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Yamaha RX-V675 Einmessprobleme/Lautstärkeprobleme mit Heco Ambient 5.1

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chickywicky
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Sep 2014, 10:10
Hi zusammen,

Ich habe seit ein paar Tagen die folgende Kombination:

-Yamaha RX-V675 AVR
-Heco Ambient 5.1

und bin überhaupt nicht glücklich.

Für die kleine Heco Kombination sprach bei mir das Platzproblem im Wohnzimmer und das ich kein Freund von Meterhohen Türmen und Lautsprechern an der Wand bin. Die Tests haben sich auch sehr gut gelesen. Das aber nur vorweg.

Grundsätzliches:
Fernseher ist über ein TosLink Oehlbach Red Opto Star mit dem AVR verbunden und der AVR über HDMI zurück an den Fernsehr. Mein Samsung hat kein HDMI-ACR, von daher ist es - soweit ich weiß - nur technisch so möglich.

Die Boxen sind über 1,5mm² Kupferkabel und er Sub mit einem 2m NF-Monocinch vom Sub1-Ausgang des AVR abgehend verbunden.

Nun mein kleiner Fragenkatalog in der Hoffnung, dass mir hier netterweise weitergeholfen werden kann :-)

- Beim Einmessen über das YPAO-Mikrofon hatte ich die folgenden Einstellungen:
Crossover Sub voll aufgedreht ~200Hz (heißt AV an diesem Sub)
Pegel auf Mittelstellung (heißt auch AV an diesem Gerät)

Nun alles eingemessen und egal wie oft ich es probierte, es kam immer ein "W3 Pegelfehler"
Soweit ich es vermuten kann liegt es am Sub, den das Mikrofon als zu dominant einstuft und diesen
direkt auf -10db runtergeregelt hat in den AVR-Einstellungen.
Konsequenz ist, dass der Sub aufgrund der Abschaltautomatik eigenltlich mehr abgeschaltet, statt angeschaltet ist. Das geht gar nicht
Wie kann man das denn lösen? Hebe ich den Pegel im AVR-Setup an, klingt er doch dann irgendwann wieder übersteuert oder?

Desweiteren "findet" es den Sub irgendwie nicht, es sagt er stehe 30cm neben mir, in der Realität sind es aber ~3m50cm

Habe noch ein Bild im Anhang von dem Einmessergebnis.
Kann das an Raummoden liegen? Muß der Sub weiter weg? Falls ja, gibt es eine Grenze, ab wann sich die Sub-Cinchkabellänge negativ auf den Klang auswirkt? Mein NF-Monocinchkabel ist nur 2m, bräuchte dasnn wohl ein 5m Kabel.

- nächstes Problem ist die Lautstärke
Bei diesem AVR, der ja nicht grade der schlechteste ist, ist das normal, dass bei einem AVR von 150W RMS je Kanal man erst bis -40db aufdrehen muss, um halbwegs etwas zu hören?
Und NEIN, ich bin alles anders als schwerhörig, ich habe sehr gute Ohren
So verhält es sich bei einem Radiosignal, BluRays sind ja allerdings auch super leise. Hier verhält es sich änhlich.
Da ich aber noch in der "20 Stunden Einspielphase" bin, möchte ich noch nicht groß über die halbe Lautstärke hinaus gehen.


- Drittes großes Problem ist die Abschaltautomatik des Subs, die ich oben shcon erwähnt habe.
Der Kerl geht einfach in den Urlaubsmodus und bleibt aus, bei geringen Lautstärken. Wie kann man das lösen? Ein klang nur aus den Frontspeaker (Bsp.: Radio) klingt einfach ohne Sub sowas von dünn, das ist nicht schön
Bringt hier ein Y-Kabel die Lösung? Ab wann brauche ich eigentlich ein solches? Was bringt das für Vorteile gegenüber einem normalen NF-Monocinch?


Ich hoffe mir kann jemand mit mehr Erfahrung weiterhelfen.

Ich wäre wirklich verdammt dankbar!

Viele Grüße

EinmessergebnisseEinmessergebnisse
Alexander#77
Inventar
#2 erstellt: 16. Sep 2014, 10:52
Guten morgen,
steht das Mikro bei der Messung frei oder ist direkt dahinter ein Kissen oder etwas was den Schall dämpft?
Falls ja, dann weg damit und neu einmessen.
Die Einschaltlautstärke meines AVR liegt bei -35db.
Von daher sind deine -40 ganz normal.
chickywicky
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Sep 2014, 11:40
Guten morgen!
Das Mikrofon war bei der Messung auf der Rückenlehne des Sofas mittig platziert. Dahinter kommt nur noch Wand. Subwoofer wurde wie gesagt nue räumlich richtig zugeordet. Habs bestimmt 10x probiert. Außerdem klang alles beim Einmessen durch das YPAO schon recht laut und übersteuert was mich wunderte. Pegel wurden recht stark angehoben. Ist das Verhalten normal?

Deine Einschallautstärke liegt bei -35db?Kann man das so speichern,
Dass man nicht immer von -80db hochdrehen muß?
Mir erschließt sich nur nicht der Sinn, warum die Skala so breit angelegt ist, wenn es erst ab der Mittelstellung brauchbar ist :-)

Ich bin noch Neuling in der Materie ;-)
Alexander#77
Inventar
#4 erstellt: 16. Sep 2014, 12:50
Steht das Sofa an der Wand?
Wenn ja sollte zum Mikro 15-20cm Abstand von der Wand sein.
Besser ist immer ein Stativ zum einmessen.
Denn so werden Reflektionen vermieden.
Ein passenden Stativ gibt es von Hama schon für 20.- im Handel oder Netz.

Ja du kannst. Rubrik Grundlautstärk in der BDA
steelydan1
Inventar
#5 erstellt: 16. Sep 2014, 14:16
Das Messmikro, wie schon geschrieben, gehört auf ein Fotostativ. Es wird beim Messdurchgang da platziert, wo sich normal dein Kopf befindet (der liegt nicht auf der Lehne drauf, oder? ).

Du musst am Sub mit dem Pegelregler runter um den W3-Fehler weg zu bekommen. Zunächst auf 1/3, wenn´s nicht reicht auf 1/4.
Ausserdem solltest du darauf achten, dass der Sub zu Beginn der Messung nicht im Standby ist und erst "aufwachen" muss.
Bei einer funktinierenden Messung stimmt dann auch der akustische Abstand (Achtung! Das ist nicht immer identisch mit dem tatsächlichen Abstand.)

