RX-A1010 - Schutzschaltung ausgelöst nach Ersteinrichtung

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Beaglefan
Neuling
#1 erstellt: 04. Mrz 2012, 14:54
Hallo,

ich brauche Eueren Rat. Letzte Woche hatte ich endlich meinen Receiver RX-A1010 geliefert bekommen. Voller Vorfreude began ich das Gerät anzuschließen. Zuerst stellte ich die Lautsprecherimpedanz auf 6 Ohm um, da ich fünf Teufel-Lautsprecher mit 4 Ohm Impedanz besitze. Danach schloss ich die Lautsprecher - ohne Subwoofer - und alle anderen Endgeräte per HDMI-Kabel an. Da ich wenig Zeit hatte, wurden keine weiteren Einstellungen vorgenommen. Ich testete nur noch die vier voreingestellten Scene-Tasten. Da fiel mir schon auf, dass ich kein Bild auf dem Fernseher bekam; nur der BluRay-Player und das Radio funktionierten. Ich hörte dann noch ca. 10 Minuten eine Surround-CD. Dann schaltete ich das Gerät aus, weil ich weg musste. Mir fiel dabei noch auf, dass es da schon einwenig "elektrisch" roch. Als ich dann nach Stunden wieder nach Hause kam und das Gerät einschalten wollte, ging es gleich wieder aus. Ich war perplex und versuchte es wieder; mit dem gleichen negativen Ergebnis. Beim dritten Einschalten passierte gar nichts mehr. In der Dokumentation las ich dann im Anschluß, dass dies der Fall ist, wenn die Schutzschaltung drei mal in Folge ausgelöst wird. In beschriebenen Fall muss das Gerät zurück zum Fachhändler zur Reparatur. Soweit so schlecht. Ich kann das Gerät beim Händler zurückgeben und bekomme ein neues. Nun weiss ich nicht, ob ich einfach nur Pech gehabt habe, oder ob ich unwissentlich doch etwas falsch gemacht hatte. Die Boxen laufen bisher ohne Probleme an einem Yamaha RX-V650. Laut Beschreibung kann man 4 Ohm Boxen bei der Einstellung mit 6 Ohm-Impedanz benutzen. Es sind kleine Boxen; dies sollte aber auch ohne Belang sein. Von der Leistung ist das Gerät für meine Anforderungen schon überdimensioniert; jedoch gibt es verschiedene Funktionen, die gerne benutzen möchte, erst mit den leistungsstärkeren Receivern.

Hat eventuell jemand einen Hinweis für mich. Vielen Dank im Voraus!

Lieben Gruß

Beaglefan
Gonzo_2
Inventar
#2 erstellt: 04. Mrz 2012, 17:37
Das war einfach nur Pech - ein typischer "Früh-Ausfall":

Nach der Zuverlässigkeits-Theorie fallen technische Geräte am häufigsten am Anfang ihres "Lebens" aus - wenn sie die ersten Betriebsstunden überstehen, steigt die Ausfallrate erst wieder zum Ende der Lebensdauer an...(je nach Dimensionierung der Bauteile)..

Also keine Sorge...


[Beitrag von Gonzo_2 am 04. Mrz 2012, 17:38 bearbeitet]
NapoleonSWoD
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Mrz 2012, 21:09
Hallo zusammen!

Naja "einfach nur Pech"???

Ich habe mir am 23.12.11 einen Yamaha RX-A3010 gekauft! Von dem Gerät habe ich aber erst vor drei Wochen etwas gehabt! Ich mag Yamaha nicht schlecht machen, aber diese Serie ist der letzte Schrott! Das erste Gerät was ich hatte, ging nicht an und ein Stück Draht ist raus gefallen! Das zweite Gerät hatte das gleiche Problem wie du jetzt bei deinem hast! Das dritte hatte einen Endstufenfehler und krumm verbautes Display und das vierte hab ich seit drei Wochen. Und das für 2000 Euro. Also wenn man mich fragt ist die Qualität heute noch der letzte Schrott! Keine vernünftige Endkontrolle mehr, das passiert wenn Hersteller einen hohen Lobstatus bekommen und denken sich einfach mal etwas hängen lassen zu können!

Lieben Gruss
sr71
Stammgast
#4 erstellt: 05. Mrz 2012, 09:56
Hatte ich bei einem anderen Yamaha auch. Am Ende war die Kabelklemme am Lautsprecher defekt.
Komischerweise wurde bei wenig Power noch genug übertragen, sobald aber mehr drüber gehen sollte
hat sich der Receiver abgeschalten. Ich hab die Innenverkabelung dann einfach neu zur Lautsprecherklemme verkabelt. Ist nie was gesesen beim Musikhören und trotzdem hat es den Fehler beim Einmessen gegeben.

