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Sony STR-DN1050 Test / Erfahrungsberichte

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HiFi-Forum
Stammgast
#1 erstellt: 05. Jun 2014, 10:19
Sony-STR-DN1050-Receiver


Dieser Thread enthält einen Testbericht aus einer HiFi-Forum Testaktion des Sony STR-DN1050 Receiver, bei der unser Foren-Mitglied Igelfrau teilgenommen hatte.

Hier gehts zum Testbericht:
Igelfrau


[Beitrag von #Friederike# am 26. Jun 2014, 08:22 bearbeitet]
fattymann
Stammgast
#2 erstellt: 06. Jun 2014, 15:31
Hi,

ich habe vor kurzem ein paar AV-Receiver ausprobiert, nachdem mein Sony STR-DN1040 kaputt gegangen ist. Ich besitze das Jamo HCS 606 Set, ohne Subwoofer und war, was den Klang angeht, mit dem Sony sehr zufrieden, da er sehr druckvoll agierte und dennoch in den hohen Bereichen sehr differenziert und ausgewogen klang. Habe ein 38m² Wohnzimmer und habe bei Filmen nie auch nur ansatzweise einen Subwoofer vermisst. In den Passagen, für die es passend war, hat das Sofa auch lediglich durch die Standboxen gewackelt

Erst sagte ich mir: "Nie wieder Sony" - also habe ich andere Receiver getestet. Mit dabei waren:

Pioneer SC-1223:
Vom Klang fand ich ihn (erstaunlicherweise) SEHR zurückhaltend, wenig dynamisch, wenig druckvoll, egal an welchen Einstellungen man gedreht hat.

Yamaha RX-V775:
Tja.. schade, die hohen Bereiche klangen wirklich sehr gut, ausgewogen, detailliert und warm... allerdings konnte man ihm keinen Bass entlocken. Und extra noch einen aktiven Subwoofer anschaffen wollte ich dann doch nicht.

Denon X3000:
Der 3000er, da ich 2 HDMI-Ausgänge benötige, ansonsten wohl klanglich ähnlich dem X2000. Der 4000er nicht, weil einfach zu teuer und da ich Einmessysteme eh nicht nutze, hatte der für mich keinen Mehrwert. SUPER Klang jedenfalls, sowohl im Film- als auch im Stereo-Betrieb, allerdings "etwas" bassarm. Nicht ganz so sehr wie der Yamaha, dennoch kam er nicht an den tiefen Bass des Sony heran.

Da ich den STR-DN1050 für einen guten Preis gefunden habe (525€), dachte ich mir: "Ok, gib ihm eine Chance".

Verarbeitung:
Auf ähnlich hohem Niveau wie der 1040, nahezu identisch würde ich sagen, äusserlich hat sich nicht viel getan. 1 HDMI-Eingang wurde wegdezimiert, ein (dritter) Ausgang kam hinzu. Ok.. kann man finden wie man mag.

Technik:
Mit dabei ist nun endlich auch Bluetooth, was ja beim deutschen 1040er nicht der Fall war. Also ganz nett. Ich nutze allerdings meistens Airplay. Auch das OSD ist "noch" hübscher geworden, da können sich die meisten Hersteller eine Scheibe abschneiden (bis auf H&K). 7x165 Watt sind auch geblieben.

Fernbedienung:
Ja, die ist neu. Was ich bei fast allen (ausser beim Denon X3000) fand: Die Fernbedienungen sind vollgepackt mit Tasten, von denen ich nur einen Bruchteil nutze. Daher finde ich den Schritt zu einer solch abgespeckten FB wirklich gut, auch wenn andere das anders sehen mögen.v Für die Vieltüftler bedeutet das dann wahrscheinlich mehr Arbeit mit dem OSD

Klang:
Da ist er wieder, der Bass. Wirklich toll! Das habe ich bei allen Konkurrenten vermisst! Die höheren Frequenzen klingen, im Vergleich zum 1040er, noch harmonischer und wärmer und nerven auch nicht bei hoher Lautstärke. Er spielt wirklich sehr sehr harmonisch und erinnert mich ein bisschen an den Klang des Denons, nur halt mit ausgewogenerem Bass. Getestet habe ich Anfangsszenen aus "The Dark Knight", "Iron Man" und das Konzert "Josh Groban: Awake Live".

Ein Freund belächelte mich, dass ich einen Sony Receiver kaufte, weil er a) überhaupt nichts von Sony hält und b) ganz erst recht nicht bei AV-Receivern (er besitzt einen H&K AVR 370). als er jedoch bei mir war und wir uns an einem Abend "Obilivion" angesehen haben, war er von den Socken, denn er hatte den Film bereits Zuhause an seiner Anlage getestet, war aber weitaus begeisterter vom Klang des Sony. Geht doch

Ich jedenfalls kann den Sony STR-DN1050 empfehlen, auch gegenüber dem 1040er ein Sprung nach vorn. Ich hoffe, dass dieser nun länger hält!
Igelfrau
Inventar
#3 erstellt: 20. Jun 2014, 14:55
Produktbewertung von Igelfrau:
Produktbild Sony STR-DN1050

Mein Erfahrungsbericht zum Sony Workshop in Berlin am 24. Mai 2014

Wer öfters hier im HiFi-Forum vorbei schaut kennt vielleicht die Kooperationen von Betreiber und Werbetreibenden. Bei solchen Events wird registrierten Mitgliedern die Möglichkeit geboten, neue Produkte selbst näher in Augenschein nehmen zu können und auch direkt von den Veranstaltern Informationen zu erhalten. Eine für beide Seiten also überaus fruchtbare Gelegenheit des intensiven Austausches.

Zu einem solchen Präsentations-Event lud Sony Ende Mai ins Berliner Sony Center Teilnehmer des HiFi-Forums, um den neuen BRAVIA X9 TV und den Heimkino Receiver STR-DN1050 genauer vorzustellen. Neben Sony Mitarbeitern nahmen auch Bastian und Friederike (beide Community-Support Team HiFi-Forum.de) und die beiden Spezialisten Ekki Schmitt und Michael Schulz (Cine4Home) daran teil. Als besonderer Gast überraschte uns mit seiner Anwesenheit Sonys überaus charmanter Sound-Guru Eric Kingdon, der eigens dafür die langen Reise aus England für uns angetreten ist!

Sonys neuem 4K Flaggschiff-TV BRAVIA X9 wurde verdientermaßen viel Zeit und Worte zur Präsentation gegeben. Ein wahrlich beeindruckendes Gerät, dass spontane Begehrlichkeit auch bei mir zu wecken vermochte. Über diesen tollen TV wurde bereits eine Menge berichtet, so dass ich mein Review ausschließlich dem vorgestellten Receiver STR-DN1050 widmen möchte. Die technischen Daten zu diesem Gerät finden sich hier auf Sonys Webseite.

TEIL 1: Präsentation bei Sony von Eric Kingdon

Eric ist manchem vielleicht bekannt als langjähriger europaweiter Produktentwickler und Sound-Spezialist bei Sony. Als Technical Marketing Manager bei Sony ist er bei der Entwicklung von neuen Audio Produkten beteiligt. Hier also seine Informationen direkt von seiner Präsentation an diesem heißen Mai Tag.

Im STR-DN1050 stecken 18 Monate Entwicklung, davon alleine zwei Monate durch Eric begleitetes Soundtuning! Der AVR verfügt über eine ordentliche Ausstattung:

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Besonders bemerkenswert sind hierbei die drei HDMI Ausgänge, da normalerweise bei Heimkino Receivern nur zwei verbaut sind!

Die Front weiß durch das aufgeräumte und saubere Design sehr zu gefallen. NFC und Bluetooth lässt sich über einen eigenen Schalter an der Front bei Bedarf ein- und ausschalten, was ich überaus sinnvoll und praktisch finde. Der gesonderten „Pure Direct“ Schalter an der Front dürfte wohl mittlerweile als Standard bei modernen AVRs betrachtet werden.

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Der Receiver verfügt an der Vorderseite über einen MHL 2.0 Anschluss (Video 2 In) und zusätzlich einen auf der Rückseite (Video 1)! Darüber hinaus wartet er mit manch weiterem in dieser Klasse außergewöhnlichem Leckerchen auf:

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Besonders die Zone 2 Features machen diesen AVR interessant:
1. Ein eigener HDMI Ausgang für Zone 2:
Am STR-DN1050 kann per HDMI-Kabel ein weiteres Gerät wie z.B. ein TV in einem anderen Zimmer angeschlossen werden. Jede HDMI-Quelle, die mit dem AVR verbunden ist, kann somit unabhängig vom Ausgang der Hauptzone in die zweite Zone ausgegeben werden.

2. Aktiver Lautsprecher Ausgang für Zone 2:
Die hinteren Surround Back LS-Anschlüsse können optional auch als ein durch die AVR-Endstufe verstärkter Anschluss für die Zone 2 genutzt werden. Hierdurch ist es möglich, ein Signal der Quellen Netzwerk, USB, Bluetooth und alle analogen Einspeisungen unabhängig von der Hauptzone an passive LS in der Zone 2 wiederzugeben.

3. Analoger Ausgang für Zone 2:
Soll die Zone 2 nicht wie in 2. beschrieben versorgt werden, so steht zusätzlich ein analoger Cinch-Anschluss für die genannten Quellen zur Verfügung. Da an diesem Anschluss jedoch das Signal nur unverstärkt anliegt, werden für die Zone 2 dann dort ein eigener Verstärker oder Aktiv-LS benötigt.

4. IR Repeater:
Durch Verwendung einer Infrarot-Verlängerung kann aus der Zone 2 sowohl die angeschlossene Gerätschaft als auch der STR-DN1050 in der Hauptzone bedient werden.

Das sind schon sehr feine Sachen, die sich Sony für die Zone 2 bei diesem Receiver ausgedacht hat!