Das sollte dein Sub von hinten sein:

Da kann man kein Y-Kabel verwenden, der hat ja nur einen Mono-Cincheingang für LFE.
Und so wie es aussieht gibt es auch keine Möglichkeit den Sub auf "Dauer ein" zu schalten (um die Abschaltautomatik ganz zu umgehen) oder wenigstens die Sensibilität der Abschaltschwelle einzustellen.
Ich sehe da im Moment keine Lösung, aber warten wir mal ab ob sich das Problem nicht durch eine korrekte Einmessung selbst löst oder zumindest verbessert.


[Beitrag von steelydan1 am 16. Sep 2014, 14:19 bearbeitet]
chickywicky
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Sep 2014, 17:03
Je nach Tagesform liegt der Kopf manchmal schon auf der lehne
Also der Kopf ist > 20cm von der Wand entfernt, die Rückenwand der Couch streng genommen 7-10. Müßte also passen da es ja um die Position der Ohren geht oder?

Wenn ich den sub mit 1/4 bis 1/3 des Pegels einmesse, bleibt drr dann so und wird nur per Setup in den Pegeleinstellungen des AVR nachjustiert? Denke der wird sonst etwas schwach sein oder?

Bezüglich der Abschaltautomatik muss ich da wirklich mit Leben? Kann mann das nicht über das Setup austricksen? :-)
steelydan1
Inventar
#7 erstellt: 16. Sep 2014, 19:44
Ich schreib es noch ein (letztes) Mal: Das Mikro gehört nicht auf die Sofalehne.

Die Einstellungen am Sub sollten nach der Einmessung nicht mehr verändert werden. Erfolgreich war die Subeinmessung, wenn der ermittelte Pegel zwischen -9 und +9dB liegt. Mit einer optimalen Einstellung des Pegelreglers am Sub bekommt man ein 0dB Ergebnis. Wenn du danach mehr Dampf auf dem Sub willst kannst du mit der Optionstaste der FB in ein Menü um den Subpegel schnell anzuheben/abzusenken.
Das Einmessergebnis entspricht aber einem linearen Tiefbass, da ist nichts zu schwach. Wenn man zu den restlichen LS den Sub zuschaltet darf der Bass nicht lauter werden sondern nur tiefer, dann passt es. Aber ich vermute mal solches akustisches Hintergrundwissen ist bei dir wie Perlen vor die Sau geworfen.

Nein, die Abschaltautomatik kannst du nicht über das Setup austricksen. Nach meiner Erfahrung sollte es in der Praxis bei deinem LS-System keine Probleme damit geben. Du hast kleine Satelliten mit 75mm Tieftöner, das führt zu einer Übernahmefrequenz von 120-150Hz. Alles darunter geht generell an den Sub, der bekommt also praktisch immer etwas zu tun.

Mach mal eine vernünftige Einmessung wie beschrieben, dann können wir weitersehen. Ist dir das zuviel Arbeit oder du kapierst es einfach nicht musst du eben sehen wie du selbst zurechtkommst.
chickywicky
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Sep 2014, 11:04
Also morgen bekomme ich das Stativ.

Letzte Frage meinerseits wäre somit noch, ob das Sofa komplett weg muß beim Einmessen, oder ob es auch zu einem genauso gutem Ergebniss führt, wenn ich das Sofa so verrücke, dass das Stativ frei stehen kann?

Würde ich das Sofa nämlich aus dem Raum rausräumen und später wieder hinstellen, wären die akustischen Gegebenheiten ja komplett anders.
steelydan1
Inventar
#9 erstellt: 17. Sep 2014, 11:52
Dein letzter Satz beinhaltet bereits die Antwort. Alles so lassen wie es auch später steht.
Nur "lose" Sachen die nicht immer da sind (Decken, Kissen, Zeitschriften, etc.) kommen weg.


[Beitrag von steelydan1 am 17. Sep 2014, 11:54 bearbeitet]
Fabian-R
Stammgast
#10 erstellt: 17. Sep 2014, 21:14
Ich befürchte langsam, dass die Hersteller mit guten Einmesssytemen sich ihr eigenes Grab schaufeln. Die einen können nicht mit der Anleitung umgehen, die anderen kennen keinen linearen Klang mehr, und meckern später, dass es nicht mehr dröhnt.
Bei anderen ist sogar beides der fall .

Halte dich an die Tips und gebe auch deinen Ohren zeit, sich dran zu gewöhnen
chickywicky
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Sep 2014, 15:51
So nun hab ichs geschafft erfolgreich mit dem rx-v675 einzumessen
Es kam keine Fehlermeldung zurück. Sub konnte ich allerdings nur erfolgreich einmessen, als ich 1/6 von der Mittelstellung zurückgedreht habe.

Wenn ich jetzt mehr Druck haben möchte sollte ich nur im Pegel des Setups nachjustieren oder? Der Subpegel an der Gehäuserückseite bleibt unberührt nach dem Einmessen soweut ich weiß.

Anbei noch die neuen Einmessergebnisse.

Vielleicht kann ja ein Fachmann nochmal netterweise etwas dazu schreiben

20140920_153418
20140920_153336


[Beitrag von chickywicky am 20. Sep 2014, 15:57 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2014, 16:11
naja, eigentlich sind da noch zwei Fehlermeldungen oder zumindest Warnungen "versteckt".

Subwoofer -10dB bedeutet, dass er noch immer viel zu laut eingestellt ist. +/-10dB ist der maximale Ausgleichsbereich bei Yamaha. Wenn einer der LS an diesem "Anschlag klebt", dann ist das nicht wirklich in Ordnung.

Genauso sind 30cm Abstand der Notfall Fallback, wenn die Entfernung nicht wirklich ermittelt werden kann.

Das Mikro sollte da stehen wo der (Haupt) Hörplatz ist, ohne etwas zu verrücken!
Wenn du damit kein fehlerfreies Ergebnis hin bekommst, dann ist das halt das Zeichen dafür, dass am Hörplatz die Akustik schlecht ist...
Wenn du etwas verrückst und das zu verbessern, dann sollte das natürlich auch später so bleiben. Wenn du etwas verstellst damit das Einmessergebnis stimmt und dann wieder zurück stellst, dann hast du nix gewonnen.
chickywicky
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Sep 2014, 16:20


naja, eigentlich sind da noch zwei Fehlermeldungen oder zumindest Warnungen "versteckt".

Subwoofer -10dB bedeutet, dass er noch immer viel zu laut eingestellt ist. +/-10dB ist der maximale Ausgleichsbereich bei Yamaha. Wenn einer der LS an diesem "Anschlag klebt", dann ist das nicht wirklich in Ordnung.

