß das Ende des Baßreflexkanals freibleibt

P1192086

Kabel anlöten: Ihr kennt das ja - plus ist minus und schwarz ist rot - egal - Hauptsache bei beiden Boxen gleich!

P1192087

Vorder- und Rückansicht:

P1192093

Fertig! Zum Größenvergleich links davon eine W4-655EA

P1192089


[Beitrag von MBU am 19. Jan 2018, 22:11 bearbeitet]
Nordmende
Stammgast
#14 erstellt: 19. Jan 2018, 23:24
Sehr schick geworden Kommen noch Messungen?
achgila
Stammgast
#15 erstellt: 20. Jan 2018, 01:05
Neee - Messungen macht Michael nie!
Er macht Messungen und du bekommst die Dsp-Einstellungen kostenlos dazu.

Ist ein Klon des SAKPC.
@Michael, was ist dein Ziel? Lust am Frickeln? Unterschied zum Urkonstrukt? ...


[Beitrag von achgila am 20. Jan 2018, 01:06 bearbeitet]
MBU
Inventar
#16 erstellt: 20. Jan 2018, 03:14
@Nordmende

Yoda spricht: Geduld haben du mußt!



@achgila

Wie im ersten Beitrag schon erwähnt stieß ich durch einen Vergleich verschiedener 3"-Treiber auf diesen hier. Im Vergleich zum im SAKPC EA verwendeten Pappmembraner verspricht die Glasfaser-Variante in verschiedenen Bereichen (Bass, Hochton) bessere Performance. Die Simulation ergab, daß die GF-Treiber von den Parametern her gut in die SAKPC-Gehäuse passen und davon hatte ich noch zwei Rohbauten übrig.

Im Vergleich zum SAKPC EA erwarte ich mir keine bahnbrechenden Verbesserungen. Es wird halt hie und da etwas besser. Vom Preis-Leistungsverhältnis wird Eithne eher schlechter als SAKPC EA (einfach konkurrenzlos günstig für die Qualität) und W4-655EA (einfach ein toller Lautsprecher mir richtig Baß für die Größe) abschneiden. Wer etwas bessere Qualität als SAKPC EA möchte aber nicht genügend Platz für W4-655EA auf dem Schreibtisch hat, für den ist Eithne vielleicht etwas. Wir werden sehen bzw. hören ...


[Beitrag von MBU am 20. Jan 2018, 03:15 bearbeitet]
MBU
Inventar
#17 erstellt: 23. Jan 2018, 19:59
Messungen Treiber im Gehäuse ohne Frequenzgangkorrektur (DSP)

Impedanz:

M_Impedanz

Amplitude 0, 15, 30, 45 und 60 Grad - gefügt aus Nah- und Fernfeldmessungen:

M_Nahfeld_Fernfeld

Vergleicht man dazu "die Pappe" SAKPC EA, dann sieht der Glasfasermembraner wirklich um einiges besser aus:

Winkelmessungen_ohne_Filter

Frequenzgang 0, 15, 30, 45 und 60 Grad vertikal nach oben

M_Fernfeld_vertikal

Die Nahfeldmessung wurde nicht gefügt und die Amplituden nicht korrekt skaliert, aber das reicht zur Kontrolle völlig. Auch hier verhält sich der GF-Treiber im Vergleich zu seinem "Pappkamerad" vorbildlich - keine "Sauereien" zu sehen.

Dann können wir uns auch gleich den ersten DSP-Entwurf ansehen:

Eithne_2018-01-23_01

Mit Absicht erreicht der Bass erst bei 300 Hz vollen Pegel, denn das wird durch die Wandaufstellung auf dem Schreibtisch wieder aufgefüllt. Ohne diese Korrektur wäre es zuviel.

Heute abend werde ich Probehören und dann berichten.


[Beitrag von MBU am 23. Jan 2018, 20:02 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#18 erstellt: 23. Jan 2018, 23:29
Real sieht der TG9 ja fast besser als auf den Datenblättern aus, dort ist der Vorsprung zum TC9 nicht so offensichtlich.. Da gibts ja kaum noch was zu verbessern. Die Scanspeak 10F z.B. werdens kaum können.. Der Seas FU10 muß dagegen wohl die Segel streichen..( hab nun den passenden Kandidat für den Umbau meiner Plutons zu "LXmaxi" gefunden ..
MBU
Inventar
#19 erstellt: 24. Jan 2018, 00:33
Hallo Manfred,

im Vergleich zu dem GF-VIFA kannst du den "LXmini-SEAS-Breitbänder" rauchen und zwar in der Pfeife! Wenn man bedenkt, was das Teil kostet - immerhin sieht er wenigstens gut aus.
MBU
Inventar
#20 erstellt: 24. Jan 2018, 00:48
Haben fertig - gehört, gemessen, korrigiert, nochmals gehört und für super befunden!

