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Schwankung in der Netzspannung schädlich für Anlage?

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Autor
Beitrag
SamusAran
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Mai 2010, 00:45
Moin,

ich wohn in einem eher etwas älteren, nicht wirklich renovierten Haus (Bj. ~1910) mit einem etwas maroden Stromnetz.

Auf jeden Fall knacken jedes Mal meine Boxen, wenn die Anlage an ist und ich z.B. das Zimmerlicht an und aus schalte.

Ist das von irgendeiner Gefahr für Anlage oder Boxen, z.B. unter Vollast? Kann man sich dadurch irgendwie unternehmen, z.B. mit einer Sicherheitssteckleiste?

Vielen Dank und beste Grüße,
Martin
cr
Moderator
#2 erstellt: 13. Mai 2010, 01:12
Ob das was mit dem Stromnetz zu tun hat, ist fraglich. Einige Verstärker knacksen leider, andere nicht. Hatte auch mal so einen. Netzfilter hilft in der Regel nicht, da die Störungen meist als elekro-magnetischer Impuls durch den Raum kommt, selten über die Leitung. Leiste mit Netzfilter kannst du ja probieren und ggf. wieder zurückgeben.

Obs schadet. Wenn es nicht extrem laut ist, nicht. Sonst ev. den Hochtönern.


[Beitrag von cr am 13. Mai 2010, 01:13 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#3 erstellt: 14. Mai 2010, 14:20
Was gefährlich für Elekronik ist, sind Überspannungen jeglicher Art. Aber wie schon cr richtig bemerkt, dieses Knacksen in den Boxen ist harmlos. Du könntest eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz in Deine Anlage integrieren, dann wärst Du wirklich sicher.

Gruß HB
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 14. Mai 2010, 14:33

Wolfgang_K. schrieb:
Was gefährlich für Elekronik ist, sind Überspannungen jeglicher Art. ...



Ja, für die richtig großen Spitzen die auftreten können wenn in der Umgebung ein Blitz einschlägt ist sowas sinnvoll. Bringt aber nur was in Kombination wenn die restliche Elektrik des Hauses ebenfalls so abgesichert ist.

Die normalen Spitzen die man immer im Netz hat, die sich aber innerhalb der Toleranz bewegen, werden abgefangen denn die Spannungsversorgung der Elektronik ist innerhalb des Verstärkers/Receivers stabilisiert. Da findet man mehrere Spannungsstabilisatoren die entsprechend ausgeführt sind nach Spannung die stabil gehalten soll und halt nach dem Strom der da in dem Bereich fließt. Man erkennt die recht schnell, das sind normale Transistoren, haben aber einen Kühlkörper (bei den kleineren einfach so ein Kranz der wie eine Krone aufgesetzt ist) denn der Überschuss wird einfach in Form von Wärme abgegeben.

Das ist ein stabilisiertes Netzteil, symetrischer Aufbau außer Primärseite des Transformators, wirft 2x6V aus.




Oder so:

http://www.freeduino.de/files/images/Bild%2043.png

Und die großen haben dann meist ein TO-Gehäuse...


[Beitrag von germi1982 am 14. Mai 2010, 14:42 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#5 erstellt: 14. Mai 2010, 15:17
Und bei vielen höherwertigen Hifi-Komponenten sind die Transformatoren auf eine Spannungsfestigkeit von 400 Volt bis zu mehreren Kilovolt getestet - also von dieser Seite aus ist das sicher.....

Gruß Wolfgang
-Frank-
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Mai 2010, 18:04

Wolfgang_K. schrieb:
Was gefährlich für Elekronik ist, sind Überspannungen jeglicher Art.


Hallo,

schön zu wissen.
Wir hatten vor Kurzem durch einen technischen Defekt am Hausanschluss bis zu 315 Volt auf der Leitung. Glücklicherweise ist alles heile geblieben.


Grüße aus der Magdeburger Börde,

Frank.
raedel
Stammgast
#7 erstellt: 14. Mai 2010, 21:04
Hallo,

was muß ich hier bloß alles lesen.....

Transformatoren auf eine Spannungsfestigkeit von 400 Volt bis zu mehreren Kilovolt getestet - also von dieser Seite aus ist das sicher.....

Ja gut, das schützt aber nicht vor Überspannungen, vor dem Blitzeinschlag schon gar nicht. Da nutzen auch diese "Steckdosen-Blitzschutz-Spielzeuge" rein gar nichts.
Überspannungsableiter für Hutschienen sind effektiver, aber reicht im Extremfall auch nicht.
Einfach mal googeln...wird leider nicht ganz preiswert.

da die Störungen meist als elekro-magnetischer Impuls durch den Raum kommt, selten über die Leitung.

Doch, die Störung kommt meist durch die Strippe!
Kauf dir eine Leiste mit Netzfilter und HIFI dann dran.
Nur eben nicht son überteuertes Zeug (gegen Überspannung, Blitz und Schwangerschaft)

Gruß
Burkhard


[Beitrag von raedel am 14. Mai 2010, 21:12 bearbeitet]
cr
Moderator
#8 erstellt: 14. Mai 2010, 21:51
Meine Erfahrung ist, dass die Störungen meist nicht über die Strippe kommen. Man kann dies zB ganz leicht mit Induktoinsfunken in der Nähe des Gerätes testen.

Mit einem ausgebauten Trafo und Batterienspannung kann man schöne Funken erzeugen, wenn man die Kontakte trennt bzw schließt. Wenn es dann trotzdem kracht (war bei mir der Fall), dann beweist dies, dass es über die Luft einstreut.
War zumindest bei mir immer so. Da kannst du dann Kaskaden von Filtern in die Netzleitung setzen, wird alles nichts nützen.
raedel
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2010, 22:09
Klar geht was durch die Luft, mobile Telefone, ferngesteuerte Spielzeuge, TV, W-Lan und Abrißfunken eben auch!

Mit einem ausgebauten Trafo und Batterienspannung kann man schöne Funken erzeugen, wenn man die Kontakte trennt bzw schließt. Wenn es dann trotzdem kracht (war bei mir der Fall), dann beweist dies, dass es über die Luft einstreut.

Was der Trafo damit zu tun hat? Höchstens die Induktionsspannung. Und die ist nun mal höher als die "Batteriespannung",....aber primär. Sekundäre Wicklungen spielen da eigentlich jeine Rolle.
Stichwort wäre vielleicht: Faraday
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