Unangenehme Überraschung - Downgrade bei Yamaha AV-Receivern!

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Dachkennel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Dez 2009, 13:33
Hallo,

ich war gerade beim örtlichen Hifi-Discounter und habe mir unter anderem auch AV-Receiver angeschaut. Da ich großer Yamaha-Fan bin, hab ich mir natürlich jene genauer angesehen.

Zu meiner großen Überraschung bzw. Enttäuschung verfügen die aktuellen RX-V565 und RX-V465 nur noch über Schraubklemmen ausschließlich für die Frontlautsprecher. Und auch hier nur für das Paar A! Die Rear- sowie die Center-Lautsprecher und Die Frontlautsprecher Paar B werden nur noch über kleine Klemmen angeschlossen. (Bilder davon gibts auf der Yamaha-Seite übrigens auch.)

Bei den Vorgängern dieser Receiver konnte man noch komplett alle Lautsprecher über stabile Schraubklemmen anschließen.


Was wird damit denn bitte bezweckt? Die Leute auf leistungsstärkere Geräte zu zwingen, wenn man seine LS vernünftig anschließen möchte? Ich bin zum dem Entschluß gelangt, dass es dann wohl besser wäre sich den Vorgänger zuzulegen. Wie seht ihr das?


Gruß,
Dachkennel
Haiopai
Inventar
#2 erstellt: 09. Dez 2009, 13:49
Moin , das ist eine zwangsläufige Entwicklung wenn man in immer preisgünstige Geräte, immer mehr Extras einbaut .

Diese Extras kosten Geld , was irgendwo wieder eingespart werden muss ,was wiederum zu eben diesen teilweise merkwürdigen Auswirkungen führt .
Einsparungen im Netzteil und Endstufenbereich halte ich aber für nennenswerter ,auch hier zeigen sich die Auswirkungen ,wenn man eben Geräte der unteren Preisklassen mit teilweise gar nicht richtig nutzbaren Spielkram voll stopft und dabei die primäre Funktion des Verstärkens anfängt zu vernachlässigen.

Wenn Hersteller wie Onkyo schon zugeben , das ihre Geräte an 4 Ohm Lautsprechern die CE Prüfung nicht mehr schaffen ,ist das schon grenzwertig weil einfach praxisfremd .

Schöne neue HD Welt

Gruß Haiopai
Eminenz
Inventar
#3 erstellt: 09. Dez 2009, 13:53
Der heutige AVR-Käufer schreit nach Ausstattung.

- HD-Formate
- USB
- Ethernet
- Scaler
- möglichst 3000 HDMI Eingänge
- ...

Da wird halt irgendwo gespart.
Dachkennel
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 09. Dez 2009, 16:07
Was ich noch oben vergesen hatte:

Die Front ist aus Plastik


Ich brauche den ganzen HD-Krempel (noch) nicht. Vllt sollte ich mir einen gebrauchten RX-V750 zulegen. Verpasse ich da irgendwas zu den neuen Modellen? Mal abgesehen von HD.


Gruß,
Dachkennel
Eminenz
Inventar
#5 erstellt: 09. Dez 2009, 16:09
In dem Preisbereich gibts auch gebraucht sowas und da brauchst dann über die Verarbeitung wirklich nicht meckern
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 10. Dez 2009, 00:18
naja, mein alter AX-1 war von der Verarbeitung auch schon etwas zwiespältig!
auf der einen Seite eine Materialschlacht ohne Ende (>20kg) aber die LS-Klemmen wirkten auch da schon etwas "billig". Die Pre-Out Cinch Buchsen haben automatisch die entsprechende Endstufe abgeschaltet. Da gab es immer mal wieder Wackelkontakte.
Der 1900'er hat jetzt nochmal etwas ollere LS-Klemmen und die gesamte Haptik ist dahin. Klar, die dicke Alu-Front gibt es noch, aber beim Drehen vom "Poti" (ich weiß, es ist keins mehr) für die Lautstärke könnte ich jedesmal kot***.