Innerer Aufbau:
Leidenschaftlich stellte Eric Kingdon auch den betriebenen Entwicklungsaufwand beim STR-DN1050 dar. Dies beginnt beim Board- und Leitungsdesign …
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… über die genaue Materialauswahl…

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…bis hin zur durchdachten Umsetzungen in den Schaltkreisen zur Vermeidung von Jitter.

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Für alle HDMI Audio Quellen wurde speziell für den STR-DN1050 ein Vakuum versiegelter Präzisions-Quarzoszillator ausgewählt. Durch sein spezielles Herstellungsverfahren ist dieser weniger anfällig für externe Vibrationen, die Störungen beim Taktsignal und somit Jitter hervorrufen können. Der erzeugte Klang soll laut Eric durch ein klares und sattes Klangbild mit einem tieferen und „dunkleren“ Bass von diesem Präzisions-Taktgeber profitieren.

Genau lokal platzierte analoge Spannungsversorgungen:
Beim STR-DN1050 wurden für alle Mikrocontroller, digitale Video- und Audio-Bauteile analoge Spannungsregler speziell auf dem Board platziert. Dieses Versorgungssystem wird von der ES-Serie abgeleitet. Durch diese möglichst kurz gehaltenen Versorgungswege sollen elektromagnetische Strahlungen minimiert werden, was dazu beiträgt den analogen Signalweg und die Verstärkerschaltungen rauschfrei zu halten.
Diese konstante Stromversorgung reduziert nach Aussage Eric Kingdon deutlich die Leitungsimpedanz und wirkt als eine Art von Tiefpassfilter für die Versorgungsleitung. Geräusche von der digitalen Schaltungsversorgung werden so reduziert. Auch hier wird als Folge daraus wieder Jitter beim digitalen Video- und Audio-Takt und auf den Datenleitungen minimiert.
Das Board-Design liefert eine Verbesserung des Signal/Rausch Verhältnisses digitaler Audio- und Videosignale. Als Ergebnis entsteht ein besser definierter Klang mit größerer Reinheit und Realitätsnähe speziell bei niedrigen Frequenzen.

Das Chassis-Design zielt ebenfalls darauf ab, mögliche Vibrationen zu unterdrücken. Am Boden wurden die Ecken speziell geprägt, um das Gewicht des Trafos und der Kühlrippen besser tragen zu können. Die Füße unterstützen diese Bemühungen durch besondere kleine innere Stege.
Ich habe hier übrigens ein nettes YT-Video gefunden, das Eric ein wenig beim „Tuning“ des Vorgänger-Modells D1040 während der Entwicklung zeigt.

Auch der Trafo und die Kühlrippen wurden nach speziellen Überlegungen hergestellt.
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Jedes Bauteil wurde streng in Hinsicht auf Klangverbesserung überdacht, ausgewählt und konstruiert. Nicht einmal das Lötzinn wurde dabei verschont!
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Eingebaute Audio Kommunikations-Techniken
1. Bluetooth:
Der STR-DN1050 wurde mit einem Bluetooth Modul ausgestattet, das die Spezifikation Version 3.0 unterstützt und leider nicht den seit 2009 aktuellen abwärtskompatiblen Standard 4.0. Das Modul ist kompatibel mit A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) und AVRCP 1.3 (Audio Video Remote Control Profile).
AAC und SBC werden genauso unterstützt wie aptX® Audio Codecs, um High Quality Stereo Audio in Echtzeit streamen zu können. SBC ist verlustbehaftet jedoch lizenzfrei. Gut ist, dass Sony dazu auch das zwar nicht freie aber qualitativ bessere AAC im DN1050 bietet, was sicherlich der Audio-Qualität förderlich ist.

2. NFC (Near Field Communication)
NFC ist eine Technologie, die drahtlose Nahbereichskommunikation zwischen verschiedenen Geräten herstellt (z.B. Handys). Dank der NFC-Funktion können Geräte-Paarungen sehr einfach erreicht werden durch bloßes Berühren des entsprechenden Symbols auf der Gerätevorderseite.

3. Netzwerk
DLNA (Digital Living Network Alliance) und Apple Airplay Kompatibilität sind gegeben, ebenso wie die Möglichkeit zur Nutzung eines WLAN für Musik Streaming. Das WLAN Modul reicht dabei die Audio Daten per i2S direkt an den Digitalen Sound Prozessor (DSP) weiter. Dadurch entfällt das Hochfrequenzrauschen, das Auswirkungen auf das Signal haben könnte, und ermöglicht so wiederum ein klares und rauschfreies Ergebnis.

4. SongPal App
Sony bietet zur Steuerung des AVRs die App SongPal an (Android und Apple). Näheres hierzu ist unter den Links zu finden.

5. Internet Musik Dienste
Wie jeder moderne Receiver bietet auch der STR-DN1050 eine Anbindung per Internet an Musik Dienste.

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HDMI-Anschlüsse:
- Native 4K Quelle direkt über 4K HDMI Eingänge
- Standard HD Auflösung als auch 4K Upscaling in hoher Qualität
- Zwei der sechs HDMI Eingänge (BD/DVD und SA-CD/CD) sind als Audio Eingänge optimiert. Werden diese HDMI-Verbindungen von Audio-Abspielern wie Blu-ray und CD genutzt, darf mit entsprechend hochwertiger Klangqualität gerechnet werden.
- ob der AVR den neuesten Kopierschutz HDCP 2.2 unterstützt wurde uns leider nicht mitgeteilt (und habe ich leider auch vergessen zu fragen). Da dies aber auch nirgends auf den Sony Webseiten zu finden ist und diese Features derzeit immer sehr gerne von jedem Hersteller in der Werbung besonders herausgestellt werden, bezweifle ich eher eine derartige Ausstattung bei diesem Receiver.

High Bit Rate Audio per USB:
Der Receiver unterstützt im Gegensatz zum kleineren STR-DN850 2-Kanal-DSD. Ebenso auch High Bit Rate Audio (192kHz/24-Bit WAV und FLAC) am USB-Anschluss. Hierzu brauchen Android Smartphones, iPhones, iPod, USB-Musik Player oder Flash Speicher einfach angestöpselt werden und schon kann es los gehen.

Digitaler Signal Prozessor
Der STR-DN1050 enthält einen leistungsstarken 350 MHz DSP (SHARC Prozessor von Analog Devices), der die aktuellen Surround Sound Formate unterstützt. Damit sorgt er für höchste Genauigkeit bei der Dekodierung von Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, dts High Resolution Audio und DTS-HD Master Audio, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Prologic Liz, Dolby Digital. DTS Digital Surround, DTS 96/24, DTS-ES Discrete 6.1, DTS-ES Matrix 6.1 und DTS Neo: 6-Format können ebenfalls verarbeitet werden. Zwei hochwertige Elkos der Audio-Klasse flankieren den Prozessor und gewährleisten somit eine saubere Stromversorgung.

D.L.L (Digital Legato Linear)
Eine digitale Audioquelle leidet qualitativ durch Kompression und geringer Sampling-Frequenz. Sony hat hierfür eine neue proprietäre Technik entwickelt, die die Qualität verbessern soll. Näheres zur Funktionsweise ist an der Grafik ersichtlich.

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Advanced D.C.A.C. ( Advanced Digital Cinema Auto Calibration , Einmess-System)

Der STR-DN1050 wartet mit Sonys hauseigenem Einmess-System namens Advanced Digital Cinema Auto Calibration auf, einer verbesserten Version der bisherigen Kalibrierungstechnologie mit automatischer Phasenanpassung (APM, Auto Phase Matching). D.C.A.C misst an nur einem Messpunkt und passt die Merkmale an diesem Ort auf die Zieleigenschaften an, die später abgedeckt werden sollen. Die Genauigkeit dieser Anpassung kann dank eines High-Level-Algorithmus extrem hoch erfolgen.

Die Raumcharakteristik neigt jedoch stark dazu sich bei nur 10 cm Versatz des Hörortes zu ändern. Im Extremfall verhält sich die Balance anders als an der vorher gemessenen Stelle. Nach Aussage Eric Kingdons werden bei der akustischen Kalibrierung großer Kinos und Theater Messungen mit 6- und 9-Punkt-Mikrofonen durchgeführt und der Sound auf gemittelte Eigenschaften kalibriert, um eben diese Versatz-Schwachstelle zu beseitigen. Eine Einpunkt-Kalibrierung wird also nicht angewandt. Advanced D.C.A.C. ist eine Technologie, um einen natürlichen und breiten Hörbereich zu gewinnen. Sie versucht die Technik der Mehrpunkt-Mikrofon-Messmethode mit der Messung für nur einen Spot zu vereinen.

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Sound Optimizer:
Eine weitere Technologie ist Sonys Sound Optimizer. Hierbei wird unter Einbeziehung des Lautsprecher-Wirkungsgrades und der Hörlautstärke der Frequenzgang automatisch dynamisch angepasst und kann manuell in drei Stufen (Normal, Niedrig, Aus) voreingestellt werden.

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Dies ist eine sehr sinnvolle Technik zur Kompensation der menschlichen Eigenart, Töne bei unterschiedlichen Lautstärken verschieden wahr zu nehmen. Sie entspricht von der Arbeitsweise dem Dynamic EQ wie er z.B. von Audyssey bekannt sein dürfte. Nur greift die Audyssey Technik bei weitem nicht so massiv ein und erlaubt darüber hinaus noch eine vierstufige Feinanpassung pro Quelle.

Centre Speaker Lift Up
Der STR-DN1050 bietet bei Verwendung von FH-LS die Anhebung des wichtigen Centersignals in die Bildmitte. Die Technik ist mit ein paar Klangmodi des AVRs kombinierbar. Dies ist ein tolles Feature, auf das ich persönlich bei meinem AVR nicht mehr verzichten möchte und das ich nur empfehlen kann!

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HD Digital Cinema Sound
Mit HD-D.C.S. bringt der Receiver eine weitere Sony Entwicklung mit. Hierbei werden neben der normalen DSP-Aufbereitung der Tonformate noch weitere Bestandteile zugemischt. Diese basieren auf genauen Mess-Erhebungen in einem Mastering Studio, wobei speziell Reflexionen und Nachhall erfasst wurden. Hierbei wurden auch die Front-High Lautsprecher beachtet, wie an der zweiten Grafik ersichtlich ist.
Dies alles sorgt laut Eric akustisch zu Hause für einen Klang wie in einem großen Kino.

