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Equalizer ?!

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Kruemelix
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jan 2005, 22:03
Hallo,

ich höre immer von Raumakustikproblemen, Diffosoren, Resonatoren etc. zur Klangverbesserung. Nun bin ich aber einer, der ungern wegen einer Stereoanlage einen ganzen Raum auf den Kopf stellt, daher wollte ich fragen ob es als Alternative auch ein Equalizer tut?
Boxen mal 20 cm in jede Richtung verschieben ist schon drin, aber mehr will ich nicht bewegen...
Könnte mir vielleicht jemand erklären welche Vorteile diese aufwendingen Raumoptimierungen im Vergleich zu einem Equalizer haben, und worauf man beim Kauf eines solchen achten muss?

Danke schon im Voraus,

Thomas
tiger007
Stammgast
#2 erstellt: 17. Jan 2005, 22:24
hmmmmm bin zwar equalizer freund aber gegen schlechte raumakustik ist das glaube ich nicht so geeignet.

ein eq hebt und senkt ja nur die frequenzen , aber mangelnden stereoeffekt, dröhnen , bassauslöschungen usw kann man nicht gut damit korrigieren .

sag einmal wie es bei dir jetzt klingt und was dich genau am klang stört.

villeicht kann schon wenig aufwand eine besserung ausmachen
Kruemelix
Stammgast
#3 erstellt: 17. Jan 2005, 22:30
Hallo,

im Moment sind wir noch am umbauen, aber nächste Woche kann ich dir das Ergebnis sagen.
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Jan 2005, 10:42
EQs sind eindeutig dafür nicht geeignet.
Erstens kannst Du einen Raum an verschiedenen Orten ausmessen und bekommst immer eine andere Frequenzkurve. Nach welchen Kriterien willst Du nun den Ausgleich vornehmen?
Zweitens wird normalerweise mit rosa Rauschen gemessen und gerade wenn man halbautomatisch einmessende EQ benutzt, fällt man auf die Nase, weil das Rauschsignal bei tiefen Frequenzen starke Pegelsprünge macht und daher nicht der Spitzenpegel, sondern der Durchschnitt entscheidend ist. Bei diesen Systemen wird aber der Spitzenwert gespeichert und als "Ist"-Referenz ausgegeben. Folge: Zu wenig Bass.
Drittens stimmt diese Kurve für den eingeschwungenen Zustand. Baut sich aber eine Schwingung erst auf (und DARAUF reagiert unser Ohr), so gibt es noch keine Reflexionen und Auslöschungen. Wird also der Frequenzgang auf den eingeschwungenen Zustand korrigiert, so ergibt das beim Einschwingen furchtbare Frequenzgangfehler, sodass der Klang jenseits von gut und böse ist.
icknam
Stammgast
#5 erstellt: 18. Jan 2005, 11:11
Das einzige, was du sinnvoll machen könntest, wäre ein Dröhnen oder Wummern wegbringen, indem du die betreffende Frequenz stark ausblendest.

Das kenne ich zumindest noch von früher bei den Konzerten. Da wurde im leeren Saal (da dröhnt praktisch immer irgend eine Frequenz und meistens scheppert dann gleich das Schlagzeug mit - mies). Da hat man dann mit eine ziemlich genauen EQ (bspw. 24-Band, steile Flanken) versucht, die betreffende Frequenz auszublenden. Wenn dann Zuschauer da waren, konnte man dann probieren, inwieweit man die Frequenz wieder einblenden kann, ohne dass es dröhnt.

Das geht natürlich auch zu Hause - da hört man halt dann die Anlage im Bereich von bspw. 130-150 Hz. kaum. Nicht gerade das Wahre für den HiFI-Genuss, außerdem sind solche EQs recht teuer (oder Mist).

=> Lieber Boxen schieben und ggf. Bassreflexrohre mal zustopfen (kostet nichts und lässt sich rückgängig machen).
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 18. Jan 2005, 17:48

Zweitens wird normalerweise mit rosa Rauschen gemessen und gerade wenn man halbautomatisch einmessende EQ benutzt, fällt man auf die Nase, weil das Rauschsignal bei tiefen Frequenzen starke Pegelsprünge macht und daher nicht der Spitzenpegel,


Nun, meine erfahrungen mit dem deq 2496 sind da anders. Es mag zwar am ende nicht perfekt sein - die wiedergabe natuerlich auf meinen hoerplatz eingemessen, was andere hoeren interessiert mich weniger - aber das ergebnis ist in jedem falle besser und nie schlechter wenn die einmessung/einjustierung gemacht wurde.
funny1968
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 18. Jan 2005, 18:08

audio-kraut schrieb:

Zweitens wird normalerweise mit rosa Rauschen gemessen und gerade wenn man halbautomatisch einmessende EQ benutzt, fällt man auf die Nase, weil das Rauschsignal bei tiefen Frequenzen starke Pegelsprünge macht und daher nicht der Spitzenpegel,


Nun, meine erfahrungen mit dem deq 2496 sind da anders. Es mag zwar am ende nicht perfekt sein - die wiedergabe natuerlich auf meinen hoerplatz eingemessen, was andere hoeren interessiert mich weniger - aber das ergebnis ist in jedem falle besser und nie schlechter wenn die einmessung/einjustierung gemacht wurde.



Da kann ich nur zustimmen. Wichtig ist eben, was am Ende dabei rauskommt.

Der Behringer 2496 läßt die tiefen Frequenzen auch aus. Diese können auf Wunsch aktiviert werden. Das Problem mit den tiefen Frequenzen ist also bekannt.
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