Wenn man bei Yamaha ein AV Gerät kaufen möchte, das wirklich alle Kanäle (gleichzeitig) ansteuern kann, die in der BDA als "extrem wichtig für vollen Klanggenuss" angepriesen werden und eine saubere Verarbeitung usw. dann muss man wohl die 5k€ für einen Z-11 investieren. ALLES darunter ist irgendwo ein billiger Kompromiss!
Dachkennel
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 12. Dez 2009, 19:48
Hallo,

natürlich gibt es immer ein "Mehr" an Qualität und Verarbeitung was man für Geld bekommen kann. Allerding zielte mein Thread auf diesen Umstand eigentlich gar nicht ab.

Mein Bruder beispielsweise besitzt einen RX-V550 und ich muss sagen, das er für meine Ansprüche durchaus meinen qualitativen Erwartungen an ein Gerät dieser Preisklasse gerecht wird. OK, der Laustärkeregler könnte aus Metall sein, aber das gibts ja dann ab dem 750er


Was mich allerdings wirklich traurig macht, ist das Yamaha bei den aktuellen Nachfolgern so derart "billig" geworden ist. Da ist nichts mehr mit hochwertiger Front. Der Lautstärkeregler sieht jetzt zwar so aus als wäre er aus Metall, aber mehr auch nicht. (Da fände ich es besser diesen Anschein erst gar nicht zu erwecken) Von den LS-Anschlußklemmen mal ganz zu scheigen (siehe oben).

Insgesamt erinnerte mich der RX-V565 eher an einen billigen Hifibaustein, wie ich sie in meiner Jugend hatte


Gruß,
Dachkennel
Haiopai
Inventar
#8 erstellt: 12. Dez 2009, 20:59

Dachkennel schrieb:


Insgesamt erinnerte mich der RX-V565 eher an einen billigen Hifibaustein, wie ich sie in meiner Jugend hatte


Gruß,
Dachkennel


Hi Dachkennel , da triffst du genau ins Schwarze ,er ist ein billiger AV Baustein , wie alle anderen Geräte in dieser Preisklasse auch .

Daran ist aber auch gar nix verwerfliches ,was sich nur ziemlich geändert hat ist die zunehmende Unseriösität bei der Bewerbung solcher Geräte .

Denkt man mal logisch über den Aufbau solcher Geräte nach ,kann sowas auch gar nicht ohne Abstriche realisiert werden .
Wenn ich da an die 80er und 90er Jahre zurückdenke ,begann ein wirklich solider Stereo Amp auch erst bei 1000 DM oder kurz darunter , wenn man wirklich Leistung , Ausstattung und eine edel anmutende Verarbeitung haben wollte .

Heute bekommt man für 500 Euro 7 Endstufen + aufwendiger Digital Sektion + Einmesssystem + Bildaufbereitung +heftiger Anschlussvielfalt und das alles trotz gestiegener Produktionskosten in Bezug auf Rohstoffe und Energie .

Wo sollte denn da noch Platz im Budget für gute Verarbeitung oder wirklich kräftige Netzteile sein ??

Nicht das man damit nicht leben könnte ,die Lüge ist eben nur dabei , das jedes dieser Geräte beworben wird , als wäre es das tollste auf der Welt und selbst die "Fachpresse" kaum oder gar nicht mehr kritisch hinterfragt ,ob diese Entwicklung so im Interesse des Kunden ist .
Die ehrlichsten Bewertungen solcher Geräte findet man heute ausgerechnet in der "Audio Bild" ,wo doch normal das Synonym Bild Zeitung für übertriebene,oft blutrünstige und schlecht recherchierte Presse steht .

Gruß Haiopai
Lord-Senfgurke
Inventar
#9 erstellt: 13. Dez 2009, 00:05
Hi Dachkennel,

Ich kann dich sehr gut verstehen! Genau aus den von dir genannten Gründen gehts für mich wieder auf Stereo zurück.

