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Musical Fidelity X-10D Tuning

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**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Dez 2015, 06:46
Guten Morgen,
ich möchte meinen Röhren-Buffer aufwerten - also tunen. MF bietet einen Tuning-Service an, aber mit allen Kosten liegt man schnell bei ca. 380 Euro.
Grundsätzlich finde ich den Ur-X-10D klanglich schon recht schön, aber da müsste doch noch mehr gehen, oder? Hat sich jemand von euch schon mal um eine Verbesserung des X-10D gekümmert? Gibt es Baupläne, Tipps etc.?
Kennt jemand von euch ECC88-Röhren, die schön "erdig" und kräftig klingen?

Grüße Karl - und frohes Fest!
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Dez 2015, 12:57
Niemand weiß Bescheid?
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 28. Dez 2015, 12:15

Grundsätzlich finde ich den Ur-X-10D klanglich schon recht schön, aber da müsste doch noch mehr gehen, oder?

Ungefähr genauso schön, wie komplett ohne:

http://www.stereophi...plifier-measurements




**Turntabletuner** (Beitrag #1) schrieb:
ich möchte meinen Röhren-Buffer aufwerten - also tunen.

Technisch richtig hieße es: du möchtest ihn durch Verschlechterung klanglich verändern. Mit entsprechendem Fachwissen lässt sich die Röhre sicherlich zu Verzerrungen bewegen.
Ich halte das aber für wenig sinnstiftend und würde eher zu einem Gerät tendieren, das genau dafür gebaut wurde, ein Effektgerät. Beliebiges Beispiel: http://spl.info/en/p...alizer/overview.html
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Dez 2015, 06:14
Guten Morgen,
du meinst also, der X-10D taugt nichts oder ist überflüssig?

Grüße Karl
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 29. Dez 2015, 09:43
Er ist zu gut, um überhaupt etwas zu bewirken.

Vermutlich wird der Eindruck einer Klangverbesserung mit einem Trick erzielt: Das Gerät verstärkt das Signal einfach ein kleines bisschen. Aus der Psychoakustik ist bekannt, dass ein leicht lauteres Signal nicht als lauter, sondern als besser klingend empfunden wird.
Das gleiche könnte man jedoch mit einem winzigen Dreh am Lautstärkeregler erreichen.
Siehe auch der gleichlautende Kommentar auf Stereophile:

stereophile schrieb:
As Muse Kastanovich noted, however, the Musical Fidelity does have a small amount of gain: 0.98dB. Despite MK's protestations, I feel this is large enough to cast doubt on any comments made about the unit's sound quality without this gain being compensated for. The X-10D won't necessarily sound louder, but, all things being equal, it might well sound more present, more detailed, more dynamic


Du hast dir also ein Placebo gekauft, sofern du nicht gerade eine besonders absurde Geräte-Kombination (aus Quellgerät mit hoher Ausgangsimpedanz und Verstärker mit extrem niedriger Eingangsimpedanz, wie z.B. bei passiven Reglern) hast.


[Beitrag von Amperlite am 29. Dez 2015, 11:13 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 29. Dez 2015, 11:15
Falls das nicht das sein sollte, was du hören wolltest, dann gibt es ein Forum, wo man sogar den Austausch von Kondensatoren hört:
http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=6321

Da muss man dann aber schon feste dran glauben können.
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Dez 2015, 12:47
Hab´ mir den Link angesehen. Na ja, ganz so weit wollte ich nicht gehen. Dass der X-10D lauter spielt, weiß ich. Beim Vergleichs-Hören, drehe ich das Poti immer entsprechend zurecht und finde schon, dass die Musik mit dem Zusatzgerät etwas besser klingt. Ich werde das mal beobachten noch einmal überprüfen.

Grüße Karl
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 29. Dez 2015, 17:32
So, fertig. Nun muss das nur noch einspielen. Nach Empfehlungen aus UK habe ich Panasonic-, Wima- und Mundorf-Kondis verbaut. Dabei bin ich allerdings bei den vorgegebenen Werten geblieben. Auch das Cinch-Terminal habe ich durch ein neues ersetzt. Das alte war ziemlich rott und oxidiert. Sollte sich etwas "verbessert" haben, melde ich mich.

MF

Grüße Karl
Amperlite
Inventar
#9 erstellt: 30. Dez 2015, 14:27

**Turntabletuner** (Beitrag #8) schrieb:
Sollte sich etwas "verbessert" haben, melde ich mich.

Keine Angst. Du hast den Aufwand nicht gescheut. Selbst wenn sich absolut garnichts verändert haben sollte, wird der entsprechende Teil deines Gehirns dir suggerieren, dass es was gebracht hat.
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 30. Dez 2015, 15:37
Tatsächlich! Irgend ein Teil meines Gehirns suggeriert mir, dass die Musik nun differenzierter und atmosphärischer klingt.

Grüße Karl
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Feb 2016, 19:42
So, nun kann ich nach diversen Experimenten mit Bauteilen, vielen Hörstunden und dem Umbau von insgesamt 4 Stück X-10D einiges über Tuning bei diesem Gerät beitragen.
In Anlehnung an Rock Grotto (UK) habe ich das Tuning vorgenommen. Allerdings benutze ich die 2,2uF Cs von Mundorf. Die Nichicon muse (10 uF, 50V) sind ebenfalls top. Ansonsten alles Panasonic FC und neue Transistoren. Die Ts müssen allerdings nicht unbedingt sein.

Also wirklich: Alles sehr schön - lohnt sich!
Grüße Karl
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 17. Feb 2016, 20:57

**Turntabletuner** (Beitrag #11) schrieb:
Also wirklich: Alles sehr schön - lohnt sich!

Stimmt. Es hat dich immerhin fast 2 Monate davon abgehalten, ähnlich gearteten Unsinn ins Internet zu tippen...


[Beitrag von Amperlite am 17. Feb 2016, 20:57 bearbeitet]
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 18. Feb 2016, 16:29
Warum sagst du das? Kennst du das Gerät überhaupt? Oder hast du dir deine Meinung er-"lesen"? (stereophile) Aber so schlecht haben die den X-10D ja gar nicht bewertet.
Im Übrigen geht es hier um ein verändertes Gerät. Wie dem auch sei, ich höre auf jeden Fall Veränderungen - und zwar positive. Eigentlich ist das auch logisch, weil die alten Bauteile (bis auf die ECC88) locker 20 Jahre ihren Job gemacht haben. Der Teileaufwand beläuft sich auf ca. 15 Euro...

Grüße Karl


[Beitrag von **Turntabletuner** am 18. Feb 2016, 21:12 bearbeitet]
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