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Habe einen symmetrischen Ausgang, brauche aber zwei .

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hal-9.000
Inventar
#1 erstellt: 29. Jul 2011, 16:18
Moin,

ich betreibe ein Paar Dynaudio BM12A (Aktiv LS) an meinem Vorverstärker Onkyo Integra P 388F, angeschlossen sind sie symmetrisch per XLR-Kabel.
Ich habe nun vor, mir ein paar Ripole zu bauen, diese sollen (aktueller Gedankengang) ebenfalls per XLR angeschlossen werden:

Onkyo Integra => Behringer DCX 2496 => t.amp S-200 => 2 Ripole

Problem - der Onkyo hat nur einen symmetrischen Ausgang. Der erste Gedanke ist der an einen ein Y-Adapter, nun weiß ich allerdings nicht, ob das funktioniert und ich glaube erst recht nicht, dass es der Weisheit letzter Schluss ist.

Die Frage ist also:
Wie 'macht' man aus einem Ausgang zwei Ausgänge und das mit vertretbarem Aufwand und ohne Qualitätseinbußen?
Sollte das Thema in einer anderen Rubrik besser aufgehoben sein, bitte verschieben.

VG
Mario




PS:
Die Dynaudios mit über den Behringer laufen zu lassen ist die (aller)letzte Option/Notlösung, möchte ich eigentlich nicht - es sollte auch anders gehen.
pragmatiker
Administrator
#2 erstellt: 29. Jul 2011, 16:44
Servus Mario,

Wieviel Geld und eigenen Arbeitseinsatz darf die Aktion denn kosten?

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 29. Jul 2011, 16:45 bearbeitet]
detegg
Administrator
#3 erstellt: 29. Jul 2011, 19:17
... andere Frage aus dem DIY/Lautsprecher-Lager

Das Ripol und Hauptlautsprecher aktiv getrennt (und evtl. entzerrt) werden sollten, ist klar? Das die Dynaudio BM12A bereits Aktiv-LS sind, spart Dir einige Endstufen.

Wo genau liegt Dein Problem?

;-) Detlef
hal-9.000
Inventar
#4 erstellt: 29. Jul 2011, 20:06
Hallo Herbert,

wenns einen nicht allzu anspruchsvollen Bausatz mit "dausicherer" Doku gibt, den auch ein Anfänger löten kann, dann traue ich mir das schon zu (SMD geht zB. gar nicht). Das hab ich auch selbst gelötet, Platinen waren idiotensicher beschriftet, sehr schöne Anleitung und freundlichen Support gabs auch (XONO-Clone):



Ich habe nur leider keine Möglichkeit, Gehäuse anzufertigen, da muss ich zwangsweise auf Dritte zurückkommen. Auf einen Fundus an Bauteilen kann ich nicht zurückgreifen und mein Bestand an Werkzeugen ist begrenzt. Sofern Netzspannung oä. involviert ist, wird/muss vor Erstinbetriebnahme ein Freund einbezogen werden, der sich richtig in Elektrotechnik auskennt, aber leider 50km entfernt wohnt (ich habs nicht gelernt).

Auf deutsch, da muss eine Fertiglösung schon recht teuer oder nicht bzw. nicht mehr erhältlich sein, damit sich DIY aktuell bei mir auch finanziell lohnt, sofern es keinen kompletten günstigen/einfachen Bau(an)satz gibt.
Wenn es eine ordentliche "Fertiglösung" für nen schmalen Euro gibt, würde ich mir die Arbeit/Organisation wohl eher sparen.

Bin jedenfalls gespannt, welche Alternativen Du mir anbietest



Hallo Detlef,

ja, die Dynaudios haben leider nur einen Eingang und eine "60/80Hz high-pass filter for subwoofer adaptation", da kann ich zwar die Monitore nach unten hin begrenzen, hat aber auf Sub/Ripol keinerlei Einfluß.
Um diesen entsprechend nach oben hin zu trennen und ggfs zu entzerren, soll (in meiner aktuellen Vorstellung) der Behringer DCX zum Einsatz kommen. Nur - wo schließ ich den an?
Nebenbei - der t.amp S-200 ist dann nur für die Ripole da, andere Endstufen/Verstärker hab ich nicht.
Wie hättest Du es denn angeschlossen bzw. wie sieht Dein Lösungsansatz aus?