Nur, Yamaha kann da wohl nichts für, um Konkurenzfähig zu bleiben müssen sie immer mehr Ausstattung für immer weniger Geld anbieten. Werbung aller "Wir unterstützen zwar nicht das neuste vom neusten aber unsere Endstufe sind noch würdig Endstufen genannt zu werden" zieht wohl bei 95% der Saturn und MM Kunden nicht.

Ich hatte selbst nicht gerade den schlechtesten AVR, aber trotz alle dem war es irgendwo immer nur ein kompromiss in Sachen klang! Nächstes Jahr kommt wieder ein kleienr AVR ins Haus, aber ich geb da nicht mehr wirklich viel Geld für aus. Spätestens 2-3 Jahre später sind die Teile eh wieder überholt.

"Rums-Bums" können sie ja alle fürs Heimkino, auch für 500€.


Gruß

Philipp
Eminenz
Inventar
#10 erstellt: 13. Dez 2009, 10:38

Lord-Senfgurke schrieb:

Ich hatte selbst nicht gerade den schlechtesten AVR, aber trotz alle dem war es irgendwo immer nur ein kompromiss in Sachen klang!


Das dachte ich beim 3800er Yamaha damals auch und habe ihn weggegeben. Ich hätte mal im PEQ etwas mehr einstellen sollen, jetzt durch die GEQ-Einstellungen habe ich deinen ehemaligen 1800er klanglich so, dass er vom A-S700 kaum zu unterscheiden ist.
Andregee
Inventar
#11 erstellt: 13. Dez 2009, 13:10
das liest man ja öfter von wegen höhenbetont bassarm usw.
das das gerät deshalb nicht taugt. das kann man doch alles konfigurieren und stellt somit kein problem dar.
mmichael
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 13. Dez 2009, 13:53

Dachkennel schrieb:
Hallo,

...Zu meiner großen Überraschung bzw. Enttäuschung verfügen ... nur noch über Schraubklemmen ...
Gruß,
Dachkennel


ja, dass musste ich beim RX-V3900 auch feststellen.

Ich habe mir das im Laden gar nicht angeschaut, da ich dachte ein Gerät dieser Preisklasse sollte doch ordentliche Lautsprecherklemmen haben - also auch für Bananenstecker. Meine 4q Kabel passen nicht in die Schraubklemmen.
Da war ich schon schwer enttäuscht. Da mich der Rest aber überzeugt hat, habe ich den dann doch behalten.

Mein alter Sony STR-DB840 für damals 550€, also nur einem Drittel des Preises vom Yamaha, hat ordentliche Klemmen.

Das wurde auch in all den vielen Online-Test's nicht erwähnt, die haben wohl alle nur die 'NICHT-EU' Variante getestet !?

Grüße Michael
Haiopai
Inventar
#13 erstellt: 13. Dez 2009, 14:08

mmichael schrieb:

Dachkennel schrieb:
Hallo,

...Zu meiner großen Überraschung bzw. Enttäuschung verfügen ... nur noch über Schraubklemmen ...
Gruß,
Dachkennel


ja, dass musste ich beim RX-V3900 auch feststellen.

Ich habe mir das im Laden gar nicht angeschaut, da ich dachte ein Gerät dieser Preisklasse sollte doch ordentliche Lautsprecherklemmen haben - also auch für Bananenstecker. Meine 4q Kabel passen nicht in die Schraubklemmen.
Da war ich schon schwer enttäuscht. Da mich der Rest aber überzeugt hat, habe ich den dann doch behalten.

Mein alter Sony STR-DB840 für damals 550€, also nur einem Drittel des Preises vom Yamaha, hat ordentliche Klemmen.

Das wurde auch in all den vielen Online-Test's nicht erwähnt, die haben wohl alle nur die 'NICHT-EU' Variante getestet !?

Grüße Michael


Den Einwand verstehe ich jetzt nicht ganz in Bezug auf den RX-V3900.

Hier mal ein Bild der Rückseite (link)

Warum sollten da Bananenstecker nicht passen ???

