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Equalizer

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I.P.
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Feb 2003, 19:02
Eigentlich ein verpöntes Thema unter Hifiisten, aber mich interessierts trotzdem mal.

Welche WIRKLICH EMPFEHLENSWERTEN Equalizer kennt ihr? Ich mein damit Teile mit denen man wirklich Verbesserungen erzielen kann und nicht die lustigen Kleinen mit den 7 knacksenden Schiebereglern.

Ich kenne:

1. T+A PD1200R Vorverstärker in Verbindung mit dem T+A MEP Meßsystem. Meßprozedur mit 14 Messpunkten im Raum verteilt und anschließender Berechung der Korrekturkurve per Fourier Transformation. Die Korrekturfunktion wird in den PD1200 geladen und digital ausgeführt. Phasenneutral. Preis: ~ €2.600,-- (PD1200) + €400,-- (MEP)

2. Behringer Ultracurve DSP8024. 24bit A/D, D/A. 2x31 Band grafischer EQ, 6 Band vollparametrischer EQ, automatische Einmessung, Analyzer Funktion, Time Delay... Ein sehr universeller dititaler Equalizer/Analyzer aus dem Studiobereich, aber auch in Hifi Anlagen uneingeschränkt einsetzbar durch analoge und digitale Ein- und Ausgänge. Preis: ~€250,--
Tantris
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Feb 2003, 19:10
Hallo IP,

kannst Du etwas zur Grundlaufzeit des T+a Systems sagen? Wenn er phasenlinear filtert, kann dies ja nur über FIR-Filter bzw. geeignete Kombinationen von IIR-Filtern mit Allpässen geschen, und dabei geht immer "Laufzeit verloren". Wo liegen diesbezüglich die Grenzen des Systems?

Wenn es um graphische Equalizer geht, was ja im Hifi-Bereich eher selten des Fall ist, empfehle ich den folgenden:

Altair EQ230 - leider etwas teurer, müßte so ca. 1100 EUR kosten aktuell

Gruß,

M.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Feb 2003, 19:15
Hi,
Accuphase DG-38, hat 74 IIR + FIR-Filter....
Wenn da nur der Preis nicht wäre.
I.P.
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 02. Feb 2003, 19:41
dokumentation zur grundlaufzeit habe ich keine, aber wenn ich zwischen "flat" und "gefiltert" umschalte kann ich in beide richtungen keine grundlaufzeit hören. das umschalten geht ohne pause.

es kann natürlich auch sein dass der pd1200 grundsätzlich eine definierte grundlaufzeit hat und die sich durch eq ein/aus nicht ändert. dadurch dass die signalverarbeitung vollständig digital ist (auch die analogen quellen werden a/d gewandelt) wäre das möglich.

in welchen bereichen bewegen sich grundlaufzeiten solcher systeme?

wie teuer ist denn der accuphase dg-38?
hallo
Stammgast
#5 erstellt: 03. Feb 2003, 14:09
Hallo Tantris,

ist nicht die Laufzeit immer die gleiche? Ich denke es wird erst in den Frequenzbereich gewandelt dann das Filter druebergelegt, und dann zurueck in den Zeitbereich. Es ergibt sich zwar eine Laufzeit, aber die ist unabhaengig von der Filterung und stoert somit keinen.

Gruss Hallo
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 03. Feb 2003, 17:03
Hi,
der Accuphase DG-38 kostet 11800 Euro.

http://www.accuphase.com/dg-38_e.htm
I.P.
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Feb 2003, 18:26
na ich glaub damit ist der accuphase geschichte für mich ;-)

40bit signalverarbeitung klingt ja ganz nett aber der preis ist halt accuphase.
Tantris
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 05. Feb 2003, 18:45
Hallo IP/Hallo,

Die Grundlaufzeit ist natürlich mit bloßem Ohr nicht hörbar - man müßte schon versuchsmäßig einen Kanal auf Bypass stellen und den anderen durch den DSP laufen lassen - spätestens dann dürfte man die Verzögerung hören. Stören tut so eine Grundlaufzeit hauptsächlich bei Monitoringanwendungen, aber auch bei Kombination mit Video.