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Concert Hall Modes
Zur Musikwiedergabe bietet der AVR verschiedene sogenannte Sound Fields an, die sich bei jeder Wiedergabe frei wählen lassen. Diese Klangcharakteristika von drei sorgsam gewählten Konzerthallen wurden aufwändig vor Ort mit einem 8-Punkt-Mikrofon aufgenommen und für den jeweiligen Mode hinterlegt. Als Hallprogramme erlauben sie somit, jedes 2-Kanal Stereo- oder auch ein Mehrkanal-Signal bei Wunsch im 7.1-Kanal Klang dieser Aufnahmeorte wiederzugeben. Ein nettes Feature nicht nur für Klassik-Fans, soweit man so etwas mag.

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Vergleich DN1050 und DN1040

Was bietet nun der neue STR-DS1050 mehr gegenüber seinem Vorgänger aus dem Jahre 2013? Auch hierauf wusste Eric Kingdon umfassend Antwort zu geben:
• Verbesserte Leistungsverstärkerschaltung - niedrige Impedanz der Versorgungsleitungen
• größere Ausführung der runden Audio-Widerstände
• Schaltung zur Jitter Vermeidung für den digitalen Audio-Taktgeber
• Präzisions-Quarzoszillator für HDMI
• lokal positionierte analoge Spannungsregler
• DSD Datei-Wiedergabe via USB- und Netzwerk (derzeit beim DN1040 nur HDMI)
• NFC für Bluetooth-Audio
• Bluetooth mit apt-X
• Aktiver Zone 2 Ausgang für analoge Quellen, Netzwerk-Audio-, USB-Audio und Bluetooth
• Analoger Cinchausgang Zone 2 für Netzwerk-Audio-, USB-Audio und Bluetooth
• HDMI Zone 2 Ausgang
• Zwei MHL-Anschlüsse (derzeit beim DN1040 nur 1)
• Benutzerdefinierte Voreinstellungs-Funktion (per Fernbedienung und AVR-GUI auswählbar)
• Spotify-Unterstützung – aber nur per Spotify Smartphone App!
• Neue Smartphone Steuerungsanwendung – SongPal
• Neue vereinfachte Fernbedienung


Vergleich DN1050 und DN850

Auch in der Gegenüberstellung der beiden neuen 2014er AVR Modelle von Sony erwähnte Eric noch kurz die Vorteile des größeren Modells DN1050.
• größere Ausführung der runden Audio-Widerstände
• Schaltung zur Jitter Vermeidung für den digitalen Audio-Taktgeber
• Präzisions-Quarzoszillator für HDMI
• DSD-Datei-Wiedergabe via USB- und Netzwerk
• Aktiver Zone 2 Ausgang für analoge Quellen, Netzwerk-Audio-, USB-Audio und Bluetooth
• Analoger Cinchausgang Zone 2 für Netzwerk-Audio-, USB-Audio und Bluetooth
• Analoge Video Hochkonvertierung und -skalierung zu 4K (HDMI-Ausgang)
• HDMI Out B
• HDMI Zone 2 Ausgang
• vorderer HDMI Eingang
• Zwei MHL-Anschlüsse (der DN850 besitzt nur einen)

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Nach dieser sehr fundierten und überaus interessanten Präsentation von Eric wurden wir für den praktischen Teil in zwei Gruppen aufgeteilt. Auch wenn ich nun in meiner Gruppe viel Zeit mit dem neuen Bravia X9 unter fachkundiger Anleitung von Ekki (Cine4Home) verbringen und lernen durfte, blieb zumindest im Anschluss noch etwas Zeit für den praktischen Receiver-Teil. Hierbei führte uns Michael (Cine4Home) in einem Blindtest den neuen DN1050 per diverser Hörproben im Vergleich mit dem Receiver eines weiteren Herstellers im Pure Direct Modus vor.

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Ich muss gestehen mir fiel es schwer einen wirklich deutlichen Unterschied heraus zu hören. Allerdings war auch leider die Zeit in unserer Gruppe für den Hörtest sehr kurz, da wir doch vorher etwas zu lange beim beeindruckenden TV hängen geblieben waren. Und die Hitze dieses Samstags hatte uns mittlerweile weich gekocht, meine Ohren eingeschlossen…

Wie so oft bei derartigen Veranstaltungen raste also die Zeit. Zu gerne hätte ich den interessanten AVR genauso gut kennen gelernt wie den X9 TV. Auch ergab sich leider nicht die Möglichkeit, selber Hand an zu legen. Nun bin ich ein neugieriger Mensch, der sich ungern an den Tisch schieben lässt und dann nicht essen darf. Also wollte ich einmal praktisch wissen, was Sony denn mit ihrem vorgestellten Receiver auf den Markt wirft und bekam auf meine Nachfrage dankenswerter Weise von Sony den STR-DN1050 in meine eigene Hütte zum Test gestellt. Hierfür noch einmal meinen besten Dank! Das Ergebnis Erlebnis folgt nun im…

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TEIL 2: Privater Test zu Hause

Wer bis hier mit dem Lesen durchgehalten hat, dem sei mein Dank gewiss und es freut mich dass meine viele Schreibarbeit soweit nicht umsonst war. Um meinen Heimtest nicht vom Umfang ausufern zu lassen, versuchte ich mich auf das für mich Interessanteste zu beschränken. Testumgebung war mein heimisches Wohnzimmer mit einem 7.1 NuVero Lautsprecher-Setup.

Auspacken und Bestandsaufnahme. Was ist alles dabei?

Leider liegt dem AVR nur eine dicke Kurzreferenz (in siebenfacher Sprachausführung) bei, die ihrem Namen alle Ehre macht. Eine umfassende leicht lesbare Anleitung mit ausführlichen Erklärungen ist leider nicht dabei, auch nicht wie üblich auf einer beiliegenden CD. Die nur 16 sehr technisch gehaltenen deutschen Seiten eines ansonsten dicken Heftchens verlocken nicht gerade zum Lesen.

Doch es findet sich zusätzlich eine sehr übersichtliche dreisprachige Einführungsanleitung im Karton, die auch Unerfahrene schrittweise sicher durch die Verkabelung des AVRs in fünf Schritten leitet.
Leider sind dort manche hilfreichen Hinweise recht klein geschrieben, so dass eventuell ältere Kunden leichte Schwierigkeiten haben könnten. Auch dass immer alles in den drei Sprachen gleichzeitig beschrieben wird erleichtert nicht gerade diese ersten Schritte für Neulinge. Hier wäre ein Einführungsanleitung beschränkt auf jeweils nur einer Sprache und dafür etwas größerer Schrift meines Erachtens kundenfreundlicher.
Jedoch sind die Grafiken wirklich gut gemacht, ohne gleich mit zu vielen Informationen zu bedrängen.

Diese Einführungsanleitung ist auch als PDF hier online erhältlich.

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Das mitgelieferte sog. "Optimierungsmikrofon" ist relativ klein und besitzt leider auf der Unterseite kein Standardgewinde für ein Photostativ. Auch die Grafik in der Einführungsanleitung zur Positionierung des Mikrofons zeigt leider eine Ablage auf einer Sofa-Rückenlehne. Das ist zwar bequem, jedoch wird dem Kunden so zu keinem guten Einmessungsergebnis verholfen. Das Mikro sollte eigentlich immer per Stativ auf Ohrhöhe und gut eine Armlänge von Polstern und sonstigen dämpfenden Möbeln oder Kissen entfernt positioniert werden!

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Software und weitere Downloads (Firmware vom 15.05.2014, Einführungsanleitung) zum DN1050 findet sich unter:
http://www.sony.de/support/de/product/STR-DN1050

Das eigentliche Handbuch gibt es nur online bei Sony im HTML-Format! Das mag für Sony kostensparend sein, aber ich hätte gerne zumindest ein komplettes PDF für offline Suchfunktionen und mit ausführlichen Erläuterungen. Denn auch die online Anleitung finde ich doch ziemlich dürftig. Hier darf Sony gerne nachbessern bitte, denn so etwas gehört zu einem modernen Receiver durchaus dazu!
Immerhin kann man durch diese online Anleitungen vor einem Kauf bereits den Receiver etwas mit seinen Funktionen kennen lernen...

Das Datenblatt auf der asiatischen Sony Webseite ist übrigens weitaus auskunftsfreudiger über den DN1050! Wer also wirklich genaue technische Informationen braucht sollte diese unbedingt dort suchen! Warum Sony dies nicht auch auf der deutschsprachigen Seite ähnlich gut umsetzt wissen wohl nur die Sony Götter…


Verkabelung

Nach dem Auspacken will der AVR also nun erst einmal verkabelt werden.
Ich habe mich für einen ersten Eindruck auf TV (per HDMI), Netzwerk (LAN) und mein 7.1 LS-Setup beschränkt.

Die Anschlüsse sind rückseitig eindeutig beschriftet, so dass dieser Schritt schnell erledigt war.

Sehr zu loben ist die einfache Verkabelung der LS per Bananas! Gemäß EU-Vorschrift müssen die LS-Klemmen mit Stöpseln verschlossen sein. Diese sind aber überaus einfach zu entfernen. Ich verwendete z.B. einen Eislöffel aus Kunststoff. Bei meinem Onkyo musste ich die Stöpsel mit Hilfe einer Spax Schraube entfernen, was weitaus fummeliger war.

Das Anschließen der LS-Kabel ist damit ein Kinderspiel und verdient erstes Lob an Sony!

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Erstmaliges Einschalten
Der AVR vermeldet seine erste Stromzufuhr mit einem kräftigen "Bonk", dem sich Sekunden später ein deutlich hörbares weiteres Relais-Klacken anschließt (dieses ist auch bei jedem zukünftigen Einschalten aus dem Standby zu hören.)