Genauso sind 30cm Abstand der Notfall Fallback, wenn die Entfernung nicht wirklich ermittelt werden kann


Hm, okay. Wie kann ich dem entgegenwirken? Ich kann ja nicht das ganze Wohnzimmer jetzt umbauen

1) Bringt es etwas nochmals einzumessen, und noch 1/6 beim Sub-Pegel runterzugehen? Beziehungsweise soweit, bis kein -10db Pegel mehr ermittelt wird?
Bleibt dann eigentlich überhaupt noch was vom Sub übrig?

2) Und was kann man gegen diesenes falsch gemessene Sub-Abstandsproblem machen? Muß ich den Sub jetzt räumlich woanders hinstellen?


BTW auch wenn ich hier im Yamaha Forum bin, ist das Audyssey MultEQ-XT-Einmeßprogramm von Denon hier besser? Es unterstützt nämlich Mehrfacheinmessung und soll grade bei "problematischen Räumen" Vorteile bringen.
Mickey_Mouse
Inventar
#14 erstellt: 20. Sep 2014, 16:41
also ich versuche es immer irgendwie so hinzubekommen, dass alle Anpassungen unter +/-5dB (noch besser +/-3dB) liegen. Beim Sub ist das ja auch kein Problem. Ich habe hier z.B. einen T+A Sub, den ich auf Links-Anschlag stellen muss, sonst wird der viel zu laut eingemessen.

Das mit der Entfernung von 30cm für den Sub ist so eine Sache. Das Einmesssystem soll "kleine Fehler ausbügeln", kann aber nicht zaubern.
Ich vergleiche das gerne mit dem Auto: du fährst doch auch nicht mit 200km/h auf eine enge Autobahnabfahrt und sagst dir: das ESP wird das schon richten?
D.h. du versuchst es erstmal alleine "einigermaßen" hin zu bekommen und den Rest erledigt die Elektronik.
Übertragen auf den Sub sieht es so aus:
du versuchst den so gut wie möglich im Raum zu positionieren (auf den Hörplatz stellen und im Raum "lauschen", wo der Bass kräftig UND sauber klingt, da muss der Sub hin) und dann den AVR den Rest erledigen.
Wobei ich glaube, dass der Yamaha außer Entfernung/Laufzeit und Lautstärke gar nichts weiter am Sub ändern kann. Die größeren Yamaha haben da zumindest noch einen PEQ, der ist aber so grob, dass das auch nicht viel hilft. Die Audyssey Geräte haben da Vorteile.
chickywicky
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Sep 2014, 17:44
Danke für den ausführlichen Bericht.

1)Das alle speaker im Bereich +/-3db sein sollten wusste ich gar nicht. Wieder was gelernt :-)

Sieht jetzt so aus:

1411228246462

2) Den Aufstellunngsort vom sub bekomme ich so nicht hin. Muss mir erst noch ein 5m Kabel kaufen. Gibt es da hinsichtlich des Klangs eine max. Länge des sub kabels , die man einhalten sollte?

3) Wenn das Audyssey Einmesssystem besser ist sollte ich dann evtl. meinen Rx-v675 egen den Denon x1000 tauschen?

4) Mein rx-v675 hat einen param. EQ und der steht beim Einmessen auf LINEAR.


[Beitrag von chickywicky am 20. Sep 2014, 17:58 bearbeitet]
Fabian-R
Stammgast
#16 erstellt: 20. Sep 2014, 17:50
Wenn dann x2000 oder größer.

Ich hatte zuerst einen denon. Der misst spektakulärer ein. Also mehr bass und Höhen. Quasi Badewannenfrequenzgang.

Sagte mich nicht zu. Yamaha ist wirklich neutral. Aber wie ich oben schrieb,.: das mag nicht jeder. Ist einen Versuch wert
Mickey_Mouse
Inventar
#17 erstellt: 20. Sep 2014, 18:14
was ist am X2000 besser als am X1000?!?

soviel ich weiß hat der 675 "einen" PEQ, aber nicht für den Sub?

ich habe hier mit 10m Sub-Kabel (billiges, das ich noch von so einem Car-HiFi Anschlussset über hatte, von dem ich nur das Power-Kabel und den Sicherungshalter gebraucht habe) keine Probleme. Andere Leute kaufen sich teure Kabel und haben trotzdem Brummen oder Störungen...

es müssen nicht alle LS im Bereich von +/-3dB sein, das ist mehr Kosmetik. Aber -10dB ist eben "Anschlag" und das sollte man vermeiden. So wie es jetzt ist, ist es schon sehr gut!
steelydan1
Inventar
#18 erstellt: 20. Sep 2014, 20:20
Die letzte Einmessung sieht von den Pegel her gut aus.
Die Abstände (besonders vom Sub) sieht man ja leider nicht.


soviel ich weiß hat der 675 "einen" PEQ, aber nicht für den Sub?

Korrekt. Alle Yamaha RX-V haben keinen SubEQ und der PEQ ist nur für die 5-7 Lautsprecher verfügbar.

Die Denon mit Audyssey MultEQ XT haben einen SubEQ, was sicher für viele ein Vorteil ist. Dafür "kauft" man sich andere Nachteile im Vergleich zum Yamaha wiederum mit ein. Den perfekten AVR für 3-400€ gibt´s einfach nicht.
Bevor man den AVR tauscht würde ich eher den Weg gehen später ein Antimode nachzurüsten. Das ist auch dem SubEQ von Audyssey nochmal deutlich überlegen.
chickywicky
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 21. Sep 2014, 13:10

Die letzte Einmessung sieht von den Pegel her gut aus.
Die Abstände (besonders vom Sub) sieht man ja leider nicht.


Da bin ich ja zufrieden.
Was mir nicht so gefällt, das der sub seeeehr dezent ist.
Wie kann ich da jetzt nachjustieren? Den pegel manuell anheben, oder den Bass level vom avr anheben? Wobei hier gillt das dann bestimmt für alle Boxen und ich will ja nir den sub etwas präsenter haben.

Außerdem kommt mir alles so leise vor?
Ist das normal?
Der avr ist ja mit 150RMS pro Kanal nicht wirklich schwachbrüstig.

Ein Film macht erst ab -30/-25db Sinn.

@steelydan1: was genau sind denn die Nachteile bei Denon? So aus Interesse.
Vantassel
Stammgast
#20 erstellt: 21. Sep 2014, 14:04
Hab jetzt deine Bedienungsanleitung nicht zur Hand, aber auf der Fernbedieneung müsste eine Taste sein die "Option" heisst! In dem Menu sollte dann irgendwo "Volume Trim" stehen, da kannst du den Sub noch mal fein justieren und ihn anheben. Auch den Eingangspegel der jeweiligen Quelle sollte dort einzustellen sein. Kauf dir noch das y chinchkabel für den sub. Hast du das mit dem Einschaltproblem des sub gelöst?
chickywicky
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 21. Sep 2014, 15:17
Also das Problem mit der Abschaltautomatik habe ich noch nicht lösen können.