Als Ergänzung für ältere Modelle ohne herausnehmbare Stopfen ,sei mal erwähnt , das dies in diesem Fall mal nichts mit Verarbeitungsqualität zu tun hat , sondern mit dem Verbot nach CE ,Anschlüsse zu verbauen ,bei denen Bananenstecker ohne weitere Maßnahmen frei zugänglich sind .

Europäische Modelle müssen seither zumindest Stopfen in den Anschlüssen haben ,welche man bei Bedarf herauszieht .
Speziell Yamaha hat dies bei den ersten Modellen nach Einführung dieser Verordnung etwas unglücklich gelöst , indem sie die Anschlussköpfe fast dicht gemacht haben .

Darunter befinden sich aber nach wie vor die Fassungen für Bananenstecker ,wer die bei diesen ersten Modellen nutzen will (Beispiel DSP-AX 2 , RX-V3000 )muss die verbliebenen kleineren Öffnungen vorsichtig mit einem Bohrer passender Größe weiten , das geht innerhalb 10 Minuten , da es sich nur um ganz dünne Plastikabdeckungen handelt .

Gruß Haiopai
mmichael
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 13. Dez 2009, 14:51

Haiopai schrieb:

Den Einwand verstehe ich jetzt nicht ganz in Bezug auf den RX-V3900.

..Hier mal ein Bild der Rückseite ..

Warum sollten da Bananenstecker nicht passen ???

Gruß Haiopai


Du hast ein Rückseiten Bild der NICHT-EU-Version eingestellt!
Wie geschrieben bin ich auf diesen Trick ebenfalls hereingefallen.

Schaut man sich die Bedienungsanleitung an, welche man downloaden kann, sind die Bananenstecker auch erwähnt, aber mit einem kleinen Hinweis ( nur NICHT-EU ! ).

In der direkten deutschen Bedienungsanleitung ist die Möglichkeit der Bananenstecker dann schon garnicht mehr aufgeführt.

Bei Bedarf kann ich gern ebenfalls ein Rückseiten-Foto einstellen von der Version die in EU verkauft wird ( sieht man an Deinem Bild ja schon an den beiden Strom-Schaltausgängen - dass sind keine EU-Stromstecker ).

Die LS-Klemmen der EU Version sind schlechter !

Grüße Michael


[Beitrag von mmichael am 13. Dez 2009, 14:55 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#15 erstellt: 13. Dez 2009, 14:57
Michael hat da völlig Recht. Aus welchem Grund auch immer gab es auch bem 3800er genau diese Klemmen. Herausnehmbare Pfropfen gibt (gab) es nicht, mit einem Teppichmesser kann man aber den inneren Ring sorgsam herausschneiden, dann klappt das auch. Genau das Gleiche musste ich beim Vollverstärker A-S700 machen, dem diese Pfropfen ebenfalls fehlen.



Es sieht zwar so aus, als wären es Pfropfen, sind aber im Gussverfahren fest an die Schraubklemme geschweißt worden. Auch hier musste das Teppichmesser ran.

Warum Yamaha aber dem RX-V1800 die Pfropfen spendiert hat, weiß ich nicht.
mmichael
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 13. Dez 2009, 15:00
ha,... man kann eine Schraube reindrehen und dann kräftig ziehen und die "eingeschweißten" Sicherheitsstöpsel sind raus.

Drunter sind wieder Bananenstecker Öffnungen..

Gruß Michael
AHtEk
Inventar
#17 erstellt: 13. Dez 2009, 15:03
Tag,

ich habs hier mal mitgelesen und hier das Foto bei Areadvd und wohl eindeutig EU-Gerät, sehen die Anschlussterminals so aus, wie die von meinen Onkyo 504 und die inneren Ringe kann man mit einen Schraubziehen rausziehen und wieder reinstecken.


http://www.areadvd.d...r_mastertest_1.shtml
Eminenz
Inventar
#18 erstellt: 13. Dez 2009, 15:04

mmichael schrieb:
ha,... man kann eine Schraube reindrehen und dann kräftig ziehen und die "eingeschweißten" Sicherheitsstöpsel sind raus.