LG
Mario


[Beitrag von hal-9.000 am 29. Jul 2011, 20:57 bearbeitet]
detegg
Administrator
#5 erstellt: 29. Jul 2011, 21:22
Moin Mario,

eine DCX o.ä. bietet erst mal symmetrische Ein- bzw. Ausgänge mit XLR.
Ein mögliches Setup wäre, den/die Ripol(e) über den t.amp S-200 laufen zu lassen, vorher per DCX zu entzerren, und die Dynaudio eben als aktives LS-System (ohne zusätzliche Endstufe) per DCX über einen passenden HP laufen zu lassen.

;-) Detlef


[Beitrag von detegg am 29. Jul 2011, 21:31 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#6 erstellt: 29. Jul 2011, 22:00
Hallo Detlef,

soweit klar, ich wollte die Dynaudio aber eigentlich nicht über den Behringer DCX laufen lassen (siehe ersten Beitrag), da ich nicht nur positive Aussagen über deren "Klangeinfluß" gelesen/gehört habe, daher auch die Nachfrage.
"Nur" für den Bass sollte das aber zumindest als Einstieg und zum üben/friemeln{lernen und vllt sogar dauerhaft taugen.

Die DCX und der T.Amp sollen quasi mein "Aktiv-Modul" für die Ripole bilden und werden ihren Platz wohl in einem Lacktisch bzw. Lack Beistelltisch mit Rollen finden.


LG
Mario


[Beitrag von hal-9.000 am 29. Jul 2011, 22:22 bearbeitet]
detegg
Administrator
#7 erstellt: 29. Jul 2011, 22:21
Mario,

deshalb mein "Einwurf" aus dem DIY/LS-Lager ...

Wenn Du es irgendwie hin bekommst, den aktiven, entzerrten SUB-Ripol mit den aktiven Dynaudio ohne Trennung/Entzerrung in Deinem Raum zu betreiben, dann berichte bitte.

Einmess-System vorhanden?

Richtig angepasst (symmetrisch, Studio-Pegel) ist die DCX wirklich nicht schlecht. Wenn Du aber nur den SUB entzerren willst, wäre ein passendes SUB-Modul oder ein dem t.amp vorgeschalteter EQ (DEQ - schon wieder das große "B") besser geeignet.

Bliebe noch Dein Problem mit dem symmetrischen Ausgang des Onkyo ...

;-) Detlef
hal-9.000
Inventar
#8 erstellt: 29. Jul 2011, 22:44
Hallo Detlef,


detegg schrieb:
Mario,

deshalb mein "Einwurf" aus dem DIY/LS-Lager ...

Wenn Du es irgendwie hin bekommst, den aktiven, entzerrten SUB-Ripol mit den aktiven Dynaudio ohne Trennung/Entzerrung in Deinem Raum zu betreiben, dann berichte bitte.

Mach ich, wie gesagt die Dyns wollte ich bei 80Hz rausnehmen (Schalter auf der Rückseite) und die Subs entsprechend 'einfügen'.


detegg schrieb:
Einmess-System vorhanden?

Zumindest eins für den Hausgebrauch, EMU 0404 USB, Behringer Meßmikro und Arta. Um etwas 'try & error' werde ich nicht herumkommen.


detegg schrieb:
Wenn Du aber nur den SUB entzerren willst, wäre ein passendes SUB-Modul oder ein dem t.amp vorgeschalteter EQ (DEQ - schon wieder das große "B") besser geeignet.

Ja, aber da ich die Ripole lange betreiben will und die Dynaudio BM12As sicher nicht der letzte Stand der Dinge sind*, brauch ich IMHO eine möglichst flexible/programmierbare Weiche wie zB. die BEHRINGER DCX2496 ULTRADRIVE PRO und nicht nur einen EQ. MWn. bringt die DCX2496 auch (sicherlich vergleichsweise eingeschränkte) EQs mit.
Aber das ist ein anderes Thema und wenn die Subs gebaut sind, dann mach ich dazu einen separaten Thread auf - versprochen.


detegg schrieb:
Bliebe noch Dein Problem mit dem symmetrischen Ausgang des Onkyo ...