Ein Y Kabel klappt bei mir nicht, da der sub nur einen Mono-Cincheingang für LFE hat.

Es kommt halt mit der jetzigen Einmessung so gut wie kein Druck vom sub.
Man meint der wäre quasi gar nicht da, ist aber definitiv an (Lämpchen leuchtet grün).
Die Ubergangsfreuquenz war 100 ich habe sie auf 120hz gestellt.

Bin grade am überlegen ob ich nicht alles umtauschen soll.
Ist wohl nicht so der Hit was ich mir trotz intensiver Recherche rausgesucht habe...
Mickey_Mouse
Inventar
#22 erstellt: 21. Sep 2014, 15:31
die Frage ist, ob du "neutralen, eingemessenen" Ton/Klang haben möchtest, oder eben einen übertrieben lauten Bass.
Einen guten (und gut eingestellten) Sub hörst du niemals raus, der unterstützt einfach nur im Bass. Dazu kommt, dass die meisten Leute auch den Tiefbass (vom Sub) mit typischen Kick-Bass (ganz grob um die 100Hz) verwechseln.

upps, ich habe mir gerade mal das LS System angeguckt...
das gilt hier üblicherweise als "Brüllwürfel-Set" .

Die LS sind alle auf "Small" eingestellt und deren Übernahme Frequenz hast du von 100 auf 120Hz gestellt?
chickywicky
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 21. Sep 2014, 16:59
Ja genau. Sie sind auf small eingestellt, der sub auf normal und die Übergangsfrequenz habe ich auf 120Hz nachjustiert.

Ja Ja die Brüllwürfel
Für diese habe ich mich entschieden, da die Tests sich super gelesen haben und vor allem weil ich etwas kompaktes brauche. Kann keinen normalgroßen center aufstellen, geschweige denn Standlautsprecher.

Ich kann mir einfach aus Platzgründen leider nix großes hinstellen.
Deshalb habe ich lange recherchiert um gute "Brüllwürfel" zu finden.

Wer bessere kennt darf mir ruhig den Hersteller verraten ich kann noch umtauschen ;-)

Wirken sich denn kleine Lsp negativ auf die Gesamtlautstärke (meine nicht den Klang) eines 150Rms Verstärkers aus?

Wäre ein kleinerer Verstärker hier vielleicht ratsamer?


[Beitrag von chickywicky am 21. Sep 2014, 17:06 bearbeitet]
Zwuggel
Stammgast
#24 erstellt: 21. Sep 2014, 17:11
Kommen den Kompaktboxen gar nicht in Frage?


Dann würd ich erstmal mit 2.1 Anfangen. Eventuell kannst du dir einen Center sparen. Klappt bei mir ganz gut mit Stand LS, ich weiss jetzt nicht ob ein sogenannter Phantomcenter auch bei kompakten zu Tage kommt...

Aber ein Versuch wäre es.

Aber dazu fehlen dann noch Infos von dir zum Raum.. wie was wo aufgestellt werden könnte.
Mickey_Mouse
Inventar
#25 erstellt: 21. Sep 2014, 17:35
also das mit der Lautstärke ist so eine Sache...

erstmal liefert so ein 150W AVR keine 150W pro Kanal. Das gilt bei erhöhtem Klirr-Grad für genau EINEN Kanal. Selbst bei Stereo (2 Kanäle) reduziert Yamaha das schon auf 2*90W. Bei 5 Kanälen kannst du mit maximal 60W rechnen und das ist für so ein 10kg Teilchen schon recht optimistisch.

auf der anderen Seite ist Leistung nicht wirklich wichtig. Damit es sich doppelt so laut anhört, benötigst du die 10 (zehn!) fache Leistung! Doppelte Leistung bedeuten gerade mal +3dB mehr, das kann man ohne direkten Vergleich kaum hören.
Vielleicht erklärt das auch, warum z.B. ein Pegel Unterschied von 10dB beim Einmessen "nicht schön" ist. Das bedeutet nix anderes, als das der eine LS 10x soviel Leistung bekommt wie der andere.

In einem normalen Zimmer ist maximale Leistung und maximaler Pegel eigentlich nie ein Problem. Da kommt es eher dazu, dass "sehr kleine" LS anfangen zu "komprimieren" (so nenne ich das). D.h. wenn die statt 1W 2W bekommen, dann werden sie noch +3dB lauter, wie es sein soll. Das funktioniert vielleicht auch noch bei 5 und 10W. doppelte Leistung -> +3dB, aber bei 20W werden sie nicht mehr +3dB lauter, sondern "nur noch" um +2dB und bei 40W wieder nur +1dB (etwas übertrieben).
Dadurch klingt das ganze eben komprimiert oder einfach angestrengt! Lautstärke ist da, es kreischt oder dröhnt auch in dem Sinne nicht, aber es klingt einfach nicht "rund", es fehlen die Spitzen, die einfach weg gebügelt werden, aber die Grundlautstärke ist ja da.

Ich kann nur vermuten, dass dir eben gerade der Grundton und Kick-Bass fehlt. Das liegt gerade im Übergangsbereich zwischen Subwoofer und Satelliten. Da kommen dann auch noch Auslöschungen wegen der falschen Entfernungsbestimmung dazu
Ich würde da mit der Trennfrequenz ruhig noch etwas höher gehen, vielleicht 150 oder 200Hz. Allerdings müsste der Subwoofer dafür schon irgendwo vorne (ideal genau in der Mitte zwischen den Front LS) stehen, weil er damit definitiv ortbar wird.
Und auch mal die Entfernung zum Sub auf eine "vernünftige" Entfernung einstellen!
Die Sache ist die: der AVR stellt nicht die Entfernung der LS direkt irgendwie ein, sondern passt ja nur die Unterschiede an!
D.h. es wird der LS genommen, der am weitesten weg steht (bzw. am weitesten weg erkannt wurde), der wird nicht angefasst, aber alle anderen LS werden so verzögert, dass es sich so anhört als ständen sie genauso weit weg.
Deine Front stehen gute 4m weit weg, die Rear 3m weniger. D..h. die Rear werden um 3m oder knappe 10ms verzögert. Der Subwoofer wurde mit 30cm eingemessen, bekommen also die fast 4m Verzögerung (12ms) verpasst. Wenn der aber auch 4m vom Hörplatz wegsteht (genauso viel wie die Front), dann passt das was der Sub ausgibt gar nicht zu dem, was die Front im Übergangsbereich parallel ausgeben. Es ist ja nicht so, dass wenn die Trennfrequenz bei 120Hz steht, 120Hz zu 100% an den Sub gehen und 121Hz zu 100% an die Satelliten, sondern bei 120Hz teilen sie sich das genau zur Hälfte, nach unten bekommt der Sub mehr vom Kuchen, nach oben die Satelliten.
Vantassel
Stammgast
#26 erstellt: 21. Sep 2014, 19:31
Also in meinem Fall ist es so, das ich zwei Subwoofer betreibe. Der eine hat den "Systemconector Anschluss", der geht automatisch an, wenn der AVR angeschaltet wird. Der andere ist im "Auto Standby" und wartet auf ein Eingangssignal. Jetzt ist es so, dass ich beide Subwoofer im AVR auf +10 db gestellt habe! Warum, weil der im Auto Standby dann immer sehr früh ein Einschaltsignal bekommt. Den Lautstärkeregler der Subwoofer sind in meinem Fall auf ca. 35% gestellt. Das muss man aber durch verschiedene Medien einstellen und ist eine grobe Richtung. Halt so wie mann es mag. Die Trennfrequenz der Subwoofer sollte maximal 10Hz über der untersten Frequenz der Hauptlautsprecher sein. Als Beispiel, wenn die Hauptlautsprecher einen Frequenzgang von 60Hz bis 22 KHz haben, sollte der Subwoofer auf max ca. 70 Hz eingestellt werden. Das hat den Hintergrund, das sich sonst einige Frequenzen aufheben würden und fehlen, oder aber auch verdoppeln und es zum dröhnen kommt. Es soll ja ausgewogen klingen, aber das ist auch Geschmackssache.
Mickey_Mouse
Inventar
#27 erstellt: 21. Sep 2014, 19:41
das ist völliger Quatsch, weil die Yamaha (vernünftigerweise) gar keine Trennfrequenz für den Subwoofer anbieten!