Drunter sind wieder Bananenstecker Öffnungen..

Gruß Michael


Das ist auch eine Möglichkeit. In der BDA des A-S700 steht sogar drin (ich meine das auch beim 3800er gelesen zu haben):


Connecting via banana plug
(Except for Asia, Korea, U.K. and Europe
models
)
Eminenz
Inventar
#19 erstellt: 13. Dez 2009, 15:05

AHtEk schrieb:
Tag,

ich habs hier mal mitgelesen und hier das Foto bei Areadvd und wohl eindeutig EU-Gerät, sehen die Anschlussterminals so aus, wie die von meinen Onkyo 504 und die inneren Ringe kann man mit einen Schraubziehen rausziehen und wieder reinstecken.


http://www.areadvd.d...r_mastertest_1.shtml


Jupp Ahtek, so sehen die Teile bei meinem 1800er auch aus und die konnte man auch entsprechend rausnehmen. Beim 3800er war dies aber nicht so.
AHtEk
Inventar
#20 erstellt: 13. Dez 2009, 15:07

Eminenz schrieb:

AHtEk schrieb:
Tag,

ich habs hier mal mitgelesen und hier das Foto bei Areadvd und wohl eindeutig EU-Gerät, sehen die Anschlussterminals so aus, wie die von meinen Onkyo 504 und die inneren Ringe kann man mit einen Schraubziehen rausziehen und wieder reinstecken.


http://www.areadvd.d...r_mastertest_1.shtml


Jupp Ahtek, so sehen die Teile bei meinem 1800er auch aus und die konnte man auch entsprechend rausnehmen. Beim 3800er war dies aber nicht so. ;)



Dachte hier geht es auch um den 3900.

Eminenz
Inventar
#21 erstellt: 13. Dez 2009, 15:12
Nun, angesichts der Tatsache, dass der A-S700 auch noch diese Klemmen hat, könnte das beim 3900 auch so sein. Vermutlich werden die Dinger an zwei unterschiedlichen Standorten gebaut
mmichael
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 13. Dez 2009, 16:11

AHtEk schrieb:
Tag,

ich habs hier mal mitgelesen und hier das Foto bei Areadvd und wohl eindeutig EU-Gerät, sehen die Anschlussterminals so aus, wie die von meinen Onkyo 504 und die inneren Ringe kann man mit einen Schraubziehen rausziehen und wieder reinstecken.
...


Genau das ist es. Da steht aber nirgends, dass man 'basteln' muss ;).. aber wenn's eine EU-Regelung ist, kann wohl Yamaha nix machen - die 'dummen unvorsichtigen' EU-Bürger müssen wohl geschütz werden ( vor wieviel Volt nochmal - 3V ? )..

Zumindest habe ich nun eben alles mit Bananenstecker verkabelt. Ich bleibe aber bei meiner Aussage, das die LS-Klemmen meines alten Sony's um einiges wertiger waren. Beim Yamaha wackeln die Dinger und wenn man mal richtig drückt, habe ich das Gefühl die 'ins Gerät' zu drücken. Aber das soll nicht das Thema sein - es ist nun alles fertig und kann die nächsten Jahre einstauben :).

Grüße Michael
Haiopai
Inventar
#23 erstellt: 13. Dez 2009, 16:42
Das steht außer Frage , die Lautsprecheranschlüße sind bei Yamaha seit Jahren nicht unbedingt dolle ,aber es ging ja darum , das man Bananenstecker gar nicht nutzen könnte .

Allerdings ist es nicht ganz begreiflich , warum Yamaha sowas nicht ohne Bastelei hinbekommt , andere Hersteller schaffen das schließlich auch und wenn man sich mal die im Handel erhältlichen Einzelbuchsen anschaut , da kosten die mit simplen schwarzen Stopfen zum raus ziehen auch nicht mehr .