die Laufzeit bei frei programmierbaren digitalen Filtern ist mitnichten immer dieselbe, sondern abhängig davon, wie die Dinger programmiert sind. Vor allem die Phasenkorrektur im Baßbereich kostet ordentlich Grundlaufzeit, je tiefer die Frequenz, desto mehr. Da IP beim T+A von "grundsätzlich phasenlinearen Filtern" sprach, wollte ich das gerne mal genauer wissen. Damit solche Filter bis unter 30 Hz phasenlinear arbeiten, sind Grundlaufzeiten von 150 ms oder mehr notwendig. Als Faustregel sagt man, daß für Bild/Ton-Anwendungen 40 ms (1 Frame PAL/Film) und für Direktmonitoring 20 ms nicht überschritten werden sollten.

Gruß,

M.
I.P.
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 05. Feb 2003, 19:07
klar ist die grundlaufzeit der filter an sich von der programmierung abhängig, es hat auch niemand was anderes vermutet ;-)

ich meine das so dass der t+a möglicherweise eine laufzeit von XX ms zwischen input und output definiert hat und die bei nichtbenutzung der filterung einfach eine pufferzeit ist.

einen kanal bypassen würde ich gerne testhalber ist aber bei rein digitalem datenstrom schwer möglich. ich könnte mal bei laune den sony player als quelle nehmen, der hat optisch und koax digital out und einen kanal über einen anderen wandler bypassen. das sollte auch laufzeiten aufzeigen.
Psychoakustiker
Neuling
#10 erstellt: 05. Feb 2003, 22:46
Ich habe seit gestern den Behringer in der Kette. Er hängt via XLR zwischen Wandler und Preamp. Leider verfüge ich noch nicht über den digitalen Ein- und Ausgang. Somit ist doppeltes D/A-A/D-Wandeln notwendig. Auch fehlt mir zur Zeit noch das Micro für die Raummessung. Aber erste (Hör-)Versuche sind schon mal sehr vielversprechend. gegen das Problem stehender Wellen mag auch ein Ultracurve nichts auszurichten aber wenn ich bedenke, was ich für Voodoo (Schablonen für die Laser-Linse) und vermeintliche Klangoptimierer (hässliche und nutzlose Dämmplatten für die Wand) ausgegeben habe, ohne nur annähernd den (subjektiv) positiven Effekt des Ultracurve zu erzielen...
Wenn man seine Vorurteile über Board wirft (immerhin wird fast jede aufgenommene CD auch in Klang & Frequenzgang verbogen), kann man mit einem Equilizer, insbesondere aber mit einem DSP sehr weit kommen. Und da ist es mir egal, ob das der puristisch-high-endigen Heilslehre entspricht.

Gruß
Mick
Interpol
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 06. Feb 2003, 07:28
hallo,

ich habe noch meinen guten alten Yamaha EQ 630 in betrieb.

gilt hier wahrscheinlich als spielzeug

ich finde den aber klasse und er leistet gute dienste.

der arbeitet elektronisch und nicht mit kratzenden potis. ausserdem kann man 4 frequenzgaenge abspeichern. eine fernbedienung ist auch dabei. so kann man vom hoerplatz aus das geraet einstellen.

kann man kaufen bei ebay:
klick:D

mfg
Edede
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Feb 2003, 09:04
Die T&A-Dinger verzögern kräftig. Aber gerade noch so das man gegenüber Bild keine Asynchronität feststellen kann. Die Verzögerung ist Frequenzunabhängig überall gleich. Eine Verzögerung verursacht aber jedes digitale Gerät welches den Ton nicht nur durchschiebt. (Speicher) Das war für T&A lange ein Prob bei Sourround und gemischten Lautsprechern. Wer einen digitalen Speaker von T&A hatte konnte den Decoder nicht einsetzen. Die Ausgänge im Decoder waren analog, und deshalb kam das Signal viel zu früh hinten, am Center und am Sub, gegenüber den digitalen Frontlautsprechern, an. Inzwischen gibts einen Decoder der auch die analogen Ausgänge entsprechend verzögert.
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