Der Subwoofer bekommt immer den vollen LFE Kanal. Und zusätzlich das Signal der "Small" LS unterhalb deren Trennfrequenz, von dem die sie dann selber "befreit" werden.
steelydan1
Inventar
#28 erstellt: 21. Sep 2014, 19:52
Vantassel, das ist inhaltlich falsch. Wenn der Pegelabgleich stimmt und man den Sub und die Satelliten mit der gleichen Frequenz (in deinem Beispiel 70Hz) sowie der gleichen Flankensteilheit trennt kann sich weder etwas aufheben bzw. fehlen und auch nicht verdoppeln.

Ausser man macht solchen Unfug: Jetzt ist es so, dass ich beide Subwoofer im AVR auf +10 db gestellt habe!
Damit stimmt der Pegelabgleich zwischen Sub und Satelliten nicht mehr. In dem genannten Beispiel (Trennung bei 70Hz) führt das zu einer Überbetonung des Frequenzbereichs unter 70Hz und des LFE-Kanal.
Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie es nicht geht!
Bestenfalls eine fragwürdige "Anleitung" wie man zu einen übertrieben lauten Bassbereich kommt.


[Beitrag von steelydan1 am 21. Sep 2014, 19:55 bearbeitet]
Vantassel
Stammgast
#29 erstellt: 21. Sep 2014, 20:40

Mickey_Mouse (Beitrag #27) schrieb:
das ist völliger Quatsch, weil die Yamaha (vernünftigerweise) gar keine Trennfrequenz für den Subwoofer anbieten!

Der Subwoofer bekommt immer den vollen LFE Kanal. Und zusätzlich das Signal der "Small" LS unterhalb deren Trennfrequenz, von dem die sie dann selber "befreit" werden.


Da hast du natürlich recht, ich vergaß zu erwähnen das ich den LFE kanal am Subwoofer gar nicht nutze, sondern die Weiche im Subwoofer die Frequenz trennt, sorry. Vielleicht ist es ja verkehrt es so zu machen, aber ich bin sehr zufrieden. Warscheinlich habe ich hier auch alles völlig falsch eingestellt, aber dann möchte ich gerne wissen, wie es fachlich richtig eingestellt und optimiert wird. Dann kann ich vielleicht noch mehr heraus holen. Also wie mache ich es richtig um meine Ohren zu befriedigen.

MfG und vielen Dank!
Vantassel
Stammgast
#30 erstellt: 21. Sep 2014, 20:54

steelydan1 (Beitrag #28) schrieb:
Vantassel, das ist inhaltlich falsch. Wenn der Pegelabgleich stimmt und man den Sub und die Satelliten mit der gleichen Frequenz (in deinem Beispiel 70Hz) sowie der gleichen Flankensteilheit trennt kann sich weder etwas aufheben bzw. fehlen und auch nicht verdoppeln.

Ausser man macht solchen Unfug: Jetzt ist es so, dass ich beide Subwoofer im AVR auf +10 db gestellt habe!
Damit stimmt der Pegelabgleich zwischen Sub und Satelliten nicht mehr. In dem genannten Beispiel (Trennung bei 70Hz) führt das zu einer Überbetonung des Frequenzbereichs unter 70Hz und des LFE-Kanal.
Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie es nicht geht!
Bestenfalls eine fragwürdige "Anleitung" wie man zu einen übertrieben lauten Bassbereich kommt. :.



Nein so meinte ich es nicht! Ich dachte als Beispiel, der Sub geht von 20Hz bis 70Hz und die Hauptlautsprecher von 60Hz bis 22KHz.

Den Subwoofer hab ich auf +10db eingestellt, damit er sehr früh sein Einschaltsignal bekommt. Denn ob ich nun am AVR den Pegel auf 0 db und dafür am Sub den Lautstärke aufdrehe oder umgekehrt macht für mich keinen Unterschied! Ich bin auch für jeden Tip dankbar, wie man es besser macht!
Mickey_Mouse
Inventar
#31 erstellt: 21. Sep 2014, 21:02

Vantassel (Beitrag #29) schrieb:
Da hast du natürlich recht, ich vergaß zu erwähnen das ich den LFE kanal am Subwoofer gar nicht nutze, sondern die Weiche im Subwoofer die Frequenz trennt, sorry. Vielleicht ist es ja verkehrt es so zu machen, aber ich bin sehr zufrieden.

jo, und den LFE Bereich überhalb deiner Trennfrequenz für den Subwoofer schiebst du einfach in die Tonne, ist ja völlig egal, dass das fehlt...
steelydan1
Inventar
#32 erstellt: 21. Sep 2014, 21:39
Der Regler für die Trennfrequenz am Sub gehört auf Maximum (Rechtsanschlag). Die Trennfrequenz zwischen Sub und auf "klein" gestellten Lautsprechern wird alleine am AVR eingestellt. Der LFE kommt so ungefiltert und in vollem Frequenzumfang (normal reicht der LFE bis 120Hz) zum Sub.