Gruß Haiopai
litchblade
Inventar
#24 erstellt: 13. Dez 2009, 18:54
Im Prinzip ist es wie früher bei elektrischen Fensteröffnern als die auf den Markt gekommen sind. Am Anfang musste man dafür draufzahlen, obwohl die Herstellungskosten + Einbaukosten für die elektronik günstiger war als Hebelöffner. Aber für Luxus muss man halt draufzahlen, genau das wollen die Verstärker Hersteller auch. Wer sowas möchte soll sich einen größeren AVR anschaffen, obwohl es für die Hersteller warscheinlich kein großer aufwand wäre das ganze auch bei den kleineren Geräten zu ermöglichen.

Gruß
Passat
Moderator
#25 erstellt: 13. Dez 2009, 19:05

mmichael schrieb:
die 'dummen unvorsichtigen' EU-Bürger müssen wohl geschütz werden ( vor wieviel Volt nochmal - 3V ? )..


Mit 3 Volt kommst du wohl nicht hin.
3 Volt an 4 Ohm sind 2,25 Watt.

Bei 100 Watt an 4 Ohm sind das schon 20 Volt und 5 Ampere.

Grüsse
Roman
mmichael
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 13. Dez 2009, 20:08

Passat schrieb:

mmichael schrieb:
die 'dummen unvorsichtigen' EU-Bürger müssen wohl geschütz werden ( vor wieviel Volt nochmal - 3V ? )..


Mit 3 Volt kommst du wohl nicht hin.
3 Volt an 4 Ohm sind 2,25 Watt.

Bei 100 Watt an 4 Ohm sind das schon 20 Volt und 5 Ampere.

Grüsse
Roman


Ich habe 8Ohm Boxen

Die 3V sollten aber auch nur Ausdrücken, dass da im Normal-Bereich keine Lebensgefährlichen Spannungen entstehen.

Der RX-V3900 leistet maximal 140W pro Kanal - macht 33V. Da würde ich dann also bei Vollast in den Bereich kommen wo ein FI auslösen würde. Wenn man jetzt hinzufügt, dass in (m)einer Mietwohnung maximal bis -25db gehört werden kann, hätten wir wohl nur 30W

Aber auch das war nicht das Thema, sondern das die Gefahr wohl nur in der EU besteht. Einer Gefahr der man übrigends auf der anderen Seite, den Boxen, ungeschützt ausgesetzt ist

Grüße Michael
Passat
Moderator
#27 erstellt: 13. Dez 2009, 20:33

mmichael schrieb:

Ich habe 8Ohm Boxen ;)


Und?

Bei 8 Ohm sinds 28 Volt bei 100 Watt

Sind das auch echte 8 Ohm-Lautsprecher, oder stehts nur drauf (z.B. sind nahezu alle B&W 4 Ohm-Lautsprecher, auch wenn B&W etwas anderes behauptet!)?


mmichael schrieb:
Der RX-V3900 leistet maximal 140W pro Kanal - macht 33V.


Jein.

P = U^2/R

140 Watt an 4 Ohm sind 23,66 Volt, an 8 Ohm sinds 33,47 Volt.

Grüsse
Roman
Haiopai
Inventar
#28 erstellt: 13. Dez 2009, 20:37

mmichael schrieb:


Aber auch das war nicht das Thema, sondern das die Gefahr wohl nur in der EU besteht. Einer Gefahr der man übrigends auf der anderen Seite, den Boxen, ungeschützt ausgesetzt ist

Grüße Michael


Noch mal kurz Off Topic , auch auf der Lautsprecher Seite sind nicht verschlossene Aufnahmen für Bananenstecker nicht CE konform und auch keine einfachen Bananenstecker außer für Laborzwecke .

Sinn hinter dieser Verordnung war der Fakt , das Bananenstecker auch in die einzelnen Leiter von 220V Steckdosen rein passen(auf die Erleuchtung kam man sehr früh ),deswegen wollte man sie schon ganz verbieten .
WBT war dann aber eine der ersten Firmen , die dann CE konforme Stecker auf den Markt brachte .

