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CD-Player aus versehen an TAPE-IN angeschlossen.

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BatPapi
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 17. Sep 2013, 20:44
Hallo,

hab vorhin versehentlich meinen CD-Player an den Tape-In Eingang eingesteckt. Weiß auch nicht, wie das passiert ist. Bin eigentlich sehr genau.
Jedenfalls hab ich mich stark gewundert, warum die Musik so leise ist und komisch klingt, bis ich gemerkt habe, was Sache ist.

Könnte da was kaputt gegangen sein? Eher nicht, oder? Habe kein Tape Teil ums auszuprobieren. Aber gibts da eine andere Eingangsspannung oder so etwas?


Besten Dank!
vegatronic
Stammgast
#2 erstellt: 17. Sep 2013, 21:01
Dabei geht nichts kaputt, mich wundert das der Tape-In komisch klingt wenn der CD-Player daran angeschlossen ist. Wenn ich den Schaltplan meines alten Yamaha Verstärkers ansehe - dann sehe ich das CD / Tuner / Tape alle gleich beschaltet sind... Was ja auch Sinn macht, da die Signalpegel genormt sind. Nur ein Phone-Eingang hat eine zusätzliche Entzerrung - wenn Du da einen CD Player anschließt - das klingt dann komisch...

Thomas
Vinuel
Stammgast
#3 erstellt: 17. Sep 2013, 21:04
Ich denke nicht, dass dadurch etwas kaputt gehen kann. Das ist im Prinzip Unterbelastung für den Tape In, dieser Eingang erwartet eine viel höhere Spannung um nicht zu leise und "komisch" zu klingen. Von daher einfach CD-Player umstöpseln und weiter gehts.

Wenn man z.B. ein deutsches Elektrogerät in den USA an die Steckdose anschliesst (vorausgesetzt man findet einen Adapter der passt), wird ja auch nicht viel passieren. In den USA ist das Stromnetzt 120V, hier 230V. Das Gerät kriegt also zu wenig Spannung und nimmt keinen Schaden. Andersrum, ein Gerät aus den USA an das deutsche Stromnetz... Das gibt einen Knall und viel Rauch aus dem Netzteil.

Soll heissen, Überbelastung ist wesentlich gefährlicher als Unterbelastung
BatPapi
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 17. Sep 2013, 21:07
Ja, der Verstärler war bei Source auf "CD" geschaltet.... Dennoch konnte ich es leise hören. Obwohl der CD-Player im Tape Eingang eingesteckt war.


[Beitrag von BatPapi am 17. Sep 2013, 21:11 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#5 erstellt: 17. Sep 2013, 21:14
Achso war das. Das ist völlig normal, dann hat mein Vorredner recht, dass das Tape In dieselbe Spannung erwartet hatte. So ist das nunmal, es gibt ein Übersprechen zwischen den Quellen. Es fällt aber nie auf, weil man ja nie mehr als eine Quelle gleichzeitig laufen lässt, nur wenn man bei laufender Musik die Quellauswahl umschaltet und besonders stark aufdreht.
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Sep 2013, 21:21
Du hast "nur" das Übersprechen der Kanäle gehört, wenn es aber so laut war das man ins grübeln kommt, ist dein Verstärker nicht so dolle!
Du kannst den CD-Player auch am Tape-In weiter laufen lassen, macht nix, klingt nicht schlechter! Den einzigen Eingang den man nicht mit dem CD-Player benutzen darf ist der "Phono" Eingang !

Gruß Tom
BatPapi
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 17. Sep 2013, 21:26
Ok dann weiß ich bescheid.

@ Tom: was heisst so laut, dass man ins grübeln kommt...? Laut wars nicht... Sehr leise, musste den Regler recht weit hoch drehen.


[Beitrag von BatPapi am 17. Sep 2013, 22:23 bearbeitet]
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Sep 2013, 21:29
Naja, das ist relativ, wenn du nur ein sehr leises Signal gehört hast, ist das völlig normal, wenn du den Eindruck hattest du könntest so Musik hören, würde das nicht für den Verstärker sprechen, da dein Verstärker schon ein amtliches Gerät ist, würde ich auf ersteres schließen.

Gruß Tom
AlexG1990
Inventar
#9 erstellt: 17. Sep 2013, 23:39
Moin Leute!

ALLE Eingänge wie "Tape", "MD", "CD", "Video", "AUX", "Tuner" usw. (oder was sich der Hersteller sonst so für kreative Namen ausgedacht hat) sind ABSOLUT IDENTISCH: Line-Pegel (Hochpegel) bis max. ca. 2 Volt RMS.
...statt "Tape" oder "CD" usw. könnte man auch einfach 1-2-3-4... dranschreiben

AUßNAHME (!): Der Phono-Eingang...der hat einen ca. 100-fach verstärkenden Vorverstärker und einen Anti-RIAA-Equalizer dahinter.

Die Quellenumschaltung erfolgt entweder per mechanischem Drehschalter (v.a. bei alten Geräten), per Relais oder voll-elektronisch per Transistor. Im "Normalfall" sollte selbst bei maximaler Lautstärke absolut NICHTS durchschlagen, wenn ein freier Eingang gewählt wird und auf einem anderen eine Audioquelle spielt.
Das ist selbst bei meinem PianoCraft RX-E400 der Fall, trotz elektronischer Transistor-Umschaltung!!
Ausgerechnet bei einem Relais-geschateten "professionellen" 19"-Rack-Gerät (Denon "Professional") ist mir mal ein hörbares Übersprechen begegnet! (Soviel zu "Profi-Kram" )

Wie ich mir dein Pänomen mit dem "komischen und leisen" Klang erklären würde:

Manche "Eingänge" sind als "Tape-Monitor-Schleifen" ausgelegt. Das sind meist die mit "Tape", "MD" oder "DAT" beschrifteten. Bei diesen gibt es 2 Paar Cinch-Buchsen, 1x Eingang und 1x Ausgang. Diese sind vorzugsweise zum Anschließen von Aufnahmegeräten gedacht, die eben aufnehmen UND wiedergeben können (auch eine PC-Soundkarte lässt sich hier wunderbar zur Aufnahme an den Verstärker anbinden). Diese Anschlüsse lassen sich aber auch einfach als "nur Eingang" verwenden.
Am jeweiligen "Output"-Anschlusspaar wird das Quell-Signal der vorne ausgewählten Quelle einfach durchgeschleift, damit es ein angeschlossenes Gerät aufnehmen kann. Lediglich der jeweils eigene Eingang wird nicht auf den zugehörigen Ausgang durchgeschleift, um elektrische Rückkopplungen in Aufnahmegeräten zu vermeiden.

JETZT KOMMT's:
Du hast den CD-Player vermutlich an den Tape-AUSGANG angeschlossen. Somit wäre der CD-Player in JEDER Stellung des Quellen-Schalters zu hören (außer wenn "Tape" eingestellt ist). Du hattest ja auf CD stehen. Der "komische leise Klang" kommt vermutlich daher, dass der Line-Ausgang je nach Verstärker-Hersteller nochmal über ein paar RC-Glieder vom Quellen-Eingang "entkoppelt" ist, welchen du als Eingang missbraucht hast...

Kaputt geht da nix...einfach richtig anschließen und gut is...

Gruß
Alex


[Beitrag von AlexG1990 am 17. Sep 2013, 23:46 bearbeitet]
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