Was du (anscheinend mehr zufällig als wissentlich) versuchst ist eine Überlappung von Tief- und Hochpass im Übergangsbereich herbeizuführen. Dazu ist die Hardware (Sub, AVR) aber nicht ausgelegt und du schickst damit den oberen Frequenzbereich des LFE-Kanal in´s Nirvana.
Vantassel
Stammgast
#33 erstellt: 21. Sep 2014, 22:11
In der Bedienungsanleitung steht das die Frontlautsprecher und der Subwoofer die tieffrequenten Anteile gleichermaßen wiedergeben! Bei den früheren Geräten konnte man einstellen ob die LFE Anteile nur vom Sub oder von both also Beide Subwoofer und Frontlautsprecher wiedergegebenen werden. Bei den neueren Geräten heißt es Extra Bass.Was stimmt denn nun? Ist die Übersetzung in de BD falsch?


[Beitrag von Vantassel am 21. Sep 2014, 22:23 bearbeitet]
steelydan1
Inventar
#34 erstellt: 21. Sep 2014, 22:45
Aus "Both" wurde "Extrabass".
Vorraussetzung ist, dass die Front-LS auf "Gross" stehen. Die Bassanteile der Frontkanäle werden in diesem Modus sowohl von diesen selbst als auch vom Sub wiedergegeben.
Eine Einstellung von der ich persönlich gar nichts halte.
Wozu das führt ist klar: Der Bassbereich wird deutlich lauter und dominater als die übrigen Frequenzbereiche.
Außerdem macht es wenig Sinn die Frontboxen in einem Heimkino mit Sub als "Gross" zu konfigurieren. Ein guter Sub kann die ganz tiefen Frequenzen besser wiedergeben als fast alle Lautsprecher (auch Standboxen).

Wenn ich deine ganzen bisherigen Angaben Revue passieren lasse und zusammenfasse deutet das wie schon vermutet auf ein selbstgestriktes, teilweise fehlerhaftes Setup mit stark überbetonter Basswiedergabe hin. Das kann jeder machen wie er will und es dem persönlichen Geschmack entspricht. Mit linearer Wiedergabe (also etwas so zu hören wie es auf dem Tonträger original vorhanden ist) hat es aber wenig zu tun.

Ich denke wir sind weit genug von eigentlichen Thema dieses Threads abgekommen. Es geht hier ja um den User "chickywicky" und seine Fragen / Probleme.
Mickey_Mouse
Inventar
#35 erstellt: 21. Sep 2014, 22:56
unabhängig davon wie sinnvoll es sein soll, den Tiefbass Bereich auf den Sub UND die Front zu verteilen (ich sehe das nicht für so böse an), wird es spätestens wenn man dann dafür den Subwoofer nach oben begrenzen muss (und er den LFE nicht mehr voll wieder geben kann) doch etwas "wirr".
Vantassel
Stammgast
#36 erstellt: 21. Sep 2014, 23:17
Ok, dann liege ich wohl völlig falsch. Das Einmesssytem macht es dann für meine Begriffe auch falsch, denn es erkennt meine Lautsprecher alle richtig was die Größe anbelangt. Also kann ich davon ausgehen das ich alle Lautsprecher auf klein stelle und die Trennfrequenz auf xx Hz. ? Helft mir bitte, wie soll man vorgehen? Einmessen nur als grobe Grundlage? Ich bin ja froh wenn ich noch was dazu lerne! DANKE!
chickywicky
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 21. Sep 2014, 23:24
[quote]Ich denke wir sind weit genug von eigentlichen Thema dieses Threads abgekommen. Es geht hier ja um den User "chickywicky" und seine Fragen / Probleme [/quote]

Hui Danke schonmal bis hierhin. Ich hab nämlich grade nicht mehr so ganz alles verstanden

1) Also die Front/Rear gehen haben laut Hersteller einen Frequenzgang von 80-34K
Der Sub 28-200 Hz

Meine Ubergangsfrequenz nach dem Einmessen war laut YPAO 100Hz. Ich habe es auf 120 geändert. Wäre 150Hz nich sinnvoller?

2) Wenn man, wie ich räumlich stark eingeschränkt ist, gibt es da überhaupt eine alternative zu guten "Brüllwürfeln", wenn man trotzdem 5.1 möchte?
Ansonsten werde ich wohl mit leben müssen.

Bin offen für alle Tipps :-)


[Beitrag von chickywicky am 21. Sep 2014, 23:28 bearbeitet]
steelydan1
Inventar
#38 erstellt: 21. Sep 2014, 23:26
@ Vantassel
Mach dazu bitte einen eigenen Thread auf. Der hier gehört "chickywicky:)
Und schreib da auch rein welche LS / Sub du hast.


das ich alle Lautsprecher auf klein stelle und die Trennfrequenz auf xx Hz

In die Richtung geht es, ja. Der RX-A 2020 ist ja in dieser Hinsicht sehr flexibel und erlaubt unterschiedliche Trennfrequenzen für verschiedene Lautsprecher-Gruppen.

@chickywicky

Ausprobieren mit welcher Ü-Frequenz es am besten klingt.
Mickey Mouse hat dir ja geschrieben worauf du bei der Aufstellung des Sub achten sollest wenn du mit der Ü-Frequenz deutlich über 100Hz gehst.

"Brüllwürfel" hören auf, wenn die LS einen Tiefmitteltöner mit min.120mm Durchmesser haben. Solche LS sind nicht sooo groß.


[Beitrag von steelydan1 am 21. Sep 2014, 23:36 bearbeitet]
chickywicky
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 21. Sep 2014, 23:55
@steelydan1: Also ursprünglich hatte ich mich sehr für die Dali Zensor1 interessiert, die wohl nicht mehr unter die Kategorie Brüllwürfel fallen.
Dann hab ich mir den Center dazu angesehen und mußte einsehen das ich den räumlich niemals unterbringen kann.
Somit hane ich mich nach kompakten Centern umgesehen und bin bei Heco gelandet.

Gibt es eine sinvolle Kombi Regallautsprecher/Nicht-Brüllwürfel mit einem super kompakten Center zu kombinieren, welcher unter einen 40" Samsung passt ohne das Bild zu verdecken?
DAS wäre dann was ich immer gesucht habe, aber leidrr nicht gefunden habe

@Mickeymouse: danke für deine ausführliche technische Beschreibung. Mein sub steht sogar leicht vorgelagert zur Front/Center Linie.
Ich werde mal dir Trennfrequenz anheben auf 150Hz und schauen wir das klingt :-)
steelydan1
Inventar
#40 erstellt: 22. Sep 2014, 00:40
Nein, so eine Kombi gibt es nicht. Sie würde auch keinen Sinn machen, denn die 3 vorderen Lautsprecher sollen etwa gleich grosse Chassis besitzen. So ein "Winzling"-Center würde gegen die beiden größeren Front-LS viel zu stark abfallen und extrem angestrengt klingen.