Ich würde die Verkabelung überprüfen ob alle Klemmen fest sitzen.
borgward55
Neuling
#5 erstellt: 09. Jun 2012, 12:13
Hallo!

habe schon einige zeit große probleme, habe das nuvero set, nu14 nu11 nu7 .
dann habe ich mir einen leistungsstarken av receiver pioneer sclx 83 gekauft., dann fingen die probleme an.

bei halber lautstärke, fielen die frontboxen aus, nach langem grübeln kam mir die idee, dass der receiver zu schwach oder fehlerhaft ist. nach rücksprache mit nubert sagten sie, dass das problem meistens nur auftritt, wenn die kabel länger als 20m sind. meine kabel sind 9 meter lang. ich schickten den receiver zur reparatur, weil ich glaubte, dass eine endstufe defekt ist. pioneer hat gesagt, das es kein fehler ist, tauschten aber trotzdem die endstufe. hat leider nicht geholfen, nach weiterer absprache mit nubert, schickten sie mir einen yamaha 3010. meines achtens bespielt der yamaha die boxen ohne einen ausfall, aber nach einem halben tag probe bin ich aus dem zimmer gegangen, wie ich zurückkam war das gerät ausgeschaltet, versuchte es erneut einzuschalten, schaltete aber sofort wieder aus. beim dritten versuch, das gleiche. jetzt lässt er sich nicht mehr einschalten. im kino sorround hatte ich mit dem pioneer auch keine probleme nur im stereo bereich. vielleicht könnt ihr mir ein paar infos zukommen lassen.

Da ja jetzt wochenende ist, kann ich mich erst am montag bei nubert melden. ( sind aber sehr hilfsbereit)

danke euch jetzt schon mal.

liebe grüße

borgward
Beaglefan
Neuling
#6 erstellt: 11. Jun 2012, 19:19
Hallo borgward,

sorry, ich war ewig nicht mehr im Forum angemeldet und habe somit leider auch nichts von der Anfrage mitbekommen.
Inzwischen habe ich damit keine Probleme mehr. Glücklicherweise hatte mein Händler das Gerät anstandslos umgetauscht. Dies dauert ein wenig, sodass im mich technisch "schlau" gemacht habe. In der Anleitung steht, dass die hinteren Boxen eine Impedanz von 8 Ohm haben müssen. Wenn man vor Inbetriebnahme im Setup etwas umstellt auch 6 Ohm-Boxen. Ich habe 4 Ohm-Boxen und sah das Problem eventuell darin begründet. Zuerst wurde ich stutzig, dass ich überhaupt keine expliziten 8 Ohm-Boxen gefunden habe. Danach wurde ich auf einen Artikel aufmerksam, den ich im Netz als PDF gefunden hatte. Danach sind die Impedanzen Frequenzabhängig. Der Dateiname lautet ts_impedanz.pdf . Der Titel des Artikels lautete "8-Ohm-Verstärker mit 4-Ohm-Boxen?!" und hier eine Passage heraus:
**********************************************************************************
"Einige Argumente gegen die Ängste, die durch
„Warnungen“ vor 4 Ohm-Lautsprechern an
8-Ohm-Verstärkern hervorgerufen werden
(z.B. in den Bedienungsanleitungen von Surround-
Receivern)
Wir zitieren hierzu die Aussagen einer renommierten
Fachzeitschrift:
„…und eine Garantie dürfen aus rein juristischen Gründen auch
wir nicht geben, dass sich Ihr Verstärker oder Receiver mit
4-Ohm-Boxen verträgt. Wir können nur eine Erfahrung weitergeben:
Seit mehreren Jahren findet der Hörtest ausschließlich mit
4-Ohm-Lautsprechern statt, und es trat dort noch kein einziger
Defekt auf, obwohl die Geräte bis an ihre Grenzen getrieben werden.
Zudem messen wir ungeachtet der Vorschriften der
Hersteller jedes Gerät an vier und acht Ohm, und dabei ist die
Belastung ebenfalls erheblich. Ausfälle wegen zu geringer Last-
Impedanz fielen im Messlabor schon lange nicht mehr auf…“
Zu erwartende Probleme bei Impedanz-
Unterschreitung, wenn relativ moderne
Markenverstärker verwendet werden
Bei kleinen und mittleren Lautstärken (bis etwa 40% der maximalen
Verstärkerleistung) gibt es ohnehin keine Probleme – mit
neueren Verstärkern ist das Ganze bei sehr großen Lautstärken
meistens ebenso problemlos. Manchmal gibt es aber gewisse
„Unsauberkeiten“:
1. eventuell schaltet der Verstärker im Augenblick einer
Impulsspitze für wenige Sekunden ab
2. oder der Verstärker klingt (durch die interne
Strombegrenzung) bei großen Lautstärken etwas kratziger
3. es könnte auch vorkommen, dass der Verstärker nach stundenlangem
„Brachial-Einsatz“ wegen Überhitzung für einige
Minuten abschaltet. Hier kann ein Ventilator Abhilfe schaffen"
****************************************************************************************************
Nach dem Lesen war ich mir sicher, das es nicht an meinen Boxen gelegen haben kann (ich höhrte sehr leise, da wir einen Hund haben; na welchen wohl? :-) ). Des Weiteren hatte ich definitiv vor Inbetriebnahme die Impedanz im Setup umgestellt gehabt. Bei meinem Austauschgerät gab es diese Probleme dann auch nicht mehr.
Wenn mir jemand noch mitteilt, wie ich eine PDF-Datei hier posten kann, dann würde ich dies tun.