Das Ganze ist aber zumindest sehr viel eher nachvollziehbar , als die neue EU Norm zur Kippsicherheit bei Standlautsprechern

Gruß Haiopai
mmichael
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 13. Dez 2009, 21:29

Passat schrieb:

mmichael schrieb:

Ich habe 8Ohm Boxen ;)

Und? .. Bei 8 Ohm sinds 28 Volt bei 100 Watt ;).. Sind das auch echte 8 Ohm-Lautsprecher..

nur so und ich denke ja.. ist aber auch 'wurscht'


Passat schrieb:


mmichael schrieb:
Der RX-V3900 leistet maximal 140W pro Kanal - macht 33V.


Jein. ... P = U^2/R ... 140 Watt an 4 Ohm sind 23,66 Volt, an 8 Ohm sinds 33,47 Volt. ...


33V - sag ich doch.. ich kann Dir natürlich auch noch paar mehr Kommastellen ausrechnen


Haiopai schrieb:

..das Bananenstecker auch in die einzelnen Leiter von 220V Steckdosen rein passen..


mein Kugelschreiber passt da auch rein ;).. aber nein, unter diesen Gesichtspunkten habe ich es noch nicht betrachtet. WBT Anschlussterminals waren mir zu teuer und das Problem am Receiver hätte es auch nicht gelöst - ist wohl noch nicht abschließend geklärt - in der EU

Gruß Michael
Dachkennel
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 16. Dez 2009, 10:14
Hallo HiFi-Gemeinde,

hab endlich mal wieder Zeit gefunden, ins Forum zu schauen.

Also wenn es bei den von mir genannten Modellen ja wenigstens überall Schraubklemmen gäbe wäre ich schon glücklich. Es ist zwar wirklich unangenehm, wenn man bei Schraubklemmen noch einen Pfropfen entfernen muss, wenn man Bananenstecker anschließen möchte, aber es wäre jedenfalls realisierbar. Bei den Modellen RX-V565 und abwärts, gibts es diese Möglichkeit aber nichtmal. Diese verfügen an den Rears, und Centerspeakern ja nur noch über billige Klemmen. Also nichts zum Schrauben! Ich weiß nicht genau wie die heißen. Es sind nur noch Klemmen, wo man so ein Plastikteil eindrücken muss, das Kabel reinschiebt, und das Plastikteil wieder losläst. Kontakt gints dann nur über die Flacke seite einen dünnen Metallplätchens, wo dann wie gesagt 100 Watt an 8 Ohm drüberlaufen . Da Frage ich mich doch wofür ich mir meine 4 qmm LS-Kabel gekauft habe. Nur noch die Frontlautsprehcer sind über die genannten Schraubklemmen (mit Pfropfen wohlgemerkt) anschließbar.


Ich hab mir schon überlegt einen "alten" RX-V75x bzw. enen RX-V1x00 zu nehmen. Die haben noch einen echte Metallfront, Metalldrehregler, und einigermaßen vernünftige Klemmen.
Außer auf den TrueHD-Ton müsste ich dann doch auch auf nichts verzichten, sehe ich das richtig?

Die neuen Plastikteile kommen mir jedenfalls nicht ins Wohnzimmer.


Gruß,
Dachkennel
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 16. Dez 2009, 17:31

Dachkennel schrieb:
Da Frage ich mich doch wofür ich mir meine 4 qmm LS-Kabel gekauft habe.


...wenn diese einfach abisoliert sind und die Litzen verdrillt wurden ist es egal ob eine Schraubklemme oder eine einfache Klemme vohanden ist!
Wenn Du unbedingt Stecker nachrüsten musst (und dies der Grund für die Kaufverweigerung eines neuen Yamaha darstellt ...von Oehlbach gibts Flex Bananas. Die passen dann auch in einfache Klemmen.

Mit dem Kauf eines alten Modells wirst Du keinerlei Nachteile haben, wenn Du kein HDMI oder die HD Tonformate verwenden möchtest!


[Beitrag von stereodreieck am 16. Dez 2009, 17:32 bearbeitet]
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