TV an die Wand, dann passt der Center drunter.

Ich vermute bei dir aber noch div. andere Aufstellungsprobleme. Da kann ich einiges aus den Screenshots der Einmessung rauslesen.
z.B. ist für so ein kleines Sub-/Sat System wie das Heco die Basisbreite (Abstand zwischen den beiden Front-Boxen) und die Entfernung zum Hörplatz mit ca. 4m viel zu groß. Da wären ca. 2,5m ideal.
Hinten ist der Abstand der LS zum Hörplatz dagegen eher zu gering, das sollten min.1,5m sein. Dies deutet auf ein Sofa direkt an der Rückwand hin.

Und so nebenbei: Du sitzt gut 4m von deinem TV weg, da musst du einen wahren Riesen-TV oder einen Beamer mit Leinwand haben.
Als Anhaltspunkt: Bei einem 55 Zoll-TV soll der Betrachtungsabstand nicht über 3m betragen, sonst mutiert HD- und 3D-Material zum Mäusekino.


[Beitrag von steelydan1 am 22. Sep 2014, 00:40 bearbeitet]
chickywicky
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 22. Sep 2014, 10:45
Guten morgen,

@steelydan1:
Hätte nicht gedacht, dass das alles doch so schwierig ist ;-)
Also ich habe jetzt nochmal Bilder gemacht, damit man es sich als außenstehender besser vorstellen kann:

Einen neuen TV will ich mir nicht anschaffen und an dem Sitzabstand kann ich leider nichts ändern.

Wenn ich den TV an die Wand montieren würde, wäre er ja noch weiter weg
Das möchte ich aber auch nicht. Habe schon mit dem Gedanken gespielt, mich aber dann bewußt dagegen entschieden.

Ein guter Freund von mir hat einen 60" LG auch mit Brüllwürfeln von JBL und einem Yamaha Sub, sowie dem Yamaha rx-657 seit Jahren in Betrieb. Sitzabstand mind. 3 Meter:
Der Klang ist super und total ausreichend.
Wieso ist das bei mir so schwierig....

Muß doch eine zufriedenstellende Lösung geben

20140922_103257[1]20140922_103324[1]
Fabian-R
Stammgast
#42 erstellt: 22. Sep 2014, 11:06
Weil der Raum den Klang macht
Zwuggel
Stammgast
#43 erstellt: 22. Sep 2014, 11:26
Da wäre meiner Ansicht nach Platz für Kompakte...

lauter wird es daruch nicht, aber voller (nicht mehr so angestrengt) im Klang.

Die Dali Zensor wurden doch glaub schon erwähnt im Thread oder? nur mal so als Beispiel.
chickywicky
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 22. Sep 2014, 13:27
@Zwuggel:

Ja der Dali Zensor 1 wurde schon genannt.

Aber wo sollte ich den großen Center unterbringen? Ich will den Fernseher nicht an die Wand hängen.

Habe einen klassisches Platz-/Aufstellungskonflikt


Wenn ich also die Hecos gegen die Dali's tauschen würde, hätte ich doch immer noch den Konflikt aus dem zu geringeren Abstand der L/R Frontlautsprecher, und der "langezogenem" Stereodreiecks aufgrund des Sitzabstandes von ~4m.

Würde das folglich nicht bedeuten, das gute Lautsprecher, dann Perlen vor die Säue wären? Weil sich das Aufstellungsproblem nichts lößen läßt?


[Beitrag von chickywicky am 22. Sep 2014, 13:50 bearbeitet]
steelydan1
Inventar
#45 erstellt: 22. Sep 2014, 14:52

hätte ich doch immer noch den Konflikt aus dem zu geringeren Abstand der L/R Frontlautsprecher, und der "langezogenem" Stereodreiecks aufgrund des Sitzabstandes von ~4m.

Richtig erkannt, genau da liegt der Hund begraben. Das richtet dir auch keine Dali Zensor oder sonst ein anderer LS.

Es gibt genau 3 Möglichkeiten:
1) Basisbreite (= Abstand Front L/R) auf min. 3m vergrössern
2) Das TV-Board kommt min.1m näher zum Sofa
3) Das Sofa kommt min.1m näher zum TV

Der optimale Weg ist 3), da dadurch zusätzlich viel Platz für die Rear´s entsteht und du von dem akustisch schlechten Hörplatz an der Rückwand wegkommst.
Ich sag jetzt nicht dass du dein Zimmer umstellen musst, es ist allein deine Entscheidung. Aber probier es einfach mal testweise aus: Sofa 1m nach vorne, Rear´s etwas von der Rückwand wegholen und neu einwinkeln, neu einmessen ... du wirst sehen das klingt um Welten besser. Außerdem wirst du erstaunt sein was du im TV-Bild plötzlich an Details erkennst.
Zwuggel
Stammgast
#46 erstellt: 22. Sep 2014, 14:53
Wie schon erwähnt ich hab keinen Center und auch kein perfektes Stereodreieck und als Rears hab ich Plastiktröten aus 2002 von Yamaha.

Aber trodtzdem ein in meinen Ohren ein tolles 4.1 (2xGLE490.2 als front, 1x AS85.2 (jeweils Canton) und die Yamaha Rears weil sie so schön klein sind.

Ob es Perlen vor die Säue sind kann ich dir leider nicht beantworten, bezgl. dem Abstand und des Dreieckes.

Die LS stehen bei mir wie sie eben stehen können.. so an die 4m auseinander und 3 m zum Sitzplatz.
chickywicky
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 23. Sep 2014, 00:04

steelydan1 (Beitrag #45) schrieb:

hätte ich doch immer noch den Konflikt aus dem zu geringeren Abstand der L/R Frontlautsprecher, und der "langezogenem" Stereodreiecks aufgrund des Sitzabstandes von ~4m.

Richtig erkannt, genau da liegt der Hund begraben. Das richtet dir auch keine Dali Zensor oder sonst ein anderer LS.

Es gibt genau 3 Möglichkeiten:
1) Basisbreite (= Abstand Front L/R) auf min. 3m vergrössern
2) Das TV-Board kommt min.1m näher zum Sofa
3) Das Sofa kommt min.1m näher zum TV

Der optimale Weg ist 3), da dadurch zusätzlich viel Platz für die Rear´s entsteht und du von dem akustisch schlechten Hörplatz an der Rückwand wegkommst.
Ich sag jetzt nicht dass du dein Zimmer umstellen musst, es ist allein deine Entscheidung. Aber probier es einfach mal testweise aus: Sofa 1m nach vorne, Rear´s etwas von der Rückwand wegholen und neu einwinkeln, neu einmessen ... du wirst sehen das klingt um Welten besser. Außerdem wirst du erstaunt sein was du im TV-Bild plötzlich an Details erkennst.