Genau, das eigentliche Threadthema

LG
Mario


*mir schwebt da perspektivisch eine Confidence 5 oder auch ganz was anderes wie zB. die Triptychon vor.


[Beitrag von hal-9.000 am 29. Jul 2011, 23:04 bearbeitet]
Hansinator
Inventar
#9 erstellt: 30. Jul 2011, 08:48
Hallo!

Wozu 2 Augänge? DU kannst doch nur einen Eingang der DCX verwenden und auf 2 separate Ausgänge routen? Oder du stellst die Endstufe auf Parallel.

Ansonsten wäre vielleicht sowas die Antwort auf deine Frage?

LG Hans
Wolfi65
Stammgast
#10 erstellt: 30. Jul 2011, 09:00
Hello!

Poste doch einmal die Daten des symmetrischen Ausganges (Spannung/Impedanz) und dann die Daten der beiden Eingänge (Spannung/Impedanz).

Mit großer Wahrscheinlichkeit kannst du beide mit einem Y-Splitter ohne Einschränkungen verwenden.

Noch besser wäre eine Beschreibung der Ausgangsstufe des Onkyo (Servicemanual).

Grüße aus Wien
detegg
Administrator
#11 erstellt: 30. Jul 2011, 09:18
Moin,

der Onkyo hat 2x Cinch (Normal/Invert) mit 100R, der daraus zusammengeknüppelte XLR hat 200R.

@Mario
Musst Du zwingend XLR verwenden? Mit einem RCA/XLR-Adapter für 2,50€ kannst Du eine DCX doch auch asymmetrisch ansteuern.

;-) Detlef
hal-9.000
Inventar
#12 erstellt: 30. Jul 2011, 09:25
Moin


Hansinator schrieb:
Hallo!

Wozu 2 Augänge? DU kannst doch nur einen Eingang der DCX verwenden und auf 2 separate Ausgänge routen? Oder du stellst die Endstufe auf Parallel.

Ich wusste nicht, dass das so schwer zu beschreiben ist - also noch mal:

=> aktive Dynaudios sind direkt per XLR am Onkyo angeschlossen - das soll auch so bleiben, ergo:
=> aktive Dynaudios sollen NICHT! über die DCX laufen

=> Behringer DCX + T.Amp + Ripol sollen auch per XLR angeschlossen werden, ergo:
=> ich brauche einen weiteren XLR- Ausgang, da der erste (und bisher einzige) schon mit den Dynaudios belegt ist

Den Signalsplitter finde ich interessant, taugt der was oder ist das nur ein teureres Y-Kabelsurrogat?



Das sind die Werte, die ich über den Onkyo habe:

Daten


Bzgl. DCX per Cinch angeschlossen => geht sicher per Adapter. Aber soweit ich weiß, soll ja genau das nicht so gut funktionieren bzw. die DCX sollte möglichst symmetrisch angeschlossen werden.




Nebenbei - kann mir mal jemand erklären was Lift bzw. GND in diesem Zusammenhang bedeutet?


[Beitrag von hal-9.000 am 30. Jul 2011, 09:26 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#13 erstellt: 30. Jul 2011, 09:33
Nachtrag - ich habe grundsätzlich kein Problem mit dem Splitter oder einem Y-Kabel/Adapter unter der Voraussetzung, dass dies keinerlei Nachteile ggü. anderen Lösungen hat.
Sofern es eine bessere (klangliche, technische ...) Herangehensweise/Lösung gibt, bin ich genau daran interessiert.


[Beitrag von hal-9.000 am 30. Jul 2011, 09:34 bearbeitet]
detegg
Administrator
#14 erstellt: 30. Jul 2011, 09:37

die DCX sollte möglichst symmetrisch angeschlossen werden.

Du verwechselst das mit den grundsätzlichen Problemen bei Aussteuerung eines ADC mit analogen Signalen. Der Onkyo hat aber keinen Digital-Ausgang, also what shalls?