Ich habe den AVR bei der Verkabelung gleich auch per LAN mit meinem Heimnetzwerk verbunden. Somit erfolgte sogleich ohne meine weitere notwendige Einrichtung die Netzwerk-Registrierung bei meinem Router und damit auch Zugriff auf das Internet! Und nach nicht einmal 40 Sekunden wurde mir auch schon ein bereitstehendes Firmware-Update im Display angezeigt. Das ist wirklich überaus benutzerfreundlich umgesetzt von Sony. Allerdings ist das Display leider nur einzeilig und die Details sind nur aus der Nähe wirklich gut zu lesen. Wer also wissen möchte wie es aktuell um den AVR steht bekommt ohne eingeschalteten TV die Details nur von Nahem mit der Nase am Gerät zu sehen.

Durchführung des Firmware-Updates:
Da ich mit einem Sony Receiver bisher überhaupt nicht bewandert bin, stand ich nun mit einem Fragezeichen hinter meinem Willen zum angezeigten Update. Doch auch hier hat Sony schon voraus gedacht! Im Karton befindet sich wieder ein siebensprachiges Faltblatt, womit Sony auch hierbei den Kunden nicht sich selbst überlässt. Nun gut dachte ich mir, muss ich mich wohl nun komplett darauf einlassen.

Bei einem Firmware Update sollte man sich grundsätzlich sehr wörtlich an die Anleitung halten, da der AVR in diesem Moment für eine Fehlbedienung sehr "verletzlich" ist. Für leichte Verwirrung sorgte dabei bei mir, dass sich die Display-Anzeige am Gerät bei der Navigation per Fernbedienung überhaupt nicht verändert, wie ich es von meinem Onkyo gewohnt bin! Dort kann man (bis auf die Einmessung) alles auch ohne angeschlossenem TV nur über das Geräte Display erledigen. Das ist beim Sony überhaupt nicht möglich!

Leider fehlt im Faltblatt genau jener entscheidende Hinweis, dass die im Faltblatt beschriebene Tasten-Navigation nur am TV zu erkennen ist! Hat man diese Hürde aber überwunden und den TV auf den HDMI-Eingang des verbundenen AVRs gestellt, erkennt man sofort das grafische hübsche Menü des AVRs. Nun wird auf der Fernbedienung die Taste HOME gedrückt und anschließend per Wipptasten-Kreuz zu [Settings] -> [System Settings] -> [Network Update] gewechselt und es kann endlich los gehen. Zeit für einen Kaffee mit Schnittchen

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Sobald der AVR das Update zu 100 % herunter geladen hatte, schaltete er sich mit einem hörbaren Klack aus und die grüne Standby LED an der Gerätefront blinkte langsam als Indiz seiner internen Arbeit. Nach ein paar weiteren Relais-Klackern erschien im Receiver Display nach ca. 20 Minuten die ersehnte COMPLETE Meldung. Ein nochmaliger selbständiger Neustart des AVRs und das Update war erfolgreich vollzogen. Firmware Version ist nun "s9602.1316.0".

Mich empfängt auf dem TV Sonys Easy Setup:

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Die LS können nun über dieses Easy Setup und dem mitgelieferten "Optimierungsmikrofon" in Setup, Abstand, Pegel und Merkmale eingerichtet werden (Details hierzu siehe hier online bei Sony). Hierbei kann jederzeit mit der Wipptaste oder der Returntaste zum vorherigen Schritt zurück gewechselt werden. Die schrittweise Benutzerführung empfinde ich schon mal sehr komfortabel und gelungen.

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Da die LS nun soweit konfiguriert sind, lande ich wieder am vorherigen Weichenpunkt und darf mir nun doch noch die NETWORK SETTINGS vorknöpfen:

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Die Netzwerk Einrichtung geht recht flott und erfolgt ohne Probleme. Der Router sollte dazu allerdings auch die IP-Adressen grundsätzlich per DHCP vergeben.
Der AVR ist nun soweit in den Grundeinstellungen erst einmal fertig.

Das jederzeit über die HOME Taste der Fernbedienung erreichbare Hauptmenü lässt unter SETTINGS alle relevanten Einstellungen sehr übersichtlich und ansprechend zu.

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Über den Menüpunkt SPEAKER SETTINGS können alle relevanten LS-Einstellungen vorgenommen werden. Auch eine komplett manuelle LS-Einrichtung ist hier möglich, falls die Autokalibrierung per EASY SETUP nicht gewünscht ist. Die Pegeleinrichtung erfolgt dabei per einzeln wählbarem Testton. Ein reines Stereo-Setup inklusive Subwoofer (2.1) wird beispielsweise in der Lautsprecheranordnung als „2/0.1“ ausgewählt. Es ist also alles sehr schön anpassbar, ein wahrer Spielplatz!

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In den AUDIO SETTINGS können die aus der Präsentation bekannten technischen Feinheiten eingestellt werden. Hierüber ist auch ein Equalizer zugänglich, der für jeden angeschlossenen LS über zwei Schieber eine (wenn auch grobe) Anpassung des Frequenzganges erlaubt. Nur der Subwoofer hat logischerweise keinen EQ. Ich habe mit einem EQ mal ein wenig für die Fotos herumgespielt um die Änderungen zu zeigen, und dann wieder alles brav auf Flat zurückgestellt.

Wie zu sehen ist, lassen sich nur zwei grobe Bänder (Bass und Treble) verschieben. Die jeweiligen Abstufungen für den Badewannensound erfolgen dann durch den AVR für diesen Lautsprecher ohne weitere Möglichkeit der Beeinflussung. Da die Mitten dabei immer etwas zurück bleiben, empfehle ich hier nur sehr vorsichtige und geringe Veränderungen des Frequenzganges falls es überhaupt wirklich nötig sein sollte!

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Über die SOUND FIELD Einstellungen können die von Sony vorgegebenen Sound-Vorgaben ausgewählt werden. Hier dürfte – soweit gewünscht – jeder etwas passendes an geeignetem Hörmodus für sich finden.

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Die weiteren Audio-Einstellungen erklären sich auch den Grafiken selbst. Die jeweiligen Hilfetexte sind recht aussagekräftig und klar. Der A/V Sync lässt sich entweder auf AUTO oder von 0 - 300 ms in Zehner-Schritten einstellen.

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In den HDMI SETTINGS können alle relevanten HDMI-Einstellungen wie eventuelle 4K Skalierung, CEC-Steuerung, Signal-Durchleitung im Standby und weiteres eingestellt werden.

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Unter den INPUT SETTINGS findet sich die wichtige Geräte Anschlussverwaltung.
Hier hat sich Sony wirklich einiges Tolles einfallen lassen, denn man kann neben den ganzen aus den folgenden Bildern ersichtlichen Einstellungen bei jedem Quellenanschluss separat konfigurieren, ob man Hören, Sehen oder beides möchte. Auch kann man für die GUI jedem Anschluss ein individuelles Icon zuweisen. Und das Ganze überaus komfortabel zu bedienen. Großartige Umsetzung, Sony!

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Beim Menüpunkt NETWORK SETTINGS finden sich umfangreiche Feineinstellungen, welche nach dem EASY SETUP eventuell noch notwendig sind. Der Receiver Name kann hier bei Bedarf editiert werden, unter dem er sich im Netzwerk zeigen soll. Auch ob eine Steuerung über das Netzwerk generell erlaubt werden soll. Die Grundeinstellungen sind aber für einen problemlosen Betrieb des AVRs im Heimnetzwerk in der Regel schon perfekt ab Werk eingestellt.

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Unter den BLUETOOTH SETTINGS finden sich unter anderem die Möglichkeiten, AAC oder aptX generell zu deaktivieren, oder wann sich ein aktiviertes Bluetooth wieder schlafen legen soll.

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Der Menüpunkt ZONE SETTINGS lässt umfangreiche Einstellungen für eine verwendete Zone 2 zu. Hier erfolgt auch die feste Quellenzuweisung für die Zone 2 oder eine eventuelle Lautstärken Vorgabe hierfür. Diese Vorgabe ist einzustellen je nach Typ des für Zone 2 verwendeten aktiven Verstärkers. Feine Sache, auch wenn ich sie in der Praxis leider mangels eigener Zone 2 leider nicht genauer testen konnte!

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Schlussendlich finden sich unter dem Punkt SYSTEM SETTINGS noch allgemeine den Receiver selbst betreffende Einstellungen. Auch die Version der installierten Firmware und die Möglichkeit für ein Firmware Update findet sich hier.

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Zurück im Hauptmenü kann in die SOUND EFFECTS gewechselt werden.
Dieses Menü fasst die bereits aus dem Hauptmenüpunkt SETTINGS bekannten fünf Audioeinstellungen zur Schnellanwahl komfortabel zusammen.

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Der Hauptmenüpunkt CUSTOM PRESETS erlaubt die Konfiguration eines ganz speziellen und mächtigen Werkzeugs!
Hierüber können vier individuelle Voreinstellungen je nach aktuellem Verwendungszweck des Receivers definiert werden, die auch per Fernbedienung (über die OPTIONS-Taste) im Handumdrehen anwendbar sind! Das aktuell wirkende Preset wird dabei ebenfalls am Bildschirm angezeigt. Nutzer von Sony TVs kennen ein ähnliches Bild-Feature sicherlich bereits als SCENE Modi, mit dem je nach gesehenem Inhalt dem TV eine ganze vordefinierte Einstellungsbatterie verabreicht werden kann.

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Jedes dieser vier Presets ist bereits nach Sonys Empfehlungen vorkonfiguriert und kann über die OPTIONS-Taste wirklich sehr detailliert auf die eigenen Vorlieben noch angepasst werden! Erst ein gesetztes Häkchen bedeutet auch die Wirksamkeit der jeweiligen Zeile für das gewählte Preset!. Darüber hinaus kann jede Zeile noch einzeln modifiziert werden. Die riesigen Möglichkeiten dürften anhand der folgenden Bilder klar werden, die die komplette Liste in jedem der vier Presets anzeigen!