Danke für die Tipps, aber leider kann ich nichts davon realisieren.

1) da kommt der Tür rahmen bzw die Wand
2) und 3) dann hängt der Haussegen schief - sicher ein gängiges Problem

Ließe sich folgendes realisieren: TV kommt auf ein Podest welches nur die Höhe hat das beispielsweise Dali Center dort drunter stehen kann?
Mal von dem Stereodreieck abgesehen, dass ich nicht ändern kann, wirkt sich so ein Podest negativ auf den Klang des Centers aus wenn genügend Luft bleibt?

Die Dalis gehen mir einfach nicht aus dem Kopf. Die zensor 1 würde ich dann dort positionieren wo die kleinen Hecos momentan stehen.

Das müßte doch um Welten besser klingen als jetzt?
steelydan1
Inventar
#48 erstellt: 23. Sep 2014, 00:56
Natürlich klingt eine Dali Zensor 1 grundsätzlich besser als die kleinen Heco-Satelliten. Aber wie ich schon geschrieben hatte: Die löst dein eigentliches Problem mit der Aufstellung auch nicht. Die Zensor 1 leidet darunter genauso wie die kleinen Heco´s.

Was du versuchst ist der typische Anfängerfehler. Du willst grobe Aufstellungsfehler durch teurere und größere LS ausgleichen. Der vorgezeichnete nächste Schritt ist dann ein teuerer AVR, der das Problem natürlich ebensowenig löst,
Dass es so nicht funktioniert mussten hier im Lauf der Jahre schon dutzende User - die unbedingt mit dem Kopf durch die Wand wollten, eine gewisse Beratungsresistenz an den Tag legten und dachten Stereodreieck und Raumakustik gelten bei ihnen zu Hause nicht - als teures Lehrgeld verbuchen.
Ich kann dich wohl nicht davon abhalten ein weiteres Mitglied dieses elitären Zirkels zu werden.


3) dann hängt der Haussegen schief - sicher ein gängiges Problem

In dem Fall verkaufst du das ganze Zeug besser wieder und stellst eine Soundbar hin.
Als gängiges Problem würde ich das aber nicht sehen.


[Beitrag von steelydan1 am 23. Sep 2014, 01:15 bearbeitet]
chickywicky
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 23. Sep 2014, 10:16

Was du versuchst ist der typische Anfängerfehler. Du willst grobe Aufstellungsfehler durch teurere und größere LS ausgleichen. Der vorgezeichnete nächste Schritt ist dann ein teuerer AVR, der das Problem natürlich ebensowenig löst,
Dass es so nicht funktioniert mussten hier im Lauf der Jahre schon dutzende User - die unbedingt mit dem Kopf durch die Wand wollten, eine gewisse Beratungsresistenz an den Tag legten und dachten Stereodreieck und Raumakustik gelten bei ihnen zu Hause nicht - als teures Lehrgeld verbuchen.


Guten morgen,

also ich bin alles andere als beratungsresistent, ich bin dankbar für die wertvollen Tipps und als Anfänger rutschts man logischerweise schnell in die typischen Fehler ab.
Nur leider kann ich an der Wohnungssituation, wie sie momentan ist, nichts ändern. Damit muß ich wohl oder übel erstmal leben. Von daher will ich einfach nur das bestmögliche rausholen. Wenn ich in den nächsten 1-2 Jahren umziehe, werden die Karten neu gemischt. Die IST-Situation läßt sich aber leider nicht ändern. Ich kann keine Couch mitten in den Raum stellen, nur um im Stereodreieck zu sitzen.

Mit meinem AVR bin ich total zufrieden, ich will mir keinen teureren kaufen, was sollte das auch bringen.

Von daher sehe ich mich überhaupt nicht in diesem eliteren Club

Muß ich denn jetzt komplett von meinem 5.1 Traum Abstand nehmen und mir eine blöde Soundbar kaufen mit aufpoliertem pseudo-sourround Klang? Das ist hoffentlich nicht der letzte Tipp den ich bekomme?
Das wäre nämlich in meinen Augen rausgeschmissenes Lehrgeld.

Ich wollte nichts-desto trotz kurz nochmal die Positionierung eines Centers unter dem TV ansprechen, ob das eine total doofe Idee ist, oder ob das akkustisch Sinn macht?

Anbei habe ich es super grob noch illustriert

Aufstellung Center
Zwuggel
Stammgast
#50 erstellt: 23. Sep 2014, 11:36
Das mit dem Center unter dem TV ist kein Problem.

Es geht lediglich um den Abstand zum Hörplatz.

Aber versuche es doch einfach mal, wenn es sich für dich dann besser anhört ist doch gut.

Wie gesagt ich hab auch kein perfektes Stereodreieck und trotzdem fliegen mir Kugel oder sonstiges um die Ohren.
steelydan1
Inventar
#51 erstellt: 23. Sep 2014, 12:27
Ich weiß doch schon längst wie das ausgeht.
Du wirst weitere 500€ für ein Paar Zensor1 + Vokal Center ausgeben, macht zusammen mit dem Heco Ambient 5.1 dann ca. 1100€ für Lautsprecher. Mit AVR sind es insgesamt ca. 1450€.
Dafür hast du mehr als bescheidenen Klang, da nichts wirklich zusammenpasst bzw. richtig steht sowie einen Sub der evtl. weiter Probleme mit der Einschaltautomatik macht.
Das redest du dir schön mit Pseudoargumenten wie "ich zieh irgendwann mal um", "geht eben nicht besser", etc. um die Geldausgabe vor dir selbst (und/oder deiner Frau) zu rechtfertigen.

Schau dir mal ein paar Kaufberatungsthreads an mit Budget´s von 1000-1500€. Dann erkennst du evtl. was damit möglich ist wenn:
a) der Fragesteller nicht schon mit halbgaren Lösungen ankommt
b) die Aufstellungsfrage nicht verdrängt wird sondern gemeinsam Lösungen gesucht werden
c) nach Ratschlägen nicht nur gefragt, sondern diese auch angenommen werden anstatt wiederholt auf falschen eigenen Vorstellungen zu beharren

Einen Center kannst du dir mit ziemlicher Sicherheit komplett sparen. In >90% aller Fälle ist bei eng zusammenstehenden Front-LS ein 4.1 mit "Phantomcenter" klanglich besser. Akustisch kannst du bei 4m Hörabstand und 2m Basisbreite am Hörplatz den Center nicht mehr von den Front-LS auseinander halten, da kommt nur noch Klangbrei an.
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