;-) Detlef
ruesselschorf
Inventar
#15 erstellt: 30. Jul 2011, 10:27
Hallo,

sofern der XLR-Ausgang am Onkyo normgerecht ausgeführt ist, spricht Nichts dagegen beide Geräte, also aktive Dynaudio und DCX-Weiche einfach per symmetrischem Y - XLR Kabel anzutreiben.

Der Ground-Lift Schalter kann helfen Brummen der Anlage durch Masse-Schleifen zu verhindern. ( trifft eher für größere Installationen zu, wo schon mal 50 Meter Kabel zwischen den Geräten hängen, dadurch unterschiedliches Masse-Potential an den Geräten vorherrscht)

Gruß, Helmut
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 30. Jul 2011, 10:36
Hallo Helmut

Danke für die Info

ruesselschorf schrieb:
sofern der XLR-Ausgang am Onkyo normgerecht ausgeführt ist, spricht Nichts dagegen beide Geräte, also aktive Dynaudio und DCX-Weiche einfach per symmetrischem Y - XLR Kabel anzutreiben.

Ich weiß nicht, ob dem so ist und kann es auch nicht beurteilen, kann das vllt. jemand anhand der oben dargestellten Daten?

Dann wäre der Splitter ggü. eines Y_Kabels eine vergleichsweise schnucklige Option.



@Detlef, kann sein dass ich das verwechselt habe


[Beitrag von hal-9.000 am 30. Jul 2011, 10:37 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#17 erstellt: 30. Jul 2011, 10:44
...nur der Versuch macht kluch
Das Datenblatt nennt 200 Ohm Quell-Impedanz, genug für Dein Vorhaben.

Gruß, Helmut
hal-9.000
Inventar
#18 erstellt: 31. Jul 2011, 08:57
Hallo Helmut,

alles klar, danke dafür - damit hab ich kurzfristig eine Lösung


Hansinator schrieb:

... wäre vielleicht sowas die Antwort auf deine Frage?


Find ich ja nicht schlecht das Teil, beim Stöbern nach Splittern bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es aktive und passive Splitter gibt und so bin ich auf auf diesen Angebot gestoßen => Millenium SP 8.

Vorteil wäre, dass ich dies in das oben erwähnte "Lack-Rack" einbauen könnte und ich noch Anschlußreserven hätte (zB. für die Triptychon).
Gibt es prinzipbedingte Vor-/Nachteile aktiver/passiver Lösungen und was ist von dem SP8 zu halten - der wäre ausstattungstechnisch das Optimum (wobei ich den Pegelregler nicht bräuchte).

LG
Mario


[Beitrag von hal-9.000 am 31. Jul 2011, 09:02 bearbeitet]
detegg
Administrator
#19 erstellt: 31. Jul 2011, 09:46
Moin Mario,

der Unterschied "aktiv" zu "passiv" Splitter wird hier schön erklärt.

Was mir nicht wirklich in den Kopf will - Dein Onkyo hat 3(!) gleichwertige Stereoausgänge. Für was brauchst Du da einen Splitter bzw. externes Geraffel? Besser wird es dadurch auch nicht

;-) Detlef
hal-9.000
Inventar
#20 erstellt: 31. Jul 2011, 15:42
Hi,

danke für den Link.
Ich habe (wenn alles gut geht) demnächst einen eigenen Hörraum, Aufstellung etc. steht noch nicht fest. Es kann aber passieren, dass die Kabellängen >10m ausfallen.
Cinch mag bei diesen Längen auch noch problemlos funktionieren, aber da ist mir symmetrisch einfach lieber - schon aus Gründen des besseren Bauchgefühls.


[Beitrag von hal-9.000 am 31. Jul 2011, 15:43 bearbeitet]
Wolfi65
Stammgast
#21 erstellt: 02. Aug 2011, 12:35
Hello!

Der Onkyo hat "balanced" eine Ausgangsimpedanz von 200 Ohm, damit kannst du ohne Probleme 2x 100 Meter Kabel anhängen....

Langer Rede kurzer Sinn: Du brauchst nur ein Y-Kabel und sonst nichts. Es sind keine klanglichen Verluste zu erwarten.

Grüße aus Wien
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