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Aufpassen sollte man allerdings beim Importieren. Ich hatte mir das Night-Preset mal in den Party-Preset zum Testen importiert und mich dann gewundert, warum beim Party-Preset der Receiver nach 30 Minuten immer in den Standby ging. Die einfache Lösung war, dass ich mir aus dem Night-Preset auch den von Sony vordefinierten SLEEP Timer übernommen habe. Die winzige SLEEP Anzeige am Geräte Display hatte ich auf die Entfernung erst später entdeckt… Hiermit kann man sich also auch gerne selber mit zusätzlicher Beschäftigung überraschen!

Die CUSTOM PRESETS sind ein wirklich überragendes Tool, mit dem ich sehr begeistert und gerne gearbeitet habe während des Tests.




Der Hauptmenüpunkt LISTEN erlaubt den Zugriff auf mögliche Audio Quellen und Netzwerk-Resourcen.
Unter dem HOME NETWORK finden sich alle gefundenen DLNA-Server im Heimnetz. Der Zugriff hierauf erfolgt flott, allerdings ist das Navigieren wie wohl bei jedem Receiver über die Fernbedienung alles andere als komfortabel.

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Die MUSIC SERVICES bieten ein recht überschaubares Angebot von derzeit nur Deezer, TuneIn und natürlich Sonys eigenem Service Music Unlimited. Das wars! Das in der technischen Spezifikation erwähnte Spotify Connected konnte ich nirgends im Menü finden. Soweit ich das aber in der Präsentation richtig verstanden habe, wird der AVR aus der Spotify App heraus als Wiedergabegerät angesprochen und der vom Smartphone initiierte Stream an den DN1050 übergeben. Das Smartphone ist dann nicht mehr weiter nötig, was dessen Akku schonen dürfte. Ich selber nutze allerdings Spotify nicht und bleibe daher den Praxistest gerne schuldig.

Bei Deezer ist zur gezielten Musik-Nutzung eine Anmeldung erforderlich und wurde somit von mir nicht weiter verfolgt. Andernfalls sind nur 30 Sekunden Schnipsel hörbar. Nur über die Recommendations (Empfehlungen) kann man sein gewünschtes Genre auswählen und sich dann in 320er MP3 Qualität berieseln lassen. Ein Einfluss auf die Titelwahl ist hierbei dann allerdings nicht gegeben.

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Music Unlimited macht mit den 30 Sekunden Schnipseln ohne Anmeldung grundsätzlich ohne Ausnahme Ernst. Trotz AAC ist auch die gebotene Soundqualität nur mäßig. Das hat mich dann doch etwas von Sonys eigenen Service enttäuscht.

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Als letzten verfügbaren Kandidaten nahm ich mir TuneIn zur Brust. Beim Beäugen was denn derzeit so trendy ist ließ mich TuneIn bei manchem Listeneintrag leider ins Leere laufen, andere funktionierten zumindest, wenn auch mit wenig berauschender Qualität.

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Erst bei Auswahl von lokalem Angebot machte sich ein wenig mehr Freude breit. Alles in allem aber kein Glanzpunkt in der Vorstellung.

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Der Hauptmenüpunkt WATCH sortiert alle Quellen übersichtlich, die in den (Quellen) Settings mit einem „W“ eingestellt wurden.
Bei Anwahl wird der Eingang umgeschaltet und das überlagerte Menü auf dem Bildschirm angezeigt. Hier findet sich also nichts Weltbewegendes oder Überraschendes.

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Die Fernbedienung (Modell RM-AAU189)
In der Präsentation wurde auf die vereinfachte Fernbedienung des AVRs schon hingewiesen. Als solche würde ich sie im Vergleich zu meiner gewohnten auch definitiv bezeichnen. Denn viele Tasten finden sich darauf nicht, was aber durchaus auch reichen kann wenn man sich daran gewöhnt hat und lieber eine sehr übersichtliche Fernbedienung wünscht.

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Eine Steuerung anderer Geräte ist damit nicht möglich, diese Fernbedienung möchte nur über den DN1050 herrschen. Es finden sich sieben Quellentasten zur Direktanwahl und die beiden Tasten für die Sammelgruppen WATCH und LISTEN (s.o.) wieder.

Weit interessanter sind die vorhandenen drei Tasten für die ersten drei CUSTOM PRESET (Movie, Music, Party). Warum der Night-Preset als vierter im Bunde keine eigene Taste verdient hat weiß vermutlich nur Sony selbst, ist aber etwas bedauerlich.

Darunter befinden sich noch drei Szene-Tasten zur Direktanwahl.

Um das Steuerkreuz herum sind noch vier weitere Tasten angebracht. Die Display-Taste hat nichts mit dem Geräte-Display des AVRs zu tun, sondern erlaubt das Einblenden des überlagerten TV-Menüs am unteren Bildschirmrand bzw. auch unwesentliche Umschaltmöglichkeiten bei Anzeigen wie bei den MUSIC SERVICES.

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Die wichtigste Taste auf der Fernbedienung ist aber die OPTIONS-Taste. Diese erlaubt so manchen Zugriff auf feine Einstellungsmöglichkeiten und vor allem auf das Quick-Menü am Bildschirm rechts unten!
Hierüber können nicht nur alle vier Custom Prests angewählt werden…

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…sondern es stehen auch viele andere nützlichen Funktionen im Schnellzugriff, die sonst nur mühsam über die Menüstruktur einzustellen wären.

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Auch ist über diese Taste das SOUND FIELD erreichbar, was während eines Film z.B. einen komfortablen und flotten Zugriff auf die Möglichkeiten des DSP und seinen Klangmodi erlaubt.

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Die OPTIONS-Taste ist für mich damit ein absolut geniales Feature dieses Receivers. Hier hat Sony sich erneut etwas sehr tolles und benutzerfreundliches einfallen lassen.

Ein kleiner lobender Hinweis an dieser Stelle noch zur Mute-Funktion. Wird die Mute-Taste gedrückt, kann nun im Stillen die Lautstärke auch reduziert werden ohne dass dadurch der Mute-Status unterbrochen wird. Dagegen bricht der gewählte Mute-Status bei Erhöhung der Lautstärke. Eine in meinen Augen sehr sinnvolle und durchdachte Umsetzung der Sony Entwickler!

Zusammengefasst ist diese neue „vereinfachte“ Fernbedienung also zur effektiven Bedienung dieses Receivers vollkommen ausreichend. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Sie ist zwar weder beleuchtet noch mit einem Tastenarsenal übersät, aber sie wirkt dadurch auch nicht überladen. Andere Geräte als den Sony Receiver lassen sich damit jedoch (im Vergleich zu meiner eigenen Onkyo-Fernbedienung) nicht steuern und somit lassen sich logischerweise der Fernbedienung auch keine Befehle anlernen.
Soweit man nicht eine Universal-Fernbedienung wie die bekannten von Logitech oder ähnliche verwendet, wird sie einen weiteren Platz in der bei manchen schon reichhaltigen Sammlung einnehmen.

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SongPal
Natürlich habe ich auch mal die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir Sonys App SongPal mit diesem Receiver ausprobiert, denn die App spricht ausschließlich nur mit Sony Geräten!

Installiert verbraucht die verwendete Android App in der Version 1.2.0 knapp 25 MB, was für solch eine App schon recht massiv ist.
Eine Steuerung des AVRs ist zwar mit der App möglich, aber auf Dauer würde ich wegen der gebotenen Performance auf meinem Smartphone nach einer Alternative hierfür suchen. Mir persönlich war sie darüber hinaus viel zu umständlich, verschachtelt und träge im Vergleich mit anderen von mir bisher verwendeten Apps (die sich übrigens problemlos im Heimnetz mit dem Sony Receiver per DLNA verstanden.). Zur reinen DLNA Steuerung kann ich diese müde App daher nicht empfehlen, aber wer unbedingt eine Receiver Fernbedienung per WLAN braucht kann sich bei Bedarf sein eigenes Bild machen.
Die entsprechenden Screenshots – grundsätzlich angefertigt – möchte ich daher nicht hier hoch laden bzw. sind ähnlich auch bei den Bezugsquellen zu finden.

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Klang
Die Beurteilung von Klang ist immer eine sehr subjektive Art der Wiedergabe des Gehörten. Gleichwohl ich auch nicht mit professionellem Equipment zur grafischen Analyse ausgestattet bin und meine Zeit für den Sony im Testzeitraum auch etwas begrenzt war, haben meinen Ohren der DN1050 überaus gut gefallen! Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mit Rücksicht auf meine Nachbarn den AVR nicht bis an sein Limit ausgefahren habe. Somit erfolgten also die Wiedergaben zumeist im normalen und zumutbaren Lautstärke-Rahmen und eher weniger bis zur Schmerzgrenze. Ein echter Alltagstest für mich eben.

Die Musik-Wiedergabe klang nach meinen Höreindrücken sehr natürlich ohne dass sich bei längeren Hör-Sessions irgendetwas nervig in den Vordergrund schob. Durch die qualitativ hochwertigen Audioeigenschaften des AVRs werden allerdings auch schlechte Aufnahmen oder gar niedrige Sampling-Raten gnadenlos aufgezeigt. Es lohnt sich also dem Receiver möglichst gutes Futter zu geben, was er mit einer feinen Durchzeichnung und einem wohlgefälligen Klangbild honoriert. Die Sound Field Spielereien können so zusätzlich dem geneigten Hörer einen ganzen Abend ein seliges Lächeln ins Gesicht malen.

Im Kino-Betrieb bei anliegendem Mehrkanal-Sound erstaunte mich der kleine schwarze Kasten immer wieder mit einer durchgreifenden und dynamischen Bassperformance, die ich ihm so nicht zugetraut hätte. Im Vergleich zu meinem Onkyo mit dessen Audyssey MultEQ XT32 Einmess-System meinte ich allerdings einen mir schon länger nicht mehr bekannten alten Freund wieder zu hören: Mr. Dröhn-Bass. Zwar legt der Sony durchaus eine ordentliche Schippe an Performance vor, doch kann bei manchen Effekten heutiger Filme der Bass vielleicht etwas zu heftig werden. Hier lässt sich dann aber wohl bei jedem LS (bis auf den Subwoofer) mit dem groben EQ-Klangregler etwas nachjustieren, was für den normalen Heimkinobetrieb durchaus genügen kann. Eine 30 sekündige Einmessroutine an nur einem einzigen Mess-Spot ist zwar sehr bequem, zeigt dann allerdings in der effektiven Raumkorrektur auch ihre Grenzen.