Was habe ich verändert?

Die Pegelabsenkung bei 9 KHz versursacht eine unschöne Delle unter 30 Grad - hier der Vergleich:

10_M_9Khz

Die Pegelabsenkung habe ich eliminiert - ist auch nicht notwendig schließlich sprechen wir hier über +3 dB auf Achse, aber unter 15 Grad ist schon alles gut.

Frequenzgang 15 Grad

20_M_2018-01-23-02_15Grad_und_Nahfeld_bw

Wie oben schon erwähnt wird die leichte Bassabsenkung ab 300 Hz (abwärts) durch die Schreibtischaufstellung ausgeglichen. Eine lineare Abstimmung des Bassbereichs würde zu arg aufdicken.

Nah- und Fernfeldmessungen 0, 15, 30, 45 und 60 Grad

M_2018-01-23-02_0-60Grad_und_Nahfeld

DSP-Einstellungen

M_2018-01-23-02_DSP-Einstellungen

Lediglich 6 Filter sind persönlicher Rekord! Der Treiber ist "sehr genügsam".

Klang

Ich bin begeistert! Schalte ich beim Hören zwischen W4-655EA und Eithne um, dann offenbaren sich nur deutliche Unterschiede wenn die Musik Tiefbass enthält, wobei man Eithne keinesfalls als baßarm bezeichnen kann, ganz im Gegenteil. Im Vergleich zu SAKPC EA legt der GF-Treiber eine ordentliche Schippe drauf. Ich hätte nicht gedacht, daß die Unterschiede so groß sind. OK - meine W4-655EA würde ich jetzt nicht dagegen eintauschen, aber die sind auch mehr als doppelt so groß und ein paar Euro teuerer.

Zur Feier des Tages noch ein "Fläschchen" Bier?

P1232101
gammelohr
Inventar
#21 erstellt: 24. Jan 2018, 00:51
Liest sich doch gut an, immer wieder erstaunlich was du aus so kompakten Lautsprechern holst.
morgul07
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Jan 2018, 01:53
Schönes Projekt und super Dokumentation! Und auch optisch sehr schöne Lautsprecher. Ich glaube das wird mein nächstes Projekt.
(Das mit den Superflock-Rollen war wirklich ein guter Tipp. Ich habe auch immer die aus Schaumstoff genommen und mich über die Blasen geärgert.)

Angenommen sie würden auf einem Schreibtisch ohne Wand im Rücken stehen, welche Werte müsste man verändern, um den Abfall im Bassbereich etwas anzupassen?


[Beitrag von morgul07 am 24. Jan 2018, 01:55 bearbeitet]
MBU
Inventar
#23 erstellt: 24. Jan 2018, 02:05
Das ginge z.B. mit einem High-Shelf

Clipboard01

und natürlich auch in umgekehrter Richtung, d.h. wenn einem der Bass zu laut ist, weil man seinen Schreibtisch in einer Raumecke oder unter einer Dachschräge hat.

Clipboard02


[Beitrag von MBU am 24. Jan 2018, 02:09 bearbeitet]
morgul07
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 24. Jan 2018, 02:18
Super, vielen Dank
Philsorito
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 24. Jan 2018, 09:35
Habe eh schon überlegt ob ich mit den Treibern aus den SAKPCEA endlich mal die Vifantastisch angehen sollte - dann wären Gehäuse frei für die Eithne

Danke für die Arbeit!
Höre täglich mit meinen W4 und bin noch immer mehr als begeistert
MBU
Inventar
#26 erstellt: 24. Jan 2018, 15:25
Die W4-655EA sind besser als Eithne.

Wenn du deine SAKPC EA - Gehäuse für Eithne recyclen möchtest geht das problemlos, wenn du den Treiber nicht eingefräst hast. Wenn du passend eingefräst hast passt der GF-Treiber eventuell nicht rein - siehe oben. Das kann man zwar "nachfräsen", aber ggf. mußt du nochmals drüberlackieren.
MBU
Inventar
#27 erstellt: 24. Jan 2018, 18:57
Drei Varianten des Basspegels:

Freie Aufstellung:
M_10_linear


Schreibtisch an der Wand:
In diesem Fall kann man den Filter 7 auch einfach weglassen.
M_20_Schreibtisch

Schreibtisch in einer Raumecke oder unter Dachschräge:
M_30_Eck-Schreibtisch
MBU
Inventar
#28 erstellt: 26. Jan 2018, 23:56
Nochmals Messungen mit dem High-Shelf:

DSP-Einstellungen: Mit Filter 7 kann man den Bass-Pegel einstellen, indem man die Mitten und Höhen lauter oder leiser macht. Der Wert -1,5 dB bedeutet, daß der Bass um 1,5 dB lauter wahrgenommen wird. Für den Einsatz auf dem Schreibtisch an der Wand empfehle ich, den Filter 7 wegzulassen oder den Wert auf Null zu setzen.