Was mich viel mehr betrübt hat war die Tatsache, dass ich im März nach wochenlangen Warten ein Gerät bekommen habe, dass einen Firmwarestand von vor November 2011 hatte. Ich habe diesbezüglich mehrfach (!) Yamaha über meinen Händler um Aufklärung gebeten, wie diese möglich war. Ich habe vor 10 !!! Tagen endlich eine Antwort von Yamaha bekommen, die mir glatt die Sprache verschlagen hatte. Entweder war sich der Mitarbeiter nicht bewusst, was er mir da geschrieben hat, oder es ist wirklich so, dass es dort ein Qualitätsmanagement nicht gibt. Ich ringe noch mit mir, dieses Schreiben einer Fachzeitschrift als Erfahrungsbericht zukommen zu lassen. Man muss ja leider aufpassen, dass man nicht plötzlich wegen Verleumdung verklagt wird. Und das will ich nun wirklich nicht.
So, ich hoffe, ich habe eventuell einigen helfen können. Und sorry nochmal für die längere Abwesenheit.

Euer Beaglefan
burli0
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Jun 2012, 19:37
"1. eventuell schaltet der Verstärker im Augenblick einer
Impulsspitze für wenige Sekunden ab
2. oder der Verstärker klingt (durch die interne
Strombegrenzung) bei großen Lautstärken etwas kratziger
3. es könnte auch vorkommen, dass der Verstärker nach stundenlangem
„Brachial-Einsatz“ wegen Überhitzung für einige
Minuten abschaltet. Hier kann ein Ventilator Abhilfe schaffen"


alle 3 erscheinungen habe ich an meinem yam. 765 im 5.0 biamp betrieb. bei ohrenbetäubender lautstärke.
punkt 1: er schaltet aber nicht mehr selbsttätig ein.
punkt 2 tritt bei 6 ohm einstellung früher auf.

ich kann mir die lautstärken gar nicht vorstellen, wenn ein 1010er im 5.1 betrieb ko geht....


[Beitrag von burli0 am 11. Jun 2012, 19:38 bearbeitet]
Passat
Moderator
#8 erstellt: 11. Jun 2012, 20:21

Beaglefan schrieb:


Was mich viel mehr betrübt hat war die Tatsache, dass ich im März nach wochenlangen Warten ein Gerät bekommen habe, dass einen Firmwarestand von vor November 2011 hatte.


Das liegt einfach daran, das das Gerät schon gebaut wurde, bevor es die neue Firmware gab.
Und da werden dann nicht die auf Lager liegenden geräte wieder ausgepackt, um ein FW-Update zu machen.
Und das ist bei jedem Hersteller so.

Die aktuellste Firmware ist selten auf dem Gerät.

Und meist läuft die Produktion auch so:
Es wird die erwartete Zahl der Geräteverkäufe geschätzt, die Produktion startet und dann wird es z.B. 2 Monate lang rund um die Uhr produziert und dann wird die Produktion eingestellt. Die restlichen 10 Monate, die es im programm ist, wird aus dem Lager bedient.
Und im Lager stehen nun einmal nur fertig verpackte Geräte.

Bei dieser Produktionsmethode kann nie die aktuellste Firmware auf dem Gerät drauf sein.

Grüsse
Roman
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