Bei Auswahl des DSP ”HD-D.C.S.” sollte man mit den dort angebotenen Modi (Studio, Theater oder Dynamic) vorsichtig sein. Mir waren die akustischen Ergebnisse bis auf beim Theater Modus etwas zu dick aufgetragen. Als mein Favorit zeichnete sich schnell “A.F.D. Auto” ab, das neben der reinen Dekodierung keine weiteren Klangprozesse zum Signal mischt.

Grundsätzlich leistete sich der DN1050 aber keine groben Schnitzer soweit ich das nach der kurzen Testzeit überhaupt praktisch ausreichend beurteilen kann. Er zeigt für seinen Preis eine absolut ausreichende und tolle Performance für das heimische Wohnzimmer, soweit man nicht regelmäßig irrsinnige Lautstärken ohne akustisch optimierten Hörraum fahren möchte. Der räumliche Klang-Eindruck wusste mich vollkommen zu überzeugen, so dass hier ziemlicher Spaß angesagt war! Well done Eric Kingdon!

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Zusammenfassung und mein persönliches Fazit

Negative Punkte:
- keinerlei Pre-Out Anschlüsse zum Anschluss einer externen Endstufe
- kleines einzeiliges und für mich spartanisches Geräte-Display verbaut
- Dimm-Funktion des Geräte-Displays nur per Taste direkt am Receiver nutzbar und nicht über die Fernbedienung
- keinerlei Anzeige am Geräte-Display bei Navigation in den Menüs! Daran habe ich mich nicht gewöhnen können.
- Auswahl der Musikinhalte im Netzwerk oder Internet benötigt unbedingt einen eingeschalteten TV oder eine Smartphone-App als Anzeigehilfe, da am Gerät selbst leider keine helfende Anzeige erfolgt. Auch bei Wiedergabe keinerlei Titelinformationen am Geräte-Display. Da bin ich wohl doch etwas verwöhnt...
- keinerlei detaillierte Übersicht über ein- und ausgehende Soundformate für mich zu finden
- trotz deutscher Sprachauswahl für die GUI sind viele Menüeinträge dennoch in Englisch
- Sonys SongPal App konnte mich nicht begeistern
- für mich viel zu einfache Fernbedienung, die leider nur für den AVR zu gebrauchen ist.
- Einmess-Mikrofon auf der Unterseite ohne Schraubgewinde und zu rutschig.
- Bass und Höhen lassen sich nur pro LS und nicht (auch) generell anpassen.
- Sonys proprietäres Einmess-System bietet nur sehr geringe Anpassungsmöglichkeiten falls Bedarf
- eine Möglichkeit zum Werksreset habe ich nicht gefunden


Positive Punkte:
- überzeugender kräftiger und raumfüllender Klang
- sehr reichhaltige und durchdachte Ausstattung mit allen modernen DSP-Modis
- optional nutzbare Raumsimulations-Programme
- immer wieder überzeugende und mich begeisternde kleine Features, die einfach Spaß machen
- geeignet im Stereobetrieb auch für anspruchsvollere Lautsprecher mit geringerem Wirkungsgrad
- sehr gefällige Optik mit guter Verarbeitung
- integriertes AirPlay, Bluetooth und WLAN, abschaltbar
- sehr ansprechende, sehr flotte und schöne Grafik-GUI mit klaren und verständlichen Menüs als auch Struktur
- abschaltbare Overlay-Einblendungen von Lautstärke und Sound Field Auswahl am Bildschirm
- mit richtigen Apps problemlose gapless DLNA Audio-Wiedergabe über das Heimnetz.
- entgegen manchem traurigem Trend bei der Konkurrenz bestehen bei Sony Aufwertungen im theoretischen Vergleich zum Vorgänger (Details siehe Teil 1)
- Sonys proprietäres Einmess-System vereinfacht die Nutzung kolossal bei geringem Fachwissen und erledigt dann seinen Job weitgehend problemlos und effektiv.

Da dies mein erster Sony Receiver war den ich kennenlernen durfte, war ich doch im Ganzen überaus angenehm überrascht von der schicken schwarzen Kiste. Wer sich nicht in einen modernen AVR und der zu Grunde liegenden Heimkinotechnik einarbeiten möchte, sondern nach schnellem Anschließen einfach nur genießen will ist hier absolut richtig. Sony versteht es den Benutzer durch ansprechende Menüs verständlich zu leiten und damit schnelle Ergebnisse zu erzielen. Eine Beschäftigung mit den ganzen mitgelieferten Klang Presets erweist sich jedoch als sehr lohnend. Ob man die eingebauten Funk-Techniken wie WLAN und Bluetooth in modernen Receivern unbedingt braucht muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte soweit es geht solche Einstrahlungen auf die ungeschirmten Bauteile vermeiden und nutze daher lieber ausschließlich LAN.
Auf jeden Fall bringt Sony mit dem STR-DN1050 einen üppig und praxistauglich ausgestatteten Heimkino-Receiver auf den Markt und braucht sich bei dem erlebten Klangergebnis absolut nicht vor der Konkurrenz zu verstecken!

Ich werde jedenfalls die Weiterentwicklung der Sony Receiver von nun an etwas im Auge behalten.

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Abschlussanmerkungen:
Mein Dank gilt natürlich in erster Linie Sony und seinen Mitarbeitern für die freundliche Einladung zum tollen Event als auch für das Testgerät. Dabei sei für die reibungslose Organisation ganz herzlich Annerose Neumann (häberlein & mauerer) gedankt!
Nicht zu vergessen seien Bastian und Friederike (HiFi-Forum) ebenfalls für die Einladung und ihre unsterbliche Geduld mit mir, und meine ganzen netten Kollegen aus dem Forum, die ich bei der Gelegenheit mal wieder sehen konnte. Euch allen vielen herzlichen Dank! Besonders natürlich auch dharkkum, dessen Fotos der Präsentation ich hier mit verwenden durfte. Die schlechten und teilweise frappierend schiefen Bilder aus dem zweiten Teil stammen also alle von mir und wollen hiermit bitte gnädig entschuldigt sein. Falls aber Sony mal einen Kamera-Review braucht... nun, meine Adresse habt ihr ja schon!

Last not least sei jedem Leser gedankt, der bis hierhin tapfer durchgehalten hat! Der Umfang dieses Review-Projekts hat auch mich etwas umgehauen und unerwartet viel Zeit gekostet. Ich hoffe mein Bericht war daher zumindest etwas spannend, informativ und hilfreich.
plempos
Stammgast
#4 erstellt: 20. Jun 2014, 18:32
@Igelfrau

Danke für diesen tollen Bericht.
BigBlue007
Inventar
#5 erstellt: 20. Jun 2014, 19:01
Wow - da hat sich aber jemand mal so richtig Mühe gemacht. Und ich dachte immer, ICH schreibe schon viel...

Für diese Mühe haben sie Dir hoffentlich einen 1050er geschenkt, oder?

Großartiger Bericht, großartig aufgemacht - dafür einen ganz dicken *DaumenHoch*!
hgreimann
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Jun 2014, 03:38
Auch von mir einen herzlichen Dank.
Igelfrau
Inventar
#7 erstellt: 21. Jun 2014, 09:50

BigBlue007 (Beitrag #5) schrieb:
Für diese Mühe haben sie Dir hoffentlich einen 1050er geschenkt, oder? :D

Leider musste ich den Receiver wieder zurück geben. Aber da euch mein Review so gut gefällt, denkt Sony vielleicht nochmal darüber nach...

Danke für euer Lob!
Heiok
Stammgast
#8 erstellt: 21. Jun 2014, 10:00
Ich bin auch begeistert von deinem Bericht. Ich hatte den 1050 auch zum Testen hier und muss bescheinigen, dass Du alles super auf den Punkt gebracht hast! Die positiven Aspekte, wie auch die negativen, kann ich absolut genau so unterschreiben!
-Jogi-
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Jun 2014, 11:17
Super Bericht. Gratulation!
interessant die Aussage, dass der Sound Optimizer massiver eingreift als der Pendant von Audyssey. Ich hatte den Eindruck, dass Audyssey bei meinem onkyo wesentlich brachialer zu Werke geht.
Gruß Jochen
Igelfrau
Inventar
#10 erstellt: 21. Jun 2014, 14:07
@Jochen
Wie direkt von Audyssey hier sehr schön erklärt (engl.) bietet der Dynamic EQ mit dem Reference Level Offset eine feinere Einstellung, die je nach Quelle und Musik/Film eingestellt werden sollte.
Wenn ich mir dann die von Eric gezeigten Kennlinien mit den Audyssey Kennlinien für das Reference Level sorgfältig vergleiche, bleibt augenscheinlich nur dieser Schluss übrig.

Aber auch der Sony Sound Optimizer bietet ja mit Normal und Niedrig eine kleine Anpassungsmöglichkeit. Damit kann sicherlich auf Gefallen etwas gespielt werden und Übertreibung ist nie ein guter Ratgeber.
blank61
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 25. Jun 2014, 10:17
Stimmt es, dass man keine z.B. Ordnerdaten (Musik über NAS) angezeigt bekommt?
Igelfrau
Inventar
#12 erstellt: 25. Jun 2014, 11:24
Was genau meinst du mit Ordnerdaten?
Musik über ein NAS wird problemlos angezeigt (bei DLNA).
BigBlue007
Inventar
#13 erstellt: 25. Jun 2014, 16:56
Was übrigens unbedingt noch zu den negativen Punkten bzgl. des Displays hinzuzufügen wäre, ist, dass es bzgl. des anliegenden Audioformats Schwachsinn anzeigt. Das ist im Grunde genommen ein echter und tatsächlicher Bug, den es bei Sony aber schon länger gibt und um den sich scheinbar keiner kümmert.