M_DSP_2018_01_24_DSP-Einstellungen

15 Grad-Messung: Die untere Grenzfrequenz -3dB beträgt 57 Hz.

M_DSP_2018_01_24_Bass_und_15Grad

0, 15, 30, 45 und 60 Grad Messungen:

M_DSP_2018_01_24_Bass_und_0-60Grad

Sonogramm normalisiert auf 0 Grad-Messung

eithne


Den Bauvorschlag gibt es jetzt in übersichtlicher Form auf meiner Homepage.


[Beitrag von MBU am 27. Jan 2018, 00:53 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#29 erstellt: 27. Jan 2018, 00:41
Huch,

wollte schon mal nach dem Sonogramm anfragen... Ist ja fast wie ein Idealbild aus nem Lehrbuch
MBU
Inventar
#30 erstellt: 27. Jan 2018, 00:47
Hi Manfred,

ja der Treiber ist echt gut für den Preis. "Kamma ned meckern".

Zum Vergleich: Eithne und SAKPC EA

eithne sakpc


[Beitrag von MBU am 27. Jan 2018, 00:50 bearbeitet]
sayrum
Inventar
#31 erstellt: 27. Jan 2018, 12:53
Hey Michael

Danke für den detaillierten Entwicklungsbericht!

Deine Sonogramme von Eithne und W4-655EA hatte mich vermuten lassen, dass Eithne besser im Sinne von ausgeglichener und neutraler klingt. Beim W4-655EA nur tieferer Bass zu erwarten ist.


MBU (Beitrag #20) schrieb:
Ich bin begeistert! Schalte ich beim Hören zwischen W4-655EA und Eithne um, dann offenbaren sich nur deutliche Unterschiede wenn die Musik Tiefbass enthält, wobei man Eithne keinesfalls als...


Wie sind für dich die Unterschiede im Mittel- und Hochton zw den Beiden?


Entspanntes Wochenende
MBU
Inventar
#32 erstellt: 27. Jan 2018, 16:39
Hi sayrum,

Eithne klingt im Hochton etwas "feiner", mehr nach Hochtöner als nach Breitbänder - schwierig zu beschreiben ...

Ansonsten sind Messdaten nicht alles. W4-655EA klingt insgesamt einfach deutlich "runder", wie ein "richtig großer" Lautsprecher im Vergleich zu einem Zweiwegerich. Der Baßanteil macht da schon viel aus. Am vorgesehenen Einsatzort ist das gute Abstrahlverhalten von Eithne zwar als "Bildchen schön anzusehen", aber auch egal. Im Nahfeld spielt das keine große Rolle.

Wenn man die Sonogramme vergleicht

Eithne W4-655EA

eithne w4

offenbart W4-... erst in Frequenzbereichen Schwächen, die ältere Hörer wie meinereiner "tolerieren" können.


[Beitrag von MBU am 27. Jan 2018, 16:42 bearbeitet]
morgul07
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 13. Apr 2018, 12:37
Ich baue gerade deine Eithne nach und dabei ist mir aufgefallen, dass die Filterwerte in der Konfigurationsdatei für EQ Apo von den von dir hier im Thread geposteten abweichen. Liegt das an der Tatsache, dass das zwei verschiedene Programme sind oder hat sich da der Fehlerteufel eingeschlichen?
MBU
Inventar
#34 erstellt: 13. Apr 2018, 13:40
Jeder DSP-Hersteller interpretiert seine Filter etwas anders. Man kann das zwar auch einfach abtippen, erhält aber geringe Abweichungen - siehe dazu ein Beispiel zu W4-655EA.

Ich entwickle mit hifiakademie-DSP, messe dessen Output und "biege" dann die Equalizer-APO-Einstellungen so hin, daß annähernd der gleiche Output herauskommt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Parameter.
morgul07
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 17. Apr 2018, 09:59
Das ergibt Sinn. Danke für die Erläuterung!
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