Zur Erklärung: Man kann durch Drücken der "Display"-Taste am Gerät (eine Taste auf der FB gibt es hierfür leider nicht mehr) verschiedene Anzeigemodi für das Einzeilendisplay durchschalten (Quelle, Lautstärke usw.). Einer der Modi zeigt das aktuelle Soundformat an. Bzw. "sollte" anzeigen. JEDES andere mir bekannte Gerät kann das auch und verhält sich dann so, dass wenn ein Signal anliegt, welches durch einen der diversen Aufpolierer bzw. Decoder bearbeitet wird, dann wird der Name des Aufpolierers bzw. Decoders angezeigt. Also z.B. sowas wie "All Channel Stereo" bei 2-kanaliger Musikwiedergabe, oder "Dolby PLII Movie" bei 2-kanaligem Filmton. Sobald aber ein 5.x-Signal anliegt (also z.B. ein TV-Sender, der gerade 5.1 sendet), ist natürlich kein z.B. Dolby PLII Movie mehr aktiv; die 5.1-Ausgabe erfolgt nativ. Das macht der Sony auch so, allerdings zeigt er im Anzeigemodus für das Soundformat trotzdem IMMER den zuletzt gewählten Aufpolierer bzw. Decoder an, also eben z.B. "Dolby PLII Movie". Jeder andere AVR würde hier auf die Anzeige "Dolby Digital" wechseln.

Das mag nach einer kosmetischen Kleinigkeit klingen - ich persönlich finde das ohne Ende nervig...
blank61
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 25. Jun 2014, 21:53

Igelfrau (Beitrag #12) schrieb:
Was genau meinst du mit Ordnerdaten?
Musik über ein NAS wird problemlos angezeigt (bei DLNA).


Ich meine Dateiinformationen wie Titel/Interpret.
berti50
Stammgast
#15 erstellt: 25. Jun 2014, 22:01

BigBlue007 (Beitrag #13) schrieb:
Was übrigens unbedingt noch zu den negativen Punkten bzgl. des Displays hinzuzufügen wäre, ist, dass es bzgl. des anliegenden Audioformats Schwachsinn anzeigt. Das ist im Grunde genommen ein echter und tatsächlicher Bug, den es bei Sony aber schon länger gibt und um den sich scheinbar keiner kümmert.


Länger weiß ich nicht, der 840 macht das sicher korrekt.
BigBlue007
Inventar
#16 erstellt: 25. Jun 2014, 23:29
Nein, macht er nicht.
hgreimann
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 26. Jun 2014, 11:29
Habe gestern den Sony Support mit der Frage angeschrieben, ob für den STR DN 1050 ein Softwareupdate zur Freischaltung einer 4:2:2 Farbabtastung möglich ist und kommt sowie der Frage nach HDCP 2.2.
Heute habe ich die Antwort erhalten, dass zu diesen Fragen derzeit keine Angaben gemacht werden können.
BigBlue007
Inventar
#18 erstellt: 26. Jun 2014, 12:29
Das hätte ich Dir auch sagen können. Mehr noch - ich kann Dir zu 99% versichern, dass beides nicht via FW-Update nachgeliefert wird.
hgreimann
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 26. Jun 2014, 12:36
Schade. Dann werde ich um Juli wohl den Onkyo TX NR 737 kaufen.
kiebsi
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 01. Jul 2014, 15:58
@ Igelfrau

Hallo
ich bin hier schon länger am mit lesen und habe auch große Interesse an dem DN1050.

ich hab aber man eine frage zu der upscaling Funktion von dem AV Receiver auf 4k. auf der Sony Seite selber findet aber man kaum deutliche infos.

kann da mal jemand von berichten der den Receiver schon hat.

also von welcher mindest Auflösung überhaupt in 4K hochgerechnet wird?
kann man der ganze tv material also SD und HD in 4K gucken?
Igelfrau
Inventar
#21 erstellt: 01. Jul 2014, 16:19
Da ich selber über keinen UHD-TV verfüge, konnte ich das auch leider nicht praktisch testen.

In Sonys online Anleitung finden sich nur diese kurze Informationen zum Hochkonvertieren von Videosignalen auf 4K (4K Scaling) ...

...
Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn Videosignale über die Buchse VIDEO IN, COMPONENT VIDEO IN (nur STR-DN1050) oder HDMI IN eingespeist werden. Die HDMI-Videoeingangssignale müssen im Format 1080p/24 Hz vorliegen.

...Erklärungen der Funktion zur Videosignalkonvertierung...

...
Hinweis:
* Wenn Sie Videosignale von einem Videorecorder oder einem vergleichbaren Gerät mit dem Receiver hochkonvertieren und dann auf einem Fernseher anschauen, ist das Bild auf dem Fernsehbildschirm u. U. horizontal verzerrt oder wird überhaupt nicht ausgegeben. Abhängig ist dies vom Status des Videosignalausgangs.
* Wenn Sie einen Videorecorder mit Bildverbesserungsschaltung verwenden, kann die Videosignalkonvertierung beeinträchtigt werden. Es wird empfohlen, diese Funktion am Videorecorder auszuschalten.
* Konvertierte HDMI-Bildausgangssignale unterstützen weder x.v.Color (x.v.Colour), Deep Color (Deep Colour) noch 3D.
HDMI-Videosignale können nicht in Komponentenvideosignale oder normale Videosignale umgewandelt werden.
1080p-Komponentenvideosignale können nicht hochkonvertiert werden.
*Wenn für [4K Scaling] der Wert [Auto] eingestellt ist, HDMI-Eingangssignale im Format 1080p bei 23,98/24 Hz vorliegen und ein 4K-kompatibler Fernseher angeschlossen ist, werden die HDMI-Eingangssignale automatisch auf 4K-Bilder hochskaliert und über die Buchse HDMI OUT ausgegeben.


... und natürlich die technischen Daten.

Bitte die zusätzlichen Informationen auf den verlinkten BDA-Seiten beachten, die ich im Dienste der Übersichtlichkeit weggelassen habe!
kiebsi
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 01. Jul 2014, 16:40
OK danke erstmal. Also verstehe ich das so das das mindest Bildmaterial 1080p 24Hz sein muss damit es in 4K hochgerechnet wird.

wurde denn in deinem test normales HD also in 720p auf FullHD 1080p hochgerechnet?
müsste ja dann eigentlich. wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe.


[Beitrag von kiebsi am 01. Jul 2014, 17:57 bearbeitet]
hgreimann
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 01. Jul 2014, 17:13
Schließe ich aus den Sony Hinweisen richtig, dass 4K 50/60p nur im PassThrough-Betrieb, z.B. von einem dafür geeigneten Notebook geht?
Anders formuliert: der Str DN 1050 scheint beim 4K Upscaling nicht mehr zu können als der Sony BD-S7200 Player mit seiner HDMI 1.4 Schnittstelle.


[Beitrag von hgreimann am 01. Jul 2014, 17:23 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#24 erstellt: 01. Jul 2014, 17:35

kiebsi (Beitrag #22) schrieb:
...wurde denn in deinem test normales HD also in 720p auf FullHD 1080p hochgerechnet. müsste ja dann eigentlich. wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe.

Ich weiß nicht wo du das in meinem Review gelesen haben magst?! Ich habe es zumindest nirgends geschrieben. Auch bei der Sony Präsentation wurde keine Skalierung durch den AVR gemacht und auch daher nicht von mir berichtet!


[Beitrag von Igelfrau am 01. Jul 2014, 17:59 bearbeitet]
kiebsi
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Jul 2014, 17:56
Ne gelesen hab ich das nirgends, war als frage an dich gedacht?

war meine Annahme das der Receiver dann auf 1080p hochrechnet wenn kein 4K tv angeschlossen ist.

oder rechnet er dann überhaupt nicht hoch?


[Beitrag von kiebsi am 01. Jul 2014, 17:58 bearbeitet]
BigBlue007
Inventar
#26 erstellt: 01. Jul 2014, 18:48
Eigentlich ist es doch ganz einfach: Der AVR kann JEDE eingehende Auflösung an jedem Eingang auf 1080p hochskalieren. Das Hochskalieren auf 4k geht hingegen nur bei 1080p-Material.

Dieses Feature ist im Grunde genommen komplett verzichtbar (nicht nur hier, sondern auch bei anderen AVRs), da ja sowieso jeder 4k-TV alle niedrigeren Auflösungen hochskalieren muss. Dass ein AVR das besser kann als der TV selbst, darf zumindest in der AVR-Preisklasse, um die es hier geht, mehr als bezweifelt werden. Eher im Gegenteil.

Insofern - wenn es im Moment IRGENDEIN Feature bei AVRs gibt, das OBJEKTIV betrachtet wirklich kein Schwein braucht, dann ist das 4k-Upscaling. Passthrough ist eine andere Geschichte, das ist schon durchaus wichtig. Aber selber auf 4k skalieren muss ein AVR nun wirklich nicht können.
ToaStarr
Stammgast
#27 erstellt: 02. Jul 2014, 11:23
Überlege meinen Yamaha RX-V765 gegen den Sony STR-DN1050 zu tauschen.

Wenn ich das richtig sehe, hat der Sony STR-DN1050 allerdings keinen Phono Anschluss für meinen 1210er. Hat jemand eine Idee wie ich den 1210er da vernünftig angeschlossen bekomme?
BigBlue007
Inventar
#28 erstellt: 02. Jul 2014, 11:34
Phonoanschlüsse gehören zu den Dingen, die quasi alle Hersteller entweder komplett wegrationalisiert haben oder allenfalls noch in den größeren Modellen anbieten. Selbiges gilt z.B. auch für digitale Audio-AUSgänge.

M.E. auch ein Stückweit nachvollziehbar, da man - im Grunde wohl zu recht - davon ausgeht, dass Leute, die heute noch Plattenspieler haben, sowieso auf highend-igeres Equipment setzen.

Ein 1210 ist was genau? Ein Plattenspieler? Da habe ich leider keine Ahnung von, allerdings weiß ich, dass es Adapter gibt, um Plattenspieler an normale Line-Ins anzuschließen. Da diese einen Verstärker enthalten, sind sie aktiv (haben also ein Netzteil) und kosten natürlich auch ein paar Euros.


[Beitrag von BigBlue007 am 02. Jul 2014, 11:36 bearbeitet]
ToaStarr
Stammgast
#29 erstellt: 02. Jul 2014, 11:40
1210er...

Man bin ich alt...

Stimmt,"Adapter" hatte ich glaube ich bei der Anschaffung meines Yamaha RX-V765 gehört, da andere Modelle das damals schon nicht mehr hatten.

Hat hier jemand sowas evtl. im Einsatz?
BigBlue007
Inventar
#30 erstellt: 02. Jul 2014, 11:45
Aus dem o.g. Grund halte ich das für eher unwahrscheinlich - die Zielgruppen sind halt einfach verschieden...

Ich bin übrigens auch schon 40+ und bin durchaus mit Schallplatten großgeworden, allerdings habe ich nicht die Goldohren, mit denen sich eine Platte für mich besser anhören würde als eine CD oder ein (vernünftiges) MP3. Und natürlich auch keine Lautsprecher, die einen solchen Unterschied rüberbringen würden. Wäre es anders, hätte ich allerdings vermutlich auch keinen Sony-AVR dieser Preisklasse.
Igelfrau
Inventar
#31 erstellt: 02. Jul 2014, 11:46
@ToaStarr
Ich glaube da solltest du wegen einem Phono-Vorverstärker hier im HF-Forum eher in dieser Ecke anfragen.


[Beitrag von Igelfrau am 02. Jul 2014, 11:46 bearbeitet]
ToaStarr
Stammgast
#32 erstellt: 09. Jul 2014, 10:39
Habe den Sony STR-DN1050 gerade bestellt. Bin gespannt...

Lasse ich eigentlich lieber den Sony STR-DN1050 oder meinem Sony KD65X9005A das 4K Upsclaing übernehmen?
BigBlue007
Inventar
#33 erstellt: 09. Jul 2014, 11:09
Ich würde es dem TV überlassen.
Igelfrau
Inventar
#34 erstellt: 09. Jul 2014, 14:30
Sehe ich auch so.
Mike_Oldfield
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 12. Jul 2014, 06:41
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem neuen AV Receiver. Eine wichtige Funktion stellt für mich das Abspielen von Audiodateien dar. Im Moment spiele ich meine Wav Dateien über Festplatte auf meinem Onkyo 905 und meine Multichannel-Flac Dateien ebenfalls über Festplatte auf einem Oppo ab.
Kann der 1050 Multichannel-DSD / Flac Dateien von der Festplatte abspielen oder gestreamt werden? Wenn nicht, gibt es einen Receiver, der das kann?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Vielen Dank schon jetzt!

Schönes Wochenende!
Igelfrau
Inventar
#36 erstellt: 12. Jul 2014, 15:00
Weil vielleicht in meinem obigen Review überlesen:

Igelfrau (Beitrag #3) schrieb:
High Bit Rate Audio per USB:
Der Receiver unterstützt [im Gegensatz zum kleineren STR-DN850] 2-Kanal-DSD. Ebenso auch High Bit Rate Audio (192kHz/24-Bit WAV und FLAC) am USB-Anschluss. Hierzu brauchen Android Smartphones, iPhones, iPod, USB-Musik Player oder Flash Speicher einfach angestöpselt werden und schon kann es los gehen.
ToaStarr
Stammgast
#37 erstellt: 12. Jul 2014, 22:26
Kann jemand einen IR Repeater für den 1050 empfehlen? Kann man hier jeden IR Repeater nutzen und gibt es einen von Sony
Mike_Oldfield
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 13. Jul 2014, 13:21
Danke!
Ja habe ich wirklich nicht genau gelesen . Nur noch die Fragen, ob es einen anderen AV Receiver gibt, der Multichannel DSD abspielen kann, und ob der 1050, wie der Oppo, Multichannel Flacs abspielt.

Gruß!
kiebsi
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 21. Jul 2014, 21:23
Ich hab mal ne frage zu den 3 hdmi Ausgängen!

Einer für Zone 2 OK
die 2 anderen als Ausgang. nun meine Frage dazu.
Kann ich an beiden gleichzeitig Bild und Ton ausgeben?

hab in der Anleitung nichts dazu gefunden. Da wird nur die Zone 2 ausführlich beschrieben.
ToaStarr
Stammgast
#40 erstellt: 24. Jul 2014, 12:27
Habe Probleme mit dem Radioempfang des DN1050.

Mein alter Yamaha hat über Kabel 1Live (FM 106.7 in NRW) bestens empfangen.

Bei dem DN1050 ist es nur ein mega Rauschen mit leichet Musik im Hintergrund. habe gerade ein neues 100 DB Kabel gekauft - hat nicht geholfen.

Die Frequenzen davor und danach werden 1A abgespielt.

Wo könnte das Problem liegen?
BigBlue007
Inventar
#41 erstellt: 24. Jul 2014, 18:08
Ich habe leider keine Lösung für das Problem, aber die Gegenfrage, ob Du kein Internet dranhängen hast.

Ich habe früher einfach aus Gewohnheit auch immer noch das Antennenkabel mit drangehangen, aber irgendwann realisiert, dass es eigentlich Quatsch ist, weil ich den FM-Tuner eh nicht mehr nutze.
ToaStarr
Stammgast
#42 erstellt: 25. Jul 2014, 11:07
Hängt am Netz, allerdings sehe ich keine Möglichkeit Internetradio einzustellen. Im Menü gibt es nur AM und FM... :-(
BigBlue007
Inventar
#43 erstellt: 25. Jul 2014, 11:35
Nennt sich hier "TuneIn".
ToaStarr
Stammgast
#44 erstellt: 29. Jul 2014, 21:05
Danke für den hinweis. Da hatte ich auch schon mal reingeschaut. wenn ich mich nicht irre setzt es doch aber einen kostenpflichtigen Account voraus, oder? Außerdem wollte ich gerne ohne Einschaten des TV mit der Fernbedienugn mal Radio anmachen - das geht doch mit TuneIn auch nicht, oder?
Igelfrau
Inventar
#45 erstellt: 29. Jul 2014, 22:36
hast du dir meinen Review oben nicht angesehen? Da gibt es sogar Bilder dazu...
BigBlue007
Inventar
#46 erstellt: 29. Jul 2014, 23:38

ToaStarr (Beitrag #44) schrieb:
Da hatte ich auch schon mal reingeschaut. wenn ich mich nicht irre setzt es doch aber einen kostenpflichtigen Account voraus, oder?

Nein. Ich bin nichtmal sicher, ob man überhaupt einen Account anlegen muss, um es nutzen zu können, aber wenn, dann kostet das nichts.

Letztlich basiert das Webradio bei m.W. ALLEN AVRs, die dies können, auf einem solchen Dienst. Bei den meisten anderen ist es "vTuner" (auch kostenlos), hier halt "TuneIn".

Außerdem wollte ich gerne ohne Einschaten des TV mit der Fernbedienugn mal Radio anmachen - das geht doch mit TuneIn auch nicht, oder?

Ja gut, das ist nun sicher ein prinzipieller Nachteil, aber nicht speziell von TuneIn, sondern allgemein von Webradio an AVRs. Auf eine Bedienung ohne TV ist das bei eigentlich keinem Gerät ausgelegt.


[Beitrag von BigBlue007 am 29. Jul 2014, 23:39 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#47 erstellt: 29. Jul 2014, 23:49

ToaStarr (Beitrag #44) schrieb:
Außerdem wollte ich gerne ohne Einschaten des TV mit der Fernbedienugn mal Radio anmachen - das geht doch mit TuneIn auch nicht, oder?


Ist die Bedienung mit der SongPal-App hierfür eventuell eine Option? Ich habe das aus beschriebenen Performance-Gründen bei meinem Test leider nicht weiter untersucht...
Niker
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 30. Jul 2014, 10:47


[Beitrag von Niker am 30. Jul 2014, 10:48 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#49 erstellt: 30. Jul 2014, 14:39
AreaDVD mutiert immer mehr zum Bilderbuch...
HSTECH
Gesperrt
#50 erstellt: 30. Jul 2014, 14:45
Ich habe den test von AreaDVD Sony DN1050 gelesen. Hat sehr gut abgeschnitten mir gefällt der test sehr gut.
Mich überzeugt noch mehr den Sony STR-DN1050 zu kaufen.
Was nicht stimmt ist das DN1050 kein HDMI 2.0 haben sollte er hat es doch.Wiso meinen die das HDMI 2.0 nicht haben soll

Wiso sollen die AreadDVD test immer mehr zu bilderbuch werden? Wobei @Igelfrau auch test/Rewiew vom DN1050 auch text und bilder haben wie bei AreaDVD.
Die Tests von AreaDVD sind algemein immer sehr gut und glaubhaft.


[Beitrag von HSTECH am 30. Jul 2014, 14:49 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#51 erstellt: 30. Jul 2014, 14:49
Wenn du dir Reviews von AreaDVD von vor ein paar Jahren mal durchliest, die noch wesentlich mehr Substanz statt nur bunter Bilder hatten, weißt du was ich meine. Hoffe ich zumindest...


HSTECH (Beitrag #50) schrieb:
...Die Tests von AreaDVD sind algemein immer sehr gut und glaubhaft.

Wundert mich jetzt nicht wirklich, dass gerade du so etwas schreibst. Mit der Meinung dürftest du ziemlich allein stehen. Aber hier geht es auch nicht um AreaDVD und ihre schönfärbenden und sehr unkritischen Reviews, sondern um den Sony AVR. Von daher bin ich lieber still.


[Beitrag von Igelfrau am 30. Jul 2014, 14:52 bearbeitet]
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